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Opa Pit

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1

Donnerstag, 12. September 2013, 22:31

Verhinderung von zu großen Schaltsprüngen

Ich hätte da mal eine Frage:
Ich habe mir im Frühjahr ein Rennrad gekauft. Gegenüber dem
Vorgängermodell hat sich in Bezug auf Technik einiges verändert, was ich
positiv finde. Aber an eines konnte ich mich bisher nicht gewöhnen, nämlich die
Schalterei.
Bei meinem vorherigen Rad war der Antrieb wie folgt
bestückt: Vorn: 52/42 und hinten 32/26/22/19/17/15/14.
Mein neues Rad ist wie folgt ausgestattet: vorn: 50/34
(Compaktkurbel); hinten: 11/12/13/14/15/17/19/21/24/28. Damit komme ich schon
mal leichter über die Berge. Aber: das passt irgendwie nicht zu meiner
Fahrweise. Das 11er und das 12er brauche ich eigentlich nie. Damit ist 10-fach
für mich überdimensioniert. Und wenn ich mit dem großen Kettenblatt an einen
Berg komme, dann lege ich hinten ein größeres Ritzel auf; wenn ich meine, es
nicht mehr zu schaffen, dann kommt das nächstgrößere dran bis ich die
Kombination 50/19 erreicht habe. Mit dem großen Kettenblatt gehe ich wegen des
Schräglaufs nur bis zum 19er.
Wenn ich dann auf das kleine Kettenblatt runtergehe, wird
der Übersetzungssprung so groß, dass ich hinten wieder 2 Ritzel runterschalte.
Und diese Schalterei ist es, die mir auf den Keks geht. Jetzt weiß ich – ich
hätte eine 3-fach-Kurbel nehmen sollen. Aber da habe ich mich belabern lassen,
weil das unästhetisch sei.
Jetzt meine Frage: Mir wäre schon geholfen, wenn ich das
große Kettenblatt an Steigungen länger benutzen könnte. Das geht aber nur, wenn
ich mein 50er gegen ein 48er oder noch ein kleineres Kettenblatt austausche. Geht
so was überhaupt? Oder kann man vorne auf 3-fach umrüsten?

Opa Pit

kylogos

unregistriert

2

Freitag, 13. September 2013, 06:43

Moin Opa,

der große Vorteil einer Zweifach-Garnitur liegt darin, dass Du auf beiden Blättern alle Ritzel benutzen kannst. Darauf ist die Übersetzung von Kompaktkurbeln auch ausgelegt. Wirf also einfach Deine Skrupel bzgl. Kettenschräglauf über Bord, und wechsle nicht so schnell auf das kleine Blatt. Vielleicht löst das Deine Probleme schon.

grandsport

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3

Freitag, 13. September 2013, 07:55

Du hast eine neue Übersetzung. Gib dir Zeit, dich an sie zu gewöhnen, und versuche, ein bisschen was zu verändern. Auch bei dir.

Nur bis auf 19 runterzuschalten und dann schon auf das kleine Blatt zu wechseln, ist Über-Vorsicht. Technisch begründungsfrei. Der "böse" Verschleiß beginnt erst viel später. Bei 10fach schließe das letze Ritzel aus, gerne auch noch das vorletzte, aber nicht schon das drittletzte. Alles andere ist fahrbar, ohne dass du dir irgendwelche ernsthaften Verschleißsorgen machen müsstest. (Oder hast du einen unpassende Kettenlinie?) Schon gar nicht um den Preis einer schlechten "Schaltperformance", wie man heute so sagt. Im Grunde ist das also ein selbstgemachtes Problem. Du kannst mindestens auf 21 gehen, selbst 24 würde ich nicht kategorisch ausschließen.
(Ich fahre 11fach und schließe nur das kleinste/größte Ritzel fürs "falsche" Kettenblatt aus mit dem Ergebnis, dass die Kette nach 11.000 km runter war. Erträglich, fand ich. Die neue Kette lief vom ersten Meter an geräuschlos, sauber, perfekt; also waren auch die anderen Komponenten nicht in Mitleidenschaft gezogen worden.)
Du kannst also das große KB an Steigungen länger benutzen. Du musst nur deine Verschleißängste in die Schranken weisen.

