Du bist nicht angemeldet.

Persönliche Box

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: 2radforum.de - Das Fahrrad-Forum für Radfahrer und Rad. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

Sonne_Wolken

Ruhrpottpflanze

Blog - Galerie
  • »Sonne_Wolken« ist weiblich
  • »Sonne_Wolken« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Dortmund

  • Private Nachricht senden

241

Montag, 26. März 2018, 08:27

Veluwe, sehr schöne Gegend. Ich war da schon bedeutend langsamer, aber dafür auch bedeutend schwerer bepackt unterwegs ;)

Bei welcher Distanz wirst du Neuland betreten?
Ab dem 600er. Knapp 400 habe ich schon mal vor zwei Jahren geschafft.
War schön öfters in Veluwezoom unterwegs. Mag den Nationalpark.

@Spike: Mit dem richtigen Sattel tut nichts weh. Hatte aber auch schon Sättel da konnte ich nach 12 km nicht mehr sitzen. :S
lg Jennifer

Mein neuer Blog: sonnewolken.wordpress.com

Spike on Bike

Der Hund von Barkerfeld

Blog - Galerie

Unterwegs von: Norddinker

Unterwegs nach: Süddinker

Unterwegs über: Dinker

Wohnort: Grafschaft Mark

  • Private Nachricht senden

242

Montag, 26. März 2018, 17:57

Veluwe, sehr schöne Gegend. Ich war da schon bedeutend langsamer, aber dafür auch bedeutend schwerer bepackt unterwegs ;)

Bei welcher Distanz wirst du Neuland betreten?
Ab dem 600er. Knapp 400 habe ich schon mal vor zwei Jahren geschafft.
War schön öfters in Veluwezoom unterwegs. Mag den Nationalpark.

@Spike: Mit dem richtigen Sattel tut nichts weh.


Ich hab leider ne empfindliche Haut als Schuppenflechte Kandidat.
Die Glorreichen schieben ...

Sonne_Wolken

Ruhrpottpflanze

Blog - Galerie
  • »Sonne_Wolken« ist weiblich
  • »Sonne_Wolken« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Dortmund

  • Private Nachricht senden

243

Freitag, 30. März 2018, 20:35

Karfreitag Wanderfahrt 2018

30.03.2018

Karfreitag war wieder traditionell die Wanderfahrt und Wanderung von „Sturm“ Hombruch. Schon im Vorfeld fuhr ich die 30 km Strecke ab, die zum Teil meiner alten Trainigsrunde entsprach. Da wir in der Vergangenheit oft Richtung Unna fuhren, wählte ich dieses Mal den Westen als Tourgebiet aus.


Um 10 Uhr war Treffpunkt in Hörde auf der Nordkirchenstraße. Wie man schon sieht überwogen die Wanderer bei weitem. Neben Matthias und Frank erschienen noch Werner und Christoph mit dem Rad. So ging es zu fünft, bzw. zu sechst los. Werner hatte als „Handicap“ noch einen Kinderanhänger mit seinem Sohn Mirko zu ziehen. Ich fuhr wieder mit meinem Mücke. Das hat sich quasi aus dem Stand zu meinem Lieblingsrad gemausert.


Über Phönix-West erreichten wir den Rand des Westfalenparks und fuhren an der Dortmunder Niere, der Radrennstrecke, vorbei.


Durch einen Tunnel fuhren wir unter der B54 durch und erreichten über eine alte Bahntrasse das WDR-Studio in Dortmund.


Über Nebenstraßen ging es nach Hombruch und wir fuhren an unserem Vereinslokal Haus Puschnik vorbei. Hier ist Mittwoch Abend immer Vereinstreffen.


Dann fuhren wir nach Westen aus der Stadt raus. Bei schönstem Wetter und um die 10 Grad ging es vorbei an Feldern und viel Landschaft.


Wir hatten reichlich Zeit für die 30 km. Erst gegen 12:30 Uhr war ein gemeinsames Mittagessen in der Gaststätte im Justenkamp in Hörde geplant.


Derweil fuhren wir auf Stockum zu.


Die Landschaft im Westen ist sanft hügelig. Von Stockum ging es Richtung Langendreer, welches wir jedoch nur streifen.


Berghoch bekam Werner „Schützenhilfe“ von Christoph, der half den Anhänger zu schieben. So meisterten wir auch die Steigungen ohne Probleme. In Kley erreichten wir wieder Dortmunder Stadtgebiet. Weiter fuhren wir nach Oespel, wo wir im Garten eines Vereinsmitglieds eine kleine Pause einlegten. Danach ging es Richtung Barop weiter.


In Hombruch erreichten wir wieder den Heimatstadtteil des Vereins. Hier wurden gerade einige Häuser renoviert. Dortmund soll noch schöner werden.


Dort wo auf der Harkortstraße im September die Start/Zielgerade unseres Rennens ist, befand sich eine Baustelle. Aber man hat uns versichert das diese rechtzeitig fertig würde. Weiter ging es aus Hombruch raus zum Zoo. Damit waren wir dann schon fast am Ziel.


Vorher stießen wir noch auf Hinweise der Kohlevergangenheit von Dortmund. Es ist wirklich wichtig an diese große Vergangenheit der Zechen und Stahlwerke in Dortmund zu erinnern. Es wächst eine Generation heran, die das alles nicht mehr live miterlebt hat. Und es wäre schade wenn es in Vergessenheit geraten würde. Kurze Zeit später holten wir die Wandergruppe ein. Um 12:30 Uhr kamen wir an dem Restaurant an. Hier war es bereits sehr voll, doch zum Glück waren drei lange Tische für uns reserviert. Die Wanderer trafen dann auch ein. Leider mussten wir dann doch ein wenig aufs Essen warten, da zu viel los war. Es gab übrigens Fisch. Typisch Karfreitag eben. Insgesamt waren wir über 30 Personen. Nach dem Essen hatte ich es nicht weit nach Hause, da ich nur wenige hundert Meter entfernt wohnte. Eine gemütliche Radrunde bei schönstem Frühlingswetter mit 12 bis 13 Grad zum Schluss. Ein schöner Tag mit dem Verein.
lg Jennifer

Mein neuer Blog: sonnewolken.wordpress.com

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

sakura, Spike on Bike

Sonne_Wolken

Ruhrpottpflanze

Blog - Galerie
  • »Sonne_Wolken« ist weiblich
  • »Sonne_Wolken« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Dortmund

  • Private Nachricht senden

244

Sonntag, 1. April 2018, 18:39

Karsamstag RTF um Schloss Raesfeld

31.03.2018
Karsamstag fuhr ich wieder die geführte permanente RTF des RC Buer/Westerholt mit. Start war der Parkplatz des Sportplatzes auf der Lüttinghofstraße in Hassel. Da ich zu früh dort war, relaxte ich noch etwas bevor es los ging. Die Temperaturen lagen mit ca. 4 Grad relativ niedrig und es hatte geregnet. Aber die Straßen sollten schnell abtrocknen und es war Sonne und leicht zweistellige Temperaturen versprochen. Deshalb hatte ich mein Rickert Spezial ins Auto gepackt. Das ideale Rad für schönes Wetter.

Nach und nach trafen die Mitfahrer ein. Die meisten kamen vom RC Buer/Westerholt, aber auch wie ich von anderen Vereinen. Um die 20 Teilnehmer waren dann um 9 Uhr versammelt. Wir teilten uns in eine schnellere und eine langsamere Gruppe auf. Ich fuhr mit der langsameren Gruppe mit 11 Personen.


Um kurz nach 9 Uhr ging es dann los.


Zunächst fuhren wir Richtung Dorsten. Die Landschaft war noch relativ flach, wurde aber nach Dorsten leicht hügelig. Über Besten erreichten wir Gahlen.


Das Tempo war wie erwartet für die langsame Gruppe recht flott. Ich hielt mich meistens am Ende der Gruppe auf, um in Ruhe Fotos während der Fahrt machen zu können. Immer wieder kamen besorgte Fragen ob bei mir alles in Ordnung war, weil ich mich etwas zurück fallen ließ. Aber das einhändige fotografieren wäre mir mit nur einem Meter Abstand zum vorderen Rad zu gefährlich gewesen. Da ich schon recht fit war, bekam ich keine Probleme die entstandenen Lücken immer wieder zu zu fahren.


Einer Mitfahrerin ging es da etwas schlechter. Doch zum Glück bekam sie Hilfe von ihrem Partner, der sie an Steigungen ein wenig schob. so blieb die Gruppe ganz gut zusammen. Leider gab es nach ca. 16 km einen Plattfuß. Wir sollten weiter fahren und würden wieder eingeholt. Ein zweiter Fahrer fuhr nach kurzer Zeit zurück um zu schauen ob er helfen konnte. Wir fuhren zunächst etwas langsamer weiter, doch dann ging das Tempo wieder hoch.


Ich genoss die typisch münsterländische Landschaft und versuchte ein paar gute Aufnahmen zu machen.


Die kleinen Sträßchen waren praktisch fast autofrei und wir kamen gut voran. Wir fuhren westlich an Schermbeck vorbei.


Mein Rickert beschleunigte gut um die durchs fotografieren entstandenen Lücken schnell wieder zuzufahren. Das machte richtig Spaß und war ein gutes Intervalltraining. Wir erreichten Raesfeld. Vom Schloss war nichts zu sehen. Es versteckte sich in einem Park, den wir umrundeten.


