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Sonne_Wolken

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Unterwegs von: Phönix-West

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441

Freitag, 5. April 2019, 10:02

Hoch zur Hohensyburg








02.04.2019

Dienstag Vormittag schien die Sonne bei zweistelligen Temperaturen.
Ich brauchte erst relativ spät zur Arbeit und hatte somit Zeit für eine
kleine Runde mit einem meiner klassischen Rennräder. Ich wählte mein
Koga Miyata Teamsport von 1985 aus. Um die „Berg“übersetzung von vorne
42 und hinten 23 Zähnen zu testen, beschloss ich mal wieder meine
Lieblingsrunde zur Hohensyburg, hoch über der Ruhr, zu fahren. Auf
meiner Strecke warteten einige Rampen mit zweistelligen
Steigungsprozenten auf mich. Ich war gespannt ob ich da mit dem
Teamsport überhaupt hoch kam. Soche Strecken fuhr ich sonst mit vorne 39
und hinten 32 Zähnen. Was ich leider unterwegs nicht bemerkte, das ich
bei meiner Digicam an den Knopf für die Datumseinblendung kam.





Von Hörde ging es nach ein paar hundert Metern bereits bergauf nach
Wellinghofen. Während die Steigung zunächst noch moderat war, wurde das
letzte Stück zur Wellinghofer Amtsstraße zur steilen Rampe. Im
Wiegetritt fuhr ich dort aber locker hoch. An der alten Kirche aus dem
12. Jahrhundert bog ich links und kurz darauf wieder rechts ab.





Zwischen Freibad und Friedhof ging es weiter. Im Freibad wurde
bereits fleissig gearbeitet um die Winterschäden zu beseitigen. Noch war
es eh zu kalt zum draußen baden.





Am Freibad bog ich dann rechts ab und kam zum Rittergut Haus
Niederhofen aus dem 13. Jahrhundert. Dortmund war voller
mittelalterlicher Geschichte. Weiter fuhr ich nach rechts, Richtung
Wichlinghofen.





Hier ging es wieder bergauf und natürlich kam noch ein böiger
Gegenwind dazu. Trotzdem genoß ich jeden Meter. Ich hatte ja genug Zeit.





Auf der Brandisstraße ging es jetzt ein paar Kilometer bergauf. Aber
die Steigung war noch relativ moderat. Oben angekommen bog ich rechts
auf die Wittbräucker Straße ab und überquerte die A45.





Die nächste Straße bog ich dann links in den Wald ab. Die Straße führte mich dann am Golfplatz vorbei.





Hinter dem Golfplatz stand dann diese schöne alte Scheune am Straßenrand. Zeit für ein Foto vom Teamsport.





Ein Stück weiter tat sich das Wannebachtal vor mir auf. Wer würde
hier vermuten noch im Stadtgebiet von Dortmund zu sein? Die Ausläufer
des Ardeygebirges sorgten für ordentlich Höhenmeter, sobald man das Tal
verließ. Ich bog links ab und durchfuhr das Tal in kompletter Länge auf
leicht welliger Straße. Die Landschaft würde auch gut ins Sauerland
passen.





Am Ende des Tals bog ich rechts auf die Syburger Straße ab. Jetzt
ging es deutlich mehr hoch und runter und die Steigungsprozente stiegen.
Dafür gab es tolle Ausblicke auf die Landschaft und alte
Ausflugslokale.





In der Ferne sah ich auf einem Felsen oberhalb der Ruhr bereits die Hohensyburg, mein eigentliches Ziel.





Doch zunächst musste ich in Syburg noch die Hohensyburgstraße
bezwingen. Fing die Steigung noch recht moderat an, wurde es nach oben,
vor allem nach dem Parkplatz des Casinos immer steiler. Da half
teilweise nur noch der Wiegetritt.





Mein Koga Miyata Teamsport schlug sich aber tapfer. Im Wiegetritt
sorgte es für direkten Vortrieb. Selbst mit einer Übersetzung von 42-23
waren alle Steigungen zu meistern. Ich war nach wie vor begeistert von
dem Rad. Bergab reichten die Bremsen mit ein wenig Kraft ebenfalls aus.





Von der Aussichtsplattform am Denkmal hatte man einen tollen Blick
auf den Hengsteysee. Er entstand Ende der 20er Jahre durch das Aufstauen
der Ruhr. Das Koepchenwerk am rechten Seeufer wurde 1930 als
Pumpspeicherkraftwerk in Betrieb genommen und stand mittlerweile unter
Denkmalschutz.





Neben der Burgruine der Hohensyburg hatte man um 1900 das Denkmal für
Kaiser Wilhem I. erreichtet. Es wurde leider 1935 unter den Nazis
umgestaltet und zwei der alten Standbilder entfernt. Das ursprüngliche
Denkmal hatte die Form einer Burg.





Die ersten Hinweise auf eine Burg oberhalb der Ruhr datierten aus dem
8. Jahrhundert. Damals siedelten hier die Falen, ein sächsischer Stamm.
Man sprach später auch von den Westfalen. Und so hieß unser Landstrich
ja Heute noch. Nach wechselvoller Geschichte verfiel die im 12.
Jahrhundert errichtete steinerne Burg leider bereits ab dem 17.
Jahrhundert, da keiner mehr hier wohnen wollte.





Bewohnbar wirkte das alte Gemäuer auch wirklich nicht mehr. Was
eigentlich schade war. Aber wenigstens hatte man die restlichen Mauern
gesichert und den weiteren Verfall gestoppt. Die Burg trug man als
Baudenkmal der Stadt Dortmund ein. Ich hielt mich gerne hier oben
zwischen den alten Gemäuern auf.





Dann wurde es Zeit für den Rückweg. Ich durchquerte Syburg und fuhr
über die Reichsmarkstraße, vorbei am Wannebachtal, hoch zur Wittbräucker
Straße.





Die überquerte ich dieses Mal nur und fuhr gegenüber über eine Brücke
in den Wald. Sah der breite Waldweg zunächst noch ganz gut aus, erwies
er sich bergab als sehr steinig und holprig. Und so fuhr ich langsam den
Berg mit meinen schmalen 25 mm Reifen herunter. Auf der anderen Seite
ging es dann wieder etwas bergauf nach Kirchhörde. Die Straßen hatten
mich wieder.





Am Friedhof Bittermark fuhr ich eine Sackgasse bergauf bis zu einem
kleinen Wiesenpfad. Der war längst nicht so holprig wie der Waldweg
vorher und brachte mich nach Lücklemberg. Anschließend ging es zurück
nach Wellinhofen. Von hier wollte ich eine neue Strecke nach Hörde
zurück fahren, endete aber immer wieder an der gleichen Baustelle, die
die ganze Straße absperrte und unpassierbar machte.





Dafür traf ich auf einer meiner Fehlrunden auf diesen schön blühenden
Baum. Die Großstadt konnte so schön sein. Man musste nur die richtigen
Wege fahren und die Augen offen halten. Nach 29 km fand ich dann aber
doch noch gut nach Hause. Eine schöne kleine Tour mit um die 500
Höhenmetern ging zu Ende. Die Sonne war auch schon weg und später sollte
es noch regnen. Aber da war ich schon am arbeiten.
lg Jennifer


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442

Donnerstag, 11. April 2019, 09:55

RTF Grefrath








06.04.2019

Letzten Samstag war RTF in Grefrath. Auf dem Weg zum Niederrhein
stand ich dann einige Zeit in Duisburg auf der A40 im Stau. Als ich
gegen 10:20 Uhr endlich auf den Parkplatz rollte, waren die ersten
Teilnehmer schon auf der Strecke. Nach der Anmeldung ging ich gegen
10:40 Uhr ebenfalls auf die Strecke. Ich wollte die 112 km Runde fahren.





Da die Topographie flach war, fuhr ich mit meinem 1985er Koga Miyata
Teamsport. Das war vor allem bei Gegenwind gut in Unterlenkerhaltung zu
fahren. Das Wetter war trocken, mit einem Mix aus Sonne und Wolken und
zwischen 10 und 12 Grad warm. Wie vorhergesagt wehte zunächst völlig
untypisch nur ein äußerst leichter Wind.





Start war direkt am Eisstadion in Grefrath. Im Winter drehten hier
die Eisschnellläufer ihre Runden. Jetzt sah es etwas trostlos aus. Als
Radrennbahn war es aufgrund der flachen Kurven eher nicht so geeignet.





Ich fuhr alleine über Vinkrath zunächst nach Norden. Dann bog ich
nach Westen ab und erreichte Plankenheide. War das Tempo beim Start noch
moderat, erhöhte ich den Druck auf die Pedale nachdem ich mich warm
gefahren hatte.





