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Ronin01

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1

Donnerstag, 24. April 2014, 20:48

neues Tretlager

Das Tretlager am Rad meiner lebensgefährtin knackt bei belastung stark, nun muss ersatz her nur welches und vor allem was brauche ich zum wechseln. Danke im vorraus für die antworten.
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  • 20140424_201511.jpg
Gruß Nico

Gerry

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2

Donnerstag, 24. April 2014, 21:06

Du brauchst einen Kurbelabzieher, eine 13er Nuss und einen kleinen Schlitzschraubendreher, um die Kurbeln runterzubekommen.

Da das Lager eh hinüber ist, würde ich die Konterringe mit einer Wasserpumpenzange lösen, das spart weiteres Spezialwerkzeug.

Ein neues Lager könnte z.B. dieses werden. Vorher bitte die Achslänge und Tretlagerschale vermessen!

Zum festschrauben benötigst du dann dieses Werkzeug
Grüsse,
Gerry

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Gerry« (24. April 2014, 21:09)


EmilS

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3

Donnerstag, 24. April 2014, 21:37

Ich hab mich auch mal an so einem alten Lager versucht. Die rechte Lagerschale hab ich nicht abbekommen, die war dermaßen festgegammelt.
Wenn ich mich recht erinnere braucht man einen 42er Maulschlüssel. Mit einem verstellbarem Engländer und viel WD40 war dem nicht beizukommen.

Letztendlich habe ich dann das Lager neu gefettet und eingestellt, dann lief es schon mal besser als vorher. Ich hab dann dem Kollegen empfohlen das in einem Fachgeschäft reparieren zu lassen. Aber ich glaub der fährt heute noch mit dem alten Lager.

Einem anderen Kollegen hatte ich gefragt, ob er so einen Spezialschlüssel für die rechte Lagerschale hat: Ja, aber der sei so verbogen bei einem vergeblichen Versuch eine rechte Lagerschale abzubekommen.

Mit den ganzen Werkzeugen, die Du brauchst ist es wahrscheinlich günstiger das machen zu lassen.

Salamander

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4

Donnerstag, 24. April 2014, 22:08

Für die Kurbelbefestigungsschrauben braucht man eine 14er Nuss, seltener mal eine 15er.

Und, AUA, mit einer Wasserpumpenzange mißhandelt man ein Lager nur beim Dorfschmied in der inneren Mongolei. Oder wenn man wirklich sicher ist, daß das Lager hin ist. Dann braucht man aber immer noch das richtige Werkzeug für die Schalen. Da kann es günstiger sein, die vom Freundlichen lösen zu lassen. Neu dann ein Patronenlager, da braucht man nur ein Werkzeug. Bei einem knackenden Tretlager wird man aber erstmal den Sitz der Kurbeln überprüfen (auch der Pedale!), dann den Sitz der rechten Schale und neu fetten und einstellen.
"Auf meinen Reisen habe ich überall auf der Welt gute Menschen kennengelernt. Und auch ein paar Arschgeigen. Das hat nichts mit Hautfarbe, Pass oder Religion zu tun." - Jürgen Schwandt, Ankerherz Verlag

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Tourenradler

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5

Freitag, 25. April 2014, 08:55

... nicht vergessen!
Ein Tretlager wird auf beiden Seiten in Fahrtrichtung (also so, wie die Kurbel getreten wird) abgedreht!
Bei einem alten Alu-Rahmen ist zum Lösen meist sehr viel Kraft nötig, da das Alu und die Stahl-Schalen des Lagers eine gemeinsame Korrosionsschicht bilden.
Mit einem Engländer oder einer Wapu-Zange wird man da eher nichts. Ich rate DRINGEND zu passendem Werkzeug.

Selbst dann wird es schwer - ich habe mir extra einen Lagerschlüssel mit 1/2-Zollanschluss und Verlängerung zugelegt, und mit einer SChraubzwinge gesichert. Selbst da ging es einfach über meine Kräfte, so dass ich das Tretlager letztendlich in einer Fahradwerkstatt für 10 Euro habe lösen lassen.
»Tourenradler« hat folgendes Bild angehängt:
  • IMG_0168ff klein.jpg
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Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Tourenradler« (25. April 2014, 09:12) aus folgendem Grund: Bild eingefügt - wenn es denn gelingt...


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6

Freitag, 25. April 2014, 10:35

Bist du denn sicher, dass das Tretlager für die Geräuschkulisse verantwortlich ist? Knackgeräusche am Fahrrad spielen einem leider des öfteren einen Streich. Ich hätte auch mal Stein und Bein drauf geschworen, dass es das Tretlager ist: Aber am Ende war ein defektes Lager in einem Pedal der Übeltäter.

EmilS

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7

Freitag, 25. April 2014, 21:47

Ein Tretlager wird auf beiden Seiten in Fahrtrichtung (also so, wie die Kurbel getreten wird) abgedreht!

