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Dienstag, 31. Mai 2016, 09:28

Das sind abwechselnd eine Reihe Spargel, eine Kartoffeln. :D
Die Glorreichen schieben ...

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22

Dienstag, 31. Mai 2016, 22:03

Das sind abwechselnd eine Reihe Spargel, eine Kartoffeln. :D
Eine leckere Mahlzeit. :popcorn:
lg Jennifer

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23

Dienstag, 31. Mai 2016, 22:39

Das sind abwechselnd eine Reihe Spargel, eine Kartoffeln. :D
Eine leckere Mahlzeit. :popcorn:

spargel :ill:

Auf dem foto sind spargeldämme ohne folie



es ist immer lustig beim kartoffel pflanzen. wenn unwissende radfahrer vorbei fahren und nur blödsin labern.
meistens halten wir sie an und klären sie auf. XD
und da ist spargel noch naheliegend.

mfg
»cloudestrife« hat folgendes Bild angehängt:
  • WP_20160531_18_13_11_Rich.jpg
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Dienstag, 31. Mai 2016, 23:55

Werde die Tour auf jeden Fall dieses Jahr hier noch mal anbieten.


Schön, kann auch gerne im Herbst sein! Aber lass uns ersteinmal den Sommer beginnen und genießen!!!

Die "Spartoffelfelder" auf dem Bild von cloudstrife sehen ja auch interessant aus! Oder sind es
Deichbau Versuchsfelder??? :D

Gruß Crossy

Michihh

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Freitag, 3. Juni 2016, 20:42

Füt mich sehen die Felder von den Dämmen her auch eher nach Spargel aus. Die Kartoffeldämme sind hier gegenüber viel runder "gehögt" :)

Sonne_Wolken

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Sonntag, 5. Juni 2016, 22:30

Emscherkunst 20016

Oder: Klassiker ist (und) Kunst

Am Samstag war in Dortmund Eröffnung der Emscherkunst 2016. Das
Kunstareal erstreckt sich von der Emscherquelle in Holzwickede bis zum
Stadthafen in Herne. Grund genug für mich sich das mal zusammen mit
Toto, einem Kampfpinguin aus einem Tourenforum, anzuschauen.

Bei bestem Wetter und sommerlichen Temperaturen war das eine wahre Genusstour.

Wir trafen uns um 10 Uhr an der Emscherquelle.

In den Zelten des Chinesischen Künstlers Ai Weiwei kann man auf der Wiese des Emscherquellhofes übernachten.
Schlafen in einem Kunstwerk.

Von hier aus fuhren wir dann los und erreichten den Phönixsee in Dortmund. Dort stiessen wir auf die Cloudmachine und die Wolkenkugeln in denen man im Hochbett schlafen kann.


Genau so bizarr mutete ein paar hundert Meter weiter der Venezianische Kiosk Chiosco auf der Phönixinsel an.

Hier kann man die gleichen Souvenirs kaufen wie in Venedig. Fast erwartet man eine Gondel über den See gleiten zu sehen.

Weiter ging es auf verkehrsarmen Strassen durchs Unionsviertel zum Dortmunder U, mitten in der Stadt.


Gegenüber dem Infostand ein schön oranger und plakativer Container.


Paletten und Pflanzen passen gut in die Grossstadt.

Auf dem Weg zur Emscher dann in Dorstfeld ein Ding wie aus einer anderen Welt.

Eine Behausung auf dem Mars? Ein riesiger Termitenhügel? Wer weiss? Drinnen herrschte eine ungewohnte Atmosphäre. Meine Stimme klang wie eine Roboterstimme. Also doch Raumfahrt? Kunst ist wenn man interpretieren kann und sich Gedanken macht.


An den Rückhaltebecken in Mengede wurden mit Wellenbrechern die Umrisse der Arche Noah nachgebildet.


Am Wasserkreuz in Castrop-Rauxel stehen Walkway und Tower des japanischen Künstlers Tadashi Kawamata.
Der Tower kann bestiegen werden und bietet unten ein schattiges Pausenplätzchen.

Auf dem Weg zum Stadthafen Herne führte uns der Weg über eine Insel im Rhein-Herne-Kanal. Am Ende gab es ein
Kunstwerk welches von Besoffenen belagert wurde. Wir fuhren lieber weiter und ich stiess dann hierauf:

Diamonds are Girls best Friends? In diesem Fall leider nicht. Der Kahn hatte nur Steine geladen.

Also fuhren wir weiter zum Stadthafen. Hier war gerade Hafenfest
einschliesslich Kanurennen. Ein Stück weiter dann ein stillgelegtes
Klärwerk mit einem interessanten Faulturm.

