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sakura

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81

Freitag, 7. Juni 2019, 05:40

Moin in die Runde,
...Benzin find ich jetzt aber irgendwie bäh !


bring am übernächsten Samstag mal den Holzvergaser mit ... da ja Prostata, Knie, Schulter und Hüfte im Forum so um sich greift - man muss planen .. wir bauen den Holzvergaser dann mal in groß und haben endlich ne elektrische Gretastute

Eure Rita Iron Knee

:airborne:

KTFL Racing Team
der Herr spricht in Rätseln für unsereins -elektrische Gretastute ??? Ich werde da wohl nur das kleine-schmale Spiritusset samt der Macchina mitbringen, damit ich mich morgens in die Spur bringen kann.

Chasse Patate

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82

Freitag, 7. Juni 2019, 08:39

Moin in die Runde,
...Benzin find ich jetzt aber irgendwie bäh !


bring am übernächsten Samstag mal den Holzvergaser mit ... da ja Prostata, Knie, Schulter und Hüfte im Forum so um sich greift - man muss planen .. wir bauen den Holzvergaser dann mal in groß und haben endlich ne elektrische Gretastute

Eure Rita Iron Knee

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KTFL Racing Team
der Herr spricht in Rätseln für unsereins -elektrische Gretastute ??? Ich werde da wohl nur das kleine-schmale Spiritusset samt der Macchina mitbringen, damit ich mich morgens in die Spur bringen kann.



5:40h is halt die Zeit für automatisierte Handlungen. Deswegen fängt die Schule erst später an.

So liebe Kinder, dann ordnet mal die folgenden Worte in zwei Kategorien:

Donald Trump
Greta Thunberg
Biobike
klassische Fahrat
Lithiumbatterie
Holzvergaser
CO2
Pedeleck
nachwachsende Rohstoffe


trockener Stoff, gell ... da fällt mir nur ein:
kennt Ihr den schon: trifft nen Biobike ne stark blinkende elektrische Stute ... (hoffentlich sind die nicht angeschlagen wegen BPS) :thumbsup:

:airborne:
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83

Freitag, 7. Juni 2019, 08:56



So liebe Kinder, dann ordnet mal die folgenden Worte in zwei Kategorien:

Donald Trump


Die Glorreichen schieben ...

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84

Sonntag, 7. Juli 2019, 18:10

Hallöchen,

das ich mir ja als Intro für die kommende Urlaubswoche eine verlängerte Heimfahrt gegönnt hatte, wurde von mir ja wurde das auch in Angriff genommen. Und so startet ich ab dem Hof des Brötchengebers, zwei volle 990ml. Trinkflaschen und noch eine kleine 0,5l Flache mit dabei, zwei zusätzliche Riegel sowie zwei Laugenbrötchen waren als Proviant verladen.

Erste Ernüchterung, der Wind blies in einer guten Brise von vorne, das rollen am Channel war so etwas mühselig. Dennoch nach kaum 25min. stand ich in Waltrop auf der zu überquerenden Brücke und weitere 15min. war ich am Kanal“denkmal“ & Wendepunkt für die Channel Challenge.
Das gute am Wind war aber, er erfrischte ein wenig und mir kamen die teilweise anliegenden 27c° nicht wie 27c° vor. Da das aber täuschte, machte es vor allem dem inneren Schweinehund zu schaffen hinreichend und regelmäßig Wasser nachzutanken. Ab einem Punkt klappte das dann auch und so konnte ich ab dem Kanalende die Fahrt am den Dortmund-Ems Kanal weiter führen. Dort war der Wind vorzugsweise von schräg hinten.


Vor ewig langer Zeit bin ich diese Strecke schon mal gefahren, damals noch mit dem Volotec. Eigentlich konnte ich mich an nichts erinnern. Aber als ich so daher fuhr, kamen einige Punkte wider. Das alte Sperrwerk war mir im Kopf geblieben, die eine Brücke die es zu unterfahren gab. Und während ich so fahre, schaue ich mir genau die Gegend an.Dabei entdeckte ich einen netten Platz zum campieren. Recht nah am Kanal, leicht erhöht, netter Baumbestand was die Stelle allgemein zum abhängen prädestiniert. Auch waren die Bodenflächen weitgehendst nicht mit Grünzeug bedeckt. Da diese Stelle auch recht groß ist, hätte man Platz genug. Was ich auch vorfand, waren zwei Feuerstellen die mit fetten Steinen gesichert waren.

Das deutet nun darauf hin, das ich nicht der einzige sein werde, der diese Stelle kennt. In wie weit sich das für eine Übernachtungsaktion auswirken könnte, kann man nur ahnen. Zuwege über den Wald, also von hinten konnte ich so beim ersten Rundgang nicht erkennen. Das wiederum lässt darauf schließen, das man nur vom Kanal her kommt. Die Lage ist mit dem Fahrrad ca. eine halbe Stunde von Lüdinghausen Ortseingang weg. Zur Not könnte man das ja in der Woche mal starten. Denn gewohnheitsgemäß wird ja meist bei schön Wetter und am Wochenende am Kanal gechillt.

