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Sonne_Wolken

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Unterwegs von: Phönix-West

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Freitag, 3. Mai 2019, 10:12

RTF Sturmvogel Dortmund








01.05.2019

Am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, fuhr ich ans andere Ende der Stadt
nach Eving. Der Wecker klingelte schon früh, damit ich pünktlich am
Start war. Sehr müde kletterte ich aus dem Bett. Die Wettervorhersage
sprach ein paar Tage vorher noch von 15 bis 17 Grad und Sonne. Doch
leider war es morgens mit 6 Grad eher kühl und dazu sehr feucht/neblig.
Ich fand mich früh an der Schule in Eving ein und nach und nach
trudelten jede Menge bekannter Gesicher ein. Christine traf ich bereits
auf dem Parkplatz, dazu kamen dann Frau und Tochter von Harald. Er
selber konnte leider nicht. Karl-Peter, Renate und Ralf fanden sich
ebenfalls ein. Karl-Peter und Ralf verkündeten es ruhig angehen zu
lassen und so beschlossen wir zusammen zu fahren.





Ich pilotierte dieses Mal mein Team Kinesis mit Alurahmen und etwas modernerer Geometrie von ca. 1996.





Kalt und neblig war es beim Start. So fuhren wir zu dritt los.





Doch schnell bildete sich eine größere Gruppe, als wir Richtung
Norden Dortmund verließen. Vorbei ging es an Nette und Ickern. Und das
im Eilzugtempo. Ich ahnte es bereits im Vorhinein das das mit dem ruhig
fahren nichts würde. Ich kannte doch meine Pappheimer. Nach nur ca. 16
km hatten wir schon die erste Kontrolle bei Ickern am Schacht 2
erreicht. Ich schnappte mir direkt eine Waffel und trank etwas. Bloß
nicht den Fehler von Unna wiederholen.





Weiter ging es. In der Nähe von Waltrop fuhren wir über den
Dortmund-Ems-Kanal. Viel sah man davon im Nebel nicht. Der Nebel war so
feucht das die Radbrille beschlug und das Wasser vom Helm tropfte. Aber
dafür war meine Müdigkeit weg. Ich fühlte mich gut und war gespannt wie
lange ich das Tempo durch hielt.





Bei Becklem hatten wir dann unsere eigene kleinere Gruppe aufgemacht. Das Tempo ließ nicht nach.





Trotz des kalten Nebels hielten Ralf, Karl-Peter und ich das Tempo
hoch. Ich fühlte mich so gut das ich auch immer wieder für länger die
Führung vorne übernahm.





Über Beckum erreichten wir Horneburg. Hier hatte man, wie in vielen Orten auch einen Maibaum errichtet.





Der Nebel lichtete sich langsam, aber es blieb grau und kühl. Wir fuhren einen Bogen und passierten Datteln im Westen.





Hinter Olfen kam dann die zweite Kontrolle nach ca. 46 km direkt am
Dortmund-Ems-Kanal. Wir machten kurz Pause und verpflegten uns. Der
Schnitt war noch immer hoch. Wir wurden irgendwie nicht langsamer. Mal
schauen wie lange das so blieb. Torsten schloss sich uns an. Er fuhr
erst seit drei Jahren überhaupt wieder Rad und konnte erstaunlich gut
mithalten.





Abwechselnd spannten sich Ralf, Karl-Peter und ich vor die Gruppe. Ich wunderte mich das ich noch immer mithielt.





In Lüdinghausen war dann der Wendepunkt der 100er Schleife. Unser
Express funktionierte noch immer gut. Erstaunlich. Über Nordkirchen und
Selm ging es Richtung dritter Kontrolle.





Nach 77 km erreichten wir mit einem Schnitt von über 28 km/h die
dritte Kontrolle. Die war identisch mit der zweiten Kontrolle. Wir
verpflegten uns noch einmal gut und trafen unter anderem Andreas. Wie
ich später erfuhr hat er sich dann noch auf dem Rückweg verfahren und
fuhr 10 km extra. Wir dampften weiter. Jetzt gab es quasi den Endspurt.
Die nächsten Stationen waren Vinnum und Brambauer. Ich konnte immer noch
gut mithalten, hatte nur einmal kurz eine Schwächephase. Davon erholte
ich mich aber gut und kam wieder an die Gruppe ran.





Nach Dortmund rein wurde die Gruppe dann wieder größer. Vor allem an
den Steigungen fielen ein paar Fahrer/innen zurück, kamen im Flachen
aber wieder ran. Ich hatte gerade an den Steigungen keine Probleme.
Durch Brechten erreichten wir schließlich wieder Eving und kamen nach
nur 102 km und ca. 400 Höhenmeter mit einem Schnitt von über 28 km/h ins
Ziel. Es war immer noch grau und nicht sehr warm. Aber meine Laune war
mal richtig gut. Für mich war es klasse gelaufen. So konnte es weiter
gehen. Ich war auf dem richtigen Weg. Ich gönnte mir noch ein halbes
Brötchen, Kuchen und Kaffee und fuhr am frühen Nachmittag glücklich nach
Hause. Da kam dann endlich auch die versprochene Sonne raus.
lg Jennifer


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Samstag, 11. Mai 2019, 13:07

Radtreff „Sturm“ Hombruch Mai 2019






04.05.2019

Am ersten Samstag im Mai fand der erste Radtreff von „Sturm“ Hombruch
an der Bergmann Bier Brauerei auf Phönix-West in Dortmund-Hörde statt.
Die Wettervorhersage war eher ungünstig und versprach kühles Wetter mit
einigen Regenschauern. So waren meine Erwartungen an die Anzahl der
Mitfahrer nicht allzu hoch. Torsten und Jost fanden sich trotzdem ein.
Zusammen ging es dann um 10:15 Uhr auf eine kurze 40 km Runde.





Ich fuhr mit meinem Rose AL100, genannt Bully. Das ehemalige
Mountainbike diente mir mittlerweile eher als Einkaufs- und Reiserad.
Mit seinem Gewicht von 15 kg also genau das richtige für eine eher
gemütliche Runde.





Das alte Stahlwerk auf Phönix-West diente mir natürlich wieder als Fotokulisse.





Zu dritt fuhren wir über die alte Trasse des feurigen Elias rüber
nach Phönix-Ost und kamen so zum Phönixsee. Wo jetzt der See war, befand
sich bis Anfang der 90er Jahre noch ein Stahlwerk. Die Wolken drohten
zwar unverholen, aber es war noch trocken.





Weiter fuhren wir entlang der Emscher bis nach Alt-Schüren. Dort verließen wir die Emscher und fuhren hoch zur Stadtkrone Ost.