Ab und zu traf ich andere Teilnehmer in kleinen Gruppen oder einzeln.
Die Sonne schien, aber warm war es nicht gerade. Nach ca. 14 km
durchfuhr ich Herongen. Bei Auwel kam dann nach knapp 23 km die erste
Kontrolle. Ich ließ nur stempeln und wollte gerade weiter fahren als ich
Klaus und Ingrid traf. Die Beiden hatte ich lange nicht gesehen und so
kamen wir etwas ins quatschen. Doch dann ging es für mich mit
Geschwindigkeit weiter.





Nach knapp 25 km fuhr ich in Lingsfort über die Grenze in die Niederlande.





Für die leckeren Pommes im Nachbarland hatte ich leider keine Zeit.





Immer schneller fuhr ich durch das schöne Gebiet der Maasdünen. Meine
Durchschnittsgeschwindigkeit näherte sich den 30 km/h. Mir war aber
klar das ich dieses Tempo nicht ewig durchhielt und beschloss auf dem
Rückweg etwas Tempo rauszunehmen.





Aber noch powerte ich ordentlich und wurde nur recht selten von noch schnelleren kleinen Gruppen überholt.





Leider hatte es sich immer mehr bewölkt und die Sonne wurde
Mangelware. Aber wenigstens hatte ich keinen Gegenwind, wie hier sonst
so oft üblich auf dem Weg nach Norden. Nach 52 km erreichte ich die
zweite Kontrolle in Siebengewalt. Hier zeigte mir der Tacho einen
Schnitt von etwas über 30 km/h an. Ich war aber auch schon etwas ko.
Auch an dieser Kontrolle ließ ich nur stempeln, füllte kurz die
Trinkflasche auf und schnappte mir zwei Waffeln, die ich dann aber
während der Fahrt vertilgte. Ab jetzt hatte ich Gegenwind. Dummerweise
hatte der Wind, entgegen der Vorhersagen, ordentlich aufgefrischt und
bot auch leichte Sturmböen an.





Kurz nach der Kontrolle kam der Grenzübertritt nach Deutschland und
nun führte die Strecke auf der deutschen Seite nach Süden, gegen den
Wind. Nicht nur ich hatte hier zu kämpfen. Während wir uns gegen den
Wind stemmten, wartete der Spargel am Niederrhein schon auf den Beginn
der Spargelsaison.





Irgendwie erinnerte mich dieses Schild an das Auenland in Tolkiens
Herr der Ringe. Mein Koga Miyata Teamsport erwies sich als treuer
Begleiter. Fuhr ich bereits auf dem Hinweg fast nur in
Unterlenkerhaltung, um Tempo zu machen, war die Fahrt gegen den Wind
ebenfalls am Besten am Unterlenker zu meistern. Das Rad machte mir
einfach viel Spaß beim fahren.





Nach 66 km erreichte ich den Freizeitpark „Irrland“ in Twisteden.





Weiter ging es Richtung Klein-Kevelaer. Windmühlen waren nicht nur
typisch für die Niederlande, sondern auch für den Niederrhein, auch wenn
sie oft nur noch dekorativ in der Gegend rum standen.





Die ein oder andere Umleitung war aufgrund von Baustellen nötig
geworden und verlängerten die Strecke moderat auf 116 km. Nach 80 km kam
dann die dritte Kontrolle in Wetten an der Feuerwache. Hier traf ich
Karl-Peter und einige andere und kam wieder etwas ins quatschen. Ein
paar Minuten Pause zum Kräfte sammeln konnten auch nicht schaden.





Die Umleitung bescherte uns den Weg durch einige wirklich sehr schöne
Dörfer. In Veert bog die Strecke für ein paar Kilometer wieder Richtung
Westen ab. Doch dann fuhren wir wieder nach Süden, gegen den Wind. Ich
war die meiste Zeit alleine unterwegs, hatte keine Lust mich einer
Gruppe anzuschließen.





Auf dem Weg nach Pont, welches ich nach gut 90 km erreichte, war es nicht mehr weit bis zur letzten Kontrolle.





Kurz vor Nieukerk machte die Strecke wieder einen Schlenker nach Westen.





Einen kurzen Stop nutzte ich für ein Foto von meinem schönen Koga
Miyata. Nach 106 km erreichte ich die vierte und letzte Kontrolle in
Wachtendonk, ebenfalls an der Feuerwache. Von hier aus waren es dann nur
noch ca. 10 km bis ins Ziel.





Nach ca. 116 km kam ich noch mit einem Schnitt von 25,5 km/h
glücklich aber etwas kaputt ins Ziel. Das Powern auf dem Hinweg und der
Gegenwind auf dem Rückweg hatten mehr Kraft gekostet als ich vorher
gedacht hatte. Insgesamt 744 Teilnehmer fuhren auf den verschiedenen RTF
und CTF Strecken. Mein Fazit war das ich noch nicht wieder 100 % fit
war. Die vier Wochen Erkältung und Bronchitis im März hatten ihre Spuren
hinterlassen. Und ich traf am Sonntag für mich den Beschluß keine
Brevets in 2019 zu fahren. Ich werde die, für die ich bereits angemeldet
bin, wieder absagen. 2020 gehe ich die Brevets dann vielleicht neu an.
Dieses Jahr werde ich mich auf RTF und andere Fahrten konzentrieren.
lg Jennifer


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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sonne_Wolken« (13. April 2019, 18:09)


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443

Freitag, 12. April 2019, 10:05

Auf einen Kaffee zur Erzbahntrasse








07.04.2019

Sonntag Morgen klingelte der Wecker bereits um 5 Uhr in der Frühe.
Mit schweren Beinen versuchte ich aufzustehen, was mir im zweiten Anlauf
gelang. RTF in Bochum stand auf dem Plan. Start war um 8 Uhr. Es war
Morgens allerdings noch sehr frisch. Und meine Beine fühlten sich nicht
an als ob ich damit flott über die RTF-Strecke fahren könnte. Nach
einigem hin und her überlegen, suchte ich mein Bett wieder auf und
drehte mich um. Irgendwann weckte mich die Sonne draußen und ich
beschloss erst einmal in Ruhe zu frühstücken. Mittlerweile war der Start
in Bochum wohl schon längst erfolgt, aber dieses Mal ohne mich.
Natürlich wollte ich noch eine Runde Rad fahren, aber eben ohne allzu
sportlichen Aspekt. Im Keller stand noch ein Giant Expedition aus den
90er Jahren, welches ich im Winter aufgebaut und noch nicht einen Meter
gefahren hatte. Eine Strecke hatte ich auch schnell bei Komoot gefunden
und aufs Navi geladen. So ging es dann nach 13 Uhr bei strahlender Sonne
und 17 bis 19 Grad los.





Das Giant Expedition aus den 90er Jahren hatte ich mit 8-fach
Schaltung hinten (13 – 32) und Rennlenker mit STI aufgebaut. Die
Sugino-MTB Kurbel aus den 80er Jahren hatte ich auf zweifach (48/38)
umgebaut. Damit ich mit den Bremshebeln die V-Bremsen vernünftig
dosieren konnte, bekamen die Bremsen ein paar Umlenkrollen, die sie STI
tauglich machten. Die Reifen waren noch die 35 mm Crossreifen die ich im
Winter montiert hatte. Aber diese waren auf Asphalt doch etwas holprig
und würden vor der nächsten Fahrt noch ersetzt.





Von Phönix-West ging es am Rombergpark vorbei durch Brünninghausen,
weiter nach Eichlinghofen und Stockum. Hier konnte ich die Stadt endlich
hinter mir lassen.





In Langendreer hatte ich dann Bochumer Stadtgebiet erreicht. Ich passierte den Ümmingersee und kam dann nach Laer.





Weiter ging es nun Richtung Bochum-City.





In Altenbochum kam ich dann zum Walter-Lohmann-Ring. Der war ähnlich
wie die Dortmunder Niere eine Radrennstrecke für Straßenrenner.





Natürlich ließ ich es mir nicht nehmen eine Ehrenrunde zu drehen.





In der City von Bochum hing über der Kreuzung Drehscheibe der Nachbau
einer Heuer-Ampel von 1932. Damals war dies die erste Ampel in Bochum.
Heute diente sie allerdings nur noch Dekozwecken und nicht mehr der
Verkehrssteuerung.





Das Bochumer Rathaus wurde 1931 in Betrieb genommen und von dem Architekten Karl Roth entworfen.