Auf der Rückseite vom Park befand sich nach 37 km die Kontrolle und Verpflegungsstelle. Hier trafen wir gerade noch die schnelle Gruppe, die dann aber aufbrach. Ich trank einen Kaffee und ließ meine Wertungskarte stempeln. Wir warteten noch eine Weile auf unsere beiden Mitfahrer die uns noch immer nicht eingeholt hatten. Dann kamen sie endlich. Es gab direkt beim aufpumpen des neuen Schlauches einen neuen Platten. Der neue Schlauch platzte einfach. So ein Pech. Zum Glück hatten die Beiden noch einen Reserveschlauch.


Da noch Zeit war setzte ich mein Rickert in Szene. Es glänzte so schön in der Sonne. Und es fuhr sich wieder so gut. Sicher eines meiner schnellsten Räder.


Dann ging es weiter und das Tempo zog nochmal an. Einer der Mitfahrer musste noch arbeiten. Die Schiebehilfe für die Mitfahrerin musste jetzt öfters erfolgen. Dann kam eine längere Steigung und die Gruppe fiel auseinander. Ich war natürlich mal wieder an letzter Stelle und musste zusehen wie eine große Lücke entstand. Jeder fuhr jetzt sein eigenes Tempo. Ich fühlte mich durch mein regelmäßiges Training gut und gab richtig Gas. Fast wie in alten Zeiten zog ich an der Steigung mein Tempo immer mehr an und fuhr an einigen Teilnehmern vorbei, bis ich wieder auf die Spitzengruppe aufgeschlossen hatte. Langsam machten sich sowohl die Diät, als auch das Intervalltraining bezahlt. Ich gab vorne Bescheid das wir langsamer machen mussten, damit die Hinteren wieder ran kamen. Das funktionierte dann auch gut. Ein Teilnehmer hatte dann noch einen schleichenden Plattfuß. Zum Glück hatte ich meine große Rahmenpumpe dabei die ich ihm gab. So war der Reifen schnell wieder aufgepumpt.

Über Drevenack und Hünxe ging es zurück. Mit flottem Tempo passierten wir bei 12 Grad und Sonne dann Kirchhellen.


Bald sahen wir am Horizont das Kraftwerk Scholven. Von dort war es nicht mehr weit zurück. Gegen 12:40 Uhr kamen wir nach 74 km und mit einem Schnitt von 26 km/h wieder am Sportplatz an. Noch einmal vielen Dank an die Mitglieder des RC Buer/Westerholt für die schöne und flotte Tour. Hat wieder Spaß gemacht. Nach der sehr gemütlichen und kurzen Wanderfahrt am Karfreitag, war die flottere Tour genau das Richtige. Mein Rickert fuhr wieder aller erste Sahne. Ein tolles Rennrad, das nicht nur gut aussieht, sondern sich auch sehr sportlich fahren lässt. Ich packte mein treues Rad ins Auto und wir stellten uns dem Verkehr auf der Autobahn nach Dortmund. Gelsenkirchen ist auf jeden Fall eine Reise wert.
lg Jennifer

Mein neuer Blog: sonnewolken.wordpress.com

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Prabha, sakura, Spike on Bike

Sonne_Wolken

Ruhrpottpflanze

Blog - Galerie
  • »Sonne_Wolken« ist weiblich
  • »Sonne_Wolken« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Dortmund

  • Private Nachricht senden

245

Montag, 9. April 2018, 21:26

Sternfahrt

02.04.2018
Ostermontag war mit „Sturm“ Hombruch eine Sternfahrt (gemeinsame Anfahrt zu einer RTF) nach Waltrop geplant. Treffpunkt war die Dortmunder Niere (Radrennstrecke) um 8 Uhr.


Schon um 7:30 Uhr fand ich mich am Treffpunkt ein. Natürlich war so früh noch Niemand hier. Das ließ mir Zeit für ein paar Aufwärmrunden auf der Niere.


Es war noch etwas diesig und nur ca. 3 Grad kalt. Ich genoss es wie sich die Sonne langsam in den Tag kämpfte. Runde um Runde glitt ich über den Asphalt. Dann traf Matthias ein. Wir unterhielten uns ein wenig bis Andreas als Dritter im Bunde ankam. Kurz nach 8 Uhr machten wir uns auf den Weg. Zunächst ging es vorbei am Westfalen Park nach Norden. Dann ging es westlich der Innenstadt nach Kemminghausen.


Hier wurde es ländlich. es war immer noch trüb, aber wenigstens trocken. Nach Brechten hielten wir uns Richtung Brambauer.


Es ging jetzt vor allem über kleine Landstraßen und asphaltierte Feldwege. Hier kündigte sich schon der Übergang zum Münsterland an. Dann fuhren wir ein Stück durch Waltrop und erreichten kurz nach 9 Uhr den Startort. Matthias wollte erst einmal frühstücken und dann die 41er Runde fahren. Andreas und ich starteten direkt nach der Anmeldung zunächst gemeinsam auf der 71er Strecke.


Bereits kurz nach dem Start bildete sich eine flott fahrende Gruppe, mit der wir dann fuhren. So führte uns die Route zunächst nach Bork. Hinter Bork, nach ca. 15 km, kam dann eine etwas längere Steigung mit 8 %. Hier konnte ich das Tempo der Gruppe nicht mehr halten und fiel zurück. Andreas zog an mir vorbei, aber wartete oben. Bei den leichteren Steigungen vorher hatte ich keine Probleme, aber für 8 % war ich doch noch nicht fit genug um so schnell zu fahren. Wir fuhren dann zu zweit weiter, die Gruppe aber noch in Sichtweite.


So erreichten wir die erste Kontrolle. Wir hielten nur kurz und dann ging es weiter.


Durch Südkirchen und dann in einem Bogen um Nordkirchen.


Nach 35 km hatten wir einen 27er Schnitt, als uns eine schnellere Gruppe überholte. Andreas gab Gas um sich dort dran zu hängen. Als er merkte das ich nicht mithielt, ließ er sich wieder zurück fallen. Ich sagte ihm das er sich wieder an die Gruppe anhängen sollte, ich käme schon klar und würde lieber mein Tempo fahren. Wir verabschiedeten uns und ich fuhr nur etwas langsamer weiter. Mittlerweile wusste ich ganz gut wo meine Grenzen aktuell lagen und wann ich besser nicht mehr forcierte.


Bevor es über den Dortmund-Ems-Kanal ging, stieg es noch einmal etwas länger bergan. Das Münsterland ist halt welliger als man so denkt. Kurz vor der zweiten Kontrolle traf ich dann noch Gabi aus Essen. Wir quatschten ein wenig an der Kontrolle und dann fuhr ich alleine weiter. Mein Tempo hatte sich mittlerweile gut eingependelt und ich fühlte mich fit. Kurz vor Seppenrade führte die Strecke dann wieder nach Süden.


Ab und zu traf ich auf andere Fahrer, aber viel war auf der Strecke nicht los. Von Olfen ging es nach Vinnum.


So langsam kam jetzt das Schlussstück zurück nach Waltrop. Ich streifte noch Datteln und dann kam die letzte Steigung die zum Ziel führte. Hier war ich schon im Laufe der Jahre einige Male hochgekurbelt und es wurde von Jahr zu Jahr leichter. Nach 71 km kam ich mit einem Schnitt von 26 km/h ins Ziel. Andres musste schon nach Hause, aber Matthias war noch da. Außerdem traf ich jede Menge andere bekannte Fahrer. Peter aus Gelsenkirchen hatte ich schon eine Weile nicht mehr gesehen. Dann saß da noch Tom und wir quatschten eine ganze Weile über unsere Rennradprojekte. Wir sammeln beide alte schöne Rennräder. Tom ist da genau so verrückt wie ich.
Irgendwann mussten wir uns dann aber doch auf den Rückweg machen. Es war mittlerweile Nachmittag und hatte 12 bis 13 Grad. Das war schon wenigstens ein kleiner Vorgeschmack auf den Frühling nach dem langen Winter.
Den Rückweg hatte ich etwas länger geplant, da ich die Innenstadt komplett umfahren und von Westen aus nach Dortmund kommen wollte.


Kaum aus Waltrop raus, fuhren wir über den Dortmund-Ems-Kanal. Hier waren wieder fleißige Schiffer unterwegs.


Wir bleiben in der Nähe des Kanals und ich entdeckte so manches Kleinod, wie die Kapelle Leveringhausen. Idylle am Kanal. Man muss nur auf dem Fahrrad die Augen aufhalten.


Zum Glück drohten die Wolken nur, aber wir hatten oft Gegenwind. Bei dem Wetter waren nicht so viele Spaziergänger und Radfahrer unterwegs. Bei schönem und warmen Wetter war hier die Hölle los. Im Sommer badeten auch viele im Kanal. Ein einziges riesiges Freibad und das komplett für umme. Leider mussten wir den Kanal dann Richtung Mengede verlassen. In Nette verabschiedete sich Matthias dann um noch zur Familie zu fahren.


Ich setzte meinen Weg fort und entdeckte noch eine alte Mauer die einen guten Hintergrund für meine Mücke abgab. Von Kirchlinde fuhr ich dann über Marten nach Oespel. Weiter ging es nach Barop und Hombruch.


