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Sonne_Wolken

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Mittwoch, 21. November 2018, 09:03

Channel Challenge 2018



17.11.2018



Mitte November fand wie jedes Jahr die Channel Challenge statt. Die Idee stammte von Alex. Der Datteln-Hamm-Kanal wird einmal komplett rauf und runter gefahren. Die Herausforderung besteht in der relativ eintönigen Strecke, fast immer geradeaus und den Horizont fest im Blick. Trotzdem avancierte diese Tour zu einer echten Kult-Tour.
Dieses Mal waren Alex, Toto, Spike und ich dabei. Tom kam am Preußenhafen dazu. Um 8 Uhr Morgens traf ich bei Alex in Hamm ein und wir fuhren zunächst zum Bahnhof um Toto einzusammeln. Das Wetter war sonnig, aber mit 2 bis 5 Grad eher kühl.


Ich fuhr mein 1990 Gazelle Formula Cross mit 28 mm Straßenreifen. Die sollten für die Strecke reichen.


Zu dritt ging es in den Kurpark, wo wir Spike trafen. Weiter ging es am Kanal entlang nach Osten.


Ein Kohlefrachter war unterwegs zum Kraftwerk Uentrop.


Aber wir waren mit unseren Rädern schneller. Alex hatte allerdings etwas Muskel-Probleme, was sein Tempo drosselte.


Dann erreichten wir das Ende des Kanals am Kraftwerk Hamm-Uentrop. Die Schlote rauchten. Das Ruhrgebiet brauchte Energie. Wir machten einen kurzen Fotostopp.


Dann ging es Richtung Westen. Jetzt kam der längste Abschnitt bis zum Preußenhafen Lünen. Dort sollte es eine richtige Pause geben. Unterwegs immer wieder Industrie am Kanal. Auch Heute hatten die Kanäle im Ruhrgebiet noch eine wichtige Funktion. Gleichzeitig waren sie aber auch ein toller Ort um die Freizeit am oder auf dem Wasser zu verbringen.


Die Bäume leuchteten herbstlich in der Novembersonne. Wir hatten mittlerweile auf die andere Seite des Kanals gewechselt.


Direkt neben dem Kanal gab es einen Aussichtsturm. Von hier konnte man auch gut die Lippe und die Lippeauen beobachten. Das Schloss Heessen, das wir neulich auf der Allerheiligen-Tour ansteuerten war auch ganz in der Nähe. Vom Turm aus konnte man es sehen.


Weiter ging es zum Stadthafen Hamm. Imposant erhob sich die Skyline der Speicher.


Auf dem Mitteldamm fuhren wir zwischen Kanal und Lippe. Der Schotter war schwarz. Das passte gut zum Ruhrpott.


Auch auf dem Wasser war etwas los. Wir waren nicht die einzigen die die Sonne nutzten. Die Rudergemeinschaft war ebenfalls sehr flott unterwegs. Danach folgten ein paar Kanus, die eher gemächlich übers Wasser glitten. Wir waren jedenfalls über jede optische Abwechslung froh.


Dann erreichten wir die Marina Rünthe. Bei den Schiffern schien die Saison aber schon weitestgehend vorbei zu sein. Als wir kurz darauf das Kraftwerk Rünthe erreichten, rief ich Tom an, das wir bald am Preußenhafen sein würden. Wir hatten den Hafen noch nicht erreicht, da kam uns Tom entgegen. Nun waren wir zu fünft unterwegs.


Auf Höhe des Preußenhafens wechselten wir wieder die Kanalseite. Am Imbiss neben dem Büro des Hafenmeisters machten wir Pause. Ich gönnte mir einen Kaffee und eine Pommes Schranke. Wir setzten uns in die Sonne und quatschten eine Weile über dies und das. Dann kam noch Jörg kurz vorbei, den Tom und ich von RTF und Klassikerausfahrten kannten. Alex wollte am Preußenhafen auf uns warten. Die Aussicht bei dem auffrischenden Wind gegen den Wind fahren zu müssen, machte ihm zu schaffen. Seine Knochen und Muskelprobleme wurden eher schlimmer. Wir wussten das er am Imbiss gut versorgt war und brachen zu viert auf, um das Ende des Kanals am Dortmund-Ems-Kanal zu erreichen.


Der Lastenkrahn am Preußenhafen verabschiedete uns. Später wechselten wir nochmal die Kanalseite. Nach einiger Zeit kamen wir an einem Ruderclub vorbei. Hier war einiges los, aber die Meisten waren wohl nur zum Zuschauen gekommen, wie einige Unentwegte sich mit ihren Booten übers kalte Wasser schoben. Hinter dem Club hatten wir die Strecke wieder für uns alleine.


Das Ende des Datteln-Hamm-Kanals war erreicht. Hier gab es noch ein Gruppenfoto unserer Räder. Kurze Fotopause, dann verabschiedeten wir uns von Tom. Er wollte von hier noch ins Münsterland fahren. Zu dritt machten wir uns auf die 15 km zum Preußenhafen. War der Gegenwind zunächst gnädig, sollte sich das bald ändern.


Wieder war ein Kraftwerk in Sicht. Dieses war in der Nähe von Waltrop. Da es dort nicht weiter ging, mussten wir die Kanalseite wechseln. Ich schlug dafür die letzte Brücke vor. Leider gab es dort vom Kanal her keine Auffahrt, sondern nur eine Treppe. Kein Problem, dachte ich mir. Schließlich fuhr ich einen Crosser. Also ab auf die Schulter mit dem Rad und die Treppe hoch. Die beiden Anderen waren nicht so begeistert. Auf der anderen Brückenseite ging es dann die Treppe wieder runter.


So passierten wir das Kraftwerk auf der anderen Kanalseite. Hier kam der Gegenwind noch stärker zur Geltung. Wir stemmten uns dagegen und erreichten den Preußenhafen und einen ausgeruhten und wohlgenährten Alex. Vor der anstrengenden Rückfahrt nach Hamm, gegen den Wind, war noch eine Pause angesagt. Ich gönnte mir Kaffee und Apfel-Zimt-Kuchen. Am Nachmittag machten wir uns dann auf den Rückweg.


