Du bist nicht angemeldet.

Persönliche Box

Zur Zeit sind keine Benutzer aktiv.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: 2radforum.de - Das Fahrrad-Forum für Radfahrer und Rad. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

Spike on Bike

Der Hund von Barkerfeld

Blog - Galerie

Unterwegs von: Norddinker

Unterwegs nach: Süddinker

Unterwegs über: Dinker

Wohnort: Grafschaft Mark

  • Private Nachricht senden

181

Montag, 21. August 2017, 23:49

Oh, Brummen. Da waren sogar schon die Ludolfs und die Lobbsters. :D
Die Glorreichen schieben ...

Sonne_Wolken

Ruhrpottpflanze

Blog - Galerie
  • »Sonne_Wolken« ist weiblich
  • »Sonne_Wolken« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Dortmund

  • Private Nachricht senden

182

Montag, 28. August 2017, 12:38

Moerser Niederrhein-Rundfahrt

26.08.2017

Am Samstag stand eine schöne Runde durch den Niederrhein von Moers aus an. Vorher bekam mein Peugeot noch ein neues Steuerlager und eine kleine Schlankheitskur verpasst. Ich verzichtete auf die Lenkertasche plus Halter und nahm nur eine Trinkflasche mit. Ralf wollte pünktlich zum Start um 8 Uhr da sein. Um 8:15 Uhr startete ich dann alleine auf der 151er Strecke, da ich nicht wusste das sein Zug erst um 8:30 Uhr in Moers eintraf. So verpassten wir uns leider. Da ich mich ziemlich gut fühlte, machte ich von Anfang an Tempo. So holte ich bis zur ersten Kontrolle so einige Fahrer/innen ein. Leider Niemand wo das Tempo für mich passte.



So ging es einsam und alleine über relativ leere Straßen und Wege. Über Hülsdonk und Neukirchen führte die Strecke südlich zum Hülser Berg, einer klitzekleinen Erhebung von 39 m. Tönisberg und Schaephuysen waren die nächsten Stationen.



Hinter Rheurdt kam dann nach 28 km die erste Kontrolle am Oermter Berg. Hier ließ ich nur stempeln und fuhr direkt weiter. Mein Schnitt lag zu diesem Zeitpunkt bei knapp 30 km/h. Viel zu schnell für mich.



Viele Ortschaften waren festlich geschmückt. Die Zeit der Schützenfeste und Umzüge war gekommen. Nach Sevelen führte die Strecke weiter nach Norden. Veen war der nächste Ort, bevor dann am Rande von Xanten die Streckenteilung kam und ich links auf die 150er Route abbog. Ab und zu hatten mich vorher nur 3 bis 4 schnellere Gruppen überholt. Jetzt wurde es noch einsamer.



Landschaftlich gab es nichts zu meckern. Ich mag den Niederrhein halt. Das Wetter war zwar diesig, aber mit etwas über 20 Grad angenehm warm und trocken.



Nun fuhr ich direkt auf die Sonsbecker Schweiz zu, die am Horizont sichtbar wurde. Mein Tempo hatte ich mittlerweile auf einen 29er Schnitt reduziert, aber ich hatte Zweifel ob ich die Geschwindigkeit so durchhielt. Irgendwie hatte ich es eilig. Aber das Peugeot rollte auch richtig gut.



Kurz bevor es richtig berghoch ging in die Sonsbecker Schweiz, machte die Route einen Schlenker nach rechts und führte am Rande der Hügel entlang. Hier entdeckte ich auf einer Wiese jede Menge Störche. Entweder wurden hier sehr viele Babys erwartet, oder die Störche sammelten sich schon für den Flug in den Süden. Bei dem bisherigen "Sommer" verständlich.



In Labbeck erreichte ich bei km 64 dann die zweite Kontrolle. Hier aß ich eine Kleinigkeit und unterhielt mich ein wenig. Doch dann ging es weiter. Dachte ich bis dato das mir die Sonsbecker Schweiz erspart bliebe nahm die Route nach 67 km doch noch eine kleine Ecke mit. Aber da es nur bis auf 66 m hoch ging, war das nicht wirklich schwer. Auch mein Schnitt litt nicht allzu sehr unter der Steigung.



15 km vor Xanten kam dann noch überraschenderweise eine Zwischenkontrolle. Hier stempelte ich nur und fuhr weiter. Dann kam Xanten wieder in Sicht. Das alte Römerlager war weithin sichtbar. Leider führte die Strecke nicht näher heran. Ich träumte von einer Kontrolle direkt im Lager.



Das die Kontrolle aber dann direkt am Rhein war, gefiel mir auch. Etwas über 100 km hatte ich jetzt hinter mir. Zeit für eine kleine Fotopause.



Das Peugeot ließ sich dann auch nicht bitten und stellte sich in Pose. Merci beaucoup.



Nach einem kurzen Plausch ging es dann weiter.



Kurz hinter der Kontrolle stand dann Horst und machte Fotos von den vorbeifahrenden Teilnehmern. Noch einmal vielen Dank für das Foto.



Der Rhein begleitete mich jetzt eine Weile, auch wenn er durch die Deiche nicht immer zu sehen war. Mein Tempo hatte sich mittlerweile auf einen Schnitt von 27 km/h eingependelt. Immer noch recht flott für mich, zumal ich die ganze Zeit wirklich alleine fuhr. Bei Büderich verließ ich dann den Rhein Richtung Menzelen. Schließlich erreichte ich Alpen. Der Ort wollte so gar nicht zu seinem Namen passen, da er wirklich ganz flach war. Wäre mal interessant wie er zu seinem Namen kam. An der letzten Kontrolle füllte ich dann meine Flasche noch einmal auf und machte mich auf die letzten Kilometer ins Ziel. Hier zog ich das Tempo noch einmal an, da ich zwischendurch doch etwas geschwächelt hatte.



Dafür gab es dann leider auch keine Bilder mehr, da ich mich aufs Fahren konzentrierte. Nach 156 km und nur 350 Höhenmeter erreichte ich das Ziel in Moers. Ich war ziemlich ausgepumpt, was beim Schnitt von insgesamt 27 km/h auch kein Wunder war.

Ich traf im Ziel noch Peter und Renate, die ich auf der Strecke überholt hatte. Sie waren die 110er Route gefahren. Dann traf ich noch Dieter, den ich länger nicht gesehen hatte. Er war mit seinem Cyclocross die CTF gefahren hatte aber leider unterwegs sein Schaltwerk zerlegt. Wir unterhielten uns eine ganze Weile. Dann traf auch noch Ralf ein. Er sah völlig fertig und abgekämpft aus. Er war wie ich auch die 150er Strecke gefahren. Er zeigte mir sein neues Rad, das er sich hatte zusammen bauen lassen. Auch mit Jupp und Harald konnte ich mich zwischendurch unterhalten, auch wenn sie immer wieder zu tun hatten. Schließlich gehörten sie zu den Helfern bei der RTF. Wir verabredeten uns für Sonntag bei der RTF in Essen zusammen zu fahren. Aber da kam mir dann doch etwas dazwischen. Aber dazu mehr in meinem Sonntagsbericht.

Die RTF in Moers war aller erste Sahne. Freundliche, gut gelaunte Helfer, gute Verpflegung (auch wenn ich sie kaum in Anspruch nahm) und eine wunderschöne und schnelle Strecke am Niederrhein. Vielen Dank für diese tolle RTF!
lg Jennifer

Mein neuer Blog: sonnewolken.wordpress.com

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Anrados, Chasse Patate, Hell on wheels

Sonne_Wolken

Ruhrpottpflanze

Blog - Galerie
  • »Sonne_Wolken« ist weiblich
  • »Sonne_Wolken« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Dortmund

  • Private Nachricht senden

183

Montag, 28. August 2017, 22:39

Münsterländer Runde

27.08.2017

Sonntag fuhr ich nach Münster um mir meinen größten Radtraum zu erfüllen. Ich holte ein Rennrad ab das von Hugo Rickert aus Dortmund gelötet wurde. Rickerts in großen Rahmengrößen sind bei Rickert eher selten. Und da der Meister leider nicht mehr lebt, konnte er mir auch keinen neuen Rahmen bauen. Aber ich fand eines der letzten Rickert aus dem Jahre 2000, welches noch vom Meister höchstpersönlich gelötet wurde.

