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Salamander

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Donnerstag, 25. Oktober 2012, 22:46

Vermatschte FAG Tretlagerschalen aus Kunststoff

Warum nur haben diese Trottel bei FAG für die Tretlagerpatronen einen weichen Kunststoff ohne Glasfaserverstärkung genommen, der hohe Kräfte nicht aufnehmen kann, so daß die Nuten vermatscht werden? :dash: Auch mit der 30 cm Wasserpumpenzange komme ich nicht weiter, wenn die Schalen fest sitzen. Mein Plan: die Schalen weit außen ringsum mit einem dünnen Bohrer eng beieinander anbohren, evtl die Stege aufschneiden, und dann die Patrone mit dem Mottek rausprügeln. Hat jemand eine andere Idee? Dremelartiges Werkzeug und diverse Fräser sind vorhanden.

Falls sich jemand einen Schlüssel für diesen Kack kaufen will, keine Nuß für die Knarre nehmen. Hätt ich mal besser das Originalwerkzeug genommen, mit den beiden Hebeln kann man besser axialen Druck ausüben.
"Auf meinen Reisen habe ich überall auf der Welt gute Menschen kennengelernt. Und auch ein paar Arschgeigen. Das hat nichts mit Hautfarbe, Pass oder Religion zu tun." - Jürgen Schwandt, Ankerherz Verlag

meusux

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2

Donnerstag, 25. Oktober 2012, 22:52

Habe ich genauso schon gemacht, ich sage Dir eine sch... Arbeit. Hat unzählige 2 mm Bohrer gekostet. Habs aber irgendwann rausbekommen.

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3

Donnerstag, 25. Oktober 2012, 22:56

Deshalb frag ich ja, ob vielleicht jemand ein besseres Vorgehen weiß.

Ehm, wieso hat das so viele Bohrer gekostet? Verklebt, oder bist Du in Lagermetall gekommen?
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4

Donnerstag, 25. Oktober 2012, 22:56

Salamander,

es geht nahezu nur so. Sch**ß Arbeit, aber es klappt...

Gruß Bora
Na, wie fährt sich deine Rohloff? - Eine Rohloff fährt man nicht, die hat man...

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5

Freitag, 26. Oktober 2012, 10:11

Ich hab das auch so gemacht. Drumherum Löcher gebohrt und dann mit sanfter Gewalt ausgetrieben. Frei nach Goethes Fäustlein "und bist Du nicht willig so brauche ich Gewalt". War gar nicht so wild und sanfte Gewalt reichte aus.
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To bike or not to bike ... :thumbup:

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Freitag, 26. Oktober 2012, 17:49

Ich habe die Bohrerei auch schon einmal durchgezogenen und ca. drei oder vier Bohrer abgebrochen. Bei FAG muss man die rechte Schale anbohren, weil da die Patrone dranhängt.

Das nächste Mal habe ich mit der Heißluftpistole das Tretlagergehäuse erhitzt und die Kunststoffschale geschmolzen, dann ließ sich das Lager herausschlagen.
Der Lack blieb dabei unbeschädigt.
Allerdings musste ich mehrmals neu erhitzen, weil das Plastik in wenigen Sekunden wieder fest wurde.
Nicht in geschlossenen Räumen versuchen!

Das Originalwerkzeug hat übrigens noch einen weiteren Vorteil.
Man kann es mit einer Schraube an der Welle sichern.
Dann rutscht es nicht ab und die Nuten halten.

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Samstag, 27. Oktober 2012, 21:33

Mangels Heißluftpistole hatte ich gleich zum nem Gas Lötbrenner gegriffen und das Plastik raus geschmolzen. Das Rad fährt immer noch und der Lack ist auch noch dran. Allerdings ist es auch ein altes, solides Stahl MTB aus dem letzten Jahrtausend. Mit der Messingbürste habe ich dann die Reste aus dem Gewinde gekratzt.

Achso: bitte nicht in geschlossenen Räumen und in der Nähe von Rauchmeldern machen.

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Sonntag, 28. Oktober 2012, 13:11

An Heißluftpistole hab ich auch gedacht, hätte jedoch Bedenken daß ich das geschmolzene Plastik nicht mehr aus den Gewindegängen raus kriege.
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Sonntag, 28. Oktober 2012, 13:21

Dito. Und ich war im geschlossenen Raum wie man am Bodenbelag sieht. Die Heißluftpistole hatte ich allerdings schon in der Hand. Hab die Idee zum Glück schnell verworfen. Ich hätte sicher die ganze Bude abgefackelt, mindestens aber das Sofa und Laminat. :thumbsup:
To bike or not to bike ... :thumbup:

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Sonntag, 4. November 2012, 11:33

Das Originalwerkzeug hat übrigens noch einen weiteren Vorteil.
Man kann es mit einer Schraube an der Welle sichern.
Dann rutscht es nicht ab und die Nuten halten.

