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Montag, 5. August 2019, 00:23

Wie ich den Ruhrtalradweg an einem Tag…

… tja, was? Verfluchte? Abradelte? Schauen wir mal.

Vorgeschichte

Als Ruhrpottbewohner hat man ja irgendwie seine Beziehung zu den lokalen Gewässern. Der Dortmund-Ems-Kanal ist eine der nächsten Möglichkeiten, "naturnah" ein längeres Stück geradeaus zu fahren, ohne nachzudenken. Die Emscher wird zwar fleißig renaturiert, ihrem "Kosenamen" Köttelbecke aber rein geruchlich leider noch häufig gerecht.

Bleibt die Ruhr mit ihrem Wie-viele-auch-immer-Sterne-Radweg. Den kenne ich von Dortmund bis zur Mündung am (an der?) Rheinorange schon länger, ist das doch eine der Alternativen, um von Dortmund in die alte Heimat am Niederrhein zu kommen – an Tagen mit viel Zeit allerdings, denn die vielen Windungen ergeben ungefähr 50 Extrakilometer.
Die Befahrung des oberen Teils – also Quelle bis Hengsteysee / Dortmund – habe ich dagegen schon einmal abgeblasen, wie hier nachzulesen ist.

Und so entstand schon früher in diesem Jahr die Idee, den Weg doch nochmal als Ganzes in Angriff zu nehmen… und wieso dann nicht gleich an einem einzigen Tag? Der Weg hat offizielle 240 km, das müsste an einem langen Tag doch zu machen sein, ungefähr eine Elfstedentocht-Distanz, nur mit mehr Höhenmetern (auch wenn mit Start an der Quelle natürlich meist bergab).

Planung

Dann kamen die kleinen logistischen Probleme: Erst war ich Mitte/Ende Juni auf diversen Konferenzen unterwegs, so waren die wirklich längsten Tage schon weg.
Und dann musste ich die Logistik klären:

  • Option 1: Mit dem Zug nach Winterberg und dann direkt losradeln, abends mit dem Zug heim.
    Dummerweise fährt der erste Zug ab Dortmund erst um 6:41 Uhr los und kommt um 8:24 Uhr in Winterberg an. Nicht, dass ich mich um diese Uhrzeiten reißen würde, aber da ist halt einfach schon viel vom Tag verbraucht…
  • Option 2: Übernachten in Unterkunft.
    Wenn ich dann aber bei Tagesanbruch los wollte, müsste ich mich wohl ohne Frühstück rausschleichen, außerdem wird es teurer und frisst mehr Zeit.
  • Option 3: Irgendwo biwakieren.
    Erfordert aber zumindest ein bisschen mehr Zeug mitzuschleppen, und braucht mehr Zeit, und wie ausgeschlafen ich dann wirklich bin, kommt arg drauf an…
  • Option 4: Die Nacht durchradeln.
    War lange mein Favorit: Nachmittags hin, im Abendlicht die steileren Abfahrten runterdüsen und dann die Nacht durchradeln, um morgens bei der Familie am Niederrhein zum Frühstück aufzuschlagen. Dann fiel mir auf, dass der Weg in seiner originalen, offiziellen Form – und um die ging's mir ja irgendwie – eine Fähre beinhaltet, die nachts natürlich nicht fährt. Da hätte ich dann wahrscheinlich vor der Fähre Zwangspause machen müssen :rolleyes:


Letztlich entschied ich mich, mit dem "späten" Start um 8:24 Uhr zu leben und dann eben im Zweifel in den Abend hineinzufahren. So war auch der Organisationsaufwand am geringsten, ich würde nur Tagesgepäck brauchen und alles komplett an einem Tag erledigen können… das war noch wichtig, weil ich unbedingt unter der Woche fahren wollte, um nicht noch zusätzlich den Wochenendverkehr auf der Strecke zu haben. Und da durfte es nicht mehr als einen Tag dauern.

Blieb noch die wichtigste Frage: Welches Rad? Erfahrungen mit Strecken >200 km hatte ich bisher nur mit dem Rennrad, aber "ca. 30 Prozent Waldwirtschaftswege und innerörtliche Nebenstraßen" ließ mich doch zweifeln, ob das alles mit dem Rennrad fahrbar wäre, ohne dass es mir in der Seele weh täte. Außerdem wäre es doch nett, die Latte auch beim Reiserad mal auf über 200 km zu legen. Allerdings: Ich bin mit dem Rad natürlich langsamer unterwegs.
Tuningmaßnahmen? Beschränkten sich darauf, den nicht benötigten Low-Rider zu demontieren und das schwere Schloss daheim zu lassen. Ich würde das Rad ja ohnehin nur wenige Minuten vor Bäckern, Tankstellen und ähnlichem abstellen müssen, dafür kam ein besseres Geschenkband mit.

Und dann ergab sich auch ein Termin: Am 15. Juli sollte es so weit sein! Sachen gepackt, Rad gecheckt, auch einen Track geplant und auf dem Navi :airborne:
Am 14. Juli habe ich mir dann bei einer blöden Bewegung den Nacken verspannt… 8| Es handelt sich hier um eine schwere Sportverletzung, die ich mir beim heldenhaften… ähm… Tour de France-Schauen zugezogen habe :o Das war zwar bis Mitte der Woche wieder gut, aber da standen dann andere Termine an. Immerhin hielt mich der steife Nacken nicht von der Arbeit ab und ich konnte den freigehaltenen Montag einfach verschieben.

Also ging noch eine Woche ins Land, und es wurde der 22. Juli, bis ich endlich zu meiner Mission mit vielen Unbekannten aufbrechen konnte. Der sollte es dann auch wirklich sein, denn es kündigte sich eine Hitzewelle an… der Montag sollte der letzte "normal heiße" Tag sein. Allerdings wurde die Windvorhersage über das Wochenende immer ungünstiger, also stärkerer Westwind vorhergesagt. Von der Quelle zur Mündung geht es zwar tendenziell bergab, aber eben auch Richtung Westen, und damit in der Regel gegen den Wind. Aber Wetter ist ja immer…

Nach einer fiesen Nacht, in der ich zu kurz und schlecht geschlafen habe, stehe ich morgens um SechsUhrScheißeIstDasFrüh am Bahnhof. Am Infostand empfiehlt man mir das falsche Zusatz-Ticket für mein Fahrrad, so dass ich, wie ich später vom Schaffner erfahre, 1,60 € zu viel bezahle. Aber gut, ich bin unterwegs, und muss um diese Zeit immerhin nicht befürchten, dass kein Platz mehr für das Rad ist. Während ich mein Salzbrezel knabbere, kann ich mir nochmal durch den Kopf gehen lassen, was ich da vorhabe: Über 200 Kilometer Alleinfahrt über gemischte Oberflächen, mit dem treuen Reisepanzer… ganz viel Zeit zum Draußen-Spielen :) Allerdings, wenn ich gegen Sonnenuntergang am Rheinorange ankommen möchte, was irgendwie meine romantische Idealvorstellung wäre, lässt das nicht viel Raum für Pausen und Trödelei – die Tage sind ja doch schon spürbar kürzer. Aber wir werden sehen.