Nach der Übergabe stellte ich mir das Rad ein und fuhr bei Sonne und 25 Grad direkt eine Tour durchs Münsterland. Von Münster ging es stadtauswärts durch Gremmendorf und Albersloh nach Drensteinfurt.


Vor dem Wasserschloss Haus Steinfurt machte ich dann das erste Foto. Da es im Privatbesitz ist, konnte ich nicht aufs Gelände.


Die alte Wassermühle befand sich direkt neben dem Schloss.


Ein Stück weiter dann die Statue vom westfälischen Pferd. Zwei Stahlrösser unter sich. Dynamik pur.


Natürlich machte ich einen Stop am Eishaus und genoss das leckere Eis. Vom Eis gab es leider kein Foto. Ich hatte beim essen keine Hand zum fotografieren frei.


Ein Stück die Dorfstraße hinunter stand ich dann vor der alten Post. Hier fuhren früher noch Postkutschen.


Von Drensteinfurt fuhr ich dann westlich nach Ascheberg. Hier gastierte gerade der Zirkus. Doch das Rickert war kein Zirkuspferd, sondern ein Rennpferd. Also nichts wie weiter, bevor wir hier noch Kunststücke zeigen mussten.


Selbst vor einem Schutthaufen am Rande von Ascheberg machte das Rickert eine gute Figur. Eine echte Schönheit eben.
Weiter ging es dann nach Norden durch den Davert.


Bei Haus Steinhorst stieß ich dann auf einer Wiese auf eine sehr alte und etwas ungewöhnliche Kapelle. Hier holten wir uns noch den Segen von ganz oben. Und ich hoffte das der alte Rickert gefällig auf sein Werk schaute.


In Davensberg stieß ich dann auf einen ungewöhnlichen Express. Er passte farblich fast zu meinem Rickert. Aber wir fuhren lieber aus eigener Kraft weiter nach Ottmarsbocholt. Nach einem Schlenker passierte ich dann das Venner Moor.


Auf einer Brücke ging es über den Dortmund-Ems-Kanal.


In der Nähe von Amelsbüren dann noch ein letzter Fotostop vor einem alten Lastenkran, direkt am Kanal. Danach ging es über Hiltrup zurück nach Münster zum Ausgangspunkt. Hier lud ich das Rickert ins Auto, um es heim nach Dortmund zu bringen. A Rickert goes home.

Da ich noch vom Vortag etwas groggy war, gab ich mich mit 54 km und einem Schnitt von 21 km/h und etwas über 100 Höhenmeter zufrieden. Das erste Mal das ich mit einem Rad ohne direkten Neuaufbau auf Tour ging. Das Rickert fuhr sich problemlos. Der weiche Gelsattel wurde mittlerweile ausgetauscht und auch der komisch gebogene und viel zu breite Lenker und Vorbau werden in den nächsten Tagen gegen geeigneteres Material getauscht. Auch wenn ich die Schalt/Bremshebel von Shimano optisch nicht mag, funktionierten sie doch tadellos. Die verbaute Shimano Ultegra 6500 Gruppe sieht gut aus und erfüllte ihre Aufgaben hervorragend.
lg Jennifer

Mein neuer Blog: sonnewolken.wordpress.com

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Didi, Radsonstnix

Sonne_Wolken

Ruhrpottpflanze

Blog - Galerie
  • »Sonne_Wolken« ist weiblich
  • »Sonne_Wolken« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Dortmund

  • Private Nachricht senden

184

Mittwoch, 6. September 2017, 10:00

Blau-Gelb

02.09.2017

Bei Blau-Gelb und Radsport fällt uns hier in Dortmund direkt das RoKaDo-Team aus den 70er Jahren ein. Damals sponserte der Möbelhersteller aus Dortmund ein Profiteam und auch einige Radsportvereine. Teamfarbe war Blau-Gelb. Die Räder kamen von Hugo Rickert, waren aber RoKaDo gelabelt.

Doch auch in Oberhausen gibt es einen Verein der die Farben Blau-Gelb hat. Und dieser Verein lud zu einer RTF durchs Münsterland. So machte ich mich in einem noch verregneten Dortmund mit meinem blauen Rickert auf den Weg nach Oberhausen. Dort traf ich Ralf beim Frühstück. Dann kamen auch Jupp und Harald mit Familie vom Moerser Verein an. Ich machte noch ein paar Fotos fürs Album von meinem Rickert und meldete mich dann für die 115er Strecke an. Von Christine wurde ich dann noch auf mein Rickert angesprochen und wir unterhielten uns ein wenig über klassische Stahlrennräder. Sie hat da auch ein Faible für.

Dann ging ich mit Ralf gegen 10 Uhr an den Start. Harald und Jupp waren schon weg und wir versuchten sie einzuholen. Ich machte ordentlich Tempo, merkte aber bald das ich nicht so fit wie in Moers war. Als Ralf dann die Führung übernahm, konnte ich nicht mehr folgen und ließ abreißen. Das war noch deutlich vor der ersten Kontrolle. Ab da fuhr ich alleine.


Dafür spielte das Wetter absolut mit. Es war trocken und sonnig. Zum Mittag hin stiegen die Temperaturen dann auf etwas über 20 Grad.


Ganz flach war die Strecke nicht, aber es gab keine steilen und langen Anstiege. So war die RTF eigentlich wie für mich gemacht.


Am Wegesrand fläzte sich dann ein alter nackiger Grieche in der Sonne. Also ehrlich.


Dann führte die Strecke schön am Wesel-Datteln-Kanal entlang. Zeit für ein Foto von meinem Rickert. Da ich eh nicht so schnell war, hatte ich es nicht eilig.


Auf der Kanalbrücke dann noch mal ein Foto mit Schiff im Hintergrund.


Dann eine Gelegenheit zum Auftanken. Wenn ich nur wüsste wo der Stromanschluss am Rickert wäre. Ach, stimmt ja, ich fuhr ohne Strom. War schon praktisch so ein Renner. Aus eigenem Antrieb kam man überall hin. So weit wie die Beine mitmachten. Und die hatten sich mittlerweile auf ein vernünftiges Tempo eingestellt. Nach 30 km dann die erste Kontrolle in Weselerwald. Hier gab es sogar Energiegels und Riegel. Ich nahm ein Gel und eine Waffel und versorgte mich mit Energie für die nächsten 30 km.


Unterwegs zur nächsten Kontrolle dann ein Stop und ein bisschen mit den Eingeborenen plauschen. Diese dösten zufrieden in der Sonne.


Die Strecke war gut ausgeschildert, auch wenn ich manche Schilder fast übersehen hätte. Aber das lag mehr an meiner Unaufmerksamkeit.


Zu Hause ist es doch am schönsten. Wie zum Beweis kam ich an einigen netten Anwesen vorbei. Hier machte man es sich gemütlich.


Neben der Sonne auch immer wieder Wolken. Aber es blieb trocken, auch wenn die Bauern sicher nichts gegen ein bisschen Regen hatten.


Die Strecke führte südlich von Raesfeld und Heiden entlang. An die Windparks hatte man sich zwischenzeitlich gewöhnt. Irgendwo musste der Strom ja herkommen.


In Bahnhof Reken erreichte ich dann nach 60 km die zweite Kontrolle. Der Ort heißt übrigens wirklich Bahnhof Reken. Es gibt auch noch Reken und Klein Reken. Direkt gegenüber der Kontrolle lag diese schöne Villa.


Nach einer kurzen Pause fuhr ich weiter, hatte aber das Gefühl das mir Jemand wie ein Schatten folgte. Merkwürdig, jedes Mal wenn ich mich umdrehte war da niemand. Forcierte ich mein Tempo, fuhr der Schatten auch schneller. Bremste ich, bremste der Schatten auch. Irgendwie gruselig.


