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Klaus

2radfahrer

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1

Mittwoch, 10. Mai 2017, 12:05

Conti Reifen

Guten Tag
Ich habe meine Bereifung von Schwalbe Silento ll auf Conti E Contact umgestellt da der Händler keine Silento auf Lager hatte.
Nun , kann es sein oder ist dies Einbildung, muss ich erheblich kräftiger in die Pedale steigen als beim Schwalbe Silento ll ?.
Meinen Oberschenkelmuskeln schadet dies zwar nicht , aber rein Gefühlsmäßig "bremst" der Conti bei Gefälle sogar.
Ich fahre mit 2,5 bar Druck obwohl der Conti 4 bar auf dem Mantel stehen hat.
Gruß und Dank im Voraus
Klaus

Draht_Esel

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2

Mittwoch, 10. Mai 2017, 12:57

Klaus,

Ich denke, Du hast Dir einen Teil der Antwort selbst gegeben:

Zitat

Ich fahre mit 2,5 bar Druck obwohl der Conti 4 bar auf dem Mantel stehen hat.

Wenn ein nicht unbeträchtlicher Teil der Muskelkraft durch Reifenverformung in Wärmeenergie umgewandelt wird kann sie natürlich nicht mehr für Vortrieb sorgen:
Wenns Leicht laufen soll immer mit Maximaldruck fahren.


Ansonsten beschreibt Conti den E Contact mit:

Zitat

der Reifen für massive E-Bikes oder Leihräder
Hier wurde m.E. Pannenschutz vor Leichtlauf gestellt - was auch an dem beträchtlichen Gewichtsunterschied zu dem Schwalbe zu erkennen ist.

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rautaxe

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3

Freitag, 12. Mai 2017, 14:52

Wow, der Conti wiegt fast doppelt so viel wie der Schwalbe, aber das macht sich eigentlich
nur beim Beschleunigen bemerkbar und Bergab ist das von Vorteil.

Der Hauptschuldige wird die Panneneinlage sein.
Zum einen viel Walkarbeit, aber durch die Unflexibilät, werden die kleine Unebenheiten
nicht mehr so gut weg gefiltert.

Aber 2,5 Bar erscheint mir bei dem Reifen auf Asphalt recht wenig.
Das ist eher ein Wert für Reifen ab 1,9".
Probiere einfach mal 3,5 hinten und 3 vorne aus.



Wenns Leicht laufen soll immer mit Maximaldruck fahren.


... , aber NUR auf glattem Asphalt oder im Bahnoval ;)

Im Gelände, Feldwegen, holperigen Wegen, ist weniger mehr.

Und dann gibt es noch einen ganz wichtigen Faktor:
Ist der Reifen wirklich langsamer oder bildet man sich das nur ein? ;)
Der Mensch taugt leider nur sehr bedingt als objektives Messinstrument.

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Draht_Esel

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4

Samstag, 13. Mai 2017, 08:07

Zitat

... , aber NUR auf glattem Asphalt oder im Bahnoval ;)


Hast recht. Mein Gefühl würde mir sagen auf allen harten Untergründen. Im Schnee z.B. kommt man tatsächlich mit wenig Luftdruck besser voran.

Plattenbiker

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5

Samstag, 13. Mai 2017, 18:47


Mein Gefühl würde mir sagen auf allen harten Untergründen.
Würde ich nicht ganz so unterschreiben. Splitt oder Kopfsteinpflaster sind auch harte Untergründe. Wenn ich da zu viel Druck auf'm Reifen habe, springt das Rad doch sehr (und dadurch gibt es, finde ich, "Schlupf"), da fahre ich mit etwas weniger Luft komfortabler.
Umwege erweitern die Ortskenntnis

Salamander

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6

Sonntag, 14. Mai 2017, 12:06

Ich habe meine Bereifung von Schwalbe Silento ll auf Conti E Contact umgestellt [...]
Nun , kann es sein oder ist dies Einbildung, muss ich erheblich kräftiger in die Pedale steigen als beim Schwalbe Silento ll ?.
Meinen Oberschenkelmuskeln schadet dies zwar nicht , aber rein Gefühlsmäßig "bremst" der Conti bei Gefälle sogar.
Ich fahre mit 2,5 bar Druck obwohl der Conti 4 bar auf dem Mantel stehen hat.

2,5 bar ist schon ziemlich wenig, das fahr ich auf dem MTB mit dicken Reifen und auch nur, wenn ich in's Gelände will.

