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Crossy2014

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Samstag, 9. Juli 2016, 23:06

Na dann viel Spaß!

Morgen fahre ich dann wieder mit dem Peugeot eine RTF von Buer an den Niederrhein.

:golly: :pinch: ;(

Da werde ich ja richtig neidisch!!!
Habe heute auch einen Teil der Jubiläums RTF abgefahren, leider nur mit dem Auto! :schaem:
Durfte ausschildern. Ich hoffe, das ich morgen früh bei der Kontrollfahrt nicht zu viele Schilder wieder
gerade rücken muss! :D

Gruß Crossy

Sonne_Wolken

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Donnerstag, 28. Juli 2016, 07:30

Emschertour



Teil 1 Samstag:



Morgens ging es von Dortmund zum Treffpunkt zur Emscherquelle in
Holzwickede. Dazwischen ein kurzer Kaffeestop in einer Bäckerei, wo ich
einige andere Teilnehmer beim Frühstück traf. Der Rest der Bande wartete
bereits an der Quelle. Ich war mal wieder klassisch unterwegs.


Vor der Fahrt bekam das Meral noch neue Räder und Reifen und einen
Gepäckträger hinten. Die fast 30 Jahre alten Mavic Laufräder waren für
solch lange Touren einfach nicht mehr geeignet. Jetzt tun es Extreme
Felgen mit Tiagra-Naben und DT-Swiss Speichen. Bei den Reifen habe ich
dieses Mal auf Schwalbe Lugano gesetzt. Da hält sich der finanzielle
Verlust bei einem Defekt in Grenzen.



Nachdem der letzte Teilnehmer eingetroffen war, machten wir uns zu acht
auf den Weg. Erstes Zwischenziel mit kurzer Pause war dann Haus
Rodenberg.

Das alte Wasserschloss in Aplerbeck ist immer wieder eine schöne Fotokulisse.

Die meisten waren mit Trekkingrädern angereist. Nur Mr. Sakura pilotierte seinen Cyclocrosser.



Nun ging es die meiste Zeit an der Emscher entlang. Es war heiss und staubig auf den Strade Bianche (Schotterstrassen).

Der Anteil von Schotter lag locker bei über 50 %. Grösstenteils feiner
Schotter, aber auch sehr grobe Abschnitte mit scharfkantigen Steinen.

Trotzdem blieben wir unterwegs grösstenteils von Defekten verschont.



Am Phönixsee ein kurzer Exkurs in die Geschichte der Hörder Burg, dann noch mal ein Stop auf Phönix West am alten Stahlwerk.

Die Tour begann recht schleppend, da es allenthalben etwas zu sehen gab. Da ich hier heimisch bin, gab ich die Touriführerin.

Auch eine Ehrenrunde über die Dortmunder Niere, eine Radrennstrecke, liess ich mir nicht nehmen.

Doch dann mussten wir etwas Tempo machen, um wieder etwas Zeit aufzuholen. Wir wollten ja die Emschermündung erreichen.


Kleine Pause am Aussichtsturm am Hochwasserrückhaltebecken in Mengede.


Bloody Mary mal als Packesel.


Auch Blackfoot mein kleiner Grossstadtpanther war dieses Mal dabei.



Unterwegs stiessen wir noch überraschend auf den Schönwetterfahrer, der
schon auf uns gewartet hatte. Er begleitete uns bis zur Mündung.

Anrados kam uns dann noch aus Duisburg entgegen. Jetzt waren wir schon zu zehnt.


Etwas brückengrün für die Bianchi-Fahrer.


Jede Menge Kunst in Gelsenkirchen. Im Nordsternpark steht weithin sichtbar die Herkules-Statue von Markus Lüpertz.


Eine kurze Pause war angesagt, bevor es weiter Richtung Bottrop ging.



Standschafe in der Nähe des Berneparks. Da konnte ich einfach nicht vorbeifahren.



Der Zauberlehrling, ein tanzender Strommast in Oberhausen am Rhein-Herne-Kanal.


Schliesslich erreichten wir Abends gegen 19 Uhr Dinslaken und die Mündung der Emscher in den Rhein kam in Sicht.


Die Emscher stürzt sich in den Rhein. Schön ist anders, aber man baut bereits an einer neuen renaturierten Mündung.


Alle zückten die Handys oder Fotoapparate. Die ersten Mitfahrer verabschiedeten sich und radelten zurück nach Duisburg.


Auch das "alte" Ruhrgebiet war noch zu sehen mit seinen rauchenden
Schloten. Die dunkle Wolkenfront erreichte uns nicht. Es blieb die ganze
Zeit warm, drückend und trocken. Ich trank bestimmt so an die 5 bis 6
Liter an dem Samstag.



Das Emscherwasser probierte ich aber lieber nicht aus.



Von der Mündung ging es zum "nahegelegenen" Hotel, das dann doch noch 10 km entfernt ausserhalb von Dinslaken war.

5 Mitfahrer checkten dort ein, bevor es dann zu einer nahe gelegenen
Pizzeria ging. Dort gab es alkoholfreies Bier für die staubigen Kehlen
und Pizza satt für den Magen. Spike und ich verabschiedeten uns dann und
fuhren in der Dämmerung noch zu einer Waldhütte, wo wir unser
Nachtlager aufschlagen wollten. Direkt neben der Wanderhütte gab es
sogar einen See.


Nachdem ich mir mit Feuchttüchern und Wasser den Schweiss und Staub abgewaschen hatte, ging es zur Nachtruhe.

Ich schlief mit dem Summen der Mücken ein und die kleinen Blutsauger bekamen ihr Abendessen.



Teil 2 folgt
lg Jennifer

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Donnerstag, 28. Juli 2016, 20:38

Standschafe in der Nähe des Berneparks. Da konnte ich einfach nicht vorbeifahren.


Hallo Sonne_Wolken,

netter Bericht den Du da mal wieder geschrieben hast!
Diese Schäfchen haben wir doch auch gesehen auf unserer Duisburg Tour! Haben sich auch keinen Milimeter gerührt.
So eine faule Bande! :D


Gruß Crossy

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Donnerstag, 28. Juli 2016, 22:09

Standschafe in der Nähe des Berneparks. Da konnte ich einfach nicht vorbeifahren.