Gegenüber dem Rombergpark fuhr ich dann eine der alten Bahntrassen nach Phönix-West. Der Anblick vom Florian (unserem Funkturm) löste dann heimatliche Gefühle aus. Bald war ich zu Hause.

Auf Phönix-West fuhr ich am alten Stahlwerk vorbei. Einer der liebsten Plätze von mir in Dortmund. Stolz reckten die alten Hochöfen ihre rostigen Leiber in den Himmel, als wenn ihnen bewusst wäre was sie schon alles geleistet hatten. Für mich immer wieder ein toller und erhabener Anblick. Fördertürme und Hochöfen sind die Schlösser des Ruhrgebiets. Nach 131 km erreichte ich die heimatliche Stahlarbeitersiedlung. Ein schöner Tag auf dem Rad ging mal wieder zu Ende. Danke auch an Matthias und Andreas für die Begleitung.
lg Jennifer

Mein neuer Blog: sonnewolken.wordpress.com

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

sakura, Spike on Bike

Sonne_Wolken

Ruhrpottpflanze

Blog - Galerie
  • »Sonne_Wolken« ist weiblich
  • »Sonne_Wolken« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Dortmund

  • Private Nachricht senden

246

Dienstag, 10. April 2018, 22:50

Besuch bei den Nachbarn


07.04.2018

Was macht man an einem schönen Frühlingssamstag? Klar, man fährt mal rüber zu den Nachbarn. So startete ich um 8 Uhr bei noch etwas kühlen Temperaturen aber Sonne, in Münster zu einem 200 km Brevet rüber in die Niederlande. Münster gehört als Startort nicht mehr zu ARA, der deutschen Dachorganisation der Brevetveranstalter, aber Ben machte auf eigene Faust weiter und für mich gab es keinen Grund nicht mehr in Münster zu starten.


Über 50 Starter/innen fanden sich in Münster-Gievenbeck ein.


Ich war in der zweiten Gruppe die ein ordentliches Tempo vorlegte. Nach wenigen Kilometern verlor ich die Gruppe an einer roten Ampel und fuhr alleine weiter.


Viel war Morgens noch nicht los. Die gleiche Strecke fuhr ich bereits letztes Jahr. Es ging nach Westen und ich merkte das ich überwiegend Rückenwind hatte. Das bedeutete für die Rückfahrt also Gegenwind. Ich nutzte den Rückenwind um Tempo zu machen und kam so schnell auf einen Schnitt von 27 km/h, den ich lange hielt.


Die Strecke hatte insgesamt nur um die 1000 Höhenmeter, war also weitestgehend flach. Ich wusste aber vom Vorjahr das bei Nottuln eine längere Steigung auf mich wartete. Die kam mir aber bei dem Brevet letztes Jahr irgendwie steiler vor.


Die meisten Steigungen waren relativ sanft, so das ich kaum Tempo verlor.


Die Temperaturen stiegen in den zweistelligen Bereich und so konnte ich mich schon mal der ersten Kleidungsschicht entledigen. In einem Bogen fuhr ich um Coesfeld herum und dann durch Gescher durch. Nach 55 km erreichte ich Südlohn. Es war noch früh am Vormittag.


Hinter Oeding erreichte ich dann nach 70 km bereits die Niederländische Grenze.


Nach einem Blick auf den Tacho war mir klar das es sich nicht lohnte die Geschwindigkeitsbegrenzungen zu merken, so langsam wie ich war. Ich war jetzt mal wieder in den Niederlanden. Juchhu.


Nach 77 km erreichte ich Winterswijk. Hier brauchte ich einen Stempel als Nachweis das ich dort war. Es war kurz nach 11 Uhr als ich einen Radladen mit Liegebikes fand. Der Besitzer war gerade am telefonieren und so schaute ich mir die verschiedenen Konzepte an. Dreiräder, aber auch Liegeräder mit zwei Rädern gab es mit und ohne E-Motor. Ein Dreirad ohne Motor war ich bereits einmal Probe gefahren und fand es eine interessante Erfahrung. Dann hatte der Besitzer des Ladens Zeit und ich bekam meinen Stempel. Weiter ging es, nun nach Norden.


Immer wieder begeisterten mich die hübschen niederländischen Häuser.


Man merkte das die Niederländer gerne nett wohnten.


Aber auch etwas Kopfsteinpflaster wurde außerhalb von Winterswijk geboten. Aber das war natürlich harmlos gegenüber dem der Frühjahrsklassiker. Durch Rekken erreichte ich schließlich Haaksbergen, die Stadt der zweiten freien Kontrolle. Hier holte ich mir wie im letzten Jahr meinen Stempel in einem Handwerkermarkt. Es dauerte nur ein bisschen bis der Stempel gefunden wurde. Aber ich hatte Zeit. Es war erst 12:30 Uhr und ich hatte schon 106 km gefahren. Es waren also nur noch ca. 100 km. Dafür hatte ich seit ein paar Kilometern Gegenwind. Aber damit hatte ich ja gerechnet.


Kaum aus Haaksbergen raus, stieß ich auf ein Motocrossrennen. Die knatterten mit ihren Maschinen ordentlich über die Piste. Ich fuhr lieber auf Asphalt weiter.


Bei km 110 fand ich ein schönes sonniges Picknickplätzchen. Es wurde Zeit für eine erste richtige Pause und meine mitgebrachten Stullen. Bisher hatte ich noch gar nichts seit dem Frühstück gegessen. So machte ich eine viertel Stunde Pause und genoss die Sonne und meine leckeren Bütterkes. Dann ging es frisch gestärkt weiter. Keine hundert Kilometer mehr ins Ziel.


Dafür kämpfte ich auf den langen weitestgehend baumlosen Ebenen tapfer gegen den Wind. Bis kurz vor Haaksbergen hatte ich noch einen 27er Schnitt. Jetzt ging der langsam runter. Aber ich lag gut in der Zeit und hatte mir schon 17:30 Uhr als Zielzeit ausgerechnet. Eine Kontrolle kam vorher noch. Es ging wieder über die Grenze nach Deutschland und ich erreichte Alstätte.


In dem ländlichen Gebiet gab es immer wieder schöne alte Bauernhöfe. Weiter fuhr ich durch Heek. Schöppingen passierte ich nördlich. Am südlichen Rand von Borghorst führte mich die Strecke nach Nordwalde.


Irgendwo in einem der kleinen Orte die ich passierte sah ich dann ein wahrscheinlich privates Museum. Leider hatte ich keine Zeit es mir genauer anzusehen, aber von außen sah es schon sehr vielversprechend aus. Ich hab ja ein Faible für alte Technik, wie man auch an meinen Rädern sieht.


Auch die Dörfer auf der deutschen Seite waren teilweise sehr schmuck. Nach knapp 180 km erreichte ich Greven. Hier galt es wieder einen Stempel zu holen. Da jetzt schon Nachmittags 16 Uhr war, hatten viele Läden bereits zu. Als ich merkte das am Ortsausgang keine Tankstelle kam, kehrte ich ein Stück um und fand einen offenen Supermarkt mit Bäckerei. Hier bekam ich kalte Getränke und einen Stempel. Nur noch ca. 26 km und knapp anderthalb Stunden Zeit. Das sah ganz gut aus.


Da ich jetzt wieder direkt Richtung Süden fuhr, war der Gegenwind auch nicht mehr ganz so schlimm. So konnte ich meinen Schnitt auf den letzten Kilometern noch halten. Die Strecke durch die Rieselfelder vor Münster fand ich besonders schön. Jetzt war es mit über 20 Grad auch warm, und ich fuhr bereits seit einiger Zeit kurzärmlig.


17:25 Uhr kam ich nach 206 km mit einem Schnitt von 24,5 km/h ins Ziel. Ich war zufrieden. Dann erfuhr ich von dem Anschlag in Münsters Innenstadt. Keiner wusste bisher genaues, nur das Jemand in der Fußgängerzone in Münster in eine Menschenmenge gerast war und mehrere Menschen starben. Ich hatte davon während der Fahrt nichts mitbekommen. Auf dem Nachhauseweg mit dem Auto sah ich dann Polizei mit Maschinenpistolen an einigen Kreuzungen stehen. Das erinnerte mich fatal an die 70er und 80er Jahre, wo es Terroranschläge der RAF gab. Erst später erfuhr ich das Münster wohl die Tat eines psychisch Kranken war. Am Ergebnis das Menschen tot oder verletzt waren, änderte das aber nichts. So ein Wahnsinn, was Menschen anrichten.
lg Jennifer

Mein neuer Blog: sonnewolken.wordpress.com

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

sakura, Spike on Bike

Sonne_Wolken

Ruhrpottpflanze

Blog - Galerie
  • »Sonne_Wolken« ist weiblich
  • »Sonne_Wolken« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Dortmund

  • Private Nachricht senden

247

Mittwoch, 11. April 2018, 22:32

Platt übers Land


08.04.2018

So könnte man meinen Zustand am Anfang der RTF vom RSF Bochum beschreiben. Kurz nach 8 Uhr kam ich dort an. Der Brevet vom Vortag mit seinen 206 km steckte mir noch in den Knochen. Viel Schlaf hatte ich auch nicht. Müsste unbedingt mal an einer schnelleren Regeneration arbeiten. So beschloss ich nur die 85 km Strecke zu fahren. Zunächst traf ich Matthias, der von Dortmund aus mit dem Rad kam und nur die ganz kurze Strecke fuhr, da er ab Mittags noch arbeiten musste. Dann saß da noch Dieter rum. Wir hatten uns seit letztem Jahr nicht mehr gesehen und kamen ins quatschen. Wir beschlossen bis zur Streckenteilung zusammen zu fahren. Dieter wollte die 115 km Route unter die Räder nehmen.
Es war etwas bewölkter als am Samstag, aber es blieb trocken und die Sonne ließ sich öfters blicken. Die Temperaturen stiegen von 12 Grad am Morgen auf bis über 20 Grad am Mittag.
Zunächst meldete ich mich aber bei Ralf an, der nicht fahren durfte, sondern für seinen Verein an der Anmeldung saß. Dann ging es los. Von Bochum-Gerthe ging es nach Norden.


