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paraflyer

unregistriert

1

Mittwoch, 20. Juni 2012, 11:14

Zzing - Spannungsversorgung für unterwegs

Diesen Beitrag habe ich neulich in meinem Liegerad-Blog veröffentlicht, doch den einen oder anderen Aufrechtsitzer und Bückradler könnte es eventuell ebenfalls interessieren. Für die zugehörigen Fotos bitte ich zum entsprechende Blogbeitrag zu gehen.

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Bereits kurz nach dem Kauf des Liegerads trat ein Problem auf, was immer mehr technikbegeisterte Radfahrer - auch die Aufrechtsitzer - ins Grübeln bringt: "Wie lade ich meine Technik unterwegs auf?" - sei es ein Handy, Smartphone, GPS oder Akkus für diese oder jene Geräte.

Idee und Umsetzung
Die Lösungen sind mannigfaltig, von "bloß keine Technik mitnehmen!", über "wird schon noch ein bisschen halten der Akku!" bis hin zu Solarpaneele für unterwegs. Auch ich habe lange überlegt und mich am Ende für ein Zzing entschieden. Dabei handelt es sich um ein kompaktes Gehäuse mit Ladeelektronik und eingebautem Akkublock, welcher über den Dynamo auflädt und eine konstante Spannung am USB-Anschluß herausführt, so dass auch längere Stops den Ladevorgang nicht unterbrechen. Meine Wahl viel auf die leistungsstärkere 'Smartphone-Edition' mit 2700mAh-Akkublock. Standard wären 2000mAh, doch der kleine Aufpreis war es mir wert und so sind nun genug Reserven für unterwegs vorhanden.

Installation des Halters
Der schwierigste Teil stand mir nun bevor: "Wohin damit?" - es sollte in Reichweite sein, dass ich es ein- und ausschalten kann, ohne Verrenkungen zu machen. Da das Zzing nicht 100%ig wasserdicht ist, sollte es im Falle eines Falles nicht ganz schutzlos ausgeliefert sein - also so angebracht werden, dass die 'offenen Stellen' nach unten zeigen. Somit kam der Halter am Ende an den Platz, wo sich bislang die Smartphone-Halterung befand: Im sitzenden Zustand etwa auf Höhe der Oberschenkel zwischen den Beinen.

Im Lieferumfang befand sich neben dem Gerät noch der KlickFix-Halter, einige Kabelbinder, das Material für die elektrische Verbindung und eine Anleitung. Der Halter dient zum schnellen Abnehmen und Aufsetzen des Gerätes. Dazu habe ich einen Streifen Isolierband um das Rohr gewickelt, um es vor Beschädigungen und Scheuerstellen zu schützen - der mitgelieferte Gummistreifen ist leider nur für dünne Rohre geeignet. Auf den Metallstreifen, der am Ende alles hält, habe ich als Gummi-Ersatz und Anti-Rutsch-Material Schrumpfschlauch drübergestülpt und geschrumpft. Danach konnte bereits alles festgespannt und der eigentliche Halter angeschraubt werden. Fertig!

Elektrische Verkabelung
Da bekanntlich ein SON (Schmidt's Original Nabendynamo) seine Dienste an meinem Liegerad verrichtet, musste die Verkabelung irgendwie an das gute Stück gebracht werden. Da ich keine frei zugängliche Stelle gefunden habe, wurde die sich im Rohr befindende Zuleitung zur vorderen Beleuchtung aufgetrennt, abisoliert und alles zusammen mit dem Ladekabel des Zzing verlötet. Noch eine neue Isolierung und etwas Schrumpfschlauch - und schon verschwand die Technik wieder im Rohr. Leider reicht die Versorgungsspannung von Dynamos im Allgemeinen nicht dafür aus, um alles auf einmal mit Energie zu versorgen. Daher sollte/muss die Beleuchtung ausgeschaltet sein, um das Zzing (und sicherlich auch jedes andere Gerät dieser Art) aufzuladen.

Smartphone-Halterung
Da nun der Platz für das Smartphone verbaut war, musste ich mir etwas anderes überlegen. Schnell war auch hier eine Lösung gefunden: Mittels Klebepad und einer Universalhalterung habe ich letztere einfach auf die Oberseite des Zzing geklebt, so dass daraus am Ende eine Einheit wurde. Das USB-Kabel wurde provisorisch mit Kabelbindern versehen (nichts hält so lange wie ein Provisorium!) und dadurch auf die notwendige Länge gebracht. Dieses werde ich bezeiten gegen ein passendes kurzes Kabel austauschen.