Hallo Sonne_Wolken,

netter Bericht den Du da mal wieder geschrieben hast!
Diese Schäfchen haben wir doch auch gesehen auf unserer Duisburg Tour! Haben sich auch keinen Milimeter gerührt.
So eine faule Bande! :D
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Gruß Crossy

Sind halt Standschafe. :D
lg Jennifer

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Samstag, 30. Juli 2016, 09:33

Emschertour





Teil 2 Sonntag



Die Morgendämmerung brach an und ich wachte durchaus erholt auf. Kein
Summen mehr zu hören. Die Mücken waren satt. Wie ich später feststellen
musste, scheint Radfahrerinnenblut besonders gut zu schmecken. Bei zwölf
Stichen hatte ich aufgehört zu zählen. Aber zum Glück bin ich da nicht
so empfindlich und es juckte mich nicht. Schnell eine ausführliche
Morgentoilette durchgeführt und natürlich auch etwas geschminkt. Wollte
schliesslich auf dem Rad eine gute Figur machen. In frischen
Radklamotten fühlte ich mich dann direkt auch wieder wohler.

Mit eintretender Helligkeit schaute ich mir den See an.

Sehr mystisch wie der Morgennebel über dem See waberte. Aber für ein Bad war es zu frisch.



Das erste Frühstück bestand dann aus ein paar Müsliriegel und einer Dose
Cola. Mittlerweile war auch Spike wach und erledigte seine
Morgentoilette während ich die Gegend in der aufgehenden Sonne
erkundete. Dann noch alles zusammen packen und es konnte losgehen. Den
Müll hatten wir natürlich ordnungsgemäss in dem vor Ort vorhandenen
Abfallbehälter entsorgt.

Über einen etwas längeren aber schöneren Weg als am Vorabend ging es zurück zu den Anderen im Hotel.



Wirklich schön war der Rotbachweg bei Dinslaken in der Morgensonne.

Da kam wirklich das Gefühl von Urlaub auf.



Schliesslich erreichten wir das Hotel in Oberlohberg und trafen die
Anderen beim Frühstück. In der Tür zum Hotel stand der Hausdrache die
uns bei der Ankunft geringschätzig von oben bis unten musterte. Ich
hätte am liebsten laut los gelacht bei dem Gesicht wie 7 Tage
Regenwetter. Radfahrer schienen hier nicht wirklich beliebt zu sein.
Aber das war ja nicht unser Problem. Mucki verabschiedete sich gegen 8
Uhr von uns, da er zu seiner Schicht musste. Zum Glück war es nicht so
weit nach Recklinghausen. Auch Berger wollte nicht mit zurückfahren,
sondern von Oberhausen mit dem Zug ins Münsterland. So machten sich Mr.
Sakura, Spike, Toto, Highflyer und ich uns auf den Weg über kleine,
verkehrsarme Landstrassen durch den Wald nach Schermbeck. Hier füllte
ich erst einmal an einer Tankstelle meine Getränkevorräte auf. Es war
bereits wieder recht warm.

Den grossen Flohmarkt liess ich schweren Herzens links liegen. Die Zeit reichte einfach nicht.



Dafür nahmen wir in einem netten Strassencafé ein zweites Frühstück ein. Danach war der Plan der Römer-Lippe Route zu folgen.

Doch leider verfuhr ich mich, weil ich wahrscheinlich ein Zeichen
übersah. MR.Sakura erkundigte sich bei ein paar Anwohnern nach dem Weg
und ergatterte eine Radfahrkarte von der Gegend. Mit deren Hilfe fanden
wir zur Lippe zurück. Die Ausschnitte auf unseren Navis waren da einfach
zu klein.



Bei Holsterhausen stiessen wir dann auf die Lippe, die wir auf einer selbst zu bedienenden Fähre überqueren mussten.



Mr. Sakura himself kurbelte trotz der Hitze wie ein Weltmeister um die
Fähre an Land zu ziehen. Und ihm schien es auch noch Spass zu machen.

So viel Motivation wollten wir natürlich nicht stoppen.


So stachen wir mit unserem Käptn in See. Schon nach kurzer Zeit hiess es "Land in Sicht"


Für Bloody Mary und Blackfoot war es die erste Schiffspassage. Beide wurden nicht seekrank.



Das Ganze dauerte natürlich etwas, zumal vor uns noch eine andere Gruppe
übersetzte. Aber es hat auch Spass gemacht und war eine willkommene
Pause. Weiter fuhren wir mal am Kanal, mal an der Lippe entlang nach
Dorsten.

Hier war unter einer ähm "malerischen" Brücke im Schatten eine kurze
Pause angesagt. Wir beschlossen der Lippe und dem Kanal nicht weiter zu
folgen, sondern über Marl abzukürzen. Auch wenn die Strecken jetzt nicht
mehr ganz so schön waren, kamen wir besser voran. Allerdings merkte ich
das mir immer mehr die Kraft fehlte der Geschwindigkeit der Jungs zu
folgen. Sowohl die Hitze als auch die nun fast 200 km in den Beinen
machten sich bei mir bemerkbar.


Am Ende von Marl auf einer alten Bahntrasse machten wir dann
Mittagspause im Schatten eines Baumes. Highflyer entdeckte auf seinem
Navi eine Pizzeria direkt um die Ecke. Hier versorgten wir uns mit
kalten Getränken und leckerer Pizza, die wir dann auf der Trasse zu uns
nahmen.



