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Pit-100

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1

Samstag, 26. Januar 2013, 12:47

Demnächst kommen Fahrradteile aus dem Drucker

Ich fand das Video ziemlich spannend und möchte es Euch deshalb nicht vorenthalten. Angeblich arbeitet die Firma Charge Bikes an einem System, Radteile mithilfe von Metallpulver "auszudrucken".
Den 1. April haben wir ja nicht ...

Video Charge Bikes

Besten Gruß, Pit

FraWie

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2

Samstag, 26. Januar 2013, 13:51

3D-Drucker sind ja nun so neu nicht. Mittlerweile gibt es bereits welche im Consumerbereich für weniger als 2000 EUR, für hochbelastete Fahrradteile sind diese aber (noch) nicht geeignet.

Salamander

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3

Samstag, 26. Januar 2013, 14:40

Kommt auf die Teile an, Kurbeln oder Vorbauten kriegt man damit sicher nicht hin. Aber eine Schaltung könnte schon gehen, wenn Die Flächenpressung durch die Feder zu hoch wird da eine Hülse einstetzen. Ich häte Interesse an einem Lampengehäuse... obwohl, das ließe sich auch drehen und wäre wahrscheinlich auch billiger.
"Auf meinen Reisen habe ich überall auf der Welt gute Menschen kennengelernt. Und auch ein paar Arschgeigen. Das hat nichts mit Hautfarbe, Pass oder Religion zu tun." - Jürgen Schwandt, Ankerherz Verlag

Anrados

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4

Samstag, 26. Januar 2013, 17:44

Kommt auf die Teile an, Kurbeln oder Vorbauten kriegt man damit sicher nicht hin. Aber eine Schaltung könnte schon gehen, wenn Die Flächenpressung durch die Feder zu hoch wird da eine Hülse einstetzen. Ich häte Interesse an einem Lampengehäuse... obwohl, das ließe sich auch drehen und wäre wahrscheinlich auch billiger.

im Video sieht man das die gerade den hinteren Rahmenbogen mit Ausfallende und Scheibenbremsaufnahme "gedruckt" haben.
Das hält genausogut als wären die Teile gefräst oder gegossen. :thumbup:
Auch Kurbeln und Vorbauten sind daher ohne weiteres möglich.
Lohnt sich im Moment aber nur für exotische Einzelteile mit speziellem Design.
Aber wer weiß wo die Reise hingeht.
3D Drucker gibt es mittlerweile zum selberbauen für Kunststoffteile.
Das mit Metall wird noch was dauern, liegt aber nur daran das der Laser so teuer ist ;)
Aber das schöne daran ist ja man braucht nur den ersten - den zweiten druckt dann man einfach selber aus :D
Praktisch wie ne CD kopieren

http://wir-bauen-einen-3d-drucker.de/projekt-mm-1-5-linear/

Gruß
Andy

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paulipirat

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5

Montag, 28. Januar 2013, 15:09

Dass so ein "gedrucktes" Teil genauso hält, wie ein gefräßtes oder gegossenes (wobei es auch hier schon Unterschiede gibt), stimmt so leider nicht.

Die RP-Technologie (RP = rapid prototyping; Verfahren z.B. Stereolithografie, Lasersintern etc.) ist noch nicht soweit, um funktionsfähige und hochbelastete Teile damit herzustellen.

Ich kann mich noch erinnern, als das ganze aufkam - zu der Zeit war ich noch in der Lehre - und mein alter Chef hat schon den Untergang des Abendlandes propagiert (hab Gießereimodellbauer gelernt). Den Beruf gibt es immernoch, das Verfahren hat sich als Nischenverfahren etabliert (wird vor allem für Musterteile und Prototypen verwendet). Vielleicht ja mal in einigen Jahren (oder Jahrzehnten...)...

