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1

Freitag, 8. August 2014, 17:27

Zustand der Kurbel + In welchen Gängen darf ich fahren?

Hallo zusammen,

wollte mal wissen wie Ihr den Kurbelzustand bewerten würdet?
Das ist immer ein Mist mit den Bildern bis das mal klappt von Forum zu Forum verschieden. Deshalb als Anhang.

Leider war mir beim Kauf des Fahrrads nicht bewusst was die Kurbelgröße und die Ritzelgröße mit der Geschwindigkeit zu tun haben. Ich glaube Übersetzung ist das Stichwort. Die Kurbel hat 42,32,22 Zähne.
Soll bedeuten wenn ich im 2. Kettenblatt fahre ist mir der Wiederstand zu gering da ich nur einen Schraubkranz mit 14-28 Zähnen habe. Um das Problem zu beheben muss ich halt im 3. Kettenblatt fahren. Nicht weiter schlimm, nur würde mich interessieren ob das auch ok ist so? Es gbit ja bestimmte Gangkonstallationen die man nicht fahren soll weil man dort was beschädigt. Meist fahre ich 3. Blatt und unteren zwei Ritzel.



Danke

Gruß

Stefan
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  • 20120101_010553.jpg
  • 20120101_010633.jpg
  • 20120101_010656.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »willswissen2014« (8. August 2014, 17:44)


Hausdrache

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2

Freitag, 8. August 2014, 17:35

Hmm.. wie schnell trittst du? Und wie schnell bist du in den Gängen unterwegs?
welche Bezahnung hat denn die Kurbel?
Ich bin beim mittleren Kettenblatt (36er) und 5. Ritzel (18er) bei etwa 24/25 km/h, habe damit also noch gut Luft nach oben.

Bild seh ich hier am Handy keins...

Edit sagt: die Gangkombi Groß/klein ist so in Ordnung. Über Kreuz ist nicht so hübsch
Hab vergessen was ich wollte... ?(

Hausdrache

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3

Freitag, 8. August 2014, 18:44

Du solltest in der Kombi wenn ich mich recht erinnere bei deinen beiden Gängen zwischen 30 und 35km/h liegen. Ist doch recht ordentlich...
Hab vergessen was ich wollte... ?(

thomaspan

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4

Freitag, 8. August 2014, 19:40

wollte mal wissen wie Ihr den Kurbelzustand bewerten würdet?


Die Kurbel ist am Ende ihrer Lebensdauer, am deutlichsten sichtbar am großen Kettenblatt. Wie der Rest des Antriebs (Kranz, Kette) aussieht, möchte ich mir bei den Bildern der Kurbel gar nicht vorstellen.

Vorschlag: Tausch die Kurbel (Kettenblätter sind nicht verschraubt) + wahrscheinlich auch den Rest des Antriebs aus, so es sich wirtschaftlich überhaupt lohnt. Du wirst dann so bei knapp 60.- EUR Materialkosten sein.
Ich bete 10 Campa-Kränze und gelobe Besserung ...

5

Freitag, 8. August 2014, 22:17

@ thomaspan,

also da täuscht Du Dich in diesem Fall. Die Kette habe ich neu draufgemacht und auch einen neuen Schraubkranz März diesen Jahres. Gefahren bin ich nicht viel damit. Ich dachte die Kurbel geht schon noch. Der Besitzer des Fahrradladens bzw ist eher ein Reparaturshop hat gesagt auf die Frage ob ich die noch fahren kann wiso denn nicht so spitz sind die doch noch nicht. Dann wird das wohl das nächste Teil sein.
Eine Acera oder evt. drunter wirds wohl tun oder für die Stadt?

Gruß

Stefan

thomaspan

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6

Freitag, 8. August 2014, 22:49

Die Kurbel zeigt am großen Kettenblatt, das du ja am meisten fährst, deutlich sichtbare Haifischzähne. Damit ruinierst du dir schnell die Kette, mit verschlissener Kette ruinierst du dir ganz schnell den Kranz.

Daher gilt ja auch: Entweder den ganzen Antrieb runterfahren, bis nix mehr geht, oder Kettenlängung ab + an messen, rechtzeitg die Kette wechseln, alle 3 - 4 Ketten die Ritzel wechseln + ganz selten - nach Sichtprüfung - die Kettenblätter bzw Kurbel.