Aber auch die Stärkung liess meine Kräfte weiter schwinden. In Hüls
verabschiedete ich mich dann von der Gruppe. Ich musste jetzt einfach
mein eigenes Tempo fahren und wollte die Anderen nicht aufhalten. Nach
der Verabschiedung fütterte ich mein Navi mit den entsprechende Daten.
Es waren noch gut 40 km bis nach Hause. Aber da es noch Nachmittag war,
wäre ich am frühen Abend zu Hause. Nach einer ausführlichen Trinkpause
setzte ich meinen Weg fort. Durch Lenkerbeck und Sinsen erreichte ich
Oer-Erkenschwick. Mit einem Schnitt von knapp 16 km/h war ich selbst für
meine Verhältnisse langsam unterwegs. Aber ich kam voran. In
Henrichenburg erreichte ich den Dortmund-Ems-Kanal und gönnte mir in
einem Biergarten nahe dem Schiffshebewerk ein alkoholfreies Weizenbier.
Frisch gestärkt fuhr ich nun Richtung Mengede, wo ich über den
Emscherweg den Dortmunder Hafen erreichte. Von hier ging es in die City
und weiter nach Hörde. Kurz vor 19 Uhr traf ich dann glücklich zu Hause
ein. Die folgende Dusche war eine Wohltat.



Fazit: Bei dem warmen, drückenden Wetter verbrauchte ich so ca. 12 Liter
Flüssigkeit am Wochenende. Es war eine tolle Tour mit einigen neuen
Eindrücken und klasse Mitfahrer. Mit den meisten war ich ja schon öfters
auf Tour. Mein Meral hat sich als gut für solche Touren geeignet
erwiesen. Nicht ein Defekt ereilte mich. Allerdings haben die Reifen
aufgrund der teilweise spitzen Steine einige kleine Schnitte erhalten.
Keiner ging jedoch durch. Das Ruhrgebiet ist nicht nur gross, sondern
auch sehr vielseitig und abwechslungsreich. 240 km hatte ich am Schluss
auf dem Tacho.

Übernachten in einer Waldhütte ist für eine Nacht durchaus eine
Alternative. So unkomfortabel war es nicht und Mücken haben auch Hunger.


So ein Wochenende ist wie ein kleiner Radurlaub.



Ach ja, die nächsten Wochenendtouren sind in Planung. Mögliche Ziele: Enschede und Paderborn.
lg Jennifer

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Sonntag, 31. Juli 2016, 17:15

Wie immer ein toller Bericht, Jennifer!

Gruß ulle

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Dienstag, 9. August 2016, 09:28

"Sauerland, mein Herz schlägt für das Sauerland"



dieses Lied von Zoff trällerte ich am Sonntag leise vor mich hin. Denn
bei der RTF in Neuenrade ging es genau durch diesen schönen Landstrich
in NRW. Da auch ein paar Höhenmeter angesagt waren, nahm ich mein
Peugeot mit der Bergübersetzung. Dieses Mal mit so wenig Gepäck wie
möglich. Statt der Lenkertasche musste eine kleine Satteltasche für
Ersatzschläuche und Multitool reichen. Riegel, Handy etc. kamen in die
Trikottaschen. Das Wetter versprach nach einer eher kühlen, verregneten
Sommerwoche wieder Sonne und Temperaturen über 20 Grad. Aber Morgens war
es noch eher kühl.



Früheste Startzeit war 8 Uhr, aber ich kam erst gegen 8:30 Uhr in Neuenrade weg.


Die grossen Pulks waren schon weg und ich machte mich alleine auf den
Weg. Zunächst führte die Strecke parallel zur Honne, bevor ich rechts
Richtung Langenholthausen abbog. Nun ging es auf und ab durchs sehr
ländliche Sauerland.





"Wo die Misthaufen qualmen, da gibt´s keine Palmen," aber dafür jede Menge anderer Bäume.



In Amecke dann die erste Streckenteilung. Ich folgte weiter der 111er
Route. Über Stockum ging es nach Seidfeld, wo es rechts wieder in die
Berge ging. Kurz vor Endorf dann die erste Kontrolle. Stempel holen,
Trinkflasche auffüllen und schnell mit Nutellabrot verpflegen und weiter
ging es.


Nach einer kurzen Abfahrt kam jetzt die grösste Herausforderung der RTF.
8 km nur berghoch mit über 300 Höhenmetern sind in NRW schon eine
Hausnummer. Hinter Endorf begann die lange Steigung.




Ein ganzes Stück hinter Röhrenspring (wer denkt sich blos solche Namen
aus?) endete die Steigung dann unspektakulär auf 650 Meter.



Nach der 2. Kontrolle führte der Weg über den Sauerlandring, ein Zusammenschluss alter Bahntrassen, Richtung Eslohe.

Hier musste man natürlich Rücksicht auf Fussgänger und andere langsamere
Radfahrer nehmen. Aber die alten Trassen brachten auch wieder
Abwechslung und es gab einiges zu sehen.



Highlight war sicher die Durchfahrung des Fledermaustunnels.

Hier war es dunkel und feucht. Anscheinend optimale Bedingungen für die kleinen Flattermänner.



Nun ging es in einem Bogen zurück. Auf dem Rückweg passierte ich den
Sorpesee. Hier war an einem sonnigen und warmen Sonntag die Hölle los.
Aber mit der nötigen Vorsicht kam ich sicher voran und bog schliesslich
wieder in die Berge ab. Hier war der Rummel direkt vorbei. An der
letzten Kontrolle verpflegte ich mich noch einmal bevor es weiter ging.

Hier erfuhr ich das es noch ca. 7 km bis Mellen war. Gegen 14:30 Uhr
sollte die Ortschaft wegen einem Schützenumzug gesperrt werden.

Doch ich lag gut in der Zeit und würde den Ort deutlich früher
passieren, auch wenn noch ein deftiger Anstieg vorher auf mich wartete.


Mellen war festlich geschmückt. Bei diesem Anblick hätte ich glatt den
1. Preis für den Wettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" vergeben.

Ausser das ab und zu ein Uniformträger ein Haus verliess und zum
Dorfplatz spazierte, wirkte der Ort wie leer gefegt. Dafür war es am
Dorfplatz umso voller. Ich machte mich jedoch lieber auf den Weg zum
Ziel, das nur noch 13 km entfernt war.



Am frühen Nachmittag erreichte ich wieder Neuenrade. Die Auswahl an Kuchen war noch gross und so genoss ich Kaffee und Kuchen.