Wir wechselten wieder die Kanalseite und fuhren Alex zu Liebe etwas moderater gegen den Wind.


Am Kraftwerk Rünthe verließen wir dann den Kanal und fuhren etwas windgeschützter durch die Lippeauen nach Hamm.


Dieses Mal sahen wir das Kraftwerk aus der Ferne. Kurz vor Hamm kehrten wir zurück zum Kanal. Bei Herringen verabschiedeten Alex und ich uns von Toto und Spike. Da ich unbedingt die 6 Stunden noch voll bekommen wollte, fuhren wir noch eine Runde durch den Wald um die Halde Sundernrücken
Nach knapp 114 km kamen wir dann endgültig in Herringen an und ich verabschiedete mich von Alex und lud mein Rad ins Auto. Wir hatten die Challenge mal wieder bestanden. Ich war schon auf 2019 gespannt.
lg Jennifer


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Montag, 26. November 2018, 11:09

Novembernebel



25.11.2018


Am Sonntag lud Tom wieder zu einer Pättkestour (Geländepfade) ein. Das Wetter war dieses Mal schon winterlich. Temperaturen knapp über 0 Grad und Nebel versprachen eher unangenehme Bedingungen. So trafen wir uns gegen 11 Uhr am Stauwehr Westfalia an der Lippe in Lünen. Ich fuhr wieder direkt in Dortmund mit dem Rad los. Tom pilotierte wieder sein klassisches Stahl-MTB und Jürgen ein silbernes Kuwahara aus Aluminium.


Ich fuhr meinen umgebauten 18 Jahre alten Youngtimer, ein Rose AL100, genannt Bully. 9-fach Dura Ace Lenkerendhebel bedienten ein Altus Schaltwerk und Acera Umwerfer. Dazu kamen XTR-Pedale. Mit dem Rennlenker kam ich deutlich besser zurecht als mit dem geraden MTB-Lenker. Vorne fuhr ich Kettenblätter mit 48 und 32 Zähnen, hinten eine 9-fach Kassette mit 11 bis 32 Zähnen. So deckte die Übersetzung eine große Bandbreite ab. Reifen waren 2 Zoll breite Schwalbe Marathon Mondial, eigentlich eher Reisereifen. Aufgrund des Profils waren die Reifen aber durchaus für leichtes Gelände geeignet, wenn auch nicht für Matsch.


Bei trübem Wetter fuhren wir zunächst noch auf Asphalt Richtung Altlünen.


Das Tempo war auf meinen Wunsch hin eher gemächlich. Aufgrund gesundheitlicher Probleme war ich nicht ganz fit. Der Arzt gab aber sein OK was Radtouren anging. So hatten wir Zeit über die Ausstattung von Jürgens neu erworbenem Rickert aus dem Jahr 1963 zu diskutieren. Ein sehr interessantes Projekt.


Dann fing der Geländeanteil an. Hier wechselten matschige Waldpfade und Schotterstrecken ab. Mal wurde es sehr holprig, dann fuhr es sich wieder recht komfortabel.


Gerade auf den matschigen Waldpfaden hatte ich mit meiner Bereifung jedenfalls Probleme und konnte mit den Anderen nicht mithalten. Die waren da mit ihren leichteren Rädern mit Stollenreifen klar im Vorteil.


Landschaftlich wären die Strecken sicher schön gewesen, wenn man durch den Nebel etwas gesehen hätte. Die kühle, feuchte Luft ging nach einiger Zeit durch und durch. Gefühlt war es unter 0 Grad.


Teilweise war es so holprig das ich für Fotos extra anhalten musste.


Dafür hatte der Nebel durchaus seinen Reiz. Vorbei an Langern führte uns der Weg am Rande von Werne nach Norden. Der Weg war eher ein Zickzack, statt einer direkten Linie. Dafür ging es nur selten über Straße und meistens durch Gelände. Ich hatte ganz schön zu kämpfen, fehlten mir doch durch meiner Krankheit immer mehr die Kräfte. Hoffte das sich das bis zum Frühjahr durch die Behandlungen wieder ändert.


Eine alte Römerbrücke mitten im Wald? Nein, natürlich nicht. Aber originell gemacht allemal.


Wir striffen Capelle und erreichten Schloss Nordkirchen, das Versailles des Nordens.


Wir passierten das Torhaus und fuhren durch den Park.


Zumindest erahnen ließ sich die frühere barocke Pracht noch. Trotz des Wetters fanden sich einige Spaziergänger auf dem Gelände. Wir durchquerten den Schlosspark und fuhren nach Nordkirchen rein.


Dort machten wir endlich Pause in einer Bäckerei. Was liebe ich das Angebot in diesen Oasen des kulinarischen Glücks. Ein leckeres belegtes Brötchen, bayrischer Apfelkuchen und eine Tasse Kaffee, mehr brauchte es nicht um mich glücklich zu machen. Und natürlich nutzten wir die Zeit um uns in dem beheiztem Café aufzuwärmen. Es ging auf 15 Uhr zu als wir uns schweren Herzens auf den Rückweg machten. Da es bald dunkel würde, kürzten wir den Rückweg etwas über Straße ab. Das kam meinen schwindenden Kräften auch sehr entgegen.


Doch zunächst ging es wieder durch den Schlosspark, vorbei an der Orangerie, auf die andere Seite des Geländes.


Weiter fuhren wir dann über Straße nach Südkirchen.


Unterwegs trafen wir dann auf diesen Karnevalswagen (Toms Ausspruch), äh, mobilen Jagdstand. Für mich sah es eher nach einem kleinen Ferienhaus auf Rädern aus, sogar mit Holzterrasse. Den wahren Zweck fand ich eher nicht so gut. Die Jagd und das töten von Lebewesen war nichts für das ich mich begeistern konnte.