Dann erreichten wir Castrop.


Hier stach der Förderturm der Zeche Erin ins Auge. Weiter ging es nach Castrop-Rauxel und Habinghorst. Obwohl ich immer noch müde und meine Muskeln etwas schwerfällig waren, ging es flott voran. Die Strecke war bislang flach, ohne große Höhenmeter. Aber ich wusste natürlich das da noch was kam, auch wenn die Strecke gegenüber den Vorjahren verändert worden war. Die 72er Strecke war auf 85 km verlängert worden. Von Becklem fuhren wir nach Horneburg. nun kam eine längere Steigung, die wir relativ flott fuhren.


Kurz hinter Rapen kam dann nach 22 km die erste Kontrolle. Dieter stärkte sich und ich machte mich bereit zur Weiterfahrt. Bei kürzeren Strecken verpflegte ich mich nicht mehr zwischendurch. Mein Wasservorrat reichte auch noch aus.


Weiter ging es Richtung Ahsen. Wir überquerten den Wesel-Datteln-Kanal und die Lippe. Kurz vor Olfen bogen wir dann wieder nach Norden ab.


Hier war wirklich plattes Land. Ich hatte mich mittlerweile warm gefahren und die Muskeln gehorchten auch wieder.


Wir fuhren langsam in einem Bogen nach Westen. Dieter kurbelte auf dem ungewohnten Rennrad tapfer vor sich hin. Er fährt sonst überwiegend Crosser mit einer anderen Übersetzung. Ich fuhr wieder mal mit meinem Mücke. Das hatte ich noch vom Vortag im Kofferraum und war einfach zu faul die Räder umzuladen. Eigentlich wollte ich mit dem Rickert fahren.


Dann erreichten wir die Borkenberge. Hier lag ein ehemaliger Truppenübungsplatz. Jetzt staubten Quads mit dröhnenden Motoren über die Piste.


Leider sind nur wenige Wege begehbar, bzw. fahrbar. Aber die Heidelandschaft war schon schön. Dieser Streckenteil war neu und gehörte bisher nicht zu der RTF. Mich begeisterte die Landschaft. Ich mag halt gerne viel Landschaft. Doch wir mussten weiter.
In Sythen war dann nach 50 km die Streckenteilung. Unsere Wege trennten sich und ich bog links ab und war wieder alleine unterwegs. Die 115 km Strecke hätte ich sicher auch noch geschafft, aber ich hatte mich irgendwie auf die 85er Strecke mental vorbereitet und wollte dann auch mal ins Ziel.


So ging es durch Haltern, vorbei am Stausee und dann auf schönen Strade Bianche. Nach 66 km erreichte ich hinter Sinsen die nächste Kontrolle. Hier ließ ich auch nur stempeln und fuhr dann relativ schnell weiter. Einige Steigungen hatte ich bereits hinter mir. Aber die waren relativ flott zu fahren. Das Profil der Strecke konnte man als leicht wellig bezeichnen.


Steigungen die mir vor ein paar Jahren noch den Angstschweiß auf die Stirn trieben, fuhren sich jetzt relativ harmlos. Meine Bergtauglichkeit stieg anscheinend an. So machte das dann auch Spaß. Die Strecke führte zwischen Recklinghausen und Oer-Erkenschwick durch. Nächster Ort war Suderwich. Natürlich kam auf den letzten Kilometern noch mal eine richtig lange Steigung. Und dann kamen wir hinter Holthausen zu einem Friedhof. Hier stieg ein schmaler schlecht asphaltierter Pfad sehr steil an. Ich sah ungläubige Gesichter. Da wollte uns Jemand ärgern. Manche hätten sich wohl gerne nebenan auf dem schattigen Friedhof ausgeruht. Einige stiegen nach kurzer Zeit vom Rad. Es war schon steil. Sagte ich wohl schon. Auch wenn ich als Bergziege sicher meinen Beruf verfehlt hätte, kurbelte ich mich stoisch mit 8 bis 10 km/h die Steigung hoch. Und am Rande des Friedhofs, wenn man dachte es wäre geschafft, wurde der Blick über Wiesen zum weiter ansteigenden Weg in der Ferne gelenkt. Hier kämpfte wirklich jeder für sich. Auch wenn es komisch klingt, ich genoss die Steigung, auch wenn die Muskeln teilweise Protest anmeldeten. Herausforderungen kurz vor Schluss waren genau mein Ding. Früher rollte ich am Liebsten locker ins Ziel. Das hatte sich geändert.

Hinter den Hügeln führte uns die Strecke wieder nach Gerthe rein. Nach 85 km kam ich mit einem Schnitt von 24,5 km/h ins Ziel. Ich meldete mich bei Ralf ab und äußerte meine Begeisterung über die Streckenänderungen. Anderen war teilweise die Strecke zu bergig, die Straßen zu schlecht, oder die Kontrollen zu weit auseinander. Irgendwas war halt immer. Ich war da von Brevets ganz anderes gewöhnt. Das härtete ab.

Nun gab es zur Belohnung doch noch etwas zu essen. Vegane Zwiebelmettbrötchen und ein alkoholfreies Radler ließ ich mir, in der Sonne sitzend schmecken. Jede Menge Unterhaltungen gab es auch. Jörg hatte ich schon in Waltrop getroffen und der war auch wieder da. Eine ganze Weile leistete ich auch Ralf Gesellschaft, der sicher auch nur zu gerne selber gefahren wäre. Irgendwann traf dann auch Dieter von seiner 115er Runde ein. Bochum war, wie eigentlich immer, eine RTF die ich gerne fuhr. Die neue Strecke brachte noch ein bisschen mehr Pepp. Die alte Strecke war ich ja auch bereits einige Male gefahren. Das Wetter war auch gut und warm. Ich bekam meinen ersten leichten Sonnenbrand des Jahres. Ein rundum gelungener Tag auf dem Rad und für mich, mit dem Brevet am Samstag, ein tolles Wochenende mit insgesamt 291 km auf dem Tacho.
lg Jennifer

Mein neuer Blog: sonnewolken.wordpress.com

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Anrados, Goradzilla, sakura

Anrados

2radfahrer

Blog - Galerie
  • »Anrados« ist männlich

Wohnort: Duisburg

  • Private Nachricht senden

248

Donnerstag, 12. April 2018, 22:22

Respekt was Du so an Kilometern wegfährst. :thumbup:
Da werden die 11Steden ja sicher eine leichte Übung. :)

Was mir auffällt das Du die langen Strecken fast alleine fährst
hatte ich ich nicht gedacht das Brevets so einsam sind.
Fahren die anderen Radler wirklich so in einer anderen Liga ?
Mit 25 km/h Schnitt bist Du ja nicht wirklich langsam.

Habe am WE eine etwas andere Taktik angewendet.
Der örtliche ADFC hatte eine Tour nach Roermond angesagt.
Allerdings mit Start/Ziel BF Viersen.
Um das "Sitzfleisch" zu trainieren bin ich auf eigenem Rad hingefahren
Mit der Truppe (15 Radler) gemütlich die 90km Tour geradelt und anschließend über Willich und Düsseldorf wieder nach Hause.
waren dann 166km - am nächsten Tag hatte ich dann aber eher gar keine Lust auf 2Räder (was aber nicht am physischen Zustand lag - der war erstaunlich gut :))

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Sonne_Wolken

Amelie90

2radfahrer(in)

Blog - Galerie

Wohnort: Erfurt

  • Private Nachricht senden

249

Freitag, 13. April 2018, 16:00

Sehr schön

Wirklich tolle Bilder! Ich fahre dieses Jahr mit meinem Mann nach Lana Südtirol, um da einige Kilometer mit dem Rad zu fahren. Ich werde dann auch mal ein paar Fotos machen und im Forum hochladen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »rogger« (14. April 2018, 09:04) aus folgendem Grund: Werbelink entfernt


Sonne_Wolken

Ruhrpottpflanze

Blog - Galerie
  • »Sonne_Wolken« ist weiblich
  • »Sonne_Wolken« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Dortmund

  • Private Nachricht senden

250

Freitag, 13. April 2018, 22:32

Respekt was Du so an Kilometern wegfährst. :thumbup:
Da werden die 11Steden ja sicher eine leichte Übung. :)

Was mir auffällt das Du die langen Strecken fast alleine fährst
hatte ich ich nicht gedacht das Brevets so einsam sind.
Fahren die anderen Radler wirklich so in einer anderen Liga ?
Mit 25 km/h Schnitt bist Du ja nicht wirklich langsam.

