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Pfixie

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1

Donnerstag, 25. Oktober 2018, 12:17

Helm?

Jaja die gute alte Helmdiskussion: Sollte es Pflicht sein oder nicht? ich sehe so viele Fahrradfahrer ohne Helm im Verkehr... ich denke wenn man nur drei mal im Jahr mit dem Rad in den park fährt, kann man das auch mal so machen. Aber direkt in der Stadt mit zweispurigem Verkehr, Bus und Bahn... finde ich fahrlässig. Und bei jedem der Fahrradfahren als Sport macht, also Mountainbike und Co, ist es doch quasi eh Pflicht, oder? Mindestens im Ehrenkodex... jedenfalls habe ich da noch nie jemanden ohne gesehen,

Meinungen?
Bei keiner anderen Erfindung ist das Nützliche mit dem Angenehmen so innig verbunden, wie beim Fahrrad.

Salamander

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2

Donnerstag, 25. Oktober 2018, 12:47

Popcorn? Oder lieber Chips...?
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Chasse Patate

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3

Donnerstag, 25. Oktober 2018, 14:11

Popcorn? Oder lieber Chips...?

Popkorn dämpft besser.

Aber ehrlich gesagt habe ich vielmehr Angst um meine Knochen; denn ich bin beim Downhill noch nie vom Rad auf den Kopf gefallen. Ich bin überhaupt noch nie vom Rad auf den Kopf gefallen!

Aber was hat man denn davon, wenn der Kopf noch heil ist aber man kann nie mehr Rad fahren. Hier mal was für die Schisser unter Euch;


Eure Rita
man fährt oder schiebt

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Prabha

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4

Donnerstag, 25. Oktober 2018, 23:29

- Ich fahre mit Helm.
- Ich bin gegen eine Helmpflicht.
- Ich würde am liebsten verbieten, dass in Unfallberichten mit Radfahrern + PKW/LKW davon berichtet wird, ob ein Helm getragen wurde oder nciht - als ob der einen Unfall wg. eines dusseligen Fahrers im motorisierten Fahrzeug verhindern könnte. Diese Bemerkung lenkt ab!
- Ich bin schon so vom Rad gefallen, dass der Helm wegen seiner Beule im Stirnbereich ausgemustert werden musste - mein Kopf aber heil geblieben ist.

Gibt's auch Schokolade?
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5

Freitag, 26. Oktober 2018, 00:18

ich fahr auch immer mit helm ...
ich bin grundsaetzlich fuer eigenverantwortung und gegen dieses alles muss gesetzlich bestimmt werden ...
ich bin bei einer art downhill mit meinem rad geflogen und aufn kopf gestuertzt und schluesselbein gebrochen und rippen geprellt ... der helm ist bei dem sturz ziemlich gebrochen - keine ahnung ob / was ohne helm passiert waere - da kann man halt nur vermutungen anstellen ...

ich hab noch schokolade ... ;-)
viel licht und liebe auf euren wegen !

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Salamander

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6

Freitag, 26. Oktober 2018, 09:09

- Ich würde am liebsten verbieten, dass in Unfallberichten mit Radfahrern + PKW/LKW davon berichtet wird, ob ein Helm getragen wurde oder nciht - als ob der einen Unfall wg. eines dusseligen Fahrers im motorisierten Fahrzeug verhindern könnte. Diese Bemerkung lenkt ab!

Nicht nur das, nach dem Motto
"etwas nicht getan -> Unterlassung -> unzuverlässig -> also zumindest Teil-Schuld"
wird damit dem Opfer eine Mitschuld unterstellt.

Dollstes Beispiel eine Hundehalterin, die mit ihrem Fifi den benutzungspflichtigen Radweg blockierte. Auf mein Gemecker meinte die nur "...Sie tragen ja gar keinen Helm..." :dash: Da ist mir nix mehr zu eingefallen. Außer der Bemerkung Albert Einsteins über das Universum und die menschliche Dummheit, aber das hätte die eh nicht verstanden.

Übelstes Beispiel ein Polizeibericht über das Abschießen eines Radfahrers durch ein ausfahrendes Auto von einem Parkstreifen. Da stand dann nix von verpflichtendem Schulterblick, sondern mal wieder "Radfahrer trug keinen Helm".
"Der Autofahrer trug keine Brille" hätte in diesem Zusammenhang deutlich mehr Relevanz.
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7

Freitag, 26. Oktober 2018, 09:21

Zum Thema: Ja, ich trage Helm. Und: Man sollte es dem Menschen selber überlassen, ob er Helm trägt oder nicht. Allerdings wundere ich mich immer wieder, wenn ich Eltern mit ihren Kindern sehe, die Kinder beim Radfahren Helm tragen *müssen* und die Eltern fröhlich ohne Helm hinterher radeln. Wo ist deren Vorbildfunktion???

@Prabha: Ja, über derartige Berichterstattung könnte ich mich auch stundenlang mit wachsender Begeisterung aufregen.

@Salamander: In solchen Momenten wünsche ich mir, ich hätte das T-Shirt meines Neffen. Auf dem steht: Ich würde mich ja gerne geistig mit Ihnen duellieren...

...aber wie ich sehe, sind Sie unbewaffnet.