Das Mosaik auf dem Turm erinnert an die Arbeiterkämpfe der Bergarbeiter für mehr Gerechtigkeit. Zunächst waren die Kämpfe erfolgreich und vieles wovon wir Heute noch als Arbeitnehmer profitieren haben wir den Bergleuten zu verdanken. Leider konnte sich damals noch Niemand vorstellen das es mal ein Ruhrgebiet ohne Kohle geben wird. Mein Grossvater, ein alter Bergmann, musste diesen Niedergang zum Glück nur zum Teil erleben. Ich war immer wieder erstaunt mit welcher Begeisterung er von seinem Beruf erzählte.


Nach so viel Kunst rückte ich den Klassiker mal wieder in den Fokus. Bis auf einen Plattfuss hinten gab es keine nennenswerte Defekte. Trotz des teilweise groben Schotters schlug sich Bloody Mary tapfer.

An der Strecke stehen noch viel mehr Kunstwerke und es gibt auch einige Aktionen. Leider hätte das den Zeitrahmen komplett gesprengt.

Man kann die Tour also durchaus mehrfach fahren. Mit dem Rennrad muss man schon ziemlich schmerzfrei sein. Manche Wege wären das richtige für ein Cyclocross oder Gravelbike.

Zurück ging es dann über kleine Strassen mit überwiegend wenig Verkehr. Am Ende der Tour standen bei mir 102 km auf dem Tacho. Mehr war bei den vielen Stopps einfach nicht drin.

Wer mehr über die Emscherkunst 2016 wissen möchte: http://www.emscherkunst.de/emscherkunst-2016/

Hier ist die Route mit Rückweg (den ich aber teilweise spontan anders gefahren bin): http://www.gpsies.com/map.do?fileId=bgncpmafnwmwqzll
lg Jennifer

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sonne_Wolken« (5. Juni 2016, 22:34)


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Sonntag, 5. Juni 2016, 23:31

Der Kahn hatte nur Steine geladen.

Auweia!!! :fie:
Ich hoffe sie sind nicht für eine Steinigung gedacht! :stopping: Schnell den lieben Spike warnen!


Einen schönen Tourbericht mit tollen Bildern hast Du da mal wieder abgeliefert!
Die Idee dort mal zu einer Tour aufzuschlagen verfestigt sich immer mehr!


Gruß Crossy

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Sonntag, 5. Juni 2016, 23:42

Toller Bericht und schöne Fotos. Habe gerade noch eine kleine Abendrunde von 15 km gedreht. Ich bin einfach nach dieser verblödeten Grippe noch nicht wieder richtig in Form. Der Phoenixsee ist schon eine geile Gegend. Ich war mal so ziemlich zu seiner Anfangszeit dort. Ich fand es da sehr überlaufen. An dem Aussichtsturm, am Emscher-Radweg, kam ich auch bei meiner Hebewerkstour vorbei. Schade, ich hätte eigentlich raufklettern sollen. Da kann man bestimmt recht weit gucken.
Aber da habt ihr echt eine schöne Tour gedreht. Na ja, kommt bei mir auch bald wieder.
Nur muss ich leider momentan auch ab Dienstag aus organisatorischen Gründen mit dem Auto zum Nachtdienst fahren, was mich etwas nervt. Aber man hofft wieder auf bessere Zeiten.

LG

Berny

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Montag, 6. Juni 2016, 07:57

Zitat

Hier kann man die gleichen Souvenirs kaufen wie in Venedig. Fast erwartet man eine Gondel über den See gleiten zu sehen.



Es wundert mich, dass noch niemand auf die Idee mit der Gondel gekommen ist, dort gibt es bestimmt zahlkräftige Kundschaft, wenn man sich mal die fetten Gastrobetriebe anschaut. Und so tief ist der See ja nicht.
Die Glorreichen schieben ...

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30

Montag, 6. Juni 2016, 08:20


Auweia!!! :fie:
Ich hoffe sie sind nicht für eine Steinigung gedacht! :stopping: Schnell den lieben Spike warnen!

Gruß Crossy
Hab mich auch gewundert warum die da Steine herum schippern. ?(

Aber kann mir nicht denken das die für Spike gedacht sind. Zumal Spike mit seinen Fluchtfahrzeugen schneller wäre als der Kahn. :rad:
lg Jennifer

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Montag, 6. Juni 2016, 09:11

Die Glorreichen schieben ...

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Dienstag, 21. Juni 2016, 08:40

Von Dortmund anne See

19.06.16


Eigentlich wollte ich ja Sonntag RTF in Aplerbeck fahren. Eigentlich!