Inbetriebnahme und Funktionstest
Nun konnte es endlich losgehen. Nach dem Anschluss an den Dynamo musste nur noch das Kabel in Richtung Zzing verlegt und angeschlossen werden. Es schien auch alles soweit richtig angeschlossen zu sein, da nach wenigen Metern bereits die Ladelampe leuchtete und dem ganzen Leben einhauchte. In Zusammenarbeit mit dem Smartphone wurde dieses bei leerem Zzing soweit geladen, dass der Akkustand angestiegen bist. Auch bei aktiviertem Bildschirm stiegt der Zähler nach oben. Nur bei gleichzeitiger Navigation (rotierender Kartenbildschirm und Sprachansage) war maximal ein Halten der Akkuladung des Smartphones möglich, tendenziell ging sie eher nach unten, so dass ich denke, dass auf längere Sicht das Zzing wieder leer sein würde.

Fazit
Soweit ich nun die ersten Tage überblicken kann verläuft alles sehr zufriedenstellend. Man darf auch nicht vergessen, wie wenig Energie ein Dynamo am Ende generiert und diese endlich speichern zu können ist ein großer Zuwachs an technischem Komfort, auch wenn das Zzing nicht parallel mit aktivierter Beleuchtung aufgeladenen werden kann.

Es sieht leider etwas klobig aus in meiner Konfiguration, doch dafür kommt das Smartphone etwas weiter nach oben und lässt sich im Stand auch besser bedienen. Zum Abnehmen wird nur das Ladekabel getrennt und der komplette 'Block' kann mitgenommen oder verstaut werden. Das überflüssige Ladekabel kann ich dann in den KlickFix-Halter stecken, damit es nicht herumbaumelt.

Somit steht nun langen Touren, sogar mehrtägigen, nichts mehr im Wege, sofern man diese gerne mit voll-geladenem Smartphone zur Navigation oder Routenplanung geplant hat. Laut Hersteller soll es etwa 100km dauern, bis ein leeres Zzing wieder voll ist. Ich bleibe am Ball und werde berichten, wie sich das Ding ähhh... Zzing macht.

Der Preis von 109 Euro ist happig, aber man bekommt als Gegenwert die Möglichkeit die Energie des Nabendynamos abzuzapfen und diese für mitgenommene Technik einzusetzen.

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Gene Krupa

unregistriert

2

Mittwoch, 20. Juni 2012, 12:08


Somit steht nun langen Touren, sogar mehrtägigen, nichts mehr im Wege, sofern man diese gerne mit voll-geladenem Smartphone zur Navigation oder Routenplanung geplant hat. Laut Hersteller soll es etwa 100km dauern, bis ein leeres Zzing wieder voll ist. Ich bleibe am Ball und werde berichten, wie sich das Ding ähhh... Zzing macht.

Der Preis von 109 Euro ist happig, aber man bekommt als Gegenwert die Möglichkeit die Energie des Nabendynamos abzuzapfen und diese für mitgenommene Technik einzusetzen.

Danke für Deine Mühe, aber bevor ich mir einen solchen, nicht wasserdichten "Klotz" ans Rad schrauben würde, dürfte es keine anderen Möglichkeiten geben.
Ich brauche viel Strom unterwegs und bin kein Nady-Freund. Daher betreibe ich den wasserdicht eingegossenen klitzekleinen Kemo M172 der obendrein nur ca. 1/5 kostet erfolgreich sogar mit Seitenläufer.
Nähere Info`s zu Ladergeräten gibt es im Übrigen hier.

paraflyer

unregistriert

3

Mittwoch, 20. Juni 2012, 12:11

Klar, jeder so wie er mag. ^^

Mir war wichtig einen Pufferakku an Bord zu haben, damit ich das Ganze auch mal abnehmen und woanders betreiben kann. Bisschen Regen macht dem ja auch nix aus, nur Flussdurchwanderungen würde ich nicht auf der Tagesordnung stehen haben mit dem Zzing.

Durch die "Klotz-Optik" kann ich bei einsetzender Feuchtigkeit aber auch alles in einem abnehmen vom Halter und das Smartphone in der Tasche weiterladen, ohne viel mit Kabelei rumzubamseln.

Gene Krupa

unregistriert

4

Mittwoch, 20. Juni 2012, 12:18

Klar, jeder so wie er mag. ^^

Mir war wichtig einen Pufferakku an Bord zu haben, damit ich das Ganze auch mal abnehmen und woanders betreiben kann.

