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ToG

µde

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21

Montag, 10. April 2017, 17:41

Die sind aber auch winddicht, und meine Füße sind mit winddichten Schuhüberzügen auch in nicht-Wasserfesten, textilen Turnschuhen im Winter warm. (Ohne sind sie nass. Und kalt.)
Docs habe ich aber zugegebenermaßen noch nie getragen.
Zum imprägnieren kenne ich so (sündteures) Spezialimprägnierwaschmittel. Ich kann aber nun nicht sagen, wie gut das funktioniert hat, weil es seit dem ich es ausprobiert habe, noch nicht so schlimm geregnet hat.

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Hell on Wheels

franco

2radfahrer

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22

Montag, 2. Oktober 2017, 23:08

Ich weiß nicht, ob das mit der Isolierung und Winterkleidung noch aktuell ist, aber von Vaude gibt es so Überschuhe für ca. 20€, die man sich über die Schuhe ziehen kann, die halten die Schuhe wirklich trocken und sind sehr winddicht. Da sind auch beim fiesesten Wetter die Füße trocken und warm
Danke für diesen Tipp, das werde ich mal ausprobieren mit diesen Überschuhen.

sakura

2radfahrer(in)

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23

Dienstag, 3. Oktober 2017, 09:41

...ich greife das mal wieder auf, wenn auch spät...

Moin moin zusammen,
Hallo liebe Zweiradgemeinde!

Mein Name ist Christian und ich bin neu hier im Forum.
Da ich auch gern im Winter mit dem Rad unterwegs bin, kommt es gerade dann auf gute Kleidung an. Leider habe ich für die Regentage noch nicht das richtige gefunden. Wenn ich meine Regenjacke(Vaude Luminum Performance),die ja atmungsaktiv dank Membrane sein soll, über meine Windstopper Jacke von Gore drüberziehe, bin ich nach einer Stunde pitschnass.
Hat jemand gute Erfahrung mit einer Regenjacke oder Kombination für die kalten Regentage gemacht?


LG Christian
also, Du hast ja schon ein paar Tips bekommen, wozu ich mich auch mal nicht direkt äußern will ( was aber auch nicht gleich negativ gedeutet werden soll ! ). Denn jeder ist da ein wenig anders, der eine kann dick verpackt in Wolle & Baumwolle besten zurechtkommen, der andere braucht eben das teuerste High-Tec Fasergewebe. Ich liege wohl dazwischen im unteren Drittel.

Ich spiele mal ein paar Vorabinfos ein.

Die von Dir eingespielte Jacke Vaude Luminum Performance ist zwar eine Membranjacke, aber Membran ist nicht gleich Membran. Wasserdichtigkeit wird mit einer Wassersäule gemessen und so wie ich das zum aktuellen Stand mitbekommen habe, ist eine Membran schon wasserdicht ab 8.000mm.

Die von Dir genutze jacke hatte ich auch schon ein paar mal in der Hand, fand sie nicht schlecht gemacht, habe dann aber nie zugegriffen, weil´s eben keine Infos zur Wassersäule oder zur Wasserdampfdurchlässigkeit gibt ( nicht mal von Vaude selbst. Eigentlich schade, denn die hatte ich zwecks dazu mal schriftlich kontaktiert ).

Ich halte mal kurz fest, das Empfinden oder eben die Tatsache nicht nass zu sein ist abhängig von den beiden Werten Wassersäule in mm und Wasserdampfdurchlässigkeit pro m² pro 24h.

Es hilf also nix, wenn Du von außen dicht bist, das Schwiztwasser aber nicht raus kann.

Ungefähr, was jetzt wie atmungsaktiv ist, hab eich mal ansatzweise in jenem Blogartikel <klick> von mir versucht fest zu halten. Du wirst in diesem Artikel ein paa Infos finden und eine Anzahl an Materialien die unterschiedlich Eigenschaften aufweisen in verschiedenen Kombinationen.

Leider gibt der deutsche Markt nur eine begrenzte Anzahl der unterschiedlichen Materialien her, weil halt auch jeder Hersteller seine Auswahl getroffen hat. Di ein der BRD hauptsächlich vertretenden Hersteller bevorzugen dann natürlich jenen Materialien, die von den entsprechenden Lieferanten forciert werden.

Du wirst zB. Goretext als Marke an jeder Ecke finden, während Funktionsoberstoffe wie das gerade von mir aufwändig herausgefiltertete Dermizax am anderen Ende der Möglichkeiten so gut wie gar nicht zu haben ist.

Ganz grob abgefasst gibt es dann auf dem BRD Markt noch das Ceplex ( wie auch bei Deiner Jacke, ExoShell™ by Endura und TEXAPORE von Jack Wolfskin, um mal ein paar Massenanbieter zu nennen. Im Bikesegment ist aber so gut wie keines außer Gore und Ceplex zu bekommen.