Schließlich erreichte ich den Westpark in Bochum und kam nach dessen
Durchquerung zur Hängebrücke, die den Einstieg der Erzbahntrasse nach
Gelsenkirchen bildete. Hier nahm die Dichte an Fußgängern und Radfahrer
deutlich zu, was bei dem tollen Wetter am Sonntag Nachmittag natürlich
kein Wunder war. Ich passte mein Tempo dem Verkehr an. An Holgers
Erzbahnbude machte ich dann eine Kaffeepause. Für mich gab es einen
Kaffee und einen Muffin. Ich fand sogar noch ein Plätzchen in der Sonne,
obwohl es wirklich voll war.





Nach der Stärkung fuhr ich dann weiter Richtung Zoom, dem Gelsenkirchener Zoo.





Am Zoo war dann die Trasse zu Ende und es ging wieder über eine Hängebrücke, dieses Mal über den Rhein-Herne-Kanal.





Den Kanal verließ ich aber sofort wieder und querte rüber zur
Emscher. Dem Emscher-Weg folgte ich dann nach Osten. Wanne passierte ich
dann nördlich.





Hinter Wanne bog ich dann wieder Richtung Rhein-Herne-Kanal ab.





Natürlich musste ich mein Giant auch noch mal in Szene setzen. Das
Rad fuhr sich wirklich tourenmäßig-gemütlich. Das wird noch ein gutes
Reiserad, mit der entsprechenden Ausstattung. Zum Glück ist der Rahmen
genau für diesen Zweck gebaut und kann mein Koga Miyata Traveller mehr
als gut ersetzen. Die Crossreifen waren mir allerdings zu holprig,
selbst für die Wege am Kanal entlang.





Auch die Wassersportler zog es bei dem Wetter raus. Das Wetter war
auch einfach zu gut um es nicht zu nutzen. Kurz vor der Ost Schleuse in
Herne verließ ich den Kanal Richtung Süd-Ost.





Vorbei an Börnig und Behringhausen ging es über alte Bahntrassen und
Straße weiter nach Osten. Ich durchquerte Castrop und erreichte
Schwerin. Von hier aus hatte ich Dortmund schon fast wieder erreicht.





Oberhalb von Bodelschwingh hatte ich einen Blick bis zur City von
Dortmund und sah sogar den Fernsehturm Florian am Horizont. Ich war also
fast schon zu Hause. Doch zunächst ging es noch einmal ordentlich
bergab, vorbei an Bodelschwingh und rüber nach Huckarde.





Dort wurde ich durch einen Bahnübergang ausgebremst. Also war eine
kleine Pause angesagt, bis der Zug durch war. Dorstfeld striff ich dann
nur am Rande, bevor ich den Emscherweg querte.





Auf der Rheinischen Straße waren dann Stahlsaurier unter sich. Das
Giant schien sich jedenfalls wohl zu fühlen. Für mich kam kurz darauf
noch eine ordentliche Steigung mit Kopfsteinpflaster. Mit den 35 mm
Reifen verlor das Pflaster aber seinen Schrecken. Im Zickzack fuhr ich
durch den Südwesten der Dortmunder City. Nach der Überquerung der B1
fuhr ich weiter nach Phönix-West.





Auf dem Rückweg nach Phönix-West kam ich natürlich auch an der
Dortmunder Niere vorbei. Da nahm ich mir Zeit für eine Ehrenrunde über
die Radrennstrecke. Leider gab es am Wartehäuschen im Zielbereich
Beschädigungen durch Vandalen. Sehr ärgerlich. So fuhr ich weiter nach
Phönix-West und erreichte nach 77 km mein Zuhause. Eine schöne und eher
gemütliche Tour mit einem Schnitt von knapp 19,5 km/h ging zu Ende. Das
Giant hatte sich bewährt. Ich werde es demnächst auf 37 mm Straßenreifen
und feste Schutzbleche umbauen. Für längere Touren und Reisen gibt es
dann noch einen Gepäckträger.
lg Jennifer


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444

Montag, 15. April 2019, 10:23

Rhein-Erft-Giro



Veröffentlicht am 15. April 2019 von sonnewolke



13.04.2019

Was sich anhört wie ein Radrennen ist „nur“ eine RTF. Start war in
Düsseldorf nahe der Fleher Brücke. Dort startete ich Samstag Vormittag
um kurz nach 10 Uhr. Mit Ralf fuhr ich auf der 112 km Strecke. Am Start
traf ich aber auch noch Karl-Peter, Peter und Klaus und einige Andere.
Die Wettervorhersagen versprachen niedrige Temperaturen knapp über 0
Grad, kräftigen Gegenwind und den ein oder anderen Schauer, aber auch
etwas Sonne. Mit anderen Worten, es gab richtiges Aprilwetter.





Da ich dieses Jahr noch gar nicht mit meinem Rickert Spezial gefahren
war, nahm ich es mit nach Düsseldorf. Die Schaltung ist hinten 9-fach
und eine Mischung aus Shimano Dura Ace und Ultegra. Da ich mit den
originalen STI Schalt/Bremshebeln an dem Rad nicht klar kam, hatte ich
es auf Rahmenschalthebel umgebaut. Die Sitzposition ist
sportlich-moderat.





Vom Start fuhren wir direkt Richtung Rhein und Fleher Brücke. Trotz Sonne und Thermojacke war mir etwas kühl.





Auf der Rampe hoch zur Brücke konnte ich mich dann warm fahren. Schnell ging es auf die andere Rheinseite.





In Uedesheim waren wir dann schon auf Neusser Stadtgebiet. Flott
fuhren wir Rhein aufwärts um dann westlich Richtung Nievenheim zu
fahren.





Im leichten Zickzack ging es dann nach Deelen, wo wir am Horizont
nicht nur die rauchenden Schlote der RWE-Kraftwerke, sondern auch die
Vollrather Höhe erblickten. Dort mussten wir später hinauf.





War es bislang noch flach gewesen, würden uns dort 180 Höhenmeter am Stück erwarten.





In Allrath erreichten wir dann den Einstieg zur Vollrather Höhe. Noch
schnell ein Foto und dann ging es los. Ich unterhielt mich noch kurz
mit Ralf und dann zog ich den Berg hoch. Nach oben wurde es steiler,
aber immer noch gut fahrbar. Trotz meiner etwas mangelnden Fitness kam
ich erstaunlich gut die 1,5 km bergauf klar. So schnell war ich hier
noch nie oben angekommen. Ich nahm Geschwindigkeit raus und wartete bis
Ralf wieder aufschloss. Dann ging es in rasanter Fahrt abwärts. Hier war
Ralf klar im Vorteil.





Kurze Zeit später, nach gut 32 km hatten wir die erste Kontrolle in
Frimmersdorf erreicht. Hier trafen dann nach uns auch Karl-Peter und
Peter ein. Ab hier waren wir zu viert unterwegs.





Weiter ging es nach Bedburg. Immer öfters hatten wir mit ordentlichem
Gegenwind zu kämpfen. Für mich rächte sich das hohe Anfangstempo von 27
km/h im Schnitt, an dem ich nicht ganz unschuldig war. Mir fehlte für
längere schnelle Fahrten einfach noch die Substanz.





Zwischendurch legte ich dann mal einen Fotostop ein und ließ die
Gruppe fahren. So kam ich wenigstens zu einer kurzen Pause, wie hier in
Kirchherten. Ich konnte das Tempo der Gruppe selbst im Windschatten nur
mit Mühe halten.





Hinter Jackerath zweigte die Route dann nach rechts ab. Die zweite
Kontrolle nach ca. 57 km war direkt am Tagebau Garzweiler II. Hier traf
ich auch meine Gruppe wieder. Der Anblick der zerstörten Landschaft
machte mich wieder traurig. Glaube ich gewöhne mich nie an den Anblick.





Dann fuhren wir durch das Geisterdorf Immerath. Die Abbruchbagger
hatten schon angefangen die Häuser abzureissen. Ein ganzes Dorf
verschwand, wie schon einige vorher, von der Erde. Und irgendwann würde
hier nur noch ein großes Loch klaffen. Viele Menschen hatten ihre Heimat
verloren. Von einem mächtigen Energiekonzern vertrieben. Echt traurig
und vor allem ungerecht.





Weiter ging es nach Holzweiler. Immer wieder gerieten wir in mal
kürzere, mal etwas längere Schneegraupelschauer. Zum Glück wurde es aber
nicht glatt. Es blieb nichts auf der Straße liegen. Die Strecke war für
den Niederrhein erstaunlich wellig, wenn auch keine größeren Steigungen
mehr auf uns warteten. Die Steigungen machten mir aber deutlich weniger
zu schaffen als der Gegenwind.





