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kettenfett

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1

Donnerstag, 10. Januar 2013, 13:02

ständige Speichenbrüche, falsche Speichenspannung?

Moin,

ich habe seit einiger Zeit Probleme mit defekten Speichen. Jahrelang bin ich Fahrrad gefahren ohne dass Probleme gab. Erst als ich mir von Stevens ein X8 mit dieser Felge http://www.bike24.de/1.php?content=8;nav…41;mid=78;pgc=0 gekauft hatte musste ich ständig neue Speichen einsetzen. Irgendwann habe ich für mein Zweitfahrrad ein X4 von Stevens ein neues Laufrad gekauft. Das war das gleiche wie beim X8 und welch Überraschung plötzlich brachen auch da die Speichen weg.
Mich wundert es dass bei einer hochwertigeren Felge ständig die Speichen wegbrechen. Ich hätte gedacht dass gerade da die Speichenspannung optimal eingestellt sein sollte. Beim neulichen Speichenwechsel habe ich vorsichtshalber alle Speichen um eine Umdrehung nachgezogen und habe festgestellt, dass alle Speichen auf der Seite des Zahnkranzes deutlich stärker gespannt sind als auf der anderen Seite.
Ist das normal? In den letzten Wochen sind beim Zweitrad 3 Speichen gebrochen, alle auf der Seite mit der geringen Speichenspannung. Daher meine Frage, ist es empfehlenswert alle Speichen auf der Seite mit der geringen Speichenspannung so stark anzuziehen bis diese auf das gleiche Spannungsniveau gebracht sind?

thomaspan

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2

Donnerstag, 10. Januar 2013, 13:33

...und habe festgestellt, dass alle Speichen auf der Seite des Zahnkranzes deutlich stärker gespannt sind als auf der anderen Seite.
Ist das normal?


Das ist normal, weil das hintere Laufrad im Gegensatz zum vorderen nicht symmetrisch aufgebaut ist. Schau dir die Laufräder mal von vorn o. hinten an, dann weißt du, was ich meine. Und daher ist hinten die Spannung auf der Antriebsseite deutlich höher.

---

Zu den Speichenbrüchen: Lass die Laufräder mal von jemandem, der das kann, ordentlich zentrieren (sofern nötig) + nachziehen / spannen.
Ich bete 10 Campa-Kränze und gelobe Besserung ...

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ullebulle

Gene Krupa

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3

Donnerstag, 10. Januar 2013, 13:58

Das Problem hatte ich immer wieder mal auf Reisen, mit entsprechender Belastung durch Gepäck und Anhänger, bei meinem letzten Trip über knapp 3000km auf teils sehr schlechten Fahrbahnen keine einzige Panne, nix.

Nun hab ich allerdings 14kg abgenommen, und fahre nur Laufräder mit 36 Speichen.

Aber wie „thomaspan“ schon sagte, lass das mal durch einen Fachmann prüfen, der wirklich Ahnung hat, einem Bekannten sind die Speichen aus der Felge gerissen, weil er sie zu stark gespannt hat.

PS. Die A319 ist eine brauchbare, aber nicht hochwertige Felge, für die XT-Nabe eigentlich nicht gut genug. Hat jedoch mit Deinem Problem nix zu tun. Wie schwer bist Du?

kettenfett

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4

Donnerstag, 10. Januar 2013, 14:03

Danke für die schnellen Antworten.

beim Gewicht von 85 kg + 10 kg Gepäck sollte eigentlich nicht viel passieren, zumal ich viele Jahre mit noch minderwertigeren Fahrrädern ohne Probleme gefahren bin. Ich vermute daher dass bei dieser Laufrad Serie die Einspeichung nicht optimal ist. So locker wie die Speichen auf der Seite sind auf der die Speichenbrüche stattfinden ist eine zu hohe Speichenspannung sicher auszuschließen.

Ich habe grad in der Linksammlung im Forum eine Anleitung zum Einspeichen von Hinterrädern gefunden und dort heißt es "Zum
Zentrieren müssen die Speichen auf jeder Seite auf die
gleiche Speichenspannung gebracht werden." Ich bin daher etwas verwirrt wenn doch beide Seiten eine unterschiedliche Spannung haben sollen.
Ein Wikipedia Artikel den ich zu Speichen gefunden habe sagt dass hauptsächlich zu geringe Speichenspannung zu Speichenbrüchen führt. Zumindest ist die Speichenspannung auf einer Seite gleichmäßig verteilt da auch keinerlei Seiten oder Höhenschläge feststellbar sind.
Früher habe ich bei Defekten am Fahrrad, dieses im Fahrradladen abgegeben. Inzwischen habe ich mir aber fast alle nötigen Werkzeuge für Fahrradreparaturen zugelegt und möchte diese auch selbst durchführen. Ein Gerät zur Messung der Speichenspannung steht auch schon als nächstes auf meiner Wunschliste.
Hat jemand bereits Erfahrung mit dem Park Tool tm-1 Tensiometer?

