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Baerlin

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1 181

Dienstag, 1. November 2016, 12:20

Ich kann ja heute Abend ein Team eröffnen.

Danke Wilbert. Der Röntgenlauf lief ziemlich durchwachsen. Ich werde die Tage noch mal schreiben. Vielleicht sieht man sich nächstes Jahr beim Röntgenlauf? Wir wollten da eigentlich wieder teilnehmen. :)
Meine kleine Homepage:
http://www.rennrad-sabrinagrun.de.tl/

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1 182

Dienstag, 1. November 2016, 12:45

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Wilbert

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1 183

Mittwoch, 2. November 2016, 20:40

Ich werde sparsam eintragen. Meine zwei Tageseinheiten zulässig gerundet zusammenfassen.

Wilbert

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1 184

Sonntag, 13. November 2016, 20:25

Ich hab heute mein erstes Trainig, den Sonntagslauf mit meiner Frau über 3 Ecken in den WP übernommen. Meine Garmin Fenix sendet die Daten über blauzahn ans bratfon welches diese an garmin connect weiterreicht. Strava bekommt die Daten dann per Post und übergibt sie an den wp. Waren sogar 5 Ecken

Gruß

Wilbert

Wilbert

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1 185

Sonntag, 11. Dezember 2016, 11:58

Es ist wie in den letzten Jahren auch vor Weihnachten mir nicht möglich, meine Bewegungseinheiten konsequent durchzuziehen. Bis jetzt gab es noch keine Erkältungsphase, aber der Arbeitszeitdruck zum Jahresende ist wie immer und krallt sich auch die Wochenenden. Das Ausruhbedürfnis steigt, der Hunger nach Kohlenhydraten steigt auch und die Folgen sind absehbar. Zum Glück gibt es wenige körperliche Einschränkungen.

Also die nächsten zwei Wochen irgendwie optimistisch angehen....

Wilbert

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1 186

Donnerstag, 12. Januar 2017, 19:41

Winter

wird es heute Nacht
Sturm bringt Schnee mit aller Macht
Es bricht der Baum
Es weht der Schnee
Zu Haufen und zum Läufers weh

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1 187

Donnerstag, 2. Februar 2017, 14:16

Hallenmarathon Senftenberg 27.01.-29.01.2017 – mein erster Lauf in Brandenburg und in der Halle

Beim Unter Tage Marathon 2013 entdeckte ich die
Ausschreibung für den Hallenmarathon. Das ganze war mir seit anfang an Sympathisch
und 2017 stand ich dann endlich am Start. Allerdings nicht für den Marathon,
sondern für den 50 km Lauf. Die 8 km mehr oder weniger oder anders gesagt die
31 Runden mehr oder weniger.

Die Anreise erfolgte am 28.01. direkt nach der Arbeit. Von
Kiel über Hamburg nach Berlin und von dort aus weiter mit der Regionalbahn nach
Lübben und dann weiter nach Senftenberg. Die Fahrt ab Berlin war sehr schön.
Sie führte mich durch verschneite Wälder. In dessen Wälder tatsächlich Bahnhöfe
waren. Weit und breit stand kein Haus, aber ein Bahnhof.

Um 15:40 Uhr (nach 6 Stunden Fahrt) erreichte ich
Senftenberg. Ich bin dann direkt zur Niederlausitzhalle gegangen. Knappe 30
Minuten ist man schon gegangen. Lag aber auch daran, dass die Bürgersteige
teilweise ziemlich vereist waren.

In der Halle habe ich mir erst mal die Startunerlagen
bgeholt. Ungewöhnlicherweise musste man 20€ Pfand für den Transponder
hinterlegen. Anschließend habe ich mein Zimmer bezogen in der
Niederlausitzhalle. Von anderen Berichten wusste ich, dass es eine
Umkleidekabine mit Matratzen ist. Daher war ich mehr als überrascht, dass es
ein nettes Gästezimmer war. Die Ausstattung war zu DDR-Zeiten stehen geblieben.
Aber völlig in Ordnung. Manches Hotelzimmer ist auch nicht besser. Das Zimmer
war sogar mit Fernseher und Videorekorder ausgestattet. Videofilme standen auch
bereit. Hat schon fast was von Museum. Mir gefällt das. Das Zimmer hatte ich
für mich alleine und habe 21€ bezahlt. Frühstück und Bettwäsche war mit drin.
Toilette und WC auf dem Flur.

Gegen 18 Uhr habe ich mir den Start von Nachtmarathon
angeschaut. Und da wurde einem schon bewusst, was eine 250 m Bahn ist. Je
länger ich zu schaute, desto mehr Respekt entwickelte man für die 250m Bahn und
die 200 Runden, die ich laufen darf. Nach einer Stunde zuschauen wurde es
langweilig, den Läufern ging es wahrscheinlich ähnlich, aber ich konnte ja in
mein Zimmer gehen und ein wenig Fernsehen schauen. Gegen 21 Uhr habe ich mir
noch den Zieleinlauf des Siegers vom Marathon angeschaut.