Nach der Überquerung der B1 ging es zur Pferderrennbahn und dann dahinter entlang der Bahnlinie.





Auf der Rückseite der Pferderennbahn befand sich immer noch die alte
Mauer, die mittlerweile der Graffitikunst diente. Das gesprayte Bild
verdeutlichte sehr gut, wie ich mich manchmal fühlte, eben einfach neben
der Spur.





Kurz vor Asseln verließen wir die Bahnlinie und bogen links Richtung
Kurl ab. Wir umfuhren das Wickeder Holz in einem Bogen und kamen nach
Wickede. Zwischendurch kam immer mal wieder kurz die Sonne raus. Es war
immer noch trocken, allen Vorhersagen zum Trotz.





Von Wickede ging es dann teilweise wieder sehr ländlich rüber nach
Holzwickede. Am anderen Ende von Holzwickede erreichten wir dann den
Emscherweg, dem wir bis hinter Aplerbeck folgten.





Schnell hatten wir wieder den Phönixsee erreicht. Die Wolken wurden immer dunkler.





Meine beiden Mitfahrer und ich blieben aber bis zum Schluss trocken.
An der Brauerei genehmigten wir uns noch ein Bier, als doch gerade ein
erster kurzer Schauer herunter kam. Ich kam auf 41 km mit einem Schnitt
von 20 km/h. Schade das anscheinend einige Angst vor dem Wetter hatten.
Vielen Dank an meine beiden Mitfahrer Torsten und Jost.



Ich musste mich dann ein wenig beeilen, da mein Verein auch noch
einen Stand auf dem Stadtteilfest in Dortmund-Hombruch hatte. Dort war
ich für den Nachmittag eingeteilt.





An sich waren wir immer zu dritt am Stand und verkauften Bratwürste.





Leider machte uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung. Am
Nachmittag gab es Hagel und sogar Schneeschauer und bald sah es auf dem
Marktplatz eher nach Winter als nach Frühling aus.





Nach dem Schnee kam dann langer andauernder Regen. Nach und nach
bauten alle Stände ab. Selbst der Getränkestand packte zusammen. Nur wir
harrten aus und bekamen in den Trockenphasen wieder ein paar Kunden.
Als die Abendschicht kam, fuhr ich durchgefroren nach Hause. Das Leben
ist eben kein Ponyhof. Niemand weiß das so gut wie Radsportler/innen.
lg Jennifer


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Samstag, 11. Mai 2019, 13:25

Stalen Ros in Deurne/NL








05.05.2019



Der Klassikermarkt für alte Rennräder und Teile in Deurne fand zum
ersten Mal im Mai statt. Entsprechend groß war der Andrang und auch das
Angebot ließ nicht zu wünschen übrig.

Hier mal ein paar Bilder aus Deurne:



Das Peleton nimmt bereits Aufstellung. Stalen Ros kurz vor dem Startschuss (dem imaginären).





Thema der Ausstellung war dieses Mal…. Wie hieß noch mal die fast unbekannte englische Marke?….Ach ja…….. Raleigh.





Die haben aber auch schöne Räder gebaut. Da bekam nicht nur ich glänzende Augen.





Waren auch ein paar große Räder dabei.





Dann habe ich mich mit einem Sammler unterhalten dem unter anderem
dieses Masi gehörte. Er bekam es total vergammelt und restaurierte es
komplett.





Das Freschi gehörte wohl mal einem Profi der damit einen Unfall
hatte. Als der Sammler es vor 20 Jahren bekam, waren Ober- und Unterrohr
eingeknickt. Er brachte es zum Rahmenbauer und ließ es reparieren.
Dabei kam dann auch das zu moderne Oberrohr mit innenliegender
Zugführung ans Rad. Ursprünglich wurde der Zug mit Oberrohrschellen
gehalten.





Jede Menge Rahmensets gab es auch. Zum Glück nur wenig in meiner Größe.





Etwas weiter oben (leider habe ich davon kein Foto) stand ein
komplettes Rad aus den 50er Jahren. Es war glaube ich Louis Bobbet
gelabelt und dreckig und patiniert, aber komplett. Der Rahmen schien mir
etwas größer. Da es nur 75 € kosten sollte, maß ich mal nach. Leider
hatte der Rahmen nur 60 cm. Das wäre für mich etwas knapp gewesen. Aber
für 75 € schien mir das ein echter Schnapper zu sein. Leider vergaß ich
ein Foto zu machen und als ich wieder vorbei kam, war das Rad weg.
Wunderte mich bei dem Preis echt nicht.





Die schicken Trinkflaschen waren neu (nicht nos) und wie ich fand relativ preiswert. Habe mir drei Stück davon mitgenommen.

Ansonsten habe ich brav meine Einkaufsliste abgearbeitet und vieles
was ich dringend brauchte bekommen. Aber so diszipliniert war ich bisher
selten. Habe sogar mehreren Rädern und Rahmen widerstanden. Möchte erst
mal meine noch offenen Projekte beenden.



Und hier kommen meine Fänge von Deurne. Dieses Mal war nichts
Größeres dabei. Auch wenn mir zum Schluss noch ein Crosser Rahmenset in
61 cm für 15 € über den Weg lief. Aber da steckte mir zu viel Arbeit
drin, und so ließ ich ihn stehen.



Der teuerste Fang Heute war der nosige Flaschenhalter aus den 50er
Jahren rechts auf dem Bild. Der kommt an mein FBL-Rickert. Der linke
stammt aus den 60er Jahren. Der mittlere ist für meinen roten Gazelle
Crosser von 1990.





Flaschenhalter kann ich immer gebrauchen. Also habe ich mir einige gut
erhaltene unter anderem von TA und Cobra rausgesucht, teilweise mit
Schellen.





Die alte französische Alupumpe von Okí habe ich ebenfalls dringend
für mein FBL-Rickert von 1959 gesucht. Die ist alles andere als nosig
und hat sogar einige Dellen. Dafür pumpt sie noch gut. Passende Halter
mit Schelle fürs Sitzrohr habe ich auch gefunden.





Das neuwertig aussehende Campagnolo Record Schaltwerk (8-fach) kommt an mein Eddy Merckx Corsa Extra.





Der nosige aus grauem Wildleder gefertige Sattel von Italia Mundialita kommt ebenfalls ans Eddy Merckx.





Die Campagnolo Athena Kurbel kommt als Provisorium auch erst einmal ans Eddy Merckx.





Die drei Flaschen sind nicht Nos, sondern neu, also aus aktueller Produktion. Vorteil: man kann sogar daraus trinken.

Die linke Flasche mit Campagnolo kommt ans FBL-Rickert. Die mittlere ist
für mein Raleigh 653 Race und die rechte Flasche natürlich für mein
Eddy Merckx Corsa Extra. Die Lenkerendstopfen links auf dem Foto kommen
natürlich auch ans Eddy Merckx.





