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1

Dienstag, 31. Januar 2012, 20:50

Nabenschaltung - wann Kette nachspannen?

Hallo!

Für langjährige Nabenschaltungs- oder SSP-Fahrer klingt die Frage wahrscheinlich doof, aber als Naben-Neuling stelle ich sie trotzdem: In welchen Abständen muss ich denn damit rechnen, die Kette nachspannen zu müssen? Und woran merke ich das dann?

Ich vermute, es wird stark von Kette (im Moment die Erstausrüsterkette, also eher nix besonderes) und Nutzungsprofil (meist Straße, gekapselt per Chainglider) abhängen, aber ein Erfahrungswert wäre schon schön. Und wie oft spannt ihr nach, bevor eine neue Kette draufkommt?

Hintergrund: Ich habe vorhin auf dem Rückweg ein leises, leicht sägendes Geräusch vernommen. Eigentlich habe ich den Chainglider im Verdacht (gegengestoßen und Einstellung verändert, oder evtl. durch die nicht ganz so hohen Temperaturen?), aber vielleicht isses ja auch die Kettenlänge... werde es mir morgen früh ansehen.

Teilt eure Weisheit mit mir! :thumbsup:

Gerry

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2

Dienstag, 31. Januar 2012, 21:01

Aus technischer Sicht ist ja immer mindestens 90° des Ritzels mit Kette bedeckt.

Sofern Kette und/oder Ritzel nicht total verschlissen sind, bräuchtest du theoretisch gar nicht nachzuspannen, da sich die Kette beim treten von allein auf das Ritzel zieht.

Das ist jetzt eine Vermutung eines Nicht-Nabenschaltungs-Fahrers 8)

Praktisch ist die Kette doch, sobald ich nachspannen muss, schon verschlissen, oder sehe ich das falsch?

Grüsse,
Gerry
Grüsse,
Gerry

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3

Dienstag, 31. Januar 2012, 21:05

Aaaaaaaaaaaaaaaaaaallllllllllllsssoooooooooooooooooo..., ähähähämmmmmmmm,

ich sag's mal so: Der einzige Grund, der mich dazu veranlasst, meine Kette(n) nachzuspannen, ist der, dass ich ein Abspringen verhindern möchte. Und natürlich - wobei es mir ansonsten ja reichlich egal ist, was die Leute von mir denken: WAS sollen nur die Leute denken, wenn meine Kette am Boden schleift?!

Prinzipiell kann man 'ne SSP-/Nabenschaltungskette so lange fahren, bis wirklich nix mehr geht. Oder bis man selber geht, weil sich nix mehr dreht. Meine letzte KB-, Ritzel- Kettengarnitur hatte ich über 20.000km drauf, und ein Wechsel wäre nicht nötig gewesen (hab's nur wegen des Neuaufbaus getan).

Mit Chainglider sieht die Geschichte natürlich etwas anders aus, aaaber ziemlich genau aus diesem Grunde halte zumindest ich den auch für überflüssig. Einerseits hält die Kette damit länger, andererseits muss man sie tauschen, bevor sie ihre Lebenserwartung auch nur annähernd erreicht hat.

Ich bin mir sicher, dass Du das alles gar nicht lesen wolltest :o ...

Gruise, Paule
2017: 3.917km; S:131.053; LB:20.690; DMC:18.964; PH:1.368; AB:6.372; ges.:178.447

4

Dienstag, 31. Januar 2012, 21:22

Ich bin mir sicher, dass Du das alles gar nicht lesen wolltest ...


Dochdoch, wollte ich, ich check's nur noch nicht ganz... :whistling:

Mit Chainglider sieht die Geschichte natürlich etwas anders aus, aaaber ziemlich genau aus diesem Grunde halte zumindest ich den auch für überflüssig. Einerseits hält die Kette damit länger, andererseits muss man sie tauschen, bevor sie ihre Lebenserwartung auch nur annähernd erreicht hat.


