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grandsport

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1

Montag, 19. November 2012, 09:14

Gabelschaft kürzen - welches Werkzeug?

Freunde des Schraubens,

ich will meinen Gabelschaft kürzen (1 1/8''). Im Moment liegen ein paar Spacer zwischen Vorbau und Ahead-Kappe. Nach einigen Veränderungen meiner Sitzposition habe ich nun die gefunden, die auch auf langen Strecken passt. Jetzt gehört der Gabelschaft gekürzt. Nur: Mit welchem Werkzeug?

Wenn ich das richtig sehe, sägt man den einfach auf der richtigen Höhe ab. Also: Metallsäge.
Anschließend muss man wohl mit einer Feile und/oder Schleifpapier alles schön sauber nachbearbeiten. Fertig.
Damit der Schnitt gerade und sauber, vor allem aber im durchweg korrekten Winkel erfolgt, soll diese Schneidehilfe was bringen. Tut sie das?

Alternativ dazu habe ich diesen Rohrschneider gefunden. Zum einen kann ich mir nur bedingt vorstellen, dass man mit diesem Schneidrädchen, eine Stahlschaft "knackt", zum anderen frage ich mich, wie man damit sicher einen absolut geraden Schnitt hinbekommt, den man ja für die Ahead-Kappe braucht. Und wie viel Nachbearbeitung bei der Entgratung ist nötig?

Welche Erfahrungen habt ihr mit den Werkzeugen gemacht?
Wozu könnt ihr raten?
Worauf muss man jeweils achten?

Häzzlischen Dang,
grandsport

FraWie

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2

Montag, 19. November 2012, 10:02

einen absolut geraden Schnitt hinbekommt, den man ja für die Ahead-Kappe braucht

So sauber und gerade braucht der Schnitt gar nicht zu sein, da die A-Head Kappe ja auf dem Vorbau anliegt! Ich habe mit Hilfe eines Spacers einfach die Schnittlinie markiert und mit der Bügelsäge gekürzt - ging ohne Probleme.

Gruß Frank

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kairo-hh

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3

Montag, 19. November 2012, 10:03

Moin :)

Auch wenn Du es Dir nicht vorstellen kannst, ein Rohrschneider macht genau das was er machen soll, auch wenn da nur ein kleines Rädchen dran ist. Dieses Rädchen ist gehärteter Stahl, welcher sich nach und nach in das Material (Rohr) reindrückt.
Mit einem Rohrschneider geht es am saubersten und am einfachsten. Aber aufgepasst, man muss wissen wie es richtig funktioniert, ansonsten kannst Du einen ordentlichen Schaden anrichten. Rohrschneider ansetzen, ein wenig unter Spannung setzen (der Griff ist gleichzeitig wie eine Schraubzwinge), einen Tropfen Öl auf das Rädchen machen und dann 2-3 Mal herumdrehen, dann die Spannung ein wenig erhöhen und wieder 2-3 Mal herumdrehen. Das wird so lange wiederholt bis das Rohr durchgeschnitten ist. Großartiges hantieren mit einer Feile ist nur bedingt nötig. Je geduldiger Du arbeitest um so weniger muss nachgearbeitet werden.

Von solchen Haltern oder Führungshilfen halte ich nicht viel. Zum einen können diese beim Sägen den Widerstand erhöhen und zum anderen ist eine solche "Führung" noch keine Garantie für einen sauberen und geraden Schnitt, da das Sägeblatt sich durchaus auch in die Führung einarbeiten kann.

Ich pers. würde jederzeit den Rohrschneider vorziehen.

PS: Schau mal im Baumarkt vorbei, es kann sein das Du da den Rohrschneider günstiger bekommst.
Lieben Gruß

Kai

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F4B1

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4

Montag, 19. November 2012, 10:35

PS: Schau mal im Baumarkt vorbei, es kann sein das Du da den Rohrschneider günstiger bekommst.