Wo bleiben die Wurzener Erdnußflips??? :D
Gruß, Astrid

Zweierlei eignet sich als Zuflucht vor den Widrigkeiten des Lebens: Musik und Katzen. (Albert Schweitzer)

Chasse Patate

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8

Freitag, 26. Oktober 2018, 12:37

Mal kurz ein Exkurs zu den motorisierten Zweiradfahrern in den USA:
Die Unfallzahlen (im engeren Sinne Kollisionen PKW/LKW mit Motorrädern) sind in den Staaten ohne Helmpflicht seit Jahren niedriger als in den Staaten mit Helmpflicht.
Jetzt sagt mir nicht: weil man sich mit einem geschützten Kopf viel lieber in Gefahr begibt.
Rita Eisenknie
:airborne:
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Samstag, 27. Oktober 2018, 12:38

Seit wann kann ein Helm Unfälle verhindern? Das Anlegen des Sicherheitsgurtes im Auto, verhindert auch keine Unfälle. Nur weil ein Bauarbeiter einen Helm trägt, ist nicht sichergestellt, dass der Kollege über ihm, niemals etwas fallen lässt.

Es ist doch jedem freigestellt einen Helm zu tragen oder nicht. Ohne Helm kann es durchaus gut gehen oder eben auch nicht. Falls es ohne Helm Lebensbeiträchtigungen kommt, muss derjenigen diese selber ertragen. Nur beschweren darf er sich nicht.

Wer Hirn hat, schützt es. Diesen Satz finde ich gut und trage Helm.

Zum Glück hatte ich bisher keinen größeren Unfall. Kenne aber einige Fälle aus meinem direktem Umfeld, denen ein Helm wohlmöglich ein weiteres gutes Leben beschert hat. Ob der Helm ausschlaggebend war ist nicht erwiesen. Diejenigen wollten den Sturz ohne Helm, als Gegenbeweis, aber nicht wiederholen. Die Angst Bordsteinkanten zu beschädigen oder Schlaglöcher zu produzieren und dann die Kosten zu tragen, war wohl zu groß. 8)
Gruß aus Bremen

Sudi

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Samstag, 27. Oktober 2018, 23:17

Wie sagte mein liebster Radhändler: "Sie können so viel ohne Helm fahren, wie sie wollen, Hauptsache sie tragen ihn, wenn Sie ihn brauchen..."



Ich finde, da ist was wahres dran… und bin wohl >99 Prozent meiner Strecken mit unterwegs.


Schlagendes Argument gegen die Helmpflicht finde ich allerdings Miet- und Verleihsysteme. Wenn die Leute sich spontan irgendwo ein Rad nehmen können sollen, was in so ziemlich jeder Hinsicht eine gute Idee ist, dann kann man nicht verlangen, dass sie ständig für den Fall der Fälle einen Helm mitschleppen. Und mit-vermieten wäre wohl etwas unhygienisch und man wüsste auch nie, ob der Deckel noch okay ist.


Im Übrigen: Was hat man davon, wenn die Knochen noch oder wieder heile sind, aber die Birne irreparabel zu matschig zum Radfahren? ?(

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Samstag, 27. Oktober 2018, 23:55

Ohne Helm fühle ich mich auf dem Rad nackt.

Ich mag es nicht, nackt radzufahren ;)

Zum Einsatz kam der Helm zum Glück noch nie, aber er war immer da.
Grüsse,
Gerry

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Farold

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12

Dienstag, 30. Oktober 2018, 11:53

Ohne Helm fühle ich mich auf dem Rad nackt.

Ich mag es nicht, nackt radzufahren


Das schlagenste Argument bisher für meine Begriffe :) Allerdings mag es deine Umwelt vielleicht umso mehr... Deshalb würde ich mich aber auch gegen eine Helm-Pflicht aussprechen. Es kommt natürlich darauf an, wo man fährt, finde ich. Aber genauso darauf, wie man fährt.

Ich bin zum Glück noch nie schlimm gestürzt oder hatte einen Unfall, aber beim letzten Sturz war es zB dunkel und ich bin auch mit dem Kopf aufgeschlagen (zum Thema "bin noch nie auf den Kopf gefallen"). Die Handflächen waren komplett aufgeschürft. Leider gilt: Mitleid darfst du nicht erwarten, weil du danach gefragt wirst, ob du einen Helm trugst, und dann IMMER selbst Schuld bist.
Sogar, wenn du einen getragen hast, ist die Reaktion die gleiche von deinem Gegenüber. Ist doch absurd.
Ich bin Brillenträger und habe lange keinen getragen, weil ich es unbequem fand. Jetzt trage ich doch einen, der speziell für Brillenträger geeignet ist (mit Visier). Ich finde, das muss jeder für sich entscheiden. Im Endeffekt weiß es dein Umfeld immer besser als du, egal, was du tust, Verantwortung liegt bei dir und wird beurteilt. Knallhart, wenn du Pech hast.

PS. Es gab mal ein Urteil des OLG Schleswig Holstein, das 2013 einem Radfahrer eine Mitschuld an einem Unfall gab, da dieser keinen Helm trug. Es wurde 2014 wieder aufgehoben.
Es gibt sogar die Theorie, dass eine Helmpflicht in D mehr Schaden als Nutzen einbringen würde: Dort werden Menschenleben gegeneinander auf, sehr interessant, aber auch zynisch. http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnos…n-a-961657.html

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Samstag, 3. November 2018, 11:33

Tja, Popkorn-Thema oder für'n :coffee-n-pc:

Meine Meinung:
Ich bin jahrelang nur ohne Helm gefahren, dies Jahr habe ich mir mal einen geleistet, fahre natürlich immer noch am liebsten ohne Helm.

Gekauft habe ich ihn (und nutze ihn), weil ich weniger Angst vor Unfällen aufgrund meines eigenen Fahr-(un-)vermögens habe, sondern eher Schiss habe, dass mich mal ein motorisierter Verkehrsteilnahmer "auf die Hörner" nimmt, denn da stelle ich mir wenig Chancen vor. Okay, bleibt immer noch die Verletzungsgefahr am Restkörper, die wird durch den Helm nicht minimiert - aber für diese Risikofälle finde ich den Kopf-Aufprallschutz schon mal etwas "beruhigend".
Umwege erweitern die Ortskenntnis

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