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Elliki

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1

Mittwoch, 29. Juli 2020, 08:50

Hilfe bei Schaltproblem Epoch Schalthebel 8x3

Hallo :)
Leider bin ich noch ganz am Anfang mit meinen Fahrrad Kenntnissen und hoffe es kann mir jemand von euch helfen.
Ich habe ein alles Fischer Alu Trekking Fahrrad von 1988 und habe bereits die Kette, Schläuche und Reifen gewechselt.
Gerne wollte ich die verrosteten Schalthebel auswechseln, stoße aber auf Probleme...

Es sind Epoch 3x8 Schalthebel (siehe Foto).
Wenn ich damit schalte, schalte ich links merkwürdiger Weise 6 Mal von ganz unten bis ganz oben bei einer 3-Gang Schaltung. Jedes zweite Mal springt die Kette dann nur um. Versuche ich es mit einem anderen Schalthebel, überspringt die Kette das mittlere Kettenblatt.

Entschuldigt die unqualifizierte Frage aber...
Habe ich den falschen Schalthebel oder ist es ein anderes Problem? Ich hoffe es kann mir jemand helfen :huh: :rolleyes:
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Elliki« (29. Juli 2020, 09:55)


bhoernchen

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2

Mittwoch, 29. Juli 2020, 11:45

Drehschalter sind so gar nicht mein Thema.

Aber zum Einen ist es ja toll, daß die Dinger wenigstens schalten. ( wenn auch mit Zwischenschritt )
Perfekt wäre es vermutlich, wenn die Schaltgriffe zum Schaltwerk passen.
Was ist denn da verbaut?
Die Dinger die Du da hast sind wohl unterste Discounterschublade.

Ich hätte ja schon fast was wegen der Fahrradmarke an sich gesagt.
Aber ich weiß nicht wie die Qualität 1988 bei denen war.
Immerhin lebt, und vor allem fährt, es ja tatsächlich noch.

Elliki

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3

Mittwoch, 29. Juli 2020, 12:07

Oh je ja... Es ist nicht das beste Fahrrad :D
Ich habe es ehrlich gesagt gebraucht gekauft und ich dachte, ich arbeite ein bisschen dran :D
Verbaut ist ein Shimano Altus Schaltwerk.
Stimmt... Ich schau nochmal nach dem Schaltwerk...
Danke auf jeden Fall :)

bhoernchen

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4

Mittwoch, 29. Juli 2020, 12:47

Wenn es zu sehr stört, würde ich was Shimano-kompatibles suchen.
Sowas:
https://www.kurbelix.de/sunrace-3-gang-d…16-3-fach-links

( gibts dann auch passend für 8-fach hinten )

Oder anstatt Drehgriff auf Schalthebel umsteigen.

Wenn die Kette schon gewechselt wurde, sollte man übrigens die Kassette und Kettenblätter ins Visier nehmen.
Die nutzen sich ebenso ab und müssen irgendwann erneuert werden, da sonst die Kette über die Zähne rutscht, oder gar abspringt.
Das kann auch zu´nem üblen Sturz führen.

Kettenblätter wechseln ist keine große Aktion. Die Kassette hinten erfordert schon Spezialwerkzeug.

ToG

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5

Mittwoch, 29. Juli 2020, 15:21

Wenn ich damit schalte, schalte ich links merkwürdiger Weise 6 Mal von ganz unten bis ganz oben bei einer 3-Gang Schaltung. Jedes zweite Mal springt die Kette dann nur um. Versuche ich es mit einem anderen Schalthebel, überspringt die Kette das mittlere Kettenblatt.


Rückfrage: Habe ich richtig verstanden, das die linke Schaltung (für vorne, die großen Kettenblätter) 6x klickt und dabei Kabel einzieht, und die Kette dabei bei jedem 2. Klick über die Blätter wandert?

Falls ja, dann sind die 6 Positionen absicht, das ist das sogenannte Trimmen. Damit kannst du den Umwerfer immer so einstellen, das die Kette nicht schleift, auch wenn du hinten auf der Kassette hin- und herschaltest; für einen Schaltvorgang brauchst du dann 2 Klicks.
Klingt also korrekt.
Bei einigen Drehgriffschaltungen sind die linken Schalthebel gar nicht gerastert, sondern haben ganz viele klicks, damit man die Umwerferposition stufenlos einstellen kann.

Wenn die Kette nun nicht korrekt über die Blätter wandert, dann kann das verschiedene Ursachen haben, unter anderem das die Zugspannung falsch ist, die Schaltzüge schmutzig oder verschlissen sind, oder der Umwerfer falsch eingstellt ist.

Die linken Schalthebel sind über erstaunlich viele Hersteller und Jahrzehnte kompatibel, wieviel Zug pro klick eingezogen wird, ist entweder egal oder identisch, weil man den Umwerfer über die Zugspannung zum gewünschten Verhalten bringen kann.