GRMPF! Warum ist mir das nicht selbst eingefallen? Eben meinen Werkezugkasten neu einsortiert, da hab ich extra eine dicke Unterlgescheibe und eine stabile Feder um den Abzieher von Schraubkränzen zu sichern. Mal sehen, ob ich sowas für die blöde Stecknuss hinkrieg.
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11

Sonntag, 4. November 2012, 21:23

Tröste dich, hab´s ja selbst auf die harte Tour lernen müssen.
Wenn die Nuten nicht komplett vergnaddelt sind und deine Nuss eine Schlüsselaufnahme hat, die du im Idealfall sogar in einen Schraubstock spannen kannst, sind deine Chancen ziemlich gut.

Wenn die Nuss keine Schlüsselaufnahme hat, kannst du diese Methode auch im Radladen machen lassen, sofern dein Stolz als Ex-Profi das erlaubt (das weiß ich aus deinen Beiträgen im Gelben, die ich durchweg gut fand :thumbup: ).

Falls es doch auf die Plastikschmelzmethode hinausläuft, ich habe die mehrmals angewendet, ohne jegliche Brandgefahr, mit reichlich Rauch von verschmortem Duroplast, aber ohne Erinnerung an geschmolzenes Plastik im Gewinde.
Mag aber sein, dass ich vorhande Plastikreste zusammen mit dem sicherlich vorhandenen Rost mittels Schneideisen entfernt habe, nächstes Mal achte ich darauf und berichte.
Meine Erfahrungen mit der Schmelzmethode beziehen sich allerdings nicht auf FAG-Lager, sondern auf billigere Plastiklager mit der gleichen Werkzeugaufnahme.
Deren Kunststoff ist so spröde, dass mein gegen Abrutschen gesichertes Werkzeug die Nuten nicht beschädigt, sondern stattdessen den Flansch komplett abreißt.

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Sonntag, 4. November 2012, 22:55

Ehm, Danke für die Blumen. Ich bin zwar ganz gut ausgestattet, aber wo ich an meine Grenzen komme nehm ich auch professionelle Hilfe in Anspruch. Einmal bin ich sogar grummelnd mit einem HR zum Händler, weil ich grad meinen Abzieher verbummelt hatte. Überhaupt, manche selten gebrauchten Werkezuge sind zu teuer als daß sich eine Anschaffung lohnte.

Die Stecknuß (ist von Cylus) hat auch einen Außensechskant, ja. FAG hatte ich nur nach dem Erfinder von diesem Murks geschrieben, kann auch SKF, Thun oder sonstwas drauf stehen.
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13

Donnerstag, 17. Oktober 2013, 21:03

Nach einer schöpferischen Pause hab ich das Mistding jetzt raus. Eine große Gripzange und mit viel Kraft die Patrone auf der rechten Seite rausgewürgt. Links ging es dann ganz leicht. Viel zu leicht...

ICH HASSE ES!
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  • FAG-Mist.jpg
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Donnerstag, 17. Oktober 2013, 21:34

Ist das Kunststoffgewinde noch im Tretlager?

Wenn ja:
An 2-3 Stellen mit einem Sägeblatt bis kurz vor das Gewinde ansägen und die Teilstücke mit einem Schraubendreher losknacken.
Hat bei mir damals prima funktioniert!
Grüsse,
Gerry

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15

Donnerstag, 17. Oktober 2013, 21:42

Jo, der Rest steckt noch drin, und Stichsäge ist schon rausgekramt.

PS: Die Variante mit der Gripzange sollte man nur anwenden, wenn der Rahmen eh lackiert werden soll...
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16

Freitag, 18. Oktober 2013, 22:21

Ist das Kunststoffgewinde noch im Tretlager?

Jetzt nicht mehr.

Ist das Kunststoffgewinde noch
Wenn ja:
An 2-3 Stellen mit einem Sägeblatt bis kurz vor das Gewinde ansägen und die Teilstücke mit einem Schraubendreher losknacken.
Hat bei mir damals prima funktioniert!

Hier auch. Den Schraubendreher hab ich von de anderen Seite angesetzt, um den Gewindeanfang zu schonen.
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