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Wadenkrampf

2radfahrer

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1

Freitag, 2. September 2016, 13:50

Leder-Sattel?

Hi zusammen,

wie bereits an anderer Stelle erwähnt, hab ich so gar keine Ahnung von Fahrrädern oder Fahrradteilen.

Mein Problem:
Bis jetzt bin ich meistens Strecken bis 30km gefahren. Dabei hab ich auch keinerlei Schwierigkeiten oder Schmerzen.
Neuerdings fahre ich aber gerne eine Tour mit 54km Länge. Ab ca. 40km kann ich nicht mehr sitzen.
Das führt dazu, dass ich die Sitzposition verändere (indem ich mit dem Hintern etwas mehr nach links oder etwas mehr nach rechts rutsche).
Das widerum führt dann auch noch dazu, dass sich die Belastung der Beine verändert (glaub ich zumindest), was dann auch noch Knieprobleme etc mit sich bringt.

Konkret geht es mir aber gerade ausschließlich um mein "Sitzproblem".
Das würde ich gerne beheben. 54km soll auch nicht das Ende der Fahnenstange sein.

Nun hat man mir mal gesagt, dass es nichts besseres gibt als einen Leder-Sattel. Dieser passt sicht wohl mit der Zeit den körperlichen Gegebenheiten an.
Nächstes Problem: es gibt nicht nur einen einzigen Leder-Sattel, sondern verdammt viele. Trekking-Sattel, Touren-Sattel, Rennrad-Sattel, mit und ohne Federn unten drunter, und sogar verschiedene Sattel-Größen.

Auf was muss man denn da achten? Ich kann die ja schlecht alle mal für ein paar 100km Probefahren...
Gibt es Empfehlungen? Womit habt ihr gute Erfahrungen gemacht?

Oder ist ein Kauf eventuell sogar unnötig, weil sich mein Bürohintern einfach nur an die längeren Strecken gewöhnen muss?
Mein aktueller Sattel ist ein "Selle royal" Gel-Sattel...glaub ich. Genaues Modell? Keine Ahnung...

Radsonstnix

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2

Freitag, 2. September 2016, 14:17

Es muss nicht immer Leder sein ...

Zu einem konkreten Sattel kann Dir niemand seriös raten, jeder Hintern ist anders.
Es gibt viele gute Sättel, auch ohne Leder. Am Besten, wenn man so gar nicht weiß, was man will: In einem guten Fahrradladen kannst Du Dich beraten lassen.
Wenn Du dann mit dem erworbenen Sattel nicht zufrieden bist, tauschen sie ihn dir um - auch noch nach Tagen/Wochen/vielen Kilometern. Die genauen Modalitäten wären vorher abzusprechen.

Ich selber halte nicht viel von Gelsätteln, ich misstraue dem im Sattel rumwabernden Zeug. Und ja, wer regelmäßig radelt, erwirbt ordentliches Sitzfleisch. Aber ein schlechter Sattel bleibt dann immer noch ein schlechter Sattel. Passt Dir Dein Sattel gut, kannst Du darauf lange Radtouren (auch mehrtägig) sitzen, ohne dass es größere Probleme (beim Sitzen) gibt.

Bei den Ledersätteln gibt es auch welche, die schon "vorgeweicht" sind, da geht die Anpassung dann schneller.

Mir sind Ledersättel zu teuer - zumal ich bislang für meinen A... immer noch einen passenden Kunststoffsattel gefunden habe.
Dieselersparnis: 2013 ca. 108L, 2014 ca. 275L, 2015 ca. 160L, 2016 ca. 180L, 2017 ca. 107L

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Draht_Esel

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3

Freitag, 2. September 2016, 14:49

...hinzufügen möchte ich noch: lieber ein schlechter Sattel, der gut eingestellt ist...als ein guter Sattel, der nicht nicht an die eigene Physis angepasst ist (Höhe, Neigung, Position)

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Honigbaerchen

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4

Freitag, 2. September 2016, 15:37

Eine kleine, meiner Meinung nach gute Einführung in die Sitzergonomie: https://www.sq-lab.com/de/ergonomie.html . Damit kann man zumindest schon mal eine Grundsatzentscheidung treffen bezüglich an die Sitzposition angepaßte Sattelbreite und -form. Das reduziert die Auswahl dann doch schon einigermaßen.

