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Sonne_Wolken

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Unterwegs von: Phönix-West

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Montag, 24. Juni 2019, 09:54

Anfahrt nach Rünthe








14.06.2019



Am Ende meines Urlaubs stand noch ein Forumstreffen des 2radforum an.
Freitag war Anreise. Da das Treffen in Rünthe am Datteln-Hamm-Kanal
stattfand, wäre meine Anreise von Dortmund arg kurz gewesen. Um dennoch
eine schöne Tour zu haben fuhr ich einen Umweg Richtung Norden durchs
Münsterland. Bereits am Donnerstag packte ich meine Radtaschen und
bereitete das Rad vor. Freitag ging es kurz nach 10 Uhr in Hörde los.





Mein Giant Expedition war für diese kleine Reise sehr gut ereignet.
Endlich konnte ich das Rad mal mit etwas mehr Gepäck testen. Im Laufe
der drei Tage würde ich so einige neue Erkenntnisse über die
Reisetauglichkeit des Giant gewinnen.





Von Hörde aus folgte ich zunächst dem Emscherweg nach Norden. Hinter
der Schnettkerbrücke fuhr ich durch die wunderschön blühenden
Kleingärten. Es war sonnig und schon einigermaßen warm.





Die „Raumstation“ gehörte zur Emscherkunst 2016.





In der Nähe des Dortmunder Hafens wechselte ich von der Emscher rüber zum Dortmund-Ems-Kanal.





Viel war am Freitag Vormittag nicht los am Kanal. Ich genoss das Sommer-Ferien-Gefühl in vollen Zügen.





Nach einigen Kilometern am Kanal überquerte ich diesen Richtung
Brambauer. Jetzt mutete die Landschaft schon fast münsterländisch an,
obwohl ich mich immer noch am Rande des Ruhrgebietes befand.





Weiter ging es nach Norden. Nachdem ich ebenfalls den
Datteln-Hamm-Kanal überquert hatte, fuhr ich weiter nach Borken und
befand mich jetzt wirklich im Münsterland.





Neben den großen Ebenen gab es im Münsterland durchaus auch sanft geschwungene Hügelchen. Ganz flach war es also nicht.





Mittlerweile war es angenehm warm, aber nicht heiß. So genoß ich das
frühsommerliche Wetter. In Bork hatte ich meine Fahrtrichtung nach Osten
geändert. Ziel war es jetzt in einem Bogen nach Werne zu gelangen.





Viele Wege und Orte kannte ich bereits von meinen Münsterlandtouren
mit Tom. Hier hatte ich auch schon öfters für ein Foto angehalten.
Weiter ging es auf dem Weg links.





Nun konnte mein Giant auch noch seine Geländetauglichkeit unter
Beweis stellen. Ein ausgewaschener Feldweg stellte für die 32 mm
Rennslicks jedenfalls noch kein Hindernis dar. Überhaupt fuhr sich das
Giant selbst mit Gepäck sehr ausgewogen. Auch im Wiegetritt wackelte da
nichts. Und die paar Kilo mehr an Gepäck machten sich auch weniger
bemerkbar als ich erwartet hatte.





Einen teilweise aufgeweichten Waldweg im Kohuesholz meisterte ich
auch noch gut. Ich war mehr als zufrieden mit meinem Reiserenner. Das
war für mich Urlaub pur.





Bald hatte mich der Asphalt, zumindest vorläufig wieder. Außer einer
kurzen Trinkpause oder einem Fotostop war ich bisher durch gefahren.
Kurz darauf kam noch einmal eine Schotterpassage.





Blauer Himmel mit nur wenigen weißen Wölkchen und 22 bis 23 Grad, was
wollte man mehr. Die Mittagszeit war längst überschritten und ich
machte mir bereits Gedanken über die wohlverdiente Mittagspause. Dann
kam schon Werne in Sicht. Jetzt war es nicht mehr weit zum Kanal und
damit nach Rünthe.





Ich durchquerte Werne und dahinter überquerte ich die Lippe. Kurz vor
dem Datteln-Hamm-Kanal und dem Gästehaus lag rechts ein türkischer
Imbiss an der Straße. Endlich Zeit für eine Pause. Ich orderte türkische
Pizza mit Salat und Pommes und einer kühlen Limo. Draußen auf einer
Bierbank ließ ich mir mein spätes Mittagsmahl schmecken. Dann rollte ich
die paarhundert Meter zum Gästehaus. Dort saß bereits Roger und wartete
auf den Rest der Bande. Nach einiger Zeit kam dann auch Spike der
Organsisator dazu. Dann trafen nach und nach die anderen Teilnehmer ein.
Wir verteilten die Zimmer und dann schickten wir ein paar Leute zum
einkaufen los. Es sollte noch am Abend gegrillt werden. So ging der
erste Tag unseres Treffens mit viel quatschen, Bier trinken und grillen
(für mich und Anette gab es extra vegetarisches Grillgut) zu Ende. Ach
ja, meine Tourstrecke am Freitag betrug 60 km die ich mit einem sehr
gemütlichen Schnitt von 18 km/h gefahren war. Eine echte Genusstour
eben.
lg Jennifer


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Montag, 24. Juni 2019, 12:44

Tour de Rünthe








15.06.2019





Am Samstag wachte ich relativ früh auf. Nach der Morgentoilette
machte ich einen kurzen Spaziergang am Kanal entlang. Viel war noch
nicht los, aber der Ausflugsdampfer gegenüber an der Marina Rünthe wurde
schon startklar gemacht. Es war kühl aber trocken.





Nach dem Frühstück machten wir uns ebenfalls fertig für eine
gemeinsame Tour. Astrid und Kirsten fuhren die Tour leider aus
gesundheitlichen Gründen nicht mit und wollten sich die Zeit am Kanal.
bzw. im nahe gelegenen Werne vertreiben. Mit dabei waren aber Roger,
Ulle, Tom aka Spike, Alex, Kartoffel, Jacqueline, Pit, Anette und ihr
Mann und dann noch ich. Spike hatte da eine schöne Strecke in Petto.
Leider hatte es sich mittlerweile ziemlich zugezogen.





Die ungewöhnlichsten Räder in unserer Gruppe waren sicher die beiden Cruiser von Jacqueline und Pit.





Leider fing es dann an zu nieseln als wir zu zehnt am Datteln-Hamm-Kanal starteten.





Also schnell die Regenjacken übergezogen und weiter ging es. So
richtig stark wurde der Regen zum Glück nicht. Über eine alte Bahntrasse
fuhren wir nach Süden über Bergkamen bis nach Kamen.





In Kamen wechselten wir dann auf den Sesekeweg nach Westen. Da es
aufgehört hatte zu regnen, verschwanden die Regenklamotten in den
Taschen. Ab und zu kam die Sonne heraus und es wurde wärmer.





