Du bist nicht angemeldet.

Persönliche Box

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: 2radforum.de - Das Fahrrad-Forum für Radfahrer und Rad. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

grandsport

2radfahrer

Blog - Galerie
  • »grandsport« ist männlich
  • »grandsport« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Mössingen-Nord

  • Private Nachricht senden

1

Donnerstag, 27. Februar 2014, 08:40

Standlicht funktioniert nicht

Freunde der Fahrradelektronik,

ein Standlicht tut nicht. An einem Familienrad ist ein Toplight Flat Plus montiert.
Als Dynamo ist ein Shimano DH-3N20 im Einsatz, das Einstiegsmodell der Japaner.
Als Scheinwerfer tut mein alter Edelux dort jetzt seinen Dienst.

Und nun tut das STANDLICHT DES RÜCKLICHTS nicht mehr.
Ich habe es inzwischen ersetzt, weil es mir schon immer zu funzelig war, jetzt ist ein Toplight VIEW dran.
Deutlich besseres Licht - beim Fahren.
Auch hier tut das Standlicht nicht.

Was ich gemacht habe:
Ich habe den Scheinwerfer in beiden Kabel-Möglichkeiten an den Dynamo angeschlossen.
Gleiches habe ich mit dem Rücklicht gemacht. Nicht dass die Polung hier querschlägt.
Aber in allen vier Fällen, die man dadurch erzeugt, blieb das Standlicht des Rücklichts aus.

Das Standlicht des Edelux funktioniert in allen Fällen.
Das Fahrtlicht des Rücklichts funktioniert auch in alle Fällen.

Natürlich kann es auch an der Standlichtfunktion des Rücklichts selbst liegen, aber das halte ich nicht für wahrscheinlich, weil bei beiden Rücklichtern das Problem identisch auftritt.
Bleibt eigentlich nur der Scheinwerfer vorne als Fehlerquelle. Der hat allerdings vorher am anderen rad in kombination mit dem Toplight Line Plus klaglos seinen Dienst getan.
Habt ihr noch Ideen, woran es liegen könnte und was ich noch probieren könnte?

grandsport

maush

2radfahrer

Blog - Galerie
  • »maush« ist männlich

Wohnort: Ahrensburg

  • Private Nachricht senden

2

Donnerstag, 27. Februar 2014, 09:00

hast du das Rücklich mal direkt am Dynamo angeschlossen? Was passiert dann?

Draht_Esel

50% Bier, 50% Zitronenlimo

Blog - Galerie
  • »Draht_Esel« ist männlich

Wohnort: Hannover

  • Private Nachricht senden

3

Donnerstag, 27. Februar 2014, 09:15

Nach meinem dafürhalten muss es ein Defekt der Standlichtfunktion sein, auch wenn es unwahrscheinlich erscheint, daß es bei zwei Rücklichtern auftritt. Wenn hinten Strom ankommt (sonst würde es ja nicht leuchten) sind ja alle Voraussetzungen erfüllt. Und verpolen kann man (zumindest den, den ich neulich montiert habe) nicht.

Ich frage mal doof: du bist lange genug gefahren, damit sich der Kondensator - oder wtf auch immer die Standlichtfunktion speist - laden konnte? :rolleyes:

FraWie

2radfahrer

Blog - Galerie
  • »FraWie« ist männlich

Wohnort: südlich von Berlin

  • Private Nachricht senden

4

Donnerstag, 27. Februar 2014, 09:18

hast du das Rücklich mal direkt am Dynamo angeschlossen? Was passiert dann?

Mit Umgehung des Überspannungsschutz? Aber nur mit Vorsicht!

Wenn das normale Fahrlicht funktioniert, muss auch das Standlicht funktionieren (Edit: wie bereits der Drahtesel schrieb). Vielleicht ist ja dein alter Edelux ein Serienkiller für Standlichtkondensatoren (weil Überspannungsschutz defekt). Bleibt eigentlich nur, die Standlichtfunktion an einem anderen Rad zu testen. Wenn es da funktionieren sollte, bin ich raus.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »FraWie« (27. Februar 2014, 09:21)


grandsport

2radfahrer

Blog - Galerie
  • »grandsport« ist männlich
  • »grandsport« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Mössingen-Nord

  • Private Nachricht senden

5

Donnerstag, 27. Februar 2014, 09:20

Direkt an den Dynamo habe ich es noch nicht angeschlossen. Werde ich also mal machen.
Oder ich montiere es am anderen Rad, wo das LinePlus verlässlich seinen Standlicht-Dienst tut.