---

Nimm dir eine Kurbel, wo sich die Kettenblätter (geschraubt) einzeln wechseln lassen. Und wenn dir die Übersetzung zu gering ist, nimm ruhig 44-32-22 oder 48-36-26, wenns passt.
Ich bete 10 Campa-Kränze und gelobe Besserung ...

EmilS

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7

Freitag, 8. August 2014, 22:52

Einfach Groß-Groß und Klein-Klein vermeiden. Je größer die Verschränkung der Kette, desto größer der Verschleiß.
Viel schlimmer ist der Verschleiß des Antriebs jedoch, wenn man die Kette im eigenen Modder ersaufen lässt. Bei meiner 8-Fach nehme ich keine Rücksicht auf den Schräglauf, nur die ganz extremen Kombinationen lasse ich, allein schon aus akkustischen Gründen. Alle 3000 km eine neue Kette ist auch nicht unbedingt dekadent.

thomaspan

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8

Freitag, 8. August 2014, 23:03

Vor allem, da eine gute 8fach Kette um die oder gute 10 EUR kostet.
Ich bete 10 Campa-Kränze und gelobe Besserung ...

cracker

2radfahrer(in)

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9

Samstag, 9. August 2014, 09:01

Warum macht man sich eigentlich (angeblich) mit einem verschlissenen Kettenblatt die neue Kette kaputt? Oder anders gesagt, ich glaube das nicht. Nach meiner Meinung kann man ein Kettenblatt unbedenklich mit einer neuen Kette fahren, wenn sie noch nicht durchrutscht. Ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren, wenn jemand eine Erklärung oder einen Link hat.
Der umgekehrte Fall leuchtet mir ein, eine verschlissene Kette macht neue Ritzel schnell kaputt. (Das habe ich aber noch nicht probiert.)

Grüße

Draht_Esel

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10

Samstag, 9. August 2014, 14:27

Vollkommen ok, wenn du auf dem größten Blatt fährst. Einfach folgendes merken: Das Größte ist für die Ebene, das Mittlere für den Berg. Und das Kleinste ist lediglich ein stahlgewordenes Marketing-Instrument des Fahrradherstellers - damit er dir das Rad als "mit 24-Gangschaltung" anpreisen durfte. Oder hättest du es mit nur 16 Gängen gekauft? :rolleyes:

11

Dienstag, 12. August 2014, 11:35

Vollkommen ok, wenn du auf dem größten Blatt fährst. Einfach folgendes merken: Das Größte ist für die Ebene, das Mittlere für den Berg. Und das Kleinste ist lediglich ein stahlgewordenes Marketing-Instrument des Fahrradherstellers - damit er dir das Rad als "mit 24-Gangschaltung" anpreisen durfte. Oder hättest du es mit nur 16 Gängen gekauft? :rolleyes:

Naja, darüber lässt sich trefflich diskutieren. Wir waren im Juli in Wales radfahren. Da habe ich das große Kettenblatt garnicht gebraucht, dafür aber das kleine regelmäßig, alldieweil es mit schöner Regelmäßigkeit mit 20% bergauf ging.
Grüße
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12

Dienstag, 12. August 2014, 14:58

Zitat

Vollkommen ok, wenn du auf dem größten Blatt fährst. Einfach folgendes merken: Das Größte ist für die Ebene, das Mittlere für den Berg. Und das Kleinste ist lediglich ein stahlgewordenes Marketing-Instrument des Fahrradherstellers - damit er dir das Rad als "mit 24-Gangschaltung" anpreisen durfte.

an meinem mtb hat der hersteller das große kettenblatt nur für mein ego montiert: ich kann an der eisdiele behaupten, dass ich quasi immer das riesenblatt trete... ich darf nur nicht vergessen, an dem unbenutzten teil vorher etwas matsch zu applizieren, damit es glaubwürdig bleibt...
andere sind ehrlicher -- und tauschen das große blatt gegen einen bashring.

Draht_Esel

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13

Dienstag, 12. August 2014, 17:37

Ok, es klingt jetzt großkotzig, aber: bevor ich auf dem kleinsten fahre kann ich die Fuhre auch den Berg hochschieben. Die Geschwindigkeit ist kaum ne andere. Sicherlich kann es auch daran liegen, dass meine Wohlfühl-Trittfrequenz bei etwa 60 liegt.

thomaspan

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14

Dienstag, 12. August 2014, 17:59

Wir waren im Juli in Wales radfahren. Da habe ich das große Kettenblatt garnicht gebraucht, dafür aber das kleine regelmäßig, alldieweil es mit schöner Regelmäßigkeit mit 20% bergauf ging.