Jacquelines Hund Mina, genannt Minchen durfte dann auch mal aus der
Transportbox raus und nebenher laufen. Mit 16 km/h war sie für einen
kleinen Hund ganz schön flott.





Der Sesekeweg führte uns zum Datteln-Hamm-Kanal und unserem Endpunkt
Preußenhafen. Wo früher Frachtschiffe ent- und beladen wurden, legten
Heute Freizeitschiffer und Radler an. Wir genehmigten uns im Imbiss am
Hafen Currywurst mit Pommes, bzw. Pommes-Schranke und etwas kühles zu
trinken. So verbrachten wir unsere Pause. Dann mussten wir uns leider
von Anette und ihrem Mannverabschieden, die früher heim mussten.





Der Rest der Gruppe fuhr nach der Pause am Horstmarer See vorbei.





Die Wege und Straßen hier kannte ich natürlich alle. Aber in der Gruppe machte die Tour einfach Spaß.





So erreichten wir das alte Römerlager in Oberaden. Hier machten wir eine kleine Besichtigungstour.





Dort wurde bereits mit Hilfe eines Fördervereins ein Teil der
Lagermauer wieder aufgebaut. Momentan war man mit der Rekonstruktion des
Nordtores beschäftigt. Ausführlich wurde uns auf unterhaltsame Art
alles erklärt. Der Eintritt war kostenlos, aber einige von uns tätigten
eine Spende für dieses tolle Projekt.





Nach dieser Exkursion fuhren wir ein Stück weiter und kamen zum
Stadtmuseum Bergkamen. Dort ging es nicht nur um die Zeit der Römer,
sondern wie man auch von Außen gut sehen konnte um die
Bergbauvergangenheit der Region.





Ich machte aber nur schnell ein paar Fotos durch den Zaun.





Dann gesellte ich mich wieder zu den Anderen an der Eisdiele
gegenüber. Ich gönnte mir auch so eine leckere Erfrischung. Die
Temperaturen waren mittlerweile auch über 20 Grad. Also genau richtig
für ein Eis. Wir fuhren über den Kuhbachweg weiter um Oberaden herum und
gelangen zum Einstieg auf die Halde Großes Holz. Jetzt war kurbeln
angesagt, war die Steigung auf die Halde doch mit steilen Rampen
gespickt. Die erste Rampe schob ich noch, doch dann packte mich der
Ehrgeiz.





Nach schweißtreibender Arbeit kam ich oben an. Dank des langen
Hinterbaus meines Giant war es gut für die Kurbelei bergauf geeignet.
Ich hatte nicht das Gefühl das das Vorderrad hochstieg. Nach einer
ganzen Weile kam Roger mit seinem Crosser den Berg hoch. Wir Beiden
warteten noch einmal eine lange Zeit, bevor wir die Ersten vom Rest der
Gruppe den Berg hoch schieben sahen. Für die Meisten war es doch ein
bisschen steil. Die Aussicht von hier oben war natürlich grandios. In
Richtung Süden konnte man sogar weit am Horizont den Haarstrang und
dahinter die Berge des Sauerlandes sehen. Richtung Osten sah man ein
Versuchsgelände von Bayer Leverkusen. Keine Ahnung was die dort machten.





Irgendwann waren alle oben und wir stellten erst die Räder und dann
uns für ein Gruppenfoto auf. Die Abfahrt war dann sehr rasant und
erforderten gute Bremsen.





Unten bremsten dann ein paar Schranken unseren Vortrieb. Danach
fuhren wir entlang der Chemiebude und vorbei am Beversee zurück zum
Kanal und dem Gästehaus. Lediglich 40 km und 16,5 km/h als Schnitt waren
die Tourdaten. Nicht besonders viel, aber schön wars. Und das war ja
wohl die Hauptsache.





Gegen Abend fuhren wir dann wieder zum nächsten Supermarkt und
kauften für den Grill ein. Ich nahm wieder vegetarisches Grillgut und
Pizzabrötchen. Die ließen sich auch gut grillen. Alex besorgte uns noch
einen Tisch. So saßen wir an der langen Tafel und ließen es uns
schmecken. Bier und Radler gab es natürlich auch wieder.





Spike war unser kompetenter Grillmaster. So machte ein Radtreffen
doch wirklich Spaß. Gut aufgelegte Leute, leckeres Essen plus Getränke
und einfach viel Spaß. Gesellig klang der Abend aus. Nach Einbruch der
Dämmerung verabschiedete ich mich in mein Zimmer.
lg Jennifer


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Dienstag, 25. Juni 2019, 09:22

Heimfahrt








16.06.2019

Sonntag galt es Abschied zu nehmen. Nach dem Frühstück war die
Abreise geplant. Für mich ging es heim nach Dortmund. Aber nicht ohne
einen „kleinen“ Umweg. Da ich mich ganz gut auskannte, wollte ich
Richtung Süden zum Hellweg fahren. Weiter sollte es dann über den
Haarstrang zur Ruhr gehen und noch ein Stück weiter bis zum Rand des
Sauerlandes. Ich brauchte einfach noch ein paar Höhenmeter und war
gespannt wie sich mein gepacktes Giant Expedition dort verhielt. Aber
erst stand noch das gemeinsame Frühstück an. Dort war ich als
Morgenmuffel sicher nicht die beste Gesellschaft. Ich brauche einfach
eine Weile bis ich in Schwung kam. Danach wurde gepackt und die Räder
beladen. Einige verabschiedeten sich bereits.





Zusammen mit Alex brachte ich noch Astrid und Roger zum Bahnhof in
Kamen. War ja eh meine Richtung. Dort verabschiedete ich mich nach einer
Weile von den Dreien und fuhr alleine weiter Richtung Süden.





Mein nächstes Ziel war Königsborn. Auf dem Weg dorthin traf ich in
Südkamen auf einen Triathlon. Unter äußerster Vorsicht durfte ich die
Radstrecke kreuzen.





Das nächste Hindernis war dann ein geschlossener Bahnübergang.





Trotzdem erreichte ich bald Königsborn und kurz darauf Unna.





Weiter führte mich der Weg ein Stück über den Hellweg und dann nach Uelzen.





Nun fuhr ich nach Kessebüren über den Haarstrang. Eine Steigung
folgte der nächsten. Aber selbst mit Gepäck waren die steileren Passagen
kein Problem. Im Wiegetritt fuhr sich das Giant sehr stabil, nichts
wackelte, trotz der weit hinten sitzenden Packtaschen. Das lag wohl auch
an dem langen Hinterbau des Rades.