Ich für mich habe schon einen gute Hängeplatz gefunden. Zwar wider dicht am Kanalweg, aber immer noch erhöht, durch Buschwerk sowie Baum aber auch wider etwas sicht- u. windgeschützt. Dabei gibt es aber eine kleine Lücke, die wider etwas frische Brise durchlässt und auch etwas Ausblick erlaubt.





( Das komplette Bilderalbum zu dieser Heimfahrt <klick> )

Ich habe mir dann an dieser Stelle eine kleine Laugenbrötchenpause gegönnt, bevor ich wider in den Sattel gestiegen bin. Denn, ich hatte ja noch etwas vor der Brust und wollte auch nicht all zu spät wider auf der Burg eintrudeln.

In Höhe von Lüdinghausen erkundigte ich mich nach einer Kanalroute bis Münster. Aussage war: „ja sollte auf der rechten Seite durchgängig möglich sein. Aber erst mit Einstieg hinter Lüdinghausen.“ Das wäre dann so mein nächster Plan. Erstmal regulär bis Lüdinghausen und dann ab dort am Kanal entlang weiter bis Münster, bzw. kurz vor Münster. Der gedankliche Idealfall wäre auf die Werseradroute zu treffen. Jene könnte man dann wider gen Heimat kurbeln.



Nach Lüdinghausen rein bin ich mal einen mir unbekannten Weg gefahren. Radweg ließen grüßen, waren wider „traumhaft“. Störte mich aber so nicht, war noch relaxed und kam so recht gut bis zum Backwiärk. Dort wurde sich gewohnheitsgemäß gestärkt und erstes Resume gezogen.

Ganz so lange hielt es mich aber nicht in Lüdinghausen, die Uhr war schon gut fortgeschritten. Gegenüber im Outdoorladen hatte man eine 20%-auf-alles-Aktion laufen. Draußen hingen kurze Radhosen von CMP auf dem Ständer. Die gefielen mir, weil sie einen gut sommerlichen sehr dünnen Außenstoff hatten. Aber so nach 2h Fahrzeit da mal reinschlüpfen wollte ich dann doch nicht, also weiter.

Die Strecke führte mich an Nordkirchen vorbei dann westlich am Hirschwald durch um dann alles über bekannte Strecken immer weiter süd-östlich bis zur Burg zu fahren. Ein kleines High-Light gab´s aber noch. Als ich kurz vor Werne auf die B54 stieß war mir irgendwie nicht wirklich danach jene straßenbegleitend ab zu fahren. Autolärm empfand ich nach den bisherigen entspannten Streckenmetern mehr als ungünstig und so entschied ich mich, auch mit etwas Pokerpotential, kurz wider ab von der B54 mich quer rüber zu machen.

Das hätte-würde aber bedeuten können, daß ich vor einer Brückenbaustelle hätte landen können. Im letzten Jahr hatte man nördlich von Hamm die Brücken über den BAB-Zubringen fast alle weggedengelt, in Schutt und Asche gelegt. Das war für Radrouten ungünstig. Vor allem für meine beliebte Anfahrt nach Herbern rein, wo man so nett durch einen Wald fahren kann.
Jetzt konnte also das Problem auftauchen, daß ich eben nicht über den BAB-Zubringen fahren könnte. Aber, etwas Glück braucht man halt, die Brückewar fertig und ich somit happy. Ich bin zwar nicht durch den Wald, hatte dafür nicht die besser geeigneten Reifen am CAADX, war aber auch inzwischen so im Relaxed-Modus, daß meine Muskel- u. Kraftreserven langsam auf Ruhepause in lang umstellten. War ja auch ein sehr früher Tagesstart.

Irgendwann bin ich dann auf der Burg eingefahren, habe das Moto an der Saft gehängt, das CAADX entladen, die Wäsche angeschmissen, bin in die Dusche gehüpft und hab mir dann ein lecker Mahl zugeführt. At last wurde dann doch noch die Hängematte aufgebaut und es gab eine entspannte Nacht darin. Heute früh um 05:30 bin ich dann aber hellwach jener entstiegen. Seit dem läuft der Tag.


War doch eine nette Abschlusstour, mit viel Potential für demnächst.


( Kleine Randbemerkung: nach ein wenig Zufallrumprobieren bekomme ich nun offensichtlich schon Bilder und en Beitrag direkt rein. Und wer weiß, eventuell schaffe ich es auch und en nächste zehn Jahren jenen in einer gut brauchbaren Ansichtsgröße einzufügen. :S )
»sakura« hat folgende Bilder angehängt:
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85

Samstag, 20. Juli 2019, 17:01

Hi zusammen,

find ich ja immer wider klasse, man kauft sich so Dsicountergurken, dann wird das Rad gebraucht und kurz bevor es verschifft werden soll fällt mir auf, das Rücklicht ist defekt. Aber warum kann man nicht sein Maul halten ? So eine Nummer läuft natürlich am Samstagnachmittag.