Meistens stimmt das! Die Italiener sahen das aber anders. Da gab es beidseitig Rechstgewinde.
Bei meinem dt. Albuch Kotter Stahlrenner (Mi. 90er) habe ich nicht schlecht gestaunt, als ich das Tretlager nicht auf Anhieb rausbekommen habe, trotz Vielzahnaufnahme. Dann mal anders herum gedreht und es ging problemlos.
Indiz für das Italienische Gewinde ist die Gehäusebreite des Tretlagers: 70mm
BSA hat 68 oder 73 mm

Ich habe bisher 4-5 Tretlager mit dieser Vielzahnaufnahme in den Fingern gehabt. Das ging i.d.R problemloser, als dieses Konustretlager, wie der TE eines hat.

Mit einem Engländer oder einer Wapu-Zange wird man da eher nichts. Ich rate DRINGEND zu passendem Werkzeug.

Das Problem ist, bei der Konstruktion auf deinem Bild hast du schon ein Lager mit dieser Vielzahnaufnahme. Durch die Anzahl der Zähne und mit Deinem Schraubzwingentrick hat man eine sehr direkte Kraftübertragung.

Der TE hat wahrscheinlich eher sowas an der rechten Lagerschale: http://fstatic1.rennrad-news.de/img/phot…/DSCF0022.JPG?0
Wahrscheinlich sieht es auch noch so aus: http://www.tomsbikecorner.de/fahrrad-tip…t-montieren.jpg

Das sind 2 parallele Flächen, da wird der geneigte Hobbyschrauber versuchen mit einem Maulschlüssel dranzugehen. Wenn der größte 32er nicht passt, dann eben der variable Enländer. Die Schlüssel aus diversen Koffern, sind da auch nicht besser.
Die linke Lagerschale steht etwas über dem Rahmen drüber und ließ sich übrigens sehr einfach mit einer WaPu-Zange lösen. Normalerweise wird man versuchen das Lager tot oder lebendig rauszubekommen und dann durch ein Patronenlager mit Vielzahnaufnahme zu ersetzen. Ich hab da auch schon mal was von Schraubstock gelesen.

Die Frage ist mit welchem Werkzeug kommt man so einer Lagerschale besser bei?

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8

Freitag, 25. April 2014, 23:32

Nabend EmilS

... wieder was dazu gelernt - Ich gebe gern zu, dass mir so ein Lager noch nie untergekommen ist.
Spontan würde ich da wohl auch zu einem Engländer greifen :-)
Skeptisch bin ich allerdings wegen des doch recht hohen Drehmomentes, der im allgemeinen nötig ist, um so eine alte Lagerschale zu lösen - d.h. ich weiß nicht ob der Hebel, den ein Engländer bietet, ausreicht, und ob man ihn (via Schraubzwinge, oder wie auch immer) vernünftig sichern kann....

Lieben Dank für die Fotos!
Torsten
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Salamander

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9

Samstag, 26. April 2014, 09:36

BOAH, neee, was haben Euch die Räder getan daß Ihr die mit Engländer und Wasserpumpenzange mißhandelt ?( Ein Tip fehlt hier noch: wenn man keinen Stirnlochschlüssel hat, die linke Schale mit Hammer und Schraubendreher rausprügeln

Sowas macht man nur als Notreparatur in der Pampa, wenn das Lager definitiv in die Tonne soll, oder wenn einem alles egal ist :crazy: Mit einer Wapuzange vermackt man sich leicht den Rahmen. Engländer ist für bei hohen Kräften ungeeignet, der weitet sich auf und vermatscht die Schlüsselaufnahme.

Und wer seinem Rad was gutes tun will, bitte nicht diese Köfferchen für 40 Euro kaufen. Diese "Spezialwerkzeuge" aus Stanzblech geben bei solchen Rädern ihren Geist auf.
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EmilS

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10

Samstag, 26. April 2014, 11:02

was haben Euch die Räder getan daß Ihr die mit Engländer und Wasserpumpenzange mißhandelt

Wenn man ein altes Rad vor der Schrottpresse retten möchte, damit es noch das Gnadenbrot als Bahnhofsfahrrad verdienen kann, dann versuch ich das eben, ohne ein Werkzeug zu kaufen, das mehr kostet als das Fahrrad wert ist.

Das war ja ausdrücklich keine Erfolgsstory. Als ich im Bekanntenkreis nach so einem Schlüssel für die Lagerschale gefragt habe, kamen die alle mit diesen Stanzteilen. Da hab ich dankend abgelehnt, weil ich kein geliehenes Werkzeug kaputt machen wollte.

Also Kinder nicht nachmachen! Und immer die Gewinde schön fetten.

Salamander

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11

Samstag, 26. April 2014, 11:42

Wenn man ein altes Rad vor der Schrottpresse retten möchte, damit es noch das Gnadenbrot als Bahnhofsfahrrad verdienen kann, dann versuch ich das eben, ohne ein Werkzeug zu kaufen, das mehr kostet als das Fahrrad wert ist.