Auch bergab fuhr sich das Giant bei hohen Geschwindigkeiten sehr
stabil, selbst mit nur einer Hand am Lenker. Eben ein echter
Reiserenner.





Noch bot das Wetter einen Mix aus Sonne und Wolken bei angenehm sommerlichen Temperaturen.





Die Route führte mich nun langsam aber sicher Richtung Ruhr. Kurz vorher passierte ich noch Dellwig.





Dann überquerte ich die Ruhr.





Statt unten im Ruhrtal zu fahren, erklomm ich die Höhenzüge des Sauerlandes neben der Ruhr.





Der Himmel zog sich immer mehr zu. Es sah sehr nach Regen aus. Ich
sollte mich beeilen. Ich fuhr über Hennen und Rheinen zurück zur Ruhr.
Nach dem erneuten Überqueren der Ruhr kam die lange Steigung bei
Geisecke. Hinter der A1 erreichte ich dann Lichtendorf. Bisher war es
noch trocken. Nach Sölderholz fuhr ich einen Schlenker nach Westen und
kam durch Aplerbeck.





Von Aplerbeck aus fuhr ich hoch nach Berghofen. Dort gönnte ich mir
bei wieder freundlicherem Himmel und angenehm warmen Temperaturen noch
ein Eis, bevor es hinunter nach Hörde ging. Nach 65 km mit einem Schnitt
von 18 km/h kam ich Nachmittags zu Hause an. Einige Höhenmeter hatte
ich auch gesammelt. Damit neigte sich mein Urlaub dem Ende zu. Den Rest
des Tages relaxte ich.
lg Jennifer


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Dienstag, 25. Juni 2019, 14:09

Juni Klassikerausfahrt Lünen








20.06.2019

Mitte Juni fand an Fronleichnam eine Klassikerausfahrt in Lünen
statt. Startpunkt war wieder das Stauwehr Westfalia an der Lippe.





Ich fuhr das erste Mal wieder mein Raleigh 653 Race von 1988 nach dem
Sturz Ende Februar. Ich hatte Lenker und Vorbau ausgetauscht. Ausserdem
kam ein anderer Laufradsatz mit Suntour Naben und 23 mm Schlauchreifen
zum Einsatz. Auf dem Montageständer schaltete sich die Kombination der
Suntour Kassette mit der Superbe Pro Schaltung einwandfrei.





Gegen 12 Uhr sollte Abfahrt sein. Zu neunt ging es dann bei bewölktem
Himmel aber warmen Temperaturen los. Dafür war es windig, aber nicht
stürmisch.





Über Wethmar führte Tom uns nach Cappenberg. Kurz nach dem Blick aufs Schloss erwartete uns die erste größere Steigung.





Hinter Hassel bogen wir kurz vor Bork nach Norden ab. Immer wieder
gab es kürzere knackige Anstiege. Bei 8 bis 9% bekam ich dann Probleme
mit den größeren Ritzeln hinten. Die Kette sprang und ich verlor
ordentlich Schwung. Ärgerlich! Da musste ich wohl noch einmal
nachbessern und dem Problem auf den Grund gehen. Auch wenn ich besser
den Berg hoch kam, brauchte ich das 28er Ritzel doch ab und zu wenn es
steiler wurde, um mein Knie nicht zu überlasten.





Hinter dem Ternscher See unterquerten wir den Dortmund-Ems-Kanal und
passierten Olfen weiter im Norden. Nächster Ort war dann Seppenrade. Von
hier aus fuhren wir wieder etwas westlicher.





Dann ging es eine ganze Weile durch die Borkenberge. Hier war früher
ein Truppenübungsplatz und überall hingen Schilder das abseits der
Straße Lebensgefahr bestünde. Wir blieben natürlich brav auf der Straße.
Am Rande von Sythen schwenkten wir dann nach links zum Haltener
Stausee. Dort kehrten wir dann nach über 50 km in einem Biergarten ein.
Es gab Pommes und ein schön kaltes Radler und als Nachtisch Kaffee und
Kuchen.





Nach der Pause fuhren wir durch den Wald parallel zur Stever bis Overrath. Danach ging es weiter nach Hullern.





Wir durchquerten den Naturpark Hohe Mark und fuhren einen südlichen
Bogen um Olfen herum. Teilweise waren die Straßen etwas feucht, wir
fuhren also dem Regen hinterher. Zum Glück holten wir ihn aber nicht
ein.





Durch Vinnum hindurch erreichten wir Bork.





Eine letzte größere Steigung erwartete uns auf den Weg zurück nach Cappenberg. Dann erreichten wir unseren Startpunkt in Lünen.





Mit dabei waren von links nach rechts: Martin, Jürgen, Kai, Tom, ich (Jennifer), Jörg, Werner, Sebastian und Torsten.





Tom und ich verabschiedeten uns von den Anderen und fuhren zurück zum
Preußenhafen, in dessen Nähe mein Auto stand. Knapp 98 km fuhr ich mit
einem Schnitt von 22,5 km/h. Am nächsten Tag war mein Körper voller
kleiner roter Pusteln. Die anderen hatten wohl das gleiche Problem. Wie
ich erfuhr lag das an den Haaren des Eichen-Prozessionsspinners, die
giftig waren und teilweise vom Wind mitgetragen wurden. Einfacher
Kontakt der fast unsichtbaren Haare reichte aus um eine allergische
Reaktion hervorzurufen. Die fiesen Dinger juckten wie verrückt. Na toll.
lg Jennifer


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Donnerstag, 27. Juni 2019, 10:38

Die Alien-RTF Düsseldorf








22.06.2019

Die Grundschule in Düsseldorf Flehe sah am letzten Samstag Morgen gar
nicht wie die Basis von Aliens aus. Und doch hatten die Radsport Aliens
Düsseldorf die Schule zur Basis ihrer RTF auserkoren. Das ungewöhnliche
dieser RTF war vielleicht die Kleeblatt-Form der Strecke. Ich traf
Morgens um 8:20 Uhr dort ein. Start sollte um 9 Uhr sein. Viel war noch
nicht los, aber das würde sich ändern. Noch waren die Temperaturen
angenehm mit etwas über 20 Grad. Nachmittags sollte es dann Richtung 28
Grad gehen. Viel Sonne und nur ein paar harmlose Wolken sollten den
Himmel zieren.





Dieses Mal begleitete mich mein Gazelle Formula Cross von 1990. Ich
hatte den Crosser bereits mit 28 mm Straßenreifen und anderen Pedalen
ausgerüstet. Ein Flaschenhalter wurde ebenfalls nachgerüstet. Das Rad
fuhr sich auch auf der Straße sehr ausgewogen und bügelte mit den
breiten Reifen Unebenheiten besser glatt.