Völlig richtig, aber das Teil abnehmen und in der evtl. gerade nicht vorhandenen Tasche weiter zu betreiben, war der Grund warum mein Freund sich davon getrennt, und auch gewechselt hat.
Zum Anderen kommt demnächst ein neuer, nur 60Gramm leichter Dynamo auf den Markt.

kairo-hh

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5

Mittwoch, 20. Juni 2012, 12:26

Danke für Deinen Bericht :)

Den ZZing hatte ich einige Zeit auch benutzt und der fliegt hier nur noch rum.
Inzwischen benutze ich wenn nur noch 5000mAh Akkus mit USB-Anschluss, da alle meine Geräte per USB aufgeladen werden können. Die Dinger sind leichter als das ZZing und wenn man zwei Stück davon mitnimmt kommt man in der Regel ein paar Tage damit aus.
Natürlich ist das kein Ersatz für ein Dynamo-Ladegerät wenn man auf längeren Reisen ist und tagelang in Gebieten unterwegs ist, wo man so gut wie keine Steckdose findet. Für Reisen innerhalb von bewohnten gebieten, wo man mal in einem Restaurant oder auf einem Campingplatz seinen Akku aufladen kann, ist es aber ein nützlicher Begleiter.
Lieben Gruß

Kai

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liberator

paraflyer

unregistriert

6

Mittwoch, 20. Juni 2012, 12:31

Zum Anderen kommt demnächst ein neuer, nur 60Gramm leichter Dynamo auf den Markt.

Sieht ja niedlich aus. :)

Mein Rad wiegt mit mir und Gepäck (je nach Zuladung) zwischen 130 und 150kg - da ist mir das eine oder andere Kilo zusätzlich recht egal. Mir ging es auch nicht darum DAS Königsprodukt hervorzuheben, sondern eines aus der Masse zu präsentieren, um anderen Infos zu liefern. Jemand mit Zweirad und All-Wetter-Einsatz hat ganz andere Ansprüche als jemand wie ich, der nach Feierabend oder am Wochenende seine Kilometer abspielt - plus der Tatsache, dass ich Liegedreiradler bin und anders fahre als jemand mit Rennrad.

Seitenläufer kämen nicht mehr in Frage für mich, aber diese können natürlich auch mit dem Zzing betrieben werden.

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kairo-hh

paraflyer

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7

Mittwoch, 20. Juni 2012, 12:38

Inzwischen benutze ich wenn nur noch 5000mAh Akkus mit USB-Anschluss, da alle meine Geräte per USB aufgeladen werden können.

Ja, sowas habe ich auch und zuerst war das auch meine erste Wahl. Leider habe ich damals ein Teil gekauft, welches den Ladestrom überwacht und ausschaltet, wenn es nicht mehr gebraucht wird. Die Folge: Dadurch, dass mein Smartphone (und sogar das iPhone) irgendwann nur noch wenig Ladestrom zieht, schaltet die Möhre von Ladegerät aus und dann stehst Du da mit einem halbvollen Akku im Smartphone. Das ist nicht bei allen Akkupacks mit USB-Ausgang so, daher habe ich mich unwissend einfach vergriffen.

Somit hätte ich mir einen neuen Akkupack kaufen müssen, den man separat ein- und ausschalten kann - wäre danach aber auch wieder bei 50 bis 80€ angelangt. Da ich lange und mehrtägige Touren plane, wollte ich eine Lösung haben, die ich unterwegs laden kann. Das eWerk von B&M fand ich doof und noch mehr Preistreiberei. Der Forumslader ist für mich zuviel Bastelkrams und dann wird es schon langsam dünn am Markt. Mir fehlen am Zzing auch noch solche Dinge wie Ladezustandsanzeige oder eben die Wasserdichtheit.

Aber für die Zwecke, die ich vor mir habe und die Umgebung, in der ich mich aufhalte, bietet es derzeit das beste Nutzungsverhältnis. Ich brauche mich (theoretisch) nicht um den Ladezustand kümmern und kann auch mal lange, lange unterwegs sein, ohne Not leiden zu müssen, weil das Smartphone ausfällt. Muss ich sowieso nicht, ist ja am Ende alles purer Luxus, aber man gewöhnt sich schnell an den Komfort. ^^

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kairo-hh

Gene Krupa

unregistriert

8

Mittwoch, 20. Juni 2012, 13:07

Inzwischen benutze ich wenn nur noch 5000mAh Akkus mit USB-Anschluss, da alle meine Geräte per USB aufgeladen werden können.