Schon mal vorab nebenbei bemerkt: Ich selber fahre den SQLab 621 active in 21 cm Breite auf meiner Holland-Bequem-Chaise (aka Batavus Allegro) und in 18 cm auf meinem Böttcher Safari (Trekker). *Meine* Probleme haben sich damit erledigt - was auf Dich nicht zutreffen *muß*.
Gruß, Astrid

Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen. (Albert Schweitzer)

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Wadenkrampf

5

Freitag, 2. September 2016, 19:01

Das ist wie mit Schuhen... sehr persönlich. Ich hatte mit Gelsattel nur Probleme. Als ich mein Ratbike bekam, hat alles gepasst, auch der Brooks B17. Auf meinem Cruiser bin ich auch lange mit einem B17 gefahren, doch aus optischen Gründen bekam der Brooks Conquest eine zweite Chance. Vorher hatte ich mit dem Conquest verstärkte Rückenschmerzen, doch die verschwanden als "Otmar" einen Apehanger bekam. Die Sitzposition war das Problem. Mit beiden Sätteln bin ich Touren um die 130 Kilometer gefahren. Der B17 ist etwas weicher und hinten breiter. Mein "Ratatouille" hat seit einiger Zeit einen Lepper Primus. Sehr bequem, aber für mich als Frau vielleicht für lange Touren etwas zu groß. Muss ich noch testen. Übrigens haben all diese Sättel sofort gepasst, einfahren oder mich dran gewöhnen war nicht nötig. Es gibt auch Sättel die nie weicher werden... Ich kenne da einen Brooks Colt der absolut grausam ist. Habe auch gehört, das hängt auch mit der Farbe zusammen, Braun bleibt härter als schwarz, wegen unterschiedlicher Gerbung. Wenn das so stimmt. Keine Ahnung.

Kleidung ist aber auch wichtig. Wenn da was reibt, rubbelt, oder Falten wirft, gibt es mit jedem Sattel Ärger.
Wie Radsonstnix schrieb: am besten zum Fachhändler, und fragen ob er Dir das mit Rücknahmegarantie ausprobieren lässt.

Groetjes,
Jacqueline
"Vertrauen ist eine Oase des Herzens, die von der Karawane des Denkens nie erreicht wird." (Khalil Gibran)

2017: 3926 / Sept.: 355
Ratatouille (12.03.2015) 4494 / Otmar (12.08.2015) 6719 / Ruby (22.10.2016) 1126 / A: 220
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Prabha

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6

Freitag, 2. September 2016, 23:07

Mich hält die Pflegebedürftigkeit von einem Ledersattel ab: der mag nicht gern draußen bleiben, wenn's regnet; er will regelmäßig gefettet und die Brooks auch gespannt werden - wer das tut, hat sehr lange was davon; ich kenne mich gut genug um zu wissen, dass mir das sehr schwer fallen würde.

Ich komme zum Glück mit einem Selle-Gel-Sattel sehr gut klar. Da wabbert auch nix rum - der ist in sich ziemlich fest. ;-)
Zwischendurch hatte ich mal einen SQ-Lab, ausgesucht nach Hinternbreite und Sitzposition - aber den habe ich wieder zurück gegeben, da die Außenkanten zu hart/zu breit waren und ich Probleme mit dem Nerv im linken Bein bekam. .357 hat im Urlaub seinen SQ-Lab auch gewechselt gegen ein anderes Modell, die Sitznase oder wie auch immer das Teil heißt, das bei einem Sattel nach vorne zeigt, war zu breit.

Wie die anderen schon schrieben: Beratung, Probefahren, richtige Einstellung beachten ... UND Geduld haben, sind wichtige Faktoren beim Sattelkauf.
„Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist“ (David Ben Gurion)

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Wadenkrampf

7

Samstag, 3. September 2016, 10:12

Mich hält die Pflegebedürftigkeit von einem Ledersattel ab: der mag nicht gern draußen bleiben, wenn's regnet; er will regelmäßig gefettet und die Brooks auch gespannt werden - wer das tut, hat sehr lange was davon; ich kenne mich gut genug um zu wissen, dass mir das sehr schwer fallen würde.


Die Pflege hält sich in Grenzen. Alle paar Monate Ballistol drauf, mit einem Lappen drüber, fertig. Steht das Rad mal im Regen, dann kommt eine Plastiktüte drauf.
Das gespannt werden, stimmt, habe ich gar nicht dran gedacht. War bei mir noch nicht nötig. Kann man aber selber machen mit dem Brooks Spannschlüssel.