Dass dir die Schalterei mit einer 3fach-Kurbel erspart geblieben wäre, wage ich zu bezweifeln. Ich fahre am andern Rad (Randonneur) 3fach mit dem Ergebnis, dass ich vorne eben mehr schalte als bei der 2fach-Kurbel. Weniger schalten, tut man nicht, nur anders. Bei 3fach spielt sich meist mehr auf dem mittleren Kettenblatt ab, die beiden anderen sind für "richtig steil" und richtig steil"...)

Dass 10fach zudem "überdimensioniert" ist, würde ich auch anzweifeln. Mag ja sein, dass du das 11er und 12er-Ritzel eigentlich nie brauchst. Aber dann ist die Abstufung vielleicht suboptimal, nicht aber "10fach" das Problem. Ein 12er würde ich mir schon gönnen, kann man immer mal brauchen. Aber das 11er muss nicht sein. Leg dir einfach eine ander Kassette zu (zB 12-27, Shimano 105, 40 Euro). Ich fahre 12-27 mit Kompaktkurbel und alles bis ~15% ist gut fahrbar. Das ist schön eng gestuft, so dass ich mit wunderbar konstanter Trittfrequenz bestens durchfahren kann, egal, was das Gelände gerade von mir will.

Was dir nicht erspart bleibt, ist beim Kettenblattwechsel auch 2 Ritzel gegenzuschalten, um in den nächst passenden Gang zu kommen. So ist das nämlich nunmal konzipiert. Aber dazu bieten aktuelle Schalthebel egal welchen Herstellers ja eben die Möglichkeit, das mit einer Hebelbewegung auch zu machen.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »grandsport« (13. September 2013, 08:00)


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HotRod

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4

Freitag, 13. September 2013, 08:17

Moin Pit,

schau Dir mal den Ritzelrechner an. Dort kannst Du Deine Übersetzungen direkt vergleichen und sehen, ob und welche Änderungen sich lohnen könnten.

Eine Möglichkeit wäre eine Cyclocross Übersetzung (46/36).
"Nichts macht uns feiger und gewissenloser als der Wunsch, von allen Menschen geliebt zu werden."
Marie von Ebner-Eschenbach
"Gott ist eine vom Menschen erdachte Hypothese bei dem Versuch, mit dem Problem der Existenz fertigzuwerden."
Sir Julian Huxley, engl. Biologe, 1887-1975

Opa Pit

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5

Montag, 16. September 2013, 10:00

Kann ich mein 50-KB durch dieses 46-KB ersetzen?

Zunächst vielen Dank für Eure Antworten.
Dass mein Problem ein Kopfproblem sein könnte, habe ich realisiert. Ich werde nun auch mit dem großen KB das 21-Ritzel nehmen und kurzfristig auch mal das 24-er, um eben mal über den Huckel noch drüber zu kommen.
Das ändert aber nichts daran, dass ich das 11-er und 12-er nutzlos mit mir rumschleppe. Ich habe mich INet mal umgeschaut und bin fündig geworden. Ein Händler bietet für mein System ein 46-er Kettenblatt an.
http://www.bike24.net/1.php?content=8;na…pgc=0;orderby=4
Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob ich das nehmen kann. Ich stelle mal meinen Antrieb ein (s. Anhang)
Auf dem Kettenblatt sind folgende Spezifikationen eingraviert: 110 mm; N-10 und 50/34T. Kann mir jemand sagen, ob ich mein 50-KB
durch dieses 46-KB ersetzen kann?

Eigentlich wollte ich mein Bild in den Text einbinden und nicht als Anhang anfügen. Geht das? (Diskussion zu dem Thema wurde hierhin verschoben.)
»Opa Pit« hat folgendes Bild angehängt:
  • IMG_6908.JPG

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grandsport

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6

Dienstag, 17. September 2013, 08:49

Um zu klären, ob das passt, müssten wir den Lochkreis deiner Kurbel kennen.

zu den daten auf deiner Kurbel:
110 bezeichnet den Lochkreis in mm.
N-10 bedeutet 10fach
50/34 bezeichnet die Kompaktabstufung der Blätter

Wenn deine jetzige eine shimano-kompatible Kurbel ist, dann sollte auch dieses Kettenblatt passen. Es hat Lochkreis 110.
Die 46 sollte problemlos gehen. Größer werden ist manchmal schwierig, weil der Umwerfer mehr machen muss. Das geht nicht immer. Aber du willst ja weniger, da sollte das passen. Preislich würde ich mir das überlegen. 41,90 Euro...

