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Berny67

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1

Freitag, 24. April 2015, 10:09

Lästige Markenlogos und Aufkleber

Hallo liebe Forummitglieder,

gestern hatte ich endlich mal wieder Zeit, mich meines Projektes zu widmen und begann damit, meinen Hercules-Rahmen zum Lackieren vorzubereiten. Den alten Lack anschmiergeln ist ja ansich kein Problem, aber genau wie damals bei dem Kinderrad ist dieser Rahmen natürlich mit reichlich Marken-, Typen,- und Händleraufklebern tapeziert und das seit bestimmt 30 Jahren. Beim Kinderrad habe ich mir nicht soviel Mühe gemacht, habe sie, wie es gerade ging, entfernt und die unbeugsamen Reste einfach so mit glattgeschliffen, wodurch das Spritzergebnis natürlich nicht ganz so zufriedenstellend war, aber für dieses Rad, was ja bestimmt noch ein paar Stürze auszuhalten hatte, ganz o.k.. Nun möchte ich bei meinem Rahmen aber ein besseres Ergebnis erzielen, aber leider lassen sich die Aufkleber, wie befürchtet, nur in winzigen Fragmenten ablösen. Ich hatte schon über den Einsatz einer Heißluftpistole nachgedacht, befürchtete aber evtl. Verzug im Rahmen. Wisst Ihr vielleicht eine praktikabele Lösung? Vielen Dank schonmal für Eure Vorschläge. :S

LG

Berny

kylogos

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2

Freitag, 24. April 2015, 10:35

Aufkleber gibt es auf Lack und unter Lack. Auch bei der unter-Lack-Variante befindet sich unter dem Aufkleber zumindest noch die Grundierung. Wenn Du also den Lack vernünftig entfernst, sind definitiv keine Klebereste mehr vorhanden. Ansonsten entwickeln Heißluftpistolen m. W. max. ca. 900° C, da musst Du schon ziemlich lange auf eine Stelle halten, um dem Rahmen zu schaden. Ansonsten reicht meistens ein ganz gewöhnlicher Föhn.

bhoernchen

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3

Freitag, 24. April 2015, 11:05

Hallo liebe Forummitglieder,

Wisst Ihr vielleicht eine praktikabele Lösung?
Berny


Die Lösung steckt praktisch schon in der Frage. :D

Lösungsmittel / Verdünner. Damit lassen sich die letzten Reste des Klebers entfernen.
Und zum Entfetten vor dem Lackauftrag braucht man so Zeug ja sowieso.

Berny67

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4

Freitag, 24. April 2015, 11:25

Ja, erstmal vielen Dank an Euch beide. Lösungsmittel oder Verdünner werde ich bestimmt benutzen müssen, aber ich scheitere ja im Moment schon quasi am Ansatz eines der großen "Hercules"-Aufkleber. Selbst mit Scalpel von meiner Arbeit konnte ich nur eine mm-kleine Ecke ablösen. Dabei kam dann gleich blanker Rahmen zum Vorschein. Ich habe zwar vorher noch nie was von Unterlack-Aufklebern gehört, aber diese hier scheinen dann wohl zu dieser Spezies zu gehören. :S Vielleicht erst Heißluft und dann Lösungsmittel. Und ein gewöhnlicher Föhn soll reichen? Probier ich mal aus, aber dann lieber den aus dem Wohnwagen, mit dem Zu-Hause-Föhn hätte meine Regierung was dagegen. Schau'n wir mal. ;)

LG

Berny

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Berny67« (24. April 2015, 11:29)


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5

Freitag, 24. April 2015, 11:35

Nehm die nächste Autowerkstatt, die haben so einen Föfn

Manschmal hilft freundliches Fragen nach den Föhn und man darf es an Ort und Stelle fertig machen.

Gruß ulle

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Berny67

Salamander

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Freitag, 24. April 2015, 22:23

Die Autowerkstatt will zumeist was für die Kaffekasse, das lohnt sich nicht. Hol Dir eine billige Heissluftpistole, Du wirst sie bald schätzen lernen. 0der eine nicht ganz so billige mit mehreren Leistungsstufen, die wirst Du noch mehr schätzen. Grad mal nachgerechnet, meine von Steinel tut inzwischen seit einem Viertejahrhundert ihren Dienst, rechne das mal auf Kaffekasse hoch...

Bei meiner "Audrey" ließen sich die die Hercules Aufkleber auch nur millimeterweise ab puhlen, mit der Heussluftpistole konnte ich die schön abziehen. Von Hercules kenne ich auch keine Aufkleber unter Klarlack. Eventuell alte Räder aus den 60ern, eine kurze Periode Anfang der 80er vielleicht noch und hochwertige Rennräder vielleicht. Aber egal, bei Aufklebern unter Klarlack Erstangriff mit grobem Schleifpapier, bei manchen Lacken hilft auch das richtige Lösungsmittel.
"Auf meinen Reisen habe ich überall auf der Welt gute Menschen kennengelernt. Und auch ein paar Arschgeigen. Das hat nichts mit Hautfarbe, Pass oder Religion zu tun." - Jürgen Schwandt, Ankerherz Verlag

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Sonntag, 3. Mai 2015, 12:08

Ist vermutlich schon zu spät, aber für die Nachwelt bzw. Menschen die "Aufkleber entfernen Fahrrad" googeln:

Ein simpler (Haar-) Fön reicht meist schon.
Dadurch wird der Klebstoff unter dem Aufkleber meist so weich, das man den Aufkleber gut mit einem (scharfen) Messer anheben und abziehen kann.
Ein Teppichmesser z.B. eignet sich prima.

Die verbleibenden Klebstoffreste bekommt man dann mit dem Lösungsmittel seiner Wahl ab. Ich empfehle entweder (Wasch- bzw. Feuerzeug-) Benzin oder Aceton.

Quelle: Ich musste auf meiner letzten Arbeitsstelle häufig Sticker von eingeschickten Gehäusen abknibbeln die zum Kundendienst eingeschickt wurden.

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Sonntag, 3. Mai 2015, 18:56

hallo
ich kenne von hercules draufkleber und ueberlackierte bei aktuellen fahrraedern . bei mir draufkleber , bei meinem vater ueberlackiert .
ich empfehle wenn du eh schleifen willst nimm ein aelteres messer fuer das ganze lack entfernen . sehr flach ansetzen und nur an stellen an denen du wirklich nicht rankommst mit schleifpappier arbeiten . mit m messer geht der lack schon gut ab und das ganze ist viel umweltfreundlicher als dieser chemiekram und heissluft . zum schluss ueberschmirgeln und gut .
viel licht und liebe auf euren wegen !

Salamander

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9

Sonntag, 3. Mai 2015, 19:33

Die verbleibenden Klebstoffreste bekommt man dann mit dem Lösungsmittel seiner Wahl ab. Ich empfehle entweder (Wasch- bzw. Feuerzeug-) Benzin oder Aceton.

Aufpassen, Aceton ist das aggressivste Lösungsmittel was man als Privatperson kriegen kann und greift die meisten Lacke und Kunststoffe an.
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