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Draht_Esel

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1

Freitag, 19. April 2013, 14:01

Was knackt denn da?

Hallo 2Rad-Gemeinde!

Mein beinahe noch taufrisches VSF T-500 nervt mich ein wenig mit einem Problem:

Die Freude daran versauen tut mir ein Knackgeräusch, dass nur unter Last (daher nicht auf dem Montageständer reproduzierbar) und nur beim Fahren auf dem mittleren Kettenblatt in Kombination mit den kleinsten beiden Ritzeln auftritt. Es handelt sich um ein einzelnes Knacken, das auch im Pedal spürbar ist und tritt etwa einmal je Kurbelumdrehung auf. Das Knacken ist auf dem 10ten Ritzel ausgeprägter als auf dem 9ten.

Um die Fehlersuche noch etwas schwieriger zu gestalten: es tritt nur sporadisch auf, meist nach einem Wechsel vom großen Kettenblatt aufs mittlere. Nach einem weiteren Wechsel hin/zurück ist es häufig verschwunden.

Der Umwerfer läuft frei, die Schaltung scheint mir perfekt eingestellt zu sein. Die Kette wurde bereits getauscht, dass identifizierte leicht schwergängige Kettenglied war leider nicht der Übeltäter.

Jetzt kann man natürlich darüber sinnieren, wie sinnvoll das Fahren in dieser Kettenblatt/Ritzelkombination ist: Ich bin mir der Schräglaufproblematik durchaus bewusst. Als schnellfahrender Flachlandbewohner stellt sich für mich vor allem die Sinnfrage des mittleren Kettenblattes: Eigentlich könnte ich dann ohne Einschränkung im Fahrbetrieb auf ein einzelnes Blatt umrüsten. Ausserdem habe ich an meinem anderen Rad (3x9 Schaltwerk) keinen erhöhten Reibungswiderstand, Verschleiß bzw. Geräuschpegel beim Ausnutzen des vollen Ritzelspektrums mit dem mittleren Kettenblatt ausmachen können.

Vielleicht hat der eine oder die andere sich bereits mit etwas ähnlichem rumgeschlagen und einen Lösungsvorschlag für mich.

Grüße,
Olli

P.S.: Frisch angemeldet und schon der erste Post mit Problemen :)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Draht_Esel« (19. April 2013, 14:04)


2

Freitag, 19. April 2013, 14:06

Moin,

dein Knacken kann alles und nichts sein. All das, was du probiert hast, hätte ich auch prognostizieren können. Als Weisheit letzter Schluß hätte ich mal Pedale oder gar Innenlager getauscht...

ABER: als schnellfahrender Flachlandfahrer hätte ich mir ein Rad mit Nabenschaltung und porno-Übersetzung geholt :P

Gruß Bora
Na, wie fährt sich deine Rohloff? - Eine Rohloff fährt man nicht, die hat man...

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3

Freitag, 19. April 2013, 14:24

Pedale oder Lager wäre mir auch zuerst in den Sinn gekommen, wenn das Problem generell und nicht bei einer bestimmten Schaltkombi auftreten würde.

Wenn schon Nabe dann Rohloff...aber die Preise sind ja jenseits von gut und böse. :)

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4

Samstag, 20. April 2013, 21:20

Ich habe bei einer Fahrt heute nochmal den Fehler "provoziert" und dabei ist mir ergänzend zu meiner eingehenden Beschreibung aufgefallen, das das Knacken mit dem ominösen Klackgefühl im Antrieb nur bei der Belastung des rechten Pedals stattfindet und immer auf der gleichen Pedalstellung von 70-90 Grad. Also nach jeder Kurbelumdrehung unter Last (Wiegetritt oder im Sattel spielt keine Rolle). Schalte ich auf dem Zahnkranz in einen kleineren Gang ist es erstmal weg, bis ich wieder hochschalte. Bleibe ich auf dem kleinsten Ritzel und schalte aber auf ein anderes Kettenblatt und wieder zurück aufs mittlere besteht eine vielleicht 50%ige Chance, daß das Knacken aufhört, und zwar solange, wie ich auf diesem Kettenblatt fahre: ich kann reintreten wie und solange ich will, kein Knacken mehr. Sobald ich das Kettenblatt hin/zurück (egal, ob auf klein oder groß) schalte, besteht immer wieder die Chance es mir "einzufangen".

Einerseits spricht also die Regelmässigkeit des Auftretens für einen Defekt an Kurbellager, Kettenblatt oder Pedal. Andererseits passt dazu ganz und gar nicht die Abhängigkeit von der Ritzelstellung am Hinterrad, oder? Und die vermeintliche Fehlerbehebung nach Kettenblattschalten passt auch nicht wirklich dazu...