Bisschen Kleinkram gab es auch noch. Das Baumwolllenkerband kommt an
keinen Lenker, sondern ist für die Pedalhaken, damit die meine Schuhe
nicht kaputt machen.So habe ich dieses Mal meine vorher erstellte Liste
schön abgearbeitet und nichts Unerwartetes gekauft. Da ich noch genug
Räder im Aufbau habe, war ich froh kein Rahmenset gekauft zu haben. Es
soll ja endlich auch mal etwas fertig werden und ich habe jetzt schon
eine große Auswahl an klassischen fahrbereiten Rennrädern.
lg Jennifer


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Samstag, 11. Mai 2019, 13:41







Ich will auch so Reifenwärmer wie in der Formel 1; dann könnte ich mich schon in der ersten Kurve voll reinhängen, wenn die anderen ihre Pneus noch warmfahren müssen!
Eure Rita
:airborne:
KTFL Racing Team
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Sonntag, 12. Mai 2019, 22:06

Ach das meinteste in Vierhausen, als Du sagtest, Du wärest noch nicht warm gefahren. ^^
Die Glorreichen schieben ...

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Sonntag, 12. Mai 2019, 22:47

Ach das meinteste in Vierhausen, als Du sagtest, Du wärest noch nicht warm gefahren. ^^


eins meiner Lieblingszeichen ... wenn die Reifentemperatur stimmt! :airborne:
man fährt oder schiebt

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Sonntag, 12. Mai 2019, 23:51

Ach das meinteste in Vierhausen, als Du sagtest, Du wärest noch nicht warm gefahren. ^^


eins meiner Lieblingszeichen ... wenn die Reifentemperatur stimmt! :airborne:


Kenne ich. Das ist doch das internationale Zeichen für Kalkutta City, Reissverschlussverfahren. :rolleyes:
Die Glorreichen schieben ...

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Montag, 13. Mai 2019, 09:36

Ach das meinteste in Vierhausen, als Du sagtest, Du wärest noch nicht warm gefahren. ^^


eins meiner Lieblingszeichen ... wenn die Reifentemperatur stimmt! :airborne:


Kenne ich. Das ist doch das internationale Zeichen für Kalkutta City, Reissverschlussverfahren. :rolleyes:
vor kurzem las ich bei medical digest, dass Schwerhörigkeit den Adrenalinspiegel erhöht! :D
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Samstag, 18. Mai 2019, 21:09

Klassikfahrt Münster im Mai






12.05.2019

Bei fast frühlingshaftem Wetter fanden wir uns um 12 Uhr am Freibad
Stapelkotten ein. Es gab einen Mix aus Sonne und Wolken bei Temperaturen
um die 12 Grad. In der Sonne war es gefühlt ganz angenehm. Leider waren
die Vorhersagen mal wieder schlechter als die Realität und so hielt
sich der Andrang in Grenzen. Sebastian, Daniel, Jörg und ich fanden uns
mit unseren Stahlklassikern zur zweiten Klassikfahrt Münster 2019 ein.





Das schicke DeRosa brachte Sebastian mit. Das gefiel mir sehr gut.





Daniel kam mit seinem Gazelle Champion Mondial von 1984. Ein wirklich toller Stahlrahmen.





Jörg fuhr das älteste Rad in unserer Gruppe. Sein Bauer stammte noch aus den 60er Jahren.





Ich fuhr mit meinem Gazelle Formula Cross von 1990 in Amstel-Rot aus
Reynolds 525 Rohren. Den Crosser hatte ich extra für die Straße
umgebaut. Mit den 28 mm breiten Rennreifen bügelte es viele Unebenheiten
glatt. Die gelben Zughüllen würde ich bei der nächsten Revision gegen
schwarze austauschen. Im Winter war ich mit dem Rad noch die Westfalen
Winter Bike Trophy gefahren, eine Serie von Geländefahrten. Das Gazelle
konnte beides gut, Gelände und mit den richtigen Reifen Straße fahren.





Wir fuhren bei einem Mix aus Sonne und Wolken Richtung Warendorf. Da
wir keinen starken Gegenwind hatten, war das Tempo recht flott.





Wolbeck, Alverskirchen und Everswinkel waren die Stationen. Vor gut
einem Jahr war dies schon einmal die Route der Klassikfahrt Münster.





Trotz des Tempos gab es noch Gelegenheit sich zu unterhalten. Wir konnten alle das Tempo mühelos halten.





In der Sonne war es ganz angenehm. So passierten wir Freckenhorst und bogen kurz vor Warendorf ab.





In Neuwarendorf machten wir wieder Pause im Landgasthof Allendorf.
Mein Gazelle hatte sich mit den breiten Reifen bislang sehr gut
geschlagen.





Während wir Kaffee und Kuchen (und ich ein alkoholfreies Radler)
genossen, zog sich der Himmel etwas zu und die Sonne verschwand. Direkt
redete die Hälfte unserer Gruppe von drohendem Regen. Wir anderen Beiden
waren der Meinung das es bald wieder heller würde. Wir hatten Recht,
zum Glück.



Zurück ging es dann Richtung Westen wieder flott. Die Sonne ließ sich jetzt seltener blicken und es wurde doch etwas kühler.





Nach 56 km mit einem Schnitt von 24,6 km/h kamen wir trocken und gut
gelaunt wieder am Freibad an. Eine schöne Radrunde ging zu Ende. Wir
verabschiedeten uns und ich packte meine treue Gazelle ins Auto und fuhr
Heim. Leider vergaß ich die gefahrene Strecke auf meinem Garmin zu
speichern und so bekam ich die Orte nur noch ungefähr aus dem Kopf
zusammen.
lg Jennifer


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Montag, 17. Juni 2019, 09:08

Rickert Ausfahrt








19.05.2019



Bei sonnigem Wetter und angenehmen Temperaturen trafen sich 9
Rickertfahrer/innen an einem Sonntag Mitte Mai am Stauwehr Westfalia in
Lünen. Von der Lippe aus fuhren wir ins Münsterland.





Ich fuhr mein FBL-Rickert von 1959. Das passende Outfit gehörte natürlich auch dazu.





Dieses Mal ging es etwas früher um kurz nach 11 Uhr los. Der Anteil
älterer Rickerts der 50er bis 70er Jahre war dieses Mal sehr groß.





Von Lünen fuhren wir zunächst Richtung Werne, bevor wir nach Herbern abbogen.





Bei Jürgens Placketten-Rickert schliff plötzlich die hintere Bremse.
Das konnte dann zumindest provisorisch behoben werden. Die Fahrt konnte
weiter gehen.