In Cappenberg stießen wir dann auf diese Stelen, die das Freiherr-vom-Stein-Denkmal darstellten. Zeit für ein Gruppenfoto unserer Räder. Da das Denkmal auf einer Anhöhe stand, hatte man von hier aus eine tolle Aussicht. Doch leider verhinderte der Nebel das wirkungsvoll. Nach der kurzen Fotopause fuhren wir weiter nach Nordlünen und passierten dort den Cappenberger See.


Mit Einbruch der Dunkelheit erreichten wir das Stauwehr Westfalia, unseren Ausgangspunkt. Wir verabschiedeten uns von Jürgen und fuhren entlang des Datteln-Hamm-Kanals zum Preußenhafen. Dort verabschiedete ich mich auch von Tom und fuhr zurück nach Dortmund, wo ich nach insgesamt 107 km sehr erschöpft ankam. Ich glaube so lange Touren werden ab sofort erst einmal eher die Ausnahme bleiben. Die Gesundheit geht vor.
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Montag, 26. November 2018, 14:10

Novembernebel

Wir verabschiedeten uns von Jürgen und fuhren entlang des Datteln-Hamm-Kanals zum Preußenhafen. Dort verabschiedete ich mich auch von Tom und fuhr zurück nach Dortmund, wo ich nach insgesamt 107 km sehr erschöpft ankam. Ich glaube so lange Touren werden ab sofort erst einmal eher die Ausnahme bleiben. Die Gesundheit geht vor.


Kannste da ma ne Pommes mit scharfe Sauce für mich mitessen? Fehlt mir echt.Schön entspannt mit 4 Kissen draußen sitzen.
Pass bitte auf deine Gesundheit auf! Nach soner Tour in die Sauna oder in die Sole, das hilft.

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Montag, 26. November 2018, 20:27

Novembernebel

Wir verabschiedeten uns von Jürgen und fuhren entlang des Datteln-Hamm-Kanals zum Preußenhafen. Dort verabschiedete ich mich auch von Tom und fuhr zurück nach Dortmund, wo ich nach insgesamt 107 km sehr erschöpft ankam. Ich glaube so lange Touren werden ab sofort erst einmal eher die Ausnahme bleiben. Die Gesundheit geht vor.


Kannste da ma ne Pommes mit scharfe Sauce für mich mitessen? Fehlt mir echt.Schön entspannt mit 4 Kissen draußen sitzen.
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Ich wollte ja auch mal wieder Natur-Solebaden aber in Bad Sassendorf wird ja alles umgebaut. *hmpf*
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Montag, 26. November 2018, 22:59

Novembernebel

Wir verabschiedeten uns von Jürgen und fuhren entlang des Datteln-Hamm-Kanals zum Preußenhafen. Dort verabschiedete ich mich auch von Tom und fuhr zurück nach Dortmund, wo ich nach insgesamt 107 km sehr erschöpft ankam. Ich glaube so lange Touren werden ab sofort erst einmal eher die Ausnahme bleiben. Die Gesundheit geht vor.


Kannste da ma ne Pommes mit scharfe Sauce für mich mitessen? Fehlt mir echt.Schön entspannt mit 4 Kissen draußen sitzen.
Pass bitte auf deine Gesundheit auf! Nach soner Tour in die Sauna oder in die Sole, das hilft.

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Ich wollte ja auch mal wieder Natur-Solebaden aber in Bad Sassendorf wird ja alles umgebaut. *hmpf*


Weisst Du was da die Pommes kosten?

Ab Frühjahr wird Werne wieder auf sein! Ich glaub da war ich zuletzt vor 50 Jahren. Da können wir ja mal ne 50 km Tour hinmachen und ich nehm doppelte.

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Dienstag, 27. November 2018, 07:23

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Kannste da ma ne Pommes mit scharfe Sauce für mich mitessen? Fehlt mir echt.Schön entspannt mit 4 Kissen draußen sitzen.
Pass bitte auf deine Gesundheit auf! Nach soner Tour in die Sauna oder in die Sole, das hilft.

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Ich wollte ja auch mal wieder Natur-Solebaden aber in Bad Sassendorf wird ja alles umgebaut. *hmpf*


Weisst Du was da die Pommes kosten?

Ab Frühjahr wird Werne wieder auf sein! Ich glaub da war ich zuletzt vor 50 Jahren. Da können wir ja mal ne 50 km Tour hinmachen und ich nehm doppelte.

:airborne:


Doppelt Solebad?! 8|
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Dienstag, 27. November 2018, 10:02

D
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Kannste da ma ne Pommes mit scharfe Sauce für mich mitessen? Fehlt mir echt.Schön entspannt mit 4 Kissen draußen sitzen.
Pass bitte auf deine Gesundheit auf! Nach soner Tour in die Sauna oder in die Sole, das hilft.

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Ich wollte ja auch mal wieder Natur-Solebaden aber in Bad Sassendorf wird ja alles umgebaut. *hmpf*


Weisst Du was da die Pommes kosten?

Ab Frühjahr wird Werne wieder auf sein! Ich glaub da war ich zuletzt vor 50 Jahren. Da können wir ja mal ne 50 km Tour hinmachen und ich nehm doppelte.

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Doppelt Solebad?! 8|


Doppelte Pommes damit hinten der Anpressdruck steigt - is wichtich wenns glatt wird - und billiger als Spikes

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Samstag, 15. Dezember 2018, 20:32

Frostige Zeiten




15.12.2018


Die erste Tour für mich im Dezember. Endlich mal nicht auf der Rolle fahren. Bei Temperaturen um die 0 Grad ging es dick eingepackt mit Tom Mittags am Preußenhafen in Lünen los. Ich fuhr meinen einzigen Alurenner (von ca. 1996), den ich letztes Wochenende erst neu aufgebaut hatte. Tom fuhr mit seinem 80er Jahre MTB mit Stahlrahmen.



Zunächst fuhren wir entlang des Datteln-Hamm-Kanals bei eisigem Gegenwind.