Und (endlich) los…

Als ich in Winterberg das Rad aus dem Zug schiebe, zweifle ich erstmal an der vorhergesagten beginnenden Hitzewelle. Es begrüßt mich perfekt blauer Himmel, aber ich fröstele trotz Knie- und Armlingen, als ich vorbei an einem älteren Pärchen auf Pedelecs zu den Infotafeln rolle, die den offiziellen Beginn des Weges markieren.

Fortsetzung folgt…

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Montag, 5. August 2019, 01:25

Von Winter- nach Arnsberg: Es geht bergab mit mir…

Ohne mich groß mit den dargebotenen Informationen aufzuhalten, mache ich mich auf den Weg. Es geht ein paar Hundert Meter die um diese Zeit noch ausgestorbene Hauptstraße entlang, dann geht es rechts ab in eine Seitenstraße – und direkt mal steil nach oben: Willkommen im Sauerland!

Aber ich habe ja Zeit. Im kleinsten Gang lässt sich ganz entspannt hochkurbeln, und so wird mir zumindest ein wenig warm. Links stehen Ferienhäuser, die den davor geparkten Autos nach zu urteilen fest in niederländischer Hand sind, bestimmt acht Autos in Folge tragen gelbe Nummernschilder mit schwarzer Schrift. Ob die auch ihre Fietsen dabeihaben? Zu sehen ist nur ein Einheimischer in seinem Golf, der mich mit vorbildlichem Abstand überholt. Oben geht's dann recht bald auf einen Schotterweg, der etwas später steil bergab führt und so ziemlich direkt zur Ruhrquelle führt. Vor allzu großer Enttäuschung war ich gefeit, denn ich war hier vor längerer Zeit schonmal. Aus dem Hang führt ein Plastikrohr, heraus fließt etwas, das mal ein Rinnsal werden möchte. Ein paar Meter weiter wird das ganze dann von ein paar Steinen eingefasst und mit dem Hinweis "Ruhrquelle 1849" versehen, dazu noch eine Gedenktafel zur Hundertjahrfeier, auch schon 70 Jahre alt. Immerhin bin ich hier ganz alleine und kann mich in Ruhe bei den Flussgeistern anmelden: Ich verfolge euch heute ein bisschen :vain:

Weiter geht's über wechselnde Oberflächen. Als ich nach einer besonders holprigen Schotterpassage steil bergab wieder auf guten Asphalt komme, nehme ich kurz beide Hände vom Lenker und schüttele mir dieselben: Gratulation zur Fahrradwahl, alles richtig gemacht. Den Renner hätte ich hier schieben oder tragen können, oder sonst jetzt schon flicken. Aber die breiten Reifen geben reichlich Grip, so geht es hier oben gut voran. Bald folgt allerdings ein längeres Stück asphaltierter Wirtschaftsweg. Ich treffe ein paar Pedelec-Fahrer – und eigentlich werden die mich bis Dortmund nicht mehr verlassen, ich habe den Eindruck, ich bin der einzige, der hier ohne Motor unterwegs ist. Im Moment würde der aber auch nicht helfen, denn die meisten Höhenmeter werden gleich hier oben vernichtet. War ich nach dem Anstieg am Winterberger Bahnhof auf knapp 700 Metern Höhe, sind es nach 16 Kilometern nur noch 400 Meter. Und viele der Hänge laden dazu ein, es rollen zu lassen: Kein Verkehr, guter Asphalt, guter Überblick, immerhin 56 km/h stehen einmal auf dem Tacho 8o Klar, auf dem Rennrad hätte ich mich kleiner machen können, es hätte noch besser gerollt, wäre noch schneller… egal, dafür fühlt sich das auf dem Terra einfach gar nicht nach "Heizen" an, es rollt einfach stabil seines Weges, nur etwas flotter als im Flachen. Als ich in einem Dorf auf leicht abschüssiger Straße einen alten Traktor überhole, merke ich erst am erstaunten Blick des Fahrers, dass das für ihn vielleicht nicht ganz alltäglich ist.

Aber Moment: Tickt hier was? :pinch: Nein, keine Uhr (und keine Bombe), so ein Tickern… so ein "da steckt was im Reifen"-Tickern. Ich halte an, inzwischen wieder im einsamen Niemandsland zwischen zwei Käffern, ich finde nichts. Fahre ein Stück, halte nochmal. Da war doch was… bei dem Versuch, den Hinterreifen unter seinem reichlich langen Schutzblech abzusuchen, schiebe ich das Rad fast in den Graben. Dann finde ich den Übeltäter, sehr schlecht zu sehen, vielleicht ein Stück Braunglas. Als ich das Teil rausziehe, meine ich, es zischen zu hören. Oder eher am Finger zu spüren? Ich sehe mich jedenfalls schon so früh am Tag das Flickzeug zücken, aber dann scheint der Reifen doch die Luft zu halten. Vorsichtig mache ich mich wieder auf den Weg. Schlimmer als ein schleichender Plattfuß ist eigentlich nur die Vermutung, einen schleichenden Plattfuß zu haben… es dauert bestimmt 50 km, bis ich dem Reifen wieder vertraue - so viel sei verraten, das Flickzeug bleibt heute in der Tasche.

In Olsberg bunkere ich in einer Bäckerei zwei Knusperstangen, auf einer Bank kurz vor Nuttlar wir die erste davon weggefuttert - zweites Frühstück. Ich bin vielleicht anderthalb Stunden unterwegs gewesen, aber ziemlich plötzlich merke ich, wie die Sonne Kraft bekommt. Die Armlinge habe ich schon unterwegs bis zu den Handgelenken geschoben, jetzt kommen sie zusammen mit den Knielingen in die Tasche und ich nehme ein flottes Bad in Sonnenmilch. Ich sitze da 15 Minuten am Rad- und Wanderweg, aber Besuch bekomme ich nur von einer neugierigen Amsel und zwei Hummeln, die sich kurz für mein Gebäck interessieren.