Groetjes,
Jacqueline
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Wadenkrampf

8

Samstag, 3. September 2016, 13:59

Sättel- ohjeee. Wenigstens sind sich vermutlich alle Radfahrer im Gegensatz zum Helm einig - den Sattel brauchen wir Lach
Abergrundsätzlich wird dir hier jeder was anderes zu sagen, weil - ACHTUNG PHRASENSCHWEIN - jeder Arsch anders ist. Ich hab von Leuten gelesen, die mit Gelsätteln glücklich geworden sind und andere sind mit Brooks Ledesätteln total unglücklich. Also kann man dir nur seine Erfahrungen mit geben und Vor-und Nachteile aufzählen. Ich gehöre zu denjenigen, die keine guten Erfahrungen mit gelsätteln gemacht haben, da ich früher sehr viel, schnell und lange Strecken unterwegs war. Selbst ein etwas teurer Gelsattel hatte da das Problem, dass sich irgendwan das Gelpolster nicht mehr in Form bzw. an seiner Stelle gehalten hat. Und dann wurde es richtig unangenehm, weil es anfing zu kneifen. Ich habe grundsätzlich gerne sehr harte Sättel gehabt. Bis ich dann beim Brooks B17 gelandet bin, mit dem ich jeztt sehr zufrieden bin. Den habe ich zweimal. Einmal in der geaged braunen Version und einmal in Schwarz. Der Schwarze hatte anfangs die sehr gewöhnungsbedürftige glatte Oberfläche auf der ich ziemlich rum gerutscht bin Lach. Aber die beiden werden bis zu ihrem Tod nun von einem Rad zum nächsten wechseln.

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Wadenkrampf

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9

Montag, 5. September 2016, 09:54

Vielen Dank für eure Antworten!

Bevor ich mir einen neuen Sattel kaufe, werde ich mich mal mit den Einstellmöglichkeiten befassen. Habe seit Samstag Klickpedale, und hatte nach der ersten Probefahrt Rückenschmerzen (zum ersten Mal) und das Gefühl, dass der Sattel weiter nach hinten muss.
Die ganze "Einstell-Thematik" ist mir (bis auf Sattelhöhe) völlig neu. Wie macht man sowas am besten? Eine längere Tour machen, Werkzeug mitnehmen, und ab und zu an ein paar Schrauben drehen, bis es einem richtig bequem erscheint? Das wird ja vermutlich ein Zusammenspiel aus mehreren Dingen sein...

Im "Ergonomie"-Bereich des Forums hab ich gelesen, dass man sich da professionell beraten lassen kann. Das wäre wohl nicht verkehrt, oder? Was kostet sowas und wie findet man eine Anlaufstelle? Bieten das alle größeren Fahrradläden an? (In einem Thread stand was von einem Rahmenbauer, der sowas macht)

Auf lange Sicht brauche ich denke ich auch einen größeren Fahrradladen in meiner Nähe, bei dem man gut beraten wird (und wo ich u.a. auf eine größere Sattel-Auswahl zurückgreifen kann). Auch da wäre ich für Empfehlungen offen.

kylogos

unregistriert

10

Montag, 5. September 2016, 10:11

Immer langsam mit den jungen Pferden!
Clickies und Rückenschmerzen? Und dann gleich einen neuen Sattel? So wird das nichts!

Mach das alles sehr langsam und mit Bedacht. Verändere einen Parameter, und gib Deinem Körper Zeit zur Gewöhnung.

Sitzen die Cleats richtig? Ganz sicher? Noch mal überprüft? Fußstellung berücksichtigt?

Tipp: geh ein paar Meter, nimm jemanden mit, der zu einem willkürlichen Zeitpunkt "stopp" sagt. Schau Dir an, wie Deine Füße stehen. So sollten sie auch auf den Pedalen stehen. Die wenigsten Menschen haben eine parallele Fußstellung, meist sind die Spitzen mehr oder weniger gespreizt, meist auch unterschiedlich, teilweise auch negativ (X-Beine).

Erst wenn das alles genau passt, und Du ohne Rückenschmerzen - und ganz wichtig: ohne Knieschmerzen!!! - fahren kannst, dann kümmerst Du Dich um Deinen Sattel.