Hoch türmten sich die Wolken auf, aber die wollten nur spielen. Das Wetter blieb trocken und angenehm warm. Bestes Radwetter. Auch der Wind hielt sich in Grenzen.


Dann war es wieder Zeit für einen kleinen Klönsnack. Aber irgendwie schien man mich nicht zu verstehen. Vorbei kommende Passanten schauten mich irgendwie merkwürdig an. Keine Ahnung warum. Ich redete doch nur vor desinteressiertem Publikum über mein Rickert.


Immer wieder begeisterte mich die Landidylle. So machte Rad fahren Spaß. Ich passierte Lembeck und Rhade und erreichte über Erle den Rand von Schermbeck. In Gahlen wartete dann nach 90 km die dritte Kontrolle. Hier unterhielt ich mich eine Weile mit Renate und Peter, die die Kontrolle betreuten.


Merkwürdige Gestalten hausten hier auf dem Feld. Und das war nur ein harmloser Vorgeschmack auf das was mich erwartete. Ca. 10 km vor dem Ziel konnte ich dann mit Werkzeug und Pumpe einem Fahrer helfen, der seinen platten Reifen nicht von der Felge bekam. Das war eine Felge für schlauchlose Reifen. Der Reifen saß dort fest in einer Nut. Mit etwas Technik gelang es mir ihn zu lösen. Den Rest erledigten meine großen Montierhebel und die Rahmenpumpe. Nach erfolgreicher Reparatur verabschiedete mich und strebte dem Ziel entgegen.


Kurz vor dem Ziel stellten sich dann noch zwei sehr finstere Gesellen dem Rickert und mir in den Weg. Ich tippte mal auf gefährliche Außerirdische.


Geschickt tänzelte mein Rickert um die Gegner herum, so dass die vor Rost erstarrten und sich schließlich geschlagen geben mussten. Auf ganzer Linie ein Sieg für das Rickert Spezial. Nun hielt uns nichts mehr auf und wir erreichten am Nachmittag das Ziel.

Hier war leider nicht mehr viel los. Ralf, Harald und Jupp waren längst weg. Dafür fiel mir ein schönes Basso auf, welches ähnlich wie mein Peugeot in pink/lila lackiert war.

Nach der Abmeldung gönnte ich mir noch Kaffee und Kuchen und unterhielt mich mit Peter und Renate, die von ihrer Kontrolle zurück kamen.
Am späten Nachmittag fuhr ich dann nach Hause.

Die RTF gefiel mir von der Strecke sehr gut und das Wetter spielte auch mit. Das trotzdem nur 170 Teilnehmer kamen, konnte ich echt nicht verstehen. Die RTF hätte auf jeden Fall deutlich mehr Teilnehmer verdient. Die Mitglieder von Blau-Gelb Oberhausen waren auf jeden Fall sehr engagiert.

114 km bei ca. 500 Höhenmeter absolvierte ich mit einem Schnitt von 24,4 km/h. Das Rickert machte richtig Spaß und passte mit dem neuen Lenker und Vorbau jetzt auch perfekt. Mit den STI muss ich allerdings noch etwas warm werden, da ich bisher nur Unterrohrhebel und Lenkerendhebel gewohnt war. Aber das wird schon.
lg Jennifer

Mein neuer Blog: sonnewolken.wordpress.com

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Sonne_Wolken« (6. September 2017, 23:31)


Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Anrados, Prabha, Spike on Bike

Chasse Patate

VPAPR member chapter Mark

Blog - Galerie

Unterwegs von: 34.8202°N 82.2720°W (zwecks Verpflegung)

Unterwegs nach: 稚内市 (lecker Fisch)

Unterwegs über: درّہ خنجراب (Erdnüsse & getr. Aprikosen)

Wohnort: Royaume de Westphalie

  • Private Nachricht senden

185

Mittwoch, 6. September 2017, 22:34

Hier gab es sogar Energiegels. Ich nahm ein Gel ...

... das Gefühl das mir Jemand wie ein Schatten folgte. Merkwürdig, jedes Mal wenn ich mich umdrehte war da niemand. Forcierte ich mein Tempo, fuhr der Schatten auch schneller. Bremste ich, bremste der Schatten auch. Irgendwie gruselig.

Merkwürdige Gestalten hausten hier auf dem Feld.
Kurz vor dem Ziel stellten sich dann noch zwei sehr finstere Gesellen dem Rickert und mir in den Weg. Ich tippte mal auf gefährliche Außerirdische.

Geschickt tänzelte mein Rickert um die Gegner herum, so dass die vor Rost erstarrten und sich schließlich geschlagen geben mussten.

Schöner Bericht. 114 km knapp an


vorbei? Liegt das an den Gels? Früher was sowas immer in Pillenform.

Gruß und schnelle Fahrt mit dem Rahmen der Träume

Ritter Eisenknie
man fährt oder schiebt

2018: ohne Tacho
Origirat: (15.09.1979)
Insgesamt: bestimmt einmal rum


Dieser Beitrag wurde bereits editiert, zuletzt von »Chasse Patate« wegen der Feler

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Sonne_Wolken

Sonne_Wolken

Ruhrpottpflanze

Blog - Galerie
  • »Sonne_Wolken« ist weiblich
  • »Sonne_Wolken« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Dortmund

  • Private Nachricht senden

186

Mittwoch, 6. September 2017, 23:31

Hier gab es sogar Energiegels. Ich nahm ein Gel ...

... das Gefühl das mir Jemand wie ein Schatten folgte. Merkwürdig, jedes Mal wenn ich mich umdrehte war da niemand. Forcierte ich mein Tempo, fuhr der Schatten auch schneller. Bremste ich, bremste der Schatten auch. Irgendwie gruselig.

Merkwürdige Gestalten hausten hier auf dem Feld.
Kurz vor dem Ziel stellten sich dann noch zwei sehr finstere Gesellen dem Rickert und mir in den Weg. Ich tippte mal auf gefährliche Außerirdische.

Geschickt tänzelte mein Rickert um die Gegner herum, so dass die vor Rost erstarrten und sich schließlich geschlagen geben mussten.

Schöner Bericht. 114 km knapp an


vorbei? Liegt das an den Gels? Früher was sowas immer in Pillenform.

Gruß und schnelle Fahrt mit dem Rahmen der Träume

Ritter Eisenknie
Ich fürchte ich bin auch ohne Gel und Pillen so. :D
lg Jennifer

Mein neuer Blog: sonnewolken.wordpress.com

Sonne_Wolken

Ruhrpottpflanze

Blog - Galerie
  • »Sonne_Wolken« ist weiblich
  • »Sonne_Wolken« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Dortmund

  • Private Nachricht senden

187

Freitag, 8. September 2017, 10:06

44. Internationale Meisterschaft von Dortmund

03.09.2017


Am ersten Sonntag im September fuhr ich mit meinem Meral Morgens nach Dortmund Hombruch. Dort veranstaltete mein Verein "Sturm" Hombruch 1925 das letzte verbliebene Rennen in Dortmund.



Fleißig wurde an allen Stellen gearbeitet um pünktlich um 12 Uhr mit dem ersten Rennen zu starten. Auch der Bus für die Zeitnahme stand schon am Platz. Am Zielbereich wurde aber noch fieberhaft gearbeitet. Auch die Absperrungen für die Strecke fehlten noch. Ich hatte mit Hilfe das Zelt für die Anmeldung und Nummernausgabe bereits aufgebaut und eingerichtet. Das sollte für die nächsten Stunden teilweise mein Arbeitsplatz sein. Da unser Fotograf nicht vor Ort sein konnte, übernahm ich diese Aufgabe noch zusätzlich.



Ein paar Impressionen vom Aufbau:







Um 12 Uhr startete dann das erste Rennen. 11 Kinder zwischen 6 und 9 Jahren gingen beim Fette Reifen Rennen an den Start. Es galt drei Runden mit insgesamt 2,6 km zu fahren. Erlaubt waren alle Räder ohne Rennradreifen. Vom Alltagsrad bis zum Mountainbike war alles dabei. Vom Start weg konnte sich Nevio Manca absetzen und fuhr einem ungefährdeten Sieg entgegen. Dahinter gab es einen Kampf um die weiteren Plätze auf dem Treppchen.