Auch würde ich mich freuen wenn jemand mir Tipps geben könnte wie hoch die Speichenspannung sein müsste bzw. wo es Seiten im Netz gibt die darüber mehr Auskunft geben. Auf der Mavic Homepage steht nichts dazu.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »kettenfett« (10. Januar 2013, 14:11)


Gene Krupa

unregistriert

5

Donnerstag, 10. Januar 2013, 14:31

]Auch würde ich mich freuen wenn jemand mir Tipps geben könnte wie hoch die Speichenspannung sein müsste bzw. wo es Seiten im Netz gibt die darüber mehr Auskunft geben.

Eine der besten Seiten im Netz ist m.E. der Fahrrad-Workshop Sprockhövel. Ausserdem findest Du jede Menge bei Youtube, nur Speichen zentrieren etc. suchen.

micha555

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6

Donnerstag, 10. Januar 2013, 14:37

Ich glaube ja nicht, dass hier das Tool die Problemlösung ist, aber....

Alles wissenswerte zum Thema zentrieren und Speichenspannung hier
Gruss
Micha

kairo-hh

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7

Donnerstag, 10. Januar 2013, 14:46

Moin :)

Es ist richtig, dass bei einem Laufrad die Speichennippel auf beiden "Seiten" am Anfang gleichmäßig angezogen werden. Dieses "Vorspannen" ist aber nicht besonders groß. Der Rest wird dann in einem Zentrierständer gemacht.
Bei Laufrädern mit Kettenschaltung ist das Laufrad Asymmetrisch aufgebaut, was daran liegt, dass die Kassette (die Zahnräder) hinten genügen Platz haben müssen. Damit das Laufrad aber trotzdem "symmetrisch" im Fahrrad sitzt, muss die Seite mit der Kassette wesentlich stärker gespannt werden. Bei Laufrädern mit Kettenschaltung und Scheibenbremse gleicht sich das weitestgehend wieder aus, da auch die Scheibenbremse Platz benötigt.
Bei Laufrädern mit Nabenschaltung werden diese nahezu symmetrisch eingespeicht. Laufräder die nur eine Scheibenbremse haben sind auch Asymmetrisch eingespeicht und die Seite mit der Scheibenbremse ist hier auch stärker gespannt.

Wenn häufiger Speichen brechen, liegt dieses entweder an einer Überbelastung durch zu hohes Gewicht oder eher an einer falschen Spannung der Speichen. Um die Speichenspannung zu prüfen gibt es ein Messgerät oder man benötigt viel Erfahrung um dieses richtig einschätzen zu können. Wobei ein Messgerät die Erfahrung nicht wirklich ersetzt. Natürlich kann aber auch eine zu hohe Speichenspannung zu Speichenbrüchen führen.

Wenn Du vom Zentrieren der Laufräder keine Ahnung hast und auch nicht weiß wie stark die Speichen gespannt sein sollten, lass möglichst die Finger davon. Als Laie richtet man meistens mehr Schaden an als wenn man nichts macht. Geh am besten zu einem richtigen Fahrradhändler mit einer richtigen Werkstatt und lass dort die Laufräder überprüfen, bzw. zentrieren. Dies kostet meistens nicht viel und der Fachmann macht das meistens auch innerhalb kürzester Zeit.

Drei Fragen habe ich aber noch. Ich vermute mal, dass die Speichen eher hinten brechen, ist das richtig? Brechen die Speichen an der Felge oder an der Nabe? Und wenn hinten eher auf der Antriebsseite oder auf der anderen (linken) Seite?
Lieben Gruß

Kai

8

Donnerstag, 10. Januar 2013, 15:04

Alles Wichtige wurde eigentlich schon geschrieben. Man kann das "Messen" der Speichenspannung auch schwer erklären. Man hat das beim Einspeichen und Zentrieren im Gefühl. Man greift einfach in's Laufrad, drückt 2 Speichen zusammen und merkt, ob es zu fest oder zu locker ist. Die Kreuze sollten sich dabei höchstens 1cm verschieben.

Um richtig stabile Laufräder zu bauen, habe ich geöste oder doppelt geöste Felgen genommen, dazu 2,0er Niro-Speichen und beim Einspeichen habe ich Messingscheiben auf jede Speiche gezogen. Die sorgen für einen besseren Sitz des Speichenkopfs am Nabenflansch.