Leider geht es nun eine ganze Weile lang straßenbegleitend oder kurz an der Hauptstraße entlang durch die Gegend. Vorbei mit Natur und dem wohligen Knirschen unter den Reifen, hier ist Autoland, der touristische Radweg zeigt sich von seiner langweiligsten und nervigsten Seite: Engüberholer, linksseitige Radwege, die blöd auf die andere Straßenseite schwenken, innerorts gern gepflastert. Unterbrochen wird das Ganze durch kurze Stücke Wirtschafts- oder Waldweg, wenn es sich halt ergibt. Auf einem dieser Abstecher zwischen Freienohl und Oeventrop rausche ich über eine kleine Brücke, blicke nach rechts auf den Fluss, es entfährt mir ein "Ooooh!" – und der Papa, der mir mit seinem Kind auf dem Kindersitz entgegenradelt schüttelt den Kopf, weil ich aus voller Fahrt schlitternd zum Stehen komme, dann ein paar Schritte zurücktrippele und das Handy zücke, um ein Foto zu machen: Verträumt liegt sie da, die Ruhr, dicht bewachsen an beiden Ufern, und ein wenige Meter entferntes Wehr spiegelt sich im spiegelglatten Wasser :love: "Was hat der, sieht doch immer so aus hier", scheint sich der Papa zu denken. Tschuldigom, Tourist, so viel Zeit muss sein :whistling:

In Arnsberg folgt der Weg der Ruhr in einer engen Schleife. Arnsberg, Regierungsbezirkshauptstadt… Ich hatte so gar keine Vorstellung von der Stadt, aber erstmal gibt es hier zur Abwechslung einen netten Weg an der Ruhr entlang, das reicht schon, um den Ort ganz okay zu finden. Als ich kurz vom Ruhrtalradweg auf die Hauptstraße abbiege, weil meine Wasservorräte zur Neige gehen, stehe ich plötzlich auf einer hübsch rausgeputzten Brücke mit futuristischen Laternen, zwischen denen sich auf dem Hügel ein größeres und älteres Gebäude mit weißen Wänden erhebt: Sitzt da der Verwaltungs-Graf? :)

Ich hätte gern kaltes Wasser, inzwischen ist es ordentlich warm geworden. Der Umweg wird mir fast zu lang, da finde ich einen Getränkemarkt. Als ich an der Kasse stehe, kommen ständig neue Kunden mit Leergut rein, und die scheinbar einzige Verkäuferin traut sich nicht, die auch mal warten zu lassen. So wird die Kassenschlange immer länger, und ich immer ungeduldiger: Da bin ich den ganzen Morgen diszipliniert durchgeradelt und stehe mir jetzt hier die Beine in den Bauch für etwas Wasser. Aber es hilft nichts, ich kann denen ja schlecht erzählen, dass ich noch 170 km vor mir habe und gern mal wieder losfahren würde. Endlich klappt es und ich kaufe der Bäckerin am Eingang noch ein Milchbrötchen mit Schokostückchen ab, dass bis zum Ortsende schon in mir verschwunden sein wird: Brennstoff nachlegen.

Fortsetzung folgt… (die Tage, wenn ihr wollt)
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Montag, 5. August 2019, 06:31

Option 4: Die Nacht durchradeln.
War lange mein Favorit: Nachmittags hin, im Abendlicht die steileren Abfahrten runterdüsen und dann die Nacht durchradeln, um morgens bei der Familie am Niederrhein zum Frühstück aufzuschlagen. Dann fiel mir auf, dass der Weg in seiner originalen, offiziellen Form – und um die ging's mir ja irgendwie – eine Fähre beinhaltet, die nachts natürlich nicht fährt. Da hätte ich dann wahrscheinlich vor der Fähre Zwangspause machen müssen :rolleyes:

Das mit der Fähre ist schon ein Drama. Jedes Jahr im Februar, wenn die wieder klar gemacht wird, finden sich am Fähranleger skelettierte Leichen und rostige Fahrräder.

Nee im Ernst, falls mal jemand die Nachttour oder außerhalb der Saison fahren will: latürnich kann man die Fähre auch umfahren. In Witten auf die andere Seite über Ruhrdeich und Herbeder Straße (die Strecke ist OK, die B 226 zwischen Wetter und Witten eher was für hartgesottene Rennradfahrer). Oder auf der Seite bleiben und in Herbede oder bei Kemnade wieder auf die andere Seite. Ist aber teilweise weniger schön, und am Anfang ist meine ich eine kleine Tücke. Schlecht zu finden oder nicht ganz flach, muss ich mal wieder fahren.
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Montag, 5. August 2019, 19:05

Das mit der Fähre ist schon ein Drama. Jedes Jahr im Februar, wenn die wieder klar gemacht wird, finden sich am Fähranleger skelettierte Leichen und rostige Fahrräder.


:lol: Genau, das wollte ich dann doch vermeiden, ich hab auch grade überhaupt keine Zeit, da in Ruhe zu skelettieren :lol:

Sollte jemand mal die Nachtaktion machen wollen: Lasst euch beim Licht am besten von den MTBlern inspierieren, irgendein Chinakracher ohne StVZO-Zulassung kann sicher nicht schaden. Auch nach den steilen Abfahrten hält der Weg immer mal eine Überraschung bereit. Das fängt schon damit an, dass die Wegführung sich gelegentlich zu ändern scheint, jedenfalls gab es mehrmals Abweichungen meines penibel in Komoot geplanten Tracks von der ausgeschilderten Route.

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Montag, 5. August 2019, 20:44

Ruhrradweg an einem Tag schlummert auch schon seit einiger Zeit in der Langstrecke Schublade meines Denkapparates.
Das Anreise Probleme könnte ich genau so beschreiben wie du, außer biwakieren ,das hatte ich von vornherein ausgeschlossen.
Dann bin ich mal gespannt auf den weiteren Verlauf vielleicht komme ich ja dann irgendwann mal in die Gänge :rolleyes:

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Montag, 5. August 2019, 21:10

Und was ist die Konsequenz? Vorher erzählen, dann gibt's eventuell Mitstreiter und der innere Schweinehund hat weniger Chancen :D .

Bin gespannt auf die Fortsetzung!
Gruß, Astrid

Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen. (Albert Schweitzer)

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Goradzilla

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Dienstag, 6. August 2019, 01:48

Arnsberg bis Hengsteysee: Gut gebraten ist halb aufgegeben…

Die ganze Aktion mit Getränkesuche und Warten hat dazu geführt, dass es gut Mittag durch ist, als ich wieder aus Arnsberg und diversen Örtchen raus bin, die sich wie Vororte anfühlen. Waldwege und Straße wechseln sich ab, ich merke so langsam, dass ich nicht gut geschlafen habe und auch nicht die besten Beine mitgebracht habe. Alles kein Drama, aber es könnte besser rollen… außerdem wird es allmählich heiß. Die für den Tag angekündigte Höchsttemperatur von 32 Grad ist schon gegen 13 Uhr Makulatur: In Wickede komme ich schon wieder mit fast leeren Flaschen an, aber hier geht das Nachbunkern schnell. Ich schmunzle noch über die Fleischerei "Hackethal", deren Logo die Silhouette eines Rinds schmückt, umrahmt von den Worten "Alles was mir schmeckt". Ich habe keinen Bedarf, schlörre noch immer die zweite Olsberger Knusperstange mit mir rum, die reicht erstmal. Richtung Ortsausgang verläuft der Weg ruhig an der Ruhr entlang, eine schattige Bank findet sich auch… leider bin ich echt müde, und nach dem Snack mache ich mich mal kurz auf der Bank lang - tut das guuuuuut :sleeping:

Nein, es passiert nicht, was eigentlich passieren muss: Nach zehnminütigem Powernap bin ich wieder munter und mache mich auf den Weg. Allerdings hält die Zustandsbeschreibung "munter" nicht lange an, ab hier wird es richtig zäh. Führte die Strecke vor Wickede grob Richtung Nordwesten und war meist durch Gebäude oder Wald windgeschützt, schwenkt die Hauptrichtung nun direkt in den Wind. Außerdem bin ich immer häufiger zwischen Feldern unterwegs – kein Windschutz, kein Sonnenschutz. Oft tief über den Lenker gebeugt werde ich langsam gebraten… leider findet sich auch niemand, bei dem ich mal etwas Windschatten abstauben könnte: Viel ist ohnehin nicht los, und die wenigen Radfahrer, die ich treffe, sind deutlich langsamer unterwegs, selbst mit Motor (was jetzt nicht an meiner krassen Geschwindigkeit liegt, die machen einfach langsam). Irgendwann zeigt der Tacho 35,2 Grad, das Handy hatte ich leider nur etwas später zur Hand, da waren es auch noch über 34. Ich weiß, das Feldfoto ist dank Filter etwas fehlfarben, aber eigentlich habe ich diesen Abschnitt genau so in Erinnerung: Reifes Getreide zu beiden Seiten, und irgendwie wirkt alles überstrahlt. Das hier ist nicht etwa anstrengend im gleichen Sinne wie zum Beispiel steile Berge raufzufahren, aber das stetige Ankämpfen gegen den Wind, die Hitze drücken mir auf Beine und Birne. Ich weiß, dass mir die Gegend eigentlich gefallen müsste – ja, tut sie ja auch –, aber wann kommt hier verdammt noch mal was anderes? 'N paar Bäume vielleicht? Oder eine Eisdiele…? :D

Es kommt nichts davon, aber irgendwann kommt Schwerte, und ich bunkere mal wieder einen Liter Wasser. Während ich noch umfülle, steht der nächste Kunde an dem Büdchen und bringt die offenbar gerade geleerte Bierflasche zurück. "Jetzt möchte ich noch einen Wodka", bestellt er, und ergänzt, als er den Schnapps vor sich stehen hat: "Ja wie, 'n Pils natürlich auch, datt gehört ja zusammen." Eins davon - und ich komme heute nichtmal mehr nach Hause :rolleyes:
Beim Rausfahren aus Schwerte überhole ich einen Jugendlichen – Basecap, übergroße Basketballtreter – auf seinem Baumarktfahrrad. Das lässt der nicht auf sich sitzen, im Wiegetritt jagt er an mir vorbei. Guckt sich um. Will der jetzt ein Rennen fahren? Provozieren? Sieht der nicht, dass mir danach nicht der Sinn steht… meine Güte, ich befürchte, er müsste eigentlich riechen können, dass ich schon den ganzen Tag auf dem Rad sitze! Ich trete weiter mein Tempo, er wird langsamer, ich überhole wieder. Skandal! Wiegetritt! Quietschendes Rad zieht vorbei! Provokanter Schulterblick. Und er wird wieder langsamer. Wir spielen das Spielchen fünf oder sechs mal, dann biegt er ab, und ich bin wieder alleine auf weiter Flur – und kurz darauf in bekanntem Territorium: Hier komme ich öfter mit dem Rennrad lang, und irgendwo hier bin ich auch schonmal eingestiegen, um dem Ruhrtalradweg nach Westen zu folgen. Ziel 1 erreicht, jetzt bin ich den RTR ganz abgeradelt – aber eben in mehreren Etappen.

Statt Wind und praller Sonne gibt es hier ein paar kleine Anstiege und Abfahrten, außerdem Bäume und damit: endlich Schatten! Als ich nach einer flotten Abfahrt bis runter zum Wasser eine Bank entdecke, muss ich erstmal Pause machen, auch wenn der Platz ziemlich vollgeschmissen ist mit leeren Flaschen und ein paar ausgetretenen Kippen. Selbst hier ist es noch ziemlich warm, es geht kaum ein Lüftchen, und nach dem Kampf gegen den Wind und die kleinen Anstiege hierher bin ich jetzt ziemlich erschlagen. Was essen - hilft nicht. Was trinken - hilft nicht, ist warm wie Spülwasser und schon wieder fast alle. Mir fallen die Augen zu, immer wieder, aber ich will hier kein Nickerchen machen, ich weiß gar nicht, ob ich die Bank zu siffig oder mich selbst zu schwitzig finde. Weiterfahren? Noch zwei Minuten… aber die Zeit… es ist ein merkwürdiger, halbwacher Zustand, in dem ich wahrscheinlich eine halbe Stunde vertrödele - oder noch länger? Huch, fast eingeschlafen! :S Ich erschrecke beim Blick auf die Uhr: Halb fünf durch, noch über 110 km zu machen. Als ich mich endlich aufraffe, bin ich kurz davor, hier und jetzt in den Sack zu hauen. Eigentlich hält mich vor allem eine Tatsache davon ab: Der direkt Weg nach Hause führt die Hohensyburg hoch. An sich sind die paar Serpentinen einer meiner liebsten Anstiege hier, aber jetzt, bei der Hitze, mit dem schweren Rad… und eigentlich soll das hier doch erst Halbzeit sein.

Mithilfe eines zuckrigen Koffein-Gels (bäh! echt nur zu empfehlen als die Notration, als die ich es dabei hatte!) werde ich wieder – nunja, fahrtüchtig. Als ich am Fuß des Anstiegs nach Syburg die Straße überquere, schaltet die Birne auf Autopilot: hier komme ich so oft lang, die nächsten paar Kilometer am Hengsteysee entlang gehen automatisch. Aber was dann? Kann ich das fertigfahren? Erstmal bis Bochum? Erstmal bis… zu meiner Linken erscheint ein Hinweisschild: Café Bauernstube. Na also gut: Dann erstmal bis Café Bauernstube, Kriegsrat halten mit mir selbst.

