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Werner

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1

Donnerstag, 24. Mai 2018, 19:04

Verschleiß Fahrradkette

Hallo,
meine Frau, mein Sohn und auch ich fahren Räder mit einer Shimano-Nabenschaltung. (Shimano Nexus Inter 7 bzw. Shimano Nexus Inter 8
Da mein Rad schon 21 Jahre auf dem Buckel hat und ich relativ viel fahre (ca. 3000 km im Jahr), wundere ich mich in letzter Zeit darüber,
dass die Ketten im Gegensatz zu früher doch recht schnell verschleißen. (Kettenblatt und Ritzel sind neu - nach einem Jahr ist die Kette hin)
Die Ketten werden wirklich gut gepflegt - waren die früher wirklich besser?
Wieviel km halten die Ketten so bei euch? Habt ihr Erfahrungen mit Herstellern, die länger halten?
Ist eine Kette für eine breite Nabenschaltung (1/2 Zoll x 1/8 Zoll) einer Kette für schmale Nabenschaltungen (1/2 Zoll x 3/32 Zoll) vorzuziehen (was die Langlebigkeit betrifft)? Bringt es was etwas mehr auszugeben?
Wir haben keinen Chainglieder verbaut.
Mein Kumpel fährt eine Kettenschaltung mit 24 Gängen (3 Kettenblätter - 8 Ritzel hinten). Er hat schon nach ca. 1.000 km das Problem, das die Ketten hin sind. Habt ihr da auch einen Tipp bezüglich Langlebigkeit?

Vielen Dank für jeden Tipp

Werner

Henner

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2

Donnerstag, 24. Mai 2018, 19:25

Hallo Werner,
willkommen im Forum.

Ich kann da nur eigene Vergleichswerte heranziehen. Ich fahre durchweg preiswerte Ketten entweder von Shimano oder Sram.
(1/2 Zoll x 1/8 Zoll) Ketten hatte ich bei meinem Hollandrad in Gebrauch. Das hatte allerdings einen geschlossenen Kettenkasten. Da habe ich die erste Kette nach 27000km einfach mal gewechselt, weil ich das Hinterrad sowieso mal ausbauen musste. Die war nicht an der Verschleißgrenze. Gefahren habe ich die zweite Kette dann bis zum Schluß bei 56000km (Gabel verbogen, Trommelbremse blockiert, keine Lust/Zeit auf Reparatur).

Mein jetziges Alltagsrad hat eine preiswerte Shimanoschaltung (Acera) mit 24 Gängen. Ich verwende hier ausschließlich die billigsten Shimanoketten Typ "CN-HG40" für 6,50Euro. Der letzte Kettenwechsel war vorsorglich vor 6000km (ich führe ein Logbuch). Ich habe Null Schaltprobleme - ehrlich.

Der Schlüssel zum langen Kettenleben liegt meines Erachtens zum einen in einer einigermaßen guten Pflege/Schmierung. Zum anderen fahre ich immer mit hoher Trittfrequenz.
Ich schmiere die Ketten immer mit Hanseline Universalöl, kein "Weltraumöl".

1000km Kettenlebensdauer - so man nicht mit dem Mountainbike permanent durch den Matsch fährt - deuten auf ein Problem hin. -> evtl. hoher Kettenschräglauf?

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Werner

Werner

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3

Donnerstag, 24. Mai 2018, 19:30

Hallo Henner,
vielen Dank - hab' ich das richtig verstanden, dass du deine erste Kette nach 27.000 km (nicht 2.700 km) einfach mal gewechselt hast?
Danke
Werner

Henner

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4

Donnerstag, 24. Mai 2018, 19:42

hab' ich das richtig verstanden, dass du deine erste Kette nach 27.000 km (nicht 2.700 km) einfach mal gewechselt hast?

Ja das ist kein Tippfehler.
Aber wie gesagt - das war eine (1/2 Zoll x 1/8 Zoll) Kette in Kombination mit einer SRAM 5-Gang Nabenschaltung und komplett geschlossenem Kettenkasten. Im Kettenkasten war quasi kein Schmutz - nur Flugstaub hatte sich auf der Kette oberflächlich abgesetzt. Das Fahrrad war ein "Gazelle Tour Populair".
Die zweite Kette hatte ich dann ja etwa 29000km in Gebrauch, bevor ich mich von dem Rad (es war mein Alltagsrad) aus anderen Gründen verabschiedet habe.

Mein jetziges Alltagsrad ist ein VSF Fahrradmanufaktur T50. Da ist die Kette - wie bei einer Kettenschaltung üblich - komplett offen. Ich dachte erst, dass sei wenig alltagstauglich. Klar kriege ich da nicht so extrem lange Laufleistungen hin, aber eine Kette ist wenn alles so offen ist auch mal schnell gewechselt.

Sudi

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5

Donnerstag, 24. Mai 2018, 22:11

Wir haben nur ein Rad mit Nabenschaltung, das ist ein Hollandrad und hat bisher noch nie eine neue Kette bekommen. Ich werde dort auch nach nun gut 10 Jahren keine mehr wechseln. Das Rad ist nur noch im "Bahnhofseinsatz" und dann noch selten.

Bei den anderen 11 Rädern - ausschließlich Kettenschaltung 9 bis 11-fach - halten die Ketten ca. 3 bis 5000 km. Beim MTB kann auch schon bei 1000 km Schluss sein, was aber am Einsatz des Rades liegt. Der Modder und das teilweise recht harte Schalten, schon die Kette nun überhaupt nicht.

Wie wird denn geprüft, ob die Kette verschlissen ist?

