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orci

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1

Dienstag, 15. September 2020, 13:11

Unbekanntes Innenlager lösen

Hallo, ich verzweifle etwas beim Ausbau eines Innenlagers. Habe es glaube ich fast raus, weiß aber nicht ob ich die verbliebene Scheibe lösen soll und in welche Drehrichtung oder ob es jetzt einfach quasi rausgehämmert werden würde? Habe leider keine Lösung gefunden oder wie der Typ heißt. Hat jemand eine Idee? (Siehe angehängte Bilder) :)
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bhoernchen

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2

Dienstag, 15. September 2020, 14:47

Auf dem ersten Bild sieht man, daß die "Scheibe" um die Achse herum nicht ganz rund ist.
Da lässt sich ein Werkzeug ansetzen ( zur Not eine Wasserpumpenzange ) und dann das ganze ausdrehen.
Diese Seite ist immer bündig mit dem Tretlagergehäuse verschraubt, während die andere Seite ( Bild 2 ) zum Einstellen des Lagerspiels dient.
Dafür benötigt man, im Idealfall, ein spezielles Werzeug.

Einfach mal nach klassischem Vierkantlager googeln.

PS:
Ich glaube, es geht leichter, wenn man versucht mit einem passenden Werkzeug die andere Seite auszudrehen.
( Bild zwei, das Teil auf der linken Seite des Fahrrads. Gewinderichtung kann man ja erkennen ;) )

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bhoernchen« (15. September 2020, 14:54)


orci

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3

Dienstag, 15. September 2020, 15:05

Perfekt - dann traue ich mich mal etwas beherzter heran - dann wird sich das schon lösen lassen :) Danke!

bhoernchen

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4

Dienstag, 15. September 2020, 15:10

Im Zweifel erstmal WD40, oder ähnliches, dran.
Eventuell mehrmals und immer paar Stunden einwirken lassen.

Über Google kann man sicherlich auch die Drehrichtung rausfinden um ganz sicher zu gehen.
Es ist einmal rechts- und einmal linksgewinde.

Salamander

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5

Dienstag, 15. September 2020, 19:58

Genau, erstmal Rostlöser und Zeit wirken lassen. Besser als WD40 sind spezielle Rostlöser wie zB Caramba Rasant.

Das Lager dürfte "BSA" Standard sein, also rechte Seite Linksgewinde. Ältere französische und italienische Räder haben beide Seiten Rechtsgewinde.

Das Werkzeug dazu ist eine Art flacher Ringschlüssel, siehe Bild unten. Es gibt auch Einzelschlüssel mit Sicherung gegen Abrutschen; kann man improvisieren mit Schraube, Mutter und massiver Unterlegscheibe. Bessere Alternative als eine Wasserpumpenzange ist ein guter Schraubstock an einer Werkbank.

Für die linke Seite einen Abnehmer ähnlich dem Zahnkranzabnehmer Nr.2 im zweiten Bild. Ziemlich seltenes Werkzeug, da würde ich einen schlagfesten Schraubendreher und Hammer nehmen.
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Ich habe das Grauen gesehn

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Salamander« (15. September 2020, 21:38)


orci

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6

Mittwoch, 16. September 2020, 10:04

Super, hat funktioniert. Nun stehe ich etwas wie das Schwein vorm Uhrwerk weil was rauskam ganz anders aussieht als die meisten Innenlager bei eBay. Ich habe mal Bilder angehängt. Weiß jemand wie der Typ heißt? Kann man da nur eines einbauen, das genauso aussieht?

Auf dem Lager stand AS-3P eingeprägt. Länge 140mm. Es war ein Kugellagerring aufgesteckt der kaputt war und das „Rohr“ in dem das Lager war hat einen Innendurchmesser von irgendwas zwischen 34-36 mm und Außendurchmesser 38-40mm. Und die Breite des „Rohres“ ca 68mm bzw ca 73mm wenn man das Außengewinde das reingeschnitten ist noch mit hinzunimmt beim Messen. Konnte ich ohne Schieblehre und nur mit Maßband momentan alles nicht genauer bestimmen. Bzw reicht es da einfach einen neuen Kugellagerring aufzustecken oder muss man das ganze Lager tauschen?
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7

Mittwoch, 16. September 2020, 10:42

Jepp, das ist ein irgendwie außergewöhnliches Teil.......würde ich als Laie mal so sagen.