Kurze Zeit später schien dann wieder die Sonne. Es war ein verrücktes
Aprilwetter. Mein Abstand zur Gruppe wurde wieder größer. Ich musste
mir meine verbliebenen Kräfte gut einteilen. So erreichte ich
Hochneukirch und den Rand von Odenkirchen. Durch viele kleine Örtchen
ging es dann bis Bedburdyck. Von hier aus waren es nur noch wenige
Kilometer bis zur dritten Kontrolle, die ich sehnlichst erwartete. Ich
war echt platt.





Nach Hemmerden fuhr ich durch Kappelen, wo nach ca. 90 km endlich die
dritte Kontrolle an einem Sportplatz kam. Hier traf ich meine Gruppe
wieder. Auch wenn es von hier „nur“ noch etwas über 20 km bis ins Ziel
waren, labte ich mich an den vorzüglichen Crepes mit Lachsfüllung und
den Tortillastückchen. Eine wirklich sehr leckere Verpflegung, die meine
Lebensgeister noch einmal weckte. Zu viert ging es dann auf den letzten
Abschnitt.





Da ich wieder Probleme hatte das Tempo zu halten, nahm ich ein
Blumenfeld zum Anlass für einen Fotostop. Danach fuhr ich alleine
weiter. Die letzten Kilometer bis ins Ziel würde ich noch schaffen. So
ging es durch Holzheim und Reuschenberg.





Hinter Gnadental kam dann endlich der Rhein in Sicht. Ein paar
Kajakfahrer paddelten gegen den Strom. Sicher auch sehr anstrengend.





Ein letztes Foto von der Strecke und meinem Rad. Die Fleher Brücke
war schon in Sicht. Nach 111 km kam ich mit einem Schnitt von immer noch
24 km/h ins Ziel. Von meiner Gruppe waren nur noch Peter und Karl-Peter
da, von denen ich mich nach der Abmeldung verabschiedete. Mit schweren
Beinen fuhr ich dann mit dem Auto nach Hause. Hoffentlich war ich bis
zum Sommer wieder fitter. Da wartete noch eine Menge Arbeit und einige
RTF auf mich.
lg Jennifer


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445

Dienstag, 16. April 2019, 09:09

April-Klassikertour Münster






14.04.2019

Am Sonntag fand die erste offizielle Klassikertour in Münster für
2019 statt. Es war relativ kühl und gab einen Mix aus Sonnen und Wolken,
blieb aber trocken. Dafür „erfreute“ uns ein ordentlicher Gegenwind.
Angesichts des Wetter fuhren wir nach 12 Uhr nur zu viert los. Dabei
waren Sebastian, Karl, Martin und ich. Vom Vortag in Düsseldorf hatte
ich noch schwere Beine. Aber die Tour sollte relativ kurz sein. Das kam
mir entgegen. Genau wie der späte Start.





Ich fuhr, wie am Vortag, mein blaues Rickert Spezial.





Treffpunkt war am Münsteraner Schloss. Da ich etwas früher da war, hatte ich noch Zeit für ein paar Fotos.





Richtung Gievenbeck verliessen wir Münster. Das Tempo war zunächst noch moderat und so konnte man sich unterhalten.





Die Route führte uns vorbei an Nienberge und Altenberge. Leider hatte
Sebastian nach ca. 10 km einen platten Schlauchreifen am Hinterrad. Zum
Glück hatte er Ersatz dabei. Nach dem Wechsel konnten wir dann die
Fahrt ohne weitere Pannen fortsetzen. In Holthausen war dann der
Wendepunkt und wir fuhren Richtung Süden.





Nach knapp 28 km kehrten wir kurz vor Havixbeck im Cafe Klute ein. Es
gab Kaffee und Kuchen zur Stärkung. Dann stemmten wir uns wieder gegen
den Wind. So passierten wir den westlichen Rand von Havixbeck.





Die Sonne verschwand leider immer öfters hinter Wolken. Wirklich warm
war es mit 6 bis 8 Grad auch nicht, aber wenigstens trocken.





Das Tempo hatte sich bei einem Schnitt von 23 km/h eingependelt. Mit
den schweren Beinen vom Vortag war das für mich schon eine
Herausforderung. Aber ich konnte noch dran bleiben. Zum Glück war die
Tour nicht annähernd so lang wie am Vortag. Hinter Havixbeck schwenkten
wir nach Osten und fuhren Richtung Roxel.





Den Schluss bildete dann die Strecke an Gievenbeck vorbei und nach
Münster rein. Nach 50 km trennten sich unsere Wege kurz vor dem Schloss.





Ich fuhr die letzten paar hundert Meter zum Schloss zurück. 50 km mit
einem Schnitt von 23 km/h auf einer relativ flachen Strecke reichten
mir zum Abschluss des Wochenendes völlig aus.
lg Jennifer


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446

Donnerstag, 18. April 2019, 17:54

Nachmittagstour








18.04.2019



Donnerstag vor Ostern und langes Wochenende. Dazu Sonne pur und 21
Grad. Am Nachmittag fuhr ich eine kleine Tour. Da ich Karfreitag wieder
die Wanderfahrt meines Vereins „Sturm“ Hombruch anführen würde, nutzte
ich die Gelegenheit meine Strecke mal abzufahren.





Ich wählte dazu mein Giant Expedition aus den 90er Jahren. Das war
mein neuer Touren- und Reiserenner mit 8-fach Shimano Schaltung hinten.
Mit den 32 mm Reifen verloren auch schlechte Wegstrecken und Schotter
ihren Schrecken. Es war mein einziges Rad mit Seitenständer.





Von Phoenix-West aus ging es rüber zum Phoenixsee und dann entlang
der Emscher bis Schüren. Von dort fuhr ich hoch zur Stadtkrone Ost. Hier
blühte und duftete es nach Frühling. Ich fuhr natürlich in kurzer
Radhose und kurzärmligen Trikot. Das Wetter war geradezu optimal. Bis
auf den Gegenwind. Der blies am Nachmittag ganz ordentlich. Aber den
nahm ich bei dem Wetter gerne in Kauf.





Weiter ging es nach dem Überqueren der B1 entlang der Bahnlinie,
vorbei an der Pferderennbahn, den Schrebergärten und dem Hauptfriedhof.
Kurz vor Asseln bog ich dann nach Norden ab und umrundete das Waldgebiet
Wickeder Holz.





Weiter ging es nach Wickede und von dort Richtung Holzwickede.





Die kleinen Sträßchen hatte ich meistens für mich alleine. Über Schleichwege ging es dann durch Holzwickede.





Am Rande eines Industriegebietes erreichte ich dann den Emscherweg, dem ich folgte.





Die Boote am Phoenixsee in Hörde lagen alle noch vertäut. Ansonsten
war aber für einen Wochentag relativ viel los. Viele die Zeit hatten,
nutzten das gute Wetter zu einem Bummel am See. Konnte ich gut
verstehen.



Nach 40 km kam ich mit einem Schnitt von 19 km/h wieder zu Hause an.
Das würde wohl ungefähr das Tempo sein, das wir am Karfreitag mit dem
Verein fahren werden. Die schnellen Fahrer waren alle im Trainingslager
in Renesse.
lg Jennifer


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Freitag, 19. April 2019, 18:38

Karfreitag Wanderfahrt 2019








19.04.2019

Die traditionelle Wanderfahrt am Karfreitag von „Sturm“ Hombruch fand
dieses Mal bei allerbestem Frühlingswetter statt. Zu den Vereinsfahrern
gesellten sich dieses Mal auch einige Touren- und Wanderfahrer/innen.
So starteten wir kurz nach 10 Uhr zu zwölft.





Ich fuhr meinen Reiserenner Giant Expedition aus den 90er Jahren.





Treffpunkt war wieder die Gartenkolonie Im Justenkamp auf der Nortkirchenstraße in Dortmund-Hörde.





Neben den Radfahrern waren auch die Wanderer wieder zahlreich vertreten. Die zog es zum Rombergpark.





Ich führte die Radgruppe auf dem Emscherweg, vorbei am Phoenixsee bis nach Schüren. Von dort fuhren wir hoch zur Stadtkrone Ost.





Dort warteten wir bis die Gruppe komplett oben war.





Dann ging es über die B1 zur Pferderennbahn.





Ein kleiner Park führte uns bei um die 20 Grad und Sonne zur Rennbahn.





Die Katze hatte gut Grinsen, bei dem Wetter. So fuhren wir parallel zur Bahnlinie.