Der günstige, den ich letztens im Baumarkt gesehen hab, hatte soviel Spiel, dass er mit einer Sägehilfe und zu dünnen Sägeblatt (das ist ja das eigentliche Probleme und nicht die Sägehilfe ansich)locker mithalten konnte, im negativen SInn.
Auch da sollte man nicht das billigste nehmen. Gibt im Netz aber schon vernünftige um 30€, die dann auch ein Hobbyschrauberleben durchhalten.
Die in meinen Augen die beste, weil sauberste, Methode ist übrigens ne Kappsäge mit passender Führung. Ist für den privaten Gebrauch aber eigentlich zu teuer, aber wenn man schon eine hat ne super Sache.

5

Montag, 19. November 2012, 10:45

Moin,

whow. was für Philosophien für das einfache Kürzen eines Gabelschaftes angewendet werden :rolleyes:

Flex oder Metallsäge und ab das Ding. Ich nehme die Flex, das geht am Schnellsten und bereitet den meisten Spass dabei :D Der Gabelschaft wird ja eh etwas kürzer als die Vorbauoberkante gekürzt. Die Aheadkappe drückt ja dann auf den Vorbau. Da braucht man kein großes Drama draus zu machen.

Gruß Bora
Na, wie fährt sich deine Rohloff? - Eine Rohloff fährt man nicht, die hat man...

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thomaspan

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6

Montag, 19. November 2012, 11:07

Danke an alle. Damit wäre für mich dann soweit alles geklärt. :)

7

Montag, 19. November 2012, 15:15

Danke an alle. Damit wäre für mich dann soweit alles geklärt. :)


Und? Wie stellst du es nun an?

Gruß Bora
Na, wie fährt sich deine Rohloff? - Eine Rohloff fährt man nicht, die hat man...

Anrados

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8

Montag, 19. November 2012, 19:36

ausgerechnet Bora der Räder mit solcher Perfektion aufbaut
pfuscht da wo man es nicht sieht. :fie:
Das hätte ich jetzt nicht erwartet :P

Gruß
Andy

(aber im Grunde hat er Recht :D )

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Salamander

Gene Krupa

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9

Montag, 19. November 2012, 20:07

Noch 'ne Möglichkeit,

Moin,

whow. was für Philosophien für das einfache Kürzen eines Gabelschaftes angewendet werden :rolleyes:

Flex oder Metallsäge und ab das Ding. Ich nehme die Flex, das geht am Schnellsten und bereitet den meisten Spass dabei :D Der Gabelschaft wird ja eh etwas kürzer als die Vorbauoberkante gekürzt. Die Aheadkappe drückt ja dann auf den Vorbau. Da braucht man kein großes Drama draus zu machen.

Gruß Bora


...mit ausreichend Zeit und Material sollte es auch mit Zahnseidemöglich sein. :vain: :crazy:

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10

Montag, 19. November 2012, 20:30

Shit, jetzt ist der Tipp mit der Zahnseide zu spät gekommen. Er hätte das Technische so wunderbar mit dem Meditativen verbunden...

Das neue Sägeblatt ist gekauft. Mal sehen, wann es zum Einsatz kommen wird. Aber ich habe mich also fürs Sägen entschieden. Mir ist eingangs durchgegangen, dass die Kappe ja nicht auf dem Schaft aufsitzt, sondern auf dem Vorbau oder Spacer. Je nachdem. Von daher scheint mir die Variante Sägen ausreichend tauglich. Da es die Säge schon gibt, ist das auch die günstigere Lösung.

Danke nochmals.

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Boramaniac

DJF

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11

Dienstag, 20. November 2012, 17:38

Moin :)

Auch wenn Du es Dir nicht vorstellen kannst, ein Rohrschneider macht genau das was er machen soll, auch wenn da nur ein kleines Rädchen dran ist. Dieses Rädchen ist gehärteter Stahl, welcher sich nach und nach in das Material (Rohr) reindrückt.
Mit einem Rohrschneider geht es am saubersten und am einfachsten. Aber aufgepasst, man muss wissen wie es richtig funktioniert, ansonsten kannst Du einen ordentlichen Schaden anrichten. Rohrschneider ansetzen, ein wenig unter Spannung setzen (der Griff ist gleichzeitig wie eine Schraubzwinge), einen Tropfen Öl auf das Rädchen machen und dann 2-3 Mal herumdrehen, dann die Spannung ein wenig erhöhen und wieder 2-3 Mal herumdrehen. Das wird so lange wiederholt bis das Rohr durchgeschnitten ist. Großartiges hantieren mit einer Feile ist nur bedingt nötig. Je geduldiger Du arbeitest um so weniger muss nachgearbeitet werden.