Normalerweise ist da auch keine Gewindestande an den Enden der Achse, sondern es befinden sich innenliegende Gewinde dort in welche die Kurbelarmschrauben gedreht werden.

Ich würde definitiv ein komplett neues Vierkantlager besorgen.
Wenn schon die Kugeln beschädigt waren, sind die Lagerschalen sicherlich auch angegriffen.

68mm ist die Standartgehäusebreite.
Wichtig ist die Achslänge. Aber bitte ohne die Gewinde messen.
Das sind weniger als 140mm. ;)




orci

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8

Mittwoch, 16. September 2020, 12:03

Ah, danke! Hab jetzt mal mit der Schieblehre ohne Gewinde gemessen und da sind es 120,4mm. Meist gibt es 118 oder 122mm. Geht auch 118 weil 2mm i.d.R. nichts machen oder sollte ich lieber 122 nehmen oder müssen es die 120 sein? :)

bhoernchen

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9

Mittwoch, 16. September 2020, 12:47

Da bin ich jetzt leider auch etwas überfragt.

Ich würde mal annehmen, daß 2mm länger sicher nicht schlimm sind.
Letztendlich ändert es halt die Kettenlinie etwas.
Wenn der Rahmen nicht im Weg ist, währen bestimmt auch 2mm kürzer kein Problem.

Wie sieht denn die Kurbel aus? Was ist denn an dem Rad Antriebsmäßig verbaut?

PS:
Der Begriff der wichtig ist zum Bestellen heißt übrigens BSA.
Das ist die Bezeichnung für 68mm Tretlagergehäuse.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »bhoernchen« (16. September 2020, 12:52)


Salamander

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Mittwoch, 16. September 2020, 14:58

Nun stehe ich etwas wie das Schwein vorm Uhrwerk weil was rauskam ganz anders aussieht als die meisten Innenlager bei eBay.

Das ist ein stino Konuslager. Ungewöhnlich sind die angeschmiedeten Gewindestummel statt Sackloch sowie die Werkzeugaufnahme der linken Schale und der Konterring mit nur 3 Nuten. Letzteres hab ich ausschließlich an Billigst-Rädern gesehen, die Wellen mit Gewindestummel auch bei Lagern mittlerer Qualität.

Kann man da nur eines einbauen, das genauso aussieht?

Du kannst da egal was einbauen, auch Patronenlager, Hauptsache die Maße passen: Gewindestandard, Länge der Tretlagerwelle (ohne Schrauben!) und Gehäusebreite. Außerdem sollte der Konus passen, hier vermute ich einen europäischen Hersteller also ISO.

... das „Rohr“ in dem das Lager war hat einen Innendurchmesser von irgendwas zwischen 34-36 mm und Außendurchmesser 38-40mm. Und die Breite des „Rohres“ ca 68mm bzw ca 73mm wenn man das Außengewinde das reingeschnitten ist noch mit hinzunimmt beim Messen.

Das „Rohr“ heißt Tretlagergehäuse und die Breite wird außen gemessen, In Frage kommen hauptsächlich 68, 70 oder 73 mm. Gewindedurchmesser kann man nur mit einer Schieblehre messen, alles andere ist zu ungenau.

Bzw reicht es da einfach einen neuen Kugellagerring aufzustecken oder muss man das ganze Lager tauschen?

Bei beschädigten Schalen besser alles neu. Also wenn da Krater zu sehen sind, runde gleichmäßige Einlaufspuren kann man tolerieren und nur neue Kugeln/Kugelringe. Ist für Anfänger aber schwer einzuschätzen, ob das nicht schon beginnender Verschleiß ist.
Ich habe das Grauen gesehn

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Mittwoch, 16. September 2020, 21:58

Unter zehn Öre gibts Patronenlager die besser sind als der alte Plunder. Bei der Länge der Tretlagerwelle empfehle ich das nächst kürzere Maß nehmen. Hat sich bei mir bewährt. 8)
Die Glorreichen schieben ...

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