Langsam füllte sich der Schulhof und einige bekannte Gesichter
tauchten auf. Ich beschloss zusammen mit Renate, Christine und
Karl-Peter in einer Gruppe zu fahren.





Gegen 9 Uhr ging es los. Auf der Fleher Brücke überquerten wir den Rhein.





Rhein abwärts fuhren wir dann auf der Neusser Seite über Grimlinghausen nach Gnadental.





Nachdem wir Norf durchquerten, passierten wir den Rand von Weckhoven. Nun wurde es sehr ländlich.





Es ging wortwörtlich übers platte Land. Nur ab und zu kam ein kleiner Ort, wie z.B. Neukirchen in Sicht.





Kurz hinter Höningen erreichten wir das erste Mal die Kontrolle auf
dem Sportplatz vom DJK Eintracht Höningen. Hier versorgten wir uns und
machten uns anschließend bei wärmer werdenden Temperaturen auf den Weg
die Schleife 2 für die 70er Strecke zu fahren.





In Ramrath bogen wir rechts auf die Schleife ab. Dann ging es durch die Felder nach Gohr und weiter nach Nievenheim.





In einem Bogen führte uns die Route dann vorbei an Horrem und durch
Straberg nach Frixheim. In Deelen bogen wir Richtung Kontrolle ab. Die
erreichten wir dann nach ein paar Kilometern ein zweites Mal.





Da Christine die nächste Schleife nicht mehr mitfahren konnte,
machten wir schnell noch ein Gruppenfoto. Von links nach rechts: ich
(Jennifer), Christine, Renate und Karl-Peter.





Dann gab es noch ein Foto von mir mit meiner roten Gazelle.





Nun nur noch zu dritt machten wir uns auf den Weg die 110er Schleife
Nr. 3 zu fahren. Sie sollte die meisten Höhenmeter haben, war es bisher
doch eher flach. Am Horizont sahen wir die größte Steigung, die
Vollrather Höhe bereits vor uns.





Der Weg führte uns direkt in die Richtung der alten Abraumhalde.





Immer näher kam die Halde. Schon seit einigen Jahren hatte ich diese
Höhe bei diversen RTF immer wieder erklommen. Bis fast ganz Oben betrug
die Steigung ca. 1,5 km bei ca. 5 bis 6 % Steigung im Mittel. Danach
wurde die Steigung deutlich flacher bis nach insgesamt 3 km der höchste
Punkt bei etwas über 180 Meter ü. NN erreicht war.





Kurz vor dem Einstieg in die „Bergwertung“ machte ich noch mal
schnell ein Foto. Dann fuhr ich relativ flott die Steigung hoch. Der
Tacho zeigte je nach Steigungsprozenten zwischen 15 und 20 km/h an den
steileren Passagen an. Das war für mich ein guter Gradmesser meiner
Fitness. So schnell war ich noch nie an der Vollrather Höhe.





Oben angekommen wartete ich auf die Anderen und konnte mal die Windräder in Augenschein nehmen.





Nach einer sehr holprigen Abfahrt, vor der auch durch Schilder
gewarnt wurde, kam ich wieder unten an und konnte die herkömmliche Art
der Energiegewinnung in Augenschein nehmen, Hier wurden die Kohlen des
Braunkohletagebaus der Region verfeuert um Strom zu produzieren. Dafür
mussten viele Menschen ihre Häuser aufgeben, ihre Dörfer verlassen und
umsiedeln.





Nachdem wir durch Frimmersdorf fuhren kam der Einstieg zur
Frimmersdorfer Höhe. Diese war von den Steigungsprozenten ähnlich wie
die Vollrather Höhe, aber mit etwas über 1 km Länge deutlich kürzer.
Auch hier waren auf dem Hochplateau Windräder errichtet worden oder noch
im Bau.





Nach kurzer Zeit kamen auch meine Mitfahrer an. Dahinter kam der
Fahrer eines Stahlrenners gebaut von Günter Krautscheid in Bochum. Er
hatte den Rahmen von 2015 mit Shimano Komponenten von Anfang der 80er
Jahre ausgestattet und mit einem Triathlon-Lenker versehen. Das Rad
wirkte relativ klassisch. Wir unterhielten uns eine ganze Weile über
sein Rad und Stahlklassiker. Er begleitete unsere kleine Gruppe zurück
zur Kontrolle, die wir ein drittes Mal erreichten. Nach dem wichtigen
Auffüllen der Trinkflasche, es war mittlerweile deutlich wärmer
geworden, machten wir uns auf den Weg ins Ziel. Über Rosellerheide und
Kuckhof erreichten wir Uedesheim.





Kurz darauf überquerten wir ein zweites Mal den Rhein über die Fleher
Brücke. Kurze Zeit später erreichten wir das Ziel in Düsseldorf Flehe
nach 107 km mit einem Schnitt von 23,5 km/h und ca. 600 Höhenmeter. Nach
dem Abmelden sorgten wir erst einmal für unser leibliches Wohl. Ich
gönnte mir ein alkohlfreies Weizen und anschließend noch eine leckere
Käsesahnetorte. Es war wieder schön.
lg Jennifer


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Donnerstag, 27. Juni 2019, 12:55

Tour de Rünthe

15.06.2019




... ganz schön flott.



Rat Race Challence 2019 :thumbup:
man fährt oder schiebt

2019: ohne Tacho
Origirat: (15.09.1979)
Insgesamt: bestimmt einmal rum


Dieser Beitrag wurde bereits editiert, zuletzt von »Chasse Patate« wegen der Feler

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Freitag, 28. Juni 2019, 11:37

Rickert-Ausfahrt im Juni








23.06.2019

Sonntag trafen wir uns Vormittags wieder zu einer Runde mit unseren
Rickert Rennern. Start sollte gegen 11 Uhr an dem Stauwehr Westfalia
sein.





Ich fuhr mit meinem blauen Rickert Spezial aus dem Jahr 2000.





Dieses Mal war die Zahl der Mitfahrer sehr überschaubar. Nur zu fünft
brachen wir um kurz nach 11 Uhr auf. Einer der Gründe war sicher die zu
erwartende Hitze mit über 30 Grad. Der andere Grund der starke Befall
der Eichen-Prozessionsspinner im Münsterland. Ich hatte davor auch ein
bisschen Schiss, hoffte aber das Tom die kritischen Straßen umfuhr. Da
es aber sehr windig war, bestand die Gefahr das die giftigen Haare der
Raupen weit getragen werden konnten.





Zunächst fuhren wir Richtung Werne. Von dort ging es weiter vorbei an
Bockum. Während der Fahrt machte ich mir bereits Gedanken über den
Aufbau eines Rickertrahmens, den ich kaufen wollte. Das würde dann mein
drittes Rickert werden. Das Rad sollte etwas Besonderes werden. Obwohl,
das war eigentlich jedes Rickert.