Anrados

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6

Montag, 28. Januar 2013, 20:01

Dass so ein "gedrucktes" Teil genauso hält, wie ein gefräßtes oder gegossenes (wobei es auch hier schon Unterschiede gibt), stimmt so leider nicht.

sehe ich anders.
Die Firma hier bietet schon Kleinserien und komplexe Werkzeuge aus Lasergesinterten Bauteilen an.
Die Festigkeiten liegen über 600N/mm² das ist durchaus belastbar.
Die Radelschmiede in dem Video hat m.E. sogar Titanpulver verarbeitet, damit dürften noch robustere Teile rauskommen.
Ich glaube kaum das die ein Sicherheitsteil wie Ausfallenden und die Bremsscheibenaufnahme Lasersintern wenn die nicht sicher wären das das auch hält.

paulipirat

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7

Montag, 28. Januar 2013, 21:27

Das mag zu einem gewissen Teil sogar stimmen.

Ich komme beruflich aber aus einem Bereich, wo gerade diese Verfahren ziemlich oft gebraucht und getestet werden (Entwicklung im Machinenbau/Fahrzeugbau). Und ich kann Dir versichern, dass bis auf wenigste Ausnahmen, die Teile aus den RP-Verfahren eben nicht, oder nur sehr bedingt serientauglich sind. Das mag in Einzelfällen und vor allem in Fällen von gering belasteten Kleinstserien anders sein. Ans Rad würde ich mir so ein Teil nicht bauen wollen.

Ich werde aber (schon aus Eigeninteresse) mal eingehender recherchieren. Es ist ja nicht unmöglich, dass mir und meinen Kollegen da ein technischer Fortschritt entgangen ist. Das meine ich nicht ironisch, es ist tatsächlich so, dass man etwas "betriebsblind" wird, wenn man immer mit denselben Herstellern arbeitet.

Anrados

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8

Dienstag, 29. Januar 2013, 19:26

Hab mir das Video nochmal genauer angesehen
Das Metallpulver kommt aus Deutschland von EOS und ist wirklich eine Titanlegierung (Ti6Al4V)
Kannst ja bei denen mal ein Musterstück aus dem genannten Material anfordern ;) :D
Wenn der Rest des Rades auch so edel ist, inklusive den Lasergesinterten Teilen dran, dürfte
der Tauschwert in mittleren 4 stelligen Geldeinheiten liegen 8|
Es sei denn es ist nur ein Show Prototyp.
Bin auch ein bischen werkstofflich vorbelastet, daher interessiert mich das auch.
Mach Dich mal schlau :)

Gruß
Andy

FraWie

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9

Dienstag, 29. Januar 2013, 22:03

Ein guter Einstieg bei der Recherche könnte dieser ganz aktuelle Artikel aus der Computerwoche sein, insbesondere der Kasten mit den verschiedenen Druckverfahren.
http://www.computerwoche.de/a/das-potent…d-druck,2531529

Das Rolls Royce bereits daran forscht, demnächst Turbinen auszudrucken, hat mich schon überrascht.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »FraWie« (29. Januar 2013, 22:07)


Salamander

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10

Mittwoch, 30. Januar 2013, 19:28

Kommt auf die Teile an, Kurbeln oder Vorbauten kriegt man damit sicher nicht hin. Aber eine Schaltung könnte schon gehen, wenn Die Flächenpressung durch die Feder zu hoch wird da eine Hülse einstetzen. Ich häte Interesse an einem Lampengehäuse... obwohl, das ließe sich auch drehen und wäre wahrscheinlich auch billiger.

im Video sieht man das die gerade den hinteren Rahmenbogen mit Ausfallende und Scheibenbremsaufnahme "gedruckt" haben.
Das hält genausogut als wären die Teile gefräst oder gegossen. :thumbup:

Ich muß zugeben, ich hatte mir ds Video aufdieschnelle nicht angeschaut. :rolleyes: Würde das aber aus dem technisch geschulten Bauch heraus so wie @paulipirat sehen. Mit inneren wabenartigen Verstärkungen könnte man bei Rohren sicher auch noch was an Stabilität gewinnen. Es hat aber auch schon tolle Neuheiten gegeben, die den Nachweis der Festigkeit dann doch schuldig geblieben sind. Vor allem der Dauerhaltbarkeit.

Daß jetzt schon auch Titanlegierungen gedruckt werden können, wusste ich nicht. Faszinierend...
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