Gruß Bora
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9

Donnerstag, 10. Januar 2013, 15:06

Richtig, die Speichen brechen alle am Hinterrad und zwar immer an der Nabe. Bei meinem Stevens X8 waren es beide Seiten wo die Speichen brachen. Bei meinem X4 mit der gleichen Felge ist es gegenüber von der Antriebsseite.
Auf jeden Fall danke nochmal für die Links bzgl. Einspeichen. Ich möchte zumindest in Zukunft in der Lage sein alle erdenklichen Fahrradreparaturen selbst durchzuführen. Ich werde mich diesbezüglich einlesen damit ich mir mein Laufrad nicht schrotte.

10

Donnerstag, 10. Januar 2013, 15:09

@ kai

das kann man aus dem Text herauslesen: hinten, Nichtantriebsseite.

Gruß Bora
Na, wie fährt sich deine Rohloff? - Eine Rohloff fährt man nicht, die hat man...

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kairo-hh

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11

Donnerstag, 10. Januar 2013, 15:11

Das klingt dann wirklich nach zu "losen" Speichen.

Wenn Du die Möglichkeit hast, über an einem Laufrad was Du nicht mehr wirklich benötigst. Man kann sich ein Laufrad durch falsches einspeichen/zentrieren komplett versauen. Kleinere Seiten- oder Höhenschläge bekommt man meistens noch wieder hin, aber wenn die Speichen zu stark gespannt sind (und gerade als Anfänger meint man es meistens zu gut) und Speichen brechen, kann das einen Seitenschlag bedeuten, den Du so schnell nicht mehr raus bekommst.
Bevor ich mich an meine "richtigen" Laufräder ran gemacht hatte, hatte ich selber an Laufrädern geübt die ich nicht mehr brauchte und habe mir ein paar Sachen von einem Fachmann zeigen und erklären lassen.
Lieben Gruß

Kai

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12

Donnerstag, 10. Januar 2013, 15:12

@ kai

das kann man aus dem Text herauslesen: hinten, Nichtantriebsseite.

Gruß Bora


Hast ja Recht. Hatte ich wohl schon wieder verdrängt ;)
Lieben Gruß

Kai

sportugalois

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13

Donnerstag, 10. Januar 2013, 15:49

Speichenbrüche an der Nabe am Hinterrad auf der Nichtantriebsseite sind meistens die Folge von zu geringer Speichenspannung.
Bei jeder Radumdrehung wird die Felge minimal verformt, die Speichen werden be- und entlastet. Bei zu geringer Speichenspannung wird der Bogen an der Nabe bei jeder Radumdrehung verformt, und bricht innerhalb relativ kurzer Zeit.

War das Rad 500km nach Kauf nicht zur Erstinspektion? Da sollte ein zu weich gespeichtes Laufrad eigentlich auffallen. So einen Mangel wie von dir beschrieben sollte eigentlich der Laden, der das Rad verkauft hat, auf Kulanz erledigen.

Zentrieren erfordert Erfahrung, Geduld und viel Fingerspitzengefühl, ich würde das erstmal an einem alten Laufrad üben. Und nicht gleich mit ganzen Umdrehungen anfangen, erst mal eine viertel Umdrehung rundum, dann das Rad wieder fahren, und schauen, ob der Fehler nicht schon weg ist.

kettenfett

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14

Donnerstag, 10. Januar 2013, 16:24

Bei dem X8 sind die Speichenbrüche erst nach mehr als 5000 km aufgetreten und die Erstinspektion war dort deutlich früher. Bei dem neuen Laufrad am X4 sind die Brüche bereits nach wenigen 100 km aufgetreten, habe dieses aber online gekauft und habe somit nicht die Möglichkeit einer Inspektion.
Das Zentrieren der Laufräder habe ich bereits einige Male durchgeführt. Allerdings habe ich noch nie ein Laufrad komplett eingespeicht oder die Speichenspannung gemessen. Der letzte Speichenbruch ist aufgetreten nachdem ich die Speichen um eine ganze Umdrehung angezogen habe. Ich vermute mal dass einige Speichen durch zu geringe Spannung u.U. bereits vorgeschädigt sind und in Zukunft leichter brechen werden.

thomaspan

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15

Donnerstag, 10. Januar 2013, 16:33

Und genau deshalb schrieb ich weiter oben:

Lass die Laufräder mal von jemandem, der das kann, ordentlich zentrieren (sofern nötig) + nachziehen / spannen.
Ich bete 10 Campa-Kränze und gelobe Besserung ...