In dem Fall ist das latürnich on Ordnung, mach ich ja auch nicht anders. Sollte man aber auch dazu schreiben, weil es immer so Spezialisten gibt die das lesen und dann noch gutes Material verhunzen.
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Ronin01

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12

Samstag, 26. April 2014, 21:21

Erstmal danke für die zahlreichen Antworten. Ich kann die kurbelarme quer zum Rahmen hin und her wackeln, daher denke ich das es das tretlager ist. Ich würde ja versuchen es nachzuziehen wenn ich wüsste wie. Will ja nix zerstören an dem Rad da es einen hohen emotionalen Wert hat. Ansonsten bringe ich es wohl doch lieber zum freundlichen.
Gruß Nico

meusux

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13

Samstag, 26. April 2014, 22:36

Sorry falscher Thread

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14

Mittwoch, 30. April 2014, 13:45

So ich war gestern hier beim "freundlichen". Der nimmt doch glatt 50€nur fürs wechseln. Das ist mir definitiv zu viel, also Werkzeug bestellen und selbst ran. Es gab doch mal so schöne Videos mit Anleitung, weiß noch jemand wie die hießen ? Ich hab nur irgendwas mit Sprock im Hinterkopf.
Gruß Nico

Gerry

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15

Mittwoch, 30. April 2014, 13:49

Ich hab nur irgendwas mit Sprock im Hinterkopf.

Gar nichtmal so falsch :P

Voilà:
http://www.fahrrad-workshop-sprockhoevel.de/
Grüsse,
Gerry

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Salamander

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16

Mittwoch, 30. April 2014, 13:51

hövel
:D

Edit sagt, Gerry war schneller
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Tourenradler

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17

Mittwoch, 30. April 2014, 14:20

So ich war gestern hier beim "freundlichen". Der nimmt doch glatt 50€nur fürs wechseln

... das bestätigt wieder meine Vorurteile über Fahrradhändler: ev. mal einen anderen Händler fragen, und vorher selbst die Kurbeln abziehen?

Das Rausdrehen kann wirklich sehr harte Arbeit sein. Es besteht nicht unerheblicher Verletzungsgefahr wenn man mit dem Schlüssel abrutscht (...deshalb ziehe ich lieber an der Verlängerung, statt zu drücken). Deswegen: Unbedingt passendes Werkzeug nehmen, und wie bei mir auf dem Foto gezeigt, sichern!

PS: Das Sproeckhövel-Video ist da leider nicht sonderlich informativ. u.a. auch deswegen, da es sich auf Patronenlager bezieht.
Mein Blog: Tourenrader

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Tourenradler« (30. April 2014, 14:25)


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18

Mittwoch, 30. April 2014, 16:11

Der nächste Händler, der vertrauenswürdig erscheint wäre 70 km entfernt. Jetzt hab ich es satt, ich werde eure Tipps befolgen und falls gar nix mehr geht, gibts hier so eine kunstschmiede. Dann lass ich das Teil rausbrennen. :cursing:
Gruß Nico

Draht_Esel

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19

Montag, 16. Juni 2014, 13:49

Um diesen alten Thread mal aufzuwärmen:

Hatte am Wochenende auch mit einem renitentem Innenlager zu tun. Hebel des Schlüssels lang genug um genug Kraft aufzuwenden, nur: die Spezialnuss rutschte immer wieder aus der Aufnahme am Lager raus. Schraubzwinge zum Fixieren leider nicht vorhanden.

Kurz vor dem Aufgeben kam uns die rettende Idee: mittels eines Gewindebolzens (ich denke, Größe M10), den ich noch rumliegen hatte, wurde die Nuss einfach am Vierkant des Innenlagers verschraubt, also dort, wo die Befestigungsschraube für die Kurbel ihren Platz hat. Zu beachten ist dabei allerdings, dass es sich dabei leider nicht um ein Standard-Metrisches Gewinde handelt und man deshalb 1stens eine metrische Schraube nur ein paar Gänge dort reingewürgt bekommt. Und 2tens man mit großer Wahrscheinlichkeit das Gewinde dadurch zerstört - sowohl an dem Bolzen als auch im Vierkant des Innenlagers. Da aber meist das Innenlager sowieso nur ausgebaut wird um anschließend in die Tonne zu wandern ist das zu verschmerzen. Auf jeden Fall hielt die Nuss dadurch exakt die Position, selbst als die 120kg Lebendgewicht meines Kumpels auf sie losgelassen wurden - mission accomplished!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Draht_Esel« (16. Juni 2014, 15:37)


Salamander

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20

Montag, 16. Juni 2014, 19:11

Zu beachten ist dabei allerdings, dass es sich dabei leider nicht um ein Standard-Metrisches Gewinde handelt und...


M 10 x 1, um genau zu sein. Eine Achse mit diesem Gewinde findet sich in jeder gut sortierten Grabbelkiste. Nicht mit zölligem FG 9,5, oder FG 10,3 verwchseln.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Salamander« (17. Juni 2014, 22:26)


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