112 km und gut 1700 Höhenmeter hatte ich hinter mir. Und ohne zu
übertreiben kann ich sagen das das eine der schönsten, wenn nicht die
schönste RTF war, die ich je gefahren bin. Manchmal fühlte ich mich an
meine Alpentouren vergangener Zeiten erinnert.

Mit einem Schnitt von 20 km/h war ich nicht wirklich schnell. Aber da
ich nicht gerade eine Bergziege bin, ging das für mich in Ordnung.

Und um jede Menge Pedelecfahrer zu überholen hat es gereicht. :)



Hier mal der Song von Zoff. Für die die vielleicht nicht aus NRW kommen.
https://www.youtube.com/watch?v=uAi7qJQELvQ
lg Jennifer

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Montag, 15. August 2016, 11:15

Grenzerfahrungen



Eigentlich wollte ich am Samstag die 150er RTF beim Sauerland Extreme fahren. Leider musste die Veranstaltung wegen der sehr hohen Auflagen seitens der Behörden abgesagt werden. Eine Folge vieler Beschwerden überdas Verhalten einzelner Teilnehmer letztes Jahr. Schade das Einige dem
Breitensport so schaden.

Statt Aplerbeck war dann also Willich angesagt. Der Wetterbericht versprach Sonne und über 20 Grad. Immerhin ein Hauch von Sommer. Die Grenzfahrer RTF bot immerhin auch eine 150er Strecke und einen Ausflug in mein Lieblingsnachbarland,, die Niederlande. Mit über 700 Höhenmeter sollte es auch nicht ganz flach werden. Pünktlich um kurz nach 8 Uhr fand ich mich Morgens beim Start auf dem Gelände des alten Stahlwerks in Willich ein. Richtig viel war noch nicht los, aber es war ja auch noch früh.

Da noch etwas Zeit bis zum Start um 8:30 Uhr war, schaute ich mir noch etwas die Gegend an.

Interessant was da alles so rumstand. Offensichtlich auch ein echter Klassiker. Nur vielleicht etwas restaurierungsbedürftig.


Da war mein 89er Peugeot zum Glück in besserem Zustand.

Pünktlich fuhr ich auf die Strecke Richtung Neersen. Ziemlich schnell wurde es ländlich. Vorbei am Nierssee passierten wir den Rand von Viersen. Kleine, wenig befahrene Landstrassen führten uns durch die Felder des Nierderrheins. Am Rande von Mönchengladbach-Hardt vorbei blieb es ländlich. Allerdings war der Gegenwind der ständige Begleiter Richtung Westen. Felder und Wälder wechselten sich ab.


Schöne schmale Strassen führten ab und zu durch nette kleine Dörfer und brachten uns der Grenze immer näher. Hinter Oberkrüchten ging es dann ganz unspektakulär und ohne jeden Hinweis über die grüne Grenze in die Niederlande. Plötzlich sahen die Schilder und Strassenmarkierungen anders aus und ich fuhr wieder in einer meiner Lieblingsregionen.


Die Strecke führte mitten durch den Nationaal Park De Meinweg. Leicht hügelig (ja, auch das gibt es in NL) ging es kilometerlang auf gutem Asphalt durch den Wald. Nur Fussgänger und Radfahrer waren erlaubt. Wirklich eine der schönsten Abschnitte der Tour.


Weiter fuhr ich durch die nette kleine Stadt Herkenbosch. Kurz hinter der Stadt an der Roer kam der Wendepunkt der Tour. Ab hier ging es leider wieder Richtung deutscher Grenze. Wäre gerne noch ein wenig durch die NL gefahren. Am Effelder Waldsee hatte mich Deutschland dann wieder.


Kurz darauf übersah ich anscheinend einen Abbiegehinweis und landete geradeaus im Wald. Statt direkt umzukehren fuhr ich weiter. Eine grössere Gruppe folgte mir einfach. Erst als wir nach etlichen hundert Metern immer noch auf unebenen Waldboden fuhren und ich mir ein MTB wünschte, setzte sich mein Verstand durch und bewegte mich zur Umklehr. Komischerweise fand ich dann ohne Mühe die Stelle wo ich hätte abbiegen müssen. Wieder auf der Strecke gab ich mit Hilfe von Rückenwind Gas. Der Tacho bewegte sich immer öfter im Bereich um die 30 km/h. Vor mir lag ja noch die Schleife für die 150er Strecke. Über Birgelen und Gerderath ging es durch Schwanenberg.


Kurz vor der Schleife kam die vorletzte Kontrolle bei Schloss Dyk in der Nähe von Steinforth. Die Äpfel im Obstgarten des Schlosses sahen wirklich sehr verlockend aus, aber ich begnügte mich mit Bananen und Waffeln von der Verpflegungsstation. Danach ging es auf die Zusatzschleife für die lange Strecke Richtung Hemmerden.


In Allrath konnte ich schon sehen was da auf mich zukam. Die Route führte ein ganzes Stück auf die Vollrather Höhe. Quasi die Bergwertung der RTF. Gerade als ich schön meinen Rhytmus gefunden hatte, ging es aber schon wieder bergab. Nun ging es am Rande von Grevenbroich Richtung Jüchen. Hinter Aldenhoven kam ich dann wieder auf die alte Strecke und zur 5. Kontrolle ein zweites Mal zum Schloss Dyk.


Viele Ausflügler besuchten das Schloss und es fand sogar eine Bikerhochzeit (die mit den lauten Motoren) statt. Mich interessierte mehr das rostige Stahltor. Sozusagen Klassiker unter sich. Nur das mein Klassiker zum Glück nicht rostet, dank guter Pflege.

Die letzten 18 km bis ins Ziel fuhren sich recht flott. Leider ging es nun aber auch häufig an befahrenen Strassen entlang. Vorbei an Kleinenbroich und Schiefbahn erreichte ich das Ziel in Willich lange vor Zielschluss. Ein bisschen Kuchen hatten mir die Fahrer/innen der kürzeren Strecke noch übrig gelassen. 158 km und 720 Höhenmeter und ein Schnitt von über 24 km/h standen schliesslich auf dem Tacho. 836 Teilnehmer (dieses Mal habe ich daran gedacht zu fragen) genossen das Wetter und die diversen RTF-Strecken.