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ullebulle

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16

Donnerstag, 10. Januar 2013, 17:05

Ich vermute mal dass einige Speichen durch zu geringe Spannung u.U. bereits vorgeschädigt sind und in Zukunft leichter brechen werden.

Oder die benachbarbeite Speiche war gebrochen, oder...
Wenn du dir die Arbeit mit neu einspeichen machst, dann schau nach guten Speichen. Die Sapim Force http://www.sapim.be/spokes/butted/force und die DT Competition http://www.dtswiss.com/Komponenten/Speic…ition-sup-®-sup sind bewährt stabil, dauerschwingfest und für -zigtausend Kilometer gut.

grandsport

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17

Freitag, 11. Januar 2013, 08:21

thomaspan hat's ja schon zweimal gesagt: Vom Fachmann überprüfen lassen, halte ich auch für die beste Lösung. Wobei nicht jeder Laden einen fähigen Laufradfreak an Bord hat.

An sich bin ich sehr fürs Selberbauen und habe mir in den letzten zwei Jahren ein paar Laufräder gebaut. Irgendwann muss man ja damit anfangem, wenn man das können will. Aber ein bereits mehrfach geschädigtes Laufrad eignet sich nicht zum Lernen. Entweder nimmt man altes Material, bei dem es auf nichts mehr ankommt, oder neues und tastet sich dann vorsichtig ran. So habe ich es gemacht und es hat durchaus gut funktioniert.

Drück mal auf der betroffenen Seite ein Speichenpaar zwei, drei Zentimeter über der Kreuzung zusammen. Wenn die sich um mehr als einen Zentimeter zusammendrücken lassen, wäre das schlecht. Dann wäre die Spannung zu gering - und dann hättest du zumindest einen Anhaltspunkt, warum es zu Problemen kommt. Denn auch wenn die linke Seite eines hinteren Laufrades weniger Spannung braucht als die rechte, sie braucht auch Spannung.

rautaxe

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18

Freitag, 11. Januar 2013, 10:36

Das Problem bei Speichenbrüche ist, das meist die anderen Speichen im Moment des Bruches einen
Schlag bekommen. Und diese brechen dann nach und nach.
Ich hatte das bei meinem Hinterrad auch schon früher.
Da hat ich noch einen wirklich guten HdV der hat mir die
eine Speiche ersetzt, mir aber gleich gesagt, dass da noch welche
folgen werden (Da ich zu dem Zeitpunkt noch Student war, hab ich das
Angebot angenommen und erst beim nächsten mal komplett Einspeichen lassen).

Heutzutage lohnt das komplett Einspeichen eigentlich nur noch wenn du eine
teure Nabe und/oder Felgen hast.
Bei mir war es letztes Jahr so, das ein qualitativ ähnliches HR (36 statt 32 Speichen + Deore Nabe)
39€ beim Händler kostete und das Einspeichen hätte knapp über 30€ gekostet. :thumbdown:

Leider war die Einspeichqualität sehr bescheiden, so dass mir auch da eine Speiche gebrochen
ist. Die habe dann selber ausgetauscht (ich besitze jetzt auch einen Zentrierständer :thumbup: .
Aber muss mit sehr viel Gefühl arbeiten und ich habe mir viel an gelesen und schraube schon seit
30 Jahren an meinen Rädern.)
Merkwürdigerweise habe ich seitdem noch keine Speichenbrüche mehr gehabt.
Da hab ich das Nachspannen und Zentrieren wohl richtige gemacht (und wiederspricht meiner Aussage oben 8) )

Für vorne habe ich mir ein Laufrad mit nem 80er Shimano Nady von Vortrieb bestellt.
Was für ein Unterschied zum örtlichen, die sind wirklich gut ein gespeicht (für den Preis)
und auch nach 1026 km sitzen die Speichen wie am Anfang :D

grandsport

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19

Freitag, 11. Januar 2013, 12:04

Zitat von »rautaxe«

Heutzutage lohnt das komplett Einspeichen eigentlich nur noch wenn du eine
teure Nabe und/oder Felgen hast.
Bei mir war es letztes Jahr so, das ein qualitativ ähnliches HR (36 statt 32 Speichen + Deore Nabe)
39€ beim Händler kostete und das Einspeichen hätte knapp über 30€ gekostet. :thumbdown:

Leider war die Einspeichqualität sehr bescheiden, so dass mir auch da eine Speiche gebrochen
ist.


Aber das begründet ja eher das Kompletteinspeichen.

rautaxe

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20

Freitag, 11. Januar 2013, 12:10

...

Aber das begründet ja eher das Kompletteinspeichen.
Im Nachhinein ja, bei dem Händler kauf ich auch nur noch im Notfall.

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