Und der Einzige der dafür verantwortlich gemacht wird ist ? Na klar - unsereins !

Also auf in die Fitness-Garage alias Bastelbude und gekramt. Natürlich war das serienmäßige Licht nicht wider zum Leben zu erwecken. Muß entweder das Licht intern sein, ist aber LED und fest verscheißt, oder das Kabel was irgendwo im inneren des hinteren Schutzbleches verläuft. Ich also mein Reserveakkurücklicht aus der Schublade gegriffen, ein Vierersatz Eneloop AA-Akkus samt Ladegerät war auch schnell gefunden und dann den ganzen Driss an die Lochung der Gepäckträgerbohrungen gebracht. Leider stellte sich dann heraus, man kann das Akkurücklicht entweder nicht nicht einklinken oder wenn vorher geklickt, nicht ausklicken. Ungünstig zum Akkuladen.

Also mußte was zum Überbrücken der Engstelle her, irgendwas mit Blech oder so. Wieder in der Bastelbude gekramt und die beschriftete Box mit den diversen Blechen gefunden. Bohrmaschine angeschlossen und die Bohrungen auf 6mm gebracht, serienmäßig wohl unter 5mm, was gebraucht wurde und dann das ganze Konstrukt an den Gepäckträger verbastelt.



Sitzt, passt, wackelt nicht und hat keine Luft. Das die ollen Tüddeldrähte da noch rumgammeln hat nur mit dem einsetzenden Regen zu tun. Warum sollte ich nass werden um jene ordnungsgemäß fein zu machen.



Ansonsten war ich auf Vorschlag mit meiner Gattin mit ihr heute mit dem Rad unterwegs. Sind am Kanal entlang, dann via Klöcknerbahnroute bis nach Kamen vorstoßen. Dort wurde etwas die Innenstadt besucht, natürlich nebst einem von mir mutierten Eiscafé. Hatte ich entdeckt. Nicht so´n Rammelbude wo sie alle hinrennen weil angeblich so gut.




Was einen Crema und das Spaghettieis war auch klasse !



Chasse Patate

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86

Donnerstag, 25. Juli 2019, 17:05

Hi Meister!

Was is denn bei Dir fürne Postleitzahl? PLZ4?

aber hierum geht es ... der Chef von Rad Punk fährt son Schlitten mit voller Kriegsbemalung ... was hältst Du davon?

Sitzposition wie ein Sofa, also so wie ich es mag ... is halt das Rad welches bei der continental divide oft benutzt wird



KTFL

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87

Donnerstag, 25. Juli 2019, 17:29

Zwerge fahren da auch mit...

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88

Donnerstag, 25. Juli 2019, 17:48

Hi Chasse Patate,
hi zusammen,

jaja die Dinger von Salsa und ganz ehrlich, mit dem was die so alles mit haben, kann man auch einmal um die Welt. Soweit bin ich noch nicht. Aber im Mailand ist die Gravelwelle ja schon ein paar Jahre gängig. Hier wird das gerade, natürlich entsprechend werbe- u. einnahmeträchtig, durch die BRD Welt geschoben. Ich halte davon nicht viel.

Chasse Patate

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89

Freitag, 26. Juli 2019, 08:58

Hi Chasse Patate,
hi zusammen,

jaja die Dinger von Salsa und ganz ehrlich, mit dem was die so alles mit haben, kann man auch einmal um die Welt. Soweit bin ich noch nicht. Aber im Mailand ist die Gravelwelle ja schon ein paar Jahre gängig. Hier wird das gerade, natürlich entsprechend werbe- u. einnahmeträchtig, durch die BRD Welt geschoben. Ich halte davon nicht viel.


Tach Sensei,
ich dacht weil Du ja auch sowas fährst was ich aufgrund des Lenkers Rennrad nenne/nannte. Die hier gezeigten Dinger haben den Lenker eben schön hoch und eine lange Kettentrebe sowie Platz für dicke Reifen ... also bequem durch die Gegend cruisen und ergonomisch optimal sitzen, aber auch Gepäck tief und in der Mitte platziert.
Klar, Marketingding, is halt wie der Malboro Mann. Aber ob Malboro oder Papagallo, wir werden sie überholen.

:airborne:
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90

Freitag, 26. Juli 2019, 09:10

Aber ob Malboro oder Papagallo, wir werden sie überholen.


So nen vollbepackten Möbelwagen überhole ich mitn Klapprad. 8)
Die Glorreichen schieben ...

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91

Freitag, 26. Juli 2019, 12:42

Aber ob Malboro oder Papagallo, wir werden sie überholen.


So nen vollbepackten Möbelwagen überhole ich mitn Klapprad. 8)


is bekannt!