Von solchen Haltern oder Führungshilfen halte ich nicht viel. Zum einen können diese beim Sägen den Widerstand erhöhen und zum anderen ist eine solche "Führung" noch keine Garantie für einen sauberen und geraden Schnitt, da das Sägeblatt sich durchaus auch in die Führung einarbeiten kann.

Ich pers. würde jederzeit den Rohrschneider vorziehen.

PS: Schau mal im Baumarkt vorbei, es kann sein das Du da den Rohrschneider günstiger bekommst.


Auch wenn der Rohrschneider einen schöneren Schnitt macht, würde ich ihn trotz allem nicht benutzen, weil....

der Rohrschneider praktisch das Material nicht "schneidet" sondern eigentlich nur trennt ähnlich wie ein Meisel.
Ein Indiz dafür ist schon allein die Tatsache das keine Späne ensteht und durch den massiven Grat der sich an der Trennstelle bildet die sich üblicherweise auch noch nach innen wölbt und den Rohrinnendurchmesser quasi verengt, sieht im Prinzip ein bissel aus wie gebörtelt.
Weiterhin benötigt man genung Material auf anderen Seite (Abfallseite) damit die Rolle des Rohrschneider genug Auflagefläche hat, also ein minimales kürzes geht damit gar nicht.

Die verlinkte Schneidhilfe erfüllt ihren nutzen ohne Probleme.
Ein mögliches Einsägen der Vorrichtung wird durch den minimalen Spalt für das Sägeblatt vermieden, weil dadurch ein so schräges anstellen des Sägeblatt verhindert wird, so das dieses an der Schneidhilfe greift und ggf. verläuft.....weiterhin nähme ich an das das Material der Schneidhilfe aus vergüteten Material ist, was sich nicht soooooo einfach zersägen lässt.

Wenn man etwas geschickt mit der Säge oder Trennschleifer (oder Zahnseide) umgehen kann sollte das kürzen damit kein Thema sein :D

Gruß
Daniel

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Salamander

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12

Mittwoch, 21. November 2012, 21:49

Daß diiese Schneidhilfen gut ihren Zweck tun kann ich bestätigen. Einen Rohrschneider kann man aber auch gut nehmen, ebenso zum Kürzen von Lenkern oder Sattelstützen. Den Rand kriegt man mit einer mittelgroßen Halbrundfeile schnell weg.

PS: Schau mal im Baumarkt vorbei, es kann sein das Du da den Rohrschneider günstiger bekommst.

Der günstige, den ich letztens im Baumarkt gesehen hab, hatte soviel Spiel, dass er mit einer Sägehilfe und zu dünnen Sägeblatt (das ist ja das eigentliche Probleme und nicht die Sägehilfe ansich)locker mithalten konnte, im negativen SInn.

War der aus der Schnäppchenpreis-Grabbelkiste? So einen hab ich nie erlebt, ich muß aber dazu sagen daß mein alter Herr Installateur ist... Aber auch das reguläre Baumarktwerkzeug sollte hier OK sein. Oder kauf beim Handwerker- und Industriebedarf, meist ist Handwerkzeug da auch billiger (Ausnahme ua Knarrenkästen). Sanitärgroßhandel haben meist auch Privatverkauf.

PS: Beim Kauf von Sanitärbedarf darauf achten daß das Schneidrädchen für Stahl geeignet ist, es gibt auch welche nur für Kupfer.
"Auf meinen Reisen habe ich überall auf der Welt gute Menschen kennengelernt. Und auch ein paar Arschgeigen. Das hat nichts mit Hautfarbe, Pass oder Religion zu tun." - Jürgen Schwandt, Ankerherz Verlag

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Salamander« (21. November 2012, 22:12)