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segelfreund

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1

Dienstag, 5. Mai 2020, 07:07

Federgabel reparieren oder Neukauf?

Hallo zusammen,



es geht bei mir um das Thema einer Federgabel.

Es handelt sich um eine Suntour TS950, welche in meinem Focus Red Falls verbaut ist.

Das Rad habe ich mir vor über 20 Jahren gekauft und jetzt wieder lieb gewonnen.

Vor ca. 4 Jahren habe ich die Schaltung instandsetzen lassen, sprich alle wichtigen Teile wie Zahnräder etc tauschen lassen.

Nachdem ich mir zwischendurch ein anderes Rad gekauft hatte, welches vom Rahmen dann aber doch zu groß war.

Habe ich das Rad quasi neu entdeckt.

Ich habe jetzt erst neue Decken und Schläuche montiert, da die Decken ganz schön fertig waren.



Bei der anschließenden Tour, hatte ich das Gefühl das die Federgabel ganz schön durchschlägt.

Sprich beim fahren über kleine Bordsteine oder Löcher gab es immer einen Schlag welcher metallisch klang.



Nun stellt sich mir die Frage ob ich die Gabel mal warten müsste. Sprich
mal komplett demontiere. Aber da es ja eine Stahlfederung ist und die
Gabel an sich einfedert wenn ich mich auf den Lenker lehne, frage ich
mich ob es überhaupt etwas bringt.

Wenn ich die Federgabel mit der vom Fahrrad meiner Frau vergleiche, hat diese ein ganz anderes Ansprechverhalten.



Oder kann es einfach sein, das ich mit Zuviel Luftdruck (ca 4,5 Bar) unterwegs bin?



Die andere Überlegung ist, die Gabel gegen eine neuere zu tauschen. Da frage ich mich jedoch was da passen könnte.



Vielleicht habt Ihr ja Tipps.

Oder lohnt sich die Investition gar nicht mehr bei dem Rad?



Und in dem Zusammenhang ist mir aufgefallen, das die Gummikappen der Vorderradnabe ziemlich porös sind.

Kann ich die einfach tauschen?



Im Anhang ein paar Bilder
»segelfreund« hat folgende Bilder angehängt:
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  • 6C8E9577-82F9-46A7-ABCD-87A58C12F94C.jpeg
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2

Dienstag, 5. Mai 2020, 13:09

Wenn Du Dich auf dem Rad wohlfühlst, mach doch ne Gabel ohne Federung rein.
Die Glorreichen schieben ...

segelfreund

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3

Dienstag, 5. Mai 2020, 14:06

Ja auf dem Rad fühle ich mich wohl.
Das wäre eine Überlegung, jedoch ab und zu habe ich schon den Komfort einer Federgabel kennengelernt.

Salamander

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4

Dienstag, 5. Mai 2020, 15:06


Wenn Du Dich auf dem Rad wohlfühlst, mach doch ne Gabel ohne Federung rein.

Die muss dann aber eine für Rahmen mit Federgabelgeometrie sein, sonst verringern sich Lenkwinkel und Nachlauf, das Fahrverhalten wird dann zu nervös.
Ich habe das Grauen gesehn

Salamander

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5

Dienstag, 5. Mai 2020, 15:28

Bei der anschließenden Tour, hatte ich das Gefühl das die Federgabel ganz schön durchschlägt.

Sprich beim fahren über kleine Bordsteine oder Löcher gab es immer einen Schlag welcher metallisch klang.

Nun stellt sich mir die Frage ob ich die Gabel mal warten müsste. Sprich
mal komplett demontiere. Aber da es ja eine Stahlfederung ist

Erst dachte ich an zerbröselte Elastomere, ist hiermit aber hinfällig. Wenn da Einstellschrauben sind: Federvorspannung zu niedrig oder Öldämpfer zu weich eingestellt, evtl, kaputt. Gebrochene Feder eher unwahrscheinlich.

Ansonsten: Lenkungsspiel korrekt, alles mal durchgecheckt?

... und die
Gabel an sich einfedert wenn ich mich auf den Lenker lehne, frage ich
mich ob es überhaupt etwas bringt.

Wenn ich die Federgabel mit der vom Fahrrad meiner Frau vergleiche, hat diese ein ganz anderes Ansprechverhalten.

Ich kenne Deine nicht, aber da gibt es ausgesprochen billige die nix taugen. Also Federgabeln von Suntour meine ich :rolleyes:

Oder kann es einfach sein, das ich mit Zuviel Luftdruck (ca 4,5 Bar) unterwegs bin?

Durchaus. Unabhängig vom Problem hier, lohnt es sich mit dem Reifendruck zu experimentieren. Mit maximalem Reifendruck sind Reifen meist "totgepumpt, jedenfalls mit normalgewichtigen Personen. Und bei niedrigen Temperaturen etwa lässt der Grip der Reifen nach, das kann man mit weniger Druck tendentiell kompensieren.

Und in dem Zusammenhang ist mir aufgefallen, das die Gummikappen der Vorderradnabe ziemlich porös sind.

Kann ich die einfach tauschen?

Ja. Ist aber nicht nötig, das Lager darunter läuft ja nicht offen. Viele Räder haben nur einen schmalen Spalt zwischen Achse und Staubkappen, bei Deinen ist da noch eine zusätzliche Dichtung.
Ich habe das Grauen gesehn

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Salamander« (5. Mai 2020, 15:54)


segelfreund

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6

Dienstag, 5. Mai 2020, 15:56


Wenn Du Dich auf dem Rad wohlfühlst, mach doch ne Gabel ohne Federung rein.

Die muss dann aber eine für Rahmen mit Federgabelgeometrie sein, sonst verringern sich Lenkwinkel und Nachlauf, das Fahrverhalten wird dann zu nervös.
Das zählt aber auch für eine Federgabel, oder?


Ansonsten: Lenkungsspiel korrekt, alles mal durchgecheckt?
Ja, es ist kein Spiel vorhanden.
Ich kenne Deine nicht, aber da gibt es ausgesprochen billiges was nix taugt. Also Federgabeln von Suntour meine ich
Meine Frau an Ihrem Cube, hat keine Suntour. Soweit ich mich erinnere.

Durchaus. Unabhängig vom Problem hier, lohnt es sich mit dem Reifendruck zu experimentieren. Mit maximalem Reifendruck sind Reifen meist "totgepumpt, jedenfalls mit normalgewichtigen Personen. Und bei niedrigen Temperaturen etwa lässt der Grip der Reifen nach, das kann man mit weniger Druck tendentiell kompensieren.

Okay, dann werde ich diesen auch einmal verringern. Neben der Erhöhung der Vorspannung.
Ja. Ist aber nicht nötig, das Lager darunter läuft ja nicht offen. Viele Räder haben nur einen schmalen Spalt zwischen Achse und Staubkappen, bei Deinen ist da noch eine zusätzliche Dichtung.
Okay, habe dennoch mal bei einem Händler angefragt.

Salamander

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7

Dienstag, 5. Mai 2020, 22:41

Das zählt aber auch für eine Federgabel, oder?

Einige Millimeter Unterschied beim Federweg werden Gelegenheitsfahrer nicht merken. Anders bei einer Federgabel mit extremen Federweg für Hardcore-Downhiller, damit würde der Lenkwinkel deutlich steiler und das Lenkverhalten spürbar träger. Genau so, als würde man eine Starrgabel durch eine Federgabel ersetzen.
Ich habe das Grauen gesehn

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