HAWK schlägt zu!



Du bist son anonymer influencer und wirst bezahlt durch die Lobbyisten von der ABE äh American Bike Expo, weil sich alle Überholten danach das Modell 2020 kaufen :thumbup:

KTFL
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92

Samstag, 5. Oktober 2019, 08:32

Moin in die Runde,

Samstagmorgen, alles liegt noch in den Federn, irgendwie ist Ruhe online und ich stöbern gerade wider so durch diverses.

Es war gestern Zeit für eine zweite Ausfahrt. Ich musste RAUS! Die Holde machte keinerlei Anstalten sich auch bei jedem Vorschlag von mir aus der Burg heraus zu bewegen. Also bin ich alleine los. Die Decke fiel mir schon nicht mehr auf den Kopf, sie lag quasi schon zu meinen Füßen.

Dem Wetter entsprechend gekleidet und mit dem Trinkrucksack umgeschnallt gings los. Fahrgerät – Volotec. Alles andere war mir zu schade bei dem Wetter, weil auch auf Hochglanz poliert. Oder so. Den ersten Stop under the dealers bridge zum Luft auffüllen an der Gabel. Natürlichem auch sofort einer an, quatscht mich an, schenke mir aber keinen Glauben, das ich nur die Luft an der Gabel auffüllen wollte.
Also fragte der ob ich von der Polizei bin. Die Antwort nahm er mir natürlich auch nicht ab. War aber nicht mein Problem, hab ich ihm auch so gesagt.

Insgesamt führte meine Route immer ostwärts, Ziel war der Hügelbank oberhalb von Dolberg. Das Wetter bis dahin, nun ja, eher durchzogen. Oder was pflegt der englische Buttler beim aufziehen der morgendlichen Vorhänge seinem Herren zu sagen ? „It´s a soft morning sir.
Regen in Dauerform, mal in seichten Ergüssen, dann in Sprühregen aber auch immer wider mal Regenpause. Untermalt wurde das dann von einer seichten Brise aus süd-ost. Aber auch da gefragt, wie war das noch mit dem falschen Wetter ? Gibt’s nicht, nur falsche Kleidung. Regenhose und Regenjacke waren Pflicht.

Ansonsten war die Hinfahrt Wenger aufgeregt. Ich stöberte mich über bekannte Strecke so zum Ziel, leistungsmäßig eher im ruhigen flow, keine unnötige Hast. Tat mir auch gut, die Luft, die Bewegung und die Sicht über die Felder sowie die Waldruchfahrten. Nach etwas mehr als einer Stunde stand ich am Ziel, recht entspannt. Geht doch noch. Nach der Ankunft das Volotec angestellt, eine Riegel hervorgekramt und ein wenig zu Fuß die Zielregion erkundet. Aber auch dieses mal keinen wirklich geeigneten Platz zum abhängen gefunden.


Nach dem Riegel noch ein bisschen was arm Radforum abgesetzt, eine wenig Müll aufgesammelt und dann wider aufgesattelt. Lange rumstehen mit den feuchten Klamotten war bei der Windlage nicht die beste Idee. Die Rückreise ging dann auch etwas mehr durch’n Wald. Dabei bin ich auch erstmalig mehr durch den Heessener Wald gefahren. War dann auch nett. Schön fand ich auch die dortige Wanderhütte. Gut in Schuss, gepflegt und auch sogar sauber. D macht man doch gerne mal ein Päuschen.
Hab ich dann aberzieht gemacht, war zum einen bis dorthin nicht anstrengend und zum anderen hatte ich eine schmalen Pfad erspäht. Der mußte natürlich erkundet werden.

Letzter Luxusausflug war die Befahrung des Heessener Schlosses. Das Tor stand sperrangelweit offen, also mußte der Alex seine neugierige Nase da rein halten. Sieht ja nicht chic aus da drin. Nicht zu sehr renoviert, ansieht also noch echte alte Bausubstanz. Ich konnte bis über das Wehr fahren und landete so sogar auf der Insel.


Danch war dann aber Heimfahrt ohne Zwischenstop angesagt. Ohne Zwischenstop ? Das ging dann doch nicht. Denn am Radbodsee hatte ich einen weiteren Trampelpfad gesehen. Also mal wider flus rein. Diesmal aber zu Fuß, das Volotec wurde geschoben. Ich fahr ja nicht auf Dunst in ein unbekanntes Gebiet ein. Jedenfalls nicht dann, wenn man kaum zwei Meter geradeaus schauen kann. Über diesen Pfad landet man direkt am alten Radbodsee. Zwei Schwäne waren dort zu Hause. Die Location selbst war auch nett.
Leider aber auch zu nett, den Fundstücke wie Zigarettenschachtel und Leergut waren auch zu finden. Abhängen ginge dort aber auch.