Fortsetzung folgt…
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8

Freitag, 9. August 2019, 10:39

The highs and lows

Das Café ist eigentlich eher ein Italiener, aber das trifft sich ganz gut: Nach einem Teller Nudeln mit Tomatensauce und einer Cola sieht die Welt plötzlich ganz anders aus. Es muss gegen 18 Uhr sein, als ich wieder loskomme – mit dem Sonnenuntergang am Rhein wird es nix, aber das war wohl auch ein bisschen sehr optimistisch. Wobei, wie viele Minuten später ist der eigentlich gegenüber Dortmund? Ist ja weiter westlich :hmm:

Egal, der Motor scheint den richtigen Brennstoff bekommen zu haben, von jetzt auf gleich ist die Birne wieder wach und die Beine liefern: Ich überhole ein Grüppchen Freizeitradelschleicher nach dem anderen. Außerdem nähern sich die Temperaturen wieder – von oben – der 30-Grad-Marke, das hilft auch ein bisschen. Herdecke und Wetter (der Ort) rauschen vorbei, in Witten ist der Gedanke vergessen, über den Rheinischen Esel den höhenmeterarmen Heimweg einzuschlagen. Weiter nach Westen reiten, dann eben in den Sonnenuntergang! :wayne:
Da vorne geht's rechts ab, dann mal flott um die Ecken und - oh, bremsen! Wasser im Weg! Von wegen Weg geht hier ab… :pillepalle: Und wieso stehen hier so viele Leute mit ihren Rädern rum, wollen die in der Ruhr schwimmen? :hmm: Ja, ähm, dann bin ich hier wohl falsch, wie dreh ich jetzt möglichst unauffällig um, während mich alle angucken? :pardon:
Ich schaue mich nochmal um: Ähm, ja, hier ist ja der Fähranleger :whistling: Dann hab ich mich mit meinem sportlichen Abbiegen gerade schamlos vorgedrängelt. Ich versinke kurz im Boden, bis die Fähre wieder da ist, für die ich dann leider nichtmal mehr ein Spende habe: Die einzige Münze in meinem Besitz ist ein 1 ct.-Stück – hab ich leider in der Bauernstube nicht dran gedacht. Nächstes Mal zahle ich dann für zwei, versprochen!

Auf der anderen Seite nochmal die Helmmütze - oder eher das "Netz" – in die Ruhr getaucht (Kühlung tut schon noch Not) und den Wegweiser bewundert, der den "Wenn die Fähre nicht im Betrieb ist"-Weg ausschildert. Hier wurde offenbar an alles gedacht, als man nach dem letzten Winter die ganzen skelettierten Leichen und ihre rostigen Räder wegräumen musste ;) Aber so eine Fährfahrt ist ja doch immer wieder was schönes.

Die Wege sind gut, es gibt viel Freizeitverkehr auf zwei bis acht Rädern (letzteres natürlich Inliner) – am Kemnader See ist wie immer einiges los. Ich rechne mal wieder: 80 km fehlen, es ist 19 Uhr durch, inklusive Dämmerung bleiben gut drei Stunden Tageslicht. Das haut bei kaum mehr als einem 20er Schnitt natürlich nicht hin, macht aber nichts – das ist ja nur ein schlappes Stündchen Nachtradeln, mit einer weiteren Pause vielleicht 1,5 Stunden… plus Zugtransfer bin ich um 1 oder so daheim. Rechne ich so vor mich hin, während ich den makellosen Radweg entlangdüse. Dann muss ich mich aber konzentrieren, denn da vorne liegt ein Überfahrschutz für ein Kabel oder einen Schlauch quer über dem Weg. Ich blicke noch ein paar Meter weiter… Scheiße! :cursing: Da liegt einer neben seinem Rennrad :(

Ich bin der dritte, der an die Unfallstelle kommt (oder dort jedenfalls anhält). Ich will hier nicht in die Details gehen, es hätte wohl schlimmer ausgehen können und viel kann ich am Ende nicht helfen, aber ich bleibe bis der RTW kommt und am Ende auch, bis er wieder fährt, weil die Sanis andeuten, vielleicht noch ein paar helfende Hände brauchen zu können. Dass nun ein RTW und bald auch ein Notarztwagen den Weg blockieren, und davor ja auch immer noch dieser Überfahrschutz liegt, stellt einige Radler vor eine größere Herausforderung. Einer auf dem Mountainbike legt sich fast auch noch auf Fresse, als er sich einen besonders dämlichen Weg über die Wiese aussucht und da plötzlich in einen großen Ast fährt :dash:

Am Ende habe ich wohl ungefähr 1,5 Stunden gestanden, es ist fast acht, als ich weiterfahren könnte, auch wenn der große Spaß nach dem Schrecken erstmal vorbei ist. Vorher checke ich noch, wie spät ich dann realistischerweise noch nach Hause komme. Und da setzt es eine Gemeinheit: Wegen Bauarbeiten fahren kaum Züge, genau genommen nur einer alle zwei Stunden. Der Rest ist Schienenersatzverkehr mit Bussen, aber ob die Fahrräder mitnehmen? Vor Wochen hatte ich das mitbekommen, aber daran hatte ich bei der ganzen Planerei nicht gedacht… ich war so auf die schwierige Verbindung nach Winterberg fokussiert, dass der Rückweg in die Kategorie "von Duisburg kommste immer problemlos nach Dortmund" fiel.
Ziemlich unspektakulär fälle ich hier die Entscheidung, dass ich heute nicht bis zur Mündung fahren muss, eigentlich fällt sie mir eher zu. Vor ein paar Stunden dachte ich ja noch, dass ich es vielleicht einfach nicht schaffe, aber jetzt ist "nur" die Luft raus – mit der Aussicht, womöglich knapp zwei Stunden am Duisburger Hbf rumstehen zu dürfen und dann erst am frühen Morgen daheim zu sein: Och nö. Dann geh' ich es eben irgendwann nochmal an.

Ende der Geschichte? Fast. Denn die 200, die fahre ich jetzt schon noch voll. Und ab Essen fahren die Züge noch normal, das trifft sich also ganz gut. Ich kurble also weiter, und während ich in Hattingen den Sonnenuntergang bewundere und mir langsam so was wie kühl (!) wird, rechne ich mir noch ein kleines Spielchen zurecht: Wäre doch nett, die 200 km trotz des Nachmittagstiefs und des langen Stopps am Kemnader See in unter 13,5 Stunden inklusive Pausen zu packen – das Zeitlimit für 200-km-Brevets. Meine Startzeit habe ich ja ziemlich genau im Kopf, 22 Uhr ist demnach das Limit. Habe ich was zu gewinnen? Nö. Ist das hier bitterer Ernst? Na aber und ob :D Es ist knapp bemessen, quasi ein kleines Zeitfahren auf 50mm breiten Reifen, und jedenfalls so eng, dass ich mir erstmal keine Gedanken über die Route machen kann: Ich folge einfach weiter dem Ruhrtalradweg, auch wenn ich für heute längst aufgegeben habe, ihn zu Ende zu fahren. Ab Hattingen und um Essen rum kann sich der Fluss ja gar nicht entscheiden, wo er nun hinwill: Scharfer Rechtsknick nach Norden, zweimal links, hinter Kupferdreh wieder scharf rechts, am Baldeneysee entlang und Richtung Werden. Aber so weit "muss" ich nun gar nicht mehr, zumal in Essen noch eine Umleitung für eine Ehrenrunde sorgt: Um 21:55 Uhr springt der Tacho kurz hinter Kupferdreh auf 200,00 km. Ersatzmission erfüllt, sozusagen, immerhin.