Kurz vor Asseln bogen wir Richtung Kurl ab. Dann ging es um das Wickeder Holz herum.





Am Ende der Gruppe fuhr Manfred mit seiner gelben Windjacke. So konnte ich immer schnell sehen ob noch alle da waren.





In Wickede hielten wir dann für eine kurze Trinkpause an. Weiter ging
es dann nach Holzwickede. Kurz hinter der Stadt trafen wir dann auf den
Emscherweg. Hier legten wir noch einmal eine kurze Pause ein.





Entlang der Emscher kamen wir durch Aplerbeck und Schüren, bevor wir
auf den Phoenixsee trafen. Zwischen all der modernen und seelenlosen
Architektur stach die Hörder Burg wohltuend hervor. Was hatte das alte
Gemäuer nicht schon alles erlebt.





Über den alten Bahndamm erreichten wir Phoenix-West. Hier wurde
mittlerweile auch alles zugebaut. Das einzige Vertraute waren die alten
Hochöfen. Nach 40 km und einem Schnitt von knapp 18 km/h erreichten wir
dann wieder die Nortkirchenstraße. Hier verabschiedete ich mich von der
Gruppe und machte mich auf den Heimweg.





Allerdings wählte ich noch einen Umweg über den Westfalenpark, um das
Frühlingswetter noch ein wenig zu genießen. Nach insgesamt knapp 50 km
kamen das Giant und ich dann zu Hause an. Noch schnell eine Pizza und
Salat vom Italiener um die Ecke, und dann hatten wir Feierabend. Den
Nachmittag verbrachte ich dann unter anderem mit schrauben an meinem FBL
Torino. Das brauchte für die nächste Fahrt am Karsamstag noch einen
Flaschenhalter.
lg Jennifer


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448

Sonntag, 21. April 2019, 16:35

Tour de Luedinghausen








20.04.2019



Karsamstag Mittag traf ich mich mit Tom um mal wieder unsere schönen
alten Rickerts auszuführen. Tom fuhr sein oranges 60er Jahre
Plaketten-Rickert und ich mein FBL-Rickert. Mit 22 bis 25 Grad und ganz
viel Sonne gab es schon mal einen Vorgeschmack auf den Sommer. Natürlich
fuhren wir in kurz/kurz. Ich hatte mich für meinen alten Renner extra
in Schale geschmissen und mein ältestes Trikot aus den 70er Jahren an,
in das ich mittlerweile zum Glück gut rein passte. Vor einem Jahr sah
das mit gut 20 kg mehr auf den Rippen noch anders aus. Auch an den
Steigungen sollte sich mein geringeres Gewicht als Glücksfall entpuppen.
Vor einem Jahr hätte ich bei gleicher Kraft die ein oder andere Rampe
schieben müssen.





Das FBL Torino Champion du Monde wurde um 1959 herum von Hugo Rickert
in Dortmund gelötet und von Gunther Heidhus in Bielefeld aufwändig
lackiert. Das Rad ist noch weitestgehend original und wurde vom
Vorbesitzer nur behutsam aufgearbeitet. Der von mir für die Tour
montierte Flaschenhalter aus verchromtem Stahl gehörte eigentlich eher
in die End60er/Anfang70er Jahre. Aber bis ich ein zeitgemäßes Exemplar
habe, darf er erst einmal bleiben, genau wie die Silca Pumpe. Die
Übersetzung ist mit vorne 47/50 und hinten 13-21 eher
gewöhnungsbedürftig. An größeren Steigungen wurde sie sogar zur
Herausforderung.





Von Lünen-Süd fuhren wir an der Preußenhalde vorbei und weiter
Richtung Eving. Hinter Kemminghausen schwenkten wir nach Norden und
erreichten Brambauer. Dank Tabletten konnte mir dieses Mal auch die
Pollenallergie nichts anhaben. So konnte ich die blühende Landschaft in
vollen Zügen genießen. Tom hatte natürlich wieder die schönsten Strecken
parat. Das war halt sein Revier.





Die nächsten Stationen waren Alstedde und Bork. Einige Wellen und
Hügelchen hatten wir bereits hinter uns, aber noch war ich gut bei
Kräften. Dafür gab es zwischendurch mal wieder ein bisschen Wind.





Hinter Vinnum überquerten wir den Datteln-Hamm-Kanal. Da mein Rad
natürlich keinen Tacho hatte, hatte ich keine Ahnung wieviel Kilometer
wir bereits hinter uns hatten. Das konnte ich mir dann hinterher auf dem
Navi in der Trikottasche ansehen.Wir passierten Olfen und fuhren weiter
Richtung Norden.





So langsam hatte ich das Gefühl mal eine Pause zu brauchen. Leider
hatte die Bäckerei in Seppenrade gegenüber der Kirche bereits zu. So
fuhren wir direkt weiter nach Lüdinghausen und machten dort in der
üblichen Bäckerei am Industriegebiet Pause. 48 km hatten wir laut meinem
Navi bereits zurück gelegt. So blieben wir eine ganze Stunde auf der
Terrasse der Bäckerei und stärkten uns. Dann rafften wir uns endlich zur
Weiterfahrt auf.





Auf der Brücke über die Stever machten wir dann ein kleines
Fotoshooting mit unseren Rädern. Die beiden Rickerts machten wirklich
eine gute Figur auf unserer Tour. Da sich das Schalten vorne kaum
lohnte, fuhr ich die meiste Zeit mit dem 47er Kettenblatt. Zum 50er
Blatt war da auch kein großer Unterschied, Halfstep halt.





Die Stever glitzerte in der Sonne. Der Himmel war wolkenlos und die
Sonne wärmte uns ausreichend. So passierten wir das Emener Holz und
erreichten Selm.





Nächster Ort war dann Bork. Es wurde wieder hügeliger und ich musste
dann doch das ein der andere Mal in den Wiegetritt gehen, was wieder
Kraft kostete.





Nach ca. 70 km kamen wir am Rande eines Waldgebietes an dieser
kleinen Andachtstelle vorbei. Zeit noch einmal eine Pause zu machen.
Nach ein paar Fotos machten wir dann Rast auf den Sitzbänken am Rande
des kleinen Platzes. Hier genoßen wir die Sonne und versuchten wieder zu
Kräften zu kommen. Mich schlauchte die Übersetzung des FBL so langsam
aber sicher. Das Rad war wirklich eher für die Ebene geeignet. Gut das
ich vorher nicht wusste was da auf mich zukam.





Tom´s Rickert war ca. 10 Jahre jünger als meines und hatte hinten
einen Gang mehr. Vorne besaß es ein 44er Kettenblatt für die Steigungen.
Die Zeit war technisch nicht stehen geblieben. Das Orange des Rahmens
fand ich bildschön.





Nach der Pause standen die nächsten Steigungen an. Im Wiegetritt
meisterte ich die auch. So ging es hoch und runter und wieder hoch nach
Cappenberg.





Hinter Langern gab es dann einen schönen Weitblick auf die gegenüberliegenden Anhöhen. Kurz darauf erreichten wir Wethmar.





Das Stauwehr Westfalia an der Lippe kündigte die letzten Kilometer
der Tour an. Kurz darauf überquerten wir auch den Datteln-Hamm-Kanal und
nahmen Kurs auf Lünen-Süd. Dort kamen wir nach knapp 86 km und ca. 600
Höhenmeter mit einem Schnitt von 20 km/h an. Für mich war es wieder eine
sehr schöne Tour, aber mit der Übersetzung meines FBL auch eine
Herausforderung an manchen Steigungen. Aber jetzt weiß ich wenigstens
was mein FBL-Rickert und ich können.





Zu einem so alten Rad gehörte auch das richtige Outfit. Meines war
zwar nicht ganz aus der Zeit, kam dem aber optisch durchaus nahe. Das
„Sturm“ Hombruch Trikot hatte ich letztes Jahr NOS aus den Restbeständen
des Vereins bekommen. Bereits Mitte der 50er Jahre gab es dieses Design
im Verein. Nur der Schriftzug fehlte damals. Stattdessen gab es ein
aufgenähtes Wappen des Vereins. Die Mütze gab es mal zum Jubiläum der
vereinseigenen RTF. Da das Trikotdesign bis in die 90er Jahre fast
identisch war, passte die Mütze gut zu dem alten Trikot. Die Radhose war
eine moderne mit dickem Polster in neutralem schwarz. Hier geht für
mich die Bequemlichkeit vor. Die Mavic-Radschuhe waren ebenfalls schwarz
und geschnürt, aber ansonsten leider etwas zu modern. Hoffe das ich da
mal noch passendere Schuhe finden werde. Die Sonnenbrille aus den 70er
Jahren werde ich bei Gelegeneheit noch durch eine im Stil der 50er/60er
Jahre tauschen (Schmetterlingsbrille).
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Sonntag, 21. April 2019, 18:25

Warum heißen die Räder "Plaketten-Rickert und FBL-Rickert"?
Danke schon mal :)
KTFL Racing Team

:airborne:
man fährt oder schiebt

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Sonntag, 21. April 2019, 19:02

Gilt so eine Schirmmütze auch als Helm bei Ausfahrten?
Die Glorreichen schieben ...