Das soll bis hier erstmal gut sein.

Nun zu Deinem Problem, es wurde ja schon erwähnt, Deine doppelte Jackenkombi macht wenig Sinn. Entscheide Dich für eine, je nach Wetter, das geht nicht anders. Der Trick mit der passenden Unterbekleidung wurde auch schon erwähnt.

Die Bekleidung drunter muß die Wärme für Dich optimal speichern, andersrum aber die Stau- oder eben Schwitzfeuchte so schnell wie nur geht an die darüberliegende Außenschicht weiterleiten.

Je nachdem wie ambitioniert Du zur sache gehst, oder auf Temperatur kommst, kommen da verschiedene Materialien zum Zuge. Es gibt nicht gerade wenige die auf Merinowolle schwören. Das ist das einzige Naturmaterial in meinen Augen das selbst bei starker Feuchtigkeit noch wärmt.

Alternativ kommen sonst in meinen Augen nur Funktionsfasern die von verschiedenen Herstellern auch in unterschiedlichen Kombies angeboten werden hier zum tragen. Das gute ist, anders als bei den wasserdichten & atmungsaktiven Außenmaterialien, ist hier die Auswahl deutlich größer. Ein grund dafür ist auch, das man dort auch getrost mal beim Trekking & Bergsportbereich stöbern kann.

Nun zu mir, wie mache ich das ? Außen habe ich eine Goretex Paclight Jacke, eine Goretex Activ Shell Jacke und eben seit neustem noch eine mit dem Dermizax-Material. Als Unterbekleidung trage ich ausschließlich Funktionsfasern von CRAFT. Da hab ich seinerzeit, war letztes Jahr, aber eben auch in den Jahren davor noch das BeActive Extrem aufgestockt, das aktuell durch das nur leicht verebesserte BeActive Extrem 2.0 ersetzt wurde.
Meinen Basis sind Lang oder eben Kurzarmshirts, letztere auch mal noch an wärmeren Frühling und Herbtstagen, oder eben Langarmshirts. Das gute ist, wenn´s halt ganz rattig wird, ziehe ich auch mal ein Kurzarm noch über ein Langarm drüber, funktioniert auch. Der Trick, oder besser gesagt, ist die Kunstruktion aus flächendeckend zwei unterschiedlichen Fasern. Eine für den wirklich effektiven Feuchtigkeisttransport und eine andere für die Wärmeisolation.

Damit kann ich bis gut in den Bereich von -7c° ( auf dem Termometer = nicht berücksichtigt Fahrtwind & Luftfeuchte - die beiden anderen ausschaggebenden Parameter zum Kälteempfinden ) gut 1h+ unterwegs sein, zumindest was die Unterwäsche und Jackenauswahl angeht.

Natürlich hatte ich in den ersten Tagen auch Bekleidung aus dem Discounter ausprobiert. Ging auch, war aber langfristig für mich nicht so prikelnd ( komme auch gut auf Temperatur und nach 45min. Fahrtzeit war´s eben auf ). Über ODLO, die ich auch empfehlen kann, bin ich dann aber zu Craft gekommen.

Da bin ich dann auch geblieben, a. weil´s für mich gut bis sehr gut funktionierte und b. wenn man erstmal Kunde ist gerne auch mal Angebote anreicht bekommt oder die Sachen dann eben im Abverkauf schnappt.

Ich denke das sollte erstmal von meiner Seite aus reichen.

derrennradler

2radfahrer

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24

Donnerstag, 8. Oktober 2020, 00:45

Ich kann vielen Beiträgen nur zustimmen. Es ist wichtig, dass du beim Losfahren mit dem Rad leicht frierst. Nach etwa 10 Minuten hast du dich "warm gefahren" und dein Körper fängt an richtig zu arbeiten. Es gibt für mich nichts schlimmeres, als wenn ich beim Fahrrad fahren zu dick angezogen bin und schwitze. Ziehe am besten Atmungsaktive Kleidung an. Je nachdem, wie stark es regnet, hält wohl irgendwann keine Kleidung und keine Jacke mehr komplett wasserdicht. Ziehe am besten Funktionsunterwäsche an.

bikergirl1985

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25

Dienstag, 3. November 2020, 21:36

Ich kann euren vielen Beiträgen nur Zustimmung geben. Insbesondere sakura hat einen guten Aspekt angesprochen. Bei der Thermounterwäsche würde ich die Herstellung aus Merinowolle sehr empfehlen. Sie gibt nicht nur überaus warm, sondern fängt auch bei starkem Schwitzen nicht an zu stinken. Dies finde ich vor allem angenehm, wenn ich Radfahren gehe mit Freunden und wir einen Zwischenstopp in einem Kaffeeladen einlegen. Da fühle ich mich mit der Merinowolle deutlich wohler.