Nach Bockum ging es direkt nach Norden bis Drensteinfurt.





Zwischendurch bekam ich Probleme mit der Atmung. Als wir wieder mal
an einer Baumreihe vorbei fuhren, fing bei mir ein hartnäckiger Husten
und Atemprobleme an. Erst nach etlichen Minuten und viel Wasser aus der
Trinkflasche beruhigte sich der Hustenreiz wieder. An vielen Stellen
hingen mal größere und leider auch kleinere Zettel die man kaum sah, die
vor der Gefahr durch die Eichen-Prozessionsspinner warnten. Im Grund
konnte man fast nirgendswo mehr fahren ohne diese Gefahr. Einige
Schilder wurden von uns also ignoriert. Den Preis dafür würde ich am
nächsten Tag spüren. Ich hatte kein gutes Gefühl dabei, und ärgerte mich
im Nachhinein über mich selbst.





Die Sonne brannte Mittags bereits erbarmungslos auf uns herab. Zum
Glück hatte ich noch eine Flasche Wasser zusätzlich zur Trinkflasche am
Rahmen in den Rucksack gepackt.





An der Werse entlang fuhren wir nach Albersloh.





Leider hatte der Mensch auch hier Einfluss auf den kleinen Fluss genommen.





In Albersloh hatten wir Rast in einer Bäckerei gemacht. Zwei Stücke
Kuchen, ein großer Kaffee und ein halber Liter Apfelschorle sollten mich
für den Rückweg stärken. Einige andere Radler suchten auch den Schatten
unter den Sonnenschirmen der Bäckerei. Aber insgesamt waren weniger
Radfahrer unterwegs als man Sonntags bei dem guten Wetter vermuten
würde. Vielleicht war es vielen zu heiß?





Zurück ging es zunächst wieder an der Werse entlang. Nach Drensteinfurt nahmen wir dann aber eine andere Route.





Einen kurzen Stop nutzte ich direkt für ein Foto von meinem Rickert.
Es war immer noch eines meiner Lieblingsräder, wenn nicht sogar mein
Lieblingsrad schlechthin. Und mittlerweile hatte ich ja richtig viel
Auswahl. Höchstens mein Peugeot und das rote Gazelle kamen noch an das
Rickert heran, was die Beliebtheit anging. Zum Glück musste ich mich
aber nicht auf die drei Räder beschränken.





Mein Wasservorrat ging so langsam zur Neige. Die Reserveflasche war auch längst umgefüllt. Wir passierten derweil Herbern.





Als meine Trinkflasche fast leer war, kamen wir durch einen kleinen
Ort in dem gerade Schützenfest war. Dort gab es auch einen
Getränkestand. Was für ein Glück. Ich ließ mir für einen entsprechenden
Obolus meine Trinkflasche mit leckerem kühlen Mineralwasser voll machen.
Damit würde ich die restlichen Kilometer überstehen.





Über Werne erreichten wir dann wieder das ehemalige Gelände der
Westfalia-Werke. Dort hatten sich mittlerweile kleinere Firmen
angesiedelt. Zwischen all dem Asphalt und Steinen war die kleine
grün/bunte Oase ein wohltuender Anblick.





Nur das Gebäude der früheren Kantine trotzte dem Verfall. Die Frage war nur wie lange noch.





Vor der alten Lippe-Brücke gab es dann noch das obligatorische
Gruppenfoto. Von links nach rechts: ich (Jennifer), Sebastian, Tom, Jörg
und Jürgen. Tom und ich verabschiedeten uns vom Rest der Gruppe und
fuhren zurück zum Preußenhafen. Dort kamen wir nach 110 km mit einem
Schnitt von 22 km/h an. Für mich ging es dann mit dem Auto nach Hause.

Kleiner Nachtrag: Am nächsten Tag war ich voller Pusteln. Das waren
dieses Mal nicht nur ein paar wenige, sondern ich hatte die am ganzen
Körper. Die Tropfen mit Cortison die ich in der Apotheke bekam,
linderten den Juckreiz nach ein paar Tagen Einnahme endlich. Für mich
stand fest das ich das Münsterland auf jeden Fall die nächsten Wochen
meiden würde. Es gab ja noch andere Regionen wo ich fahren konnte.
lg Jennifer


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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sonne_Wolken« (29. Juni 2019, 06:59)


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Dienstag, 2. Juli 2019, 22:13

Kerpener Eifel RTF








29.06.2019

Am Samstag fuhr ich nach Kerpen um dort die 112er RTF in die Eifel zu
fahren. Mich reizte an der Strecke das es zum Rurstausee und über die
Staumauer gehen sollte. Die Temperaturen waren mit deutlich über 30 Grad
ab Mittags hochsommerlich. Start sollte um 9:30 Uhr sein. Als ich gegen
9:20 Uhr ankam entdeckte ich keine bekannten Gesichter. Ich hatte
gehofft das vielleicht Ralf oder Karl-Peter da sein würden. So musste
ich wohl alleine fahren. Bei der Hitze wollte ich mich auf jeden Fall
etwas zurück halten.





Mit dabei hatte ich meine Gazelle Formula Cross von 1990. Das
Crossrad war mit einer modernen Shimano 10-fach Schaltung ausgestattet
und für den Sommer auf Straße umgebaut. In der Eifel durfte meine schöne
rote Gazelle ihre Bergtauglichkeit unter Beweis stellen.





Gegen 9:35 Uhr fuhr ich alleine los. Zunächst führte die Route am
Rande von Kerpen nach Manheim-Neu. Auch wenn man das Gefühl hatte das es
flach war, ging es tendentiell immer leicht bergauf. Die Temperatur war
mit ca. 25 Grad am Anfang noch human.





Hinter Bergerhausen kam ich an der gleichnamigen Burg vorbei.





Hier war geschlossene Gesellschaft und so reichte es nur für ein Foto vor dem Tor.





Die Landschaft bot auf dem Weg nach Niederbolheim einen sehr weiten Blick.





Hier war es sehr ländlich mit wenigen kleinen Orten oder einzelnen
Gehöften. Meistens fuhren wir über kleine Straßen und Wirtschaftswege,
selten ging es entlang einer größeren Straße.