Weiter ging es in einer Schleife nach Drensteinfurt, wo wir auf der
Terrasse einer Konditorei Pause machten. Der Kuchen war außerordentlich
lecker.





Da sich der Himmel auf dem Rückweg immer mehr zuzog, machten wir
unterwegs schon mal schnell ein Gruppenfoto mit Rädern, solange wir noch
trocken und sauber waren.





Steigungen waren mit meiner Halfstep-Übersetzung (50/47) vorne eine
echte Herausforderung. Hinter Ascheberg auf dem Weg nach Capelle gab es
einige davon.





Der Himmel wurde richtig schwarz und ein Wolkenbruch kündigte sich an.





Wir brachten uns zunächst in einem Wartehäuschen in Sicherheit bis zumindest das gröbste Gewitter vorbei gezogen war.





Bei leichtem Regen ging es dann wieder auf die Strecke. Wir wurden
mehr von unten als von oben nass. So passierten wir wieder Werne, wo es
dann trockener wurde.





Am späten Nachmittag kamen wir zum Westfalia-Werk, gegenüber dem
Stauwehr. Hier gab es vor der alten Lippebrücke noch einmal ein
Gruppenfoto ohne Räder. Da waren wir schon wieder halbwegs trocken.





Mit Tom machte ich mich dann auf den Rückweg zum Preußenhafen, wo
mein Auto stand. Natürlich wurde das Rad erst einmal mit einem Lappen
gereinigt, bevor es verladen wurde. Bis auf die Regenfahrt war es wieder
eine schöne Tour, wo das Wetter fast mitspielte. Knapp 102 km mit einem
Schnitt von über 22 km/h absolvierte ich mit dem 60 Jahre alten Rad.
Eine schöne Zeitreise lag hinter mir.
lg Jennifer


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471

Montag, 17. Juni 2019, 21:51

Tour de Lünen






31.05.2019

Da ich langes Wochenende hatte, fragte ich bei Tom an wie es mit
einer Runde am Freitag wäre. Tom war dabei. So trafen wir uns am späten
Mittag in Lünen am Preußenhafen zu einer Runde ins Münsterland. Es war
trocken und sonnig und ausreichend warm um kurz/kurz zu fahren.





Ich pilotierte mein Peugeot Cologne von 1989, welches ich gerade, nach zwei Jahren im Keller, neu aufgebaut hatte.





Zunächst fuhren wir nach Norden durch Lünen, um dann nordwestlich
Borken zu erreichen. Tom fuhr sein Rickert aus den 90er Jahren.





Nur ein paar harmlose Wolken begleiteten unsere Fahrt.





Die Bahnschranken gaben uns freie Fahrt. Weder Züge noch Autos störten uns.





Kurz vor Olfen überquerten wir den Dortmund-Ems-Kanal.





Für die Schiffer gab es leider kein langes Wochenende.





Kurz vor Lüdunghausen drehten wir nach Westen ab.





Manche Bauernhöfe auf dem Weg waren selber schön restaurierte Klassiker.





Nach ca. 40 km machten wir erst einmal Pause im Hofcafé Kökelsum.
Leider verdunsteten Kaffee und Kuchen schneller als ich ein Bild machen
konnte. So gab es nur noch das leere Geschirr zu bestaunen.





Natürlich durfte meine pink/lila farbige Peugeot-Dame noch einmal
possieren. Leider war der weiße Laser Ledersattel nicht rechtzeitig
eingetroffen. So musste ich erst einmal mit einem schwarzen Rolls
auskommen. Doch ansonsten gefiel mir mein Neuaufbau ausgesprochen gut.
Und das Peugeot fuhr sich auch gewohnt gut, hatte ich es doch sogar für
einige Jahre als Marathonrad eingesetzt.





Zwei stählerne Damen unter sich.





Am Wegesrand gab es immer wieder Schönes zu entdecken. Der Rückweg führte uns an Olfen und Datteln vorbei.





Waltrop passierten wir auf der anderen Kanalseite in einigem Abstand.





Weiter ging es durch Brambauer und Brechten nach Lünen.





Am späten Nachmittag erreichten wir entspannt nach 81 km mit einem
Schnitt von über 22 km/h den Preußenhafen im Süden von Lünen. Mein
Peugeot war endlich wieder auf der Straße.
lg Jennifer


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Dienstag, 18. Juni 2019, 05:38

Moin,

"Leider verdunsteten Kaffee und Kuchen schneller als ich ein Bild machen konnte. So gab es nur noch das leere Geschirr zu bestaunen."



hier gibt's nix zu sehen ! War doch von den Bildern her eine nette Tour. Ich werde mich wohl auch mal dieses Jahr in der Ecke etwas umschauen.

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Dienstag, 18. Juni 2019, 08:37

2. Radtreff „Sturm“ Hombruch 2019






01.06.2019

Bei sehr gutem Wetter mit Sonne und 20 bis 25 Grad fand am Samstag den 1. Juni der zweite Radtreff von „Sturm“ Hombruch statt.





Abfahrt war kurz nach 10 Uhr an der Bergmann Bier Brauerei auf
Phönix-West in Dortmund-Hörde. Dieses Mal nahmen zwei Paare an der
Ausfahrt statt. So ging es dann zu fünft los.





Ich fuhr mein Giant Expedition aus den 90er Jahren. Das ideale Rad für Touren und Reisen.





Zunächst fuhren wir über Phönix-West rüber zum Rombergpark. Dort
fuhren wir am Westrand vorbei um dann die Schneiderstraße hoch nach
Löttringhausen zu fahren.





Oben angekommen fuhren wir auf die Bahntrasse“Rheinischer Esel“. Das Tempo war mit einem Schnitt von knapp 18 km/h eher moderat.





Auf der Bahntrasse passierten wir Witten und fuhren weiter Richtung Bochum-Langendreer.





Kurz vor Langendreer machten wir eine kurze Pause und eine
Mitfahrerin, der es nicht so gut ging, beschloss von dort aus den
Heimweg anzutreten. Zu viert ging es dann nach der Pause weiter bis
Langendreer.





Über Lütgendortmund und Kirchlinde fuhren wir nach Huckarde.Auf dem
Weg machten wir noch eine Kaffeepause an einer Bäckerei. Das Tempo war
auf Wunsch der Mitfahrer dann etwas flotter geworden.





In Huckarde nahmen wir dann den Emscherweg Richtung Hörde.