Wieso muss man sie tauschen, bevor die Kette ihre Lebenserwartung erreicht hat? Ich hätte jetzt gesagt falls die Kette
leicht durchhängt und somit am Chainglider schleift, spanne ich etwas nach, stelle den Kettengleiter neu ein und gut?

Was sagen denn die Chainglider-Nutzer?

Gerry: Dir auch danke, aber ich hoffe einfach mal, dass die unterschiedlichen Kettenspanntechnicken vom horizontalen oder verschiebbaren Ausfaller über Excentertretlager bis hin zu Kettenspannern irgendeinen Sinn haben...? Und außerdem: Wenn die Kette jetzt "durch" wäre, dann wäre das ein verdammt kurzes Kettenleben gewesen.

5

Dienstag, 31. Januar 2012, 21:45

Okay, da ich ja keinen Chainglider fahre, habe ich mich damit auch noch nicht näher befasst, was mich in der Folge zu der offensichtlich irrigen Annahme veranlasst hat, zu glauben, dass sich dieser CG nicht unendlich "spannen" lasse. Wenn man den aber unterschiedlichen Radständen anpassen kann, würde ich die Kette immer dann nachspannen, wenn sie am CG schleift (also so, wie Du Dir das ja auch gedacht hast).

Und Gerry hat natürlich Recht, wenn er sagt, dass sich die Kette zwangsläufig auf's Kettenblatt zieht, auch wenn sie gelängt ist. Eine zu lockere Kette springt übrigens nur dann ab, wenn man auf unebenem Untergrund in die Pedale tritt und eine ungünstige Konstellation erwischt. In starker Schräglage kann es während des Tretens auch passieren, dass sie abläuft.

Aber, wie bereits erwähnt: Einen SSP-/Nabenschaltungsantrieb kann man bis zum bitteren Ende fahren. Das Ritzel einer kürzlich ersteigerten 1952er Torpedo-Nabe dürfte - nachdem ich es mit dem 20tkm alten von mir verglichen hatte - locker 60tkm gefahren worden sein. Mit einer neuen Kette wäre das gar nicht möglich gewesen. Jeder Hai wäre beim Anblick der Zähne blond vor Neid geworden, so ausgewaschen waren die...

Gruise, Paule
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Mittwoch, 1. Februar 2012, 07:57

Der Chainglider lässt sich über einen recht großen Bereich verstellen. Irgendwas zwischen 5 und 10 cm sage ich mal - ich gehe jetzt nicht raus und messe nach.

Gespannt wird die Kette bei einem Chainglider dann wenn man sie schleifen hört. Wenn es so kalt ist sollte man aber nicht gleich damit anfangen weil der Chainglider wohl eher mal zu Geräuschen neigt - ist zumindest mein Eindruck.

stevensbiker

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Mittwoch, 1. Februar 2012, 08:05

Ich persönlich favorisiere immer einen Kettenspanner, falls es möglich ist den anzubauen, dann hat man mit der Nachspannerei einfach nix zu tun, wenn man noch ein altes Schaltwerk im Keller hat, geht as auch. Un nötig wird es sogar, wenn die Nabenschaltung durch ein 2. Kettenblatt vorne gepimpt wird. ?(
:D Mein Laptop verliert schonmal ein "D", wer es findet kann es behalten

8

Mittwoch, 1. Februar 2012, 18:13

Kette heute früh nachgespannt, alles super jetzt. Spannen war übrigens nötig, obwohl Kettenverschleißlehre noch "quasi neu" anzeigt.

Kettenspanner gibt es bei dem Rad nicht, der Chainglider (und zwar nicht die "halbe" Version) hat seinen Sinn.

Das beste an der Aktion: Ich habe entdeckt, dass der Chainglider minimal an einem Plastikring der Alfine schleift. Die entsprechenden paar Millimeter Kunststoff am CG habe ich dann abgeschnitten, "dicht" ist er an der Stelle immer noch. Aber ich rede und bilde mir ein, dass der Rollwiderstand jetzt geringer ist. Insofern nicht nur Sägegeräusch behoben, sondern auch noch Tuningmaßnahme umgesetzt :thumbsup:

:danke: für die Tipps!

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