Nörvenich passierten wir nur am Rande. Dafür zeigten sich die Hügel
der Voreifel bereits am Horizont und dahinter, wenn man ganz genau
schaute, die Berge der Eifel. Nächster Ort war dann Irresheim. Entgegen
dem Namen sah der Ort eigentlich ganz normal aus. In Jakobwüllesheim
konnte ich ebenfalls nichts ungewöhnliches beoabachten. Dafür stiegen
die Temperaturen jetzt Richtung Hochsommerlich und Schatten war
praktisch nicht vorhanden. Also war regelmässiges trinken angesagt. Es
wurde Zeit für die Kontrolle, damit ich meine Trinkflasche nachfüllen
konnte. Nach ca. 26 km in Frangenheim war es dann soweit. Mein rotes
Gazelle erregte dort unter all den modernen Rädern Aufmerksamkeit. Ich
füllte nur meine Flasche nach, schnappte mir zwei salzige Cracker und
weiter ging es.





Mitten durch die staubigen Felder führte eine gepflasterte Straße.
Das Streckenprofil wurde langsam etwas welliger. Die nächsten Orte waren
Froitzheim und Ginnick.





In Embken machte die Route dann einen Schlenker nach Berg.





Vorher stand noch eine einsame Brücke ohne Funktion in der Landschaft
herum. Ob da jemals eine Straße hinaufführen wird? Und wenn ja, warum?





Dann kamen die ersten längeren Steigungen. In Wellen ging es von 180
auf 400 Meter hoch. Ich fuhr ein lockeres, aber nicht zu langsames Tempo
bergauf. Bei der Hitze, es waren bereits über 30 Grad, wollte ich mich
nicht verausgaben.





In einer rasanten Abfahrt herunter nach Heimbach wurden dann wieder 200 Höhenmeter vernichtet.





In dem Ort ging es dann links zur Auffahrt hoch zum Rurstausee. Ab
jetzt ging es für ca. 10 km meistens bergauf. Vor mir waren zwei andere
Teilnehmer. Ich überlegte ob ich überholen sollte, doch entschied mich
dagegen und fuhr mit dann etwas mehr Abstand in gemäßigtem Tempo
hinterher. Es war einfach zu heiß und trotz der Bäume gab es kaum
Schatten, da die Sonne genau von oben auf die etwas breitere Straße
schien. Der Verkehr hielt sich zum Glück noch in Grenzen. Die meisten
Menschen waren wahrscheinlich noch unten im Ort einkaufen. Ein paar
Pedelecfahrer und Mountainbiker überholten wir bergauf. Mit meinem Tempo
hätte ich auch gut 20 km einen Alpenpass hochkurbeln können. Mein Puls
ging jedenfalls nicht nennenswert hoch. Ich hätte das Tempo noch eine
ganze Weile durchgehalten.





Auf der Staumauer musste natürlich ein kleiner Fotostop sein, um den
See und mein Rad abzulichten. Dann fuhr ich weiter. Nach der Staumauer
ging es weiter bergauf.





Der Nationalpark Eifel war wirklich ein Paradies für Wanderer, MTBler
und auch uns Rennradler. Ab und zu gab es jetzt mal ein kurzes Stück
Schatten. Der wurde von vielen dann für eine Trinkpause genutzt. Manche
wirkten ziemlich erschöpft. Bei der Hitze war das aber auch ein hartes
Stück Arbeit hier hochzukurbeln. Obwohl mir die Temperatur durchaus auch
zu schaffen machte, fühlte ich mich noch sehr fit und war fast
enttäuscht, als nach ca. 53 km die zweite Kontrolle im Wald am Kermeter
auftauchte. Hier war fast der höchste Punkt der Tour erreicht. Ich
füllte meine Trinkflasche nach und schnappte mir etwas zu essen, auch
wenn ich keinen Hunger hatte. Aber bloss keinen Hungerast riskieren.
Nach kurzer Zeit fuhr ich weiter.





Nach einige Kurven war der höchste Punkt auf 550 m erreicht. Jetzt
wechselten sich kurze Abfahrten mit kurzen Steigungen ab. Mitten im Wald
passierte ich dann den Ort Wolfgarten. Tendentiell ging es jetzt zwar
bergab, aber immer wieder mit kurzen Anstiegen. Die konnte man aber
meistens mit Schwung fahren.





Die Route verließ den Wald und die Eifel und ich fuhr wieder durch
die wellige Landschaft der Voreifel. Hier gab es natürlich keinen
Schatten mehr. Dafür Felder und Obstbäume am Streckenrand. So erreichte
ich Glehn, Eicks und Floisdorf.





Das Pflanzenfeld roch ich, bevor ich es sehen konnte. Was für ein
Duft, was für eine schöne Farbe. Dafür musste ich einmal kurz stoppen.
Nach Bürvenich kam ich nach einiger Kurbelei durch Füssenich mit seinem
See. Was wäre es jetzt reizvoll ein kühles Bad zu nehmen. Stattdessen
nahm ich „nur“ einen Schluck aus meiner Trinkflasche. Die leerte sich
bereits wieder zusehends. Ich wusste das es noch gut 10 km bis zur
nächsten Kontrolle waren. Kurz hinter Vettweiß kam dann die dritte
Kontrolle in Gladbach. Meine Überraschung war groß als ich Karl-Peter
und Ralf dort im Schatten sitzen sah. Die Beiden waren bereits früher um
kurz nach 9 Uhr gestartet. Hätte ich das gewusst, wäre ich am Anfang
sicher schneller gefahren um sie eher einzuholen. Das wäre bei der Hitze
aber sicher auch sehr anstrengend geworden. Leider gab es in der
Kontrolle kein Wasser mehr. Entgegen der Absprache hatte der Besitzer
des Grundstücks keinen Wasseranschluss zur Verfügung gestellt. So
mussten die Kerpener das Wasser mit dem Auto mühsam per Kanister
heranschaffen. Zum Glück traf die Lieferung kurz darauf ein. Der Andrang
für einen Schluck Wasser war groß bei der Hitze. Nachdem wir etwas
getrunken und unsere Trinkflaschen wieder gefüllt hatten, machten wir
uns zu dritt auf den Weg. Knapp 20 km waren es nur noch bis ins Ziel.





Ich spannte mich nach kurzer Zeit vor unsere kleine Gruppe und machte
eine ganze Weile die Tempoarbeit. Ralf ging es nicht ganz so gut, da er
neben Ausschlag von den Eichen-Prozessionsspinnern auch noch einen
dicken Insektenstich am Knie hatte. Er sah in der Hitze wirklich
ziemlich mitgenommen aus. Über Poll ging es vorbei am Fliegerhorst
Nörvenich.