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Sonntag, 21. April 2019, 19:04

Warum heißen die Räder "Plaketten-Rickert und FBL-Rickert"?
Danke schon mal :)
KTFL Racing Team

:airborne:

Das FBL-Rickert ist von Hugo Rickert für FBL Torino (eine Marke des Radladens Hübner & Koch in Berlin) gelötet und gelabelt worden. Ist zwar ein echtes Rickert, steht aber nicht Rickert drauf (Rickert hat von Ende der 50er Jahre bis Anfang der 60er Jahre einige Rahmen für FBL gebaut).

Das Plaketten-Rickert wird so wegen seiner Steuerkopfplakette mit den Weltmeister (oder Olympia?) Ringen übereinander genannt. Später gab es das gleiche Motiv noch einmal bei Rickert als Aufkleber und nicht als genietete Plakette. Natürlich haben sich neben den Steuerkopfschildern auch andere Rahmendetails immer wieder geändert. Rickert hat zeitweise (50er und 60er Jahre) auch für andere deutsche Firmen Rahmen gebaut und geliefert (z.B. Liga, Rufa etc.). Die erkennt man aber immer an der Rickert typischen Bauweise aus der jeweiligen Zeit.
lg Jennifer


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452

Sonntag, 21. April 2019, 19:06

Gilt so eine Schirmmütze auch als Helm bei Ausfahrten?
Gab es früher wirklich mal. Haben damals einige Profis getragen.
lg Jennifer


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Sonntag, 21. April 2019, 19:14

Ich meinte jetzt bei den 50km Touren?! :rolleyes:
Die Glorreichen schieben ...

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454

Sonntag, 21. April 2019, 19:52

Wart ab! Es kommt der Zeitpunkt, dass ich nen 66er Rickert mit son paar Lackschichten übernander und mit ohne Decals, bequemen Lenker und Federsattel fahr :P

:airborne:
man fährt oder schiebt

2019: ohne Tacho
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Insgesamt: bestimmt einmal rum


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Donnerstag, 25. April 2019, 10:37

Oster-RTF Waltrop








22.04.2019

Ostermontag fand die RTF in Waltrop statt. Ich traf mich Morgens um 7
Uhr an der Dortmunder Niere mit meinem Vereinskameraden Matthias.
Gemeinsam fuhren wir mit unseren Rädern nach Waltrop.





Ich fuhr mit meinem Youngtimer, dem Team Kinesis Alurenner von ca.
1996. Seit dem Neuaufbau im Herbst 2018 fahre ich es wieder richtig
gerne, vor allem bei RTF. Es hat hinten eine 9-fach Schaltung von
Shimano (Mix aus 105 und Ultegra). Die Kurbel ist etwas älter (RX100 von
1990).





Als ich gegen 7 Uhr auf der Niere ankam, war es noch richtig kühl.
Aber die Sonne ging bereits auf und es sollte noch deutlich wärmer
werden. Vorhergesagt waren sommerliche Temperaturen um die 24 bis 25
Grad und ganz viel Sonne. Matthias wartete bereits auf der Zielgeraden.
Kurze Begrüßung und dann ging es los.





In der Nähe des Funkturms Florian überquerten wir die B1 Richtung
Norden. Wir fuhren dann östlich an der City von Dortmund vorbei. Über
Eving verließen wir dann die Stadt. Durch Brechten und Brambauer
erreichten wir Waltrop um 8:20 Uhr. Die Ersten starteten bereits. Viel
war am Startort aber nicht los. Im Radsportkalender stand 9 Uhr als
Startzeit, aber bei Facebook stand 8 Uhr. Das sorgte für Verwirrung. Ich
hatte schon die Befürchtung alleine starten zu müssen. Doch dann trafen
ganze Gruppen am Start ein. Die Meisten hatten also doch 9 Uhr als
Startzeit gelesen. So traf ich Günter, Karl-Peter, Renate, Harald mit
Frau und Tochter, Alexander, Christian und noch einige Andere. Von
meinem Verein sah ich noch Andreas und Lars. Mit Günter vereinbarte ich
zusammen die 113er Strecke zu fahren. Matthias wollte später auf der
70er Strecke starten.





Kurz nach 9 Uhr ging ich mit Günter auf die Strecke. Es war sonnig
aber mit ca. 12 Grad noch etwas kühl. So behielt ich die Armlinge erst
einmal an. Die Strecke führte uns zunächst nach Bork. Hinter Bork kam
dann mein früherer „Berg des Schreckens“. Hier ging es im Mittel 8%
bergauf. Die steilsten Stücke waren über 11%. Was hatte ich mich in den
letzten Jahren dort hochgequält. Doch dieses Mal meisterte ich die
Steigung leichtfüßig und ohne am Anschlag fahren zu müssen. Und das noch
mit deutlich höherem Tempo. Weiter oben wartete ich dann auf Günter.





Weitere, aber harmlose Steigungen erwarteten uns. Zwischenzeitlich
gesellte sich Karl-Peter zu uns. Er fuhr dann aber immer mal wieder
schneller und entschwand unserem Blick. Spätestens an der nächsten
Kontrolle sahen wir ihn dann wieder.





Nach ca. 20 km erreichten wir die erste Kontrolle ein paar Kilometer
vor Südkirchen. Hier hatte man geradezu ein Buffet aufgebaut. Ich hielt
mich allerdings etwas zurück. Nach kurzer Pause fuhren wir weiter und
erreichten Südkirchen.





Dann wurde es wieder ländlicher. Richtung Capelle ging es dann wellig weiter. Auf und ab.





Bis Ascheberg war es auch sehr ruhig. So machte das fahren Spaß.





Kurz vor Ascheberg wurden die Temperaturen dann immer sommerlicher.
Die Straßen waren zwar teilweise etwas holprig, aber dafür verkehrsarm.





Am Rande von Ascheberg kamen wir an einem alten Gutshof vorbei.





Unter der Bahnlinie fuhren wir nach Ascheberg rein. Dann ging es
wieder über kleine Landstraßen und nach etwas über 40 km erreichten wir
Davensberg.





Nach 53 km hatten wir die zweite Kontrolle auf einem Bauernhof direkt
am Dortmund-Ems-Kanal erreicht. Hier traf ich auch Andreas und Lars vom
Verein wieder. Wir blieben nur kurz bevor es es mit Günter weiter ging.





Senden passierten wir dann im Norden. Nach 62 km hatten wir den
nördlichsten Punkt unserer Route erreicht. Ich fühlte mich noch ganz
gut. Der böige Gegenwind war natürlich auch wieder präsent. Aber dieses
Mal konnte er mir nichts anhaben. Meine Formkurve zeigte ganz klar nach
oben.





Weiter im Süden kamen wir durch Hiddingsel. Von dort fuhren wir eine
Schleife nach Westen. Auf dem Weg nach Seppenrade, welches wir nach 90
km erreichten, kamen noch mal ein paar längere Anstiege. Aber ich hatte
mir meine Kraft dieses Mal gut eingeteilt und bekam keine Probleme.





Kurz darauf kamen wir nach 92 km zur dritten Kontrolle.





Hier gab es keine Verpflegung mehr und so nutzte ich die Zeit für ein
Foto von meinem gelbem Renner. Dann ging es auf die letzten 21 km zum
Ziel.





Olfen passierten wir östlich, wo wir wieder den Dortmund-Ems-Kanal
erreichten. Durch Vinnum fuhren wir an Datteln vorbei und erreichten
nach 113 km und ca. 500 Höhenmeter mit einem Schnitt von 25 km/h das
Ziel in Waltrop. Auch die letzte Steigung hoch zum Ziel meisterten wir
problemlos. Wie ich erfuhr waren fast 850 Fahrer/innen am Start. Mit so
einem Erfolg hatte man nicht gerechnet. Das erklärte auch die fehlende
Verpflegung an der dritten Kontrolle. Dafür gab es im Zielbereich für
mich ein belegtes Brötchen und einen Kaffee. Bei dem schönen Wetter
saßen wir noch eine ganze Weile draußen in der Sonne. Wirklich ein
toller Ostermontag. Das Wetter war optimal und meine Form war auch
besser als die Wochen zuvor. Was wollte ich mehr.