Der Kinesis-Rahmen wurde mit Restteilen aufgebaut. Trotz der Mischung harmonierten Schaltung und Bremsen sehr gut. Auch optisch sah es nicht zu wild aus.



Schnell ging es rein ins Münsterland. Kleine Straßen und auch Waldwege wurden von uns bevorzugt. Auch mit 25 mm Reifen konnte man Gravelstrecken fahren. Die Waldwege waren zum Glück nicht zu matschig für die schmalen Straßenreifen. Westlich von Werne fuhren wir durch die Bauernschaften nach Norden.



Dann erreichten wir Südkirchen und stießen auf diese Marianne. So hießen in NRW die einachsigen Holztansporter. Der Begriff stammte von den Franzosen die unsere Region mal vor langer Zeit besetzt hatten (wahrscheinlich hatten die Deutschen das französisch mal wieder nicht richtig verstanden und verbalhornt). Dieser Wagen sollte bereits über 100 Jahre alt sein und wirkte etwas wurmstichig. Weiter ging es zur üblichen Bäckerei, die überraschenderweise geschlossen hatte. Und das Samstags um 13:30 Uhr. Das war selbst für Südkirchen ungewöhnlich. Zum Glück fand sich am Ortsausgang noch eine Bäckerei in einem Einkaufscenter. Dort aßen wir Brötchen, bzw. Kuchen und wärmten uns mit Kaffee auf.



Zurück ging es wieder ein Stück durch den Wald, wo zumindest mein Rad etwas deplaziert wirkte. Aber es fuhr sich selbst dort noch erstaunlich gut, auch wenn im Wiegetritt das Hinterrad zweimal kurz auf dem feuchten Laub durchrutschte. Mit reichlich Schwung war das aber kein Problem. Und unsere Räder hatten noch einen weiteren Pluspunkt. Mit ihren Lackierungen brachten sie wenigstens etwas Farbe in den trüben Tag.



Dann ging es wieder am Kanal entlang zurück nach Lünen. Trüb war es, aber wenigstens trocken. Und dachten wir das wenigstens auf dem Rückweg Rückenwind herrschte, wurden wir eines besseren belehrt.



Das fröhliche Gelb stand dem Rad sehr gut. Das war auch damals der Grund den Rahmen zu kaufen als er mir im Neuzustand günstig angeboten wurde. Fast hätte ich mich im Herbst von dem Rahmen getrennt. Das hätte ich sicher bereut. Jetzt habe ich ein weiteres Rad für den Winter und für eventuelle Regenfahrten im Frühjahr (z.B. bei RTF). Die Athena Sattelstütze gefiel mir an dem Rad so gut, das sie bleiben durfte. Fürs Raleigh würde ich dann mal eine neue Campa Stütze besorgen müssen.


Nach knapp 45 km kamen wir dann wieder am Preußenhafen an. Eine kurze, kalte aber schöne Wintertour war zu Ende. Mir tat es gut nach meinen gesundheitlichen Probleme der letzten Woche mal wieder draußen zu fahren. Und mir ging es richtig gut dabei.
lg Jennifer


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Sonntag, 16. Dezember 2018, 20:20

Mountainbike Museum Arnheim







16.12.2018



Am 3. Aventsonntag fuhr ich mit Tom nach Arnheim/NL ins Mountainbike
Museum. Dort kaufte Jeroen van Roekel eine alte Schule um seine Sammlung
von 700 Mountainbikes zu präsentieren. Im Sommer 2015 eröffnete das
Museum. Neben MTB ab den 80er Jahren gibt es dort auch jede Menge Teile
und andere Devotionalien zu bestaunen.





Kurz vor 12 Uhr trafen wir bei nebligen nass/kaltem Wetter dort ein.
Jeroen (mit Baseballkappe) war bereits im Gespräch mit einigen Bikern.
Wir schauten uns erst einmal in der ehemaligen Turnhalle um. Hier gab es
auch ein paar Dinge zu kaufen. Aber die Ausstellungsstücke waren
natürlich tabu.





Klein MTB gab es reichlich, teilweise in der typisch bunten Lackierung. Kultteile die man sich damals nicht leisten konnte.





Überall hingen Räder herum. Auch die Sammlung an Gabeln konnte sich sehen lassen.





Weiter ging es in die Klassenräume. Hier fiel mir natürlich ein Koga
Miyata Ridge Runner aus den 80er Jahren auf. Genau meine Rahmengröße und
geniale Farbgebung. Leider nicht verkäuflich. Schade.





Jede Menge Kultbikes von Specialized. Damals richtig teuer.





Bianchi war eher nicht bekannt für seine Mountainbikes. Und so ging
auch dieser Rahmen damals spurlos an mir vorbei. Heute schon ein
Hingucker.





In den Vitrinen lagen Tuningteile aus den 90er Jahren, die damals ein
Schweinegeld kosteten, als wäre das nichts. Da wäre in den 90ern selbst
mancher Händler vor Neid erblasst.





Wenn wir uns damals ein oder zwei dieser Teile leisten konnten, waren
wir so stolz diese an unsere Räder zu schrauben. Jeroen bekommt
heutzutage Restbestände von den Händlern einfach geschenkt. So ändern
sich die Zeiten.





Ein bisschen Weihnachtsdeko gab es auch. Und die ein oder andere Devotionalie zum kaufen.





Ein Breezer von Joe Breeze, einem der ersten, wenn nicht sogar der
Erste der echte Mountainbikes baute. Ein wunderschöner Rahmen.





Aber nicht nur die teuren hochwertigen Räder stehen im Museum, Jeroen
hat auch ein Herz für die Einsteigerbikes, die sich die meisten von uns
damals leisten konnten. Ich fing 1987 mit einem weißen Scott für 1.000
DM an.





Mein Traum war 1992 dieses Rad. Ein GT Karakoram in tequilla-sunrise
(gelb/orange). Das Rad suche ich bis Heute. Als Trost habe ich
allerdings mittlerweile ein 1994er GT Karakoram in purple, welches mir
viel Fahrfreude bereitet.