Wenn schon zitieren, dann bitte richtig, das Zitat stammt von Kairo-hh

OmikronXi

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9

Mittwoch, 20. Juni 2012, 13:16

Mir fehlen am Zzing auch noch solche Dinge wie Ladezustandsanzeige oder eben die Wasserdichtheit.

Mir fehlt am Zzing eine GANZ wichtige Sache, vor allem für lange Touren.
Und zwar kann man die Akkus nicht einfach rausnehmen :cursing: .

Ich brauche mich (theoretisch) nicht um den Ladezustand kümmern und kann auch mal lange, lange unterwegs sein, ohne Not leiden zu müssen, weil das Smartphone ausfällt.

Mal dazu eine Frage...wir wollen diesen Sommer München - Prag - Dresden fahren. Eigentlich wollten wir uns ein Garmin zulegen, allerdings können wir uns nicht entscheiden für welches.
Deswegen würde wir jetzt gerne mit unseren Smartphones GPSen. Also vor allem auch die GANZE Zeit mitloggen. Das Zzing hatten wir für den letzten (deutlich kürzeren und zivilisierten) Urlaub gekauft, wo wir es aber nicht ausgiebig testen konnten, weil am 2ten Tag ein Auto über mein Smartphone gefahren ist ;( .
Also meine Frage, schafft man es sein Smartphone mit Zzing auch über Wochen am Leben zu halten? Oder muss man abends richtig tanken?

kairo-hh

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Mittwoch, 20. Juni 2012, 13:34

Ich befürchte, dass kein Dynamo-Lader es schaffen wird auf Dauer ein Smartphone befriedigen zu können. Der Durst dieser Geräte ist doch nicht ohne, insbesondere dann wenn GPS verwendet wird. Da sind die klassischen Navis deutlich im Vorteil. Mit anderen Worten, ich gehe davon aus, dass Du auf jeden Fall zwischendurch eine Steckdose benötigen wirst.
Lieben Gruß

Kai

paraflyer

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11

Mittwoch, 20. Juni 2012, 13:50

Also, ich sag mal so: Als ich das Zzing vor kurzem installiert habe, habe ich es bewusst leergenudelt. Seitdem lade ich mein Smartphone unterwegs auf, von dem Ladestrom wird aber nur kaum was im Zzing-Akku bleiben, sondern gleich vom Smartphone aufgefressen. Darum habe ich mir heute auch das Netzteil für das Zzing nachbestellt, damit ich es unabhängig vom Dynamo auch mal sauber aufladen kann, sofern eine Steckdose in der Nähe ist.

Bei der Sternfahrt am Sonntag habe ich eine GPS-Tracker-App mitlaufen lassen, der meine Position live hochgeladen hat, damit andere sich die Fahrt in real-time anschauen konnten, um mich zu verfolgen. Das Smartphone wurde dabei ganz normal geladen und bei 100% ist dann auch wieder der Zzing-Akku an der Reihe gewesen. Jedoch ging die Durchschnittsgeschwindigkeit durch die Menschenmassen in den Keller, so dass irgendwann nicht mehr genug Ladestrom produziert wurde, um das Zzing zu laden. Das habe ich dadurch gemerkt, dass das Smartphone sich entladen hat.

Zusammengefasst kann ich Dir also sagen, dass das Zzing UND das Smartphone geladen wird, wenn Du Dich ausreichend bewegst (>15km/h meine ich mal gelesen zu haben für meinen SON). Kurz darunter wird es wahrscheinlich langsam in die andere Richtung gehen.

Das große Zzing hat 2700mAh, damit sollte man theoretisch ein gängiges Smartphone zwei Mal komplett aufladen können. Wenn Du also ein VOLLES Zzing an Dein Bike anschließt, daran das Smartphone koppelst und Du Dich nicht zu langsam bewegst, kannst Du auf diese Weise sicherlich Monate durch die Lande fahren.

Wichtig ist dabei auch noch die Art, wie Du Dein Smartphone nutzt. Nur zum Track-aufzeichnen kannst Du die Datenverbindung deaktivieren und das Display ausgeschaltet lassen, dadurch bleibt auf jeden Fall alles frisch und voll. Bei meinem HTC ist das gleichzeitige Navigieren mit Sprachausgabe und einer rotierenden Karte bei voller Displayhelligkeit so energiehungrig, dass es z.T. nicht mal im Auto ausreicht, es dort aufzuladen.

