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grandsport

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1

Dienstag, 23. Oktober 2012, 09:23

Laufleistung von Ketten

Würde mich mal interessieren, wie viele km eure Ketten so machen. Ich habe inzwischen nur noch Campa auf den Zähnen und bin damit äußerst zufrieden, weil sie sich, obwohl teurer, rechnen, weil sie viel länger halten als zB Ultegra/XT-Ketten. Ich habe vor rd. zwei Jahren meine Fahrtechnik verändert hin zu höherer TF, von etwa 75 auf 95-105. Das hat die XT-Ketten um 50% länger halten lassen (3.000 auf 4.500), dann habe ich Campa genommen (C9) und war sofort bei 8.700 km.
Die C11 auf dem Renner hat inzwischen 7.500 drauf und die Rohloff Caliber 2 zickt noch nicht.

Interessant fand ich diese beiden Faktoren:
Campa - was man ja immer mal wieder hört.
TF - womit ich nicht gerechnet hätte.

Habt ihr ähnliche Erfahrungen?
Vor allem die TF-Wirkung hat mich sehr erstaunt und sie ist im grunde eine viel bessere "Pflege" als jedes Reinigen, Ölen usw. Mit klassischer Pflege habe ich vielleicht 500 km mehr gepackt, aber das war's dann auch.

t.klebi

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2

Dienstag, 23. Oktober 2012, 11:43

Vor allem die TF-Wirkung hat mich sehr erstaunt


Findest Du?
Gut die bloße Trittfrequenz hat tatsächlich gar keine Auswirkung auf die Lebensdauer. Vielmehr sind es die wesentlich geringeren Momente, die bei hoher TF auf die Kette wirken.
Das eine Kette bei geringerer mechanischer Belastung länger lebt, ist imho nicht erstaunlich.

Gruß
t.klebi

grandsport

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3

Dienstag, 23. Oktober 2012, 12:51

Inzwischen weiß ich ja auch, wie sich das physikalisch erklären lässt, aber damals habe ich mich sehr gewundert. Ich habe aus medizinischen Gründen die Fahrtechnik verändert und mir um Verschleiß etc. keine weiteren Gedanken gemacht. Deshalb hatte mich das gewundert.

Schön ist, dass ich mir jetzt seltener Ketten kaufen muss bzw. die gekauften lagern und lagern und lagern. Übrigens in OVP. Kommen dann raus wie neu. Sind es ja auch...

t.klebi

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4

Dienstag, 23. Oktober 2012, 12:57

Ich habe aus medizinischen Gründen die Fahrtechnik verändert und mir um Verschleiß etc. keine weiteren Gedanken gemacht. Deshalb hatte mich das gewundert.


Die Kette (bzw. der gesamte Antrieb) bedanken sich für die geringere Belastung, genauso wie deine Gelenke.

Gruß
t.klebi

thomaspan

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5

Dienstag, 23. Oktober 2012, 16:36

Was die Kette zerstört, ist jedwede niederfrequente Belastung bei vollem "Reintreten" (Berg o.Anfahren). Das merke ich immer wieder, weil ich zutiefst schaltfaul bin.

Wenn ich 53/16-17 radele, schalte ich nicht, wenn ich abbremse (roteAmpel, Stoppschild, Linksabbiegen) + wieder beschleunige. Dennoch halten meine 8fach Ketten (Wippermann Connex 800, 804, 808) meist 3 - 4 tkm, je nach Wetter und Witterung (fahre viel "staubig").

Die C9 hielt auf 8fach etwa doppelt so lange, kostet allerdings auch das Doppelte.

---

Und ein interesssanter Link zu Campa-Ketten. Zitat:

"Es ist Camp positiv anzurechnen, absolute Daten zur Kettenlängung zu geben, die einen unabhängig von Kettenlehren machen. Wer eine Kettenlehre hat, gut, aber was misst er? Wie genau? Camp hat gesagt, zwischen 12 Röllchen zu messen. Die wissen genau, wie lang eine Schieblehre ist. Je länger die Strecke, desto genauer die Messung. Nur muss die Schieblehre auch lang genug sein, aber das ist bei 12 Rollen der Fall. Das Camp Verschleissmass ist 132,60 mm. Die verkaufen aber auch Ketten. Meine Erfahrung ist, dass jenseits der 133,00 mm die Kette anfängt, unter hoher Belastung in den langen Gängen zu brummen, und dann muss sie runter.
Das war bei 3 verschiedenen Fabrikaten übereinstimmend der Fall. Zwischen 132,60 und 133,00 liegen aber noch ca. 1500 km, die nehme ich mit. Wichtig ist allerdings, keine gefetteten Ketten vor einer Reinigung zu messen. Nach der Reinigung misst man ein saftig höheres Mass. Wichtig ist auch, mehrere Messvorgänge an vielen verschiedenen Stellen der Kette vorzunehmen, zwischen Rollen von Aussenlaschen und umgekehrt auch zwischen Rollen von Innenlaschen und dann zu mitteln."