Das Kuwahara aus Japan ist ebenfalls bereits Kult und wunderschön.





Auch ungewöhnliche Exemplare wie dieses Extreme Terrain von Hanebrink
fanden den Weg ins Museum. Daneben stand ein MTB mit Allradantrieb.
Leider habe ich davon kein Foto.





In einer der Vitrinen fanden sich dann auch die frühen
Schalt/Bremsgriffe von Campagnolo. Campa hatte leider den Trend zum MTB
etwas verschlafen und stellte seine Bemühungen in diese Richtung auch
bald wieder ein. Shimano und Suntour dominierten.





Getränke und Kartoffelsuppe gab es an der liebevoll gestalteten Theke.





Trinkbecher gab es jedenfalls genug.





Keine Ahnung wer hier alles unterschrieben hat, aber sieht doch lustig aus.





An diesem Rahmen von 1995 NOS mit leichten Lagerspuren, kam ich
irgendwie nicht vorbei. Und so wechselte der 22 Zoll Rahmen und die
schwarze NIB Federgabel in meinen Besitz. Jetzt darf ich also neben
Rennradteilen auch noch Teile für ein MTB sammeln. Die Oberfläche des
Stahlrahmens sieht wie vernickelt aus. Mir gefiel er so gut das ich ihn
mitnehmen musste. Was sollte ich machen.



Tom und ich unterhielten uns längere Zeit mit Jeroen über sein Museum
und alte MTB. Verrückte unter sich. Er hat sich sogar verschuldet um
die Schule für sein Museum zu kaufen. Das nenne ich Enthusiasmus. Und so
kaufte ich natürlich besonders gerne den Rahmen und die Gabel, denn das
Geld kommt dem Museum zu Gute. Am Nachmittag verabschiedeten Tom und
ich uns von Jeroen und den Anderen und machten uns durch den Nebel auf
den Weg nach Hause. Das Museum ist übrigens ganz in der Nähe vom
bekannten Burgers Zoo.
lg Jennifer


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Sonntag, 16. Dezember 2018, 23:58



Nett dass Du mich daran erinnerst, dass ich mich endlich mal um das Projekt Speedrat kümmern muss. Mein Faible für Kreuzrahmen halt.

All diese Rahmen waren nach Spinnen benannt. Meines (Theridion) auch mit originaler Spinnennetzlackierung und in guter Stahlqualität.

Es wird den perfekten Schönwetter Scharfe Frittenracer machen!


:airborne:
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Montag, 17. Dezember 2018, 11:06

Klein MTB gab es reichlich, teilweise in der typisch bunten Lackierung. Kultteile die man sich damals nicht leisten konnte.

Konnte ich mir nicht nur "damals" nicht leisten, ist auch heute keine Kleinigkeit. Die Gebrauchtpreise sind ja schon................. :krank:

Ich muss da auch mal hin, glaube ich. Danke für die vielen tollen Bilder SW! Nebenbei kann man bei diesen Sammlungen recht gut erkennen, wie sich was in welche Richtung entwickelt hat und welche Entwicklung v.a. die Materialqualität gemacht hat.
Ich fahre nur bei schönem Wetter...in Europa also gar nicht :pardon:

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392

Montag, 17. Dezember 2018, 19:25

Klein MTB gab es reichlich, teilweise in der typisch bunten Lackierung. Kultteile die man sich damals nicht leisten konnte.

Konnte ich mir nicht nur "damals" nicht leisten, ist auch heute keine Kleinigkeit. Die Gebrauchtpreise sind ja schon................. :krank:

Ich muss da auch mal hin, glaube ich. Danke für die vielen tollen Bilder SW! Nebenbei kann man bei diesen Sammlungen recht gut erkennen, wie sich was in welche Richtung entwickelt hat und welche Entwicklung v.a. die Materialqualität gemacht hat.

Ich möchte mir ehrlich gesagt gar kein Klein leisten, auch wenn ich könnte. Gehöre irgendwie mehr zur GT Fraktion.

Nicht nur die Räder, auch die Teilesammlung macht einen staunen. Da liegen neuwertige Teile in der Vitrine für die hätte ich in den 90ern sonstwas gegeben. Interessant ist das Museum aber auch wegen Jeroen. Der hat wirklich eine Menge zu erzählen und sammelt bereits seit Anfang der 90er Jahre alles was mit MTB zu tun hat. Der Eintritt ins Museum ist übrigens kostenlos, aber man freut sich dort über eine Spende. Ist ja ein rein privates Museum, ohne staatliche Zuschüsse. Werde da sicher nächstes Jahr wieder hinfahren. In der Gegend kann man auch gut MTB fahren. Kann man ja mal beides verbinden.
lg Jennifer


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Dienstag, 25. Dezember 2018, 12:15

Heiligabend Haldentour







24.12.2018



Mit Tom startete ich um 11 Uhr in Lünen zu einer kleinen Tour an
Heiligabend. Tom fuhr sein rotes MTB und ich fuhr meinen gelben
Alurenner. Bei 3 bis 4 Grad plus war es sonnig bis bewölkt und trocken.





Vom Preußenhafen ging es zunächst über eine alte Industriebahntrasse, die Gneisenau-Trasse nach Süden.





Dann kam die nahe gelegene Preußenhalde. Hier galt es die ersten
richtigen Höhenmeter zu erklimmen. Und das ganze noch auf losem
Untergrund. Erstaunlicherweise schafften meine glatten 25 mm Reifen
selbst leichten Matsch, auch wenn das Hinterrad schon mal kurz
durchdrehte.





Weiter fuhren wir Richtung Süden, überquerten die A2 und erreichten
Dortmund-Grevel. Im Hintergrund sahen wir bereits die Greveler Alm, eine
alte Mülldeponie.





Doch zunächst erreichten wir den Lanstroper See. Der entstand in den
60er Jahren durch Bergsenkung und lief mit Grundwasser voll. Man ließ
die Fläche einfach so und schon hatte man wieder eine Attraktion mehr in
Dortmund-Lanstrop.





Die Wege am See sind eigentlich mehr Mountainbike-Revier. Aber Augen
zu und durch schaffte man es selbst mit 25 mm Rennreifen hier zu fahren.
Das Kinesis schlug sich jedenfalls gar nicht so schlecht.





Dann passierten wir den Wetterschacht „Rote Fuhr“ und es ging über
teils groben Schotter hinauf auf die Greveler Alm. Hier war ich bisher
nur mit dem MTB unterwegs gewesen. Die Aussicht von oben war grandios.
Bei sehr klarer Sicht konnte man bis ins Münsterland und noch weiter
schauen.





Nach der Abfahrt ging es in einem Bogen um das Lanstroper Ei herum.
Der alte Wasserturm stellte ebenfalls ein bekanntes Wahrzeichen der
Region dar. Keine Ahnung wie oft ich den Turm schon fotografiert hatte.
Ich war ja schon öfters hier unterwegs. Am Rande des Kurler Buschs
schwenkten wir wieder Richtung Norden. Hinter der A2 passierten wir die
ehemalige Zeche Kurl.





Um zur Seseke zu kommen, mussten wir noch über einen etwas matschigen
Acker. Das war dann mit dem Rennrad schon eine Hausnummer. Aber eine
die wir beide meisterten. Erstaunlich was man so alles mit einem Renner
noch fahren konnte, wenn man sich keine Gedanken darüber machte, sondern
einfach mal fuhr.





Wir überquerten die Seseke und kamen an die Mündung des Kuhbachs. Ab
hier folgten wir dem Kuhbachweg. Dort stießen wir auf die Holzskulptur
des Künstlers Dietrich Worbs, die an ein Römerlager erinnern soll. Denn
auch die Römer waren hier mal vor langer Zeit anwesend. Man fand Spuren
eins alten Lagers am Kuhbach. Das Ruhrgebiet war also schon immer sehr
beliebt/belebt. Weiter ging es durch Oberaden nach Bergkamen.





Hier wartete die Halde Großes Holz und die Adener Höhe auf uns. Als
ich im Wiegetritt mit 39-24 die steilen und schmalen Serpentinen hoch
fuhr, bekam ich wieder zu spüren warum man bei uns die Halden auch die
Berge des Ruhrgebiets nannte. Immerhin ging es auf schwindelerregende
150 Meter hoch. Die Aussicht von oben war toll. Der Mix aus Wolken und
Sonne tat ein übriges um einen magischen Moment zu schaffen.





Ganz weit im Hintergrund konnte man Lünen sehen. Die Häuser im Vordergrund gehörten zu Oberaden.





Die Abfahrt mit matschigen Reifen und Felgen hatte es ebenfalls in
sich. Die Bremsen funktionierten unter diesen Bedingungen im Gelände
nicht so gut wie gewohnt. Das Kinesis war halt kein Geländerad. Aber mit
vorausschauender und vorsichtiger Fahrweise kam ich heil unten an.

Der Rückweg ging wieder entlang des Kuhbachwegs und dann ein Stück an
der Seseke, bevor wir Richtung Horstmarer See abbogen. Von dort war es
nicht mehr weit am Datteln-Hamm-Kanal entlang zum Preußenhafen. Leider
wurde es dort nichts mit der ersehnten Pommes Schranke, da der Imbiss
schon zu hatte. Verständlich um kurz nach 14 Uhr am Heiligabend. Knapp
40 km hatten wir auf der schönen Tour zurück gelegt. Ein paar Höhenmeter
kamen auch zusammen, dank der Halden.
lg Jennifer


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Dienstag, 25. Dezember 2018, 16:42

Schöne Tour, die Halde hohes Holz steht ja mit auf dem Bespaßungsplan für unsere Bergziegen auf dem Forentreffen 2019 in Bergkamen, während der Rest Pause am Beversee oder Marina Rünthe machen darf.
Die Glorreichen schieben ...

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Dienstag, 25. Dezember 2018, 18:11

Schöne Tour, die Halde hohes Holz steht ja mit auf dem Bespaßungsplan für unsere Bergziegen auf dem Forentreffen 2019 in Bergkamen, während der Rest Pause am Beversee oder Marina Rünthe machen darf.

Ich finde da sollte man auf jeden Fall hoch. Notfalls können die nicht so fitten ja auch schieben.

Die Aussicht da oben ist einfach grandios, aber wem sag ich das.
lg Jennifer


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Dienstag, 25. Dezember 2018, 18:17

Schöne Tour, die Halde hohes Holz steht ja mit auf dem Bespaßungsplan für unsere Bergziegen auf dem Forentreffen 2019 in Bergkamen, während der Rest Pause am Beversee oder Marina Rünthe machen darf.

Ich finde da sollte man auf jeden Fall hoch. Notfalls können die nicht so fitten ja auch schieben.

Die Aussicht da oben ist einfach grandios, aber wem sag ich das.


Jau, das ist ein echtes Highlight! :thumbsup:
Die Glorreichen schieben ...

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Samstag, 29. Dezember 2018, 20:37

Zwischen den Jahren





27.12.2018

Am Donnerstag nach Weihnachten fuhr ich mit Tom am Nachmittag eine
Runde Rad, da ich noch Urlaub hatte. Die Temperaturen waren wieder knapp
über dem Gefrierpunkt und es war grau und bewölkt. Die Sonne ließ sich
leider nicht wirklich blicken. Aber wenigstens war es trocken.





Tom fuhr wieder mit seinem roten MTB, ich nahm dieses Mal mein rotes 1990er Gazelle Formula Cross genannt Rote Zora.





Vom Preußenhafen ging es erst einmal ein Stück am Datteln-Hamm-Kanal entlang.





Am Kraftwerk Bergkamen verließen wir den Kanal und fuhren zwischen
Kanal und Lippe weiter nach Osten. Kurz vor Rünthe erreichten wir dann
die Lippe.





Über eine Industrietrasse folgten wir der Lippe und striffen Werne südlich.





In einer Schleife nach Norden umfuhren wir dann Stockum. Das Tempo
war eher gemütlich, nur berghoch gab ich manchmal etwas Gas, um meine
aufstrebende Form zu konservieren. Tom war schon im Wintermodus und so
wartete ich oben.





Das Kraftwerk in der Nähe von Herringen sah man schon von Weitem. Das
der Tag so grau blieb, konnte man aber in diesem Fall wohl nicht den
rauchenden Schloten anlasten. Westlich von Herringen ging es dann weiter
nach Süden.





Eine halbstarke Ziege meckerte uns an. Keine Ahnung was der für eine
Laus über die Leber gelaufen war. Meine Gazelle ließ sich jedenfalls
nicht beeindrucken.





Zwischen Kamen und Hamm stießen wir dann auf die Bahnlinie nach Hamm.
Der folgten wir eine ganze Weile. Zum Glück galt das rote Signal nicht
für uns und wir hatten freie Fahrt. In Bönen-Altenbögge machten wir nach
36 km schließlich Pause in einer Bäckerei. Es gab Kaffee und belegte
Brötchen. In der Bäckerei war es schön warm. Genau das war dann das
Problem als wir wieder raus in die Kälte mussten. So aus dem Warmen
heraus war die Kälte noch viel unangenehmer.





Der Rückweg war dann relativ einfach. Wir fuhren den Seseke Radweg
nach Lünen. In Kamen hatte man den Bereich der Seseke mittlerweile auch
wieder schön hergerichtet. Dementsprechend wurde der Weg auch gerne von
Radfahrern und Fußgängern angenommen. Wir trafen noch einen Bekannten
von Tom, der gerade mit dem MTB auf dem Heimweg war. Wir waren also
nicht die Einzigen die bei der Kälte Rad fuhren.





Damit es den Leuten nicht zu langweilig wurde, gab es am Wegesrand
einige Kunstwerke zu bestaunen. Ein schöner Hintergrund für unsere
Räder.





Jetzt, na klar. Das hab sogar ich verstanden. Flugs setzte ich mich wieder aufs Rad und fuhr weiter.





Die Unterführung unter der A2 war wegen einer Baustelle gesperrt. Und
so kamen wir noch zu einer kleinen Extra-Geländetour mit allem Drum und
Dran. Was wollte man mehr, waren wir doch mit MTB und Crosser
unterwegs.





Als sich der Sonnenuntergang näherte, ließ sich doch tatsächlich fast
noch die Sonne blicken. Wir freuten uns halt schon über Kleinigkeiten.





Die renaturierte Seseke war aber auch wirklich sehenswert. In meinen
Augen war das sinnvoll ausgegebene Steuergelder. Da hatte in der Region
schließlich Jeder was davon. Nach knapp 57 km erreichten wir mit den
letzten Lichtstrahlen den Preußenhafen. Eine kalte aber schöne Tour ging
zu Ende. Die Gazelle machte ihrem Namen alle Ehre und sprang wie eine
junge Gazelle durch die Landschaft. Meine rote Zora war halt ein
Wildfang.
lg Jennifer


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Dienstag, 1. Januar 2019, 11:30

Schöne Tour, die Halde hohes Holz steht ja mit auf dem Bespaßungsplan für unsere Bergziegen auf dem Forentreffen 2019 in Bergkamen, während der Rest Pause am Beversee oder Marina Rünthe machen darf.

Ich finde da sollte man auf jeden Fall hoch. Notfalls können die nicht so fitten ja auch schieben.

Die Aussicht da oben ist einfach grandios, aber wem sag ich das.
Moin,

naja heftig ist ja nur die erste Rampe. Wenn man die hat, dann geht's eigentlich. Zieht sich dann halt nur. Gut ist, wenn schön Wetter ist oder Sonnenaufgang.

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Dienstag, 1. Januar 2019, 13:48

Graveltour Südkirchen








28.12.2018
Am letzten Freitag fuhr ich mit Tom eine Graveltour nach Südkirchen.
Ich pilotierte wieder mein Gazelle Formula Cross von 1990. Mit den 28 mm
Straßenreifen war es mehr als Gravelbike, denn als ernsthafter Crosser
geeignet. 28 mm Crossreifen waren einfach nicht mehr zu bekommen. Gegen
12 Uhr fuhren wir bei trübem und kaltem Wetter in Lünen los. Zunächst
fuhren wir ein Stück an der Seseke entlang, bevor wir nach Norden
abbogen.





Weiter ging es über einigermaßen trockene Pfade, bevor wir den Kanal und die Lippe überquerten.





Schnell hatten wir das Münsterland erreicht. Hier ging es weiter über Feldwege und einige Höfe Richtung Cappenberg.





Es folgten Waldpfade über die wir an Cappenberg vorbei fuhren.





Es kamen uns nur selten Spaziergänger, meistens mit Hund entgegen. Radler trafen wir fast keine.





Dank Beistand von Oben blieben wir pannen- und sturzfrei. Was wollte
man mehr. Mit Südkirchen hatten wir dann den nördlichsten Punkt unserer
Tour erreicht. Wir machten dort erst einmal Pause in der üblichen
Bäckerei. Danach ging es aus der warmen Bäckerei wieder raus in die
Kälte. Gefühlt waren es nur 0 Grad.





Es blieb diesig und stark bewölkt. Aber wenigstens regnete es nicht.
Dafür freute ich mich auf jede Steigung. Da wurde es mir wenigstens
etwas warm. Wir fuhren zunächst einen Bogen Richtung Osten, bevor es
wieder nach Süden ging und wir Werne erreichten.





Eine Arbeitersiedlung aus den 50er Jahren mit dem Kraftwerk im
Hintergrund kündete vom Wiederaufbau und dem Wirtschaftswunder
vergangener Zeit. So farbenfroh war es hier früher aber nicht, eher
grau. Dafür hatte noch fast Jeder einen Job. Die Zeiten änderten sich.
Ob zum Guten oder Schlechten sah wahrscheinlich Jeder anders.





Am Rande von Lünen kamen wir an der Gedenkstätte vorbei. Da konnte man ja mal kurz innehalten.





Dann erreichten wir den Seepark Lünen am Kanal. Dort fanden wir etwas
abseits die Kommunistenkurve. Hier waren etwas versteckt die Büsten
ehemaliger sowjetischer Helden plaziert. Die kamen nach dem
Zusammenbruch der Sowjetunion nach Lünen und sollten dort eingeschmolzen
werden. Statt dessen landeten sie als Skulpturen des Untergangs im
Seepark. Dieser wurde übrigens auf einem ehemaligen Zechengelände
errichtet und diente 1996 als Landesgartenschau.





Die Terrasse und Gastronomie am Horstmarer See waren im Winter
verwaist. Im Sommer war hier alles voller Badegäste. Kurz darauf hatten
wir dann wieder den Preußenhafen erreicht. 51 km kamen auf den Pfaden
und Trails zustande. Und das Jahresende rückte näher.
lg Jennifer


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Dienstag, 1. Januar 2019, 16:48

CTF in Groenlo/NL







30.12.2018



Am Sonntag vor Silvester fuhr ich Morgens mit Tom nach Groenlo/NL, in
der Nähe von Winterswijk. Hier war eine große CTF (Country Touren
Fahrt) angesagt. Wir wollten mit unseren klassischen MTB die 49 km
Strecke fahren.





Obwohl wir relativ spät dran waren, war die Schlange an der Aneldung
immer noch groß. Viele bekannte Gescihter traf ich nicht mehr. Die
Meisten die ich kannte waren schon auf der Strecke. Gegen 9:45 Uhr
fuhren Tom und ich dann los.





Mein 1994er GT Karakoram war mit einer 8-fach Shimano Deore LX
Schaltung ausgestattet und verfügte noch über keine Federung. Also ein
echtes Oldschool-Mountainbike.





Vom Gelände des Golfplatz ging es über einen Campingplatz direkt auf
die ersten Singletrails. Die waren sehr holprig und erforderten viel
Konzentration.





Auch die Feldwege waren nicht in bestem Zustand. In einem Bogen ging es um Groenlo und dann Richtung Lievelde.





Nur selten überquerten wir mal eine Straße. Der Geländeanteil war sehr hoch.





Immer wieder ging es über Singeltrails durch Wälder. Hier glich die
Strecke mehr einer Achterbahnfahrt, links, rechts, eine scharfe Kurve
nach der Anderen und gespickt mit fiesen Wellen und Schlaglöchern.
Leider konnte ich die besten Stellen nicht fotografieren. Anhalten wäre
zu gefährlich gewesen. Jedenfalls war ich froh das ich mich für das
leichte und wendige GT entschieden hatte und nicht für den Crosser oder
das schwerere und behäbigere Rose-MTB.





Nach etwa der Hälfte der Strecke kam dann der Höhepunkt, die Fahrt
durch die Kneipe Reirink in Zwillbrock auf der deutschen Seite. Die
Kneipe war voll (wie sicher auch einige der Besucher) und
dementsprechend frenetisch wurden wir angefeuert.





Hinter der Kneipe ging es direkt in die Partyscheune. Hier gab es
heiße Suppe und Honigkuchen und Livemusik von einer niederländischen
Kombo, die von neiderländischen Schlager bis Countrymusik alles im
Repertoire hatten. Nach der Pause fuhren wir weiter.





Über schmale Feldwege ging es in einem Bogen Richtung Eibergen. Bis Groenlo hatten wir noch einige Kilometer vor uns.





Und immer wieder ging es durch den Wald. Interessant war das viele
Crosser dabei waren. Und während die uns auf den Feldwegen um die Ohren
fuhren, waren wir auf den winkligen und schmalen Waldwegen schneller.
Nur konnte man da leider nicht überholen. Aber Spaß gemacht hat es
trotzdem.





Auf den schmalen Pfaden entlang der Kanäle musste man schon etwas
aufpassen, vor allem in den Kurven. Ein Fahrfehler und dann wäre man im
Wasser gelandet, wenn man Pech hatte.





Zwischendurch mal ein kurzer Fotostopp um mein GT abzulichten.
Überhaupt war es schwierig während der Fahrt zu fotografieren, da die
Strecken so holprig waren. Deshalb waren auch alle außer uns mit
modernen und gefederten MTB auf der Strecke.





Wir fuhren auch durch den ein oder anderen Kuhstall. Hier waren die
Kühe gerade beim Mittagessen, als so ein paar verrückte MTBler durch ihr
Esszimmer rasten.





Auf den Feldwegen zwischendurch konnte man mal etwas entspannen. Die waren nicht so fordernd wie die vielen Trails.





Viehtrieb mal anders. Wir waren fast im Ziel, als ein paar
wildgewordene Wasserhühner über den Pfad rasten. Die waren so in Panik,
das die fast bis zur anderen Kanalseite sprangen. Die spinnen doch die
Vögel.





Dann hatten wir den Golfplatz erreicht. Es ging noch ein Stück übers Gelände, als das Ziel in Sicht kam.





Nach uns kamen noch immer Teilnehmer ins Ziel.





Nach gut 49 km stellten wir unsere Räder ab. Wir erfuhren das 1700
Teilnehmer/innen gestartet waren. Wir waren bei den Nachzüglern und
selbst da war noch viel los. Die Strecke war sehr anspruchsvoll und ich
hatte in NRW noch keine vergleichbare CTF gefahren. Bei Regen wäre die
Strecke noch einmal ungleich schwerer gewesen. Wir reinigten unsere
Räder und fuhren zurück zum Auto. Knapp 53 km kamen so insgesamt
zustande. Die CTF in Groenlo steht auf jeden Fall wieder auf meiner
Wunschliste für 2019. Nächstes Wochenende fängt für mich die Westfalen
Winter Bike Trophy, eine CTF-Serie, an. Ich fühle mich gut vorbereitet
und freue mich darauf.
lg Jennifer


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