Start wäre um 8 Uhr gewesen und für die 150er Strecke hätte es 4 Punkte
gegeben. Aber es ist ja Sonntag und ich hatte keinen Bock schon in
aller Frühe aufzustehen. Also pfiff ich auf die Punkte und schlief bis 8
Uhr. Danach erst mal gemütlich frühstücken. Der Gedanke gar nicht zu
fahren, wäre natürlich abwegig gewesen, also brauchte ich eine schöne
Strecke für eine Tour. Ein paar Höhenmeter wären auch nicht schlecht.
Also lag das Sauerland nahe. Aber schon wieder zur Möhne? Und so viel
Höhenmeter gibt es da auch nicht. Da fiel mir ein das ich noch nie mit
dem Rad am Sorpesee war. Das musste sich ändern. Also begaben sich die
Pink Lady (abgekürzt Pinky) und ich uns auf den Weg über die Berge zum
See. Schnell war eine Strecke geplant und aufs Navi geladen. Gut 100 km
und 1.500 Höhenmeter klang sehr vielversprechend. Der höchste Punkt
sollte bei ca. 500 Meter ü.N.N. liegen. Das klang wenigstens für eine
Dortmunderin wie mich etwas nach Bergen.


Am späten Mittag ging es bei sehr trübem aber noch trockenem Wetter mit
dem Peugeot los. Wenn schon die Sonne nicht schien, verströmte
wenigstens das Rennrad etwas Farbenfreude. Zunächst ging es über kleine
Strassen durch Dortmund. Schon in Sölderholz sah es eher ländlich aus.


In Opherdicke ging es dieses Mal nicht über die übliche Strasse, vorbei
an Haus Opherdicke, sondern über einen kleinen Schleichweg hinter dem
Wasserschloss entlang.

Düster und einsam präsentierte sich der Schleichweg. Wette das die Schlossgespenster hier um Mitternacht auch spuken.


Auf dem weiteren Weg erwartete mich ein geschlossener Bahnübergang. Warten auf einen Zug, mit dem ich gar nicht fahren wollte.


In Langschede überquerte ich die Ruhr und fuhr Richtung Menden. Jetzt
war ich im Sauerland, auch wenn es noch relativ flach durch Menden ging.

Erst hinter Lendringsen wurde es langsam hügelig und es sah schon mehr nach Sauerland aus.

Am Nachmittag kam dann schon mal ab und zu die Sonne durch die Wolken und es wurde wärmer.

Also hielt ich kurz an und entledigte mich der Armlinge und den Ärmeln meiner Windweste.


Kurzärmelig und mit offener Windweste war es vor allem bergauf deutlich
angenehmer. Bei den nun teilweise zweistelligen Steigungen kam jetzt
auch ab und zu das kleine 30er Kettenblatt zum Einsatz.


Immer wieder bot sich ein toller Blick über die Landschaft.


Schliesslich erreichte ich bei Langscheid den Sorpesee. Hier war
ordentlich was los. Jede Menge Auto und Motorradfahrer. Da wirkten die
wenigen Radfahrer etwas verloren. Bei dem Versuch etwas zu essen und
trinken zu bekommen, benötigte ich Geduld. Nein, es gab keine langen
Schlangen vor dem Bestelltresen, aber die jungen Damen die dort
arbeiteten wirkten kolossal überfordert. Wie ein Haufen aufgescheuchter
Hühner rannten sie planlos umher und schafften es nur mühsam die
Bestellungen zu erledigen. Da ich selber mal in der Gastronomie
gearbeitet habe, kann ich das ganz gut beurteilen. Einige potenzielle
Kunden gaben entnervt auf.

Ich gab nicht auf und konnte schliesslich Hunger und Durst stillen. Danach ging es weiter am See entlang.

Kurz hatte ich überlegt das es doch nett wäre mal wieder zu segeln,
statt auf dem Rad zu sitzen. Aber der Wind spielte nicht mit und meine
Räder wollen schliesslich gefahren werden.


Nochmal ein Blick auf den See kurz vor Amecke und es ging wieder Richtung Berge.


Zwischen Garbeck und Evingsen fuhr ich dann über eine richtiger kleine
Passstrasse. Über 7 km ging es mal mehr, mal weniger steil bis auf knapp
500 Meter hoch. Dabei waren 250 Höhenmeter zu bewältigen.

Zwar nicht wirklich wie in den Alpen, aber immerhin so etwas wie ein Berg.


Die höchste Stelle der Passtrasse erkannte man kaum als solche. Kein Schild, kein Panorama.


Danach ging es erst einmal bergab. Aber immer wieder stiess ich auf
schnelle bergab Stücke und direkt danach kurze steile Anstiege. Ein
Profil das richtig weh tat in den Beinen, da kein richtiger Rhythmus
zustande kam.

Noch ein letztes Abschiedsfoto vom Sauerland, bevor es Richtung Schwerte ging.