Zum anderen funktioniert bei mir das Zwiebelprinzip immer am besten. Dies hält deinen Körper genügend warm und dadurch bist du auch sehr flexibel, weil du eine Schicht jederzeit ausziehen kannst. Auch würde ich wie derrennradler atmungsaktive Kleidung empfehlen. Gerade, wenn man stark schwitzt, ist dies um einiges angenehmer und bewahrt einem auch vor dem Frieren aufgrund verschwitzter Kleidung.

Zitat

Leben ist wie Radfahren. Du fällst nicht, solange du in die Pedale trittst. - Claude Pepper

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sakura

Paul-1205

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26

Freitag, 6. November 2020, 11:57

Ich kann euren vielen Beiträgen nur Zustimmung geben. Insbesondere sakura hat einen guten Aspekt angesprochen. Bei der Thermounterwäsche würde ich die Herstellung aus Merinowolle sehr empfehlen. Sie gibt nicht nur überaus warm, sondern fängt auch bei starkem Schwitzen nicht an zu stinken. Dies finde ich vor allem angenehm, wenn ich Radfahren gehe mit Freunden und wir einen Zwischenstopp in einem Kaffeeladen einlegen. Da fühle ich mich mit der Merinowolle deutlich wohler.

Zum anderen funktioniert bei mir das Zwiebelprinzip immer am besten. Dies hält deinen Körper genügend warm und dadurch bist du auch sehr flexibel, weil du eine Schicht jederzeit ausziehen kannst. Auch würde ich wie derrennradler atmungsaktive Kleidung empfehlen. Gerade, wenn man stark schwitzt, ist dies um einiges angenehmer und bewahrt einem auch vor dem Frieren aufgrund verschwitzter Kleidung.
Ich stimme bikergirl1985 voll und ganz zu. Merino Wolle stinkt auch bei grosser Anstrengung nicht. Perfekt geeignet, wenn man mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt.

Auch das Zwiebelprinzip funktioniert sehr gut. Aber unbedingt auf atmungsaktive Kleidung achten. Die unterste Schicht sollte zudem nicht aus Baumwolle sein, da man sonst schneller stinkt.

MariaRadelt

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27

Dienstag, 10. November 2020, 21:17

Es kann wirklich schwierig sein, passende Regenbekleidung zu finden, das Problem kenne ich leider nur zu gut. Ich hatte mir da mal den Test hier angeguckt: Link entfernt.oha" class="externalURL" target="_blank">https://www.<span style="color: #0000ff"…ernt.oha</span>, da waren ein paar gute Tipps dabei, auch zu Regenwetter. Vielleicht findet da ja noch jemand anders was, wäre schön, wenn ich damit jemandem helfen könnte :) Ansonsten weiß ich nicht wie gut Imprägnierspray und ähnliches bei Kleidung wirkt? Bei Schuhen hat mir das bis jetzt immer geholfen, vielleicht ist das eine Alternative?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »rogger« (11. November 2020, 00:04)


28

Dienstag, 10. November 2020, 21:26

Schei... äh, schade hätte ich mal gewettet bis die erste Affiliate Werbung von dir kommt...
Essen: check, Wasser: check, Glasperlen für die Eingeborenen: check, Knüppel gegen die Wölfe: check. Auf nach Brandenburg!

Chasse Patate

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Unterwegs von: 34.8202°N 82.2720°W (zwecks Verpflegung)

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29

Mittwoch, 11. November 2020, 10:56

Am besten bei Regen im Winter ist ein fetter Wollpullover unter nem Ostfriesennerz; da wird frau auch gut gesehen.

:airborne:
man fährt oder schiebt

2020: ohne Tacho
Origirat: (15.09.1979)
Insgesamt: bestimmt einmal rum


Dieser Beitrag wurde bereits editiert, zuletzt von »Chasse Patate« wegen der Feler

30

Mittwoch, 11. November 2020, 14:30

Warum nur habe ich gerade ein Bild von einem voll aufgeplusterten gelben Kanarienvogel aufm Rad vor Augen? :D
Essen: check, Wasser: check, Glasperlen für die Eingeborenen: check, Knüppel gegen die Wölfe: check. Auf nach Brandenburg!

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Mittwoch, 11. November 2020, 14:51

Dieselersparnis: 2013 bis Januar 2018 ca. 965L; Benzinersparnis 2018: 121L; 2019: 281L; 2020: 298L

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Tarven

32

Dienstag, 24. November 2020, 16:26

Ich bin ein Fan von atmungsaktiven Sachen, die aber auch warm halten. Ansonsten einfach schneller treten :P
Eine Regenjacke ist sicherlich auch nicht verkehrt. Ansonsten das berühmte Zwiebelprinzip anwenden.

VG
Lieber einen Sechser im Lotto als einen Achter im Fahrrad! :D

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