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Berny67

2radfahrer

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Unterwegs von: Witten

Unterwegs nach: Bochum und zurück und überall anders hin

Wohnort: Witten

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1

Mittwoch, 9. November 2016, 10:29

3-Städte-Tour

Hi Zusammen,

vergangenen Donnerstag konnte ich mal wieder die Gelegenheit nutzen um eine Runde von so ca. 50 km zu drehen. Vor einiger Zeit hatte ich mir mal diesen "Fahrradtourenatlas Ruhrgebiet" besorgt. Darin sind wirklich viele sehr schöne Touren beschrieben, meist durch ruhige Nebenstraßen, Wirtschafts- und Forstwege oder entlang gekennzeichneter Radwanderwege. Zudem wird da auch recht ausführlich auf die dabei zu passierenden Sehenswürdigkeiten hingewiesen.

Man lernt dort, auch als gebürtiger Ruhrpöttler, auch immer wieder Ecken kennen, die man im Leben nie auf dem Schirm hatte oder wusste, dass es sie überhaupt gibt.

Leider ist das in dem Atlas verfügbare Kartenmaterial, für meinen Geschmack, vom Maßstab her etwas zu klein geraten, und es fehlen manchmal auch Namen wichtiger Straßen, welche dann zur besseren Orientierung nützlich sein könnten. Die Tourenverläufe sind immer rot eingezeichnet und man muss an manchen Stellen wirklich ganz genau auf die Karte schauen, da man sonst eventuell teils recht schnell unscheinbare Zufahrten zu den entsprechenden Tourenverläufen verpassen kann. Das kann dann schonmal ziemlich nervig sein, aber man wird dann durch die landschaftlichen Schönheiten wieder entschädigt.

Zudem hat das Ruhrgebiet ja schon längst das Image der grauen Industriezone ablegen können.

Ich startete also mal wieder auf unserer ehemaligen Bahntrasse, dem "Rheinischen Esel", der ja fast an meiner Haustür vorbeiführt, in Richtung Dortmund. Zu früheren Zeiten diente diese Strecke dem Gütertransport sowie dem Personentransport, mit einem alten Schienenbus, mit dem man beispielsweise zum Dortmunder Zoo gelangen konnte. Und genau dieser war mein erstes Ziel. Entlang der alten Trasse beließ man zum Teil noch die Schilder, die auf die ehemaligen Bahnsteige hinwiesen.

Besonders dieser in Richtung Osten verlaufende Streckenabschnitt ist, so finde ich es wenigstens, der schönste, obwohl man dort hauptsächlich über geschotterten Boden radelt, was mitunter zu dieser Jahreszeit recht matschig werden kann und dafür im Sommer ziemlich staubig.

Laut Atlas musste diese Strecke dann, nach der Überführung über die A45, verlassen werden um dann auf ruhigen Landstraßen, vorbei an einigen Bauernhöfen, durch die ländlichen Ortsteile von Dortmund (Großholthausen und Kleinholthausen) in Richtung Dortmund Lücklemberg zu radeln. Diese Strecke ist auch mit Hinweisschildern als Radwanderweg ausgezeichnet.

Da passierte es schon zum ersten mal, dass ich die Zufahrt auf einen der Forst- und Wirtschaftswege verpasste, weil der Verlauf in der Karte nur undeutlich auszumachen war. Dieser kleine Fehler bescherte mir dann so fast 2 km nervige Ortsdurchfahrt durch Hombruch.

Irgendwann dämmerte mir, dass dieser Weg eigentlich nichts mit der Ruhe auf Nebenstrecken nichts zu tun haben könnte und ich drehte um, bis ich wieder zu der Straßengabelung kam, an der ich mich verfranst hatte. Und siehe da, der Radfahrerpfeil wies mich tatsächlich in einen Forstweg. Man glaubt dann fast gar nicht, dass so eine riesige Industriestadt wie Dortmund so landschaftlich schöne Gegenden besitzt.

Auf Nebenstraßen kam ich dann endlich an mein erstes Ziel, dem Zoo. Von dort aus sollte man dann eigentlich, wie auf der Karte beschrieben, zwischen der Bahntrasse und dem Rombergpark, entlang des Bahnhofs Tierpark, zu einer Straßenüberquerung gelangen, nach deren Passage der nächste Tourenabschnitt beginnt.