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Gruß aus Bremen

Sudi

6

Donnerstag, 24. Mai 2018, 22:12

Naja, 3000 Kilometer sind nicht so sehr viel, an meinen Kettenschaltungsrädern halten die Ketten ähnlich viele Kilometer, müssen also nach 10 Wochen gewechselt werden. Am Rohloffrad hat die letzte ca. 10.000 km gehalten, aber die war durchaus etwas teurer. Um die 40 € darf man ruhig für seine Ketten ausgeben.
Grüße
Alltagsradler

Henner

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7

Donnerstag, 24. Mai 2018, 22:35

@Alltagsradler_2
Du musst Ketten, die um die 40Euro kosten in etwa alle 3000km wechseln? Wow, das wird ja richtig teuer, wenn dann noch die Kassette und Kettenrad mit rausfliegen (wenn's vielleicht auch nur bei jedem zweiten Mal ist) :huh:

Salamander

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8

Freitag, 25. Mai 2018, 00:13

Aktuelle Ketten für Kettenschaltung sind Lagerkragen- oder hülsenlose Ketten, die sind tendenziell weniger haltbar als konventionelle Ketten mit Hülsen wie für Nabenschaltungsketten.

An nicht nur bei schönem Wetter gefahrenen Rädern ist Spritzwasser vom Vorderrad der Kettenkiller. Abhilfe bei jedem Rad: möglichst langes Schutzblech vorne und Spritzlappen, den man auch nachrüsten kann. Mit Spritzlappen sind nicht diese sinnfreien Spoiler gemeint, die an zu kurzen Schutzblechen vieler neuerer Räder verbaut sind.
"Ich habe keine Angst vor dem Tod. Ich habe es aber auch nicht eilig." Stephen Hawking

Prabha

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9

Freitag, 25. Mai 2018, 00:18

Meine vorletzte Kette war etwas teurer als sonst - und hat deutlich länger gehalten als alle anderen, über 5.000 km. Leider kann ich nicht sagen, welche es war, weil ich die Rechnung nie zu sehen bekommen habe. (Wenn der Ehemann das regelt, passiert das schon mal)

Meine jetzige Kette ist noch keine 2.000 km alt - ich habe Schaltprobleme! Noch ist für mich aber noch nicht geklärt, ob das wirklich ein Kette/Ritzel-Problem ist oder ob sich das Schaltwerk nach 24.000 km verabschiedet.
„Wer nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist“ (David Ben Gurion)

Werner

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10

Samstag, 26. Mai 2018, 09:35

Hallo Sudi,
du hattest gefragt: "Wie wird denn geprüft, ob die Kette verschlissen ist?"
Ich nutze dazu eine Kettenlehre, wenn die "reinfällt" ist's Zeit für eine neue Kette, sonst sind die Ritzel auch bald hin.
Hier ist ein interessanter Beitrag dazu: https://www.youtube.com/watch?v=S6RMqubrUqM

Gruß und Danke
Werner


ToG

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11

Samstag, 26. Mai 2018, 12:32

Was Ketten schnell verschleißen lässt ist regelmäßige Nässe, weil bei Nässe Schmutz besser haftet. Salz greift Ketten noch stärker an. Wenn es blöd läuft, hält die Schaltungskette im Winter nur 500-1000km, im Sommer dann wieder 2500-5000km.
Ein geschlossener Kettenkasten hilft da, auch ein Chainglider.
Eine Kette, mit der nicht geschaltet wird, und die in einem geschlossenen Kasten in Öl läuft sollte deutlich länger halten.
Wobei generell die richtige Pflege und die Umstände unter denen gefahren wird eine deutlich größere Rolle spielen als die Qualität derselben. Meiner Erfahrung nach zumindest.

Salamander

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12

Samstag, 26. Mai 2018, 14:28

Korrekt. Zur richtigen Kettenpflege gehört auch, nach dem Einziehen überschüssiges Kettenöl abzuwischen. So bildet sich weniger Schmodder am Antriebssystem, der den Verschleiß fördert.
"Ich habe keine Angst vor dem Tod. Ich habe es aber auch nicht eilig." Stephen Hawking

Salamander

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13

Samstag, 26. Mai 2018, 14:35

Zitat

Hier ist ein interessanter Beitrag dazu: https://www.youtube.com/watch?v=S6RMqubrUqM

Das geht auch ohne youtube und Spezialwerkzeug:

Messschieber auf 119 mm einstellen, Innenfühler in die Kette steken und auseinander drücken. Eine neue Kette hat da 119,5 mm. Bei 1 mm Längung, also 120,5 mm, ist die Kette verschlissen, bei mehr als 121 mm total am Ende.
"Ich habe keine Angst vor dem Tod. Ich habe es aber auch nicht eilig." Stephen Hawking

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joehot

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14

Samstag, 26. Mai 2018, 22:02

also meine erfahrung mit hohem kettenverschleiss liegt eindeutig bei hoher beanspruchung an oberster stelle . ich hatte ne neue 1/2 x 1/8 von shimano in edelstahl gekauft und aufgezogen und hab dann wie n wilder kavalierstarts an den ampeln gemacht und die kette war noch 100 km hin ! seit dem versuche ich den verschleiss durch wenig und gleichmaessigen krafteinsatz beim treten zu reduzieren . das regelmaessige reinigen und schmieren ist das was als naechste auf meiner liste fuer hohen verschleiss steht .
bei regen und schnee / eis / salz habe ich keinen erhoehten verschleiss feststellen koennen . wasser schadet der kette nicht . salz greift die nur oberflaechlich an und zerfrisst diese nicht wirklich . wenn durch das wetter zusaetzlich dreck auf und in die kette kommt erhoeht das wesentlich den verschleiss .
ich fahre viel und bei jedem wetter ;-)
achja - meine ketten halten mittlerweile mindestens 5000 km durch die vorsichtige fahrweise .
viel licht und liebe auf euren wegen !

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