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Draht_Esel

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Dienstag, 10. März 2015, 19:32

Schaltwerk schaltet schlecht - selbst eingebrockt durch gefährliches Halbwissen

Ausgangssituation:

Nach einer Antriebserneuerung (Ritzelpaket, Kette, Kettenblatt) stellte ich fest, daß sich das Schaltwerk (9-fach) nicht richtig einstellen ließ. Wenn ich den Zug soweit verstellt hatte, daß das Hochschalten gut funktionierte, war das Runterschalten schlecht. Und andersrum.

Herangehensweise:

Zum ersten Verdächtigen habe ich den Schaltzug erkoren. Es ist noch der Erste in diesem Rad und mittlerweile 10TDKM bei jedem Wetter haben ihn sicherlich nicht verbessert. Ergebnis des Austauschs war leider negativ: keine spürbare Verbesserung.

Anschließend wurden die Schaltröllchen einer näheren Untersuchung unterzogen. Siehe da, das untere Röllchen sah zwar von Außen betrachtet noch topfit aus, aber der Zahn der Zeit hat im Verborgenen genagt: durch den Verschleiß hat sich das Spiel zwischen Buchse und Röllchen im Vergleich zu Neuteilen deutlich vergrößert. Nach dem Austausch ließen sich die oberen Gänge gut schalten, ab dem fünften brauchte ich aber deutlich mehr Hebelweg: zum Teil musste ich an der Armatur runter fast 2 Gänge schalten um einen Gang zu wechseln. Hochschalten war hingegen problemlos möglich.

Die Lösung:

Bei der Fixierung des Schaltzugs am Schaltwerk habe ich nicht beachtet, dass er seinen vorgesehenen Platz in einer Nut rechts neben der Befestigungsschraube hat. Ich habe ihn links neben der Klemmschraube fixiert. Dadurch habe ich anscheinend den Bewegungsbereich des Schaltwerks soweit verändert, dass es in den unteren Gängen zu den extremen Ungenauigkeiten kam.

Abschließend:

Meine Danksagung geht an Google und Sheldon Brown (R.I.P)

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Boramaniac, Radsonstnix