Ja und nach diesem dann aber auch wirklich letzten Ausflug ging es fast direkt zur Burg. Die weitere Fahrt führte nur och an der örtlichen Dorf-Apotheke vorbei. Zu Hause angekommen wurde dem Volotec noch eine schnelle Schlauchwäsche mit trockenreiben und Kettendeo gegönnt.
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93

Freitag, 22. November 2019, 18:44

Lone-some Channel Challenge

Hallo in die Radlerunde,

ich versuch mich mal im kurzen Text. 06:11 Abfahrt an einem Resturlaubstag. Der Wecker bimmelt wie immer, aber wach war ich sowieso. Also mal eben zum Kanalanfang hoch, nett schauen und dann den Kanal runter rollen lassen. Macht man ja so selten. *lach*

Bei Ankunft am ersten Etappenziel noch alles gut, Bilder gemacht, Riegel gefuttert an der Trinkpulle gesaugt, dann kehr um und weiter in den Tagesanbruch hinein. Nach eineinhalb Stunden konnte das Licht am Bike gelöscht werden. Weiterfahrt bis zum nächsten Etappenziel, auch wohl bekannt. Die Brücke und wider Pulle nuckeln, Riegel einschmeißen. Ein nettes Gespräch mit einem Hundegänger, als ich mich dann losreiße ist mir fast schon zu kalt.
Und es beginnt seicht zu regnen. Ich sehe ein Gesamttagesziel dahin schwinden. Doch bis zum Preußenhafen will-muß ich kommen.






Ich komme dort an und kann bis dahin das Wolkenband mit den Regenwolken quer über mich hinweg ziehen sehen. Ich bestelle mein Frühstück, Currywurst-Pommes-Mayo. Es ist 10:00 Uhr als ich beim Hafenmeister in der Stube sitzt. Die Jacke ganz nah bei der Heizung über einen Hocker gehängt, meine Mützen auf der Heizung. Ich lass es mir schmecken…
…und sehe wie die Regentropfen auf dem sonst glatten Wasser niedergehen. Essen und abwarte, werde eine spontane treffen.



Ich bin aufgefüllt mit Brennstoff, fühle mich eigentlich wohl und mache mich auf. Der Regen lässt nach, ein paar Meter weiter ist der Himmel trocken. Ich rolle vor mich dahin und merke, es stockt bei mir.

Doch zu viel gefuttert ? Dann macht es Bing – trinken wäre besser. In der ganzen Fahrtzeit nicht mal knapp 2 Liter und das bei der wohligen Wärme unter meiner Jacke. Ungut, ich gelobe Besserung und greife mehrmals zur Trinkflasche. Ich komme an der Kanalmündung an, schieße das obligatorische Bild, mache noch ein paar andere.



Ich komme etwas zäher voran, kann aber die Sonne genießen. Dann mache ich einen Versuch die Kanalseite vor Waltrop zu wechseln. Eine gute Idee, denn jenen Uferseite ist deutlich besser in Tackt. Leider sind es nur wenige Meter Vorteil. Der Bryton-Akku verabschiedet sich, ich bin genervt. Ich krame die Powerbank hervor und kann jene den Bryton nutzend am Lenker fixieren. Prinzip Hoffnung: sind die Daten bis zum Zeitpunkt X noch vorhanden ?

Wieder kurz vor dem Preußenhafen stelle ich mich ein wenig in die Sonne und Wechsel mein Funktionsshirt, lasse das dadrüber gestreifte Biketrickot ganz weg und auch die zweite Mütze verschwindet im Gepäck. Ich fühle mich nun etwas besser und lasse den Preußenhafen links. Nein in Wirklichkeit rechts liegen.

Inzwischen kann ich wieder ein wenig flotter fahren, will es aber auch nicht übertreiben. Die Fahrzeit wird in Punkte für den Winterpokal gezählt. Je langsamer man fährt, des so mehr Fahrzeit, des so mehr Punkte. Heute kein Problem für mich. Irgendwann rolle ich auf täglichen Wegen, fahre zur Rennbahn hoch und stehe vor dem heimischen Burgtor.

Natürlich mußte ich dem treuen Fahrgerät hinterher etwas Pflege angedeihen lassen. Ja gut, etwas mehr. Und die Waschmaschine mußte dringest gefüttert werden. Ich hatte natürlich auch eine Grundreinigung nötig.

Wieder 100km+ im Sack und mit heute für das Jahr über 8.000km. Die 10.000 wäre ich wohl dieses Jahr nicht voll bekommen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »sakura« (22. November 2019, 18:48)


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Sonntag, 5. Januar 2020, 09:18

Moin zusammen,

nachdem es mich schon vor und über die Weihnachtstage gesundheitlich immer wider mehr als genug gehemmt hatte, bin ich dann mal gestern los.

Motto: kein Waldweg, kein Trampelpfad war heute vor mir sicher !