Danach wurden die Hügel sanfter und schliesslich erreichte ich Schwerte
und die Ruhr. Ein letzter Anstieg hoch zum Schwerter Funkturm, der mich
nach dem Tag nicht mehr schocken konnte und es ging in rasanter Fahrt
die letzten Kilometer hinunter nach Hörde. Aber nicht ohne vorher
nochmal auf dem Höhenweg das Panorama von Dortmund am Horizont zu
bewundern. Ein schöner Tournachmittag ohne besonderen sportlichen
Ehrgeiz ging am Abend zu Ende.

Hier noch die Strecke bei gpsies: Dortmund-Sorpesee
lg Jennifer

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Dienstag, 28. Juni 2016, 11:56

Wasserspiele

Sonntag war ich mal wieder unterwegs. Dieses Mal sollte Wasser meinen
Weg begleiten. Ein Fluss, ein See, ein Bach, zwei Kanäle, ein Hafen und
ein Gewitter sorgten für reichlich Wasser auf meiner Tour. Statt mit
einem meiner Klassiker fuhr ich die Strecke mit meinem hässlichen
Entlein. Nicht wirklich ein Klassiker, sondern ursprünglich mal als
normales Stadtrad gekauft, habe ich das Rad so verändert, das es
zumindest eine Gemeinsamkeit mit meinen Klassikern hat, den Rennlenker.
Einige Veränderungen sind noch geplant (Federung weg), aber aus dem
hässlichen Entlein in "fröhlichem" schwarz wird niemals ein schöner
Schwan. Leider gab es das Rad damals nur in mattschwarz in meiner
Rahmengrösse.



Aber nun zur Tour. Gegen Mittag startete ich bei trockenem aber
bewölktem Wetter in Dortmund und erlebte schon auf Phönix-West eine
Überraschung. Hier fand ein Treffen klassischer Automobile statt. Nun
bin ich nicht gerade Autofan, aber trotzdem weckte ein Gefährt uralte
Kindheitserinnerungen.

Mein Vater besass in den 60er Jahren einen hellblauen VW Kastenwagen T1.
Ich kann mich noch erinnern wie ich vorne auf der durchgehenden
Sitzbank zwischen meinen Eltern sass und durch die geteilte Frontscheibe
schaute. Auch an das blecherne Geräusch des Boxermotors im Heck kann
ich mich noch gut erinnern. Einige Erlebnisse bleiben einfach im
Gedächtnis haften.



Von hier fuhr ich über die Trasse des feurigen Elias nach Phönix-Ost und
über den Emscherweg weiter nach Aplerbeck. Hier wartete die nächste
Überraschung auf mich.

Zwischen dem alten Rathaus und Haus Rodenberg machte sich ein
mittelalterlicher Markt breit. Einige Stände mit schönen Gewändern
erregten meine Aufmerksamkeit. Ich sah mich schon als Burgfräulein.
Leider musste ich weiter, da noch einige Kilometer auf mich warteten.
Die Sonne kam jetzt ab und zu durch und die Temperaturen liessen gerade
so kurze Ärmel zu.



Über den Emscherweg erreichte ich schliesslich den Emscherhof. Hier war
sehr viel los. Leider waren die meisten Besucher mit der Blechkutsche
angereist. Dabei ist die Gegend gerade mit dem Rad sehr reizvoll. So
machte ich mich ohne Aufenthalt auf den Weg der Emscherkunst.

Unterwegs gab es Kunst ganz anderer Art zu sehen: Landschaft.




Schliesslich erreichte ich den Phönixsee. Hier wurde es richtig voll.
Als Naherholungsgebiet ist der neu angelegte See ein voller Erfolg.

Aber rudern statt Rad fahren? Ach nö. Ich fuhr lieber weiter.



Ein paar hundert Meter weiter dann die Hörder Burg. Wirklich viel ist
nicht aus dem Mittelalter geblieben. Das meiste wurde im 19. Jahrhundert
um oder neu gebaut. Schön ist sie trotzdem, unsere Burg mit dem Hörder
Bach davor.


Nun fuhr ich über Schleichwege bis in die City. Dort stiess ich auf das
Dortmunder U, den markanten Brauereiturm aus den 20er Jahren und eines
der Wahrzeichen unserer Stadt. Hier wurde früher Dortmunder Union Bier
gebraut.


Ein paar Kilometer entlang der Hauptstrasse legte ich im Eiltempo
zurück. Der Verkehr hielt sich am Sonntag zum Glück in Grenzen.

Schliesslich erreichte ich wieder den Emscherweg Richtung Norden.



In Mengede erreichte ich die Überflutungsbecken die dafür sorgen sollen das die Emscher nichts überschwemmt.

Hier stiess ich auf ein Objekt das wie eine Raumkapsel oder ein U-Boot
wirkte. Es soll sich um eine Vogelbeobachtungsstation handeln und zur
Emscherkunst gehören.