Nach 45 km kamen wir mit einem Schnitt von insgesamt 20 km/h wieder
an der Brauerei an. Es wurde noch etwas gequatscht, dann verabschiedete
sich das eine Paar. Mit dem anderen Mitfahrer gönnte ich mir noch ein
Bier und testete eine Kartoffelwaffel aus dem Foodtruck. Echt lecker!
lg Jennifer


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Freitag, 21. Juni 2019, 12:09

RTF Blau-Gelb Oberhausen








02.06.2019



Anfang Juni fuhr ich Sonntag Morgen nach Oberhauen um die RTF von
Blau Gelb Oberhauen zu fahren. Start sollte um 9 Uhr sein. Vor Ort traf
ich Harald und Familie und einige andere bekannte Gesichter. Eigentlich
wollte ich mich Harald und seiner Gruppe anschließen, musste aber noch
kurz vor dem Start das stille Örtchen aufsuchen. So startete ich gut 20
Minuten nach der Gruppe alleine.





Mein neu aufgebautes Peugeot Cologne von 1989 sollte endlich wieder
zum offiziellen Einsatz bei einer RTF kommen. Ich war gespannt wie es
sich schlug. Eine erste Tour war ja schon vielversprechend gelaufen.





Vom Start weg führte die Route nach Norden. Hinter Östrich ging es
ein Stück am Wesel-Datteln-Kanal nach Westen. Über den Kanal führte die
Route Richtung Nord-West bis kurz vor Marienthal. Bis zur ersten
Kontrolle auf einem Parkplatz im Dämmerwald nach 32 km fuhr ich relativ
flott mit einem Schnitt von 31,5 km/h. Das Peugeot konnte halt auch
schnell. Ein paar Kilometer vor der Kontrollstelle holte ich die Gruppe
ein, zog aber durch. An der Kontrolle wartete ich dann auf Harald und
Co.





An der Kontrolle verpflegte ich mich dann erst einmal. Danach ging es
deutlich geruhsamer mit der Gruppe weiter. Mein Peugeot machte aber
auch langsamer Spaß. Was hatte ich mein Rad in den letzten zwei Jahren
vermisst, obwohl ich natürlich viele andere gute Rennräder hatte. Aber
zu dem Peugeot hatte ich immer eine besondere Verbindung.





In einer nun eher östlichen Schleife passierten wir Raesfeld weiter
im Süden. Kleine Landstraßen und ein paar Gehöfte waren das einzige
Zeichen der Zivilisation.





Dann striffen wir Lembeck und durchfuhren kurz darauf Klein-Reken.
In Bahnhof Reken (ja, der Ort heisst wirklich so) kamen wir dann nach
knapp 62 km zur zweiten Kontrolle.





Hier gab es wieder eine Pause und ich konnte mir das einzige
Velomobil der RTF anschauen. Sonst sehe ich diese „Raketen“ oft bei
Brevet.





Wir machten uns auf den Rückweg. Den größten Teil der Strecke hatten
wir bereits hinter uns. Aber eine der Mitfahrerinnen bekam jetzt
Probleme. Das hohe Anfangstempo der Gruppe rächte sich wohl, und sie
fuhr sonst nur die 70er Strecken. Wir fuhren zurück nach Klein-Reken und
kamen dieses Mal durch Lembeck durch. Weiter westlich erreichten wir
Rhade und nach 80 km Erle.





Auch hier war die Landschaft sehr von der Landwirtschaft geprägt.





Nun führte uns die Route wieder nach Süden.





In der Nähe von Schermbeck traf ich dann auf dieses klassische
Gespann am Wegesrand. Ich musste einfach kurz anhalten und ein wenig mit
dem Besitzer quatschen. Der Wohnwagen war von 1959 und der Volvo Kombi
von 1965. Das war ein Gespann nach meinem Geschmack. Nur die Räder auf
dem Dach waren definitiv zu modern. Da hätte ich besser geeignetes
Material zu Hause gehabt (z.B. mein FBL Torino von 1959).





Bei blauem Himmel mit Schäfchenwolken gab ich Gas und hatte meine Gruppe bald wieder eingeholt.





Die Schafe schwitzten bestimmt ganz schön in ihrer dichten Wolle. Warm war es ja.





Bergauf bekam die schwächelnde Mitfahrerin von Harald Schiebehilfe. Es war auch nicht mehr weit bis zur dritten Kontrolle.





Diese kam dann nach ca. 93 km auf einem Parkplatz ein ganzes Stück
hinter Gahlen. Hier machten wir noch einmal länger Pause und die
Mitfahrerin kühlte den Kopf mit frischem Wasser. Über Besten und vorbei
an Kirchhellen ging es die letzten Kilometer zurück ins Ziel. Dort kamen
wir nach 116 km mit einem Schnitt von noch 23,5 km/h an. Ich versorgte
mich dort noch mit kühlem Getränk und quatschte noch eine Weile mit den
Leuten, bevor ich mein tolles Peugeot ins Auto lud und mich auf den
Heimweg machte.
lg Jennifer


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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sonne_Wolken« (21. Juni 2019, 13:03)


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Freitag, 21. Juni 2019, 13:49

Workum – Stavoren








07.06.2019



Pfingsten fuhr ich, wie jedes Jahr, wieder ans Ijsselmeer nach
Workum. Dort campierte ich auf dem Campingplatz Sudersé etwas ausserhalb
von Workum. Der kleine, familiäre Platz gehörte zu einem Bauernhof. Der
eigentliche Grund für meinen Urlaub dort, war natürlich wieder der
Marathon Fietselfstedentocht am Pfingstmontag. Aber ich fuhr bereits am
Freitag sehr früh los und kam bereits Morgens um 7:30 Uhr in Workum an.
Da es fürs Zelt aufbauen noch zu früh war, lud ich erst einmal mein Rad
aus und machte mich auf den Weg am Ijsselmeer entlang nach Stavoren.





Wegen der Tourerqualitäten hatte ich mein Giant Expedition aus Mitte
der 90er Jahre mitgenommen. Das war mit den Schutzblechen auch für
schlechtes Wetter gerüstet. Mit Regen und Wind musste man am Ijsselmeer
eigentlich immer rechnen. Dieses Mal war es aber zunächst sonnig, wenn
auch mit 10 bis 12 Grad noch etwas kühl.





Der Weg führte mich am Hafen von Workum vorbei. Hier war es so früh noch sehr ruhig.





Dann fuhr ich übers platte Land mit seitlichem Gegenwind Richtung Hindeloopen.





Bahnübergänge in den Niederlanden konnte man eigentlich nicht übersehen.





Vor 9 Uhr war ich bereits am Hafen von Hindeloopen. Auch hier war
Morgens noch nicht so viel los. Die meisten Freizeitschiffer schliefen
wohl noch und die Fischer waren längst wieder drin.





Der Himmel zog sich etwas zu und so war auch dieser überdimensionierte Sonnenstuhl nicht wirklich reizvoll für mich.