Dafür das ich erst nicht so recht wusste wo es her gehen sollte und auch meine Motivation eher im Lowenergie-Modus war muß ich sagen, war doch spitze. Der Wettergott spielte mit. Außer ein paar Regentropfen hab ich nix ab bekommen. Erst kurz vor der Burg wurd´s was den Niederschlag anbelangt etwas intensiver, aber auch nix aufregendes.
Schon auf der Anfahrt zum eigentlichen Zielgebiet hab ich den einen oder anderen Waldweg sowie Trampelfad erkundet. Mehr oder weniger im Hinterkopf hatte ich, ruhige Ecken zu finden, die nicht so ganz dicht an Wegen liegen, sich aber als Hängemattenplätze ( mein neues Zweckhobby ) eignen.



Nach den ersten Abstechern ging es noch über die eine oder andere Waldstrecke. Auf einer bin ich ab einem Wegpunkt X wider umgedreht und wieder zurück gefahren. Man konnte sehr gut ahnen wohin es ging und warum sollte ich diese Schleife dann fahren ? Zumal der Weg wo man dann ausgekommen wäre auch in einem eher grenzwertig zu fahrenden Zustand. Ganz so viel Zeit wollte ich jetzt da aber auch nicht investieren, also heiter weiter.

Das weiter war bekannt und rollte sich entsprechend gut ab. Auch hier wurde noch der eine oder andere Abstecher gefahren. Meist nur um zu schauen wie die Wegzustände allgemein so sind. Man war ja lange nicht dort. Und so rollte ich recht fix über die B54 und kam in mein Zielgebiet.

Gedanklich beim Vorbeifahren und auch schon oft mit dem Finger auf diversen Karten hatte ich was im Kopf. Es mußte doch eine Verbindung nach Norden, im Idealfall bis kurz vor Herbern/ dem Wald von Schloss Westerwinkelgeben.
Am Vormittag hatte ich nochmal entsprechendes Onlinekartenmaterial begutachtet und dort eine gestrichelte Linie gesehen. Dies sollte bedeuten, daß dort mindestens so etwas wie ein Trampelpfad oder gar ein Waldweg wäre. Ich fahre also so am Bauernhof vorbei und sehe dann, jep iss so ! Der „Radweg“ ist zwar gut ausgefahren von diversen Waldmaschienen, für mich aber brauchbar.




Nach diesem „Radweg“, man beachte die Ausschilderung und den Zustand, kam ich an einen Ort, den ich so nicht vermutet hätte.
Der eine oder andere wird mit Sicherheit die Nase rümpfen, von wegen Radweg. Natürlich ist das bestenfalls eine Radstrecke und für mich der ja gerne mal etwas mehr Cross oder neudeutsch Gravel unterwegs ist macht das nicht die Bohne. Ganz im Gegenteil. Lassen wir mal den fahrerischen Aspekt außen vor, sicher wird sein, auf so Radwegen werden nicht die meisten fahren. Und je weniger da fahren, des weniger Komplikationen und Müll.



( ach ja, wie immer Restfilm- u. Bildmaterial im Album )

Dann kam ich an jenen Ort der mir extremste zugesagt hatte. Eine erstklassige Pausenstelle ( ein paar Wort dazu im Nebenblog ) tat sich mir auf.

Nach einer wunderbaren Pause in diesem absolut stillen Wald, der übrigens wirklich top ist, ging’s dann weiter. Beim Umschauen habe ich nicht viel ausmachen können. Hängeplätze für Hängematte sind vorhanden, Brennholz liegt gestapelt bereit aber auch genug im hinteren Wald. Zumindest soviel, daß man sich was zum futtern machen könnte und der Café am Morgen könnte auch gekocht werden. Im übrigen war jener Pausenplatz top in Schuss. Nicht ein Dreckkrümel hab ich gefunden. Sieht man ja auch nicht oft.

Das wird für mich, gerne auch in Begleitung mit Sicherheit ein öfters angefahrener Punkt werden.

Nachdem ich mich dann rüber gemacht habe in den Wald von Schloss Westerwinkel, stand eine Aufgabenstellung an. Ich hatte zwar nicht viel geschwitzt, zumindest nicht merklich, wusste aber, daß mein internen Wasserhaushalt Nachschub brauchte. Also ging’s ach Herbern rein, dort rechts raus un das zum örtlichen EDEKA.




Frisch aufgefüllt ging es an die Rückrunde. Ich beschloss mich wider durch den Schlosswald zu schlagen um die dort am Eingang erspähte Strecke zu inspizieren. Sah zunächst noch ganz brauchbar aus…

…zog sich dann aber gegen Ende mächtig zu. Zuziehen bedeutet bei mir, der Weg wird immer schmaler und immer weniger fahrbar. Zum Ende hin war nur noch ein sehr schmaler Trampelpfad vorhanden der beidseitig von überragenden Buschwerk gesäumt wurde. So Grünzeug hängt sich gerne in die Pedale und wenn man dann nicht gut raus kommt, legt man sich ab.
Das war nicht mein Plan, also wurde geschoben.
Ganz am Ende war sowieso finito mit Weg. Dort stand eine Bank und ein breiter Rasenstreifen in Richtung eines Grundstücks ( habe gerade gesehen, auf der Onlinekarte ist ein Wegschwenker eingezeichnet, der wird aber soweit nicht mehr vorhanden sein ). Da wollte ich jetzt nicht auffällig werden und bin gerade aus am Rand es Ackers entlang gelaufen, bis ich halt wider auf Straße traf. Dort wurde kurz orientiert und dann auf wider bekannte Strecken weiter gefahren.