So nüchtern wie es von aussen wirkte, so überraschender war der Blick ins Innere.

Gemütlichkeit des 19. Jahrhunderts. Für mich wirkte das Ganze als wäre
es einem Roman von Jules Verne ("Von der Erde zum Mond", "Reise zum
Mittelpunkt der Erde") entsprungen. Doch so bequem die Sessel und das
Sofa auch wirkten, ich musste weiter.



Bei Mengede und vor allem dahinter ist die Emscher noch kanalisiert.

Aber auch in diesem Bereich wird die Emscher noch renaturiert. Der Mensch versucht das zu reparieren was er zerstört hat.



Kurz vor Henrichenburg wurde der Himmel richtig schwarz und ich geriet
in ein Gewitter. Zum Glück waren die Blitze ein paar Kilometer weg und
entfernten sich. Ich schaffte es gerade so meine Regenjacke anzuziehen,
bevor ich komplett durchnässt war.

In Henrichenburg drehte ich dann ab und fuhr ein Stück am
Rhein-Herne-Kanal entlang. An den Schleusen zum Dortmund-Ems-Kanal
kehrte ich dann ein und liess mir Bandnudeln mit frischen Pfifferlingen
und ein alkoholfreies Bier schmecken. Frisch gestärkt und wieder mit
etwas Sonne, machte ich mich nach dem Gewitter wieder auf den Weg.
Zunächst führte dieser mich nach Waltrop.



Hier hält man die Zeit des Bergbaus immer noch in Erinnerung.

So fuhren die Kumpel früher zur Schicht und wieder nach Hause. Mein
Grossvater war Bergmann und hat viel aus dieser Zeit erzählt.

Das Fahrrad war das Fahrzeug des "kleinen" Mannes (und der Frau). Ein
Auto konnte sich bis in die 50er Jahre kaum jemand leisten.



Zwischen Waltrop und Brambauer fuhr ich ein paar vielversprechende
kleine Wege und Strassen, die mich jedoch im Kreis führten. Schön zu
fahren waren sie trotzdem. Schliesslich erreichte ich wieder den
Dortmund-Ems-Kanal und fuhr bis zum Dortmunder Hafen.

Es soll sich um den grössten Kanalhafen handeln. Dortmunds? NRWs?
Deutschlands? Europas? Der Welt? Keine Ahnung. Halt ein grosser Hafen.
Und ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Dortmund.



Von hier fuhr ich direkt in die City, vorbei am Dortmunder U und über
Phönix-West Abends zurück nach Hause. Ab dem späten Nachmittag war es
selbst für einen Sonntag sehr ruhig. Das lag wohl an der
Europameisterschaft und der deutschen Mannschaft. Die beste Zeit um Rad
zu fahren.

Knapp 100 km waren ok für eine Halbtagestour. Und bis auf das Gewitter blieb ich auch trocken.

Und was ich sonst noch sagen möchte? Wer noch nie mit dem Rad durchs
Ruhrgebiet gefahren ist, sollte das unbedingt mal machen. Es lohnt sich.
lg Jennifer

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Dienstag, 28. Juni 2016, 13:12

Schöner Bericht. Burgfrollein Jenny, lass Dein Haar herab! :thumbsup:
Die Glorreichen schieben ...

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Dienstag, 28. Juni 2016, 17:47


Schöner Bericht. Burgfrollein Jenny, lass Dein Haar herab! :thumbsup:
Warum? Damit Du an meinem Zopf ziehen kannst? :rolleyes:
lg Jennifer

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Dienstag, 28. Juni 2016, 23:32

Es soll sich um den grössten Kanalhafen handeln. Dortmunds? NRWs?
Deutschlands? Europas? Der Welt?

Ob es so ist, kann ich Dir leider auch nicht sagen. Der größte Binnenhafen Europas ist auf jeden Fall in Duisburg.

Und was ich sonst noch sagen möchte? Wer noch nie mit dem Rad durchs
Ruhrgebiet gefahren ist, sollte das unbedingt mal machen. Es lohnt sich.

Was meinst Du warum ich mich schon so freue auf das kommende Wochenende!
Sicherlich werden wir einige Stellen, die Du hier beschrieben hast, zu sehen bekommen!
Mit Dir haben wir dann ja einen perfekten Tour-Guide! :thumbsup:
Und wenn das Wetter so wird wie auf den Bildern, ist doch alles ok. Regen und Gewitter
können sich jetzt aber gerne mal verabschieden! :cursing:

:bb1: Gruß Crossy

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37

Donnerstag, 7. Juli 2016, 09:17

Die DoDu-Tour



Einmal durchs Ruhrgebiet und zurück.