Gegen 17 Uhr machte ich mich endlich auf den Heimweg mit dem Rad. Zum
Glück blieb es ja lange hell. Schnell merkte ich aber das ich doch
besser noch ein Stück Kuchen gegessen hätte. Über Brambauer und Brechten
ging es nach Süden Richtung Dortmund.





Ich erreichte Dortmund und es waren noch ca. 13 km bis nach Hause.
Doch der Hunger wurde größer und drohte zum Hungerast zu werden. Ich
hielt an einer Tankstelle und kaufte mir zwei Schokoriegel als
Notfallmaßnahme. Dazu einen halben Liter Apfelschorle. Ich fand in der
Nähe ein paar Betonblöcke, die als Pausenmöglichkeit dienten. Frisch
gestärkt fuhr ich durch die Nordstadt Richtung City und kam direkt am
Dortmunder U aus. Von dort fuhr ich Richtung Westfalenpark und
Phönix-West. Nach insgesamt 165 km kam ich zu Hause an. Die längste
Strecke die ich bisher in 2019 gefahren war. Aber die km zeigten mir
auch das ich von meiner Brevetfitness der letzten Jahre noch ein Stück
entfernt war. Da war also noch Luft nach oben.
lg Jennifer


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456

Dienstag, 30. April 2019, 07:54

RTF Herne






27.04.2019

Nach den warmen Tagen sollte es am letzten Aprilwochenende mit 8 bis
10 Grad nicht nur kühler, sondern auch regnerischer werden. Trotzdem
machte ich mich Samstag Morgen auf den Weg nach Herne. Geplant war die
112er Strecke zu fahren. Für die längeren Strecken fühlte ich mich immer
noch nicht fit genug. Als ich gegen 8:20 Uhr in Herne ankam war es
gerade mal trocken. Der große Parkplatz war fast verwaist. Das ließ
nichts Gutes ahnen. In der Sporthalle, wo sich die Anmeldung befand, war
es erstaunlich leer. Nur wenige bekannte Gesichter sah ich dort. Unter
anderem Günter und Christian.





Mitgebracht hatte ich mein Mücke aus Krefeld von ca. 1989. Mit 65 cm
mein höchster Rahmen, den ich Anfang letzten Jahres für Brevets
aufgebaut hatte. Das Schutzblech vorne musste ich aus Zeitgründen
improvisieren. Das Schaltauge war immer noch etwas verzogen. Es schaltet
sich etwas hakelig. Da muss ich wohl noch mal bei.





Hier sollte eigentlich alles voller Räder stehen. Echt traurig der Anblick des leeren Platzes. Das kannte ich ganz anders.





Kurz nach 9 Uhr startete ich alleine. Die paar anderen Fahrer/innen
waren bereits vor mir gestartet. Die ersten Tropfen fielen auch bereits
wieder. Wäre zu schön gewesen wenn es eine Weile trocken bliebe. Nach
den ersten Ampeln kam ich so langsam in Schwung und holte die vor mir
gestarteten Teilnehmer nach und nach ein. An einer Bahnschranke traf ich
dann auch Günter wieder. Ich nahm etwas Tempo raus und wir fuhren
zusammen weiter.





Wir überquerten zweimal den Rhein-Herne-Kanal und kamen dann durch
Habinghorst. Während der Regen stärker wurde, kamen wir durch Becklem
und Horneburg.





Dann hatten uns die kleinen Landstraßen wieder. Bisher gab es nur
kleinere Steigungen. In den Kurven war ich bei der Nässe sehr
vorsichtig. Bloß keinen Sturz riskieren.



Datteln passierten wir westlich. Tendentiell ging es aber immer
weiter nach Norden. Ab und zu fragten wir uns aber schon warum wir hier
durch den Regen fuhren.





Nach der Überquerung des Wesel-Datteln-Kanals kam nach ca. 28 km die
erste Kontrolle in einer offenen Scheune. Viel war hier nicht los. Aber
Günters Sohn Jürgen holte uns ein. Wir machten kurz Pause und stärkten
uns, dann fuhren wir weiter.





Der Regen war mal etwas schwächer und dann wieder stärker. Ein paar
kurze Augenblicke hörte es sogar auf zu regnen. Immerhin! Hinter Olfen
kamen dann die ersten längeren Steigungen, die aber kein Problem
darstellten. Aber immerhin wurde das Streckenprofil jetzt welliger. So
fuhren wir auch mal wieder durch Seppenrade.





Und es wurde noch ein Kanal überquert. Dieses Mal war es der Dortmund-Ems-Kanal.





Auf dem Weg nach Nordkirchen wurde es wieder richtig nass. Bisher
hatten wir nicht viele Fahrer/innen auf der Strecke gesehen. Nach 63 km
erreichten wir die zweite Kontrolle in Capelle. Vor dem Sportplatz
drängten sich die Helfer unter ein Vordach. Nachdem ich mich ein wenig
verquatscht hatte, drängte Günter zum Aufbruch. Über die Hälfte der
Strecke hatten wir hinter uns und einige Höhenmeter auch. Südkirchen war
dann die nächste Station unserer „Reise“. Bei dem Regen sah irgendwie
alles grau aus. Und das Wasser lief mir von oben in meine wasserdichten
Schuhe. Was solls. Stoisch kurbelten wir Kilometer um Kilometer.
Gesprochen wurde auch nicht viel. So erreichten wir Selm. Das viele
Wasser von oben hob unsere Laune nicht gerade. Es war bestimmt eine
schöne Strecke, aber einen Sinn dafür hatten wir nicht bei dem Wetter.
Es ging einfach nur ums durchhalten.





Wir striffen Vinnum, überquerten den Datteln-Hamm-Kanal (die
wievielte Kanalüberquerung war das an dem Tag?) und erreichten Waltrop.
Nach 89 km erreichten wir die dritte Kontrolle auf einem Bauernhof
direkt am Kanal. Eine letzte Stärkung und dann ging es zum Endspurt. Wir
durchquerten Waltrop, überquerten den Dortmund-Ems-Kanal und erreichten
Henrichenburg, nachdem wir mehrfach den Rhein-Herne-Kanal überquert
hatten. Dann ging es nochmal über den Rhein-Herne-Kanal. Ich hatte
längst den Überblick verloren, folgte einfach nur Günter und den
Pfeilen. An einer Steigung hatten wir dann starken Gegenwind der uns den
prasselnden Regen ins Gesicht peitschte. Keine Ahnung wo ich die
Motivation hernahm bei solchem Wetter zu starten. Immer klappte das ja
auch nicht.





Dann kam wieder Schloss Bladenhorst in Sicht. Jetzt waren es nur noch
wenige Kilometer ins Ziel. Allerdings auch noch eine längere Steigung.





Die letzten Kilometer forderten noch einmal heraus. Eine längere
Steigung, die ich noch gut kannte. Doch dieses Mal hatte ich genug
Reserven um dort flott hochzufahren. Nach zwei Kilometern hielt ich an
und wartete auf Günter. So ging es das letzte Stück ins Ziel, wo wir
nach 110 km und knapp 800 Höhenmeter mit einem Schnitt von 24 km/h
ankamen. Günter erholte sich kurz und fuhr dann nach Hause. Ich blieb
noch ein wenig. Wie ich erfuhr waren nur 80 Teilnehmer/innen auf den
beiden Marathonstrecken und gerade mal 73 Teilnehmer/innen auf den
diversen RTF-Strecken. Die letzten Jahre waren die Teilnehmerzahlen um
ein Vielfaches höher gewesen. Echt ein Dilemma, das sich hoffentlich
nicht wiederholte.

Edit: 11 mal überquerten wir übrigens insgesamt 4 Kanäle. Ich habe es
im Nachhinein mal auf der Karte gezählt. Es war also eine echte
Kanaltour.
lg Jennifer


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Donnerstag, 2. Mai 2019, 12:28

RTF Unna








28.04.2019

Am letzten Sonntag im April sah es wettermässig doch etwas besser aus
als noch am Samstag. Die Temperaturen waren bis 11 Grad nicht höher,
aber es sollte ein trockenes Zeitfenster bis zum Nachmittag geben.





Ich fuhr die RTF wieder mit meinem 1989er Mücke aus Krefeld mit 8-Gang Shimano Schaltung hinten.