Gegen 22 Uhr war ich dann im Bett. Die Nacht war durch
wachsen. Die 250 m Bahn, die wesentlich länger aussieht, ging einem doch sehr
durch den Kopf. Irgendwann gab es dann ein gepollter im Zimmer, ah die Latten
vom Lattenrost sind raus gefallen. Erst mal Lattenrost reparier und weiter
geschlafen. 05:30 Uhr bin ich aufgestanden, gegen 6 Uhr gab es dann Frühstück.
Das Frühstück war auch sehr gut. Wie in einer guten Pension.

Um 07:30 Uhr bin ich dann in die Halle gegangen, wo ich dann
meine Eigenverpflegung deponiert habe. Alle 250 m gab es Verpflegung und dort
war genug Platz für Eigenverpflegung. Ich hatte eine Tupperdose mit Gels
hingestellt. Um 07:55 Uhr noch mal kurz auf Toilette, die nur 10 m von der
Laufbahn entfernt war. Um 07:58 Uhr stand ich dann am Start. Es gab dort nur
ein Thema. Wie kann man sich motivieren?!

Pünktlich um 8 Uhr fiel der Startschuss. Nun beginnt der
Spaß. 200 Runden. Wir waren so um die 60 Läufer. Der Start, etc. war super
entspannt. Kein schubsen, drängeln. Es war ein tolles miteinander. Das die
ganze Zeit. Beim Überholen wurde Handzeichen gegeben und es war kein
gegeneinander sondern ein miteinander. So toll habe ich das noch nie erlebt.
Man bedenke, dass wir auf engen Raum zusammen gelaufen sind.

Meine „Taktik“ war entspannt laufen und nicht in den Kurven
überholen. Es waren Steilwandkurven und das kenne ich nicht. Da habe ich doch
bedenken, dass man Knie, Hüfte merkt irgendwann oder Blasen bekommt. Ich bin
selber auch einige male die Kurve hoch gelaufen und es war nicht toll. Es
kostet sehr viel Kraft. Es war auch nur in Situationen, wenn Leute vor mir
gegangen sind. Meistens habe ich die ganzen langsamen dann vor der Kurve
überholt. Oder ich bin langsam hinter her. Was auch nicht schlecht war.

Nach 4 Runden wurde es dann langsam langweilig. Man stelle
sich schon viele Fragen. :rolleyes:

Wie gehe ich das ganze am besten an. Mir kam die Idee, dass
ich alle 10 Runden was trinken werde. So ging es dann auch ganz gut. Nach 50
Runden oder 12,5 km waren dann die ersten 25 Prozent geschafft. Nach jeder
Runde wurde angezeigt, wie viele Runden ich noch laufen muss und wie viele KM
ich schon habe. Als die Rundenzahl auf 159 sprang, da kam dann auch eine große
Motivation auf: Nur noch 9 Runden und 25 Prozent ist erledigt. Nach 180 Runden
hatte man doch den Gedanken, einfach aufzuhören. Aber das gibt es bei mir
nicht. Der Gedanke war da. Es war nur langweilig.

Was auch immer sehr gut war, wenn man mal einige Runden
hinter jemanden her läuft, auch wenn es mir manchmal zu langsam war. Es war
verdammt angenehm; sich nur auf den Vordermann zu konzentrieren und nicht auf
die Bahn, etc..

Irgendwann waren dann die ersten 2 Stunden vorbei. Ich war
nicht ganz bei 20 km. 5 Stunden war meine Zielzeit. Das war jetzt für mich
nicht weiter schlimm. Als dann endlich die 20 km erreicht waren, dass war
schön. Nur noch 30km. Das war schön. Wobei die km 20 – 30 für mich immer die
schwierigsten sind. Bis km 25 ging alles gut. Halbzeit. 100 Runden waren
gelaufen. Die Rundenzahl wird nun zweistellig. Mein 10 Runden denken und 50
Runden denken war echt gut. Körperlich ging es mir noch sehr gut. Die Schuhwahl
war auch also auch richtig. Ich hatte den Mizuno Sayonara an. Dann habe ich
mich leider verlesen bei den gelaufenen km. Ich hatte eine 28 gelesen. War voll
happy, gleich kommt die 30km. Dann schaute ich mal wieder auf die Anzeige und
sah, dass ich erst bei 27,5 km bin. Das war nicht wirklich aufbauend. Dann habe
ich erst mal außerplanmäßig eine Trinkpause gemacht. Getrunken habe ich auf den
ersten 100 Runden immer nur Cola und Wasser. Alle 10 Runden Cola und danach
wieder Wasser, dann wieder Cola, usw..

Nach der außerordentlichen Trinkpause habe ich mich schnell
wieder berappelt und weiter ging es. Es war nur ein kurzes Tief. Inzwischen
waren dann auch schon über 3 Stunden vergangen. Es war kurz nach 11 Uhr. Da hat
man schon mal so überlegt, in 12 Stunden bist du wieder in Kiel und hast alles
überstanden. Solche Gedanken hatte ich viel. Und sie motivieren.