Alternativ kannst ja über ein anderes Ritzelpaket nachedenken. Warum nimmst du nicht ein shimanokompatibles 10fach-Pakt in 13-28?
Dann sparst du dir die beiden unnötigen Ritzel 11 und 12 und bekommst von MICHE gleichzeitig eine hübsch feine Abstufung: 13-14-15-16-17-19-21-23-25-28.
Und zahlst bei bike-components 34,95 Euro dafür.

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Opa Pit

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7

Dienstag, 17. September 2013, 13:33

Ritzelpaket 13-28

Hallo Grandsport,
vielen Dank für Deine Antwort. Was Du schreibst, klingt überzeugend. Meine Überlegungen gingen ursprünglich auch in diese Richtung. Mein Rad war ursprünglich mit 12-25 ausgestattet. Weil mir die Übersetzung 34/25 bei steileren und längeren
Anstiegen zu anstrengend war (ich wohne auf der Schwäb. Alb, da geht es für meine Verhältnisse manchmal ordentlich zur Sache [z.B. Lauterburger Steige: 2 km mit bis zu 14%]) ging ich zum Radhändler meines Vertrauens, um auf leichtere Übersetzungen umzurüsten. Er hat mir die Shimano-Kasette 105 CS-5700 mit 11-28 montiert. Eine andere Möglichkeit würde es nicht geben. Eigentlich blöd von den ShimanoLeuten, als Alternative zu 12-25 11-28 anzubieten. Mit 34/28 komme ich gerade noch solche Steigungen hoch. Wenn ich jetzt umrüste, kommt die Überlegung, ob ich dann nicht gleich ein Paket mit einem 32-er nehme. Geht so etwas?

Jetzt meine Frage: Wer ist MICHE und hat der eine passende Kasette?


Mit freundlichen Grüßen
Opa Pit

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liberator

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8

Dienstag, 17. September 2013, 16:10

Miche ist ein Hersteller.
32er könnte schief gehen, weil die Schaltwerke der Rennradgruppen meist nur bis 28 Zähne packen.
Bei 32 Zähnen hast Du ein vollständiges Gebiss, dafür bräuchtest Du ein Mountaintrekkingbikeschaltwerk, und so ein Pizzateller auf dem Rennrad sieht schon mau aus. Ich würde bei 28 bleiben und mich durchbeißen.
Serviervorschlag:
http://www.bikestore.cc/miche-zahnkranzk…o-p-157652.html

Casi2003

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9

Dienstag, 17. September 2013, 19:36

Zitat

32er könnte schief gehen, weil die Schaltwerke der Rennradgruppen meist nur bis 28 Zähne packen.


Nicht unbedingt. Die Sram Apex wird als Gegenstück zu Shimanos 3-fach mit der Kombination 50/34er Kurbel, und 11-32er Kassette angeboten. Shimano bietet bei der Tiagra die Möglichkeit 32 Zähne zu schlucken, und Shimanos 105 kann das auch, allerdings dann nur mit dem langen Schaltkäfig.
Die VSF bietet an deren Randonneur 50/34 mit ner 11/32er Kassette an, bzw. ist dort serienmäßig so verbaut.
Für ein freies und unabhängiges, und vor allem werbefreies 2radforum!!!! :thumbsup:

"Nicht jeder der ein Trikot anzieht und auf ein Fahrrad steigt ist automatisch gedopt." Gehört beim Braunschweiger Nachtrennen.

grandsport

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10

Mittwoch, 18. September 2013, 07:03

Bei bike-components sparste dann nochmal drei Euro.

Interessehalber trotz allem nochmals die Nachfrage:
Wenn du 34:28 fährst und sogar 34:32 in Erwägung ziehst, dann hast du doch vermutlich satte Steigungen zu bewältigen.
Geht's dann nicht andersherum auch entsprechend bergab, wo kleinere Ritzel dann eine hübsche Option wären?

Der Verzicht auf die ganz kleinen Ritzel geht ja meistens einher mit dem gleichzeitigen Verzicht auf ganz große Ritzel, weil: Wo keine Gefälle, da auch keine Steigungen. Du wappnest dich aber für Steigungen, nicht aber für Gefälle. Warum?