Habe am WE eine etwas andere Taktik angewendet.
Der örtliche ADFC hatte eine Tour nach Roermond angesagt.
Allerdings mit Start/Ziel BF Viersen.
Um das "Sitzfleisch" zu trainieren bin ich auf eigenem Rad hingefahren
Mit der Truppe (15 Radler) gemütlich die 90km Tour geradelt und anschließend über Willich und Düsseldorf wieder nach Hause.
waren dann 166km - am nächsten Tag hatte ich dann aber eher gar keine Lust auf 2Räder (was aber nicht am physischen Zustand lag - der war erstaunlich gut :))

166 km ist schon eine Hausnummer. :thumbsup:
Für mich sind 200 km mittlerweile keine große Herausforderung mehr. Aber das liegt vor allem daran das ich diese Distanz schon oft gefahren bin. Nächstes Wochenende steht dann ein 400er Brevet auf dem Plan. Und Anfang Mai dann der 600er. Wenn ich nach Bolsward komme, habe ich schon etliche Brevets und mehrere tausend Kilometer in den Beinen. Aber für mich bleibt das trotzdem einer der Höhepunkte der Saison. Das liegt natürlich vor allem an unserer Gruppe, die einfach klasse ist. :thumbup:
Und dann an der tollen Stimmung vor Ort. :)



Ich fahre ja teilweise in Gruppen oder mit ein zwei Leuten, wenn das Tempo passt. Mit meiner Geschwindigkeit liege ich im Mittelfeld. Einige sind schneller und einige sind mir zu langsam. Bei kürzeren Strecken habe ich kein Problem auch mal langsamer zu fahren, aber bei langen Strecken würde ich dann länger brauchen und dann wird es anstrengender. Und bei den Schnelleren würde ich mich über die gesamte Distanz zu sehr verausgaben. So bis 100 km kann ich durchaus auch mal flotter fahren. Bin gerne in Gesellschaft, aber hänge auch mal gerne alleine meinen Gedanken nach. Außerdem fahre ich gerne im Wind und fahre meinen Rhythmus, da bietet mir der Windschatten in der Gruppe nicht so viel.
lg Jennifer

Mein neuer Blog: sonnewolken.wordpress.com

251

Freitag, 13. April 2018, 22:36

Außerdem fahre ich gerne im Wind
Nur so für den Fall, dass wir bei der Elfstedentocht dieses Jahr ein Wetter bekommen wie vergangenes Jahr am Tag nach der Tocht: Wir kommen drauf zurück :P ;)

Sonne_Wolken

Ruhrpottpflanze

Blog - Galerie
  • »Sonne_Wolken« ist weiblich
  • »Sonne_Wolken« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Dortmund

  • Private Nachricht senden

252

Samstag, 14. April 2018, 09:26

Außerdem fahre ich gerne im Wind
Nur so für den Fall, dass wir bei der Elfstedentocht dieses Jahr ein Wetter bekommen wie vergangenes Jahr am Tag nach der Tocht: Wir kommen drauf zurück :P ;)
Gerne, letztes Jahr bin ich teilweise auch im Gegenwind zu den Gruppen weiter vorne vorgefahren. Gegenwind ist hauptsächlich Kopfsache. Die meisten mögen keinen Gegenwind und das wirkt sich dann natürlich auf die Leistungsbereitschaft aus. Bin früher im Gegenwind immer eingebrochen, bis ich irgendwann mal kapiert habe das Gegenwind kein Feind, sondern eine Herausforderung ist. Seitdem nehme ich diese Herausforderung gerne an. Mit guter Laune fährt es sich viel besser im Wind. :)
lg Jennifer

Mein neuer Blog: sonnewolken.wordpress.com

Sonne_Wolken

Ruhrpottpflanze

Blog - Galerie
  • »Sonne_Wolken« ist weiblich
  • »Sonne_Wolken« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Dortmund

  • Private Nachricht senden

253

Montag, 16. April 2018, 11:25

Reisen mit dem Lord


15.04.2018

Bevor ich zu der Tour vom Sonntag komme, kurz zu der Vorgeschichte. Ostern wurde ich im Klassikerforum auf eine Anzeige bei ebay.kleinanzeigen aufmerksam gemacht. In Baden-Würtemberg stand ein Raleigh Rennrad zum Verkauf. Da ich schon einige Rennräder hatte, suchte ich gerade nicht unbedingt ein weiteres. Aber als ich dann die Fotos sah und die Anzeige las, war es um mich geschehen. Hier wurde ein Raleigh aus den 80er Jahren in schicker grün-weiß-rot Lackierung angeboten. Der Rahmen war aus Reynolds 653 Rohren, dem Besten was es damals gab. Und das Ganze zu einem sehr günstigen Preis. Ausgestattet war das Rad mit einer nicht standesgemäßen einfachen Shimano Gruppe (RX 100). Trotzdem schlug ich zu und der Verkäufer bot mir glücklicherweise den Versand des Rades an. So blieben mir über 1000 km Fahrt am Ostersonntag erspart.

Recherchen ergaben das der Rahmen von 1988 war und damals das absolute Topmodell von Raleigh war. Der Rahmen wurde in einer kleinen Manufaktur, die zu Raleigh gehörte, mit Silberlot von Hand gelötet und aufwändig lackiert. Das 653 Race gab es nur als Rahmenset und musste selbst oder beim Radhändler nach Wunsch aufgebaut werden. Das ließ mir bei der Ausstattung viel Spielraum.



Ende der folgenden Woche traf das Rad in unversehrtem Zustand bei mir ein. Einige gute Teile hatte ich zum Glück noch vorrätig und so begann am Samstag der Neuaufbau. Ich zerlegte das Rad komplett bis zur letzten Schraube, putzte, polierte und versiegelte den Rahmen und die Gabel. Die Shimano Bremsen wurden durch welche von Campagnolo ersetzt. Die Schaltung kam vorerst gereinigt wieder ans Rad. Sie wird nächsten Monat durch eine Suntour Supreme Pro (Topgruppe aus der Zeit) ersetzt. Lenker und Vorbau hatte ich noch etwas Gutes von Cinelli. Dazu kam Lenkerband aus weißem Leder von Selle Italia. Der Sattel wurde ein weißer Selle San Marco Rolls, mein Lieblingssattel. Laufräder wurden vorläufig Shimano Naben mit dunklen Mavic MA40 Felgen und Michelin Klassik Drahtreifen in 25 mm Breite. Ich habe aber schon einen Laufradsatz hier, der mit Suntour Naben und dunklen Mavic GP4 Felgen für Schlauchreifen ausgestattet ist. Sobald ich dafür Schlauchreifen habe, ersetzt der den anderen Satz, den ich aus dem RIH entliehen habe. Die Shimano Bremshebel werden noch durch Campagnolo Chorus Hebel ersetzt. Ziel ist es mal ein Rad komplett ohne Shimano aufzubauen. Pedale sind rote Look Carbon, ebenfalls von 1988.
Natürlich bekam auch dieses Rad einen Namen von mir. Da es mich irgendwie an verarmten englischen Landadel erinnerte, bekam es den Namen Lord of Nowhere verpasst. Ein Lord im Exil in NRW.

Jetzt aber zu der Tour am Sonntag. Mit Tom hatte ich mich in der Nähe des Preußenhafens verabredet. Da es den ganzen Vormittag regnete, trafen wir uns erst um 12 Uhr. Da war es trocken und die Sonne ließ sich blicken. Tom kam mit seinem neunziger Jahre Rickert. Ich fuhr natürlich mit dem Lord. Unsere erste Tour und ich war schon gespannt. Wir fuhren Richtung Norden und dann östlich an Lünen vorbei. Von den ersten Metern an, fühlte ich mich auf dem Raleigh gut. Es schien so als hätte ich alles richtig gemacht. Die überholte Schaltung tat zuverlässig ihren Job und die Campa Dual Pivot Bremsen waren über jeden Verdacht erhaben. Gut zu dosieren und wenn nötig auch brachial ohne große Handkraft.



Überall sah es nach Frühling aus und das Grün war auch grüner als noch vor wenigen Wochen. Dazu war es bereits so warm das ich kurzärmlig fahren konnte.



Am Horizont noch die Zeichen des Ruhrgebiets. Doch uns zog es mit Macht ins schöne Münsterland.



Auch dem Lord gefiel die weite, leicht wellige Landschaft. Er fühlte sich fast wie zu Hause. Aber auch das Rickert von Tom machte eine gute Figur. Toll ist auch das blaulila. Eine schöne Lackierung die ich so noch nicht von Rickert kannte.

Dann bogen wir ab und hatten plötzlich einen wildgewordenen Pedelec-Fahrer neben uns. Der wollte anscheinend unbedingt ein Rennen. Das sah schon witzig aus wie ein dickbäuchiger untrainierter älterer Fahrer mit seinem offensichtlich illegal getunten Pedelelc (nein, kein e-bike bis 45km/h) versuchte uns zu überholen. Bis 35 km/h hielt er (besser sein Pedelec) erstaunlicherweise noch mit. Er bog sogar in die gleiche Straßen wie wir ab. Doch der Lord wollte sich natürlich keine Blöße geben und sich von so einem profanen Elektro-Mopped überholen lassen. Bei teilweise deutlich über 35 km/h ging dem Pedelec dann nach einigen Kilometern anscheinend irgendwann der Saft aus. Tom versuchte mich wohl wieder etwas einzubremsen, aber es dauerte eine Weile bis ich mitbekam das das Pedelec weg war. Der Lord und ich waren ob dieser Demonstration jedenfalls zufrieden. Das Raleigh hat halt echte Renngene, da darf es auch mal etwas flotter werden. Aber dann drosselten wir das Tempo und kamen zurück zu unserer Genusstour.