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Wadenkrampf

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11

Montag, 5. September 2016, 10:46

Clickies und Rückenschmerzen? Und dann gleich einen neuen Sattel? So wird das nichts!
Ja, nee. Deswegen will ich mich ja erstmal mit den Einstellungen befassen. Vielleicht ist das nicht richtig rüber gekommen im letzten Post. Die Klickpedale sind wohl eine wesentliche Veränderung. Die Rückenschmerzen sind neu (hielt sich in Grenzen), dafür sind die Knieschmerzen weg. Und Muskelkater hab ich... (durch das für mich neue "Ziehen") ^^
Ich vermute mal, dass ich vorher keine feste Fußstellung hatte. Jetzt eins zu sein mit den Pedalen ist wie eine neue Welt.
Da hab ich schon gemerkt, dass alles passen muss.

Sitzen die Cleats richtig? Ganz sicher?
Nein, nicht sicher. Überhaupt nicht sicher. Ich hab doch gar keine Ahnung...
Ich hab alles montiert, Schuhe an, Stelle zum Anlehnen gesucht, und dann hab ich erstmal das "Ein- und Aussteigen" geübt. Erst nur angelehnt, dann "frei" mit simulierten Vollbremsungen etc.
Danach bin ich immer so ca. 200m gefahren und hab die Cleats neu eingestellt, bis mir die Position als vertraut vorkam.

Anschließend bin ich gut 50km gefahren. Das kann ich übrigens niemandem empfehlen, der noch nie mit Klickpedalen gefahren ist. :D
(Einzig wegen des Muskekaters)

Als nächstes wollte ich die Sattelposition verändern, und dann ggf nochmal die Position der Cleats. So lange, bis sich das alles gut anfühlt.
Danach wird vielleicht, aber auch nur vielleicht, ein anderer Sattel wieder ein Thema.

macbookmatthes

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12

Mittwoch, 28. September 2016, 22:12

Vielen Dank für eure Antworten!

Bevor ich mir einen neuen Sattel kaufe, werde ich mich mal mit den Einstellmöglichkeiten befassen. Habe seit Samstag Klickpedale, und hatte nach der ersten Probefahrt Rückenschmerzen (zum ersten Mal) und das Gefühl, dass der Sattel weiter nach hinten muss.
Die ganze "Einstell-Thematik" ist mir (bis auf Sattelhöhe) völlig neu. Wie macht man sowas am besten? Eine längere Tour machen, Werkzeug mitnehmen, und ab und zu an ein paar Schrauben drehen, bis es einem richtig bequem erscheint? Das wird ja vermutlich ein Zusammenspiel aus mehreren Dingen sein...

Im "Ergonomie"-Bereich des Forums hab ich gelesen, dass man sich da professionell beraten lassen kann. Das wäre wohl nicht verkehrt, oder? Was kostet sowas und wie findet man eine Anlaufstelle? Bieten das alle größeren Fahrradläden an? (In einem Thread stand was von einem Rahmenbauer, der sowas macht)

Auf lange Sicht brauche ich denke ich auch einen größeren Fahrradladen in meiner Nähe, bei dem man gut beraten wird (und wo ich u.a. auf eine größere Sattel-Auswahl zurückgreifen kann). Auch da wäre ich für Empfehlungen offen.
Du kannst mal "bike fitting" googeln. Oder du suchst nach PATRIA-Händlern, die einen sog. "Velochecker" im Laden stehen haben. Nimm aber deinen Sattel und evtl. deinen Lenker mit und - viel Zeit. Das ganze kostet meist zwischen 50 und 250 Euro, vorab nachfragen. Anschliessend hast du Abmessungen, die dir helfen, dem Ideal vom entpsannten radeln deutlich näher zu kommen.

Beste Grüsse
m
Ich fahre nur bei schönem Wetter...in Europa also gar nicht :pardon:

quapla

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13

Samstag, 1. Oktober 2016, 12:02

Zitat

Auf lange Sicht brauche ich denke ich auch einen größeren Fahrradladen in meiner Nähe, bei dem man gut beraten wird (und wo ich u.a. auf eine größere Sattel-Auswahl zurückgreifen kann). Auch da wäre ich für Empfehlungen offen.
Pedalero Luisenstr. 73, 42107 Wuppertal | http://www.pedalero.de
LG Carsten

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