Wenige Kilometer vor dem Ziel kamen wir wieder an der Burg
Bergerhausen vorbei. Nach über 111 km erreichten wir alle ziemlich
groggy bei 35 Grad im Schatten das Ziel in Kerpen. Mein Schnitt lag bei
25 km/h. Das war für mich bei der Hitze und den etwa 1000 Höhenmetern
durchaus ok. Das war kein Tag für neue Geschwindigkeitsrekorde. Wobei es
die bei mir so oder so nicht mehr geben wird. Zur Belohnung gab es dann
ein alkoholfreies Weizen für mich. Vor der Heimreise entfernte ich erst
einmal die Salzkruste von meiner Haut und zog mir frische Klamotten an.
Dann ging es im angenehm klimatisierten Auto nach Hause. Die Strecke
hatte mir gut gefallen und war sehr abwechslungsreich, der Rurstausee
ein echter Höhepunkt. Eine echte Empfehlung diese gut organisierte RTF.
Für die Hitze konnten die Kerpener nichts, aber sie taten alles um uns
mit kühlen Getränken, auch an den Kontrollen zu versorgen.
lg Jennifer


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Montag, 8. Juli 2019, 08:13

RTF Dinslaken






30.06.2019

Am letzten Sonntag im Juni fuhr ich nach Dinslaken. Dort bin ich
bisher noch nie RTF gefahren. Es war also Zeit das zu ändern. Start war
um 8 Uhr und so fand ich mich rechtzeitig dort ein. Dieses Mal traf ich
dann auch einige bekannte Gesichter. Ralf war leider nicht dabei, aber
Renate und Karl-Peter wollten ebenfalls die 110er Strecke fahren.





Mein mittlerweile bewährtes Gazelle Formula Cross von 1990 war auch wieder dabei.





Kurz nach 8 Uhr fuhren wir dann zu dritt los. Es war noch angenehm
warm, aber es wurden wieder hohe Temperaturen mit deutlich über 30 Grad
erwartet. Die Strecke sollte, im Gegensatz zum Vortag, eher flach sein.
Zumindest waren keine längeren Steigungen zu erwarten.





Vom Startort führte uns die Route Richtung Norden nach Lohberg. Ein
Mix aus freien Feldern und Wald sorgte für etwas Schatten. Ausserdem war
es im Gegensatz zur Eifel windiger. Das sorgte ebenfalls für Kühlung.
Dann würde die Hitze nicht ganz so unangenehm werden.





Unser Tempo war moderat. Ich passte mich da meinen beiden Mitfahrern
an. Trotzdem waren wir nicht langsam unterwegs. Renate war mittlerweile
auch sehr fit. In Lohberg bogen wir dann rechts Richtung Grafschaft ab.





Kurz danach fuhren wir wieder Richtung Norden am Flugplatz Schwarze
Heide vorbei. Die schattigen Durchfahrten der vielen Wälder schützten
uns vor der aufkommenden Hitze.





Nach der Ortsdurchfahrt von Gahlen überquerten wir den
Wesel-Datteln-Kanal. Direkt auf der anderen Kanalseite kam nach knapp 20
km bereits die erste Kontrolle. Hier fiel mein rotes Gazelle wieder
positiv auf.





Nachdem wir uns verpflegt und die Trinkflaschen wieder gefüllt
hatten, fuhren wir noch ein Stück am Kanal entlang, bevor es über die
Lippe nach Schermbeck ging. Danach führte uns die Route wieder nordwärts
übers platte Land. Nur ab und zu gab es so etwas wie eine Steigung. Da
waren dann die Gazelle und ich in unserem Element.





Noch vor Raesfeld schlugen wir einen Haken nach Westen. Hinter
Marienthal ging es dann aber weiter nach Norden. Nach ca. 48 km kam an
der Streckenteilung zur 150er Strecke nur ein Versorgungspunkt ohne
Stempel. Wir füllten unsere Wasserflaschen sicherheitshalber noch einmal
auf, dann ging es scharf nach links weiter.





Vorbei ging es an Nordbrock. Das waren eigentlich nur ein paar
Häuser, nicht einmal ein richtiger Ort. Es war also noch immer sehr
ländlich, größere Ortschaften waren Fehlanzeige.





Nach ca. 56 km kam dann die zweite Kontrolle in der Nähe von Dingden.
Hier verpflegte ich mich nur kurz und machte lieber ein paar Fotos.
Mittlerweile waren die Temperaturen auch wieder auf um die 30 Grad
geklettert.





Wir hatten den Scheitelpunkt der Tour erreicht und fuhren nun wieder
Richtung Süden, zurück zum Ziel. Dafür wurde jetzt Schatten Mangelware.
Es ging über offenes Land. So passierten wir Brünen, ohne den Ort direkt
zu streifen.





In Drevenack gab es dann erst einmal einen Schlenker nach Osten, bevor es weiter Richtung Süden ging.





Nach nur ca. 85 km kam bereits die dritte Kontrolle westlich von
Schermbeck. Wir machten kurz Pause, bevor wir die restlichen Kilometer
in Angriff nahmen. Mittlerweile war mir auch wieder gut warm.





Bei einer längeren Walddurchfahrt hatten wir dann leider einen
langsamen Mähdrescher vor uns, den man nicht überholen konnte. Der
machte nicht nur ordentlich Lärm, sondern fuhr kilometerweit vor uns
her, bis er endlich in seinen Bauernhof abbog. Bauern arbeiteten halt an
jedem Tag. Da war nichts mit freiem Sonntag. Das war noch Maloche. Wir
erreichten wieder den Kanal und folgtem ihm eine Weile nach Westen.





Dann fuhren wir wieder südlich auf Dinslaken zu. Mehrere Kilometer
folgten wir der schnurgeraden Straße, bevor wir das Stadtgebiet
erreichten.





Nach knapp 108 km erreichten wir mit einem Schnitt von 24 km/h das
Ziel. Renate und Karl-Peter wurden dann noch zusammen mit ihrer
Mannschaft von Blau Gelb Oberhausen mit einem Pokal geehrt. Die
Oberhausener hatten mit 10 Teilnehmern den dritten Platz in der
Mannschaftswertung gewonnen. Herzlichen Glückwunsch.

Wir versorgten uns dann mit kalten Getränken und saßen noch eine
Weile zusammen. Mein rotes Gazelle erregte auch wieder Aufmerksamkeit.
Am Montag war ich dann voller Quaddeln von den
Eichen-Prozessionsspinnern. Der Schatten in den Wäldern hatte also
seinen Preis. Schade, wieder eine Region die ich vorerst meiden musste.
Die RTF hat mir trotzdem sehr gut gefallen, auch wenn sie natürlich
deutlich weniger anspruchsvoll war, als die am Vortag in der Eifel.
lg Jennifer


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Mittwoch, 10. Juli 2019, 20:13

3. Radtreff „Sturm“ Hombruch








06.07.2019



Am ersten Samstag im Juli war wieder Radtreff von „Sturm“ Hombruch.
Es war trocken, aber zeitweise bewölkt bei 20 bis 25 Grad. Um 10 Uhr
trafen wir uns wieder auf Phönix-West an der Bergmann Bier Brauerei.
Drei Mitfahrer, Ute, Marc und Felix wollten mitfahren. Um ca. 10:10 Uhr
fuhren wir dann gemeinsam los. Ute fuhr ihren Alurenner von Batavus,
Felix fuhr ein modernes Rennrad von Cube, eine Art Mischung aus
Gravelbike und Randonneur und Marc fuhr sein frisch erworbenes Rickert
Spezial aus den 90er Jahren mit komplett verchromtem Rahmen.