?(

5

Samstag, 20. April 2013, 21:56

Hmmmh, schaltet man beim mittleren Kettenblatt denn den 9+10 Gang? Ich würde das dem Verschleiß zuliebe nicht unbedingt machen. Du schreibst selber, dass das "Das Knacken ist auf dem 10ten Ritzel ausgeprägter als auf dem 9ten. " ist.

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6

Samstag, 20. April 2013, 22:22

Hallo XXLBär,

da habe ich schon die unterschiedlichsten Meinungen zu gehört. Das ging von "mit dem mittleren kann man alle Gänge fahren" über "den ersten und den letzten lieber nicht" bis "nur die 5 mittleren".

Meine persönliche Erfahrung ist, dass ich bei meinem anderen Rad mit 3x9 Schaltung problemlos 5000km mit der ersten Kette/dem ersten Zahnkranz abgeritten habe, und nicht wenige davon auch in dieser Schaltkombination. Den Vorteil für mich als Flachlandindianer sehe ich darin, dass ich den Verschleiss besser verteilen kann und nicht einseitig ein Ritzel rund fahre. Denn mittleres Kettenblatt fahren und dann nur bis zum vorvorletzten Ritzel schalten ist für mich komplett unbrauchbar, weil selbst bei mittlerem Gegenwind zu langsam.

schönen Gruß

Olli

7

Sonntag, 21. April 2013, 06:31

Moin,
also meine Erfahrungen sind da etwas anders... Ich meine auch (ich weiß jetzt nicht, ob ichs richtig ausdrücke), dass ich merke, dass man mit dieser Kettenlinie einen etwas schlechteren hmmmh Wirkungsgrad (?) hat, bzw. die Belastung höher ist, als wenn du die gleiche Übersetzung auf dem größeren Kettenblatt fährst.

Hast du das Deore Hollowtech II Tretlager verbaut? Das fängt bei meinem Bekannten gerne mal unter Belastung an zu knacken, wenn es sich gelöst hat... War bei ihm so ca. alle 700-800 KM der Fall. Das erste Mal nachgezogen, beim zweiten Mal fest gestellt, dass das Tretlagergehäuse nicht plan geschliffen war und nicht plan an lag.

Gruß
Frank

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Sonntag, 21. April 2013, 11:43

Morgen Frank,

erstmal danke, daß Du dir über mein Problem Gedanken machst :)

Also, wenn ein Leistungsverlust beim Treten dieser Schaltkombi im Vergleich zu der vergleichbaren Übersetzung mit dem 3ten Kettenblatt eintreten sollte, so muss der Unterschied so gering sein, dass es mein fein eingestelltes Bein-O-Meter zumindest noch nicht registriert hat. ^^

Ich habe übrigens heute morgen für den Weg zum Brötchen holen mal probeweise das rechte Pedal gegen ein anderes (garantiert knackfreies) getauscht. Keine Verbesserung (hätte mich auch gewundert).

Du hast recht, es ist ein Hollowtech II an dem Rad verbaut. Ich weiss ja nicht, wie tief du in diesem Fall steckst, aber: Ist das Knacken und die Umstände bei dem Rad deines Bekannten denn vergleichbar mit meinem? Aus deiner Beschreibung gehe ich mal davon aus, dass dein Bekannter die Lagerschalen festziehen musste, damit das Knacken aufgehört hat. Da mein Fahrradladen eh etwas geschlampt hat bei der Montage des nicht-serienmässigen Kettenschutzes (Halterung sitzt ja an der Kurbelwelle) gehört das Tretlager auf jeden Fall zum Kreis der Verdächtigen. Leider habe ich die passenden Werkzeug für Hollowtech nicht parat (bisher war kein Bedarf dafür), ist aber bestellt und wird ausprobiert sobald eingetroffen.

Schönen Sonntag!

Olli

sportugalois

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9

Montag, 22. April 2013, 10:58

Einiges hast du ja schon probiert. Bei mir war der Übeltäter mal eine Kettenblattschraube, die, warum auch immer, beim Antreten ein Knackgeräusch von sich gegeben hat.

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10

Freitag, 26. April 2013, 15:35

Ich habe vorgestern nochmal eine Feineinstellung des hinteren Schaltwerks vorgenommen und musste feststellen, daß diese nicht so "perfekt" war wie ich angenommen hatte, denn merke:

"Nur weil sich die Gänge problemlos wechseln lassen bedeutet das nicht zwangsläufig, dass alles in Butter ist."

Nach langwierigem probieren am Einsteller des betreffenden Seilzugs ist nun das vorletzte Ritzel knackfrei und auf dem letzten gibt es nur noch geringe Geräusche. Aber das tue ich nun als "Charakter" und als Aufforderung zum Wechsel auf das große Blatt ab.

Gefühlt ist so eine 10er Kassette aber einen Tacken anspruchsvoller als eine 9er was die Feineinstellung angeht, oder?

Vielen Dank für eure Tipps, ich kann nun endlich das Fahren genießen :thumbsup:

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