Lange genug gefahren bin ich wohl. Um die drei bis vier Minuten. Sollte reichen, denke ich.

Zitat von »FraWie«

Vielleicht ist ja dein alter Edelux ein Serienkiller für Standlichtkondensatoren (weil Überspannungsschutz defekt)

Könnte natürlich sein. Der Scheinwerfer war vor der Montage an diesem Rad allerdings bei Schmidt zur Durchsicht.

Ich werde also die beiden Scheinwerfer (Edelux II und Edelux) mit den jeweils anderen Rücklichtern kombinieren und schauen, was passiert.

Und bei Schmidt nachfragen, ob so ein defekt denkbar ist.

maush

2radfahrer

Blog - Galerie
  • »maush« ist männlich

Wohnort: Ahrensburg

  • Private Nachricht senden

6

Donnerstag, 27. Februar 2014, 09:32

Der hinweis auf den übergangenen Überspannungsschutz ist natürlich richtig. Ich meinte wirklich nur zum Testen...

Ich würde in der Tat immer die Komponenten tauschen bis es geht. Also in diesem Falle ist es ja so, wenn das Rücklicht-Standlicht noch funktioniert, kann es nur noch am Scheinwerfer liegen.

Draht_Esel

50% Bier, 50% Zitronenlimo

Blog - Galerie
  • »Draht_Esel« ist männlich

Wohnort: Hannover

  • Private Nachricht senden

7

Donnerstag, 27. Februar 2014, 09:43

Ich hatte neulich auch so ein unerklärliches Problem mit dem Elektronenfluss zur hinteren Laterne: beim Rad einer Bekannten funktionierte die Leuchte hinten nicht. Messung ergab: kein Strom kommt hinten an. Strom von der vorderen Lampe geht ab. Weil das Kabel teilweise durch den Rahmen geführt ist, auf gut Glück im Bereich der Kurbel getrennt und gemessen. Strom fließt bis da. Also ab dort neues Kabel bis hinteren Laterne verlegt. Gemessen. Strom fließt. Laterne angebracht. Laterne geht nicht. Laterne probeweise an anderem Rad angebracht. Laterne geht... ?(

Michelle Sanger

2radfahrerin

Blog - Galerie
  • »Michelle Sanger« ist weiblich

Wohnort: Müllrose

  • Private Nachricht senden

8

Donnerstag, 27. Februar 2014, 10:30

3-4 Minuten können reichen, aber ich würde mal eine anständige Runde drehen. Es muss ja einen Akku geben, der aufgeladen wird für das Standlicht. Das tut er ja nur, wenn zusätzliche Energie produziert wird, und das passiert beim langen Fahren...

Gruß Michelle
Geschäft ist wie Fahrrad fahren. Entweder du bleibst in Bewegung oder du fällst um.

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Boramaniac

maush

2radfahrer

Blog - Galerie
  • »maush« ist männlich

Wohnort: Ahrensburg

  • Private Nachricht senden

9

Donnerstag, 27. Februar 2014, 10:51

3-4 Minuten können reichen, aber ich würde mal eine anständige Runde drehen. Es muss ja einen Akku geben, der aufgeladen wird für das Standlicht.

Da ist ein Gold Cap doppelschicht Kondensator drinn. Nach meiner bescheidenen Erfahrung hat der ganz fix genügend Spannung aufgenommen, um die Standlichtfunktion zu testen...

grandsport

2radfahrer

Blog - Galerie
  • »grandsport« ist männlich
  • »grandsport« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Mössingen-Nord

  • Private Nachricht senden

10

Donnerstag, 27. Februar 2014, 11:03

So ist es. b+m antwortet bei den FAQs wörtlich:

"Der Kondensator ist bereits nach ca. 3 Minuten bei einer Fahrgeschwindigkeit von etwa 20 km/h voll geladen."

Das habe ich auch gemacht.