(Kleine) Fortsetzung und Schlussbetrachtung folgen…
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Chasse Patate

VPAPR member chapter Mark

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Unterwegs von: 34.8202°N 82.2720°W (zwecks Verpflegung)

Unterwegs nach: 稚内市 (lecker Fisch)

Unterwegs über: درّہ خنجراب (Erdnüsse & getr. Aprikosen)

Wohnort: Royaume de Westphalie (rechtsrheinisch & norddonauisch)

Aktuelle Marktplatzeinträge: 1

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9

Freitag, 9. August 2019, 14:03

Und was ist die Konsequenz? Vorher erzählen, dann gibt's eventuell Mitstreiter und der innere Schweinehund hat weniger Chancen :D .



Wann ist der letzte Tag für jene Fähre? Ich schlage vor an dem letzten möglichen Samstag dieses Jahres ... und freue mich schon dein (@Honigbärchen) Heia Safari Rad mal genauer zu begutachten.

Aufgrund der bisherigen Geschichte schlage ich aber vor, dass jegliche Verpflegung in fester und flüssiger Form mitgenommen wird, so dass man an all den schönen Stellen eine Pause machen kann, ohne Zeit vor Kassen oder mit langsamen Kellnern zu verlieren.

Also ich bin dabei, denn wo es bergab geht, da is mein 22kg Rad schnell und wer einen persönlichen Gewichtsvorteil permanent mit sich führt muss sich nicht benachteiligt fühlen.

Jau!

:airborne:
man fährt oder schiebt

2019: ohne Tacho
Origirat: (15.09.1979)
Insgesamt: bestimmt einmal rum


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10

Freitag, 9. August 2019, 14:42

@Chasse Patate: Nee, 200 und ein paar Zerquetschte Kilometer an einem Tag fahre ich definitiv nicht! Das war auf Anrados bezogen, der ja denselben Gedanken wie Goradzilla hatte, besagten Weg an einem Tag zu fahren. Und was mein Safari betrifft: Das hättest Du ja bereits in Bergkamen genauer unter die Lupe nehmen können...

@Goradzilla: Du machst es aber spannend... :D
Gruß, Astrid

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11

Samstag, 10. August 2019, 08:56

Toll geschrieben, hat echt Spaß gemacht zu lesen. Hab jetzt auch Bock auf was längeres zu fahren.
Die Glorreichen schieben ...

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12

Sonntag, 11. August 2019, 22:29

Schön gescheitert

Die Fahrt zum Essener Hbf ist ja jetzt ein totaler Klacks: Eben im Navi den Bahnhof suchen, routen lassen, los geht's. Denke ich. Dann geht's aber erstmal recht steil bergan durch ausgestorbene Stadtteile und teilweise durch finstere Wald- oder Parkstückchen über Schotter, dann irgendwann auf eine Hauptstraße und bergab – und dann stehe ich wieder an der Stelle, an der ich vorhin auf die Umleitung getroffen bin 8| Nur ist es inzwischen komplett dunkel, und während vorhin meine ungefähre Zielrichtung Werden beschildert war, stehe ich nun vor dem Problem, dass die Schilder zwar verkünden, dass Richtung Werden (oder irgendwas in der Richtung) und Innenstadt gesperrt ist, eine Umleitung Richtung Innenstadt aber nicht ausgeschildert ist :cursing:

Einigermaßen ratlos stehe ich da ein paar Minuten und überlege, welche Strategie das geringste Risiko für weitere Umwege birgt. Da kommen zwei junge Menschen auf älteren Rennrädern des Weges. Ob sie sich auskennen? Ja, tun sie, wo ich denn hinwolle… "Ja, Innenstadt, Bahnhof…" – "Achso, ja, hier lang, in die Richtung wollen wir auch." - "Ist aber gesperrt." (auf Schild und Sperre deutend) - "Oh, seit wann das denn? Egal, ich bin guter Dinge, dass man da durch kommt, so viel werden die seit gestern nicht kaputt gemacht haben." Ich bedanke mich und folge dann den beiden vorbei an der Absperrung auf den gesperrten Radweg - "when in Essen, do as the Esseners do", richtig?

Ich überlege kurz, ob ich an den beiden dranbleiben kann und will, aber das erscheint mir dann doch zu flott, und so verschwinden die beiden Rücklichter irgendwann hinter einer Kurve. Ich fahre vorsichtig vor mich hin, will ja nicht plötzlich in einer Baugrube liegen. Doch die Einschätzung der beiden erweist sich als richtig, ich komme problemlos durch und an der einzigen Stelle mit Anzeichen einer Baustelle müsste man sich schon dämlich anstellen, um da vom Rad zu segeln – es geht einfach ein paar Meter über groben Schotter. Nochmal bergauf, kurzer Besuch am Nachtschalter einer grellblau leuchtenden Tanke für eine letzte Ration Wasser und dann erreiche ich auch irgendwie hintenrum auf mir bisher unbekannten Wegen den Bahnhof – und habe da nicht mal Zeit, ungesundes Essen zu kaufen, weil der Zug schon am Gleis steht. Um kurz vor Mitternacht bin ich so wieder zuhause: Es sind 214 km geworden, und das Stop-and-Go in der Stadt hat den Schnitt noch auf knapp unter 20 gedrückt. Höhenmeter bergab 1115, bergauf 550.

Und Schluss

Tja, da hat er also irgenwie wieder gewonnen, der RTR… wobei ich jetzt immerhin schonmal alles abgeradelt bin. Was hätte besser sein können? Ich hätte in erster Linie mal besser geschlafen haben müssen, das hätte sehr geholfen. Da wäre eine Anreise am Vorabend sicher gut, aber mit den oben genannten Problemen verbunden. Dann war es einfach zwischenzeitlich fünf Grad zu heiß. Ich mag ja gerne warm, aber irgendwo ist da einfach eine Grenze.
Vielleicht hätte ich doch das Rennrad nehmen sollen. Die wirklich losen und holprigen Stücke sind vor allem am Anfang und in Summe nicht wirklich lang, eventuell wäre da auch Schleichen, Schieben, Tragen eine Option. Dafür wäre der Schnitt halt besser auf den guten Abschnitten, was am Ende natürlich helfen würde. Insgesamt war es aber schon cool, mit dem Reiserad zu fahren, weil ich mir auf dem wechselnden Untergrund keine Gedanken machen musste. Und am Ende hätte es wohl auch hingehauen, wenn nicht der Unfall am Kemnader See dazwischen gekommen wäre.

