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kairo-hh

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1

Mittwoch, 11. Januar 2012, 11:31

Kennzeichen am Fahrradträger für Anhängerkupplung

Hallo zusammen,

ich habe mir für meine Fahrräder, oder auch für das Auto, einen Fahrradträger für die Anhängerkupplung (AHK) von Thule gekauft.
Der Träger hat eine Aufnahme für ein Kennzeichen. Nun meine Frage. Muss ich ein Kennzeichen rein machen? Wenn ja, müssen da die Siegel von wegen Zulassung und TÜV drauf sein?
Lieben Gruß

Kai

ullebulle

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2

Mittwoch, 11. Januar 2012, 11:48

Kennzeichen ist unbedingt Pflicht, nattürlich ohne Plaketten drauf!

kylogos

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3

Mittwoch, 11. Januar 2012, 11:49

Du brauchst ein Kennzeichen, wenn das Kennzeichen Deines Autos durch die transportierten Räder verdeckt wird, bzw. nicht einwandfrei zu erkennen ist.

Plaketten brauchst Du keine.

4

Mittwoch, 11. Januar 2012, 12:12

Du kannst das Kennzeichen vom Auto abschrauben und an den Träger montieren. Nach Gebrauch natürlich wieder zurück ans Auto damit. So mache ich das immer.

Wenn du den Träger häufiger verwendest, ist das vielleicht etwas zu lästig; dann kannst du dir auch beim Schilderdienst ein zusätzliches Kennzeichen machen lassen. Kostet natürlich einige Euro. Selbstgebastelte Schilder, wie man sie häufig sieht, sind verboten und können heftiges Bußgeld kosten.

@kylogos, nur der Klarheit halber: die Plaketten braucht man schon, nur nicht auf einem zusätzlichen Schild.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Radinger« (11. Januar 2012, 12:15)


Simplicius

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5

Mittwoch, 11. Januar 2012, 12:51

Du kannst das Kennzeichen vom Auto abschrauben und an den Träger montieren. Nach Gebrauch natürlich wieder zurück ans Auto damit. So mache ich das immer.

Kannst du, aber darfst du nicht!
Dann hast du bisher Glück gehabt, einmal erwischt wird teurer als das Kennzeichen.

Edit: Stimmt so wohl nicht mehr, siehe unten.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Simplicius« (11. Januar 2012, 16:02)


ullebulle

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6

Mittwoch, 11. Januar 2012, 12:53

Stimmt, das Kennzeichen muß am Auto bleiben, steht sogar in der Bedienungsanleitung.
Aber die liest ja eh keiner :achja:

7

Mittwoch, 11. Januar 2012, 14:56

Stimmt, das Kennzeichen muß am Auto bleiben, steht sogar in der Bedienungsanleitung.
Aber die liest ja eh keiner :achja:
Doch, und ich bin mir ziemlich sicher, dass das dort damals anders drin stand. Da war so ein Beiblatt bei, auf dem stand, das man sich ein Kennzeichen für 25 € bestellen könnte oder aber immer umschrauben. Ist allerdings schon viele Jahre her, evtl. hat sich die rechtslage geändert. Die FZV ist ja seit einigen Jahren neu. Vielleicht suche ich am WE mal danach.

Ich habe jetzt mal ein bisschen im Web recherchiert, und bin zu folgendem Schluss gelangt:

§ 10 FZV sagt:

Zitat

(5) Kennzeichen müssen an der Vorder- und Rückseite des Kraftfahrzeugs vorhanden und fest angebracht sein. ...
...
(9) Wird das hintere Kennzeichen durch einen Ladungsträger oder mitgeführte Ladung teilweise oder vollständig verdeckt, so muss am Fahrzeug oder am Ladungsträger das Kennzeichen wiederholt werden. Eine Abstempelung ist nicht erforderlich. Bei Fahrzeugen, an denen nach § 49a Abs. 9 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung Leuchtenträger zulässig sind, darf das hintere Kennzeichen auf dem Leuchtenträger angebracht sein.
Satz 2 würde also bereits schon einmal die Anbringung des Originalkennzeichens erlauben, da der Fahrradträger ja auch ein leuchtenträger ist, allerdings zählt ein normaler Pkw nicht zu den Fahrzeugen nach diesem § 49 STVZO.

Bleibt die Frage, ob es sich bei dem an der AHK montierten Fahrradträger um ein Fahrzeugteil handelt oder nicht, denn wenn er zum Fahrzeug gehört, wäre das Originalkennzeichen in Übereinstimmung mit den Vorschriften in § 10 FZV Abs. 6 angebracht.

Eine eindeutige Antwort auf die Frage habe ich aber nicht gefunden. Ein Merkblatt des TÜV sagt:

Zitat

Am Fahrzeugheck angebrachte Tragesysteme gelten als Fahrzeugteile. Die zulässige Länge des Einzelfahrzeugs gemäß § 32 Abs 1 Nr 3 (jetzt § 32 Abs 3) darf damit nicht überschritten werden.
Damit müsste es zulässig sein, das Originalkennzeichen dort anzuschrauben. Allerdings finde ich dazu keine Belege in offiziellen Dokumenten (Gesetze, Verordnungen etc.). Es scheint rechtlich nicht klar zu sein, ob so ein Träger zum Fahrzeug gehört oder nicht. Spätestens bei den nicht an der AHK, sondern am Rahmen angeschraubten Heckträgern bei Wohnmobilen muss man davon ausgehen, bei AHK-Trägern wäre ich mir da weniger sicher.

Fazit: Ob es zulässig ist oder nicht, ist wohl nicht eindeutig geregelt, vermutlich müsste man das im Zweifelsfall gerichtlich klären lassen. Wer Ärger vermeiden will, sollte besser ein zusätzliches nehmen, damit ist man auf der sicheren Seite.

Werde ich dann wohl auch demnächst machen ... wieder was gelernt. :)

kairo-hh

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8

Mittwoch, 11. Januar 2012, 15:30

Habe mir nun ein Kennzeichen Bestellt. Ich denke das ist einfacher als immer das Kennzeichen zu wechseln, zumal das für die Befestigung auch nicht so hitverdächtig sein dürfte.
Lieben Gruß

Kai

9

Mittwoch, 11. Januar 2012, 15:35

Bestellt? ;( Was musst du bezahlen?
Ich war beim Schilderdienst und habe für so ein Schild 7 Euro bezahlt. Da lohnt ja das umschrauben gar nicht.

(Man muss nur drauf achten, wenn man das Ding verleiht... muss das Nummernschild raus. Hab da blöde Erfahrungen mit gemacht).

Simplicius

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10

Mittwoch, 11. Januar 2012, 15:57

Ich hatte diesen Hinweis auf eine Bußgeldzahlung gefunden. Aber erstens weiß man nicht, wann das war und zweitens ist die Polizei bekanntlich rechtlich auch nicht immer bestens geschult.
Der Satz

Zitat

Bei Fahrzeugen, an denen nach § 49a Abs. 9 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung Leuchtenträger zulässig sind, darf das hintere Kennzeichen auf dem Leuchtenträger angebracht sein.
scheint beim Übergang von der StVZO §60 zur FZV §10 (wieder was gelernt) ergänzt worden zu sein.

Mit dieser neuen Information habe ich jetzt noch was bei AutoBild.de gefunden:

Zitat

Bei Fahrradträgern mit Rücklichtern darf das hintere Original-Kennzeichen des Wagens auch zwischen den Kennzeichenleuchten des Heckträgers angebracht werden.


Es scheint sich tatsächlich etwas zum Besseren geändert zu haben.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Simplicius« (11. Januar 2012, 16:05)


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