Die 30 km waren nun auch geschafft. Nur noch 20 km. Da
dachte ich an den Rennsteiglauf. Wo die letzten 20 km so super verliefen. Es
lief immer noch alles gut. Ich bin mal schnellere Runden gelaufen, dann wieder
etwas langsamer. Nach Lust und Laune. Dann wurden auch schon die letzten 50
Runden angezeigt. Noch 12,5 km. Entspricht meiner Strandrunde. Super.

Es wurde immer schwerer Motivation zu finden. Ich fühlte
mich sehr gut, aber man hat das Gefühl man kommt einfach nicht vorwärts. Mal
läuft Runde für Runde es werden immer nur ganz wenigerMeter weniger die einem
vom Ziel trennen.

Der Marathon war dann auch geschafft. 42 km. Noch 8 km. Noch
32 Runden. Die gingen sehr schnell vorbei. Allerdings habe ich jetzt alle 5
Runden Trinkpause gemacht. Und auch mehr getrunken. Jedes mal Wasser und Cola.
Und alle 10 Runden gab es noch eine Handvoll Erdnüsse. Nach 04:47 Stunden war
dann auch die erste Frau vom Ultramarathon im Ziel. Überhaupt wurde die Bahn
leerer. Ultra und Morgenmarathon wurden zusammen gelaufen. Die ersten
Marathonläufer waren auch im Ziel.

Als die letzten 20 Runden angezeigt wurden. Also noch 5 km.
Die Runden waren schön. So langsam erblickte man das Licht am Ende des Tunnels.
Meine Zielzeit von 5 Stunden war überboten, aber das machte nichts. Ich fühlte
mich noch sehr gut und es war einfach toll. Als die Rundenzahl einstellig war,
da war jede Runde ein Genuss. Als bei mir die letzte Runde angezeigt wurde, kam
die zweite Frau ins Ziel und ich kam dann nach 05:25:14 Stunden als dritte in
das Ziel. Im Ziel wurde mir dann erst
mal ein Becher Bier gereicht. Ich hatte die Auswahl zwischen Bier, Sekt und
Wasser. Die viert Platziere kam knappe 2 Minuten nach mir ins Ziel. Wenn man da
Stundenlang um Kreis rennt, hat man keinen Überblick auf welchen Platz man ist.
Wobei ich denke, hätte ich mein normales Gewicht, dann wäre ich vielleicht 2.
geworden. Aber auch egal.

Die Siegerehrung kam dann auch schnell. Ich war vielleicht 4
Minuten im Ziel. Der dritte Platz war einfach nur das „I-Tüpfelchen“ auf einen
gelungenen Lauf. Ich bin körperlich so gut durch gekommen und das gibt einem
wahnsinnig viel für den 100 km Lauf in Biel. Vier Monate Training noch und dann
geht es los.

Bei der Siegerehrung gab es einen Pokal und Tulpen. Leider
habe ich die Tulpen nicht ganz so gut nach Hause bekommen. Sie mussten halt
einige Stunden in der Reisetasche überleben ohne Wasser, aber dafür teilweise
bei Frosttemperaturen.

Auf dem Fußweg zum Bahnhof entdeckte ich noch einen Wegweiser
zum Eurospeedway Lausitz. Direkt neben an ist ja das Dekra Geländer, wo ich
damals den Weltrekord gefahren bin.

Um 15:40 Uhr ging es dann wieder mit der Bahn nach
Berlin-Ostbahnhof, mit der S-Bahn zum HBF und von dort direkt mit dem ICE nach
Kiel.

Fazit:

Nach dem Zieleinlauf sagte ich mir, dass ich das nie wieder
mache. 200 Runden laufen. Jetzt vier Tage später sieht es irgendwie schon
wieder anders aus. :rolleyes:
Es gibt dort auch einen 100 km Lauf. Also 400 Runden! :D
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Prabha

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1 188

Freitag, 3. Februar 2017, 17:40

Danke für den tollen Bericht!
„Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist“ (David Ben Gurion)

Kirsche

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1 189

Samstag, 4. Februar 2017, 11:33

Du hast echt nen knall, aber bewundernswert wie du dich immer wieder motiviert bekommst. Chapeau.
Mit liebem Gruß,

Kirsche
------------------------------------
Super-Moderator 2radforum.de

Wilbert

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1 190

Sonntag, 11. Juni 2017, 09:44

100

Die 100km sind geschafft. Am Stück. In einer Runde. Nein, nicht auf dem Fahrrad.
Glückwunsch, baerlin....

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1 191

Montag, 12. Juni 2017, 11:03

Ich bin sehr gut ins Ziel gekommen. Ich hoffe, dass ich noch Zeit finde für einen Bericht. Es war wirklich toll und unvergessen.
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