Die eigentlich Idee habe ich also (noch?) nicht umgesetzt - aber Spaß gemacht hat es auf alle Fälle: Wie eine ganze Woche Urlaub an nur einem Tag ;)

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13

Sonntag, 11. August 2019, 22:49

Eiiiiigentlich hatte ich jetzt nicht vor, das so ganz bald nochmal zu versuchen, Abwechslung ist ja auch was schönes.

Aber wenn sich jetzt hier eine Bande zusammenrottet… :hmm:

Wann ist der letzte Tag für jene Fähre? Ich schlage vor an dem letzten möglichen Samstag dieses Jahres ... und freue mich schon dein (@Honigbärchen) Heia Safari Rad mal genauer zu begutachten.


Fährzeit ist bis 31. Oktober (hihi, eine Halloween-Ruhr-TorTour? :monster: ), der letzte Samstag wäre dann der 26. Oktober. Allerdings fährt sie im Oktober nur noch bis 18 Uhr. Bei Abfahrt Winterberg um 8.30 Uhr müssten wir uns da ranhalten: Etwas mehr als 150 km in maximal 9 Stunden 30 Minuten. Ich war trotz Mittagstief und Alleinfahrt um 19:07 Uhr auf der Fähre – wusste ja aber auch, dass ich bis 21 Uhr Zeit habe. Ist schon machbar, aber trödeln ist nicht.

Aufgrund der bisherigen Geschichte schlage ich aber vor, dass jegliche Verpflegung in fester und flüssiger Form mitgenommen wird, so dass man an all den schönen Stellen eine Pause machen kann, ohne Zeit vor Kassen oder mit langsamen Kellnern zu verlieren.


Der einzige ärgerliche Zeitverlust war der Getränkemarkt in Arnsberg. Selbst der Stop in der Bauernstube hat am Ende keine halbe Stunde gedauert. Trotzdem kann man das im Herbst sicher so machen.
Bei 35 Grad eher nicht: Ich habe an dem Tag glaube ich irgendwas um die 7 Liter Wasser weggesoffen – hätte ich die mitnehmen wollen, hätte ich direkt mal die Wasserdichtigkeit einer Ortlieb testen können, indem ich sie einfach "lose" befülle. Gegen Mittag hätte ich dann wahrscheinlich gleich einen Teebeutel reinhängen können :D

Hab jetzt auch Bock auf was längeres zu fahren.


Also haben wir schon Spike, Chasse, Anrados und Gora :vain:
Honigbaerchen, wirklich nicht? Magst du vielleicht die erste oder zweite Hälfte mitfahren oder zum Beispiel an der Fähre auf den fahren Zug aufspringen? Wären dann alle schon müde und du dürftest uns bis zur Mündung ziehen ;)

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Montag, 12. August 2019, 09:50

Maximal ab Baldeneysee bis zur Mündung - mehr traue ich mir aktuell nicht zu. Danach muss ich ja dann auch noch nach Hause strampeln. Mit allen Zuwegen wäre ich dann schon bei über 70 km.
Gruß, Astrid

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15

Dienstag, 13. August 2019, 23:18

Respekt, auch wenn Du es nicht geschafft hast. Unter besseren Umständen wär das wahrscheinlich anders gelaufen. Allein von der Streckenlänge ist das ja schon eine Herausforderung, erst recht mit dem engen Zeitfenster noch einen Zug zurück zu erwischen. Und nachts am Duisburger Bahnhof rumhängen ist nicht wirklich ein Vergnügen...

Die Ruhr im Pott kenn ich ja recht gut, auch wenn ich nicht immer dem touristischen Ruhrtalradweg gefolgt bin und da gefahren bin, wo es mir grad passte. Von Witten bis Herdecke mit dem Rennrad meist über die B 226 (gern mit Abstecher nach Volmarstein über die geile 12 % Steigung und zurück...), als ich in Bochum wohnte mit dem MTB auf der südlichen Seite aber eigene Wege gesucht, und außer Konkurrenz weiter ruhraufwärts mit dem Motorrad. Den noch unbekannten Teil von der Quelle an bis hier hatte ich mal überlegt zu fahren. Aber ich hatte mir auch mal vorgenommen, bis ich 40 bin mit dem Rennrad auf den Mont Ventoux zu fahren. Hat nicht geklappt, also bis ich 50 bin mit dem Motorrad. Hat auch nicht geklappt, also bis ich 60 bin mit dem Auto. 2 Jahre bleiben mir noch - und isch ahbe gaa kein Auto. Also bis ich 70 bin mit dem Bus...

Übrigens habe ich mal in Gegenrichtung kläglich versagt, unter entgegengesetzten Vorzeichen, zehn Grad minus. Ich wollte von meiner damaligen Lebensabschnittsgefährdin in Duisburg nach Hause in Bochum fahren und bin nur bis Hattingen gekommen. Gut, das Rad war suboptimal geeignet, aber das war es nicht. Ich hatte wohl den Kalorienbedarf bei der Kälte unterschätzt. Dabei mag und kenne ich die Kälte eigentlich. Im Ruderverein bei jedem Wetter trainiert solange der Kanal eisfrei war, Rennradfahren im Winter, Skilanglauf in Norwegen bei - 25°. Aber da ging irgendwann nichts mehr, dabei war das bis zum Kemnader See nicht mehr weit und den Anstieg nach Querenburg schaff ich auch noch. Zur Not mit schieben, könnt' ich auf den Schnee schieben :rolleyes: Vielleicht hatte ich zu spät getrunken, gezuckerten ehemals heißen Tee, daß der überhaupt noch flüssig war... Auf den Gedanken, mich mit einer Pizza oder Portion Spagetti aufzuwärmen, bin ich irnkwie nicht gekommen. Wenn ich fahr, dann fahr ich... :D Also ab in die S-Bahn ;(
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16

Mittwoch, 14. August 2019, 18:04

Eiiiiigentlich hatte ich jetzt nicht vor, das so ganz bald nochmal zu versuchen, Abwechslung ist ja auch was schönes.

Aber wenn sich jetzt hier eine Bande zusammenrottet… :hmm:

Wann ist der letzte Tag für jene Fähre? Ich schlage vor an dem letzten möglichen Samstag dieses Jahres ... und freue mich schon dein (@Honigbärchen) Heia Safari Rad mal genauer zu begutachten.


Fährzeit ist bis 31. Oktober (hihi, eine Halloween-Ruhr-TorTour? :monster: ), der letzte Samstag wäre dann der 26. Oktober. Allerdings fährt sie im Oktober nur noch bis 18 Uhr. Bei Abfahrt Winterberg um 8.30 Uhr müssten wir uns da ranhalten: Etwas mehr als 150 km in maximal 9 Stunden 30 Minuten. Ich war trotz Mittagstief und Alleinfahrt um 19:07 Uhr auf der Fähre – wusste ja aber auch, dass ich bis 21 Uhr Zeit habe. Ist schon machbar, aber trödeln ist nicht.