Als ich viertel nach Acht eintraf, war schon etwas mehr los als am
Vormittag. Ein paar Leute kannte ich. Vor allem Matthias, Andreas und
Christian von „Sturm“ Hombruch natürlich. Aber ich fand Niemand der mein
Tempo fuhr. Das würde also eine Alleinfahrt über den Haarstrang. Ich
peilte die 115er Strecke an, die einige Steigungen zu bieten hatte und
bis in die Nähe des Möhnesees ging.







Die Teilnehmer drängten sich bereits vor dem Start. Der Bürgermeister
von Unna gab dann kurz nach 9 Uhr den Start frei. Ich wartete bis der
erste große Pulk weg war, dann fuhr ich hinterher.





Vorne hatten sich zwei größere Gruppen gebildet. Eionzelne Teilnehmer
konnten das Tempo nicht halten und fielen zurück. Die überholte ich
zunächst. Mein Tempo war am Anfang relativ hoch, auch wenn ich wusste
das ich es nicht durchhalten konnte. Von Unna kamen wir nach Uelzen und
Mühlhausen.





Ich erreichte eine kleinere Gruppe die ebenfalls versuchte an die
nächste größere Gruppe heranzufahren. Immer wieder überholten wir andere
Teilnehmer. Über eine alte Bahntrasse erreichten wir Lenningsen.





Auf dem Weg nach Fierich hatte ich die größere Gruppe dann in
Sichtweite. Kurz nach der ersten größeren Steigung hoch nach
Pedinghausen war ich an der Gruppe dran. Mein Schnitt lag bei über 29
km/h. Nach Bänkerheide kamen wir durch ein Industriegebiet am Rande von
Rhynern.





In Süddinker kam dann nach 25 km die erste Kontrolle. Hier waren auch
noch Fahrer/innen der ersten Gruppe. Ich ließ nur stempeln, machte ein
paar Fotos und fuhr weiter ohne etwas zu essen. Das sollte sich noch
rächen.





Aber zunächst machte ich weiter Tempo und fuhr auf eine kleinere
Gruppe auf, der ich mich anschloss. Das Streckenprofil war wellig, aber
die größeren Anstiege sollten noch kommen. Nach einer Weile ging ich in
der Gruppe vorne in den Wind und hielt das Tempo hoch. Das hielt ich
eine Weile durch. Als ich mich nach 10 Kilometern umdrehte, war nur noch
ein Paar mit Zeitfahrrädern hinter mir. Der Rest der Gruppe hatte wohl
abreißen lassen. Dafür zahlte ich aber langsam Tribut für das hohe
Tempo. Nach über 40 km hatte ich immer noch einen Schnitt von über 29
km/h. Dann ging mir die Energie aus und ich fuhr alleine weiter. Jetzt
rächte sich das ich an der ersten Kontrolle nichts aß. Die Strecke
führte weiter über Kettlerholz nach Recklingsen.





Borgeln und Hattropholsen waren weitere Orte durch die ich kam. Nach
Paradiese fing dann die erste große Steigung, die so genannte
Himmelsleiter an. Hier erwischte mich ein Hagelschauer eiskalt. Da ich
an der Steigung nicht anhalten wollte, um keinen Schwung zu verlieren,
wurde ich etwas nass. Der Hagel blieb sogar zunächst auf der Straße
liegen. Kaum hatte ich mir weiter oben auf einem flachen Stück doch noch
die Regenjacke übergezogen, hörte es ein paar Minuten später wieder
auf. Dies sollte aber das einzige Intermezzo dieser Art sein. Von
Meiningsen ging es dann weiter bergauf. Hinter Hewingsen ging es dann
sogar wieder etwas bergab, bevor die nächste Steigung kam. Hinter
Bittingsen war dann die längere Steigung gemeistert und ich bog rechts
auf die B516 ab. Dies war der Höhenweg oberhalb des Möhnesees. Dem
folgte ich nun Richtung Bremen (nein, nicht das im Norden).





Direkt hinter Bremen erreichte ich dann nach ca. 58 km die zweite
Kontrolle. Endlich. Mir war schon richtig flau im Magen. So stürtzte ich
mich auf die leckeren Cupcakes die es dort gab. Ich brauchte unbedingt
Energie. So machte ich hier erst einmal Pause.





Das Mücke hatte mich bisher gut über die Strecke gebracht. Dieses Mal
hatte ich sogar an einer steilen Rampe das 32er Ritzel in Anspruch
genommen. Das war aber auch meinem Hungerast geschuldet.





Bei stark bewölktem Himmel fuhr ich weiter und hatte sofort die
nächste Steigung vor der Nase. Da tat ich mich noch etwas schwer, da es
etwas dauerte bis die Cupcakes in Energie umgewandelt waren. Aber ich
fand einen guten Rhytmus und war immer noch schneller als in den
Vorjahren. Hinter Hünnignen überquerte ich dann die Ruhr und kam zu
einer kleinen Gruppe.





Hinter der Gruppe durchfuhr ich dann das blühende Ruhrtal. Hinter
Echthausen überquerten wir die Ruhr nochmals und fuhren durch Wickede an
der Ruhr.





In Waltringen verließ ich dann die Ruhr und es ging wieder bergauf auf den Haarstrang.





Die Steigung auf den Haarstrang lief dann für mich wieder sehr gut.
Ich hatte mich mittlerweile von dem Hungerast erholt. Allerdings sollte
die nächste Kontrolle nicht zu weit entfernt sein. Wenn man einmal mit
der Energiebilanz ins Hintertreffen geriet, zog sich das meistens durch
den ganzen Tag. Es war zwar etwas windig, aber für den Haarstrang war
das völlig normal. Zumindest war es nicht stürmisch.





Während wir uns abrackerten, wuschen Andere ihren Wohnwagen. Mir war Rad fahren lieber.





Hinter Ruhne wartete dann die schnelle Abfahrt aus dem Haarstrang auf
uns. Über Gerlingen ging es hinunter nach Mawicke. Ab hier war das
Streckenprofil nur noch leicht wellig. Aber mir ging schon wieder in
Westtönnen die Kraft aus. Trotzdem versuchte ich das Tempo einigermaßen
hoch zu halten. In Flerke sehnte ich mich bereits dringen nach der
dritten Kontrolle. Doch die sollte noch auf sich warten lassen. So
musste ich mit den verbliebenen Kräften haushalten.





Über Scheidingen und Sönnern erreichte ich dann endlich nach ca. 97
km die dritte Kontrolle in Budberg. Hier versorgte ich mich noch einmal
gut für die letzten Kilometer bis ins Ziel. Ich war offensichtlich nicht
die Einzige die dringend eine Pause brauchte. Die Kontrolle wurde gut
angenommen.





Um nicht doch noch in den vorhergesagten Regen zu kommen, brach ich
zur letzten Runde auf. Hemmerde und Nordlünern waren die nächsten Orte
durch die ich kam. In Mühlhausen traf ich wieder auf die Route vom
Hinweg. Über Uelzen ging es zurück nach Unna, welches ich am frühen
Nachmittag kurz vor dem Regen nach etwas über 118 km, über 900
Höhenmeter und mit einem Schnitt von immer noch knapp 26 km/h erreichte.
Ich war ziemlich groggy, aber durchaus zufrieden. Mit dem Wetter hatte
ich echt Glück. Der Hagelschauer war nur eine Randnotiz. Die Strecke war
wie immer toll und durchaus anspruchsvoll. Die Verpflegung war
spitzenmäßig. Die Ausschilderung war vorbildlich. Für mich immer wieder
eine schöne RTF. Leider erfuhr ich das lediglich knapp 300 Starter/innen
das an dem Tag auch so sahen. Normalerweise hatte man doppelt so viele
Starter. Echt schade. Man sollte vielleicht nicht immer nur auf die
Wolken schielen, sondern einfach mal fahren. Die Meisten kamen trocken
ins Ziel.
lg Jennifer


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Donnerstag, 2. Mai 2019, 15:54

Wie immer tolle Berichte und Fotos :)

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Sonne_Wolken

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Donnerstag, 2. Mai 2019, 21:35

Verdammt schnell die Dame mit ihren alten Eisenrädern
da weiß ich ja wo ich in NL Windschatten lutschen kann :thumbup: ^^

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460

Donnerstag, 2. Mai 2019, 23:30

Verdammt schnell die Dame mit ihren alten Eisenrädern
da weiß ich ja wo ich in NL Windschatten lutschen kann :thumbup:^^
Ich fürchte im Flachen bin ich noch um einiges schneller. Gestern lag der Schnitt auf über 100 km bereits bei über 28km/h. Und ich komme jetzt so langsam erst in Form. Trainiere aber auch bewusst auf Geschwindigkeit. :D
lg Jennifer


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