11

Donnerstag, 27. Februar 2014, 11:17

Hmm, sehr skuriler Fehler.
Schnickschnack, direkt am Dynamo etc... Wenn hinten das Fahrlicht funzt, sollte auch das Standlicht funzen. Die Standlichtfunktion hinten wird ja nicht durch den Dynamo oder das Frontlicht generiert.

Hast du das neue Rücklicht mal testweise an dein Rad angeschlossen? Vllt. ist das Standlicht beim neuen Licht ja auch defekt.
Na, wie fährt sich deine Rohloff? - Eine Rohloff fährt man nicht, die hat man...

grandsport

2radfahrer

Blog - Galerie
  • »grandsport« ist männlich
  • »grandsport« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Mössingen-Nord

  • Private Nachricht senden

12

Donnerstag, 27. Februar 2014, 12:06

Zitat von »Boramaniac«

Hast du das neue Rücklicht mal testweise an dein Rad angeschlossen? Vllt. ist das Standlicht beim neuen Licht ja auch defekt.

Ja, sehr skurril.
Nein, habe ich noch nicht. Wird mein nächster Test sein.

Salamander

Team 2radforum.de

Blog - Galerie
  • »Salamander« ist männlich

Wohnort: Tief im Westen

  • Private Nachricht senden

13

Donnerstag, 27. Februar 2014, 12:39

Tatsächlich sehr merkwürdig. Ich schätze, bei GS hat einfach Mr. Murphy zweimal zugeschlagen. Das nächste wäre, richtig @Bora, die Kandidaten an einem anderen Fahrrad zu testen. Wenn da am neuen Rücklicht das Standlicht auch nicht geht -> ab zum Händler damit.

Es gibt theoretisch noch andere Fehlermöglichkeiten, praktisch halte ich die aber für unwahrscheinlich weil das RL dann verfrickelt aufgebaut sein müsste. Mehr heute abend. Bis dahin: überprüf mal ob an allen Anschlüssen die Polung richig ist (Konvention: Masse ist die markierte Ader - hält sich aber nicht jeder dran). Richtet sich auch an den Drahtesel.
"Auf meinen Reisen habe ich überall auf der Welt gute Menschen kennengelernt. Und auch ein paar Arschgeigen. Das hat nichts mit Hautfarbe, Pass oder Religion zu tun." - Jürgen Schwandt, Ankerherz Verlag

grandsport

2radfahrer

Blog - Galerie
  • »grandsport« ist männlich
  • »grandsport« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Mössingen-Nord

  • Private Nachricht senden

14

Donnerstag, 27. Februar 2014, 12:43

Zitat von »Salamander«

Bis dahin: überprüf mal ob an allen Anschlüssen die Polung richig ist (Konvention: Masse ist die markierte Ader - hält sich aber nicht jeder dran). Richtet sich auch an den Drahtesel.

Wäre dem so, dann müsste sich ein Unterschied ergeben, wenn ich die beiden Kabel mal auf +/-, mal auf -/+ lege, wenn du verstehst. Darin besteht doch das Entscheidende bei der Polung, oder bin ich völlig auf dem Holzweg?
Das habe ich jedenfalls schon probiert. Mit dem o.g. Ergebnis. Alles duster.

maush

2radfahrer

Blog - Galerie
  • »maush« ist männlich

Wohnort: Ahrensburg

  • Private Nachricht senden

15

Donnerstag, 27. Februar 2014, 13:30

Der Nady liefert ja Wechselstrom. Es also erstmal egal, wierum die Kabel angeschlossen werden. Wenn der Rückstrahler einen Masseschluss auf Minus/Masse hat, dann könnte es höchstens sein, dass der Rückstrahler in einem Fall ganz dunkel bleibt. Auf das Standlicht kann es aber keinen Einfluss haben. Der Kondensator braucht natürlich Gleichstrom, desshalb hat der Rüchstrahler noch einen Gleichrichter.

Salamander

Team 2radforum.de

Blog - Galerie
  • »Salamander« ist männlich

Wohnort: Tief im Westen

  • Private Nachricht senden

16

Donnerstag, 27. Februar 2014, 13:33

Wäre dem so, dann müsste sich ein Unterschied ergeben, wenn ich die beiden Kabel mal auf +/-, mal auf -/+ lege, wenn du verstehst. Darin besteht doch das Entscheidende bei der Polung, oder bin ich völlig auf dem Holzweg?