Am Wochenende fuhr ich mit meinem hässlichen Entlein und viel Gepäck (viel zu viel) von Dortmund nach Duisburg und Retour. Hintergrund war das Treffen im Rahmen der Lanz-Tour im Duisburger Süden bei Jens im schrebergarten.



Samstag



Nachdem ich meinen halben Hausstand eingepackt hatte, fuhr ich am späten Morgen zunächst zum Preussenhafen nach Lünen.

Hier wartete ich auf meine beiden Mitfahrer Spike und Crossy, die aus
Hamm anreisten. Da Crossy ja eigentlich aus dem hohen Norden kommt und den
Pott noch so gar nicht kannte, war auch etwas Sightseeing angesagt.

Doch zunächst wartete ich eine ganze Weile. Ich vertrieb mir die Zeit
damit einen Cowboy mit Graupapagei zu beobachten, der mit seinem alten
Zelt und einer amerikanischen Flagge direkt auf einem Grünstreifen am
Hafen campierte. Im Ruhrgebiet gibt es halt jede Menge ungewöhnliche
Leute.


Zwischendurch zogen dann ziemlich dunkle Wolken auf und es tröpfelte ganz leicht.



Mit einer Stunde Verspätung trafen meine Mitfahrer dann doch noch ein
und wir fuhren zunächst am Datteln-Hamm-Kanal entlang bis Waltrop.

Da mittlerweile Mittagszeit war, kehrten wir dort in einer Pizzeria ein.
Das Timing war perfekt da ein wolkenbruchartiger Regen losbrach, als
wir gerade am speisen waren.



Nach Ende des Regens fuhren wir weiter bis zum Schleusenpark und dem
Schiffshebewerk Henrichenburg. Hier gab es für unseren norddeutschen
Gast jede Menge zu staunen. Aber auch ich bin immer wieder begeistert
was unsere Vorfahren da so vor über 100 Jahren hingestellt haben. Da
könnte man sich Heute wirklich mal eine Scheibe von abschneiden.



Nach entsprechender Würdigung der Bauwerke setzten wir unsere Fahrt am
Rhein-Herne-Kanal fort. Schliesslich erreichten wir den Stadthafen
Herne.

So verlockend die Liegestühle im Hintergrund auch waren, wir mussten weiter.



Kurz nach dem Hafen kamen wir zum alten Klärwerk mit seinem interessanten Faulturm.

Die Bilder auf dem Turm sind Mosaiken von einer Künstlerin. Die Motive passen natürlich genau ins Ruhrgebiet.



Entlang des Kanals passierten wir die Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen. Oder auf Deutsch, den Zoo.

Kurze Zeit später kamen wir dann gegenüber dem Nordsternpark an einer Freiluftarena vorbei. Hier war schon am Nachmittag Disco.

Doch uns war nicht nach Disco. Rock´n´Roll war angesagt. Und den fanden
wir auf der Piste. Denn als mehr konnte man den Weg unmöglich
bezeichnen. Einmal versank ich mit meinem Hinterrad dermassen in einer
scheinbar harmlosen Pfütze, das die Füsse schon im Wasser waren. Zum
Glück hatte ich genug Schwung und es passierte nichts ausser nassen
Füssen.



Aus der Zeit der Kulturhauptstadt Ruhrgebiet sind unter anderem noch einige überlebensgrosse Schilder mit Worten geblieben.

Dieses sollte ich auf jeden Fall beim nächsten Radaufbau berücksichtigen.



Wir wechselten nun zum Emscherweg und machten einen kurzen Stop am BernePark, einem stillgelegten Klärwerk.

Hier kann man in schicken Betonröhren übernachten.

Das ganze erinnerte mich irgendwie an den griechischen Philosophen
Diogenes von Sinope der angeblich in einer Tonne übernachtet hat.

Nur das die Betonröhren mit Doppelbett und Beleuchtung durchaus komfortabler sind.



Nach einer kurzen Pause kehrten wir zurück zum Rhein-Herne-Kanal und erreichten schliesslich das Gasometer in Oberhausen.

Immer wieder beeindruckend. Und das gilt auch für die interessanten Ausstellungen.


.....brauchten wir reichlich. Es war schon später Nachmittag und noch ein ganzes Stück bis in den Duisburger Süden.


Noch ein kurzer Fotostop an der Schleuse Oberhausen und dann mussten wir mal etwas Strecke machen.

Bei Duisburg-Meiderich verliessen wir den Kanal endgültig. Ab hier hatte ich ein Deja Vu mit meiner Kindheit.

Duisburg ist meine Geburtsstadt und ich habe einen Teil meiner Kindheit
in den 60ern und Anfang 70er Jahre dort verbracht. Mein rüstiger
Grossvater war mit uns Kindern praktisch überall unterwegs.