Und Reifen für E-Räder sind eh sauschwer und haben hohen Rollwiderstand. Muß ja auch so sein, damit sich das teure überflüssige Zeugs lohnt. Sonst könnten die Kunden noch merken, wie schön leicht man mit vernünftigem Material fahren kann, nur mit Muskelkraft und völlig unabhängig von Ladestationen oder nachlassender Akkukapazität :D


Wenns Leicht laufen soll immer mit Maximaldruck fahren.

Nein, immer Reifen, Systemgewicht (Fahrrad + Fahrer +Ladung), Reifendruck und Untergrund aufeinander abstimmen, also Reifendruck variieren und antesten. Maximal aufgepumpte Reifen sind gerne "totgepumpt", ohne nennenswerten Vorteil beim Rollwiderstand aber extrem unkomfortabel abrollend, und auf holprigem Untergrund springen die wie ein Gummiball mit entsprechendem Verlust an Haftung (Vortrieb und Seitenführung).

Und dann gibt es noch einen ganz wichtigen Faktor:
Ist der Reifen wirklich langsamer oder bildet man sich das nur ein? ;)
Der Mensch taugt leider nur sehr bedingt als objektives Messinstrument.

Stimmt im Prinzip, aber auch bei objektiv etwas höherem Rollwiderstand kann man auf längeren Strecken besser und tatsächlich auch schneller fahren. Weil der Mensch keine Maschine ist, wenn der Reifen keinen Abrollkomfort hat lässt auf Dauer die Leistungsfähigkeit durch die zermübenden Vibrationen nach.
"Salmei, Dalmei, Adomei"

rautaxe

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7

Montag, 15. Mai 2017, 11:36

Laut Contiseite wird der Reifendruck mit 3-4 Bar angegeben.
Sprich, deine 2,5 sind definitiv zu wenig.
Ich weiß nicht wie es bei Conti ist, aber bei Schwalbe führt zu niedriger
Druck dazu, das die Seiten ganz schnell rissig werden (bei den normalen Straßen/Tour Reifen)


Offtopic


Und Reifen für E-Räder sind eh sauschwer und haben hohen Rollwiderstand. Muß ja auch so sein, damit sich das teure überflüssige Zeugs lohnt. Sonst könnten die Kunden noch merken, wie schön leicht man mit vernünftigem Material fahren kann, nur mit Muskelkraft und völlig unabhängig von Ladestationen oder nachlassender Akkukapazität :D


Und nur "echte" Radfahrer sind tolerant und haben keine Vorurteile :P

Bei E-Räder muss man den Unterschied machen, zwischen Pedelec und S-Pedelec.
  • Die Pedelec unterstützen bis 25 km/h und benötigen keine speziellen Reifen.
    Auch wenn einem die Reifenhersteller das gerne erzählen wollen. Die nenne sich bei Schwalbe z.B. "E-Bike Ready 25"
  • Das S-Pedelec unterstützt bis 45 km/h und benötigen zugelassen Reifen


Die S-Pedelec Reifen sind in Regel etwas schwerer als vergleichbare "normale" Reifen (ca. 5-10%),
aber es gibt auch S-Pedelecreifen die nur 335g wiegen (Durano-E).

Und der Rollwiderstand hängt nicht vom Gewicht, sondern von der Gummimischung und Reifenaufbau ab.
z.B. ist bei Schwalbe die Drahtreifenversion eines Reifen in den meisten Fällen
mit der schlechteren (höherer Rollwiderstand) ausgestattet.

Salamander

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8

Montag, 15. Mai 2017, 21:23

Und nur "echte" Radfahrer sind tolerant und haben keine Vorurteile :P

Latürnich bin ich tolerant, und latürnich habe ich Vorurteile. Ich bilde mir ein Urteil aufgrund meiner Erfahrungen und übertrage das auf neue oder unbekannte, aber ähnliche Produkte. Wobei ich mir bewußt bin, daß das Vor-Urteile sind, die dann von den bisherigen Erfahrungen abweichen können. Aber schön, daß Du meine Einschätzungen vollumfänglich bestätigst :D

Die Pedelec unterstützen bis 25 km/h und benötigen keine speziellen Reifen.
Auch wenn einem die Reifenhersteller das gerne erzählen wollen. Die nenne sich bei Schwalbe z.B. "E-Bike Ready 25"

Und die Leute kaufen dann sowas für richtige [TM] Fahrräder, weil die denken die kaufen jetzt einen besonders haltbaren, belastbaren oder sonstwie guten Reifen. Und wundern sich, daß sich das Rad so lahm fährt - siehe Ausgangsfrage. Oder wundern sich nicht, qüälen sich mit der Gurke ab und kaufen sich irgendwann eine Pedelec. Ich habe es schon mehrmals gesagt, das ist eine konzertierte Aktion zur Markt.Durchsetzung von Elektrorädern. Federgabeln, und Brezellenker wurden aus dem gleichen Grund erfunden! ;)