Gewinner des Rennen war Nevio Manca. Zweiter Lasse-Jasper Immens und den dritten Platz belegte Arvin Schertel. Alle Kinder, bis zum letzten Platz bekamen als Anerkennung einen Preis. Die drei Erstplazierten durften sich über einen neuen Radhelm freuen.


Bei der Altersklasse 10 bis 13 Jahre gingen 9 Fahrer/innen auf die vier Runden bzw. 3,4 km. Auch hier gab es einen eindeutigen Sieger.


Alessandro Marico gewann vor Robin Schmitz und Leon Viesel.


Kurz vor halb eins erfolgte dann der Startschuss für die Senoiren. 32 Starter, darunter Lars Krause von "Sturm" Hombruch gingen auf die Strecke mit 50 Runden und 42,5 km.


Das Tempo war von Anfang an sehr hoch.



Nach kurzer Zeit bildeten sich schon Gruppen und einige Fahrer konnten sich absetzen. Die ersten vier Fahrer konnten sogar einen Rundengewinn erzielen.



Hardy Zimmermann konnte das Rennen für sich entscheiden. Zusammen mit dem Zweiten Stephan Schruff konnte das Team HyBauTec einen Doppelsieg verbuchen. Dritter wurde Rainer Beckers vom Team Starbikewear. Lars Krause schaffte es mit dem 9. Rang unter die ersten zehn.


Um 13:30 Uhr dann der Start des ersten Teils des A/B Rennens. Der zweite Teil wurde später als Derny-Rennen ausgetragen.


Auch in diesem Rennen war "Sturm" Hombruch wieder dabei. Thomas Krawczyk vertrat unsere Farben. Das Tempo war auch hier von Anfang an sehr hoch.



Ausruhen waren auf den 95 Runden und 80,75 km nicht möglich. Wer hier zurück fiel hatte keine Chancen mehr auf eine gute Platzierung.



Es bildeten sich mehrere Gruppen. Vor allem Vorne wurde richtig Tempo gemacht. Die ersten Drei erzielten bis zu 3 Rundengewinne.
Nach dem Rennen lag Justin Wolf vom RSV Unna 1968 vorne. Aber es folgte ja noch das Derny-Rennen. Erst danach gab es die Siegerehrung.



Leider kann ich hier nicht so viele Fotos posten. Der ganze Bericht mit allen Fotos deshalb hier: https://sonnewolken.wordpress.com/2017/0…t-von-dortmund/
lg Jennifer

Mein neuer Blog: sonnewolken.wordpress.com

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Prabha, Spike on Bike

Sonne_Wolken

Ruhrpottpflanze

Blog - Galerie
  • »Sonne_Wolken« ist weiblich
  • »Sonne_Wolken« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Dortmund

  • Private Nachricht senden

188

Montag, 11. September 2017, 08:38

Herbstklassiker in Münster

10.09.2017

Sonntag sollte das Wetter besser werden nachdem der Samstag eher durch Regen geglänzt hatte. So trafen sich die Klassikerfahrer/innen wieder in Münster. Dieses Mal am Preußenstadion. Ich hatte dieses Mal mein Rickert Spezial dabei. Mit 15 Grad war es Mittags noch etwas schattig, aber trocken. So machten sich 10 Fahrer/innen auf den Weg. Christian hatte sich netterweise angeboten die Gruppe anzuführen. So fuhren wir Richtung Süden aus der Stadt heraus.



Über Hiltrup und Amelsbüren führte die Strecke am Venner Moor vorbei. Kleine Straßen zogen sich durch das ländlich geprägte Münsterland.



Das Tempo war zunächst moderat. Mit ca. 20 bis 21 km/h fuhren wir uns erst einmal gemütlich warm. So konnte man sich gut unterhalten. Das wurde auch rege genutzt, führte aber ab und zu zu Lücken im Peleton, die dann wieder aufgefahren werden musste. Komischerweise waren die Lücken oft direkt vor mir.



Ab und zu lag mal einer der typischen Münsterländer Bauernhöfen am Weg. Langsam wurden die Temperaturen auch angenehmer. Bis 19 Grad sollte das Thermometer immerhin noch klettern.



Das das Münsterland katholisch ist, sah man des öfteren am Wegesrand. Nach Senden ging es dann nordwestlich bis nach Nottuln, welches wir am frühen Nachmittag erreichten.



Auf dem Stiftsplatz in Nottuln war Kirmes. 2 bis 3 Karussells und ein paar Fress- und Bierstände. Besonders viel war hier aber nicht los. Wir nahmen auf der Terrasse eines italienischen Restaurants Platz. Für mich gab es Pasta und alkoholfreien Radler. Die anderen aßen überwiegend Kuchen.



Nach der Pause dann noch das obligatorische Gruppenfoto mit Rädern. Dann machten wir uns auf den Rückweg. Da zog das Tempo dann spürbar an. Teilweise so sehr das einige nicht mehr mitkamen und Tempo raus genommen werden musste. Anscheinend zog es jetzt viele mit Macht zurück nach Münster. Die Bewölkung nahm zwischenzeitlich zu und zeigte ein gefährliches Schwarz. Aber es blieb trocken, wurde aber wieder etwas frischer, so ohne Sonne.



In einem nördlichen Bogen fuhren wir nach Schapdetten. Nächste Station war dann Bösensell. Über Albachten und Mecklenbeck erreichten wir den Rand von Münster. Hier verabschiedete sich ein Teil der Gruppe Richtung Aasee. Der Rest fuhr bis zum Stadion zurück.



Am Preußenstadion galt es dann Abschied zu nehmen. Vielleicht gibt es ja im Oktober noch eine Ausfahrt. Mit Tom machte ich mich auf den Rückweg nach Dortmund. Ein schöner Tag mit vielen Klassikern und netten Menschen ging zu Ende. Ich freue mich auf eine Fortsetzung.

61 km und 200 Höhenmeter brachten wir mit einem Schnitt von insgesamt fast 24 km/h hinter uns.
lg Jennifer

Mein neuer Blog: sonnewolken.wordpress.com

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Spike on Bike, Tarven

Sonne_Wolken

Ruhrpottpflanze

Blog - Galerie
  • »Sonne_Wolken« ist weiblich
  • »Sonne_Wolken« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Dortmund

  • Private Nachricht senden

189

Montag, 16. Oktober 2017, 12:06

Abschlussfahrt

15.10.2017

Auch wenn ich ein paar Wochen keine RTF mehr gefahren war, wollte ich den Saisonabschluss in Haltern am See nicht verpassen. Der Wetterbericht versprach Sonne und über 20 Grad mitten im Oktober. So quälte ich mich dann noch einmal früh aus dem Bett um pünktlich um 8 Uhr zum Start dabei zu sein. Ich traf Renate und Peter und Gabi und Günter. Anmelden, ein bisschen quatschen und schon war es viertel nach Acht. Günter und ich machten uns bei noch sehr schattigen Temperaturen auf den Weg.


Ich hatte mich für das Rickert Spezial entschieden, welches sich schon bei der RTF in Oberhausen Anfang September bewährt hatte.
Frisch geputzt glänzte es in der Morgensonne.


Von Haltern führte uns der Weg nach Lipramsdorf. Auf den Feldern lag teilweise noch der Nebel.


Es war unverkennbar Herbst. Bei Wulfen bogen wir dann nach Norden ab. Auf den Straßen war es so früh am Morgen noch ruhig. Das sollte sich später noch ändern. Hinter Klein Reken kam dann nach ca. 27 km die erste Kontrolle. Hier hatten wir Renate und Peter eingeholt. Nach kurzer Verpflegung und ein bisschen Quatschen ging es zunächst zu viert weiter.


Die Tour war sehr ländlich geprägt und keineswegs flach. Immer wieder galt es kurze und auch mal längere Anstiege zu bewältigen. Zum Glück blieben die Steigungsprozente aber einstellig.