An der Wedau kamen wir an der Regattabahn vorbei.

Hier gingen wir früher oft spazieren.



Und dann natürlich ein Stop am Wedaustadion.

Ein Foto extra für meinen Opa. Der war glühender Fan des MSV
(Meidericher Sport Verein). Er war schliesslich in Meiderich geboren und
stolz darauf. Hoffe er sieht das da oben.



Nach ein paar Kilometern kamen wir dann am Abend im Schrebergarten an,
wo das Treffen statt fand. Wir waren die Letzten. Es gab einfach zu viel
zu sehen. Grosses Hallo. Die Lanz-Tourer waren schon gut eine Stunde vor uns eingetroffen. Auch die Forenmitglieder aus Duisburg und Umgebung waren zahlreich anwesend. Schnell kamen wir ins Gespräch. Mein Hunger hielt sich zwar in Grenzen, da ich durch das schwere
Gewicht von Rad und Gepäck doch recht erschöpft war. Trotzdem mundete
die vegane Bolognese vorzüglich. Lange nach Mitternacht rollten wir
unsere Schlafsäcke auf der überdachten Terrasse des Vereinsheims aus und
schliefen schnell ein. Ein Tourtag im Ruhrgebiet ging zu Ende.



Fortsetzung folgt........
lg Jennifer

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Freitag, 8. Juli 2016, 14:05

Von Ost nach West durch den Pott

Mit einer Stunde Verspätung trafen meine Mitfahrer dann doch noch ein

:gnade:
Wann genau wir gestartet sind, kann ich gar nicht sagen. Im Urlaub kann ich sehr schnell abschalten und war von der Landschaft und
den neuen Eindrücken überrascht.
Spike und ich starteten im Laufe des Vormittages und fuhren Zwischen Lippe und Datteln-Hamm-Kanal, mal rechts und links am Kanal entlang.



Da Crossy ja eigentlich aus dem hohen Norden kommt und den
Pott noch so gar nicht kannte, war auch etwas Sightseeing angesagt.

:danke:
Sonne_Wolken und Spike on Bike waren perfekte Reiseführer, so das ich viele Sehenswürdigkeiten zu Gesicht bekommen habe.
Nach einer kleinen Pause fuhren wir dann zu dritt weiter in Richtung Mittelpunkt des Pottes.

Hier nun weitere Bilder ohne große Worte.
Alte Kornbrennerei in Waltrop
Schleusenpark
und Schiffshebewerk
in Henrichenburg
Entlang am schattigem Kanalufer

zum
Ein kleiner Umweg, inklusiv Sackgasse, führte uns zu dieser verlassenen Bahnlinie.

Im Berne Park
mit einem Einblick in eine Schlafröhre.
Hat etwas von einem Tresor, aber eine sehr interessante Unterkunft, die auch sehr gut angenommen wird,
wie uns Sonne_Wolken berichtete.

Auch von mir gibt es noch eine Fortsetzung, freut euch 'drauf!

Gruß Crossy


P.S.:
:pardon: Ich bin da versehentlich auf die falsche Seite gerutscht!
Mein Beitrag sollte bei der Lanz-Tour landen!
Dort wird es dann weitere Bilder geben!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Crossy2014« (8. Juli 2016, 15:42)


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Freitag, 8. Juli 2016, 20:16

Die DoDu-Tour





Teil 2



Sonntag



Nach einem ausführlichen gemeinsamen Frühstück im Schrebergarten in Duisburg wurde es für Spike, Crossy und mich Zeit uns auf den Rückweg zu machen und uns von Jens, seiner Frau, Soma und Rogger zu verabschieden. Andy begleitete uns noch ein Stück. Zunächst ging es vorbei am Biegerpark Richtung Rhein, wo uns eine Besonderheit erwartete. Tiger and Turtle ist eine Achterbahn für Fussgänger die auf einer alten Halde errichtet wurde. Einzig der Looping ist nicht begehbar, da wahrscheinlich die Schwerkraft über das Fussgängertempo siegen würde. ;-)

Trotzdem ist das Bauwerk sehr beeindruckend und man sollte schon etwas schwindelfrei sein. Interessant wäre noch eine Variante fürs Rennrad. Vielleicht wäre dann auch der Looping befahrbar. :) :D



Hier oben erwartete uns dann auch der erste kurze Schauer des Tages. Also machten wir uns vorsichtig wieder auf die Abfahrt. Nun ging es zum Rhein und dann ein Stück abwärts durch Wanheimerort. Hier brach ein Gewitter los, das wir einigermassen in Deckung abwarteten. Über Hochfelderreichten wir die City, die wir nur streiften um dann hinter dem Hafenerst die Ruhr und dann den Rhein-Herne-Kanal zu überqueren. Nach ein paar Kilometern erreichten wir den Landschaftspark Nord, ein altes Stahlwerk.