Schicke Schaltung, überigens. Noch nie vorher davon gehört.

Elliki

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6

Mittwoch, 29. Juli 2020, 16:08

Wenn ich damit schalte, schalte ich links merkwürdiger Weise 6 Mal von ganz unten bis ganz oben bei einer 3-Gang Schaltung. Jedes zweite Mal springt die Kette dann nur um. Versuche ich es mit einem anderen Schalthebel, überspringt die Kette das mittlere Kettenblatt.


Rückfrage: Habe ich richtig verstanden, das die linke Schaltung (für vorne, die großen Kettenblätter) 6x klickt und dabei Kabel einzieht, und die Kette dabei bei jedem 2. Klick über die Blätter wandert?

Falls ja, dann sind die 6 Positionen absicht, das ist das sogenannte Trimmen. Damit kannst du den Umwerfer immer so einstellen, das die Kette nicht schleift, auch wenn du hinten auf der Kassette hin- und herschaltest; für einen Schaltvorgang brauchst du dann 2 Klicks.
Klingt also korrekt.
Bei einigen Drehgriffschaltungen sind die linken Schalthebel gar nicht gerastert, sondern haben ganz viele klicks, damit man die Umwerferposition stufenlos einstellen kann.

Wenn die Kette nun nicht korrekt über die Blätter wandert, dann kann das verschiedene Ursachen haben, unter anderem das die Zugspannung falsch ist, die Schaltzüge schmutzig oder verschlissen sind, oder der Umwerfer falsch eingstellt ist.

Die linken Schalthebel sind über erstaunlich viele Hersteller und Jahrzehnte kompatibel, wieviel Zug pro klick eingezogen wird, ist entweder egal oder identisch, weil man den Umwerfer über die Zugspannung zum gewünschten Verhalten bringen kann.

Schicke Schaltung, überigens. Noch nie vorher davon gehört.
Vielen Dank für deine Antwort!J
Genau so ist es :)
Ich dachte das wäre vielleicht eine Eigenart dieser speziellen Schaltung :D
Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe ist dem aber nicht so und mit den drehgrifffen hat es nichts zu tun!?

Bei den alten drehgrifffen ist die Schraube und das Gewinde kaputt und die Schaltzüge waren in keinem guten Zustand also habe ich neue Drehgriffe mit neuen Schaltzügen gekauft. Und wenn ich dann mit denen geschaltet habe, ist die Kette dann vom kleinsten gleich ins größte Kettenblatt gerutscht und vom größten gleich aufs kleinste. Daher dachte ich, ich brauche vielleicht wieder einen Drehgriff mit diesen zwischenschaltungs Schritten. Aber das ist dann vermutlich falsch oder!?
Entschuldige.... Ich habe noch echt viel zu lernen :D
Vielleicht hole ich mir einen neuen Umwerfer und neue Kettenblätter. :D


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Donnerstag, 30. Juli 2020, 16:50

Ich vermute auch, dass es mit den vorhandenen Hebeln funktionieren wird, wenn man etwas Zeit in die Einstellung der Dinger investiert.
Die Glorreichen schieben ...

Salamander

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8

Freitag, 31. Juli 2020, 08:44

Und wenn ich dann mit denen geschaltet habe, ist die Kette dann vom kleinsten gleich ins größte Kettenblatt gerutscht und vom größten gleich aufs kleinste. Daher dachte ich, ich brauche vielleicht wieder einen Drehgriff mit diesen zwischenschaltungs Schritten. Aber das ist dann vermutlich falsch oder!?

Kommt drauf an... Diese Zwischenschritte sind wiegesagt zum Trimmen, also daß die Kette nicht schleift wenn man vorne das mittlere und Kettenblatt fährt und hinten die größten bzw kleinsten Ritzel. Aber extrem über Kreuz sollte man nicht fahren, daß erhöht den Verschleiß der Kette - sagte man früher, als Ketten noch nicht so gute seitliche Bewegungsfreiheit hatten wie aktuelle. Trimmen ist also nur nötig, wenn man diese Gänge fährt, oder einen schrottigen Umwerfer hat der sich mit genau einer mittigen Position nicht sauber fahren lässt. Nützlich auch, wenn die Zugspannung nachgelassen hat und mit der Einstellschraube nachgestellt werden müsste. Unterwegs kann man so dem Schleifen bei den großen Ritzeln entgegen wirken.

Die linken Schalthebel sind über erstaunlich viele Hersteller und Jahrzehnte kompatibel, wieviel Zug pro klick eingezogen wird, ist entweder egal oder identisch, weil man den Umwerfer über die Zugspannung zum gewünschten Verhalten bringen kann.