Werne passierten wir westlich und hielten uns Richtung Südkirchen und Nordkirchen. Vorbei an Ascheberg erreichten wir Emmerbach.



Unterwegs dann ein kleiner Fotostopp. Wie hieß es doch so schön, vor Gott und der Queen wären alle Lords gleich. Oder war das anders?



Wir genossen jedenfalls die Sonne und die Landschaft und fuhren auf wenig befahrenen Straßen und Wegen. Dann erreichten wir Rinkerode.



Nun ging es ein Stück entlang der teilweise wild gewordenen Werse. Mein Lord hatte erstaunlicherweise für einen Engländer ein ähnliches Temperament. Manchmal erinnerte mich das Raleigh eher an ein italienisches Rennrad.



In Albersloh war dann nach ca. 55 km Pause angesagt. Wir fanden eine offene Bäckerei und setzten uns draußen an einen der Tische. Da ich seit dem Frühstück nichts gegessen hatte und es mittlerweile Nachmittag war, hatte ich entsprechend Hunger. Zwei belegte Brötchen und ein großer Kaffee waren leider so schnell verputzt, das auf dem Foto nur noch Krümel übrig blieben. Tom gönnte sich ebenfalls einen Kaffee und dazu ein großes Stück Obstkuchen. Ich nutzte die Zeit dann noch um meinen Steuersatz nachzustellen. Das ging zum Glück ohne Probleme. Frisch gestärkt fuhren wir nach der Pause weiter. Es ging zunächst wieder ein Stück an der Werse zurück.



Die herrliche grüne Landschaft musste man einfach genießen. Wir durchquerten Drensteinfurt und kamen durch den kleinen Ort Mersch.



Kurz vor Hövel bogen wir nach Westen ab. Erst bei Werne führte unsere Route wieder nach Süden.



Überall ließen sich die Boten des Frühlings blicken. Ab und zu verschwand die Sonne mal hinter ein paar Wolken. Aber es blieb trocken und mit um die 20 Grad ausreichend warm.



Auch das Wolkenspiel war beeindruckend. Die Sonne kam aber immer wieder zurück.



Immer wieder ging es bergauf. Aber auch hier konnte ich mittlerweile mit Tom mithalten. Mein Gewicht ging langsam aber stetig bergab. 21 kg hatte ich seit Januar verloren. Nach Langern kamen wir zurück nach Lünen. An der Seseke erreichten wir das Schloss Schwansbell. Das alte Wasserschloss gab es in der Form erst seit dem 19. Jahrhundert. Vorher stand dort seit dem 12. Jahrhundert eine alte Burg.



In dem Nebengebäude befand sich das Heimatmuseum von Lünen und ein Trauerzimmer.



Auch alte Grabsteine hatte man vor dem Wirtschaftsgebäude gesammelt.



Aber den Lord interessierte natürlich nur das Schloss. Er bestand darauf sich vor der Freitreppe fotografieren zu lassen. Er wollte das Foto nach England schicken und das Schloss als seines ausgeben. So ein Aufschneider! Wo blieb da das berühmte britische Understatement? Wehe er meckert demnächst an meiner Behausung herum.



Vom Schloss fuhren wir dann über den Datteln-Hamm-Kanal zum Preußenhafen. Hier war bei dem Wetter die Hölle los. Wie schön leer war es dort im Winter gewesen. Doch schließlich fand ich eine gute Stelle für ein Foto. Gegen 19 Uhr waren wir nach 116 km mit einem Schnitt von knapp 23 km/h wieder am Parkplatz. Ich verabschiedete mich von Tom und lud mein Rad ins Auto. Eine wunderschöne Frühlingstour ging zu Ende. Auch wenn wir zwischendurch mal Gas gaben, war es insgesamt schon eher eine Genusstour. Ich war mit meinem Raleigh mehr als zufrieden. Ein wirklich tolles Rad.
lg Jennifer

Mein neuer Blog: sonnewolken.wordpress.com

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Chasse Patate, sakura, Spike on Bike

Anrados

2radfahrer

Blog - Galerie
  • »Anrados« ist männlich

Wohnort: Duisburg

  • Private Nachricht senden

254

Montag, 16. April 2018, 21:04

schöner Bericht und schöne Bilder und natürlich schönes Rad :thumbsup:
Wo Du es erwähnst das der Reynolds Rahmen das Beste der Zeit war - wieviel kg bringt der Lord denn auf die Waage ?
Und wo wir gerade bei Waage sind - Du erwähnst es in einem Nebensatz als wäre es gar nichts :thumbup:
2 Rennräder an Gewicht verloren :D Frei nach dem Motto "Burn Fat not Oil"
Wie schafft man das denn in 4 Monaten :S
Erschwerend kommt noch dazu das Du vermutlich etliches an Muskelmasse zugelegt hast die man ja eigentlich auch noch dazurechen bzw. abrechnen muss
Glückwunsch - Du machst ja echt Ernst mit der PBP Vorbereitung :)

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Sonne_Wolken

Sonne_Wolken

Ruhrpottpflanze

Blog - Galerie
  • »Sonne_Wolken« ist weiblich
  • »Sonne_Wolken« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Dortmund

  • Private Nachricht senden

255

Montag, 16. April 2018, 23:21

schöner Bericht und schöne Bilder und natürlich schönes Rad :thumbsup:
Wo Du es erwähnst das der Reynolds Rahmen das Beste der Zeit war - wieviel kg bringt der Lord denn auf die Waage ?
Und wo wir gerade bei Waage sind - Du erwähnst es in einem Nebensatz als wäre es gar nichts :thumbup:
2 Rennräder an Gewicht verloren :D Frei nach dem Motto "Burn Fat not Oil"
Wie schafft man das denn in 4 Monaten :S
Erschwerend kommt noch dazu das Du vermutlich etliches an Muskelmasse zugelegt hast die man ja eigentlich auch noch dazurechen bzw. abrechnen muss
Glückwunsch - Du machst ja echt Ernst mit der PBP Vorbereitung :)
Der Rahmen wiegt 1800 g plus 750 g für die Gabel. Das war damals für so einen großen Rahmen sehr leicht. Insgesamt wiegt das Rad etwas über 10 kg. Da kommen ja teilweise noch andere Teile dran. Damit kommt das Rad vielleicht noch knapp unter 10 kg.

Ja, sicher meine ich das ernst mit PBP. Die Voraussetzung für so viel Gewichtsabnahme ist eiserne Disziplin. Ich verkneife mir jede Süßigkeit, jeden Kuchen und jedes Eis. Versuche mich außerdem ausgewogen und gesund zu ernähren und zähle Kalorien. Jeden Tag etwas weniger essen als ich verbrauche. Und neben den Fahrten am Wochenende fahre ich häufig in der Woche auf der Rolle. Dort mache ich Intervalltraining um bergauf stärker zu werden. 17 kg sollen bis PBP (im August 2019) noch runter, wenn es geht. Ein paar kleine Fettreserven brauche ich für die langen Strecken noch.
lg Jennifer

Mein neuer Blog: sonnewolken.wordpress.com

Es haben sich bereits 3 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Anrados, sakura, Spike on Bike

Chasse Patate

VPAPR member chapter Mark

Blog - Galerie

Unterwegs von: 34.8202°N 82.2720°W (zwecks Verpflegung)

Unterwegs nach: 稚内市 (lecker Fisch)

Unterwegs über: درّہ خنجراب (Erdnüsse & getr. Aprikosen)

Wohnort: Royaume de Westphalie (rechtsrheinisch & norddonauisch)

  • Private Nachricht senden

256

Mittwoch, 18. April 2018, 21:42


Ja, sicher meine ich das ernst mit PBP. Die Voraussetzung für so viel Gewichtsabnahme ist eiserne Disziplin. Ich verkneife mir jede Süßigkeit, jeden Kuchen und jedes Eis. Versuche mich außerdem ausgewogen und gesund zu ernähren und zähle Kalorien. Jeden Tag etwas weniger essen als ich verbrauche. Und neben den Fahrten am Wochenende fahre ich häufig in der Woche auf der Rolle. Dort mache ich Intervalltraining um bergauf stärker zu werden. 17 kg sollen bis PBP (im August 2019) noch runter, wenn es geht. Ein paar kleine Fettreserven brauche ich für die langen Strecken noch.
Respekt!!!

Hoffe Du kannst mir bald mal wieder beim Pommesessen am Preußenhafen zuschauen. :P
Meine neuste 67cm ... die Wasserratte aus Tangerohren wird dir dann bestimmt auch gefallen ... wird am Ende mit Gepäckträger, Dynamolicht, 37er Reifen, Schutzblechen, Ständer und Ledersattel bei +-12,5 kg landen ... diesmal mit Schaltung!

