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Kerst

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1

Mittwoch, 3. April 2019, 18:49

Mit was kann ich die Rücktrittbremse schmieren/ölen?

Hallo ich bin neu hier im Forum und habe ein sehr altes Fahrrad von meiner Oma in Gebrauch. Jetzt blockiert der Rücktritt. In der Nabe ist ein Schmier-/Öl-Nippel, aber ich weiß nicht, was ich einfüllen darf? Ein Freund hat mir zu Nähmaschinenöl geraten, ein anderer davon ab?
Was meint ihr? Kennt sich jemand von euch mit alten Fahrrädern aus?
Über Nachrichten würde ich mich sehr freuen.
Kerst
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Sudi

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2

Donnerstag, 4. April 2019, 23:09

Moin,

ich schraube auch viel, aber weniger an so alten Rädern. Ich kenne die Schmiernippel nur von alten LKW beim Bund. Aber evtl. hilft DIr diese Seite ja weiter:

https://ddr-fahrradwiki.de/%C3%96ler
Gruß aus Bremen

Sudi

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3

Freitag, 5. April 2019, 13:53

Die Glorreichen schieben ...

Anrados

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4

Sonntag, 7. April 2019, 12:33

also ich würde da kein Fett durch den Öler drücken ,
das kommt doch nie da an wo es gebraucht wird .
Die alten Naben funktionieren auch mit dünnflüssigerem Öl es muss halt nur regelmässig nachgeölt werden.
Ich würde ein etwas dickflüssigeres Öl nehmen, Getriebeöl wenn vorhanden oder Fahrrad Kettenöl zur Not auch Motoröl vom Auto.

Salamander

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5

Sonntag, 7. April 2019, 16:40

Richtig, das sind Öler und keine Abschmiernippel für eine Fettpresse. Kettenöl würde ich dazu nicht nehmen, das ist gerne klebrig und damit kann der Freilauf versagen. Das bekannte Fahrrad- und Nähmaschinenöl würde ich nur nehmen, wenn nix anderes da ist. Diese Naben haben ja nur einfache Staubkappen und keine richtige Dichtung, weshalb sich das Öl leicht verdünnisieren kann. Meine Wahl wäre Motorenöl, eher stino 20 W-40 als synthetisches Leichtlauföl, oder Getriebeöl.

Falls eine Wartung erforderlich ist, Anleitungen und Zeichnungen gibt es auf Scheunenfun.de. Mit Angaben, wo Öl und wo Fett dran gehört, hier: http://www.scheunenfun.de/images/naben_i…eitung-1964.pdf. Abweichend davon würde ich keine Vaseline nehmen, sondern Lagerfett. Spezielles Bremsmantelfett wurde erst später notwendig bei Naben mit Stahlbremsmantel. Da geht aber auch hitzebeständiges Lagerfett wie Castrol LMX.
Hast Du schon mal erlebt, dass etwas so bildschön zusammenkracht?

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6

Sonntag, 7. April 2019, 22:15

Zitat

Anwendungsgebiete
Aufgrund seiner Zusammensetzung bietet das Bremsmantelfett einen breiten Einsatzbereich im Bereich der Langzeit- und for-life-Schmierung. Bremsmantel außen leicht bestreichen. Innen Fettvorrat in Nähe der Haltenasen einbringen. Hinweis: Sperrklinken, Antriebs- und Bremskonus-walzen nicht fetten!
Die Glorreichen schieben ...

Kerst

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7

Montag, 8. April 2019, 18:32

Vielen Dank für die vielen Antworten. Werde mich da durchforsten, da ich ein Fahrrad- Analphabet bin und dann mich wieder melden. Aber großartig soviel Resonanz zu bekommen. Vielen Dank!

Salamander

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8

Dienstag, 9. April 2019, 20:20

Zitat

[Schleichwerbung gelöscht :P ]

Nochmal, diese alte Nabe hat einen Bronzebremsmantel und braucht kein hitzebeständiges Fett (hätte ich vielleicht besser rausstellen sollen), hier kann man vorhandenes Lagerfett nehmen. Nur bei den späteren Naben mit Stahlbremsmantel wie der 3-Gang H3111 ist hitzebeständiges Fett nötig. Wenn man keins hat, oder nur Fett ohne Spezifikation, muss man Geld ausgeben. Dann kann man aber statt Bremsmantellfett besser normales Lagerfett nehmen, das ist universell verwendbar und deutlich billiger. 50 g Hanseline Bremsmantellfett kosten ebenso viel wie 300 g Castrol LMX (nur als Beispiel), etwa 9 €.

Generell sind spezielle Fahrradschmiermittel happig teurer, auch ohne besonders hohe Spezifikationen.
Hast Du schon mal erlebt, dass etwas so bildschön zusammenkracht?

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