Mein Fazit: Sehr schöne Streckenführung mit einigen Highlights, die ich ohne den Ausfall des Sauerland Extreme wahrscheinlich nicht kennen gelernt hätte. Mit 720 Hm war die Strecke auch nicht ganz flach und durch den Gegenwind durchaus anspruchsvoll. Der Nationalpark in NL war einfach nur schön. Ich weiss schon warum ich so gerne bei unseren Nachbarn fahre. In letzter Zeit fahre ich meistens alleine und meide grössere und kleinere Gruppen. Ich muss einfach meinen eigenen Rhytmus fahren, statt mich an anderen zu orientieren. Trotzdem schätze ich die Geselligkeit nach der RTF, wenn man noch zusammensitzt und ein bisschen quatscht.
lg Jennifer

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sonne_Wolken« (15. August 2016, 11:27)


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Montag, 15. August 2016, 22:48

Leider musste die Veranstaltung wegen der sehr hohen Auflagen seitens der Behörden abgesagt werden. Eine Folge vieler Beschwerden überdas Verhalten einzelner Teilnehmer letztes Jahr. Schade das Einige dem
Breitensport so schaden.
:thumbup: :thumbup: :thumbup:
Ja, so etwas ist sehr schade! Leider gibt es immer wieder solchen schwarzen Schafe, die eine Sache für viele andere Personen verderben!

Nun ging es am Rande von Grevenbroich

Uiii, Du warst in der Region von "Horst Schlemmer", Schätzelein! :D

Toll, das Du Dir die Zeit nimmst für so schöne Bilder. Ich sollte mich auf den nächsten RTF's auch mal zu einem Stop zwingen,
um wieder ein paar Bilder einzufangen!

Gruß,

Crossy

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Dienstag, 16. August 2016, 09:20

Toll, das Du Dir die Zeit nimmst für so schöne Bilder. Ich sollte mich auf den nächsten RTF's auch mal zu einem Stop zwingen,
um wieder ein paar Bilder einzufangen!

Gruß,

Crossy
Ich nehme das T in RTF (Rad Touren Fahren) halt sehr ernst. ;) :D

Ach ja, Horst Schlämmer hat sich nicht blicken lassen. Aber ich habe den Verdacht der hat es auch nicht so mit Rad fahren. :rolleyes:
lg Jennifer

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Dienstag, 16. August 2016, 10:45

Hertener Kreisel

Sonntagmorgen um 5 Uhr klingelte der Wecker. Echt grausam. Am Abend zuvor war ich nach der Willicher RTF relativ früh vor dem Fernseher eingeschlafen. Und dann so früh wieder aus dem Bett quälen. Nicht mit mir, sagte mein Körper. Doch, sagte mein Kopf, die nächste RTF wartet. Noch einmal 150 km? Ohne mich, sagte mein Körper. Na gut, einigen wir uns auf 112 km, meinte mein Kopf. Während die Beiden sich stritten, frühstückte ich und erledigte meine Morgentoilette. Kann echt nervig sein wenn Kopf und Körper sich nicht einig sind. Mit dicken Augen stieg ich schliesslich ins Auto und fuhr nach Herten.

Das Wetter war sehr bewölkt und anfangs etwas frisch. Es könnte Schauer geben. Na ja. Nach Erledigung der Anmeldeformalitäten machte ich mich auf die Strecke. Ich hab keinen Bock, maulte mein Körper. Ach halt die Klappe, entgegnete der Kopf. Wer jetzt meint ich wäre etwas schizzo, irrt sich (hoffe ich). Normalerweise verstehen Körper und Kopf sich besser. Keine Ahnung was da los war. Müdigkeit tut mir anscheinend nicht gut.

Schnell ging es raus aus Herten ins Ländliche.

Die Beine gewöhnten sich wieder an den runden Tritt und wurden lockerer. Die Pflanzen auf den Feldern links und rechts wachsen und gedeihen.
Polsum wurde durchquert und ich stiess auf die Hürfeldhalde.

Eine kleine Asphaltstrasse führte an der Halde vorbei. Nach der Halde überquerte ich den Wesel-Datteln-Kanal und danach die Lippe. Hinter Lippramsdorf ging es in einem grossen Bogen am Galgenberg vorbei.


Zwischendurch versuchte die Sonne durch die Wolken zu kommen. In einem Arbeitszeugnis würde stehen, sie war bemüht. Was das heisst kann man sich denken. Selbst die Sonnenblumen drehten verschämt ihre Köpfe weg.

An der Kontrolle dann dieses Bild.

Armes Schwein, wenn man nicht auf der Gästeliste sondern der Speisekarte steht. Ich blieb da doch lieber bei Banane und Waffel. Mittlerweile hatte sich die Sonne sogar durchgesetzt und schien zu meiner vollsten Zufriedenheit. Ich musste das Arbeitszeugnis wohl noch mal überarbeiten.

Weiter ging es durchs schöne Münsterland. Ich passierte Maria Veen und langsam beschrieb die Route einen Bogen nach Osten. Bald war der Wendepunkt erreicht. Ab hier ging es auf den Rückweg. Bisher war die Strecke etwas wellig, aber gut zu fahren. Nur bei einigen kaputten Strassen wünschte ich mir dicke Reifen und eine Federung. Aber das gehört im Münsterland mittlerweile einfach dazu.

Nach Mertfeld passierte ich die Heubachwiesen. Eine kilometerlange gerade Strasse führte durch den Wald.

Ich bin diese Strasse schon mehrfach gefahren und sie hat für mich immer etwas meditatives. Es geht ganz leicht bergauf, so dass man es gerade in den Beinen spürt und es nicht so gut rollt. Dazu hat man das Gefühl kaum vom Fleck zu kommen, weil die Strasse schier endlos scheint. Ich fahre sie trotzdem gerne. Wo kann man besser seinen Gedanken nachhängen?

Ab Lavesum wurde es dann fies. Eine längere Steigung begann, auf der man ca. 100 Höhenmeter erklomm. Die Steigung blieb im einstelligen Bereich, aber aufgrund des höheren Tempos tat es trotzdem richtig weh. Gerade im oberen Bereich, wo es wieder in den Wald ging, fuhr ich am Anschlag. Da soll mir mal einer sagen das Münsterland wäre flach.