Nur leider war, so wie ich es entnehmen konnte, auf diesem eingezeichneten Verlauf, das Radfahren verboten. Also entschied ich mich, abweichend von der Karte, die für Radfahrer erlaubte, östliche Umgehung des Rombergparks, um dann gegen Ende der Umgehung über einen, in äußerst ungepflegten Zustand befindlichen, Waldweg auf den straßenbegleitenden Radweg an der vielbefahrenen B54 einzubiegen.

Nach Passieren einer Baustelle fand ich dann, gegenüber des Rombergparks auch schnell wieder zurück auf den eigentlichen Tourenverlauf, dem man nun bis zum Gelände der ehemaligen Hoesch-Stahlwerke und, so glaube ich zumindest, im weiteren Verlauf mittlerweile bis zum Phoenixsee folgen kann. Aber da musste ich nach einem Blick in die Karte wieder feststellen, dass ich mit Erreichen des Hoesch-Geländes leider bereits wieder zu weit gefahren war und eine kleine Abbiegung verpasst hatte.

Aber egal. Immerhin hatte sich dieser kleine Ausrutscher für ein Fotoshooting gelohnt. Ich drehte also wieder um und stand, sollte ich der in der Karte angegebenen Abbiegung folgen, vor einer großen Treppe. Immerhin gab es dort Schrägen, auf denen man sein Fahrrad herunterschieben konnte. Seitlich der Treppe konnte man jedoch feststellen, dass sich dort bereits diverse Mountainbiker ihren eigenen Weg geschaffen hatten. Nach der Treppenpassage ging es dann durch einen Tunnel unterhalb der vorher von mir gefahrenen Strecke hindurch in Richtung Dortmund Brünninghausen zunächst über ruhige Wohnstraßen. Die nervige B54 musste dann auch noch an einer Ampel mit ewig langen Phasen überquert werden.

Und schon hätte ich wieder beinahe, in Höhe des WDR-Landesstudios, diese Minizufahrt zum Radwanderweg durch ein Waldgebiet, entlang der Emscher, von der aber außer einem tiefen Graben nicht viel zu sehen war, verpasst.

Eine Bank auf einer Anhöhe lud mich zu einer ersten Rast ein. Anschließend ging es weiter durch den Wald und eine Kleingartenanlage bis nach Do.-Barop. Von dort aus sollte man lt. Karte über einen Forstweg zum Kampus der UNI-Dortmund gelangen, aber ich ließ mich erneut durch die Karte in die Irre führen und folgte einfach der Straße weiter in Richtung Universität. Zumindest fand ich dann später recht zügig den zu passierenden Streckenabschnitt über die abends schön bunt beleuchtete Rad-/Fußwegbrücke über die A40, um vorbei an der DASA (interessante Ausstellung z. B. zum Thema Arbeitsschutz) nach Dorstfeld zu radeln.

Auch dort bin ich kurzerhand einmal von der beschriebenden Strecke abgewichen, da ich ums Verrecken nicht den Weg ausmachen konnte, wie ich laut Karte eine recht große Straße und ein Gewässer zu überqueren hatte. Zumindest konnte ich dort ein Foto der im Hintergrund sichtbaren "Skyline" von Dortmund-City schießen.
Schließlich landete ich auf der mir bekannten Wittener Straße, fand aber dann recht schnell wieder den Einstieg zum eigentlichen Tourenverlauf wieder, obwohl dieser mal wieder sehr unscheinbar ausgeschildert war.

