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grandsport

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1

Mittwoch, 19. März 2014, 12:05

Kettenblattwechsel 44 auf 48: Umwerfer-Probleme?

Hi Schrauberfreunde!

Ich habe ein MTB da, das verändert werden soll. Der Besitzer wäre mit dem Rad gerne zügiger unterwegs. Momentan ist eine klassische MTB-Kurbel mit 44-23-22 drauf.
Ein Möglichkeit wäre, das große Blatt durch ein 48er zu ersetzen. Lochkreis ist identisch, soweit müsste das passen.
Eine neue Kurbel (LX, 9fach) ist preislich nicht drin.

Ggf. wird auch noch die Kassette gewechselt, auf Verschleißwegen ist sie schon. Da der Besitzer die "kleinen Gänge" ohnehin nicht fährt, könnte man statt 11-34 auf 11-28 umrüsten. Die alte Kette wäre von der Länge her dann passend - müsste aber sowieso auch ersetzt werden. Würde ich dem Besitzer auch raten.

Aber macht der Umwerfer das mit?
Ich weiß, dass Shimano Kapazitäten angibt, aber ich weiß auch, dass die nicht unbedingt zutreffen. Mein Tiagra-Umwerfer sollte auch nicht mehr als die 50-39-30 packen, die die dazugehörige Kurbel bietet. Aber der Umbau auf 26-39-50 hat den Umwerfer nicht im Ansatz gejuckt. Dennoch: Das waren nur 13 Zähne beim großen Sprung, im vorliegenden Fall wären es 16. Das könnte dann doch richtig viel werden. Zwar gibt Shimano an, dass der Umwerfer die Kette auf 48 Zähne schieben kann, die Japaner meinen aber auch, dass die Kapazität mit 22 Zähnen erschöpft ist. Das ist sie ziemlich sicher nicht, aber wie weit reicht sie tatsächlich?

Habt ihr Erfahrungen damit?

Freue mich auf Antworten, Tipps und Ratschläge,
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liberator

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2

Mittwoch, 19. März 2014, 12:52

Vor einiger Zeit habe ich am Mountainbike mal eine, ich meine, 44er Kurbel gegen eine 48er getauscht und das hatte ziemlich gut geklappt, soweit ich mich erinnere , mußte ich nur den Umwerfer ein wenig nach oben verschieben, der kleinste Kranz ging aber noch... ist schon über fünf Jahre her... aber funktioniert hat es...

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3

Mittwoch, 19. März 2014, 14:01

Ja, dass das funktioniert, wusste ich. Da ändert sich ja auch nicht die erforderliche Kapzität (44-22=48-26). Auch die Schaltsprünge ändern sich nicht: 26 -> 36 = 10, 36 -> 48 = 12 bringt bei MTB-Abstufung ja identische Ergebnisse.

Ich wüsste gerne, ob der Umwerfer bei 22-32-48
a) die Gesamtkapazität dafür hat,
b) den Schritt 32 -> 48 = 16 Zähne packt.

liberator

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4

Mittwoch, 19. März 2014, 15:39

Wird die Gesamtkapazität nicht durch den Zwischensteg zwischen den beiden Blätter des Umwerfers begrenzt? Wenn der so weit unten liegt, dass die Kette vom kleinen Blatt nicht drauf aufliegt, müsste es ja passen. Also müsste man ermitteln, wieviel der Umwerfer höher muß, wenn ein 48er Kettenblatt montiert wird und schauen, ob es noch passt. Also Abstand zwischen Oberkante des kleinen Blattes und Oberkante des 48er ermitteln und den maximalen Bewegunsraum des Umwerfers ausmessen, also von da, wo die Kette auf dem unteren Kettenblatt auf dem unteren Steg des Umwerfers kratzt bis dahin, wo die Kette auf dem oberen Kettenblatt an der oberen Kante des Umwerfers schleift. Das müsste ja noch montiert am Fahrrad am besten gehen. Die Höhe der Kette müsste man vernachlässigen können, ist ja für alle Kettenblätter gleich.
Der Schritt von 32 auf 48 dürfte schwierig sein, beim Rennrad klappt 39 auf 53, also 14 Zähne eigentlich ganz gut, noch zwei mehr wären den Versuch vieleicht wert. Wie läuft das, wenn man beim Schalten direkt von kleinsten aufs größte Blatt springt, da wird das mittlere ja auch übersprungen? Wäre ein Arguement pro.

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5

Donnerstag, 20. März 2014, 07:30

Danke für die Hinweise!
Bei den MTBlern habe ich inzwischen was gefunden, wonach sich die Kombi fahren lässt. Da das 48er-Blatt allerdings ein Trekkingblatt für eine Trekkingkurbel ist, das aber auf eine MTB-Kurbel soll, macht der Pin Stress, der die Kette daran hindern soll, zwischen Kurbelarm und Kettenblatt zu fallen. Ist bei Trekking länger, muss man wohl abschleifen. Aber das ist es dann schon.
Hoffentlich stimmt's.

Die Einstellung des Umwerfers bedarf wohl einiger Präzision und Geduld. Aber daran soll's nicht scheitern, das kenne ich von meinem eigenen Umbau vom 30er-Blatt auf 26.

FraWie

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Donnerstag, 20. März 2014, 07:55

Aber warum das Ganze? Eine Übersetzung von 44/11 sollte doch wohl zum zügigen Fahren reichen. Konntest du den Besitzer nicht überzeugen?

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7

Donnerstag, 20. März 2014, 09:29

Berechtigte Frage, FraWie. Nein, konnte ich nicht. Wobei natürlich auch die Frage ist, was er will, bzw. was man so unter "zügigem Fahren" versteht.
Ich habe ihm gesagt, dass er bei identischer TF auf etwa 10% Tempoerhöhung kommt. Bei TF 70 (er kurbelt nicht schnell) werden so aus max. 38 dann 42 km/h.
Gefühlt ist das natürlich was wert, denn einmal fährst du unter 40, einmal über 40. Das merkt man sich ja gerne und es motiviert gelegentlich.

Ich werde ihm demnächst nochmal erläutern, dass seine 48:11 mit 57er-Reifen eine größere Entfaltung hat als meine 50:12 am Renner mit 23er-Reifen - und dass ich auch locker meine 60+ fahre. Der TF sei es gedankt.
Ich werde ihm auf jeden Fall nahelegen, an der TF zu arbeiten, aber wir kennen vermutlich alles das motivierende Gefühl, mit etwas Neuem und auch rechnerisch nachweislich "schnelleren" Material auf die Piste zu gehen.
Es kommen in diesem Fall weitere Veränderungen hinzu. Ritzelpaket und Kette, Schaltzüge neu, Straßenreifen. In der Summe dürfte es seinen Wünschen damit deutlich näher kommen und er wird wohl dann mehr fahren. Bei einer solchen "Rundumerneuerung" sollte es tatsächlich nachher besser "flutschen".
Und wenn es das bewirkt? Dann ist es gut, finde ich. Die Kosten halten sich zudem deutlich bin Grenzen.

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