http://www.radplan-delta.de/rennradtechnik/ketten.html
Ich bete 10 Campa-Kränze und gelobe Besserung ...

meusux

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6

Dienstag, 23. Oktober 2012, 22:07

Jetzt wundert ich gar nichts mehr. Meine Ketten (HG53 und HG 73) sind nach 1500 km ausserhalb der Toleranz, fahre aber auch max. eine TF von 74, viel am Berg und bin auch sehr schaltfaul. Brauche mich also übe den Verschleiss nicht zu wundern

Salamander

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7

Dienstag, 23. Oktober 2012, 22:38

Ich mach keinen Hehl daraus, daß ich Shimano als Firma nicht mag. Vor allem für Vielfahrer sind deren Produkte nur zweite Wahl, Ketten und auch Ritzel sind da ganz prominente Beispiele. Aber nur 1500 km erscheinen mir doch arg wenig. Können das andere bestätigen?

Ich könnt mich ja in den Hintern beissen, daß ich mir bei dem Ausscheiden aus der bezahlten Schraubärei nicht eine Palette Sedis Ketten als Deputat geholt habe.
"Auf meinen Reisen habe ich überall auf der Welt gute Menschen kennengelernt. Und auch ein paar Arschgeigen. Das hat nichts mit Hautfarbe, Pass oder Religion zu tun." - Jürgen Schwandt, Ankerherz Verlag

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F4B1

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8

Dienstag, 23. Oktober 2012, 22:56

Aber nur 1500 km erscheinen mir doch arg wenig. Können das andere bestätigen?

Och, möglich ist das schon. Bin allerdings auch ein Fahrer mit extremen Kettenverschleiß. Konnte nach 2500km meine Campa C10 samt Kassette wechseln.

Mischung aus Kraft, Gewicht und langen Beinen ist Gift für jeden Antrieb.

Henner

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9

Dienstag, 23. Oktober 2012, 23:19

Ich habe (kein Witz!) bei meiner Gazelle Tour Populair die Kette kurz vor 30000km gewechselt, weil ich eine größere Tour vorhatte. Nochmal 30000km wird das Fahrrad vielleicht gar nicht mehr sehen, deshalb sah ich keinen Sinn das ganze bis zur totalen Verschleißgrenze zu fahren und dann zu wechseln.
Funktioniert natürlich nur mit Nabenschaltung + geschlossenem Kettenkasten…
Hab' jetzt die billigste von Connex/Wippermann drin (breit, Stahl, nix vernickelt) - fährt wie immer.

Salamander

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10

Dienstag, 23. Oktober 2012, 23:31

Nabenschaltung und dazu noch geschlossener Kettenkasten sind natürlich optimalste Bedingungen.
"Auf meinen Reisen habe ich überall auf der Welt gute Menschen kennengelernt. Und auch ein paar Arschgeigen. Das hat nichts mit Hautfarbe, Pass oder Religion zu tun." - Jürgen Schwandt, Ankerherz Verlag

Miss Montage

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11

Mittwoch, 24. Oktober 2012, 00:00

Obwohl es bei mir durchaus häufiger vorkommt, dass die Kette sehr schräg läuft, hält eine CN5600-Kette jeweils ca. 3.000 km. Meine ø-Trifftrequenz liegt meist bei 75-79 upm, in Bewegung also etwas höher.
Am Stadtrad nutze ich die KMC Z1XInox (ohne Chainglider), die hält ca. 4.000 km.

micha555

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12

Mittwoch, 24. Oktober 2012, 00:43

Ketten auf dem MTB (50% Waldwege, 20% Asphalt, 30% Trails, ganz gut Hm) halten bei mir (TF 88 Schnitt)
1740 HG74
1860 km HG 80(dann Schaltauge gerissen, Kette verbogen)
2270 HG74
1988 HG93
1803 HG80 (und noch nicht hinüber)