Es folgte ein wunderschöner Abschnitt entlang eines Bahndamms und damit auch durch das Naturschutzgebiet Hallerey mit einem ziemlich naturbelassenen kleinen See. In Dortmund-Marten habe ich mich erneut verfranst und bin dort, weil die Karte mal wieder nur undeutlich den Streckenverlauf beschrieb, ca. 2 - 3 nervige Straßenkilometer gefahren, um dann endlich den ersehnten Hinweis nach Haus Dellwig zu finden. Dort angekommen stellte ich fest, dass ich radewegemäßig einen der schönsten Tourenabschnitte verpasst hatte. :cursing:

Dafür entschädigten dann aber die nachfolgenden Wege in Richtung Do.-Bövinghausen mit ihrer Ruhe und landschaftlichen Schönheit.
In Do.-Bövinghausen kommt man dann automatisch am bestimmt äußerst sehenswerten LWL-Museum "Zeche Zollern" vorbei, und fährt dabei auch durch die wunderbar erhaltene und ebenso interessante Zechensiedlung "Kolonie Landwehr".

Im weiteren Tourverlauf durch den Ortsteil Bövonghausen hatte ich irgendwann aber mal "die Faxen dicke", weil ich irgendwie stämdig Probleme mit der in der Karte verzeichneten Route bekam, weil eben einfach entsprechende Straßennahmen fehlten.
Darum befuhr ich eben einen mir bekannten, vielleicht noch schöneren Abschnitt, der "Hebewerk-Tour", der mich über schön angelegte Rad-/Wanderwege, Wirtschaftwege und kleine, wenig befahrene Straßen über Bo.-Harpen, -Werne und -Langendreer wieder zurück auf den "Rheinischen Esel" nach Hause führte.
Insgesamt war es aber eine lohnenswerte Tour, und ich hatte auch mit dem Wetter Glück. Die Regenklamotten konnten im Fahrradkorb verbleiben.

Hier noch ein paar geschossene Fotos, deren Qualität ich entschuldigen möchte, da diese mit meinem Smartphone gemacht wurden.

LG

Berny
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Michihh, ullebulle

Toto Habschned

unregistriert

2

Mittwoch, 9. November 2016, 11:33

Gut möglich das wir uns da gestern übern Weg gefahren sind. War im Rahmen des Winterpokals in Barop, Brünninghausen, Großholthause, Kruckel, Renninghausen und Hacheney unterwegs. Dazu noch ein paar Runden auf der Dortmunder Niere und ein Stück den Emscherradweg lang.

Sollte dir da ein extremst rasender, tollwütiger Pinguin über den Weg gefahren sein...ich bitte vielmals um Verzeihung hehehe. Den Rheinischen Esel komplett hab ich eigentlich auch noch auf der Soll-Liste, den müsste ich dieses Jahr eigentlich schon noch komplett fahren :/

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Berny67

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3

Montag, 14. November 2016, 11:20

Sollte dir da ein extremst rasender, tollwütiger Pinguin über den Weg gefahren sein...ich bitte vielmals um Verzeihung hehehe. Den Rheinischen Esel komplett hab ich eigentlich auch noch auf der Soll-Liste, den müsste ich dieses Jahr eigentlich schon noch komplett fahren :/
Es waren eigentlich nicht viele unterwegs, aber so wie Du dich da beschreibst, wärst Du mir bestimmt aufgefallen. Das mit dem Rheinischen Esel komplett mach' mal ruhig. Ist 'ne schöne Strecke. Dafür braucht man nicht lange. Ich fahre ihn gleich wieder, zumindest teilweise, weil ich an meinem freien Tag doch mal wieder zu meinem Bochumer Arbeitgeber muss, da ich dort nur heute einen neuen Schlüssel für meine Umkleide bekomme, weil dieser mir nach meinem letzten Nachtdienst abgebrochen war. Und da das Wetter heute schön ist bleibt das Auto in der Garage. Damit muss ich erst spät nachmittags wieder los.

Aber die Möglichkeit, sich auf diesem Weg zu begegnen besteht ja durchaus. :)

LG

Berny

Toto Habschned

unregistriert

4

Montag, 14. November 2016, 14:07


Aber die Möglichkeit, sich auf diesem Weg zu begegnen besteht ja durchaus. :)

LG

Berny


Unbedingt. Ich muss mich eh mal westlich von Dortmund in die Landschaft schlagen, bisher wurde ja überwiegend der Dortmunder Osten und Süden, Hamm und Unna und das südliche Münsterland so wie Teile vom Sauerland beradelt. Bisschen Abwechslung muss mal sein :D

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