Wenn alle Komponenten potentialfrei sind, wäre das egal. Potentialfrei bedeutet, daß nirgendwo eine leitende Verbindung zum Gehäuse besteht. Bei ältererer einadriger Fahrradbeleuchtung war das generell nicht der Fall, da hat man die Gehäuse bzw den Fahrradrahmen als Rückleiter benutzt. Egal wäre es auch, wenn bei zweiadriger Verkabelung nur genau ein Teil nicht potentialfrei ist. Nehmen wir mal den Dynamo, zB Shimano NDs sind nicht potentialfrei: dann ist bei Verpolung einer oder beider Lampen immer noch kein falscher Stromfluß möglich.

Wenn jetzt ein nicht potentialfreier Scheinwerfer verpolt angeschlossen wird, ist der Nabendynamo über die Gabel kurz geschlossen. Das macht dem nix, aber die Spannung bricht komplett ein und das Licht bleibt dunkel. Das gleiche beim beim Rücklicht. @Drahtesel, prüf mal am Montageständer oder Haken,ob Dein Rücklicht geht wenn Du das nicht am Rad angebaut anschließt, sondern freihändig hälst

In diesem Fall wird aber die Fehlersuche lustig bei einem Wackelkurzschluß, wenn der Strom sich durch eine dicke Rost- oder Lackschicht zwängen muß. Beim Test am Montageständer ist noch alles in Ordnung, beim Fahren kommt durch die Vibrtationen Kontakt zustande und man hat unerklärliche Lichtausfälle. Andere Möglichkeit: hochohmiger Kurzschluß, dann bricht die Spannung nicht ganz so stark ein und das Rücklicht kriegt noch etwa Strom zum Leuchten. Ein "normales" Standlicht sollte es dann auch noch tun, vielleicht mit verkürzter Leuchtdauer. Normal heißt, der Standlichtkondensator hängt am Brückengleichrichter der LED(s). Wenn man den Brückengleichrichter einspart, können hier so merkwürdige Effekte auftreten. So ein Pfusch würde mich aber bei B&M wundern.
"Auf meinen Reisen habe ich überall auf der Welt gute Menschen kennengelernt. Und auch ein paar Arschgeigen. Das hat nichts mit Hautfarbe, Pass oder Religion zu tun." - Jürgen Schwandt, Ankerherz Verlag

maush

2radfahrer

Blog - Galerie
  • »maush« ist männlich

Wohnort: Ahrensburg

  • Private Nachricht senden

17

Donnerstag, 27. Februar 2014, 13:36


Schnickschnack, direkt am Dynamo etc... Wenn hinten das Fahrlicht funzt, sollte auch das Standlicht funzen. .

Hallo Bora,
es wäre im Bereich meiner Vorstellungskraft (was nicht heißt, das es auch technisch möglich ist), dass sich die aufgenommene Spannung im Kondensator über einen anderen Weg als über die LED entlädt. Dieser andere Weg könnte z.B. über den vorderen Scheinwerfer führen. Daher mein Vorschlag. Alles nur theoretisch.

Draht_Esel

50% Bier, 50% Zitronenlimo

Blog - Galerie
  • »Draht_Esel« ist männlich

Wohnort: Hannover

  • Private Nachricht senden

18

Donnerstag, 27. Februar 2014, 14:21

@ Salamander: Ich will hier eigentlich nicht den Thread von Grandsport mit (noch nicht mal) meinen technischen Problemen zumüllen, sollte mehr eine Anekdote sein. Aber wenn ich dich mit meinen nur rudimentär vorhandenen Elektronikkenntnissen richtig verstanden habe, bezieht sich deine Lösungsansatz auf die altväterliche Fahrradstromführung mit Masse am Rahmen und nem einpoligen Kabel? Das betreffende Rad ist jedenfalls mit ND und 2-poligem Kabel ausgestattet. Wir haben mehrfach die Pole sowie an der Laterne als auch am Scheinwerfer getauscht, alles ohne Erfolg. Keine Ahnung, wahrscheinlich habe ich Elektros irgendwann mal so geärgert, daß er mich nun seinen Zorn spüren lies. Ich werde einfach demnächst mal eine fette Autobatterie auf seinem Altar opfern oder ihm zu Ehren die Nacht über das Licht brennen lassen :)

grandsport

2radfahrer

Blog - Galerie
  • »grandsport« ist männlich
  • »grandsport« ist der Autor dieses Themas

Wohnort: Mössingen-Nord

  • Private Nachricht senden

19

Donnerstag, 27. Februar 2014, 17:41

Draht_Esel, mach dir keinen Kopf ums Kapern eines Threads. Ich habe hier schon gute Tipps bekommen und teste erst einmal.
Vermutlich läuft's auf Einschicken bei b+m raus.

