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Britta

2radfahrer(in)

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  • »Britta« ist der Autor dieses Themas

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Montag, 28. Dezember 2020, 11:54

Kennzeichnung für neuen Mantel - wo finden ich die Bezeichnung am Rad?

Hallo alle zusammen
Ich bin neu hier im Forum und möchte mich kurz vorstellen.

Ich bin kurz vor 50 und fahre ca. 1-2 x pro Woche, viel ruhige Landstraße, aber auch Feldwege und unbefestigte Waldwege. Nutze das Rad, um fit zu bleiben und einzukaufen. Meine Touren sind ca. 10-40km lang mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 20km/h. Ich bin also kein Raser ;-) Meine Touren tracke ich mit einer Polar m430.
Technisch kann ich wohl mein Rad flicken, ansonsten bin ich aber eher Anfänger.

Nun zu meiner Frage
Mein Rad hat einen Mantel von Schwalbe, den Land Cruiser K-Guard 3. Ich habe ständig Luftabgang (so jede Woche ca. 1 bar) und häufig einen richtigen Platten aufgrund spitzer Steine etc.
Nun möchte ich mir gerne neue 2 Mäntel aufziehen, die die lästige Flickerei minimieren. Als ich noch in der Stadt gewohnt habe, hatte ich mal auf meinem alten Rad einen "Unplattbaren" von Schwalbe. Der hat trotz Glasscherben auf den Radwegen etc. mich pannenfrei 5 Jahre durch die City radeln lassen.
Nun bin ich überfordert bei der Auswahl neuer möglicher Mäntel. Woran kann ich denn erkennen, welche Mäntel überhaupt auf meine Felgen passen? Meine aktuellen Mäntel haben die Kennzeichnung 42-622 28 x 1.6 - 700 x 4C (bei dem Buchstaben "C" bin ich mir unsicher, könnte uach ein "G" sein). Und macht es einen Unterschied, ob ich in einer kleinen Hinterhofwerkstatt meinen Schlauch für 5€/Stück gekauft habe - statt einem Markenprodukt?
Freue mich auf eure Tipps und HInweise.
Britta

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Britta« (28. Dezember 2020, 12:59)


Salamander

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2

Montag, 28. Dezember 2020, 16:52

Am einfachsten ist die erste Angabe nach ETRTO: Reifenbreite und Durchmesser am Reifensitz auf der Felge. 700x42C ist die französische Angabe: 700 ist der Aussendurchmesser des Reifens und "C" verweist auf die passende Felge. Nicht wundern, die Reifenbreite weicht häufig von der ETRTO-Angabe ab, zb 37-622 aber 700x35C. Reifen nicht nach Zollmaß kaufen, die Angaben sind nicht eindeutig.

Bei Felgen ist die Angabe andersrum, Durchmesser und Maulweite (innen gemessen!) in Millimeter, ist meist gegenüber vom Ventilloch eingeprägt. Die passende Reifenbreite ist 1,5 bis 2...2,2 mal Maulweite. Oder man schaut in dieser Tabelle nach: http://tandem-fahren.de/Technik/Reifentips/. Neuere Empfehlungen der Reifenhersteller erlauben auch breitere Reifen, ich halte davon nix. Nicht wegen der Gefahr von Felgenbruch, sondern weil das Fahrverhalten damit schwammig werden kann.

Billige Schläuche der Ketten sind nach meiner Erfahrung im Prinzip problemlos, nur Autoventile mit einvulkainisiertem Ventilschaft sind gerne mal zu dick für das Ventilloch. Einmal hatte ich einen Reifen mit Dunlopventil wo fremde Ventileinsätze nicht passen wollten, ob das mehr war als ein Einzelfall kann ich nicht sagen (diesen Mist tu ich mir seit 45 Jahren nicht mehr an).
Ich habe das Grauen gesehn

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Salamander« (28. Dezember 2020, 17:06)


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Britta, Goradzilla

3

Montag, 28. Dezember 2020, 17:25

Hallo Britta und willkommen im Forum!

Salamander hat das mit den Maßen ja schon erklärt. Wegen der Schläuche: Mit wie viel Druck fährst du die aktuellen Reifen? 1 Bar Verlust pro Woche kommt mir für diese Dimension schon viel vor… vielleicht bei der Gelegenheit jetzt doch einfach mal neue Schläuche nehmen? Ich nehme tatsächlich Markenware, so teuer sind die je nach Laden auch nicht. Die vorhandenen kannst du ja als Ersatz bei längeren Touren in die Tasche packen.

Für dein Fahrprofil würde ich mir übrigens eher keine "unplattbaren" (Schwalbe Marathon Plus bzw. die Entsprechungen von Conti und anderen) Reifen ans Bein binden. Die sind in der Tat sehr pannensicher, aber sie rollen und dämpfen nicht besonders. Panzerreifen für Menschen, die regelmäßig durch Großstädte müssen und/oder auf gar keinen Fall je eine Panne haben wollen. Reifen in der Art der besseren Marathons (Supreme, Almotion, Mondial – je nach Anspruch an Profil und Laufleistung) oder zum Beispiel ein Panaracer Pasela sind auch schon ordentlich pannenresistent, fahren sich aber sehr viel besser. Auch der normale Marathon könnte eine Alternative sein, mit dem habe ich persönlich aber keine Erfahrungen.
Achso, Erfahrungen: Die Paselas stehen bei 1400 km und ich hatte einen Platten (drei Dornen gingen rein und einer durch), Marathon Supreme hat hinten 7500 km gehalten, der vordere geht auf die 10.000 zu – zwei oder drei Platten in der Zeit? Marathon Mondial habe ich bei über 11.000 km beiseite gelegt, der vordere ist noch gut, der hintere "glatt", aber nicht völlig fertig – auch drei oder vier Platten in der Zeit. Achso, ich lebe in einer Großstadt, muss also erstmal durch das Scherbenmeer, bevor ich im Grünen bin. Auf dem Land wäre von den genannten ca. 6 Plattfüßen auf knapp 20.000 km vermutlich nur der mit den Dornen passiert.
Marathon Plus? 8000 km ohne Platten, aber je mehr das Rad abseits von Asphalt bewegt wurde, desto mehr habe ich die Dinger verflucht und schließlich ausgetauscht.

Konntest du bei deinen Platten denn jeweils einen Auslöser sicher feststellen, steckte also z.B. ein spitzer Stein noch im Mantel? In jedem Fall lohnt ein Blick auf das Felgenband, wenn die Reifen schonmal runter sind.

@Salamander: AV mit einvulkanisiertem Ventilschaft? Geh mir weg :fie: Das war die Werksausstattung an meinem Brompton. Eines nachts, ich saß nichtsahnend am Schreibtisch und das Rad stand drunter... es war ganz still - da: PAFFffffffffffffffffffff......... ich dachte an geplatzte Heizungsrohre oder Schusswechsel mit Schalldämpfer. In Wahrheit hatte sich das Ventil am Hinterrad sozusagen selbsttätig ausvulkanisiert :crazy:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Goradzilla« (28. Dezember 2020, 21:21)


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