Direkt oben auf der Hohe Mark, mitten im Wald, fand sich ganz idyllisch die letzte Kontroll- und Verpflegungsstation. Hier stärkte ich mich bevor ich mich die kilometerlange Abfahrt hinunter stürtzte. Na gut, stürzen wäre vielleicht übertrieben. So steil war es nicht. Aber es rollte bergab doch ganz gut.

In Lippramsdorf querte ich die Strecke vom Hinweg und machte mich auf die letzten Kilometer ins Ziel. Durch Lenkerbeck ging es kurz vor Recklinghausen wieder rein nach Herten.

So wird man im Ruhrgebiet begrüsst. Gerade heraus, ohne Schnörkel und Verzierungen. So sind bei uns die Menschen.

Nach 112 km und 520 Höhenmeter meldete ich mich zurück. 430 Teilnehmer hatte die RTF, erfuhr ich. Nicht schlecht für eine RTF die nur im Radsportkalender steht, und für die es im Internet keine Seite gibt, wie es Heute eigentlich üblich ist.

Mein Fazit: Ich bin froh die RTF gefahren zu sein. Schöne Strecke, das Wetter hatte sich gehalten und die Temperaturen erreichten auch über 20 Grad. Aber ich bin auch froh nicht die 150er Strecke gefahren zu sein. Das wäre etwas zu viel gewesen und ich wäre nicht schon am frühen Nachmittag zu Hause gewesen. Auch so standen 270 km und 1250 Hm für das Wochenende auf der Habenseite. Dazu kam ein Schnitt von wieder über 24 km/h. Das muss dann auch mal reichen. Das Peugeot hat sich das ganze Wochenende gut geschlagen. Wir Beide passen echt gut zusammen. Und Körper und Kopf sind auch wieder versöhnt. Es war ein tolles Wochenende.
lg Jennifer

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Dienstag, 16. August 2016, 12:37

Toll, das Du Dir die Zeit nimmst für so schöne Bilder. Ich sollte mich auf den nächsten RTF's auch mal zu einem Stop zwingen,
um wieder ein paar Bilder einzufangen!

Gruß,

Crossy
Ich nehme das T in RTF (Rad Touren Fahren) halt sehr ernst. ;) :D

Ach ja, Horst Schlämmer hat sich nicht blicken lassen. Aber ich habe den Verdacht der hat es auch nicht so mit Rad fahren. :rolleyes:
Sag das nicht: http://www.ciao.de/Chiba_Cooler__Test_32…sortedReverse/1 ;(

Gruß ulle

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Mittwoch, 17. August 2016, 08:34

Toll, das Du Dir die Zeit nimmst für so schöne Bilder. Ich sollte mich auf den nächsten RTF's auch mal zu einem Stop zwingen,
um wieder ein paar Bilder einzufangen!

Gruß,

Crossy
Ich nehme das T in RTF (Rad Touren Fahren) halt sehr ernst. ;) :D

Ach ja, Horst Schlämmer hat sich nicht blicken lassen. Aber ich habe den Verdacht der hat es auch nicht so mit Rad fahren. :rolleyes:
Sag das nicht: http://www.ciao.de/Chiba_Cooler__Test_32…sortedReverse/1 ;(

Gruß ulle

Gekühlte Handschuhe? :rofl:
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Donnerstag, 18. August 2016, 00:09

Gekühlte Handschuhe? :rofl:


Nee, Kühlhandschuhe. Für Ulle's Bier,nein Trinkflasche natürlich! :beer:

Gruß,
Crossy

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Dienstag, 23. August 2016, 09:01

Velberter Höhen



Die Wettervorhersagen für das Wochenende klangen nicht so gut. Nach einer schönen Sommerwoche sollte ein wechselhaftes Wochenende folgen. Für den Samstag hatte ich mir vorgenommen in Ratingen zu fahren. Die Strecke führte rund um Velbert und war mit 75 km und über 800 Höhenmeter nicht ganz flach. Die Temperaturen befanden sich unter 20 Grad als ich Morgens bei bewölktem Himmel startete. Kurz hatte ich überlegt die 112er Strecke zu fahren, aber 1.400 Hm in nur 6 Stunden zu schaffen war mir zu stressig.

Die Route fing flach an und brachte mich zunächst verkehrsarm nach Angermund.


Einen kleinen Abstecher zum Wasserschloss Heltorf konnte ich mir nicht verkneifen. Danach ging es zurück auf die Strecke.

Nach Rahm und Grossenbaum wurde es dann wieder ländlich.

Die einheimische Bevölkerung war noch mit dem Frühstück und der Morgentoilette beschäftigt und hatte keine Zeit mein schönes Peugeot zu bewundern. Banausen.

In Kettwig erreichte ich dann die Ruhr, an der er es zunächst entlang ging.


Nach Kettwig bog die Route rechts ins Bergige ab. Die erste nennenswerte Steigung mit über 100 Hm folgte. Nach einer rasanten Abfahrt dann direkt die nächste Steigung, die in den Wald hinein führte.

Zunächst noch ganz human, wurde die Steigung bald zweistellig und das 30er Kettenblatt musste mich retten. Der Zustand der Strasse war nicht der Beste, aber das ist man ja mittlerweile gewohnt.

Einer schnellen Abfahrt folgte die nächste Steigung, was auch sonst. Was echt malerisch begann...

mit Bauernhof und schönen grünen Hügeln...
endete in einer steilen Strasse mitten in einem Industriegebiet in Velbert. Hier war am Samstag nicht viel los, aber der Ausblick auf Industriehallen war nicht so malerisch. Ausgerechnet hier erreichte ich mit 263 m den höchsten Punkt der Tour. Die Abfahrt war dann wieder ländlich.

Leider führte die Strecke ab jetzt noch häufiger an stark befahrenen Strassen entlang. Zum Glück gab es ganz passable Radwege. Aber den Lärm und Gestank von Autos und Motorrädern bekam man trotzdem ab. Auf dem Fahrrad wird einem das erst so richtig bewusst, was wir da eigentlich mit unserer Umwelt machen.