Die S-Pedelec Reifen sind in Regel etwas schwerer als vergleichbare "normale" Reifen (ca. 5-10%),

Hier nimmt ein Schwalbe Reifen Platz weg, der ist 12 % schwerer als ein normaler Marathon gleicher Größe. Die Schrift ist nicht mehr lesbar, ich meine der war für E.Pedelcs

Und der Rollwiderstand hängt nicht vom Gewicht, sondern von der Gummimischung und Reifenaufbau ab.
z.B. ist bei Schwalbe die Drahtreifenversion eines Reifen in den meisten Fällen
mit der schlechteren (höherer Rollwiderstand) ausgestattet.

Sag ich doch, Schwalbe beteiligt sich an der Verschwörung, Radfahren anstrengend zu machen und Elektroräder zu verkaufen! :rolleyes:

Der Ur-Marathon war genial, der erste wirklich brauchbare Alltagsreifen. Langlebing, durch Mittelsteg leicht und leise rollend, durch das Blockprofil mit Grip auf schlechtem Geläuf, komfortabel durch nicht zu harte Flanke, und das ganze mit ordentlichem Pannenschutz. Bis auf den ersten und den letzen Punkt ist der "Standard" Marathon in allen Punkten heute schlechter, sowas muß ich mir nicht antun.
"Salmei, Dalmei, Adomei"

rautaxe

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9

Dienstag, 16. Mai 2017, 11:51

Sag ich doch, Schwalbe beteiligt sich an der Verschwörung, Radfahren anstrengend zu machen und Elektroräder zu verkaufen! :rolleyes:
Das hat Schwalbe schon gemacht, lange bevor es E-Bikes gab.
Meine Verschwörungstheorie ist hier: Die Zeitschriften bekommen zum Testen die gute Faltvariante.
Die Leute kaufen dann den Testsieger in der Drahtversion, weil er ja viel billiger ist und sie keine
Faltreifen benötigen. Vom Gefühl her läuft er dann auch "besser" und selbst wenn nicht,
dann trügt halt das Gefühl, da er ja von "Fachleuten" getestet wurde.


Der Ur-Marathon war genial, der erste wirklich brauchbare Alltagsreifen. Langlebing, durch Mittelsteg leicht und leise rollend, durch das Blockprofil mit Grip auf schlechtem Geläuf, komfortabel durch nicht zu harte Flanke, und das ganze mit ordentlichem Pannenschutz. Bis auf den ersten und den letzen Punkt ist der "Standard" Marathon in allen Punkten heute schlechter, sowas muß ich mir nicht antun.
Mit dem hatte ich gleich 2 Platten im 1. Monat:
1. Ein dünner Draht steckte in der "weichen" Flanke.
2. Ein Rosendorn war einfach länger, als die Reißzwecke die im Laden immer im Reifen steckt.

Danach hatte ich aber weitgehendst Ruhe. Und bei dem was ich aus dem Mantel gezogen
habe, hätte ich ohne Pannenschutz einiges an Platten gehabt.

Da bin ich aber auch quer durch die Stadt zur Arbeit gefahren.
Hier in der Nordheide habe ich mit den Conti King ganz ohne Pannenschutz
in der gleichen Zeit nur einen Platten gehabt.

Zumal man kaum noch bei den Dutzend Versionen des Marathons als normal sterblicher durchsteigt 8|

Salamander

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10

Freitag, 19. Mai 2017, 21:42

Das hat Schwalbe schon gemacht, lange bevor es E-Bikes gab.
Meine Verschwörungstheorie ist hier: Die Zeitschriften bekommen zum Testen die gute Faltvariante.
Die Leute kaufen dann den Testsieger in der Drahtversion, weil er ja viel billiger ist und sie keine
Faltreifen benötigen.

Echt jetztt ?( hast Du dafür Belege?Das wirft aber auch kein gutes Licht auf die Zeitschriften, sowas nicht zu kommuniziern. Naja, wahrscheinlich will man es sich mit den Anzeigenkunden nicht verderben...

Zumal man kaum noch bei den Dutzend Versionen des Marathons als normal sterblicher durchsteigt 8|

Ja, das geht mir auch auf den Senkel. Ist aber das gleiche Marketinginstrument, was man auch von Shimano kennt: mit einer gewissen Martkmacht soviel Material auf den Markt zu werfen, daß Händler sich kaum noch Alternativprodukte in den Laden legen.
"Salmei, Dalmei, Adomei"

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