Erstaunlicher Weise, auch wenn ich ja schon ein paar mal dort lang gefahren bin, dieser Hütte hatte ich noch nie wissentlich wahr genommen. Ist stellte mir also ernsthaft die Frage, was zum Geier ist das ?

Des Rästels Lösung ist, es ist ein Bienenstock in XXXXL. Da hab ich mich dann natürlich nicht groß aufgehalten und bin weiter. So richtig lauschig ist dieser Waldabschnitt eh nicht, die A1 führt recht direkt dran entlang.

Anbei mal die Strecke auf jenem Sport Onlineportal, damit man sehen kann, woher ich da gedüst bin. Natürlich war nach der Ankunft eine kurze Pflegeeinheit fällig. Bei der bin ich auf die Idee gekommen, nicht wie sonst üblich den groben Dreck mit dem Wasserschlauch runter zu spülen, sondern es mit der kleinen Gießkanne mal zu probieren.
Das klappte auch sehr gut. Erspart einem dann das hin und wider fummelte anschließen des Schlauches, das anschließende leer laufen lassen, gerade im Winter sehr wichtig und das aufrollen.

Resume dieser Tour: ja war klasse, hat sich gelohnt und ich fühlte mich hinter prächtig mehr als drei Stunden an der frischen Waldluft gekurbelt zu haben.

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sakura

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Sonntag, 26. Januar 2020, 09:12

Moin zusammen,

ich werde mal von den letzten beiden Tagen, wo ich mich per Fahrrad auf in die alte Heimat gemacht habe, kurz berichten ( kurz weil die gesamten Textzeilen auf meinem Blog stehen ).

Auf dem Job zur Zeit eher ruhig, also mal geschmeidig einen Bummelurlaubstag eingereicht. Den auch mit dem Gedanken, den Tag X -0 von letztem Jahr, also da wo ich im der linken Hüfte ein Neuteil eingepflanzt bekommen habe, wie eine Art Geburtstag zu "feiern". Seit dem ist viel passiert, man ist wieder auf´n Damm und da es auch Ende Dezember nicht wie nachgedacht zu ein paar netten Touren kam, wollte ich das am Freitag/ Samstag irgendwie nachholen. Die Fahrt in meine alte Heimat zu meiner Mom ist immer etwas besonderes. Die Strecken gut bekannt, doch dieses mal sollte es etwas mehr quer und mit deutlich mehr Wald gehen, als sonst üblich.

Normalerweise komme ich von Osten her und habe irgendwo am Ende des ersten Drittels ein Strecke, die auf einem gut breiten Seitenstreifen einer zudem abfälligen Straße ist. Da kann man sich quasi runter fallen lassen und schafft so viel mehr Strecke in einer Zeit X.
Da ich aber irgendwie seit November mehr zum Genuss-& Waldfahrer tendiere, kam mir jene Strecke in den Kopf, die ich auf der letzten Heimattour im November zurück gefahren bin. Dabei bin ich eben nicht die Ellinghauser Straße ( DO ) am IKEA Lager zurück gefahren, sondern habe mich ab DO Mengede über einen Uferweg in Richtung Dortmund-Ems-Kanal gemacht, dort dann wo die Uferseiten gewechselt um dann wider in Richtung Grävingholz bzw. im Anschluss Süggelwald in Richtung Osten zu rollen.

Den Süggelwald durchfahre ich öfters wenn es in den Westen geht, auch wenn oft nur Stückweise. Dieses mal hab ich mich dort mehr umgeschaut und auch mal Halt gemacht. Das recht große Wildfriegehege kann man von einer Aussichtsplattform in Augenschein nehmen und auf der Rückfahrt "fiel mir eine Hütte zum Opfer" ( hatte ich auf der Hinfahrt entdeckt ) um dort eine lange Pause zu machen. Soweit mein Hintergedanke zur Strecke und deren Leckeri.

Mit im Gepäck hatte ich natürlich eine kleine Isokanne heißen Tee, auf der Hinfahrt noch den Restkanten französisches Landbrot sowie ein paar Mettwürstchen aus dem Discounter. Und natürlich meinen inzwischen hoch geschätzten Poncholiner,
[font='&quot']fingerlose Fleecehandschuhe sowie noch eine Fleecemütze samt einem faltbaren Sitzkissen für die großen Pausen. [/font]
[font='&quot']
[/font]
[font='&quot']Die morgendliche Szene kurz nach der Abfahrt machte schon klar, was der Tag versprechen [/font]würde.