Nur noch leichte und kurze Steigungen prägten die Strecke. Tendenziell ging es eher bergab. Dann doch noch mal ein optischer Lichtblick.

Ein wunderschönes Blumenfeld direkt an der Bundesstrasse. Weiter ging es die letzten Kilometer bis ins Ziel. Vorbei an Hösel erreichte ich wieder Lintorf. Und ich erreichte es entgegen den Vorhersagen trocken. Ab und zu wurde die Bewölkung sogar von der Sonne durchbrochen. Temperaturen waren mit um die 20 Grad noch ganz angenehm. 380 Teilnehmer machten sich auf den Weg die 3 verschiedenen Routen abzufahren. Den ersten Regenguss gab es dann nach meiner Ankunft im Ziel. Die Entscheidung für die 75 km war also genau richtig. Mein Schnitt betrug 21 km/h.

Fazit: Ob ich die RTF nächstes Jahr wieder fahre? Ich glaube eher nicht. An sich eine schöne Strecke, mit anspruchsvollem Steigungen sprechen für sich. Was mich störte war der teilweise starke Auto und Motorradverkehr. Möglicherweise bin ich da zu empfindlich oder zu verwöhnt, aber die Strecken dieich sonst fahre sind grösstenteils frei von motorisierten Fahrzeugen.
lg Jennifer

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Montag, 29. August 2016, 10:51

Es wird Regen geben

diesen Wetterbericht bekam ich Sonntag vor einer Woche, noch vor der grossen Hitzewelle. Geplant war die RTF Rund um Haus Opherdicke zu fahren. Trotz des Wetterberichtes machte ich mich Morgens auf den Weg nach Opherdicke bei Holzwickede. Kurz vor 8 Uhr war an dem alten Wasserschloss noch nicht viel los.


Der Himmel war grau, aber noch war es trocken. Kurz nach 8 Uhr liess man uns dann auf die Strecke. Über Bilmerich und Kessebüren fuhren wir einen Rechtsbogen nach Frömern. An der Ruhr ging es dann nach Osten und am südlichen Rand von Fröndenberg entlang. Hinter Wickede bei Echthausen war dann der östliche Wendepunkt erreicht. Ab Voßwinkel fuhren wir dann wieder Richtung Westen.


Die Landschaft ist eher ländlich geprägt und hügelig.

Auf Höhe von Fröndenberg erreichte ich dann den Zusammenfluss von Hönne und Ruhr.


Hinter Hennen begann dann links die Zusatzschleife für die 110er Strecke. Aufgrund drohender schwarzer Wolken fuhr ich aber doch geradeaus auf der 71er Strecke weiter. Die lange Steigung bei Geisecke bin ich dieses Jahr schon unzählige Male gefahren. Sie stellte dieses Mal keine Herausforderung dar. Über Hengsen erreichte ich nach etwas über 3 Stunden schliesslich wieder Haus Opherdicke. Keine Minute zu früh. Aus den schwarzen Wolken fielen die ersten Regentropfen. 420 Teilnehmer hatten sich aufs Rad geschwungen.

Fazit: Eine nette Runde östlich von Dortmund mit schöner Landschaft und einigen Steigungen. Haus Opherdicke ist natürlich ein toller Start für eine RTF. Dank der richtigen Entscheidung für die 71er Strecke bin ich sogar trocken geblieben. Die Temperaturen waren mit um die 20 Grad Radler freundlich. Mittags war ich dann bereits wieder zu Hause und konnte dem Regen draussen zu sehen. 71 km mit einem Schnitt von über 22 km/h bei über 500 Höhenmeter waren für die Sonntagsrunde noch in Ordnung.
lg Jennifer

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Mittwoch, 31. August 2016, 14:22

Danke für die Berichte!
Auch ich staune darüber, dass du unterwegs so viele Fotos machst - und dann auch noch immer mit deinem Rad drauf! D.h. abstellen - davon weggehen - Foto machen - wieder hingehen ... Das ist mir sogar bei meinen langen Touren i.d.R. viel zu mühsam/umständlich! ;)
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Donnerstag, 1. September 2016, 10:42

Danke für die Berichte!
Auch ich staune darüber, dass du unterwegs so viele Fotos machst - und dann auch noch immer mit deinem Rad drauf! D.h. abstellen - davon weggehen - Foto machen - wieder hingehen ... Das ist mir sogar bei meinen langen Touren i.d.R. viel zu mühsam/umständlich! ;)

Dafür muss ich die Zeit hinterher wieder rausfahren. :rad:
lg Jennifer

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Dienstag, 13. September 2016, 10:49

Hitzefrei

Ende August und der Sommer schlug spät, aber erbarmungslos zu. Freitag Temperaturen bei 35 Grad. Der Samstag versprach mit 35 Grad genau so heiss zu werden. Geplant hatte ich die 150 km RTF in Moers zu fahren. 150 km im flotten Tempo bei 35 Grad? Nein danke, nicht mit mir. Ich beschloss Hitzefrei zu nehmen. Statt dessen eine gemütliche 100 km Tour an Kanälen und Flüssen von Dortmund nach Hamm und zurück zu fahren.

Das richtige Gefährt hierfür war das Hässliche Entlein. Packtasche hinten mit Getränken und ein wenig Verpflegung kam mit. Auf dem Navi eine geplante Route, die ich aber einfach ignorierte. Grob kannte ich die Stationen der Tour ja, der Rest wurde improvisiert. So lernte ich wieder einige neue, manchmal holprige Strecken kennen. Doch da war ich mit den 35 mm Cyclocross Race Reifen genau richtig ausgerüstet. Viel Steigungen gab es nicht. Ich wollte ja nicht unnötig ins Schwitzen geraten. Wenn das bei 35 Grad im Schatten überhaupt einen Unterschied gemacht hätte.

Zunächst fuhr ich von Hörde zum Preussenhafen nach Lünen. Unterwegs entdeckte ich in Dortmund einige interessante Pfade.