Ich fuhr mein Gazelle Formula Cross von 1990. Es sollte der letzte Test vor dem Wochenende in Jena für das Rad sein.





Morgens war in und vor allem im Biergarten der Brauerei noch nichts los.





Von Hörde aus führte ich unsere kleine Gruppe zunächst hoch nach
Wellinghofen. An der alten Kirche bogen wir dann links nach Brücherhof
ab. Dann kam die größte Steigung der Tour hoch nach Höchsten bis auf
über 200 m. Ute hatte dieses Mal deutlich weniger Probleme, da sie mit
ihrem Rennrad fuhr und auch wieder etwas fitter war. Bergauf fuhr jeder
das eigene Tempo. Oben wurde dann gewartet.





Nach der Abfahrt nach Holzen-Rosen ging es Mitten durch Schwerte.
Doch schnell ließen wir die Einkaufsstraßen von Schwerte hinter uns und
fuhren Richtung Geisecke.





Hinter Geisecke dann endlich wieder freies Land und schmale Landstraßen im Ruhrtal.





In Altendorf verließen wir das Ruhrtal und bogen links Richtung Billmerich ab.





Nun kam die zweite und letzte große Steigung hinauf auf den Haarstrang bis auf 185 m.





Zum Glück war es nicht sonderlich steil und die Steigung ließ sich sehr gleichmäßig fahren.





Der Ausblick aufs Ruhrtal und die am Horizont liegenden Berge des
Sauerlandes war grandios. Auch diese Steigung wurde von allen ohne große
Probleme gemeistert. Zur Belohnung gab es dann eine Kaffeepause in
einem kleinen, netten Café in Billmerich.





Nach der Pause verließen wir Billmerich Richtung Holzwickede. Ein paar kleinere Steigungen waren noch zu meistern.





Von Holzwickede ging es dann wieder über Land nach Sölde und dort
hatten wir wieder Dortmunder Stadtgebiet erreicht. Wir striffen
Aplerbeck und Schüren und fuhren dann oberhalb des Phönixsees. Direkt
unten am See war es Samstags bei dem guten Wetter einfach zu voll.





Erst hinter dem See stießen wir auf die Trasse des „Feurigen Elias“
nach Pnönix-West. Wir kamen auch am ehemaligen Magazin des Stahlwerks
vorbei, wo mittlerweile Wohnungen drin waren.





Die Rampe hoch zur Brücke über die Emscher war noch befahrbar, aber
die Brücke selber war überraschenderweise wegen Bauarbeiten gesperrt.
Ich führte die Gruppe unten an der Emscher entlang zum Westfalenpark und
von dort über eine kurze, steile Rampe hoch nach Phönix-West. Nach 41
km kamen wir mit einem Schnitt von 18 km/h wieder an der Brauerei an.
Wir besorgten uns alle ein Bier und setzten uns in den schon gut
besetzten Biergarten. Dort saßen wir eine ganze Weile und quatschen
noch. Für mich war es ein toller Tag mit einer schönen Tour und netten
und interessanten Mitfahrern.
lg Jennifer


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Dienstag, 16. Juli 2019, 09:48

Juli Ausfahrt der Klassiker Lünen








07.07.2019



Am ersten Sonntag im Juli hatte Tom wieder zur Klassikerfahrt
gerufen. Treffpunkt war wie immer das Stauwehr Westfalia in Lünen.
Dieses Mal sollte es rund um Unna gehen. Zu sechst ging es am späten
Vormittag los. Es war trocken und warm, aber bewölkt.





Ich fuhr mein RIH Mistral von 1981.





Vom Stauwehr aus fuhren wir Richtung Süden über den Kanal und dann vorbei an Niederaden zum Kurler Busch.





Durch Wasserkurl und Afferde fuhren wir bis Königsborn.





In Königsborn ging es dann auf eine alte Bahntrasse Richtung Welver.





Zwischendurch war die Bahntrasse mal unterbrochen und kreuzte eine noch in Betrieb befindliche Trasse.





Bis auf einen kurzen Stop gab es zunächst keine Pause.





Einige Kilometer vor Welver verließen wir die Bahntrasse und fuhren über kleine Straßen Richtung Westen nach Wambeln.





Nach ca. 47 km bekamen wir dann in Flierich unsere wohlverdiente
Pause in Haus Böinghoff. Dort stärkten wir uns mit Kaffee und Kuchen,
bevor es auf den Rückweg ging.





Wir fuhren nun leicht nach Nord-West Richtung Bönen.





Als die Bewölkung immer dunkler wurde, zog Tom das vorher moderate
Tempo stark an. Ich hatte Mühe die Tempoverschärfung mitzumachen und
ließ etwas abreißen. Plötzliche Tempowechsel waren einfach nicht meine
Sache.





Kurz vor Bönen erreichten wir die ehemalige Zeche Königsborn. Der Förderturm von Schacht 4 war schon ziemlich markant.





Ein idealer Hintergrund für eine kurze Fotosession unserer Räder.





Hinter Nordbögge folgten wir dann eine Weile den Bahnschienen, bevor wir nach Norden abbogen und Lerche erreichten.





Im Stadtpark von Werne gab es dann noch ein Gruppenfoto vor der
Saline. Von links nach rechts: ich (Jennifer), Gerhard, Tom, Sebastian,
Jörg und Jürgen.





Nach Westen raus verließen wir Werne wieder.





Parallel zur Lippe fuhren wir westlich nach Lünen zurück.





Nach knapp 90 km erreichten wir das Stauwehr Westfalia mit einem
Schnitt von ca. 22,5 km/h trocken und wohlbehalten. Mir gefiel es das
wir nicht schon wieder ins Münsterland fuhren. Und dieses Mal blieb ich
auch von den Eichen-Prozessionsspinnern verschont.
lg Jennifer


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Dienstag, 16. Juli 2019, 19:57

Hi Sonne_Wolken,
hi zusammen,

das Bild mit den Rädern an der Wand hat was. :thumbup:

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Dienstag, 16. Juli 2019, 20:33

Oh, bei den Wambels seid Ihr vorbei, das ist ja wieder knapp vor meiner Haustür her. :thumbsup: :thumbsup:
Die Glorreichen schieben ...

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