Ritter Eisenknie

:airborne:
man fährt oder schiebt

2018: ohne Tacho
Origirat: (15.09.1979)
Insgesamt: bestimmt einmal rum


Dieser Beitrag wurde bereits editiert, zuletzt von »Chasse Patate« wegen der Feler

Sonne_Wolken

Ruhrpottpflanze

Blog - Galerie
  • »Sonne_Wolken« ist weiblich
  • »Sonne_Wolken« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Dortmund

  • Private Nachricht senden

257

Mittwoch, 18. April 2018, 23:03


Ja, sicher meine ich das ernst mit PBP. Die Voraussetzung für so viel Gewichtsabnahme ist eiserne Disziplin. Ich verkneife mir jede Süßigkeit, jeden Kuchen und jedes Eis. Versuche mich außerdem ausgewogen und gesund zu ernähren und zähle Kalorien. Jeden Tag etwas weniger essen als ich verbrauche. Und neben den Fahrten am Wochenende fahre ich häufig in der Woche auf der Rolle. Dort mache ich Intervalltraining um bergauf stärker zu werden. 17 kg sollen bis PBP (im August 2019) noch runter, wenn es geht. Ein paar kleine Fettreserven brauche ich für die langen Strecken noch.
Respekt!!!

Hoffe Du kannst mir bald mal wieder beim Pommesessen am Preußenhafen zuschauen. :P
Meine neuste 67cm ... die Wasserratte aus Tangerohren wird dir dann bestimmt auch gefallen ... wird am Ende mit Gepäckträger, Dynamolicht, 37er Reifen, Schutzblechen, Ständer und Ledersattel bei +-12,5 kg landen ... diesmal mit Schaltung!

Ritter Eisenknie

:airborne:
Da bin ich mal gespannt auf das Rad. :)
lg Jennifer

Mein neuer Blog: sonnewolken.wordpress.com

Sonne_Wolken

Ruhrpottpflanze

Blog - Galerie
  • »Sonne_Wolken« ist weiblich
  • »Sonne_Wolken« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Dortmund

  • Private Nachricht senden

258

Montag, 23. April 2018, 18:42

Bonjour Namur

21./22.04.2018

Am Samstag stand mein 400er Brevet auf dem Programm. Zum dritten Mal startete ich dieses Jahr in Twisteden. Die Strecke klang interessant. Durch die Niederlande sollte es nach Belgien und bis zur Zitadelle von Namur gehen. Das lag in dem wallonischen Teil von Belgien. Also frischte ich mein Schulfranzösisch nach 40 Jahren wieder etwas auf. Start war um 8 Uhr Morgens. Vorher sammelte ich Ralf noch in Gelsenkirchen auf.




Mit dabei war wieder mein ca. 30 Jahre altes Mücke. Das hatte sich schon auf den vier Brevets dieses Jahr bewährt. Es sollte meine erste Strecke über 400 km werden. Erst einmal hatte ich bei einem 24 Stunden Marathon knapp 400 km geschafft. Ich war aber sehr zuversichtlich, da meine Formkurve aufwärts ging. In Twisteden dann jede Menge bekannte Gesichter, darunter auch Peter und Harald. Das Wetter versprach sonnig und warm zu werden. Morgens war es jedoch noch etwas kühl und so fuhr ich lieber erst einmal langarmig los.
Beim Start schaffte ich es dann nicht mehr in die erste Gruppe, in der sich Ralf befand. Dafür fuhr die 2. Gruppe direkt ein flottes Tempo. Schon nach kurzer Zeit hatten wir einen Schnitt von über 30 km/h. Harald war irgendwo hinter mir in der 3. Gruppe.




Südlich passierten wir Venray und hielten uns nun Richtung Venlo. Hinter Maasbree und Baarlo erreichten wir die Maas, der wir nun folgten.




Wir fuhren durch Broek und passierten Roermond.




Mir war klar das ich so ein flottes Tempo nicht ewig durchhalten konnte. Also ließ ich mich nach 30 km zurück fallen. Ab jetzt fuhr ich mein Tempo alleine weiter.




So war es auch leichter ein paar Fotos zu machen und sich auf die Landschaft zu konzentrieren. Ralf hatte ich leider nicht eingeholt. Er war wohl zu schnell, dachte ich.




Überraschend überholte er mich plötzlich. Ich muss ihn wohl irgendwo übersehen haben. Wir fuhren dann zusammen weiter und lieferten uns ein Fotoduell während der Fahrt. Irgendwo kam dann die Grenze zu Belgien. Ich bekam den Grenzübertritt gar nicht so richtig mit.




Landschaftlich war die belgische Maas geprägt von Obstplantagen. Wir kamen gut voran.




Nach knapp 87 km erreichten wir den Marktplatz von Maaseik. Hier war die erste freie Kontrolle. Wir setzten uns in die Sonne und bestellten Pfannkuchen. Den Stempel bekamen wir drinnen an der Bar. Leider dauerte es etwas, bis wir unser Essen hatten und auch bezahlen konnten. Aber wir lagen gut in der Zeit, hatten immer noch einen Schnitt von über 27 km/h. Als wir gerade aufbrachen erreichte auch Harald den Marktplatz.




Hinter Maaseik fuhren wir dann über den ersten RAVeL. Das sind alte Bahntrassen, die nummeriert und als Radwege umgebaut wurden. So erreichten wir in flotter Fahrt As.




Alte Bahnhöfe standen jetzt an den Trassen herum. Hoffte das alle eine neue Nutzung fanden.




Dann überquerten wir den Albert Kanaal, der seit Ende der 30er Jahre Lüttich und Antwerpen verband Dafür wurde es rund um Munsterbilzen ziemlich städtisch. Eine endlos erscheinende Weile folgten wir einer viel befahrene Straße. Zum Glück gab es einen separaten Radweg. Aber der Verkehrslärm und Gestank war trotzdem nervend. Ein Kontrast zu den ruhigen RAVeL. Leider gab es wohl keine Alternative. Streckenplanung erforderte manchmal Kompromisse. Dann erreichten wir Diepenbeek. Weiter ging es nach Wellen. Nächste Station war dann nach 150 km Sint-Truiden. Schnitt immer noch 27 km/h. Allerdings bekam ich Magenschmerzen, die sich langsam aber sicher zu Krämpfen ausweiteten. Ich hatte bei einem kurzen Stop eine eiskalte Cola schnell getrunken. Mir schwante nichts Gutes. Trotzdem kippte ich dann eine weitere Cola hinterher. Gegessen hatte ich seit Maaseik nichts mehr. Getrunken bis auf die Cola auch eher wenig. Ich konnte mich immer schlechter konzentrieren und verlor Ralf bei einigen Verfahrern, die ich zu spät bemerkte aus den Augen. Das Tempo war bei der Hitze einfach zu hoch für mich. Mittlerweile hatten wir locker 26 Grad im Schatten, fuhren aber lange in der prallen Sonne. Ralf fand ich dann meistens an einem Kiosk oder einem Getränkeautomaten wieder.




War es bisher eher flach, so wurde es jetzt hügelig. Trotz Magenkrämpfen kam ich die Steigungen aber noch ganz gut hoch. Hier war die Strecke wieder sehr schön.




In Landen trafen wir dann Peter an einem Kiosk und fuhren gemeinsam weiter. Ich kippte dummerweise noch eine eiskalte Cola auf meine Magenkrämpfe drauf. Normalerweise trank ich gar keine Cola. Aber sie spendete schnell Energie und die brauchte ich bei dem Tempo. Dann verschaltete ich mich vorne und konnte das Schlimmste gerade noch verhindern. Aber jetzt schliff der Umwerfer beim großen Kettenblatt. Alle Versuche das durch nachstellen des Zuges zu beheben scheiterten. Ich konnte vorne also nur noch auf dem 39er Blatt fahren. Das schränkte mein Tempo etwas ein. Ich wusste das der Umwerfer nicht ganz mit meiner Kurbel harmonierte. Es war längst Zeit einen anderen zu besorgen.




Peter spannte sich vorne ein und machte auf dem letzten langen RAVeL vor Namur die Tempoarbeit. Für Ralf und mich war das aber auf Dauer zu schnell. Wir brauchten dringend eine Pause und ließen Peter ziehen. Mir machten meine zunehmenden Krämpfe Sorgen. Die ersten Teilnehmer kamen uns aus Namur schon wieder auf dem Rückweg entgegen. Ca. 25 km der Strecke überschnitten sich. Als wir weiter fuhren merkte ich schnell das ich Ralf auch nicht mehr folgen konnte. Ich versuchte nur noch in Namur anzukommen und verlor Ralf wieder aus den Augen. In Namur war die Trasse dann zu Ende. Aber ich verließ die Trasse an der falschen Stelle und musste wieder ein Stück zurück. Meine Konzentration war auf Sparflamme. Da waren komplizierte Wegführungen nichts für mich.




Doch schließlich sah ich die Zitadelle oben auf dem Berg. Das hob meine Laune schlagartig. Ich überquerte die Sambre und stand direkt im Stau. Da war selbst mit dem Fahrrad kein Durchkommen. Dafür wäre ich beinahe auf der falschen Seite den Berg hoch gefahren. Das hätte mich zwar sogar schneller ans Ziel gebracht, aber um eine der schönsten Passagen des ganzen Brevets gebracht.




Entlang der Sambre erreichte ich die alte Kopfsteinpflasterstraße die in Serpentinen auf den Berg führte. Nach kurzer Zeit sah ich Ralf wieder vor mir, wie er sich die Steigung hochkämpfte. Mir machte diese Strecke Spaß und ich vergaß sogar meine Probleme.