In einem Bogen führte uns die Route nun nach Osten, vorbei an den Heubachwiesen bis an den Rand von Dülmen.


Auf dem Flugplatz Borkenberge war mittlerweile auch einiges los. Wir verabschiedeten uns von Renate und Peter, die an der Streckenteilung auf der 71 km Strecke weiter fuhren. Wir erreichten dann noch vor Seppenrade die zweite Kontrolle nach knapp 60 km. Über die Hälfte der Strecke hatten wir bereits geschafft. Ich fühlte mich noch recht fit.


Das Gröbste hatten wir allerdings immer noch nicht geschafft, da noch einige Steigungen vor uns lagen. Ich kam für meine Verhältnisse ganz gut dort hoch. So ganz schien meine Kraft doch noch nicht weg zu sein, dachte ich zu dem Zeitpunkt. Der Weg führte uns nun nach Süden, in einem Bogen um Olfen herum.


Es ging auf und ab und so langsam spürte ich meine Muskeln. Mittlerweile war es richtig schön warm geworden und Windweste und Armlinge wanderten in den Rucksack.


Auf bekanntem Weg ging es über den Dortmund-Ems-Kanal. Wie oft ich diese Brücke wohl schon überquert hatte?


An der Lippe dann in der Nähe von Olfen die dritte und letzte Kontrolle. Noch mal ein Stück Apfel, eine halbe Banane und ein paar Kekse als Wegzehrung. Währenddessen glitzerte das Rickert schön in der Sonne. Und ich gab mich der Illusion hin das jetzt nur noch locker nach Haltern gerollt würde.


Natürlich war das nicht so. Einige längere Steigungen warteten noch auf uns. Mittlerweile fühlten sich meine Beine wie Pudding an. Wir folgten zunächst der Lippe, um dann direkt am Halterner Stausee entlang zu fahren. Hier war die Hölle los. Jede Menge Autos und Motorräder verursachten einen richtig schönen Stau. Wir waren froh als uns die Route nach ein paar Kilometern wieder auf ruhige Nebenwege führte.
Nachdem wir Sythen passiert hatten ging es in einem Bogen endlich zurück nach Haltern. Am frühen Nachmittag fuhren wir glücklich ins Ziel.

Zur Belohnung gab es für mich ein alkoholfreies Radler und Nudeln mit Tomatensoße. Dann trat ich den Nachhauseweg mit dem Auto an.
Die 114 km waren doch anstrengender wie ich dachte. Da machte es sich bemerkbar das ich in den letzten Wochen so wenig km gefahren war.

Noch ein paar Daten zur Tour. Die 114 km und knapp 600 Höhenmeter fuhr ich mit einem Schnitt von 23,7 km/h.

Und wie geht es weiter? Nach der Saison ist vor der Saison. Jetzt gilt es sich auf die Wintersaison, die im Januar beginnt, vorzubereiten. Und dann geht das ganze "Spiel" von vorne los. Mal sehen was das Jahr 2018 bringt.
lg Jennifer

Mein neuer Blog: sonnewolken.wordpress.com

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Spike on Bike

Sonne_Wolken

Ruhrpottpflanze

Blog - Galerie
  • »Sonne_Wolken« ist weiblich
  • »Sonne_Wolken« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Dortmund

  • Private Nachricht senden

190

Montag, 4. Dezember 2017, 12:17

Klassikerfahrt Köln


16.09.2017

Mitte September nahm ich im Rahmen einer Klassikerveranstaltung Samstags an einer Ausfahrt für klassische Rennräder teil. Diese führte von Köln ins Bergische Land und zurück. Teilweise führte die Route über Feld und Waldwege und war feucht bis matschig. Ich fuhr mit meinem Peugeot Cologne von 1989. Hier einige Bilder als Impressionen. Neben etlichen Höhenmetern kamen auch 61 km zustande.




























Unterwegs begegnete uns dann auf einem schmalem Weg auch noch eine Hochzeitsgesellschaft.





Mein Peugeot schlug sich tapfer unter den erschwerten Bedingungen.





Kaum waren wir zurück wurde es richtig duster. Dafür aber mit schönem Regenbogen.
Der Abend klang mit grillen, alkoholfreiem Bier (zumindest bei mir) und vielen Gesprächen aus. Sonntag kam ich dann wieder um den Teilemarkt zu besuchen (von dem ich nicht mit leeren Händen heim kam).
Insgesamt ein gelungenes Wochenende. Und ich freue mich schon auf die Wiederholung 2018.
lg Jennifer

Mein neuer Blog: sonnewolken.wordpress.com

Sonne_Wolken

Ruhrpottpflanze

Blog - Galerie
  • »Sonne_Wolken« ist weiblich
  • »Sonne_Wolken« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Dortmund

  • Private Nachricht senden

191

Montag, 4. Dezember 2017, 12:23

Dortmunder Nord-Tour

30.10.2017
Irgendwie hatte ich mal wieder Lust auf eine kleine Tour durch Dortmund. So schnappte ich mir mein Meral und fuhr los. Schnelle kristallisierte sich ein Thema für die Tour heraus. Dortmund als Bierstadt in Vergangenheit und vielleicht auch in Zukunft. Daneben gab es aber noch viele Zeugen der Vergangenheit bis zurück ins Mittelalter.



Bergmann Bier ist eine alte Dortmunder Marke die vor einiger Zeit wieder belebt wurde. Die kleine Brauerei hat ihr Domizil seit Neuestem auf Phönix-West, wo früher Stahl produziert wurde. Mir persönlich schmeckt das Schwarzbier ganz gut, da es nicht so herb ist. Aber es gibt für jeden Geschmack etwas.



Das Gebäude wirkt modern, greift mit dem schwarz aber auch die Zechenvergangenheit Dortmunds auf. Mein Meral machte vor dem schwarzen Hintergrund jedenfalls eine gute Figur. Die Packtasche zeigte an das ich nach der Tour noch einkaufen musste.



Der Funkturm „Florian“ ist für die Dortmunder eines der Wahrzeichen.



Der Beweis das Dortmund als Bierstadt noch nicht untergegangen ist.



Der wieder aufgebaute Adlerturm gehörte zur mittelalterlichen Befestigung der Stadt.



Die Dortmunder Aktien-Brauerei braut zumindest noch für Dortmund und Umgebung in Dortmund.



Hoesch war früher allgegenwärtig. Aber beim Stahl sind die guten Zeiten in Dortmund definitiv vorbei. Irgendwann verblassen auch die letzten Spuren.



Aber auch kleine Firmen prägten das Stadtbild.



Einfach nur eine Kirche? Nein, hier finden auch unter anderem Rockkonzerte statt. So bekommt man selbst mich ab und zu in die Kirche.



Das Dortmunder U. Der ehemalige Brauereiturm der Dortmunder Union Brauerei. Der Turm ist geblieben, die Union ist gegangen, hat aber ihre Spuren hinterlassen.



Das Bergmann Büdchen am Wall. Ein beliebter Treffpunkt. Das Büdchen ist architektonisch etwas besonderes und stammt noch aus den 50er Jahren.






Die Kinderklinik ist auch schon etwas älter und von der Bauweise durchaus interessant.



Das geflügelte Nashorn findet man überall in Dortmund, auch vor dem Südbad.



Das Südbad befindet sich direkt in der City, am Südrand.



Die Reste des Eisenbahnviadukts auf Phönix-West.



Der Reiher genießt die Ruhe dort wo es früher gedampft, gezischt und gehämmert hat.



Ein Teil der Reste von Phönix-West.