Die Kirche befand sich mal mitten in der kleinen Stadt. Seit einer
Sturmflut vor ein paar hundert Jahren, die den halben Ort schluckte,
befand sich die Kirche kurz hinterm Deich. Hindeloopen hatte damals viel
Land ans Meer verloren.





Auf dem Weg nach Stavoren traf ich auf diese neugierigen halbstarken Lämmer.





So malerisch die vielen Kanäle wirkten, ohne diese würde das Land im
Wasser versinken. Die Deiche halfen nicht gegen das Wasser welches von
unten drückte. Aber die Niederländer hatten über Jahrhunderte ein gutes
Entwässerungssystem entwickelt.





Ebenfalls typisch für Friesland waren die vielen Klappbrücken, wie hier in Stavoren.





Auf dem Kanal lagen einige maritime Klassiker. Es hätte mich schon
gereizt mal wieder aufs Wasser zu gehen. Aber andererseits fuhr ich
einfach zu gerne Rad.





Auch in Stavoren war Morgens noch nicht so viel los. Für eine Pizza war es jedenfalls noch zu früh.





Der Fisch am Hafen riss die Klappe auf. Und das zu Recht. In Stavoren spielte die Fischerei immer noch eine Rolle.





An der Hafenausfahrt von Stavoren konnte ich das Auslaufen eines
Plattbodenschiffes beobachten. Da waren also doch schon Einige wach.





Die Fischer hatten dagegen ihre Arbeit schon getan und die Netze hingen zum trocknen.





Fisch spielte in Friesland natürlich eine große Rolle auf der Speisekarte.





Auf dem Rückweg entdeckte ich dann zwischen Hindeloopen und Workum
dieses Haus. Ein Beweis das die Friesen Humor hatten. Am frühen Mittag
traf ich dann wieder auf dem Campingplatz in Workum ein. Leider war der
Platz wo ich und später meine Mitfahrer unsere Zelte aufbauen sollte
noch nicht geräumt. So wollte ich mich gerade nach Workum zum einkaufen
auf machen, als Doris mit ihrem vollgepackten Rad eintraf. Wir
verstauten ihr Gepäck solange bei mir im Auto und fuhren zu zweit mit
den Rädern nach Makkum.





Wir kamen zunächst am Makkumer Hafen an und suchten dann einen Laden
für Campingbedarf. Nach einigem Suchen hatten wir ihn dann auch
gefunden. Doris brauchte noch eine neue Isomatte. Danach hatten wir
beide Hunger, schließlich war es bereits nach 13 Uhr. Im Imbiss am Hafen
orderten wir Kibbelinge mit Patat (Pommes) und Kaffee. Wir setzten uns
draußen neben die Bude und genossen das leckere Mahl.





Dann machten wir uns entlang des Deichs auf den Weg zurück nach
Workum. Allenthalben begegneten uns die typischen Deichschafe. Am frühen
Nachmittag kurz nach 14 Uhr kamen wir dann wieder am Campingplatz an.
Ich hatte knapp 65 km mit einem Schnitt von 18 km/h auf dem Tacho. Mit
so einer schönen Tour konnte ein Urlaub doch nur gut beginnen. Bald
darauf konnten wir dann unsere Zelte aufbauen. Das war bei
auffrischendem Wind vor allem bei meinem großen Zelt nicht so einfach.
Abends trafen dann weitere Mitfahrer ein.
lg Jennifer


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Freitag, 21. Juni 2019, 15:22

Workum – Bolsward








09.06.2019

Pfingstsonntag fuhren wir Mittags noch zu viert nach Bolsward. Andy,
Ralf, Doris und ich machten uns bei einer Mischung aus Wolken und Sonne
und Temperaturen von etwas über 20 Grad auf den Weg. Natürlich war es
auch wieder windig, aber zum Glück nicht so stürmisch.





Mein Giant durfte die Nacht mit im Zelt verbringen. Der Vorraum war
so groß das das Rad locker mit rein passte. So blieb dem Expedition der
nächtliche Regen und Sturm bis Stärke 7 erspart. Das war schon heftig,
aber das Zelt hatte standgehalten. Der Sturm tobte bereits am Samstag
den ganzen Tag.





Nach Norden fuhren wir aus Workum raus und folgten dem Kanal. Bei dem
Wetter waren einige Radler unterwegs und auch das ein oder andere
Schiff sichteten wir auf den Kanälen.





Immer wieder gab es kleine Dörfer entlang des Kanals.





Und Manche hatten die Liegestelle fürs Boot direkt vor der Haustür.





Typisch für Friesland war das alles sauber und ordentlich war. Die Friesen wollten es offensichtlich gerne schön haben.





Gebremst wurde unser Vortrieb dann durch eine Schranke. Doch statt
eines Bahnübergangs erwartete uns eine Klappbrücke über den Kanal.





Nach gut 15 km hatten wir Bolsward erreicht. Auf der Bühne war gerade
nichts los. Offensichtlich war man aufgrund des Sturms etwas spät mit
dem Aufbau dran.





Das riesige Trikot war ebenfalls bereits aufgeblasen und wehte im
Wind. Kurz darauf trafen wir Toto mit seinem Hightech MTB aus Carbon mit
elektrischer Schaltung. Er war woanders in einer B&B Unterkunft
abgestiegen. Er wollte am nächsten Tag auch den Marathon fahren. Und das
mit dem MTB, Respekt.





Nun bummelten wir zu fünft durch Bolsward und sogen die Atmosphäre
der Veranstaltung in uns ein. Alles war für den großen Tag geschmückt.





Die Hinweise auf den großen Marathon konnte man gar nicht übersehen. Viele Rennradler tummelten sich mit uns in den Gassen.





Am Rathaus von Bolsward würde Pfingstmontag der Start erfolgen. Und
wir würden wieder dabei sein. Es war meine vierte Elfstedentocht.





Eine alte Kirchenruine diente mit ihrem luftigen Glasdach als Eventhalle.





Die Fassade gab sich immer noch imposant.





Bolsward war nicht Gotham City, trotzdem gab es hier einen Fledermaus-Brunnen.





Schließlich verabschiedeten wir uns von Toto nach unserer Besichtigungstour und verließen Bolsward.





Den Rückweg fuhren wir Richtung Makkum. Leider fiel Doris an einer
Ampel am Ende von Bolsward im Stand um, weil sie den Fuß nicht mehr aus
dem Klickpedal bekam. Eine Schürfwunde und Prellungen am Knie waren die
Folge. Mehr als ärgerlich sich zu verletzen. Aber sie konnte die Fahrt
fortzetzen.