Opa Pit

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11

Mittwoch, 18. September 2013, 08:31

MICHE 13-28 oder 46-er statt 50-er KB?

Bei bike-components sparste dann nochmal drei Euro.

Interessehalber trotz allem nochmals die Nachfrage:
Wenn du 34:28 fährst und sogar 34:32 in Erwägung ziehst, dann hast du doch vermutlich satte Steigungen zu bewältigen.
Geht's dann nicht andersherum auch entsprechend bergab, wo kleinere Ritzel dann eine hübsche Option wären?

Der Verzicht auf die ganz kleinen Ritzel geht ja meistens einher mit dem gleichzeitigen Verzicht auf ganz große Ritzel, weil: Wo keine Gefälle, da auch keine Steigungen. Du wappnest dich aber für Steigungen, nicht aber für Gefälle. Warum
Ja, ich wappne mich eher für Steigungen, statt für Abfahrten. Das liegt mit an meiner altersbedingten Leistungsfähigkeit (nicht
umsonst nenne ich mich hier Opa Pit). Für einen Berg hoch brauche ich eine Übersetzung, mit der ich die Steigung schaffen kann. Den Berg runter spielt für mich die Übersetzung nicht die Rolle wie für Dich. Da lass ich es einfach laufen. Und wenn das Gefälle geringer wird, trete ich mit. Da komme ich mit 50/13 bei meiner Trittfrequenz auch auf 40 km/h und drüber. Das reicht mir. Das
12er nehme ich selten und das 11er eigentlich nie.
Das MICHE 13-28 würde meine Situation nur marginal verbessern. Wenn ich mit dem 50-er KB an Steigungen bis auf das vorletzte
Ritzel gehe, hätte ich mit 50/25 eine geringfügige Verbesserung gegenüber meiner jetzigen Übersetzung von 50/24. o.K., die Abstufung beim MICHE-Paket erscheint für mich besser.
Die Möglichkeit, so umzurüsten dass ich ich ein 32-er Ritzel hätte, habe ich verworfen. Dann müsste ich ja mein Schaltwerk umbauen lassen und das ist es mir nicht wert. Ich werde dann eben meine Touren so legen, dass ich nicht mehr machbaren Steigungen aus dem Weg gehe.
Als ich mein Problem hier im Forum publik machte, war noch bestes Radelwetter und Radeln stand bei meinen Freizeitaktivitäten ganz oben. Witterungsbedingt ist das nicht mehr so und es wird nicht mehr lange dauern, dass ich meinem RR eine Winterpause gönne. Dann habe ich Zeit über eine Problemlösung nachzudenken. Im Moment würde ich mich so entscheiden, dass ich mein 50-er KB durch ein 46-er ersetze. Dann könnte ich meinen Tretbereich mit dem großen KB von jetzt vielleicht 60% auf 70% ausdehnen und hätte weniger Schaltaufwand. Und das ist es eigentlich, was mich fuchst. Runter aufs kleine KB und bei den
Ritzeln gleichzeitig wieder 2-3mal gegenschalten.

Nun möchte ich mich bei Euch dafür bedanken :thumbup: , dass Ihr Euch in mein Problem hineingedacht habt und mich mit Ratschlägen versorgt habt. Ich werde gelegentlich berichten, was geworden ist.

Gruß
Opa Pit

grandsport

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12

Donnerstag, 19. September 2013, 11:09

46-34 und dazu 12-30.
Dann sollte sich das hübsch fahren lassen. Aber auch bei 11-28 bleibend ergibt sich Nettes.
Wenn du allerdings die Gänge wirklich konsequent der Reihe nach durchschalten willst, wie sie von der Entfaltung her gegeben sind, biste damit vorne am Dauerschalten.
Wie viele Ritzel kannst du mit einem Schaltvorgang schalten?

Opa Pit

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13

Freitag, 20. September 2013, 11:17

Wie viele Ritzel kannst du mit einem Schaltvorgang schalten?
Mit meiner Ultegra kann 2 Ritzel auf einmal hochschalten. Warum fragst Du das?

grandsport

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14

Freitag, 20. September 2013, 13:21

Ich frage, weil dir das viele Gegenschalten ja so auf den Sack geht.
Meine Campas machen 3 Ritzel in einem Schwung. Da reicht mir idR einmal Gegenschalten.