Oben auf einem Plateau gastierte sogar ein Zirkus.




Zum Hotel ging es dann noch ein paar Kurven weiter berghoch. Es lag an der höchsten Stelle. Immer noch standen über 26 km/h im Schnitt auf dem Tacho. Etwas über die Hälfte der Strecke war geschafft. Ich holte mir an der Rezeption einen Stempel und ruhte mich dann auf einer Steinbank in der Sonne aus. Meine Magenkrämpfe wurden so schlimm, das ich nach der Toilette fragte. Zum Glück gab es eine für Gäste. Nach einer längeren Sitzung klangen meine Magenkrämpfe ab, aber ich fühlte mich sehr schlapp. Wir fuhren dann auf der anderen Seite der Festung wieder herunter und erreichten den RAVeL, den wir ein ganzes Stück zurück fuhren. Meinem Magen ging es wieder einigermaßen gut, aber mir fehlte Energie. Also Zeit für eine Pause. Nach insgesamt über 230 km fanden wir einen offenen Imbiss. Es war bereits kurz vor 20 Uhr. Daneben befand sich ein kleiner Supermarkt. Ich besorgte mir noch ein paar Getränke für unterwegs, aber keine Cola. Dazu Salzcracker. Im Imbiss gab es dann Pasta mit Käsesauce und Fanta. So gestärkt machten Ralf und ich uns wieder auf den Weg.

Über die Trasse erreichten wir Huppay. So langsam fing die Dämmerung an und wir fuhren in die Dunkelheit. Leider waren die Trassen oft von Straßen unterbrochen und die Randsteine waren in Belgien nicht so abgesenkt wie z.B. in den Niederlanden oder in Deutschland. Das fuhr sich sehr holprig. Trotz der Pasta kam meine Leistung nicht zurück und ich hatte immer öfters Mühe Ralf zu folgen. Dazu kam das ich im Dunkeln nicht gerne so schnell fuhr. Schließlich erreichten wir Tienen. Als ich Ralf mal wieder ziehen lassen musste, bemerkte ich einen schleichenden Plattfuß vorne. Da kurz zuvor eine Straße mit Beleuchtung war, schob ich zurück. Siehe da, sogar eine Sitzbank war vorhanden. In Ruhe tauschte ich Schlauch und Reifen aus. Hatte keine Lust im Dunkeln nach der Ursache für den Platten zu suchen. Dann kam Ralf zurück. Einige Fahrer die an mir vorbei fuhren, hatten ihm wohl Bescheid gesagt. Nett das er zurück kam, aber ich kam schon klar. Genug Hilfsangebote gab es, aber ich konnte mir eigentlich bisher immer selber helfen. Mein erster Platten in 2018 war der Anlass für eine kurze Pause. So hatte ich mich noch nie über einen Platten gefreut.

Weiter ging es. Ich verlor Ralf jedoch bald wieder aus den Augen. So hatte das keinen Zweck. Unser Tempo passte dieses Mal einfach nicht zusammen. Ich fuhr jetzt mein Tempo und hoffte das Ralf nicht zurück kam. Ich wollte einfach alleine sein. Sonst versuchte ich nur unnötig mitzuhalten. Genug Zeit war ja noch bis ins Ziel. Von meiner Zielzeit zwischen 4 und 5 Uhr hatte ich mich schon längst verabschiedet. Jetzt galt es nur noch gut ins Ziel zu kommen. Ich merkte das ich doch etwas müde war und suchte eine Schlafmöglichkeit. In einem Dorf stand direkt neben dem RAVeL eine kleine Andachtstelle mit Marienfigur. Davor drei Betonsteine. Ich setzte mich auf die Steine und machte die Augen zu. Nach einer Weile wurde ich wach und fuhr weiter. Ich kam durch Halen und Lummen und überquerte wieder den Albert Kanaal. Viel bekam ich im Dunkeln nicht mit. Hinter dem Kanal kam dann Zolder. Von der berühmten Rennstrecke bekam ich aber nichts mit.

Irgendwann in der Nacht erreichte ich dann die Niederlande. Ich merkte es erst an den Nummernschildern. Da die Müdigkeit wieder kam, suchte ich mir eine Sitzbank auf einem Dorfplatz für ein Nickerchen. Ab und zu traf ich einige Mitfahrer, unter anderem Lars, der mit seinem Tandem alleine unterwegs war. Sein Mitfahrer war nicht klar gekommen und schon lange ausgestiegen. Das war schon eine Leistung alleine mit einem Tandem zu fahren. Ich fuhr wieder etliche Kilometer, bevor ich noch mal Rast an einer einladenden Bushaltestelle machte. Es war 4:30 Uhr und ich genehmigte mir noch ein Nickerchen im Wartehäuschen. Um 5:15 Uhr ging es dann weiter.




Ich fuhr in die Dämmerung. Bald würde es wieder hell werden. Ich wusste das ich es schaffen würde. Meine Magenschmerzen waren fast weg, dafür ging mein Wasservorrat zur Neige. Und in den kleinen Dörfern durch die ich kam, war nichts zu bekommen.
Auch in Asten war alles noch im tiefen Schlaf. Nur ein paar betrunkene Radfahrer kamen mir in die Quere. Die brauchten teilweise die ganze Breite der Straße und stürzten ein paar Mal fast. Aber ich kam ohne Haverie vorbei. Im Hellen war ich zumindest wieder etwas schneller geworden.




In Liessel war es dann fast schon wieder hell. Ich hielt kurz für ein letztes Foto an einer alten, gut erhaltenen Windmühle. Nur noch 40 km bis ins Ziel. Kurze Zeit später lud mich eine Sitzbank am Rande einer Weide zu einer letzten kurzen Pause ein. Ein paar Kräcker und der letzte Schluck Wasser war mein Frühstück. Nach dem Überqueren der Maas waren es dann nur noch wenige Kilometer bis ins Ziel in Twisteden. Ca. 20 Minuten nach 8 Uhr Morgens rollte ich auf das Gelände des Sportplatzes. Bis 11 Uhr hätte ich noch Zeit gehabt. 412 Kilometer legte ich aufgrund einiger Verfahrer mit einem Schnitt von 22,3 km/h zurück. Trotz der technischen Probleme und meinen Magenprobleme kam ich gut ins Ziel. Das stimmte mich zuversichtlich für meinen 600er Brevet zwei Wochen später.

Das Highlight war für mich auf jeden Fall die Auffahrt zur Zitadelle in Namur. Auch sonst gab es viele schöne Teilstücke. Die belgischen Straße sind allerdings eher noch schlechter wie die deutschen. Kein Vergleich zu den guten Wegen und Straßen in den Niederlanden. Bis auf das Problem mit dem Umwerfer, an dem ich ja selber Schuld war, brachte mich das Mücke wieder zuverlässig über die Strecke. Ich blieb noch eine Weile in Twistenden und erholte mich bei Tomatensuppe und Pfefferminztee. Auf dem Weg mit dem Auto nach Hause machte ich noch mal Stop in einem Industriegebiet, für ein kleines Nickerchen. Gegen Sonntag Mittag war ich dann zu Hause. Ich legte mich aufs Sofa und schlief vor dem Fernseher ein.
lg Jennifer

Mein neuer Blog: sonnewolken.wordpress.com

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sonne_Wolken« (23. April 2018, 18:45)


Es haben sich bereits 4 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Anrados, cosybiker, sakura, Spike on Bike

sakura

2radfahrer(in)

Blog - Galerie

Wohnort: Hamm

  • Private Nachricht senden

259

Dienstag, 24. April 2018, 05:45

...alder Falter Sonne_Wolken - Hut ab !

Moin Sonne_Wolken,
moin zusammen,

mal so eine Frage, wenn Du so eine ewig lange Strecke gefahren bist, wie lange brauchst Du da um wieder frisch zu werden ? Oder, wieviele tage steigst Du da nicht mehr auf´s Rad ?

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Spike on Bike

Sonne_Wolken

Ruhrpottpflanze

Blog - Galerie
  • »Sonne_Wolken« ist weiblich
  • »Sonne_Wolken« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Dortmund

  • Private Nachricht senden

260

Dienstag, 24. April 2018, 06:30

...alder Falter Sonne_Wolken - Hut ab !

Moin Sonne_Wolken,
moin zusammen,

mal so eine Frage, wenn Du so eine ewig lange Strecke gefahren bist, wie lange brauchst Du da um wieder frisch zu werden ? Oder, wieviele tage steigst Du da nicht mehr auf´s Rad ?
Gestern Abend ging es mir langsam wieder gut. Zum Glück brauchte ich Gestern nicht arbeiten und konnte mich den ganzen Montag noch ausruhen. Am Sonntag war ich noch völlig platt. Aufs Rad gestiegen bin ich bisher noch nicht wieder. Heute habe ich leider nicht mal Zeit für eine Runde auf der Rolle. Aber ab Morgen trainiere ich wieder auf der Rolle. Nächsten Samstag ist dann RTF angesagt. Und eine Woche später fahre ich dann den 600er in Wuppertal. Der wird wegen den Höhenmetern noch ein wenig härter. Aber wenn ich da nicht wieder Magenprobleme bekomme, müsste ich den auch schaffen.
lg Jennifer

Mein neuer Blog: sonnewolken.wordpress.com

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

sakura

Ähnliche Themen