Für's reine Tracking (aufzeichnen der Strecke) nutze ich jedoch mein altes Garmin 60csx, weil das nur alle zwei/drei Tage nach neuen eneloops fragt und auch gefühlt viel genauer ist. Dafür habe ich mir zusätzlich zum oben erwähnten Ladegerät noch einen USB-Akku-Lader mitbestellt, damit ich auf längeren Touren AA- und AAA-Zellen aufladen kann.

Wenn Du also kein Zzing hast und es Dir nur auf die Trackaufzeichnung ankommt - und vielleicht sonst keine Verwendung für ein Zzing hast - würde ich das Geld eher in ein GPS-Gerät stecken und die Route damit aufzeichnen. Meins habe ich deswegen gekauft, weil ich auch unterwegs das Smartphone voll nutzen möchte (surfen, mailen, Navigation, Tracking, usw.), ich aber nicht mit irgendwelchen mobilen Akku-Lösungen hantieren wolte.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »paraflyer« (20. Juni 2012, 13:54) aus folgendem Grund: Letzten Absatz erweitert


OmikronXi

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12

Mittwoch, 20. Juni 2012, 13:52

Mit anderen Worten, ich gehe davon aus, dass Du auf jeden Fall zwischendurch eine Steckdose benötigen wirst.

Das befürchte ich auch :huh: .

Nun, ein volles Zzing kann auf jeden Fall einmal mein Smartphone aufladen. Der Akku meines Smartphones hält einen Tag GPS durch. So weit, so gut. Allerdings hat mich die Aussage, dass man 100km braucht um das Zzing voll zu kriegen wieder auf den Teppich geholt.
Deswegen hätten mich Erfahrungswerte interessiert.

Sag bloß wir müssen uns doch noch für ein Garmin entscheiden :S

paraflyer

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13

Mittwoch, 20. Juni 2012, 14:00

Allerdings hat mich die Aussage, dass man 100km braucht um das Zzing voll zu kriegen wieder auf den Teppich geholt.

Angabe des Herstellers bei einem leeren Zzing!

Überlege mal, wie lange ein Smartphone-Akku braucht, bis er an der Steckdose geladen ist. Meiner ist 1450mAh groß und benötigt sicherlich knapp vier Stunden (würde auch passen mit den 500mA, die über USB im Normalfall übertragen werden). Bei 2700mAh des Zzing-Akkus sind das im Optimalfall mindestens 6 Stunden an der Steckdose, über den Dynamo garantiert noch länger. Da kommt das ganze dann auch wieder hin, was die 100km angeht. Treten mit durchschnittlich >15km/h, 5 bis 6 Stunden lang, voller Akku!

Ohne die Ladeströme genau zu kennen wäre das aber eine plausible Berechnung für mich!

kairo-hh

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14

Mittwoch, 20. Juni 2012, 14:14

Wenn Dein Smartphone so schon einen Tag mit aktiviertem GPS aushält, steigen Deine Chancen aber wieder und ich denke das dürfte das ZZing durchaus schaffen. Kommt aber eben auch auf euer Fahrverhalten hin. Wenn ihr häufiger langsamer unterwegs seid (<15km/h) oder häufig anhaltet, dann dürfte das schon wieder interessant werden.
Generell empfehle ich einen Ersatzakku mitzunehmen (z.B. von mir oben erwähnten), mit dem man im Notfall das Gerät laden kann.

Laut Anleitung (Seite 5) ist der interne Akku nach ca. 6 Stunden Fahrt (bei den 2700mAh-Akkus nach ca. 7-8 Stunden) aufgeladen. Das setzt dann aber voraus, dass kein weiterer Verbraucher angeschlossen ist.

Schau mal bitte nach wie groß die Kapazität des Akkus von Deinem Smartphone ist. Dann kann man dazu eine etwas zuverlässigere Aussage machen.
Lieben Gruß

Kai

OmikronXi

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15

Mittwoch, 20. Juni 2012, 14:29

Also der Akku hat 1500mAh. Das bedeutet, dass wir ca. 5h am Tag mit ~15km/h strampeln müssen, wenn wir die Lampe aus haben, mal so über den Daumen gepeilt.
Das ganze scheitert also ohne Steckdose in der Nähe, wenn das Wetter mal schlecht ist, oder wenn es eine anstrengende Etappe ist, oder wir viele zwischendrin Pausen haben. Mit Ersatzakkus kann man da bestimmt noch was machen, aber überzeugt bin ich nicht.
Wenn man gerade irgendwo im nirgendwo steht und einem das GPS ausgeht... :thumbdown: . Vor allem da wir vorhaben wirklich querfeldein zu fahren, sehe ich für die Smartphone-Lösung eigentlich schwarz.

paraflyer

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16

Mittwoch, 20. Juni 2012, 14:41

Wie gesagt...wenn es Dir auf das Tracking ankommt ist ein reines GPS sicherlich interessanter. Meiner Meinung nach verbraucht das eingebaute GPS im Smartphone aber WENIGER als die eingeschaltete Datenverbindung. Sofern Du also das Smarty als Tracker nimmst, das Display ausgeschaltet ist und die Verbindung ebenso, sollte das alles kein Problem sein.