An meinem Shimano-Rad geht es mir ähnlich, da muss ich oft einmal mehr gegenschalten. Nervt mich nicht, aber Campa ist da einfacher angenehmer.

FraWie

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15

Freitag, 20. September 2013, 14:07

aber Campa ist da einfacher angenehmer

Stimmt, mit Ultra-Shift ist der Kettenblattwechsel bei einer Kompaktkurbel schnell geschehen. Wobei es mich bei Campa schon wieder ärgert, dass an dieser Stelle wieder eingespart wurde. Verfügen meine 3 Jahre alten 10-fach Centaur Ergos noch über Ultra-Shift, haben diese aktuell nur noch Power-Shift, Ultra-Shift bleibt den 11-fach ab Chorus (also nicht mal Athena) vorbehalten.

Ultra-Shift: gleichzeitig 3 Ritzel hochschalten, 5 Ritzel herunterschalten (hoch -> zum größeren Ritzel hin)
Power-Shift: gleichzeitig 3 Ritzel hochschalten, 1 Ritzel herunterschalten

grandsport

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16

Mittwoch, 25. September 2013, 09:56

Werde deshalb auch demnächst von PowerShift auf UltraShift wechseln.

Opa Pit

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17

Mittwoch, 2. Oktober 2013, 11:49

Meine liebe Seele hat jetzt ihre Ruhe

Ich will Euch noch berichten, was ich verändert habe, um die Schalterei auf ein erträgliches Maß zu reduzieren. Ich habe an der Technik was verändert und zwei Schalter im Kopf umgelegt.

Veränderung der Technik: Ich habe mir als großes Kettenblatt ein 46er (statt 50er) zugelegt. Leider gab es das nur im Set zusammen mit einem 36er. Ich habe beide montiert. Wenn ich jetzt vom großen auf das kleine schalte ist der Sprung erträglich. Wenn es steiler wird, passt es gleich, andernfalls muss ich hinten noch einmal gegenschalten. Meine größte Entfaltung bei 50/11 war vorher 9,54. Jetzt beträgt sie bei 46/11 zwar nur noch 8,76, was mich aber nicht stört. Ich bin bis jetzt mit meiner neuen Technik 500 km geradelt und habe das 11er kaum benutzt. Mit 36/28 habe eine Entfaltung von 2,70 m, gegenüber 2,55 m vorher [mit 34/28]. Das ist nicht die Welt und hat mich bisher nicht gestört. Und wenn ich mal wieder in den Bergen radle, kann ich immer noch das 34er montieren. Das geht leicht und ist in max. 10 Minuten erledigt.

1. umgelegter Schalter im Kopf: Ich gehe jetzt mit dem großen KB bergauf bis auf das zweitgrößte Ritzel und mit dem kleinen KB auf das zweitkleinste. Vorher habe ich 50/28 und 50/24 nie benutzt. Analog dazu benutz ich jetzt auch 36/12, was ich vorher auch nie gemacht habe. Dadurch muss ich vorne wesentlich weniger schalten.

2. umgelegter Schalter im Kopf: Ich bildete mir bisher ein, mit dem großen KB besser zu fahren. Wenn ich bisher über einen Hubbel drüber war, habe ich sofort wieder das große KB eingelegt. Beim nächsten Hubbel hieß das wieder vorne aufs kleine KB und hinten wieder gegenschalten. Wer die Alb kennt, weiß, dass dort Hubbel auf Hubbel folgen. Wenn ich jetzt mit dem kleinen KB über den Hubbel komme, lasse ich es drauf und gehe hinten Ritzel für Ritzel nach unten. Ich benutze dann das kleine KB auch in der Ebene, was ich vorher nie gemacht habe. Und so erreiche ich den nächsten Hubbel, ohne das große KB benutzt zu haben. Wenn ich das große KB eingelegt habe, fahre ich solange es erträglich bleibt. Und mit 46/24 packe ich schon noch 3-4% (wenn der Hubbel nicht zu lang ist). Ich würde mal sagen, dass ich gefühlsmäßig meinen Schaltaufwand vorne um etwa die Hälfte reduziert habe. Als Folge davon hat sich auch das lästige Gegenschalten hinten reduziert.

Fazit: Ich bin jetzt zufrieden.
Wermutstropfen: War nicht ganz billig. Aber das haben meine Kinder bezahlt (mit ihrem Erbe – nur dass sie das nicht wissen).

Opa Pit