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Draht_Esel

Salamander

Team 2radforum.de

Blog - Galerie
  • »Salamander« ist männlich

Wohnort: Tief im Westen

  • Private Nachricht senden

20

Donnerstag, 27. Februar 2014, 21:08

Ich will hier eigentlich nicht den Thread von Grandsport mit (noch nicht mal) meinen technischen Problemen zumüllen, sollte mehr eine Anekdote sein.

Ist ja noch nah am Thema und passt sogar sehr gut. Das sieht mir bei Dir nach einem Fehler aus, der sich wahrscheinlich leicht finden lässt wenn man systematisch vorgeht. Erst wenn man alle standardmäßigen Punkte abgehakt und keine Lösung gefunden hat, kann man von einer Anekdote sprechen. Oder vom Kupferwurm, was früher, lange vor der Zeit von Diagnosesteckern, ein fester Begriff bei Autoschraubern war. Ich meine, es gab sogar ein Buch mit diesem Titel. War wohl meistens eine Ausrede, wenn der Schraubär zu faul für eine planmäßige Fehlersuche war. Sooo schwer sind die Grundlagen ja nicht, wenn man es einmal gelernt oder gezeigt bekommen hat.

Aber wenn ich dich mit meinen nur rudimentär vorhandenen Elektronikkenntnissen richtig verstanden habe, bezieht sich deine Lösungsansatz auf die altväterliche Fahrradstromführung mit Masse am Rahmen und nem einpoligen Kabel?

Nein, das hatte ich nur zur Verdeutlichung den potentialfreien Komponenten bei zweipoliger Verkabelung gegenüber gestellt. "Massefrei" wäre hier wohl verständlicher gewesen.


Das betreffende Rad ist jedenfalls mit ND und 2-poligem Kabel ausgestattet. Wir haben mehrfach die Pole sowie an der Laterne als auch am Scheinwerfer getauscht, alles ohne Erfolg.

Die Lösung wird sich bei den unterstrichenen Passagen finden:

Zitat

Ich hatte neulich auch so ein unerklärliches Problem mit dem Elektronenfluss zur hinteren Laterne: beim Rad einer Bekannten funktionierte die Leuchte hinten nicht. Messung ergab: kein Strom kommt hinten an. Strom von der vorderen Lampe geht ab. Weil das Kabel teilweise durch den Rahmen geführt ist, auf gut Glück im Bereich der Kurbel getrennt und gemessen. Strom fließt bis da. Also ab dort neues Kabel bis hinteren Laterne verlegt. Gemessen. Strom fließt. Laterne
angebracht. Laterne geht nicht. Laterne probeweise an anderem Rad angebracht. Laterne geht... ?(
Ein Klassiker, die Verwechslung von Strom und Spannung... Ich nehme an, Du hast mit einem Multimeter gemessen, und zwar die Spannung. Auch wenn Spannung anliegt, fließt noch lange kein Strom, jedenfalls keiner der für die Lampe reicht. Nämlich dann nicht, wenn da ein hoher Widerstand vor sitzt: Kabelbruch oder korrodierte Kontakte. Stichwort belasteter Spannungsteiler. Die meiste Spannung fällt am Vorwiderstand ab, der Nennstrom wird auch nicht erreicht -> die Lampe bleibt dunkel. Ein Spannungsmesser ist sehr hochohmig zieht so gut wie keinen Strom, kaum Spannungsabfall -> Spannung ist (scheinbar) da.

Alte Elektrikerweißheit: wer misst, misst Mist :D
"Auf meinen Reisen habe ich überall auf der Welt gute Menschen kennengelernt. Und auch ein paar Arschgeigen. Das hat nichts mit Hautfarbe, Pass oder Religion zu tun." - Jürgen Schwandt, Ankerherz Verlag

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Salamander« (27. Februar 2014, 21:12)


Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Draht_Esel