Crosser (50%Asphalt, 50% Waldwege), TF88
2443 HG74
seit 3760 HG93 (dann sind Kassette und Kettenblätter hinüber)

Ein Zusammenhang zwischen Ketten"qualität" und Haltbarkeit kann ich nicht erkennen. Daher ab sofort HG74

RR Kette dramatisch länger (bisher geschätzt mind. 3000km) eine C9 bei TF ca. 92
Gruss
Micha

DrRenz

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13

Mittwoch, 24. Oktober 2012, 07:51

... Aber nur 1500 km erscheinen mir doch arg wenig. Können das andere bestätigen?
...

1.500km sind schon arg wenig oder halt arg belastet worden. Meine HG53 halten zw. 3 Tkm und 5Tkm. Die Aktuelle läuft schon 3.700km und ist gerade um 0,5mm gelängt - wurde auch nur bei trockenem Wetter gefahren.

Meine TF ist eher niedrig (knapp über 70), das Durchschnittstempo aber auch - somit insgesamt wenig Belastung.

grandsport

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14

Mittwoch, 24. Oktober 2012, 08:24

Zitat

Meine TF ist eher niedrig (knapp über 70), das Durchschnittstempo aber
auch - somit insgesamt wenig Belastung.

Man kann mit niedriger TF aber auch bei geringem Tempo eine Kette satt belasten.

1.500 km bei hoher Belastung - solche Zahlen hört man ja immer mal wieder nicht nur von Shimano-Ketten. Im MTB-Bereich geht es ja auch um völlig andere Belastungen als auif Schönwetterlangstrecken mit dem RR. Von daher sollte man wohl besser nur unter halbwegs ähnlichen Bedingungen vergleichen.

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micha555, Miss Montage, t.klebi

Helmlos

unregistriert

15

Mittwoch, 24. Oktober 2012, 14:13

Hallo liebe Forianer,

bekenne zunächst, dass ich als Junge glaubte, außer Shimano-Komponenten incl. Ketten existiere in der Radwelt nichts vergleichbares. :hmm: Heranwachsend hörte ich dann in Bocholt zumindestens schon mal etwas von Campagnolo. Am neuen Rad glänzte die KMC-Kette. Seit Zeiten geistert durch Rad-Foren nachhaltig die Frage, welches Material vor einem kritischen Nutzer bestehen kann. Zu den verbreiteten Shimano-Ketten las ich mal von Salamander "Ist doch bekannt, daß Shimano Ketten nicht sonderlich haltbar sind (wobei ich meine, daß vor einigen Jahren die teureren Ketten nicht ganz so schnell am Ende waren)." Auf die C9 schwören so manche. Aus den vielen interessiert gelesenen Beiträgen lernte ich, dass die von unzähligen Faktoren abhängigen Haltbarkeiten zudem noch ganz individuell erlebt werden und deren Abhängigkeit z.B. von Beanspruchung und Pflege leuchtet mir glasklar ein.

Große Bitte: Kann mal jemand erhellen, wodurch sich ganz abstrakt die objektiven Kettenschwächen/-stärken rein technisch erklären? Material? Beschichtung? Konstruktion? Verträglichkeit mit Kettenblatt/Ritzelpaket? ... :search:

Na ja, und dann würde mich selbstverständlich noch interessieren, welche diesbezügliche Rangfolge der einschlägigen Marken besteht, damit ich künftige Kaufentscheidungen daran ausrichten könnte. :vain:

Schon jetzt meinen herzlichen Dank für hilfreiche Beiträge jenseits von Glaubensbekenntnissen!:hail:

F4B1

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16

Mittwoch, 24. Oktober 2012, 14:28

Campa C9 ist schon im Neuzustand etwas weniger lang als Shimano 9-fach Ketten. Material mag auch noch ein Grund sein, aber in erster Linie sind die Startbedinungen schon anders. Funktioniert zwar trotzdem mit anderen Kassetten (fahren am MTB z.B. Sram mit ner C9 auf Shimanoblättern), aber optimal bei Dreck auch erst, wenn der Antrieb sich ein wenig angepasst hat.