Die Hallen vom alten Stahlwerk strahlten in der untergehenden Sonne. Solche Industrieruinen haben ihre ganz eigene Ästhetik. Von Phönix-West ging es dann noch in einen nahegelegenen Supermarkt und dann nach Hause. Mit knapp 22 km war das eine kurze aber schöne Nachmittagstour im Herbst.
lg Jennifer

Mein neuer Blog: sonnewolken.wordpress.com

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sonne_Wolken« (4. Dezember 2017, 12:27)


Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Chasse Patate, Radsonstnix, sakura

Sonne_Wolken

Ruhrpottpflanze

Blog - Galerie
  • »Sonne_Wolken« ist weiblich
  • »Sonne_Wolken« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Dortmund

  • Private Nachricht senden

192

Montag, 4. Dezember 2017, 21:39

Hugo Rickert Gedenkfahrt


31.10.2017

Hugo Rickert galt als einer der besten Rahmenbauer Deutschlands. Natürlich lebte und arbeitete er in Dortmund. Nach mehreren Schlaganfällen war er einseitig gelähmt und musste mit über 70 den Rahmenbau aufgeben. Er zog nach Frömern, wo er im Oktober 2011 starb. Da ich selber seit kurzer Zeit ein Rad von Rickert fahre, kam die Idee auf mit einigen Gleichgesinnten den alten Meister zu ehren und eine Rickert Gedächtnistour zu seinem 6. Todestag zu fahren. Es sollten die beiden Wirkungsstätten in Dortmund angefahren werden und anschließend das Grab in Frömern besucht werden. So trafen wir uns Sonntags auf Phönix-West.


Zunächst ging es eine Runde auf die Dortmunder Niere. Das ist eine Radrennstrecke neben Phönix-West. Diese Strecke wurde 1980 von Dortmunder Radsportvereinen gebaut und hat die Form einer Niere. Hier werden bis Heute Vereinsrennen, unter anderem von „Sturm“ Hombruch veranstaltet. Früher sicher auch oft auf Rickert Rädern. Alleine in meinem Verein hat fast jedes ältere Mitglied noch ein Rickert im Keller.
Weiter ging es Richtung Innenstadt. Wir fuhren durchs Kreuzviertel und erreichten schließlich Hugo Rickerts ersten Laden in der Weißenburger Straße. Vorher wurden die Rahmen seit 1950 in der Garage des Schwiegervaters gelötet.

Mittlerweile ist in dem alten Laden eine Fahrschule ansässig. Doch es gibt noch Fotos mit Rickert und seiner Frau Doris vor dem Laden in der Innenstadt. Jahre später zog es Rickert dann nach Dortmund-Eving. In der Nähe der Zeche Minister Stein entstand der neue Laden mit Werkstatt.

So erreichten wir die Dammstraße, wo unsere Rickerts gebaut wurden. Hinten war die Werkstatt. Mein Rad war mit Baujahr 2000 eines der letzten die dort entstanden. Heute erinnert hier leider nichts mehr an den seinerzeit berühmten Rahmenbauer.

Nun kam der längere Teil der Tour nach Frömern. Auf dem Weg standen auch einige Höhenmeter, da wir auf den Haarstrang mussten. Zunächst führte die Route nach Scharnhorst und weiter nach Kurl. Über Wickede ging es dann am Dortmunder Flughafen vorbei.

Wir passierten Holzwickede am Rande und kamen schließlich am Bismarckturm in der Nähe von Strickherdicke vorbei.


Nur ein kurzer Fotostopp und weiter ging es. Schließlich erreichten wir Frömern.

Wir legten eine Gedenkminute am Grab ein und zündeten eine Kerze für Hugo Rickert an. Ich hoffte das ihm unsere Räder gefielen.

Der Rückweg führte uns am alten Bahnhof von Frömern vorbei. Er ist jetzt in Privatbesitz.
Zurück fuhren wir über Ardey, Dellwig und Altendorf. Danach durchquerten wir Hengsen und erreichten in Sölde wieder Dortmunder Gebiet. Vorbei an der Aplerbecker Mark erreichten wir schließlich nach 67 km wieder Hörde und Phönix-West. Ich verabschiedete mich von meinem letzten Mitfahrer und trat den kurzen Heimweg an.
Auch wenn der Sonntag ein wenig kälter wie noch der Samstag war, war es eine schöne Tour. Wir hatten auch Glück und blieben trocken. Und es war schön diese Tour mit einem meiner Lieblingsräder zu fahren. Ohne Hugo Rickert gäbe es dieses Rad und viele andere nicht. Ich hoffe er blickt aus dem Radlerhimmel mit Wohlwollen auf uns hier unten. Und ich hoffe er weiß es zu schätzen das wir seine Räder und ihn in Ehren halten.
lg Jennifer

Mein neuer Blog: sonnewolken.wordpress.com

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Radsonstnix, sakura, Tarven

Sonne_Wolken

Ruhrpottpflanze

Blog - Galerie
  • »Sonne_Wolken« ist weiblich
  • »Sonne_Wolken« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Dortmund

  • Private Nachricht senden

193

Montag, 4. Dezember 2017, 22:27

Auf die Hardt(e) Tour


05.11.2017
Über ebay Kleinanzeigen entdeckte ich ein Mountainbike von GT (Gary Turner). Das Karakoram von 1994 mit Stahlrahmen war damals für mich ein aus finanziellen Gründen unerfüllter Traum. Jetzt als gut erhaltenes gebrauchtes MTB ging dieser Traum 23 Jahre später doch noch in Erfüllung. In der Nähe von Mönchengladbach holte ich das Rad Nachmittags ab. Noch genug Zeit für eine erste kurze Tour. Ich parkte mein Auto in Mönchengladbach Hardt und fuhr einfach der Nase nach.

Der Weg führte mich nach Süden aus Hardt heraus. Die Felder wurden bald durch einen matschigen Waldweg abgelöst.

Ich folgte einigen Waldwegen Und kam schließlich wieder an eine Straße. Ich überquerte sie und fuhr auf der anderen Seite wieder durch den Wald. Noch war es hell genug. Ich genoss die Tour mit dem MTB.

Als ich das Waldgebiet verließ kam ich an den alten Ehrenfriedhof. Hier waren unzählige gefallene Soldaten begraben. Arme Schweine. Kriege sind so sinnlos und unmenschlich.

Dann ging es auf Pfaden durch den Vorster Busch.

Hier ließ es sich gut biken und auch Hunde ausführen, wie ich feststellen musste. Weiter führte mich der Weg vorbei am Borussia-Park.

Es wurde langsam dunkel und ich wollte mich auf den Rückweg machen. Auf dem Navi konnte ich sehen wo ich gestartet war und wusste so die Richtung. Da schien ein Feldweg genau richtig zu sein. Von weitem sah ich das Andreaskreuz und wühlte mich durch den schlammigen Weg. Dann die Überraschung. Nicht nur das die Bahnlinie längst stillgelegt war, auf der anderen Seite des Andreaskreuzes war überhaupt kein Weg.

Und die Strecke schien wirklich schon länger nicht mehr befahrbar zu sein. Also wieder zurück auf die Straße.

Noch einmal kreuzte ich die Bahnlinie. Die schien wirklich schon sehr sehr lange außer Betrieb zu sein. Jetzt fuhr ich über Straße nach der Karte meines Navis zum Auto zurück. Das dreckige Rad wurde verstaut, ich zog mich um und trat im Dunkeln den Heimweg an. Knapp 22 km gaben einen ersten Eindruck vom Rad. Und der war durchweg positiv.
Auch aus heutiger Sicht ist das MTB noch gut und vor allem leicht. 11 kg bestätigte mir später die Waage. Es macht einfach Spaß mit dem GT zu fahren. Und die Farbe gefällt mir auch sehr gut. Auch wenn ich jetzt schon einige blaue Räder habe.
lg Jennifer

Mein neuer Blog: sonnewolken.wordpress.com

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Sonne_Wolken« (5. Dezember 2017, 00:02)


Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Hell on wheels, Radsonstnix

sakura

2radfahrer(in)

Blog - Galerie

Wohnort: Hamm

  • Private Nachricht senden

194

Dienstag, 5. Dezember 2017, 03:55

Moin Sonne_Wolken,
moin zusammen,

das Bild wo der Baum aus den Schienen wächst, das hat potential. Wo ist das bitteschön ?