Hier konnten wir aus nächster Nähe rostiges Eisen bewundern. Das Stahlwerk muss man einfach mal erlebt haben. So viele Eindrücke industrieller Vergangenheit bekommt man sicher nicht all zu oft. Das rostige Gerät auf dem Foto diente übrigens zum Transport flüssigen Eisens. Ich finde es einfach nur schön.


Auf die Hochöfen kann man hoch steigen. Von da oben hat man eine grandiose Aussicht.

Wo früher Stahl gekocht wurde, wächst jetzt nach und nach wieder viel grün.

Auch die Klärbecken brauchen ihre Aufgaben nicht mehr zu erfüllen, sondern dienen jetzt als Feuchtbiotop. Natur und Technik. Hier ist es scheinbar im Einklang.



So viel es auch zu sehen gab, irgendwann mussten wir weiter. Vom Nordpark führt eine alte Bahntrasse, bekannt als grüner Pfad, bis nach Oberhausen in die Nähe des Centro. So erreichten wir bald wieder den Gasometer und damit den Rhein-Herne-Kanal. Dem folgten wir nach Osten.

Nun hiess es etwas Tempo machen um noch abends nach Hause zu kommen. Aufeinem holprigen Waldpfad dann ein hässliches "Pling". Ich wusste sofort was es bedeutete. Eine Speiche war gebrochen. So war es dann auch. Ich verdrillte die kaputte Speiche mit der Nachbarspeiche und zog alle benachbarten Speichen etwas nach, damit sie den Job der gerissenen Speiche übernehmen konnten. Trotz schwerem Gepäck hielt das bis zu Hause. Hier rächte sich halt das ich das Hinterrad immer noch nicht neu eingespeicht hatte. Vor habe ich es schon seit Monaten, da sowohl die serienmässige Felge als auch die Speichen nicht von bester Qualität sind.



Nach kurzer Zeit fuhren wir weiter. Da ich mich gut auskenne, fuhr ich die meiste Zeit vorne. Wir legten keine weiteren Stops ein, bis wir Herne-Crange erreichen. Hier pausierten wir dann doch noch einmal im Haus Crange, bzw. was davon übrig war.

Nur ein paar Grundmauern fanden wir noch von dem alten Schloss vor. Man hat es im Laufe der Jahrzehnte einfach verfallen lassen.

Nach einer erholsamen Pause beschloss ich nicht weiter mit am Kanal zu fahren, sondern etwas abzukürzen und den direkten Weg von hier nach Dortmund zu fahren. Ich verabschiedete mich von meinen Begleitern und machte mich auf den Weg.



Schnell erreichte ich Herne und fuhr weiter Richtung Castrop-Rauxel. Die Strecke war zwar nicht mehr so schön grün, aber die Strassen waren wegen der EM relativ leer. Durch Castrop ging es wieder etwas ländlicher nach Kirchlinde. Vorbei am Revierpark Wischlingen erreichte ich die Dortmunder City. Hier fuhr ich auf Schleichwegen über kleine Strassen bis nach Hörde. Kurz nach 20 Uhr war ich dann zu Hause. Nach einer Dusche und einer kleinen Mahlzeit schlief ich dann recht schnell auf dem Sofa ein. Ein tolles Radwochenende ging zu Ende.

Das Wochenende zeigte mir auch was ich alles für zwei Tage unnötig mit schleppte. Für die nächste Wochenendtour werde ich das Gepäck drastisch reduzieren. Und dann werde ich auch sicher wieder mit einem der Stahlklassiker unterwegs sein.



Nachtrag: 180 km kamen am Wochenende zusammen. Selbst für mich kein Rekord, aber darum ging es ja auch nicht.
lg Jennifer

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Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Sonne_Wolken« (8. Juli 2016, 22:40)


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Samstag, 9. Juli 2016, 18:34

Heute stand leider keine Tour an. Dafür war Grosseinkauf mit dem
hässlichen Entlein angesagt. Ist wirklich mein bester Packesel.

Da ich dabei aber am Phönixsee vorbei kam, drehte ich eine kleine Runde, bevor die Packtaschen voll wurden.


Unser "riesiger" Yachthafen an der Hörder Burg.


Der Verkehr auf dem Wasser ist überschaubar. Dafür ist an Land umso mehr los.


Die noch kleine Emscher fliesst direkt am See vorbei.


Wo jetzt der See liegt wurde vor 25 Jahren noch Stahl hergestellt. Hoffe das die Erinnerung daran wach gehalten wird.



Morgen fahre ich dann wieder mit dem Peugeot eine RTF von Buer an den Niederrhein. Hoffe das ich Zeit finde Fotos zu machen.
lg Jennifer

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