Kaum zu glauben das ich hier immer noch Mitten in Dortmund war. Da kam schon echtes Urlaubsfeeling auf. So machte das Radfahren selbst bei der Hitze richtig Spass. Die Strecke fand ich zwischen Kirchderne und Scharnhorst.


Den armen Schafen bei Lanstrop war sicher auch ziemlich warm. Kein bisschen Schatten auf der Wiese. Da hatte ich es besser.

Schliesslich erreichte ich Lünen und den Preussenhafen am Datteln-Hamm-Kanal. Fotos vom Hafen hatte ich schon so viele, die sparte ich mir dieses Mal. Nun ging es am Kanal entlang Richtung Hamm.


Viel los war auf dem Weg nicht. Die meisten Leute blieben bei der Hitze wohl lieber im Schatten. Dafür mussten die Schiffer schuften. Auf so einem Stahldampfer wurde es sicher ganz schön heiss. Bei mir kamen Erinnerungen an vergangene Sommerurlaube irgendwo tief im Süden auf. Einfach herrlich so ein Sommerwetter.

Bei Bergkamen musste ich den Kanal verlassen, da das Kraftwerk im Weg war.

Es soll ja noch Menschen geben die glauben der Strom kommt aus der Steckdose. Hier kann man je nach Wetter gut sehen was da so alles in die
Luft geblasen wird. Der Mensch neigt leider dazu seinen Lebensraum immer mehr zu zerstören. Wenigstens ich war halbwegs umweltfreundlich unterwegs.


Wieder zurück am Kanal, erreichte ich bald die Marina Rünke. Maritimer ist es nicht mal am Mittelmeer. Hätte da auch gerne ein Segelboot liegen.


Wieder etwas abseits des Kanals wurde es ziemlich ländlich. Schon erstaunlich das ich immer noch im Ruhrgebiet war. Der Pott bot doch ganz schön Abwechslung.

Nach dem Asphalt kam wieder Schotter und der Kanal hatte mich wieder.

Hier fliessen der Kanal und die Lippe parallel nicht weit voneinander entfernt. Ich liebe diese Wege, die am Horizont verschwinden.

Bald kamen die neuen Brücken über Kanal und Lippe, nicht weit vom Hammer Hafen in Sicht.

Der Brückenschlag dauerte sehr lange (Jahre) und verlangte von den Radlern viel Geduld.


Schöne neue Brückenwelt. Leider musste ich feststellen das die Brücken zwar befahrbar waren, aber nur auf eine weitere Baustelle führten, wo es kein Durchkommen gab. Also wieder zurück und einen anderen Weg suchen.


Vorher noch schnell ein Foto vom Hafen. Wie oft bin ich hier schon vorbei gekommen? Trotzdem finde ich es nie langweilig. Auch wenn bei der Hitze scheinbar die Arbeit im Hafen zum erliegen kam.

Schliesslich erreichte ich die City von Hamm. In der Fussgängerzone suchte alles einen Platz im Schatten. Nur wenige Wagemutige spazierten durch die Sonne, die erbarmungslos vom Himmel knallte. Ich suchte mir erstmal eine Möglichkeit meine Flüssigkeitsvorräte aufzufüllen und gönnte mir ein Himbereis in einem kleinen Park auf einer Bank im Schatten. Unwillkürlich kam mir ein alter Schlager in den Sinn: "Himbeereis zum Frühstück...." Keine Ahnung wie ich darauf kam. Hatte ich wohl meiner Mutter zu verdanken, die immer Schlagermusik hörte.


Nun fuhr ich Richtung Süd-Osten wieder aus Hamm raus. In Westtünnen schwenkte ich dann wieder Richtung Westen und hatte damit den östlichen Wendepunkt meiner Tour erreicht. In einem Supermarkt hinter Rhynern auf der grünen Wiese versorgte ich mich nochmal mit Proviant und Getränken.


Hier wurde es richtig ländlich. Nur ab und zu unterbrach eine kleine Ortschaft die Felder.


Auf holprigen Strassen führte der Weg an einzelnen Gehöften vorbei. Landidylle pur. Und so gut wie kein Verkehr. Das absolute Radlerparadies.




Die beiden Wassertürme am Hellweg in Hamm-Berge sind weithin sichtbar und stehen unter Denkmalschutz.


Weitere Stationen der Tour waren Selmigerheide und Pelkum.


In Pelkum traf ich dann an der Einfahrt zum Selbachpark die Elefantendame Elisa. Sie wartete schön geschmückt auf Besucher des Freibades und des Parkes. Viele parkende Autos zeugten von der Beliebtheit des Freibades an diesem heissen Augustsamstag.

Nächtes Ziel war Kamen das ich nach ein paar Kilometern erreichte. Von dort fuhr ich über Südkamen nach Kaiserau. Schliesslich erreichte ich hinter Wasserkurl den Körnebachweg, dem ich folgte. Die Baustelle bei Körne war endlich beseitigt und ich konnte den Weg bis dort durchfahren. Allerdings bestand ein Teil aus sehr grobem Schotter. Da war ich echt froh nicht mit dem Renner unterwegs zu sein.
Von Körne fuhr ich dann Richtung Süden bis ich am Nachmittag wohlbehalten wieder in Hörde ankam. Eine schöne, gemütliche Tour ging zu Ende.

102 km mit ca. 350 Höhenmeter und einem Schnitt von knapp 17 km/h zeugten nicht von sportlichen Höchstleistungen. Aber dafür war es Genuss pur. Ich sollte öfters mal Hitzefrei nehmen. Viel Bekanntes, aber auch einige neue Streckenabschnitte prägten die Tour. Einfach mal ins Blaue fahren erweitert den radfahrerischen Horizont. Und Verkehr gab es an diesem heissen Samstag kaum. Ich hatte die meisten Strassen und Wege fürmich alleine. Das war die Leichtigkeit des Seins auf dem Rad. Einfach nur schön.
lg Jennifer

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sonne_Wolken« (13. September 2016, 10:58)


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Dienstag, 13. September 2016, 12:00

Aha, durch Weetfeld biste auch gefahren. :D
Die Glorreichen schieben ...

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