Ansonsten...zwei Zzing an beiden Rädern. Die könnt ihr auch tauschen, aber so habt ihr natürlich doppelte Power und ganz ehrlich: Damit solltet ihr lange, lange, lange auskommen.

OmikronXi

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17

Mittwoch, 20. Juni 2012, 14:58

Meiner Meinung nach verbraucht das eingebaute GPS im Smartphone aber WENIGER als die eingeschaltete Datenverbindung. Sofern Du also das Smarty als Tracker nimmst, das Display ausgeschaltet ist und die Verbindung ebenso, sollte das alles kein Problem sein.

Wir wollen nicht nur loggen. Wir wollen so schon auch navigieren. Natürlich nicht dauernd das Display an, aber schon immer mal wieder um zu schauen wie es weiter geht. Wie gesagt, normalerweise hält mein Handy bei der Nutzungsart so um die 8h (ohne Datenverbindungen). Ob das problemlos gehen wird... ?(


Ansonsten...zwei Zzing an beiden Rädern. Die könnt ihr auch tauschen, aber so habt ihr natürlich doppelte Power und ganz ehrlich: Damit solltet ihr lange, lange, lange auskommen.

Mal abgesehen davon, dass ich mir lieber "irgendein" Garmin kaufen würde, also nochmal 100€ für einen Zzing rauszuschmeißen, fahren wir mit einem Tandem.
Aber wir könnten ja den Seitenläufer wieder anbauen, dann gingen 2 Zzings auch am Tandem :lol:

paraflyer

unregistriert

18

Mittwoch, 20. Juni 2012, 15:28

Morgen werde ich ja wahrscheinlich bei der Norderstedt/Hamburg-Tour mitmachen. Werde dann gerne versuchen eine Konfiguration zu realisieren, wie Du sie haben magst.

Wenn Du keine Vorgaben hast nehme ich mein Android zusammen mit OSMAND, zeichne die Strecke als GPX auf und lasse mich gleichzeitig navigieren. Denke, dass ich die Helligkeit runterschrauben muss, aber die Navigation ist ja immer noch per Sprachausgabe (Lautsprecher oder Headset) möglich.

Gucke mir dabei parallel das Ladeverhalten an.

OmikronXi

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19

Mittwoch, 20. Juni 2012, 16:03

Morgen werde ich ja wahrscheinlich bei der Norderstedt/Hamburg-Tour mitmachen. Werde dann gerne versuchen eine Konfiguration zu realisieren, wie Du sie haben magst.

Wenn Du keine Vorgaben hast nehme ich mein Android zusammen mit OSMAND, zeichne die Strecke als GPX auf und lasse mich gleichzeitig navigieren. Denke, dass ich die Helligkeit runterschrauben muss, aber die Navigation ist ja immer noch per Sprachausgabe (Lautsprecher oder Headset) möglich.

Gucke mir dabei parallel das Ladeverhalten an.

Das ist super nett. Wenn du willst, gerne.
Aber mach dir nicht unnötig Arbeit, denn Tagestouren könnte ich prinzipiell auch selber testen. Mir ginge es eher darum, ob du schon mal auf einer längeren Tour (mehrere Tage) dein Handy am Leben erhalten hast. Leider nicht, also müssen wohl wir Versuchskaninchen spielen :S .

paraflyer

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20

Mittwoch, 20. Juni 2012, 16:34

Nein, sorry, ich habe es ja selber erst seit wenigen Wochen. Aber man kann es ja selber kumulieren und wenn ich es schaffe während einer Tour das Smartphone von halb voll auf ganz voll zu laden, dann sollte das auch mit dem Zzing klappen. Dennoch...ich werde mich auf's Netzteil freuen und die Akkus einmal sauber aufladen.

Sonst melde Dich, wenn noch fragen sind - bin gerne Versuchskaninchen. :pardon: