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Salamander

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421

Mittwoch, 20. Februar 2019, 00:08


Zitat

Nach insgesamt 67 km kam ich Nachmittags in Hörde
an.


Ein geflügeltes Wort bei uns war/ist beim Kartenspielen: "In Hörde, auf dem alten Markt, da hat sich mal einer tot gemischt ...". 8)

Das mit dem totmischen ist hier auch ein feststehender Spruch, doch ohne "Hörde". Hat man mir auch mal gesagt, ich hab gefragt wie der das gemacht hat. Keiner wussste ob ich das ernst gemeint hatte, ich selber auch nicht :crazy:

Aber witzig, ich kenne einen Hördemann aus Hörde. Und einen Horstmann aus der Horststraße (nicht in DO)
Hast Du schon mal erlebt, dass etwas so bildschön zusammenkracht?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Salamander« (20. Februar 2019, 00:58)


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Freitag, 22. Februar 2019, 19:11

Forumstour durch die Maasdünen








16.02.2019

Bei schönstem Wetter fand am Samstag die Forumstour des gelben
Radforums statt. Organisiert wurde die Tour von Michi und Dunja, die
dann gleich auch noch ihr Haus als Startpunkt für die Tour zur Verfügung
stellten. 7:30 Uhr sollte Abfahrt sein, um den Sonnenaufgang zu
erleben. Leider dauerte es noch bis gegen 8 Uhr bis wir abfahrtbereit
waren. Ich fuhr wieder meine silberne Chimäre (halb MTB, halb
Reiserenner). Die Art der Räder war doch sehr breit gefächert. Vom
klassischen Rennrad, Crosser, Randonneur und Trekkingrad war alles
dabei. Bei unserem Start in der Nähe von Kempen am Niederrhein war es
noch sehr frisch, aber wolkenlos. Im Laufe des Tages sollte die
Temperatur dann aber frühlingshafte 15 Grad erreichen. Zu zehnt ging es
dann los. Viele der Mitfahrer kannte ich bereits. Alf hatte ich schon
eine Weile nicht mehr gesehen, auch mit Andy war ich fast ein Jahr nicht
mehr gefahren. Sein Bruder Jens sollte, zusammen mit Gerhard, in
Kevelaer zu der Truppe stoßen.





So ging es gut gelaunt über kleine Straßen und Wege Richtung Norden.
Da wir eine halbe Stunde später losfuhren als geplant, würden wir zu
spät am Treffpunkt in Kevelaer ankommen. Etwas Zeit holten wir dann aber
durch ein ordentliches Tourentempo noch heraus. Wir überquerten die A
40 und passierten Stenden und Eyll.





Etwas grober Asphalt und Schotter machte unseren Rädern nichts. Wenn
zwischendurch mal Lücken entstanden, wurden diese schnell wieder
geschlossen. Die Truppe war auf jeden Fall gut dabei, auch wenn die
Temperaturen nur langsam stiegen. Über Nieukerk, Pont und Lüllingen
erreichten wir nach 30 km Kevelaer.





Dort fuhren wir Richtung Ortsmitte zur Gnadenkapelle. Hier saßen
unsere beiden weiteren Mitfahrer auf einer Bank in der Sonne. Wir
machten eine kurze Pause, bevor es dann zu zwölft weiter ging.





Ich machte schnell noch ein paar Fotos. Kevelaer kannte ich von
früheren Rad- und Motorradtouren schon etwas besser. Ausserdem starteten
ganz in der Nähe, in Twisteden, immer die Niederrheinbrevets. Auch
dieses Jahr würde ich wieder einige davon mit dem Rad fahren.





Wir fuhren noch weiter nach Norden, bis an den Rand von Weeze.
Nördlich des Flughafens schwenkten wir nun nach Westen und fuhren
Richtung Niederlande.





Kurz darauf überquerten wir unbemerkt die Grenze. Erst aufgrund der
anderen Verkehrszeichen fiel uns auf das wir bereits im Nachbarland
waren. Vorher hatten wir aber noch einen kleinen Defekt an einem Rad zu
beheben. Eine Schraube des Schutzbleches bei einem Mitfahrer hatte sich
gelockert. Die Gefahr war das sich die Schraube zwischen Vorderrad und
Schutzblech festklemmen konnte und das Rad zum Blockieren brachte. Ein
Sturz wäre die Folge gewesen. Nach ein paar Minuten war die Schraube
wieder fest, das Vorderrad eingebaut und es konnte sicher weiter gehen.





Wir erreichten das Kasteel Bleijenbeek. Das Wasserschloss aus dem
frühen 15. Jahrhundert wurde 1945 durch Bomben zerstört und ist Heute
nur noch eine Ruine.





Hinter der Ruine führte uns die Route über sandige Pisten vorbei am
örtlichen Golfplatz. Die Temperaturen waren mittlerweile im
zweistelligen Bereich und ich wechselte auf Sommerhandschuhe.





Landschaftlich hatte die Gegend durchaus etwas. Heide wechselte sich
mit kleinen Wäldern ab und die Sandpiste war gut zu befahren. Es stellte
sich bei mir sogar ein Urlaubsgefühl ein. Das war eine Tour echt zum
Genießen. Vom Tempo her harmonierte die Gruppe ganz gut.





Die Fahrt durch die Maasdünen kündigte den Fluss bereits an, lange
bevor wir ihn endlich zu Gesicht bekamen. Zwischendurch musste noch ein
Plattfuss bei einem Mitfahrer behoben werden. Auch das war dann schnell
erledigt.





Nach Heukelom, Bergen, Aijen, Kamp und Leuken erreichten wir endlich
nach 74 km Arcen. Da es nun auch bereits später Mittag war, suchten wir
eine Gastronomie auf, um uns zu verpflegen. Vor dem alten Rathaus hockte
die Figur eines limburgischen Bürgers in Lokusstellung. So weit ich das
herausfinden konnte, hing das wahrscheinlich mit dem Karneval zusammen,
der in der Provinz Limburg genau so gefeiert wurde wie im Rheinland.





Etwas abseits fanden wir dann einen netten kleinen Biergarten, wo wir
draußen in der Sonne bei mittlerweile 15 Grad sitzen konnten. Ein Hauch
von Frühling umwehte uns. Ein Mitfahrer verließ uns leider vorher, da
er dringend seinen Zug in Venlo erreichen musste.





Arcen war wirklich ein netter kleiner Ort der durchaus etwas zu
bieten hatte. Etwas ausserhalb gab es das Brauhaus „Hertog Jan“ , das
Schloss Arcen mit seinem schönen Park und die Likörmanufaktur „De
Ijsvogel“. Dort gab es jeweils auch eine angeschlossene Gastronomie.
Nach dem leckeren Essen verabschiedeten wir uns von Jens, Andy und
Gerhard, die zurück nach Kevelaer fuhren.





Zu acht kamen wir dann noch am Wasserschloss Arcen an.





Für ein Gruppenfoto war es leider zu spät, aber ein paar Räder, unter
anderem mein silbernes Rose, konnte ich noch fotografieren.





Über Lingsfort und Auwel erreichten wir Straelen. Dort fiel mir
dieser Brunnen auf. Es war der St. Martins Brunnen, der an 100 Jahre St.
Martins Umzüge in Straelen erinnern sollte. Danach fuhr ich etwas
schneller um die Anderen wieder einzuholen. Hinter Wachtendonk
überquerten wir wieder die A 40 und erreichten nach ziemlich genau 100
km hinter Escheln unseren Ausgangspunkt. Der Schnitt von knapp 20 km/h
war für eine so bunt gewürfelte Gruppe echt ordentlich. Trotzdem fühlten
wir uns nicht gehetzt und ich denke mal das auch meine Mitfahrer/innen
jeden Kilometer der Tour genossen haben. Dunja und Michi versorgten uns
noch mit Getränken, bevor wir uns nach und nach am Nachmittag
verabschiedeten. Natürlich kam ich auf meinem Rückweg nach Dortmund auf
der A 40 in den Stau, aber das war mir nach dieser tollen Tour mit
interessanten Mitfahrern völlig egal. Danke nochmal an alle und
besonderns an Dunja und Michi.
lg Jennifer


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423

Freitag, 22. Februar 2019, 19:40

Hallo,

wider schön zu lesen und weckt so langsam wider die Lust in mir, mich auch mal wider zu probieren. Noch muß ich aber diszipliniert bleiben. Noch... :rolleyes:

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Freitag, 22. Februar 2019, 20:33

Hallo,

wider schön zu lesen und weckt so langsam wider die Lust in mir, mich auch mal wider zu probieren. Noch muß ich aber diszipliniert bleiben. Noch... :rolleyes:
Halte durch. Deine Zeit wird auch wieder kommen. Und dann biste wieder dabei. :thumbup:
lg Jennifer


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Samstag, 23. Februar 2019, 09:15

7. Lauf zur WWBT in Dortmund-Aplerbeck






17.02.2019

Letzten Sonntag fand der 7. Lauf zur Westfalen Winter Bike Trophy
statt. Da der Start in Dortmund-Aplerbeck war, fuhr ich die knapp 6 km
von Hörde aus mit meinem 1994er GT Karakoram. Es war ein sonniger Tag,
der wieder außergewöhnlich warm werden sollte. Morgens war es mit 5 Grad
aber noch eher kühl.





Ich meldete mich an und traf die üblichen „Verdächtigen“, unter
anderem Ralf, Harald, Jupp und Alexander. Nach ein bisken quatschen ging
es dann raus. Der Start füllte sich so langsam. Da ich nicht wusste wie
ich so drauf war, wollte ich wieder alleine hinter dem großen Pulk auf
die Strecke gehen. Die mittlere Strecke sollte dieses Mal 65 km haben.
Ich hoffte das ich dafür fit genug war, zumal ca. 900 Höhenmeter auf
mich warteten. Die Strecke führte Richtung Süden durch den Aplerbecker
Wald. Hier waren direkt die ersten Steigungen zu bezwingen. Ich ließ es
zunächst noch relativ ruhig angehen. Im Wald waren auch schon die ersten
Spaziergänger, teilweise mit Hund unterwegs. Da galt es Rücksicht zu
nehmen.





Am Rande von Schwerte schwenkten wir dann an einer Bahnlinie nach
Osten. Die kurze, aber sehr steile Steigung schaffte ich mit dem MTB
problemlos. Aber ich sah auch einige schieben. Hinter mir kam dann aber
eine Gruppe mit viel Schwung.





Nach einiger Zeit an der Bahnlinie fuhren wir durch den Wald zum
Stausee Hengsen. Hier war die Ruhr nicht mehr weit. Ich setzte mein
schönes GT mal wieder ins rechte Bild.





Der Himmel war wolkenlos und die Temperaturen stiegen langsam. Es gab
mittlerweile größere Lücken zwischen den einzelnen Gruppen. Das lag
sicher an der selektiven Strecke. Ich fühlte mich mittlerweile fit und
erhöhte mein Tempo.





Über einen schmalen Pfad und eine Brücke ging es zurück an die
Bahnstrecke, der wir nun weiter folgten. Bei Dellwig verließen wir die
Bahnstrecke nun endgültig und überquerten die Ruhr. Nach 17 km war noch
keine Kontrolle in Sicht.





Nach ca. 20 km noch vor Hennen überholte ich Harald und Jupp an einer
asphaltierten Steigung. Hier war ich natürlich als Straßenfahrerin in
meinem Element. Ich nahm mir vor an der ersten Kontrolle auf die Beiden
zu warten. bis dahin zog ich noch durch, da es gerade so gut lief.
Mittlerweile war es in der Sonne angenehm warm. Ich musste unbedingt die
Winterjacke los werden.





Nach 30 km kam dann in Rheinen an der Ruhr endlich die ersehnte
Kontrolle mit Verpflegung. Ich versorgte mich mit leckeren Schnittchen
und Gemüsebrühe und füllte meine Radflasche auf.





Dann wechselte ich die Winterjacke und die langen Handschuhe, gegen
eine Übergangsjacke und kurze Handschuhe. Gut wenn man einen Rucksack
dabei hatte. Ein paar Minuten später trafen dann auch Harald und Jupp
ein. Wir vereinbarten zusammen zu fahren.Wir trafen dann noch einen
Fahrer den ich vom Sehen kannte und der gestürzt war. Ein Arm war
bereits bandagiert und die Hüfte war auch geprellt. Für ihn war die
Fahrt leider zu Ende. Er war meistens mit einem alten MTB mit Rennlenker
unterwegs.





Der Weg führte uns nun gemeinsam nach Villigst. An den Steigungen
fuhr ich meistens vor und machte anschließend ein paar Fotos. Haralds
Lächeln wirkte angesichts der vielen Höhenmeter doch etwas gequält. Es
war nicht sein Tag.





Auch Jupp war nicht so schnell wie sonst gewohnt. Bei mir war es eher ungekehrt, es lief besser als sonst.





Wir fuhren am Rande des Sauerlandes über einige Höhenwege mit toller
Aussicht. Ich genoß die Strecke sehr. Nur ein Gebiet mit tiefem Schlamm
ließ mich wieder laut fluchen, als mein Vorderrad dort stecken blieb.
Zum Glück war ich bereits so langsam das ich nicht stürzte. Hier war die
Sonne anscheinend noch nicht hingekommen. Doch das war bald wieder
vergessen. Ansonsten war die Strecke sehr gut fahrbar. An einem Abzweig
in den Wald war dann die zweite Kontrolle. Hier wurde nur gestempelt und
weiter ging es bergauf.





Wir fuhren einen großen Bogen südlich um Ergste. Die Waldwege waren mal sehr breit und dann wieder schmal und steil.





Die Aussicht von den Höhenwegen ins Tal war einfach grandios.





Dann ging es wieder tief in den Wald hinein. Die Strecke um Ergste
herum war die schönste der ganzen CTF. Dazu kam das sonnige und
frühlingshafte Wetter. Endlich mal wieder eine Geländetour die ich
richtig gerne fuhr und mich gar nicht so quälen musste.





Der schmale Weg führte uns nun wieder Richtung Ruhr. Es konnte nicht mehr weit sein bis zur letzten Kontrolle.





Nun fuhren wir ein Stück an der Ruhr entlang. In Westhofen kam dann
nach 52 km endlich die dritte Kontrolle. Hier verpflegten wir uns für
die restlichen 12 bis 13 km. Ich traf einen Fahrer mit einem alten Scott
Boulder MTB und wir kamen kurz ins quatschen. Dann ging es weiter. Das
Ziel wartete auf uns. Hinter Westhofen überquerten wir die A 1 und die A
45 und passierten Holzen.





Dann erreichten wir Schwerte und fuhren durch den Aplerbecker Wald.
Hier war eine Fahrerin schwer gestürzt, die aber zum Glück schon von
Sanitätern versorgt wurde. Kurz darauf waren wir nach über 64 km im
Ziel. Wir meldeten uns ab und setzten uns mit Getränken versorgt draußen
in die Sonne. Was für ein toller Frühlingstag mitten im Februar. 725 Fahrer/innen waren auf den Strecken unterwegs. Ich
verabschiedete mich von Harald und Jupp und machte mich auf den Weg nach
Hause, wo ich nach insgesamt 78 km am Nachmittag ankam. Allen
gestürzten Fahrern/innen wünsche ich auf diesem Wege noch einmal gute
Besserung.
lg Jennifer


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Montag, 25. Februar 2019, 21:40

Saisonauftakt der Rennradklassiker in Lünen








23.02.2019



Frühling im Februar? Bei 12 Grad und Sonne konnte man davon ausgehen.
Bei diesen Aussichten rief Tom zur ersten Klassikerausfahrt 2019 in
Lünen auf. Um 12 Uhr trafen wir uns zu neunt auf dem Parkplatz am
Stauwehr Westfalia in Lünen. Ich fuhr mein großes hellblaues Mücke und
Tom sein silbernes GBS aus Belgien. Dann hatten wir noch zwei Peugeots,
ein Masi, ein Daccordi, ein Biemmezeta, ein Benotto und ein Bianchi
dabei.





Das THW war bereits vor uns da und machte irgendwelche
Bergungsübungen in der Lippe. Nach und nach trafen die Mitfahrer ein.
Kurz nach 12 Uhr ging es dann los. Wir kamen aber ohne Hilfe des THW
über die Lippe.





Über Wethmar und Nordlünen erreichten wir Alstedde. Mit 8 bis 9 Grad war es anfangs noch etwas kühl.





Noch vor Bork bogen wir nach Süden ab und überquerten erneut die Lippe.





Etwas nördlich von Datteln unterquerten wir dann den
Dortmund-Ems-Kanal. Das Tempo war eher gemütlich und die Strecke flach.
Wir konnten uns also gut unterhalten.





Nach ca. 28 km hatten wir das Kökelsumer Bauerncafe erreicht und
mussten feststellen das es geschlossen war und erst im März wieder
öffnete. Also wieder ein Stück zurück und dann nach Olfen. Bei der
Einfahrt in den Ort sahen wir die ersten Vorboten des nahenden
Frühlings. Auf dem Marktplatz kehrten wir sonst schon mal in einer
Bäckerei ein. Zu unserer Überraschung hatte auch diese geschlossen.





Da ich vor etlichen Jahren schon mal bei einer längeren Tour in Olfen
Rast gemacht hatte. schlug ich die am Markt ansässige Pizzeria als
Pausenort vor. Dort sassen wir dann draußen in der Sonne bei 13 bis 14
Grad und ließen uns die Pause schmecken. Mir reichte eine normale Pizza
Funghi und ein Kaffee.Nach erfolgreicher Stärkung machten wir uns gut
gelaunt auf den Rückweg. Gut 32 km hatten wir auf dem Tacho.





Die Stadt wurde bereits für den Karnevalsumzug geschmückt. Sollte mal
einer sagen das nur die Rheinländer Karneval feierten. Die Westfalen
konnten das auch. Tom führte uns aus der Stadt heraus. Unterwegs
erzählte mir Tom das wir nur noch über einen Berg mussten, um nach
Vinnum zu gelangen. Ich schaute mich verwirrt um und fragte ihn wo denn
da ein Berg wäre. Die Straße hob sich ganz leicht an, war fast noch eine
Ebene. Das war doch selbst für münsterländer Verhältnisse keine
richtige Steigung, also ehrlich. Da hatte Tom uns selbst im Münsterland
schon ganz was anderes gezeigt.





Kurz vor Vinnum machten wir einen Fotostop und ich lichtete alle neun beteiligten Räder ab.





Die Bauern hatten derweil Anderes zu tun. Da war bestimmt nicht viel mit Freizeit und Radtouren. Echt ein harter Job.





Unterwegs verloren wir dann in einem Dorf einen Mitfahrer, der falsch
abgebogen war. Aber der wurde mal eben wieder zurück geholt. Wir ließen
natürlich niemanden zurück.





Etwas kühler wurde es dann am späten Nachmittag auf dem Weg nach Bork schon.





Aber trotzdem genossen wir das sonnige Wetter in vollen Zügen.





Nach 57 km kamen wir mit einem Schnitt von nur 21,5 km/h wieder am
Stauwehr an. Hier gab es noch das obligatorische Gruppenfoto. Wir
standen noch etwas in der tiefstehenden Sonne und quatschten. Ein
wirklich schöner und entspannter Klassikertag ging zu Ende. Vielen Dank
an Tom und die Mitfahrer.
lg Jennifer


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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sonne_Wolken« (26. Februar 2019, 10:33)


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Mittwoch, 13. März 2019, 10:16

8. Lauf zur WWBT in Neuenrade – Die Königsetappe






24.02.2019



Den letzten Sonntag im Februar fuhr ich den 8. Lauf zur Westfalen Winter Bike Trophy
in Neuenrade, im Sauerland. Mit gut 1100 Höhenmeter konnte man diesen
Lauf als die Königsetappe der ganzen WWBT bezeichnen. Das Wetter war
absolut frühlingshaft, mit bis zu 16 Grad und viel Sonne. In meinem
grenzenlosen Optimismus entfernte ich die Schutzbleche von meinem GT
Karakoram. Erst unterwegs merkte ich das das voreilig war.





Gegen 10 Uhr startete ich alleine hinter dem großen Pulk. Ralf,
Alexander, Jupp und Harald waren bereits vor mir gestartet. Es war noch
etwas kühl, aber schön sonnig. Von Neunerade aus führte die Strecke
direkt bergauf. Also keine Zeit zum warm fahren. Körperlich und mental
fühlte ich mich aber fit und so hatte ich dort keine Mühe.





Schnell ging es in den Wald hinein Richtung Falkenlei. Den Berg
umrundeten wir dann. Am Ende eines längeren und am Schluss steilen
Anstieges traf ich Ralf und Alexander, die dort oben auf Jemanden zu
warten schienen. Da ich gerade schön in Schwung war grüßte ich nur und
fuhr weiter. Ich merkte schnell das ich einen richtig guten Tag hatte.





Mein leichtes GT Karakoram war an den Anstiegen natürlich in seinem
Element. Aufgrund der sportlichen Sitzposition bekam ich bergauf genug
Druck aufs Vorderrad, ohne das Hinterrad zu entlasten.





Auch andere machten am Ende des Waldes eine kurze Verschnaufpause und
genossen die tolle Aussicht auf die Landschaft. Ich kam mir vor wie im
Urlaub.





Nun dominierten Felder und Wiesen die Landschaft. Es ging eigentlich
ständig auf und ab. Nach bereits knapp 10 km kam dann die erste
Kontrolle am Ende von Affeln. Hier traf ich dann Harald und Jupp wieder.
Wir beschlossen zusammen weiter zu fahren. Ab Affeln folgten wir dann
in einiger Entfernung der Wellingse.





Weiter ging es in einer Schleife nach Langenholthausen.





Nach 21 km erreichten wir die zweite Kontrolle am Schloss Wocklum in
Balve. Hier war schon einiges los. Wir verpflegten uns, bevor wir weiter
fuhren.





Nun ging es auf die 54 km Schleife. Diese hatte die meisten
Höhenmeter und die steilsten Anstiege. Ich gab Gas und fuhr Jupp und
Harald bergauf davon. Es machte richtig Spaß mit dem GT die Berge zu
erobern. Oben hielt ich dann an um Fotos zu machen. Die Beiden staunten
nicht schlecht wie leichtfüßig ich an den starken Anstiegen pedalierte.
Für mich auch ein völlig neues Gefühl, am Berg so schnell unterwegs zu
sein. Meine Formkurve zeigte ganz klar bergauf. Zu dritt ging es dann
weiter von Balve bis kurz vor Beckum. Waldgebiete wechselten sich immer
wieder mit Felder und Wiesen ab. Im Wald war es aber streckenweise noch
sehr matschig. Dementsprechend sahen ich und das Rad nach einiger Zeit
aus.





Schliesslich erreichten wir Schloss Melsungen, welches wir umrundeten.





Nach den vielen Anstiegen wartete auch immer wieder die Belohnung in
Form von guten Aussichten. Ich hoffte das Harald und Jupp das ebenso
genießen konnten wie ich. Von der Sorpetalsperre, in deren Nähe wir
vorbei fuhren, sahen wir leider nichts.





Dann kam ein etwas schlammiger Weg, der richtig Kraft kostete. Es
war scheinbar flach, aber in Wirklichkeit ging es doch die ganze Zeit
bergauf und der besonders zähe Schlamm sorgte dafür das man nur schwer
voran kam. Das war mental der für mich härteste Teil der Strecke.





Immer wieder führte uns die Strecke durch den Wald. Mittlerweile hatten die Temperaturen die 16 Grad erreicht.





Über einen asphaltierten Feldweg ging es dann nach Mellen.





Von Mellen ging es noch einmal länger bergauf, bevor dann eine flotte Abfahrt durch den Wald kam.





Nach 39 km erreichten wir dann das Schloss Wocklum zum zweiten Mal.





Noch einmal eine kurze Pause mit heißem sauerländer Kräutertee und Verpflegung.



Mein GT hatte, genau wie ich, unbedingt eine Wäsche nötig. Aber es hatte sich bisher gut geschlagen.





Nun machten wir uns auf die letzten Kilometer ins Ziel. Ein Weg
entlang der Hönne führte uns mitten durch Balve. Ein paar kleinere
Steigungen warteten noch auf uns, aber das gröbste hatten wir hinter
uns.





Auf dem Weg nach Garbeck kam uns noch der ein oder andere Feldweg unter die Räder. Die Stimmung war genau so gut wie das Wetter.





Von Garbeck fuhren wir weiter nach Küntrop. Nach nur 52 km und 1100
Höhenmeter erreichten wir glücklich das Ziel in Neuenrade. Eine tolle
und spannende CTF ging zu Ende. Natürlich setzten wir uns noch hin und
bei alkoholfreiem Bier und Kuchen wurde noch etwas gequatscht. Ich
fühlte mich nach den vielen Höhenmetern noch überhaupt nicht platt. Ein
gutes Zeichen. Vor der Abfahrt reinigte ich mein GT noch mit dem
Wasserschlauch. Auch mich selber brachte ich wieder in einen
manierlichen Zustand. Was ich da noch nicht ahnte, das dies mein letzter
Lauf der WWBT für dieses Jahr sein sollte. Den Sonntag darauf sollte
ich in Iserlohn verletzungsbedingt fehlen. Doch dazu mehr in meinem
nächsten Bericht über Mittwoch den 27.02.
lg Jennifer


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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sonne_Wolken« (13. März 2019, 20:28)


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Montag, 18. März 2019, 10:11

Die Ausfahrt – Fahrt ins Aus






27.02.2019

Das Wetter Ende Februar war hervorragend. Sonne pur und ungewöhnlich
warme Temperaturen sorgten dafür das ich mir den Mittwoch frei nahm. Für
den Nachmittag waren bis zu 22 Grad angesagt, und das im Februar. So
traf ich mich gegen 12 Uhr mit Tom in der Nähe des Preußenhafens in
Lünen. Ich fuhr mein Raleigh 653 Race von 1988, Tom sein Rickert Spezial
aus Ende der 90er Jahre. Entlang des Datteln-Hamm-Kanals ging es
zunächst nach Osten. Dann überquerten wir den Kanal und die Lippe und
erreichten weiter nördlich den Rand von Wethmar. Angesichts des tollen
Wetters fuhr ich mit kurzer Radhose und kurzärmligem Trikot. Nur eine
Windweste schützte etwas zusätzlich vor dem Fahrtwind.





Wir sammelten einen weiteren Mitfahrer auf, allerdings mit modernem Gerät, und fuhren nun Richtung Werne.





Wären die Bäume nicht so kahl, fühlte man sich fast wie im Frühsommer. Einfach herrlich.





Das Tempo war schon recht flott. Ab und zu kamen leichte Anstiege. Ganz flach war es nicht.





Hinter Werne gab ich dann mal etwas Gas und fuhr auf einer längeren
Straße noch etwas flotter. Das gab mir dann die Möglichkeit mit einem
Vorsprung die beiden Anderen mal von vorne in Aktion zu fotografieren.
Mit meiner Frühform war ich jedenfalls sehr zufrieden. Die
Frühjahrssaison konnte kommen, ich war vorbereitet.





Wie immer wählte Tom sehr einsame und ruhige Straßen und Sträßchen
aus. So konnten wir völlig ungestört fahren. Wir passierten Capelle
weiter östlich.





Nächster Ort war dann Ascheberg. Dazwischen feinste münsterländer Landschaft. Mein Raleigh machte mir richtig Spaß.





Die Sonne gab ihr Bestes und wärmte schon recht ordentlich.





An meinem Raleigh 653 Race von 1988 hatte ich kurz vor der Fahrt erst
die schicke Gipiemme White Laser Sattelstütze montiert. Für mich
zusammen mit dem weißen Ledersattel das I-Tüpfelchen an dem Rad.





In Rinkerode wurden wir dann erst einmal von einem Bahnübergang
gestoppt. Auch im Münsterland gab es geschlossene Bahnschranken. Und das
konnte immer etwas dauern. Also Zeit für ein paar Fotos und dann kam
auch schon der Zug. Kurze Zeit später ging es weiter. Nächste Station
war dann Albersloh, wo wir nach knapp 50 km Pause in einer Bäckerei
machten.





Nachdem wir uns gut gestärkt hatten ging es wieder ein Stück auf dem
Werseradweg zurück. Der feine Schotterweg war für unsere Rennradreifen
kein Problem.





Entlang der Bahnlinie ging es nun nach Süden bis wir Drensteinfurt
erreichten. Die Nachmittagssonne wärmte noch immer gut, aber gegen Abend
würde es wohl kühler werden. Das Tempo hatte sich bei einem 24er
Schnitt eingependelt. Das war für eine eher gemütliche Kaffeefahrt gar
nicht so schlecht.





Ich genoß die Fahrt auf meinem Raleigh und die Landschaft und die Sonne. Und das Ganze mitten in der Woche.





Unterwegs kam uns auf dem Weg nach Hövel noch ein Zug entgegen. Doch
dieses Mal mussten wir nicht warten. Kurz vor Hövel schlugen wir einen
Bogen nach Westen und fuhren gen Werne.





Leider gab dann der Akku von meinem digitalen Fotoapparat auf und ich
musste auf die Handykamera umsteigen. Die war deutlich umständlicher zu
bedienen. Aber für ein Foto von meinem Raleigh reichte es noch. In
Langern bogen wir links ab. Da noch ein Auto kam, wartete ich und verlor
etwas den Anschluss an meine Mitfahrer. Um das wieder aufzuholen ging
ich nach dem Abbiegen in den Wiegetritt. Im gleichen Augenblick merkte
ich wie der Lenker unter mir nachgab (sich verdrehte) und schon stürzte
ich kopfüber über den Lenker. Zum Glück war ich noch nicht ganz so
schnell, aber der Aufprall war trotzdem hart und schmerzhaft. Benommen
lag ich auf der Straße. Ein Autofahrer hinter mir konnte zum Glück noch
ausweichen. Nur langsam rappelte ich mich hoch und entfernte mich und
das Raleigh von der Straße. Ich merkte wie der Kreislauf absackte und
setzte mich auf den Bürgersteig. Autofahrer hielten netterweise an und
wollten helfen. Aber ich musste mich erst einmal sammeln. Meine
Mitfahrer waren mittlerweile auch wieder da. Der Lenker war etwas
verzogen und locker, obwohl alle Schrauben fest angezogen waren. Das
Lenkerband war aufgerissen und der linke Hood leicht abgeschrabbelt. Ich
hatte Schürfwunden an Ellbogen und Knie der linken Seite. Die Schulter
tat mir weh. Das würde noch einige schmerzhafte Prellungen geben,
blutete aber kaum. Den Kopf hatte zum Glück mein Helm abgefangen. Ich
hatte den Aufprall auf die Straße gespürt, aber ohne Folgen für meinen
Kopf. Nachdem der erste Schock verflogen war, kamen auch die Schmerzen.
Aber ich fühlte mich in der Lage weiter zu fahren. Wir richteten den
Lenker und nach eingier Zeit und einigen Schlucken aus der Trinkflasche
fuhren wir vorsichtig weiter.





Über Werne ging es zurück nach Wethmar, wo wir uns vom Mitfahrer
verabschiedeten. Am Stauwehr Westfalia gab es dann noch ein Foto. Mein
Lächeln wirkte angesichts der Schmerzen und der nun zunehmenden Kälte
(die Sonne ging gerade unter) doch etwas gequält. Die lädierte Körper
und Radseite drehte ich geschickt von der Kamera weg. Kurz darauf
erreichten wir dann den Preußenhafen in Lünen. Ich versorgte meine
Wunden mit Pflaster und fuhr mit dem Auto nach Hause. 112 km mit einem
Schnitt von noch 23,3 km/h verzeichnete der Tacho.

P.S.: Am nächsten Tag waren das Knie und der Ellbogen ziemlich dick.
Den linken Arm konnte ich kaum bewegen, mir tat die ganze linke
Körperseite weh. An Rad fahren war in nächster Zeit nicht zu denken. Es
dauerte mehrere Wochen bis die Wunden verheilten Die Beule am Knie ist
immer noch nicht ganz weg. Dazu kam dann noch eine Erkältung mit
Bronchitis die ich mir eine Woche später einfing. So verpasste ich den
Beginn meiner Rennradsaison an den ersten drei Märzwochenenden. Aber
wieder gesund werden war mir wichtiger. Mit etwas Glück steige ich dann
Ende März endlich in die Saison ein. Mal sehen wo meine Frühform dann
geblieben ist.

Lenker und Vorbau an dem Raleigh tauschte ich nach dem Sturz
natürlich aus. Neues Lenkerband gab es auch. Ansonsten wies das Rad
keine Schäden auf.
lg Jennifer


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Dienstag, 19. März 2019, 09:16

Du Arme! ;(

Neben Gabelbruch ist das schon "worst case"! Da kann man froh sein, wenn man nicht noch mit Knochnebrüchen eingegipst werden muss...
Ich fahre nur bei schönem Wetter...in Europa also gar nicht :pardon:

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Dienstag, 19. März 2019, 09:47

Du Arme! ;(

Neben Gabelbruch ist das schon "worst case"! Da kann man froh sein, wenn man nicht noch mit Knochnebrüchen eingegipst werden muss...
Stimmt, gebrochen war zum Glück nichts. In meiner aktiven Zeit bis 2003 hatte ich noch viel schlimmere Stürze (den letzten mit gravierenden Folgen). Angenehm ist das nicht, aber ich habe es überstanden. Hoffe das ich jetzt den Rest des Jahres Ruhe habe. Donnerstag geht es dann endlich wieder aufs Rad.
lg Jennifer


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Dienstag, 19. März 2019, 09:54

Ich drück' dir die Daumen, dass die Heilung zügig fortschreitet und du in der Zwangspause nicht allzuviel von der Fitness verlierst!

Pass auf dich auf! :)
„Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist“ (David Ben Gurion)

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432

Dienstag, 19. März 2019, 10:18

Wünsche Dir gute Besserung.
... Materialfehler? Materialermüdung? Wir sind ja gleich groß ... meine Räder sind im Schnitt 5 bis 10 Kilo schwerer als deine ... denke gerade nur mal laut ... hinter Dir herfahrend war bisher immer ein Verwinden des Rahmens beim Trampeln und besonders an Steigungen sichtbar ... bei dem Rädern, welche ich am meisten fahre habe ich versucht möglichst viel Alu wieder durch Stahl zu ersetzen ... das spart den Helm ... da Du schriebst, dass die Schrauben fest waren ... bei Alu benutze ich zudem einen Drehmomentschlüssel ...:airborne:
man fährt oder schiebt

2018: ohne Tacho
Origirat: (15.09.1979)
Insgesamt: bestimmt einmal rum


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