Und so rollte ich im Chill-out-Modus am Datteln-Hamm-Kanal entlang um am Preußenhafen zu Lünen den Schwenk in Richtung Westen zu machen. Auch dort endet bzw. beginnt eine ehemalige Bahntrasse die ich gut zu einem drittel nutzen kann, bevor ich abermals in Richtung Westen mit Zielrichtung Eving und dann final DO-Mengede nehmen kann.

Da es gut rollte fuhr ich so meiner Dinge und legte nur ein paar Kurze Päuschen im Süggelwald ein, eigentlich nur um die Lage schon ma´ zu checken. Auf der Hinfahrt habe ich aber leider und zwar um Haaresbreite jene Route verpasst, die ich eigentlich nehmen wollte. Und so kämpfte ich mich, mit zweimal Nachfragen bei den Eingeborenen um die Halde in DO-Brechten rum. kenn ich zwar, aber nur von vor ein paar Jahren, also nicht so genau.

Meine erste große Pause hatte ich an einem mir wohl bekannten Aussichtsturm an der Emscherradroute vor genommen. Wenn es dort zu zugig sein würde, was des öfteren schon mal vorkommt, könnte ich auch auf die Wanderhütte ein Stück weiter ausweichen. Da das aber nicht der Fall war, wurde eben dort pausiert.




Es mundete und der Poncholiner schaffte ein vorzügliches Wärmepolster, daß schon Überwindung kostete ihn wider ab zu legen. Naja und wie das eben so ist, nach dem Ausziehen war erstmal Warmfahren in hoher Frequenz angesagt. Ich kam dann an und man verbrachte einen nette Abend bei der Mom.

Nach dem Frühstück ging es gegen Mittag wider auf die Rückreise. Dieses mal etwas zarter gekleidet weil ja auch mit +1c° deutlich wärmer. Zudem stand die seichte Brise im Rücken, könnte also nicht auskühlen. Diesmal war mein Ziel die Knackpunkte der nicht gefunden Streckenführung zu finden, jenen sich ein zu prägen und dann natürlich auch sowohl das Grävingholz bzw. im Anschluss Süggelwald zu durchfahren und dann natürlich auch die große Pause an der am Vortag erspähtem Hütte zu machen.

Die Rechnung ging auf, also Orientierungspunkt konnte ich die alte Kornbrennerei ausmachen.



Wieder von Osten her gedacht bin ich als am Vortag genau an der Zufahrt vorbei gefahren. Jene Straße ist die Links abbiegende Sackgasse genau am Ortseingang. Dumm gelaufen. Knapp vorbei ist auch daneben. Nett war aber, daß ich dann gestern noch einen groben Feldwirtschaftsweg gefunden habe, der genau in den Grävingholz führt. Gut, weil man so nur wirklich ein paar Meters über die schmale Landstraße fahren muß.

Im Grävingholz habe ich dann eine nette und ebenso große Rund gefahren, vorzugsweise auf Eingen Reiterwegen und bin dann zur Hütte rüber die im Süggelwald liegt.



Auch dort wider eingerichtet und im satten Windschutz des Waldes seine Pause gemacht. War aber viel los im Wald, halt die typischen Sonntagsspaziergänger. Ich habe mich gestärkt, kurz die Füße hoch gelegt und bin dann weiter.

Recht fix stand ich wider auf mehr als nur gut bekannten Wegstrecken, ließ den Preußenhafen zu Lünen links liegen und entschloss mich, am Channel noch die eine oder andere Variation zu fahren. Letztendlich landete ich noch rein zufällig *schmunzel* in jenem kleinen Wäldchen...



...das ich die Tage entdeckt hatte. Auch hier wurde noch eine kurze Pause eingelegt. Hier fand ich es doch recht verwunderlich, wie warm es war. Mit gerade mal 1c° auf dem Tacho wurde mir auch ohne den inzwischen bewährten Poncholiner nicht annähernd frisch.

Ja und nach ebendieser letzten kurzen Pause rollte ich dann doch gen Burg, raffte den ganzen Plörrens vom CAADX...



...und verstaute alles, füllte die Waschmaschine, hüpfte unter die Dusche und ließ dann so die bedien gelaufene Tage auf dem abendlichen Sofa ausklingen. Ja war doch klasse, gerne immer wieder. Ein wenig Streckenverbesserung könnte wohl noch drin sein. Und wenn es draußen angehen wird, könnte man es sich auch wo noch gemütlicher machen.

( Daten zu den beiden Tagen: Hinfahrt 3:55h & 70,5km/ bei Strava Karte ersichtlich Rückfahrt 4:11h & 69,5km ebenfalls bei Strava Karte ersichtlich )

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »sakura« (26. Januar 2020, 09:50)


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