Kurz nach diesem Foto geriet dann Ralf in eine schmale Furche rechts
neben den Betonplatten und es riss ihn kopfüber über den Lenker. Ich
konnte zum Glück noch ausweichen und fuhr nicht in ihn rein. Aber er
hatte ordentliche Schürfwunden und Prellungen abbekommen und das
Carbonrad hatte einige Kratzer. Nachdem der Schock überwunden war,
konnte er aber ebenfalls weiter fahren. Ich machte mir allerdings schon
etwas Gedanken über unsere kleine Unfallserie, hatte ich doch Ende
Februar ebenfalls einen Abgang über den Lenker gehabt. Hoffentlich
passierte nicht noch mehr.





Von Makkum aus ging es dann entlang des Ijsselmeeres weiter nach Workum.





Nach knapp 36 km mit einem Schnitt von 22 km/h kam unser Campingplatz in Sicht.





Jens war mittlerweile mit seinem ungewöhnlichen Moulton mit
Vollfederung und Rennlenker auch in die Gänge gekommen. Nach dem
Besorgen von Grillgut und der Ankunft weiterer Mitfahrer, wie z.B. Welli
wurde dann gemeinsam gegrillt. Da ich kein Fleisch aß, hatte ich mir
Grillkäse besorgt. Bis spät in den Abend wurde gequatscht, gegrillt und
Bier (in meinem Fall alkoholfreies) getrunken. Ich verabschiedete mich
dann von Allen, um noch etwas Schlaf zu bekommen. Am nächsten Morgen
mussten wir richtig früh raus.
lg Jennifer


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477

Freitag, 21. Juni 2019, 18:51

Fietselfstedentocht 2019








10.06.2019

Am Pfingstmontag klingelte der Wecker in aller Frühe um 3:30 Uhr.
Müde quälte ich mich aus meinem Zelt und schleppte mich zur Dusche.
Danach noch ein schnelles Frühstück und ich war fertig, dachte ich.
Meine Mitfahrer standen auch schon parat, als ich feststellte das meine
Kamera nicht dort war, wo ich sie Abends hinpackte. Eine schnelle Suche
brachte keinen Erfolg und so schickte ich die Anderen vor. Denn ohne
Kamera würde ich sicher nicht fahren. Eine Tour ohne Fotos unterwegs
ging gar nicht. Ich würde sie schon wieder einholen. Nach mehreren
erfolglosen Suchversuchen im Zelt lief mir die Zeit davon. Dann endlich
fand ich die Kamera dort, wo ich zuerst gesucht hatte. Sie hatte sich
versteckt. Mit einer halben Stunde Verspätung brach ich dann bei Regen
und Dämmerung auf.





Bei meiner vierten Fietselfstedentocht fuhr ich mit meinem Giant
Expedition Reiserenner aus Mitte der 90er Jahre. Traditionell nahm ich
jedes Jahr ein anderes Rad. Da ich sehr viele Rennräder besitze, reichte
das Repertoire sicher noch für etliche Jahre.





Mit einer halben Stunde Verspätung startete ich dann in einer
späteren Startgruppe. Das war zum Glück bei dem Marathon durchaus
möglich und üblich.





Auf dem Weg nach Harlingen zur ersten Kontrolle fuhr ich ziemlich
schnell trotz Regen und schrägem Gegenwind und überholte viele Gruppen.
Meine war nicht dabei. Aber die hatten ja auch 30 Minuten Vorsprung.
Dank meiner langen Schutzbleche wurde ich wenigstens nicht von unten
nass.





Die 19 km bis Harlingen hatte ich schnell hinter mir.





Die roten Steine waren bei Nässe mit Vorsicht zu genießen und so fuhr
ich vor allem in den Kurven etwas langsamer durch Harlingen.





Ein kleiner Stau an der Kontrolle, dann ging es für mich ohne Pause weiter.





Jetzt ging es entlang der Nordsee gegen den stärker werdenden Wind.
Ich hatte ganz schön zu kämpfen. Bergauf war ich zwar schneller
geworden, aber mein Gewichtsverlust hatte bei Gegenwind auf gerader
Strecke anscheinend leichte Nachteile. Ich versuchte mir meine Kräfte so
einzuteilen das ich flott genug voran kam, mich aber nicht müde fuhr.
Der Regen ließ langsam nach.





Irgendwann nach Franeker oder Holwerd riss der Himmel auf. Es wurde
wärmer und die Straße trocknete ab. Der böige Wind war aber immer noch
da.





Nach der Kontrolle in Dokkum kam ich nach über 100 km am späten
Vormittag in Leuwarden an. Meine Gruppe hatte ich immer noch nicht
gefunden. War ich wirklich so langsam? Ich machte Pause auf der üblichen
Wiese und fischte das Handy raus. Es gelang mir Kontakt zu Andy
aufzunehmen und erfuhr das die Gruppe eine gute Stunde hinter mir war.
Wo hatte ich die bloss übersehen? Na ja, das konnte bei 15.000 Startern
durchaus passieren. Leider erfuhr ich dann auch das Doris aufgeben
musste. Ihr Knie, das vom Sturz am Vortag lädiert war, machte große
Probleme und so gab sie auf. Ralf, der ebenfalls gestürzt war, war ein
ganzes Stück vor mir unterwegs. Er war bereits um 5 Uhr im ersten
Startblock gewesen und fuhr ein ziemlich flottes Tempo. Später erfuhr
ich das er bereits um 15 Uhr im Ziel war. Ich beschloss alleine weiter
zu fahren und nicht auf die Anderen zu warten. Eine Stunde war mir
einfach zu lange.





Auf den letzten Kilometern kam der Wind dann schräg von Hinten. Ich machte wieder ordentlich Tempo und sparte trotzdem Kraft.





Nach über 140 km kam ich wieder nach Bolsward. Dieses Mal strahlte
die Sonne bei 25 Grad. Die große Schleife war geschafft. Jetzt hatte ich
„nur“ noch knapp 100 km vor mir.





Vor der alten Kirchenruine gab es Livemusik. Ich trank eine heiße
Gemüsebrühe und füllte meine Trinkflaschen auf. Dann ging es schon
weiter. Keine Zeit für eine längere Pause. Auch wenn die Schleife kürzer
war, würde ich doch zum Ende hin wieder viel Gegenwind haben. Ich war
vorgewarnt.





Kurz nach Bolsward hatte mich dann der Gegenwind wieder gepackt. Der
Wind hatte wohl etwas gedreht. Der Kampf ging also früher als erwartet
los. In Sneek machte ich noch einmal kurz Pause, dann ging es durch
Ijlst, Sloten und Oudemirdum.