Sonne_Wolken

Ruhrpottpflanze

Blog - Galerie
  • »Sonne_Wolken« ist weiblich
  • »Sonne_Wolken« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Dortmund

  • Private Nachricht senden

195

Dienstag, 5. Dezember 2017, 07:05

Moin Sonne_Wolken,
moin zusammen,

das Bild wo der Baum aus den Schienen wächst, das hat potential. Wo ist das bitteschön ?
Das ist etwas südlich von Mönchengladbach-Hardt auf der Straße zwischen Kothausen und Gerkerath.
lg Jennifer

Mein neuer Blog: sonnewolken.wordpress.com

Spike on Bike

Der Hund von Barkerfeld

Blog - Galerie

Unterwegs von: Norddinker

Unterwegs nach: Süddinker

Unterwegs über: Dinker

Wohnort: Grafschaft Mark

  • Private Nachricht senden

196

Dienstag, 5. Dezember 2017, 08:24

Schöne Bilder. Im Dortmunder Rangierbahnhof steht sogar schon ein richtiger Wald. Und die Signale dazwischen leuchten fein die Bäume im Dunklen an. :thumbsup:
Die Glorreichen schieben ...

Sonne_Wolken

Ruhrpottpflanze

Blog - Galerie
  • »Sonne_Wolken« ist weiblich
  • »Sonne_Wolken« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Dortmund

  • Private Nachricht senden

197

Dienstag, 5. Dezember 2017, 23:04

Preußisch Münsterland


19.11.2017
Am Sonntag war ich mit Spike und Patate am Preußenhafen verabredet, zu einer Tour durchs südliche Münsterland. Vor 7 Uhr machte ich mich noch im Dunkeln auf Richtung Lünen. Nach gut 20 km war ich am Preußenhafen. Es war sehr frisch, aber zumindest trocken. Während ich zusah wie es immer heller wurden trafen meine Mitfahrer ein.

Der Preußenhafen ist zu jeder Jahreszeit ein lohnendes Ziel. Doch bei der Kälte machten wir uns lieber auf den Weg. Am Kanal entlang ging es nach Lippholthausen.

Dort machten wir einen kurzen Fotostopp an der Schlossmühle Buddenburg. Das dazugehörige Schloss stand leider schon lange nicht mehr. Und so fuhren wir weiter.

Wir bogen auf die Straße nach Vinnum ab. Wie oft ich diese Straße in beide Richtungen wohl im Laufe der letzten Jahre gefahren bin? Sicher unzählige Male bei diversen Touren und RTF. Weiter ging es Richtung Selm.

Von dort aus erreichten wir dann Schloss Nordkirchen. Hier machten wir frühe Mittagspause. Ich lehnte mein Rad an das Denkmal des hochnäsigen Hundes. „Wie der Herr so´s Gescherr. “

Dafür macht das Schloss immer noch einen feudalen Eindruck. Hier befindet sich unter anderem die Landesfinanzschule. Nach der Pause fuhren wir über Ascheberg nach Drensteinfurt.

Hier trafen sich zwei Metallrösser. Während meine Chimäre eher gemütlich war, strotzte das westfälische Pferd nur so vor Temperament.

Natürlich machten wir Station im Eishaus. Doch statt Eis gab es bei den Temperaturen Kaffee und eine heiße Waffel für mich.

Nun ging es nach Süden Richtung Hamm. Wir durchquerten auf kleinen Straßen die Ortschaften Mersch und erreichten schließlich Hövel. Dort trennte ich mich von meinen Begleitern und machte mich auf den Weg nach Dortmund. Wir freuten uns das wir trocken geblieben waren.

Doch zunächst fuhr ich am Hammer Hafen vorbei. Es wurde immer bewölkter, aber die Sonne ging eh bald unter. Es hatte dann doch noch angefangen zu regnen. Und es regnete sich ein. Na ja, zu Hause warteten die Heizung und trockene Klamotten. Und als Krönung ein heißer Tee und das warme Bett. Schnell ging es weiter nach Herringen und dann Richtung Bergkamen. Dann sah ich am Horizont das Lanstroper Ei (ein alter eiförmiger Wasserturm). Dortmund war nahe, juchhuh. Zufällig führte ein asphaltierter Feldweg genau darauf zu. Der Weg führte mich genau vor einen Zaun und dahinterliegendem Gewässer. Doch dank einer Spaziergängerin fand ich dann doch noch den Weg nach Lanstrop.

Unterwegs traf ich dann weitere Eingeborene.

Ich versuchte mich ein bisschen in Smalltalk, aber anscheinend fühlte man sich beim Abendessen gestört. Na gut, ich merke wann ich nicht erwünscht bin. Arrogantes Volk.
Also trollte ich mich nach Hause wo ich mit der Dunkelheit eintraf. Eine anstrengende, aber sehr schöne Tour ging zu Ende. 133 km kamen immerhin zusammen. Und ich war ziemlich groggy.
lg Jennifer

Mein neuer Blog: sonnewolken.wordpress.com

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Radsonstnix, sakura

Sonne_Wolken

Ruhrpottpflanze

Blog - Galerie
  • »Sonne_Wolken« ist weiblich
  • »Sonne_Wolken« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Dortmund

  • Private Nachricht senden

198

Mittwoch, 6. Dezember 2017, 11:44

Duisburg-Niederlande Brevet


25.11.2017

An einem Samstag Ende November wollte ich an einem privat organisierten 208 km Brevet teilnehmen. Der Start war in Duisburg-Rheinhausen und es sollte durch die Niederlande bis zum Kloster Achel in Belgien gehen. Am Start fanden sich über 30 Mitfahrer/innen ein.

Kurz nach 9 Uhr fuhren wir los.Das Tempo war von Anfang an hoch. Schnell rissen im Stadtverkehr erste Löcher auf. Ich fuhr relativ weit hinten, wie meistens, und versuchte die Löcher wieder zuzufahren. Das gelang mir am Anfang auch, kostete aber viel Kraft.


Irgendwann konnte ich an der Hauptgruppe nicht mehr dran bleiben. Wir waren jetzt nur noch eine kleine Gruppe. Andere versuchten jetzt das Loch zuzufahren, aber ich hatte bereits nicht mehr genug Kraft das Tempo zu halten. Nach einigen Kilometern fuhr ich dann alleine weiter.

Zunächst sah ich weit vor mir noch einzelne Fahrer, dann niemand mehr. Ich fand mein Tempo und versuchte nicht zu viel Zeit zu verlieren.


Dafür war es trocken und der Himmel zeigte immer mehr blau.


Alleine war wenigstens Zeit für einen kurzen Fotostopp.


Über eine Bahntrasse ging es nach Kempen, wo die erste Kontrolle war.

In der City von Kaldenkirchen kam ich dann mit zwei Mitfahrern, ebenfalls aus Dortmund an. Wir beschlossen ohne Pause weiter zu fahren.

Kurz darauf erreichten wir bereits die Grenze zu den Niederlanden. Von hier war es nicht mehr so weit zur Maas.

Bei Steyl nahmen wir die Fähre über die Maas.

Weiter führte uns die Route nach Helden und Panningen. Teilweise erwartete uns matschige Gravelroad. Mein Koga Miyata kam da mit den breiten aber profillosen Rennreifen und den engen Schutzblechen bereits an die Grenzen. Aber es ging noch.

Zumindest war es in Panningen ganz hübsch. Typisch Niederländisch eben. Meine Mitfahrer zogen das Tempo etwas an und ich verabschiedete mich von ihnen. Weiter ging es wieder alleine.

In einem Kreisverkehr dann die Frage: Sind das Klassiker oder können die weg? Kunst geht manchmal schon interessante Wege.

Auch dieser alte Bauernhof war ein toller Klassiker. Da wäre bestimmt viel Platz für alte Räder und eine gemütliche Werkstatt.

In der Nähe von Neederwert stand ich dann vor der Frage umkehren, oder weiter fahren? Links führte der Track weiter nach Belgien, rechts sah ich eine Möglichkeit in einem Bogen wieder zurück zu kommen. Bis zu diesem Punkt hatte ich knapp 80 km auf dem Tacho. Es wären noch ca. 25 bis 30 km bis zum Kloster und dann kam noch der Rückweg. Leider waren meine Kraftreserven etwas beschränkt. Ich war in den letzten Monaten einfach zu wenig gefahren. So beschloss ich den Rückweg anzutreten. Ich traf noch auf einen Mitfahrer, der sich gerade gestärkt hatte und ebenfalls umkehren wollte. So fütterte ich mein Garmin mit der Adresse in Duisburg.