Aber folgt nicht auf regelmäßig 20% bergauf auch ebenso regelmäßig 20% bergab? ^^
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Draht_Esel

15

Dienstag, 12. August 2014, 19:36

Wir waren im Juli in Wales radfahren. Da habe ich das große Kettenblatt garnicht gebraucht, dafür aber das kleine regelmäßig, alldieweil es mit schöner Regelmäßigkeit mit 20% bergauf ging.


Aber folgt nicht auf regelmäßig 20% bergauf auch ebenso regelmäßig 20% bergab? ^^

Das ist korrekt, aber dafür brauch ich gar kein Kettenblatt, da rollts von allein runter.

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3rd_astronaut

16

Dienstag, 12. August 2014, 19:38

Ok, es klingt jetzt großkotzig, aber: bevor ich auf dem kleinsten fahre kann ich die Fuhre auch den Berg hochschieben. Die Geschwindigkeit ist kaum ne andere. Sicherlich kann es auch daran liegen, dass meine Wohlfühl-Trittfrequenz bei etwa 60 liegt.

Ok, es klingt jetzt großkotzig, aber: bevor ich auf dem kleinsten fahre kann ich die Fuhre auch den Berg hochschieben. Die Geschwindigkeit ist kaum ne andere. Sicherlich kann es auch daran liegen, dass meine Wohlfühl-Trittfrequenz bei etwa 60 liegt.

Hochschieben oder -fahren ist schon ein gewaltiger Unterschied. Ich kurble da lieber bequem im Sitzen hoch, statt angestrengt zu schieben. Apropos, Du solltest an Deiner Trittfrequenz arbeiten, 60 ist nicht gut für die Knie.

Draht_Esel

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17

Dienstag, 12. August 2014, 19:54

Danke für den Tipp, aber ich glaube, im Vergleich zum von mir ergänzend betriebenen Laufsport ist die Kniebelastung durch Radfahren noch das kleinste Problem. Aber besonders ritzel- und kettenfreundlich ist das ganze leider nicht :S

3rd_astronaut

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18

Mittwoch, 13. August 2014, 17:39

Ok, es klingt jetzt großkotzig, aber: bevor ich auf dem kleinsten fahre kann ich die Fuhre auch den Berg hochschieben. Die Geschwindigkeit ist kaum ne andere.

wenn wir das auf die allerkleinsten gänge beschränken, ist das durchaus richtig. aber wer halt eine mtb-kurbel fährt wie der frager (zumindest die zahnzahlen sprechen für mtb als zielgruppe), muss halt auch an diese art der nutzung denken. steilstücke sind anstrengender hochzufahren als zu schieben, aber es gehört zumindest für mich zum mtb-sport, dass man alles fährt, was nur *irgendwie* geht.

Draht_Esel

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19

Freitag, 15. August 2014, 09:11

Ich denke, ich bin zu pragmatisch veranlagt um dieser Argumentation zu folgen. Ich wette, der Großteil aller "Mountainbikes" sieht nie einen Berg abseits der Straße genauso wie Geländewagen zu 95% nie mit Gelände in Berührung kommen. Die Automobilindustrie hat das erkannt und das SUV entwickelt: da sitzt Mutti genauso schön hoch und der Einstieg für Rentner ist genauso bandscheibenschonend wie bei richtigen Geländewagen. Auf Allradantrieb, Geländeuntersetzung und selbsttragenden Leiterrahmen wird mittlerweile größtenteils verzichtet. Gut so! Die Fahrradhersteller hingegen konfigurieren ihre Bikes so, als würde ihre Kundschaft mit den Mountainbikes vor allem Radwandern in der sibirischen Tundra machen...dabei kurven sie mit den Jollen vor allem durch die City ;(

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3rd_astronaut

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20

Freitag, 15. August 2014, 11:54

wer sucht, findet auch in der city eine steile klippe für seine jolle ;-)
https://www.youtube.com/watch?v=wY_VM7mHxEc

davon abgesehen finde ich SUVs so unnötig wie einen kropf, egal ob mit Geländeunterstützung oder nicht, aber das ist nun _ziemlich_ OT...