Die Schleife und der Wind drehten sich und wir erreichten das
Ijsselmeer, welches bereits am Horizont zu sehen war. Jetzt kamen einige
Deichauffahrten die ich mit vollem Tempo im Wiegetritt fuhr. Zum Glück
war dieses Mal keine langsamere Gruppe im Weg. Leider gab es naturgemäß
zu wenig Steigungen als das ich daraus einen Vorteil hätte ziehen
können. So blieb nur der Kampf gegen den Wind.





In einem der Orte durch die wir kamen spielte eine Band, die auf beiden Seiten der kleinen Straße aufgestellt war.





Die Brücke war so steil, das wir schieben mussten. Das hielt
natürlich auf. In Stavoren waren es nur noch etwas über 30 km bis ins
Ziel. Das Wetter wurde wieder deutlich schlechter. Bevor es anfing zu
regnen machte ich noch schnell eine kurze Pause um etwas zu essen und zu
trinken.





Bei einsetzendem Nieselregen kämpfte ich mich nach Hindeloopen und
bis Workum. Von hier aus waren es noch 12 km ins Ziel oder 3 km zum
Campingplatz. Natürlich entschied ich mich für die 12 km. Was für eine
Frage. Auch wenn das dann noch einmal 15 km zurück bedeuteten. Der Regen
wurde stärker.





Einige Minuten nach 20 Uhr stellte ich mein Rad im Ziel ab.





In dem großen Festzelt bekam ich den letzten Stempel in meine Kontrollkarte und anschließend meine vierte Medaille.





So sieht sie aus, die begehrte Medaille. 242 km mit einem Schnitt von
über 22 km/h hatte ich im Ziel. Es war von den vier erfolgreichen
Teilnahmen meine schwerste Tocht. Aber ich hatte es geschafft und auch
nie ans aufgeben gedacht. Nächstes Jahr bin ich hoffentlich wieder
dabei. Dann wieder mit einem anderen Rad. Obwohl das Giant natürlich
gute Langstreckeneigenschaften hatte. Nur die Position am Unterlenker
hätte im Gegenwind tiefer sein können.



Im stärker werdenden Regen fuhr ich zurück nach Workum. Am Horizont,
irgendwo bei Workum oder dahinter, zuckten Blitze über den Himmel. Oh
je, ich fuhr direkt auf das Gewitter zu. Kurz vor dem Gewitter erreichte
ich dann um 21 Uhr nach insgesamt 272 km den Campingplatz. Ich hatte
gerade trockene Sachen an und sass bei den da gebliebenen, bzw. bereits
zurück gekehrten im großen Vorzelt von Thomas Wohnwagen, da brach das
Unwetter richtig los. Puh, Glück gehabt. Während wir gemütlich Bier
tranken und quatschten kamen ca. 1,5 Stunden nach mir der Rest der
Gruppe im Dunkeln gegen 22:30 Uhr patschnass an. Die Armen sind richtig
von oben geduscht worden. Aber auch die wurden dann versorgt und hatten
die Tocht erfolgreich absolviert. Im nachhinein erfuhr ich das die Tocht
zu dem Zeitpunkt bereits abgebrochen war und die noch auf der Strecke
Verbliebenen mit Bussen in Sicherheit gebracht wurden. Die Abbruchquote
war dieses Mal wohl auch sehr hoch. Aufgrund der Wettervorhersage waren
Morgens statt 15.000 auch „nur“ 12.800 Fahrer/innen gestartet.
lg Jennifer


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Freitag, 21. Juni 2019, 20:57

Workum








11.06.2019

Am Tag nach dem Marathon war chillen angesagt. So schlief ich länger
und stand später auf. Das Wetter war wieder gut, die Gewitter abgezogen.
Um mich herum machte sich bereits hektische Betriebsamkeit breit. Die
Meisten aus meiner Gruppe reisten ab, oder waren schon weg. Ich wollte
noch einen gemütlichen Tag in Workum verbringen, schließlich hatte ich
noch Urlaub. Nachdem ich gefrühstückt und mich vom Rest der Bande
verabschiedete hatte, beschloss ich zum Mittagessen mit dem Rad nach
Workum rein zu fahren.





Auf dem Weg in den Ort begegnete ich mal wieder der Katze, die wohl
in der Nähe des Hafens wohnte. Sie sonnte sich auf dem kleinen Deich,
der den Hafen abtrennte.





Auf dem Marktplatz ging ich zu meinem Lieblingsimbiss und orderte Kibbelinge mit Patat.





Echt lekker! Lag wohl an der friesischen Luft das mir Fritiertes so gut schmeckte.





Nach dem oppulenten Mahl fuhr ich zum örtlichen Supermarkt um für die
letzten beiden Tage einzukaufen. Mit voller Packtasche ging es dann zum
Hafen. Hier bestaunte ich die vielen schönen Plattbodenschiffe.





Vom Ijsselmeer aus fuhr dann ein großes Schiff in den Hafen ein. Ich
beobachtete die Manöver der Crew und fuhr anschließend zurück zum
Campingplatz. An diesem Tag kam ich nur auf knapp 8 km, fühlte mich aber
wunderbar entspannt. Genau das Richtige nach einem anstrengenden
Marathon. Am nächsten Tag würde ich auch abreisen. Aber ich hatte es
nicht eilig und wollte zum Abschluß noch nach Harlingen. Aufgrund des
schlechteren Wetters am Mittwoch fuhr ich dann doch mit dem Auto, statt
dem Rad und machte den Stadtbummel zu Fuß. Erst am späten Nachmittag
ging es dann wirklich nach Hause. Ein schöner und abwechslungsreicher
Urlaub ging zu Ende.
lg Jennifer


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479

Freitag, 21. Juni 2019, 22:17

Hallo Sonne_Wolken,
hallo zusammen,

wie ich sehe, hattest Du ein paar schöne Tage. Was hätte mir am besten gefallen ? Ja das Volvogespann mit Sicherheit und die von Dir erwähnte sowie abgelichtet Kirche. So ein Glasdach steht der alten erhabenen Architektur besonders gut. Ich wage sogar zu behaupten, davon hätten die Erbauer früher geräumt.

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480

Samstag, 22. Juni 2019, 09:22

Manchmal vergeht einem ja aller Spaß am Radfahren bei Dir:



Nur gut, dass ich solche Staus nur aus Kalkutta kenne.



Aber schön, dass Du uns auch an schöne Orte ohne Helmis führst!

Ach sag ma, ich hab beim letzten Mal in Amsterdam überhaupt keinen Helm gesehen; der gemeine Höllander an un für sich erkennt ja schon von weitem wenn ihm nen Mof entgegenkommt.


:airborne:
man fährt oder schiebt

2020: ohne Tacho
Origirat: (15.09.1979)
Insgesamt: bestimmt einmal rum


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