Aufgrund der bisherigen Geschichte schlage ich aber vor, dass jegliche Verpflegung in fester und flüssiger Form mitgenommen wird, so dass man an all den schönen Stellen eine Pause machen kann, ohne Zeit vor Kassen oder mit langsamen Kellnern zu verlieren.


Der einzige ärgerliche Zeitverlust war der Getränkemarkt in Arnsberg. Selbst der Stop in der Bauernstube hat am Ende keine halbe Stunde gedauert. Trotzdem kann man das im Herbst sicher so machen.
Bei 35 Grad eher nicht: Ich habe an dem Tag glaube ich irgendwas um die 7 Liter Wasser weggesoffen – hätte ich die mitnehmen wollen, hätte ich direkt mal die Wasserdichtigkeit einer Ortlieb testen können, indem ich sie einfach "lose" befülle. Gegen Mittag hätte ich dann wahrscheinlich gleich einen Teebeutel reinhängen können :D

Hab jetzt auch Bock auf was längeres zu fahren.


Also haben wir schon Spike, Chasse, Anrados und Gora :vain:
Honigbaerchen, wirklich nicht? Magst du vielleicht die erste oder zweite Hälfte mitfahren oder zum Beispiel an der Fähre auf den fahren Zug aufspringen? Wären dann alle schon müde und du dürftest uns bis zur Mündung ziehen ;)

Hier, ich, ich! *eiligmelde* :thumbsup:


Wenn es für mich zeitlich passt, wäre ich auch gerne dabei.
Würde mit meinem Giant Reiserenner fahren. Damit bin ich dieses Jahr ja auch über 270 km an einem Tag bei der Fietselfstedentocht gefahren. Ein Samstag wäre mir am liebsten. Dann wäre der Sonntag noch da zum ausruhen.
lg Jennifer


Mein neuer Blog: sonnewolken.wordpress.com


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Goradzilla

17

Mittwoch, 14. August 2019, 22:39

Maximal ab Baldeneysee bis zur Mündung - mehr traue ich mir aktuell nicht zu.


Ja ist doch cool! Wenn wirklich Interesse besteht, könnte man das ja so organisieren, dass wir immer mehr werden. Kann nur für die Späteinsteiger bedeuten, dass ihr ein bisschen warten müsst, eine genaue Marschtabelle wird schwierig… meist dauerten die Forumstouren länger als gedacht :hmm: Vielleicht können wir auch irgendeine Live-Trackinglösung basteln, kennt sich damit wer aus? Mit'm Handy ist es wahrscheinlich ein Akkuproblem.

Hat auch nicht geklappt, also bis ich 60 bin mit dem Auto. 2 Jahre bleiben mir noch - und isch ahbe gaa kein Auto.


Aber du hast immer noch Fahrräder, bleibt dir wohl nix anderes übrig :pardon: Die Frage ist doch: Einmal oder dreimal? ;) Im Club war der älteste Bezwinger 86…

Übrigens habe ich mal in Gegenrichtung kläglich versagt, unter entgegengesetzten Vorzeichen, zehn Grad minus


Das nennt man nicht versagen, das ist überleben! :frost:

Ist schon verrückt, wie Temperaturen außerhalb eines gewissen Rahmens einem zusetzen können. Bei 0 Grad oder selbst leichtem Frost hättest du wahrscheinlich gar kein Problem gehabt.

Also ab in die S-Bahn


Bei -10 Grad ist die gefahren? Och komm', das ist doch ne Story von Cäpt'n Blaubär :P

Hier, ich, ich! *eiligmelde*


Wenn es für mich zeitlich passt, wäre ich auch gerne dabei.
Würde mit meinem Giant Reiserenner fahren.


Cool! Und jau, so eine Kiste fehlt mir auch noch, etwas zwischen 25 mm Slick und 50 mm Reisereifen (und dem jeweils passenden "Überbau"). Aber irgendwas ist ja immer…

Wollen wir denn wirklich diesen letzten Oktobersamstag ins Auge fassen? Haben alle Bock, einen nicht unwesentlichen Teil der Strecke durchs Dunkle zu fahren? Ich mag diese Stimmung ja, wenn viele Räder mit gutem Licht gemeinsam unterwegs sind… Nicht, dass wir oben im Sauerland schon Schnee sehen 8|

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18

Donnerstag, 15. August 2019, 08:05

Wollen wir denn wirklich diesen letzten Oktobersamstag ins Auge fassen? Haben alle Bock, einen nicht unwesentlichen Teil der Strecke durchs Dunkle zu fahren? Ich mag diese Stimmung ja, wenn viele Räder mit gutem Licht gemeinsam unterwegs sind… Nicht, dass wir oben im Sauerland schon Schnee sehen 8|
Wir müssen das ja nicht unbedingt am letzten Samstag im Oktober machen. Vielleicht klappt es ja schon vorher, zum Beispiel Ende September? Oder z.B. schon am 14. September? Da ist offiziell gegen 19:44 Uhr Sonnenuntergang. Einigermaßen hell ist es dann bestimmt noch bis ca. 20:30 Uhr. Die Fähre arbeitet im September auch noch bis 19 Uhr. Notfalls kenne ich aber auch den Weg über die Umfahrung der Fähre.
lg Jennifer


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19

Donnerstag, 15. August 2019, 08:29

September wäre ich raus: Am 14. September habe ich zugesagt, bei einer Trauung zu singen und abends muss ich nach Kevelaer, am 21. September heiratet mein ältester Neffe und am 28. September muss ich wegen Geburtstag zu Schwager und Schwägerin. Wobei ich da noch die Möglichkeit hätte, um 16 Uhr zu verschwinden und gegen 17.30 Uhr in Kettwig aufzuschlagen.

3. Oktober wäre noch eine Alternative?
Gruß, Astrid

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20

Donnerstag, 15. August 2019, 11:29

Haben alle Bock, einen nicht unwesentlichen Teil der Strecke durchs Dunkle zu fahren?


ja

Dachte es sei schon ab 18:00 dunkel.

Gutes Licht habe ich nicht ... fahre dann irgendeinem roten Licht hinterher. Mit 50er Reifen und 1,8 bar braucht man kein gutes Licht; aufm Sofa will man das gar nicht. Diese ganzen hellen neumodischen Lampen vermiesen einem die Wahrnehmung der Landschaft im Dunkeln.

Am 26. Oktober ist der Sonnenuntergang um 18:13h

Bei einem 18,3er Schnitt und 10 Pausen à 20 min erreicht man die Fähre um 17:00h, Duisburg um 1:00h. Passt doch. Ich nehme mir 2mal warmes Essen und Kaffee und Kuchen neben der üblichen kalorienreichen Nahrung mit. Wehe son Energieriegelschleicherhelmispiegligpspapagallo macht schlapp.

:airborne:
man fährt oder schiebt

2019: ohne Tacho
Origirat: (15.09.1979)
Insgesamt: bestimmt einmal rum


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