Leider stimmte etwas mit der Einstellung der neuen Karte auf dem Navi nicht. Das Navi folgte auffallend oft sehr matschigen Wegen, die aber als Radroute ausgeschildert waren. Mittlerweile schliff der Matsch in meinen Schutzblechen ordentlich. Leider bekam ich den nicht so ohne weiteres heraus. Hätte bei den Wegen auch nicht lange etwas gebracht. Vor Venlo verabschiedete ich mich von meinem Mitfahrer, der Richtung Niederrhein musste.

Schön waren die Strecken die mein Navi aussuchte und vor allem sehr autofrei.

Ich genoss jetzt einfach die Herbststimmung und achtete nicht mehr auf das Tempo.

Bald kam ich wieder an der Maas an und fuhr mit der selben Fähre wie auf dem Hinweg nach Steyl rüber.

Jetzt setzte so langsam die Dämmerung ein. Ich schaltete das Licht ein und die Warnweste an.

Dann genoss ich den Sonnenuntergang. Ab jetzt ging es im Dunklen weiter. Über Grefrath und Kempen fuhr ich vorbei an Krefeld und Moers und erreichte um 20 Uhr das Ziel in Duisburg-Rheinhausen. 174 km standen auf dem Tacho. Der Schnitt war mit 19 km/h eher niedrig. Auch wenn ich die Strecke nicht ganz gefahren bin, war es eine schöne Tour, die mir meine momentane Grenze aufgezeigt hat. 34 km weniger waren auch nicht die Welt. Aber es wäre schon ziemlich spät geworden. Am nächsten Tag hatte ich ziemlichen Muskelkater am ganzen Körper. Es war klar das ich über den Winter wieder mehr fahren muss, um im Frühjahr fit zu sein.
lg Jennifer

Mein neuer Blog: sonnewolken.wordpress.com

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Anrados

Sonne_Wolken

Ruhrpottpflanze

Blog - Galerie
  • »Sonne_Wolken« ist weiblich
  • »Sonne_Wolken« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Dortmund

  • Private Nachricht senden

199

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 11:43

Channel Challenge 2017


02.12.2017
Die Idee zur Channel Challenge hatte Alex aka Mr. Sakura bereits 2016. Er wollte den Datteln-Hamm-Kanal von einem Ende zum anderen fahren, und wieder zurück. November 2016 bestritten wir die erste Channel Challenge. Die Herausforderung war einmal die größtenteils gerade Strecke immer am Kanal entlang und dann die niedrigen Temperaturen um den Gefrierpunkt. Dieses Jahr kam dann noch viel Matsch dazu.

Mein neu erworbenes 94er GT Karakoram durfte sich dieses Jahr seiner ersten Herausforderung stellen. Wir trafen uns Samstag Morgen in Herringen. Wir waren Mr. Sakura, Spike, Patate und ich. Mr. Sakura pilotierte seinen modernen Cyclocrosser, Spike und Patate Eigenbauten mit dicken Reifen. Es war neblig und schön kalt. Zunächst fuhren wir zum Kanal und dann Richtung Osten.


Jetzt war erst einmal warm fahren angesagt. Aber von der nebligen Landschaft war ich sehr fasziniert.


Gespenstisch wirkte der Hammer Hafen im Nebel. Die Welt sah ganz anders aus als gewohnt.


Nach ca. 20 km tauchte das Kraftwerk Westfalen in Uentrop am Horizont auf.


Wir hatten das Ende des Weges und des Kanals erreicht. Eine kurze Fotopause und wir machten uns auf Richtung Westen.


Der Nebel am Hafen hatte sich etwas gelichtet.


Die neue Brücke bei Herringen wurde überquert um eine erste Pause zu machen.


Ich nutzte die Zeit um Fotos von meinem GT zu machen. Es gefällt mir nicht nur gut, sondern es fährt sich mit seinen nur 11 kg auch sehr gut. Die Pause war vorbei und wir fuhren weiter Richtung Westen.


Da wo seit 1912 der Kanal ist, stand früher die Burg Homburg aus dem 11. Jahrhundert. Heute erinnert nur noch dieser Gedenkstein daran.


Wir passierten die Marina Rünthe. Hier wurde schon fleißig für den Bootsführerschein geübt. Ein paar Fahrschulboote waren in Betrieb. Erinnerte mich an meine Fahrschulzeit im Düsseldorfer Hafen Anfang der 90er Jahre. Navigieren nach Karte im Düsseldorfer Hafen. Auch meine Prüfung für den See und Küstenschein fand dort statt.


Stellenweise wurde es wieder nebliger. Die Kälte spürte ich gar nicht mehr so. Hoffentlich ein gutes Zeichen.


Am Horstmarer Meer plantschten bei den Temperaturen nur die Enten. Im Sommer war es hier richtig voll. Viel war eh nicht los. Kaum Radfahrer und ab und zu mal ein Spaziergänger mit Hund. Alles sehr friedlich und geradezu gemütlich.


Doch dann drohte doch noch Gefahr. Ein Hai im Preußenhafen! Schreck lass nach. Doch der war zum Glück ganz friedlich am Steg vertäut. Wir legten eine erneute Pause ein. Dieses Mal gab es statt Bütterken leckere frische Pommes und einen heißen Kaffee. Einige Freizeitschiffer und Hundeausführer trafen auch noch ein. Für einen kalten Dezembertag war ganz schön was los hier. Nach der Pause ging es weiter dem Anfang des Kanals zu.

So manche Brücke passierten wir dabei.


Und nicht nur wir trotzten Nebel und Kälte, einige Ruderer waren auch beim Training. Wer im Frühjahr fit sein will, muss jetzt was tun.


Wir erreichten den Anfang des Datteln-Hamm-Kanals am Dortmund-Ems-Kanal. Lands End sozusagen. Ein Foto mit Rädern und dann traten wir den Rückweg an. Zurück im Preußenhafen gab es eine letzte Pause. Für mich dieses Mal heiße Waffel mit Kirschen und Sahne und einen Pott schön heißem Kaffee. Ich schaute den Hunden beim spielen zu. Danach traten wir die letzten ca. 20 km nach Herringen an.

Es ging ganz gut voran, auch wenn sich der Nebel anscheinend nicht komplett lichten wollte.


Viele Gravelroads lagen auf unserem Weg. Manche waren schwarz wie Kohle. Unsere Räder sahen trotz Schutzblechen entsprechend aus. Aber wenigstens war ich einigermaßen sauber geblieben. Vom Kanal ging es dann wieder Landeinwärts nach Herringen. Kurz zuvor verabschiedeten wir uns von Spike und Patate, die noch etwas weiter Richtung Osten mussten. Alex und ich fuhren noch eine extra Runde um Herringen um die 110 km voll zu bekommen. Der Schnitt lag bei 18,5 km/h.
Es war wieder eine schöne Runde, gerade wegen dem Nebel. Ich erlebte den Kanal, den ich ansonsten sehr gut kenne, mal in völlig anderem Licht. Wir waren uns einig das es auch wieder eine Channel Challenge 2018 geben wird. Für mich ist das so ein bisschen das Einstimmen auf die Wintersaison.
lg Jennifer

Mein neuer Blog: sonnewolken.wordpress.com

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sonne_Wolken« (7. Dezember 2017, 21:08)


Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Chasse Patate, Spike on Bike

Spike on Bike

Der Hund von Barkerfeld

Blog - Galerie

Unterwegs von: Norddinker

Unterwegs nach: Süddinker

Unterwegs über: Dinker

Wohnort: Grafschaft Mark

  • Private Nachricht senden

200

Donnerstag, 7. Dezember 2017, 16:54

Ich reflektiere ja schon fast so schön wie Mr. Sakura. 8)
Die Glorreichen schieben ...

Ähnliche Themen