Das ist so pauschal falcsh bzw irreführend. Das stimmt bei Friktions = Reibungs Schalthebel die stufenlos funktionieren, und bei Micro-Rasterung die im Endeffekt ebenso funktionieren. Bei indexierten = gerasterten Schaltern gilt das nur bei solchen eines Herstellers und einer Epoche, egal ob feste Position oder mit Trimmung. ZB Shimano von Anfang der 90er mit den großen Kettenblättern (46-36-26) konnte man von XT über LX bis Exage kreuz und quer mischen. Mit den Kompakt Kurbeln später (42-32-22) waren die Schaltschritte anders vorgesehen, wenn man da "alt und neu" mischt bringt einen das zur Verzweiflung.

Vielleicht hole ich mir einen neuen Umwerfer und neue Kettenblätter. :D

Der muss dann aber zum vorhandenen Schalthebel passen, Unterlagen noch da...? Aber versuch es erstmal mit dem vorhandenen Material.

Neue Kettenblätter müssen vielleicht nicht sein. Zwingend nur nötig, wenn die abgenutzt aussehen wie "Haifischzähne". Mach mal ein Photo von der linken Seite, Kette auf dem kleinsten KB, wo man alle 3 KB in Nahaufnahme sieht.

Entschuldige.... Ich habe noch echt viel zu lernen

Sehr schön, dazu ist so ein Forum ja da :thumbup:
Mettwurst nach Art einer Mettwurst

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9

Samstag, 1. August 2020, 10:01

Vielen Dank für die ausführliche Antwort! Echt klasse Community!
Also nochmal zusammengefasst:
Es ist ein Fischer Alu Trekking Fahrrad mit 24 Gängen.
Hinten 8 Gänge mit Shimano Altus Schaltwerk, vorne 3 Gang Kurbelgarnitur von Cyclone (scheinbar auch ein 1988 Urgestein), dann Drehgrifffe von Epoch (dementsprechend natürlich 3x8).
Da das Schraubenwinde der Epoch Drehgriffe kaputt ist, wollte ich diese Austauschen. Ich habe hier noch neue Shimano Revoshift Drehgriffe, die auch (scheinbar) perfekt zu dem Shimano Altus Schaltwerk passen aber vorne eben nicht zu dem vermutlich schrottigen Umwerfer :D
Jetzt ist die Frage wo ich ansetze... Hole ich einen neuen Shimano Umwerfer!? Und die nächste Frage wäre dann, ob das mit der alten Kurbelgarnitur zusammen passt? Oder bräuchte ich da dannadann was neues?
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Salamander

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10

Samstag, 1. August 2020, 10:32

Wenn die alten Schalter im Prinzip funktionieren, brauchst Du keine neuen. Die Einstellschrauben dienen nur der Bequemlichkeit, damit kann man die Schaltung während der Fahrt einstellen. VORAUS GESETZT, DER BOWDENZUG SITZT NOCH FEST IN DER FÜHRUNG UND ZAPPELT NICHT RUM! Das hintere Schaltwerk stellt man dann mit der Einstellschraube da ein (heraus drehen für mehr Zugspannung). Nach Möglichkeit an einem Haken an der Decke aufhängen, oder das HR von einer helfenden Hand hoch halten, zur Not das Rad auf dem Ständer kippen. Wenn sich der vordere Umwerfer gelöst hat, auf kleinste KB schalten, Zug lösen und ohne Lose stramm ziehen.

Hinten 8 Gänge mit Shimano Altus Schaltwerk, vorne 3 Gang Kurbelgarnitur von Cyclone (scheinbar auch ein 1988 Urgestein)

Es gab zwar in den 80ern Cyclone Teile von einem anderen Hersteller, aber die Kurbel mit 4 Armen (statt 5) dürfte neuer sein; definitiv neuer ist das Schaltwerk. Die entsprechenden Umwerfer wollen. wie Du gemerkt hast, den passenden Schalter; möglicherweise auch eine passende Kurbelgarnitur.

Ob die KB verschlissen sind, kann man so nicht sehen. Das müsste eine Portraitaufnahme frontal von der linken Seite sein.
Mettwurst nach Art einer Mettwurst

Gerry

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11

Samstag, 1. August 2020, 21:27

Was mir bei dem Umwerfer vorn noch aufgefallen ist:
Der Schaltzug ist auf der falschen Seite in der Klemmschraube fixiert. In deinem Fall läuft er in Fahrtrichtung rechts von der Schraube und schleift darum an der Rückstellfeder. Eigentlich sollte der Schaltzug links von der Schraube verlaufen, im Regelfall ist dort auch eine Kerbe für den Zug vorhanden. Ich habe mal versucht, den Schaltzugverlauf im Bild anzudeuten. Das mag auch das Überspringen eines Kettenblattes mit anderem Drehgriffschalter erklären, da die Hebel- und Zuglängen mit richtig verlegtem Schaltzug völlig anders verlaufen!
»Gerry« hat folgendes Bild angehängt:
  • Umwerfer.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Gerry« (1. August 2020, 21:33)