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micha555

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17

Mittwoch, 24. Oktober 2012, 15:49

Ja, funktioniert mit z.B. Shimano Kassette und Kettenblätter, die dürfen aber noch nciht zu ausgeleiert sein. Bei mir ist eine C9 übergesprungen und wartet jetzt auf den Einsatz zusammen mit neuer Kassette und Kettenblättern.
Gruss
Micha

grandsport

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18

Donnerstag, 25. Oktober 2012, 08:50

Zitat von »micha555«

Shimano Kassette und Kettenblätter, die dürfen aber noch nciht zu
ausgeleiert sein. Bei mir ist eine C9 übergesprungen und wartet jetzt
auf den Einsatz zusammen mit neuer Kassette und Kettenblättern.


Man hört gelegentlich von Campa-Ketten, dass sie nur auf neuen Ritzeln gut laufen.
Bestätigen kann ich das aber ganz und gar nicht!

Ich war auch ein bisschen vorsichtig, als ich die neue C9 draufzog, hatte schon erwartet, dass sie muckt. Passiert ist aber rein gar nichts. Nicht einmal ein etwas unsauberes Laufen ganz zu Anfang habe ich wahrgenommen.

Klar, Campa "erkauft" sich die längere Laufleistung auch dadurch, dass die Ketten kürzer geliefert werden als andere. Dafür sind runtergefahrene Ritzel natürlich der Tod. Besonders kurz auf hübsch langgefressene Ritzel - keine gute Kombi.
Aber wie gesagt: Bei mir hat es ohne auch nur das geringste Problem geklappt.

Wie weit war deine C9 denn runter?
Welches Ritzeklpaket hast du drauf?

Bei mir ist es XT 11-32.

micha555

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19

Donnerstag, 25. Oktober 2012, 10:59

Umgekehrt: nagelneu C9 mit "benutzten" Kettenblättern (KB) und Kassette (KA, eine XT 11-34) ging nicht.

Die genaue Laufleistung zu dem Zeitpunkt von KB un KA weis ich nicht, aber schätzungsweise 6600 km auf einem Crossrad, alles XT. Die Kette, die nach Kauf drauf war (war definitiv die erste Kette), musste nach 400km runter. Vermutlich bei um die 2000km. Die draufgezogene HG74 war nach 2400 km fertig, die HG93 hätte nach knapp 2200km runter gemußt. Da sollte dann die C9 drauf. Die Ketten wurden immer "frühzeitig" gewechselt. bevor die Kettenlehre durchpurzelt. Vielleicht wäre auch eine Shimano gesprungen, wäre bei 6600km möglich, obwohl ich mal davon geträumt hatte, dass XT KA und KB mehr km verkraften.

Mein Händler war da knallhart: "Du fährst in hartem Gelände in einem jahr das, was andere im Leben fahren und wunderst dich, dass du mind. 3 Ketten und einmal KA+KB im Jahr brauchst? Bei "normalen Menschen" würde das heißen: Alle 4-5 Jahre eine neue Kette und alle 12-15 Jahre eine neue Antriebseinheit. Da kaufen die ja eher ein neues Rad!"

Ich habe mir dann aber KB und KA näher angesehen und die waren da schon "gut benutzt". Jetzt fahre ich die gesamte Kombi (KA, KB und HG93 Kette) bis nix mehr geht.....und das schon seit ca. 2000km :-)
Gruss
Micha

grandsport

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20

Donnerstag, 25. Oktober 2012, 13:08

Zitat von »micha555«

Umgekehrt: nagelneu C9 mit "benutzten" Kettenblättern (KB) und Kassette (KA, eine XT 11-34) ging nicht.

Genauso hatte ich es ja gemeint.

Mein altes XT-Ritzelpaket hat rund 8.000 km mitgemacht, dann war keine XT-Kette mehr drauf zu kriegen, die sauber gelaufen wäre. Von daher wären 6.600 km vergleichbar, wenn die engere C9 drauf sollte.

Dass (wir) Vielfahrer Material weghauen, dass andere in mehreren Jahren nicht verbrauchen, wissen wir ja zum Glück. Umso mehr lohnt es sich zu wissen, was wenigstens einigermaßen lange hält. Und da sind Campa-Ketten bei mir weit vorne.
(Bei HT2-Lagerschalen bin ich jetzt auch von Shimano weg und habe Rotor montiert. Mal sehen, wie lange die halten. Die Shimanos waren nach 8.000 km auch durch.)

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micha555