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ullebulle

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1

Samstag, 11. August 2012, 13:48

Navi zum erschwinglichem Preis

Ich könnte mich ja eventuell zu einem Navi fürs Rad begeistern, wenn der Preis stimmen würde.

Mehr als 100 bis 150 € sollten da aber nicht bei rauskommen.

Bikemap hat mich jetzt auf dieses Gerät aufmerksam gemacht:

http://www.teasi-one.de/

Es schneidet bei Rezensionen bei Amazon ja einigermaßen positiv ab.

Frage an die GPS-Freaks: ist das was, oder gibt es Alternativen?

Gruß ulle

F4B1

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2

Samstag, 11. August 2012, 14:16

Kenne das Gerät nicht, würde es aber allein schon wegen des Spezialakkus nicht kaufen.

Alternativen in der Preisregion (kriegt man ab 160€)wären z.B. das Etrex 20. Wenn man vom barometrischen Höhenmesser absieht, den nur das teurere Etrex 30 hat, kann es eigentlich alles wichtige und man kann voralldingen normale AA Batterien einsetzen, wenn die Akkus mal schwach machen. Zudem hat man bei Fragen eine große Community und der Service soll jetzt bei Garmin auch nicht der allerschlechteste sein (hab ich allerdings noch nicht in Anspruch nehmen müssen, trotz Wasser von oben und unten, Dreck hats auch genug abgekriegt).
Zudem kommt mir die Akkulaufzeit beim Teasi One recht kurz vor. Mein Etrex 30 schafft am Tag mit minimaler Beleuchtung 18 Stunden mit den normalen, weissen Eneloops.

Übrigens: Die Routingfunktion, die dort ja so vollmundig angepriesen wird, hängt stark von der installierten Karte und den Einstellungen ab. Und selbst dann kann die auf längeren Strecken nicht besonders sein. Das wäre wenn eine Weltneuheit, die bestimmt nicht verschleudert würde. Komfortable Strecken für Radfahrer sind für Computer auf Karten einfach schlecht zu erkennen.

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steppenwolf

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3

Samstag, 11. August 2012, 14:36

Ich, Besitzer eines FALK lux, würde mir für das Geld eher 10 print-Karten kaufen und die ordentlich laminieren.
Ich glaube da wäre der Frust geringer!
[

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OmikronXi

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4

Samstag, 11. August 2012, 15:53

Negativ Punkte bei dem Teasy, die ich so auf die Schnelle gesehen habe:
- nur Spezial-Akkus noch dazu LiPo...diese Akkus wollen eigentlich gar nicht entladen bzw. voll geladen werden und altern bei höheren Temperaturen sehr schnell
- kurze Akkulaufzeit (10h)
- normales LCD-Display
- Schutz gegen Wasser nur IP5X
- 159€

Ganz ehrlich, das Dingens ist als echtes Outdoor-Navi ungeeignet. Brauche ich hingegen eher ein Navi-Spielzeug, dann tut's ein Outdoor-Smartphone, wie z.B. ein Defy auch. Das kann mir dann wenigstens noch das Regenradar usw. anzeigen. Und Handy hat man eh immer dabei, oder? Ein Defy kostet momentan 179€ und ist sogar IP67 zertifiziert.
Also entweder echtes Outdoor-Navi -> Garmin, oder Outdoor-Smartphone.

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Harzrandradler

Scoterbiker

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5

Samstag, 11. August 2012, 23:45

Hallo Ulle,

was möchtest Du mit dem Navi machen?
Immer ne Karte dabei haben, Navigation, Track Aufzeichnung und Geocaching?
Dann ein Outdoornavi mit möglichst langer Akkulaufzeit.
Ein Smartphone ist eine Alternative.

Ich habe Sowohl ein Garmin GPSMAP 62 als auch ein Garmin Etrex 20 in Verwendung. Das alles Gold ist möchte ich nicht behaupten, und die Einarbeitung dauert Stunden, aber wenn man sich rein gefuchst hat und die Karte aufgespielt hat ist es ne feine Sache.

Zu Bedenken ist auch: Ein Touchscreen ist in der Ablesbar schlechter als ein normales Display.

Salamander

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6

Sonntag, 12. August 2012, 10:29

Und Handy hat man eh immer dabei, oder? Ein Defy kostet momentan 179€ und ist sogar IP67 zertifiziert.
Also entweder echtes Outdoor-Navi -> Garmin, oder Outdoor-Smartphone.

Dieser Meinung schließe ich mich an. Ergänzend, die Laufzeit von Samrtphones oder Handies mit GPS ist doch recht bald am Ende. Hier sind Navis im Vorteil, zumal wenn man unterwegs normale Batterien oder Akkus wechseln kann. Teleföner kann man mit Akkupacks nachladen oder Ladeschaltungen am Nabendynamo.
"Auf meinen Reisen habe ich überall auf der Welt gute Menschen kennengelernt. Und auch ein paar Arschgeigen. Das hat nichts mit Hautfarbe, Pass oder Religion zu tun." - Jürgen Schwandt, Ankerherz Verlag

ullebulle

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7

Sonntag, 12. August 2012, 10:40

Tja, dann werde ich wohl weiter nach einem erschwinglichem Smartphone suchen.


Normalerweise komme ich ja schon zurecht, wenn ich vorher auf die Karte geschaut habe, aber ich dachte,
so ein GPS funktioniert ähnlich wie ein TomTom...

Danke
ulle

Salamander

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8

Sonntag, 12. August 2012, 12:22

TomTom kann routen, also Dich dynamisch ans Ziel lotsen. Das ist mehr als mit GPS Deinen Standort auf einer Karte finden.

Zitat

Normalerweise komme ich ja schon zurecht, wenn ich vorher auf die Karte geschaut habe

Wenn es Dir nur auf die reine Kartendarstellung ankommt, kannst Du mobil Karten auch ohne GPS nutzen. Das geht auch ohne Smartphone, wenn Du schon ein java-fähiges Handy hast. GpsMid wäre so ein Programm. Mit GPS-Programmen, die offline Karten nutzen, müsste das auch gehen, zB TrekBuddy oder We-Travel. Das Display ist natürlich mickrig, aber erstmal besser als nix, bzw Papierkarten mitschleppen.
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9

Sonntag, 12. August 2012, 14:35

Ich schaue eigentlich auch vorher mal auf die (virtuelle) Karte. Für unterwegs hab ich das Smartphone, wobe ich das auch nicht dauernd als Navigation mitlaufen lasse sondern nur mal hin und wieder drauf schaue wenn ich mir nicht sicher bin wie es weiter geht. Nachteil ist : kein Netz - keine Karte aber auch da gibt es Lösungen mit Offline-Karte.

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Henner

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Sonntag, 12. August 2012, 17:45

Ich will vielleicht noch eine Option nennen, die ich gerne auf dem Fahrrad nutze, um einerseits zu loggen und mich andererseits auch führen zu lassen.
Gerät: Garmin Etrex10 (kostet 'nen hunderter) + Fahrradhalterung (bei mir von RamMount, kostet 'nen guten 20'er, die originale Garminschiene kostet gut 10Euro).

Das Gerät bietet die echten Vorteile eines Outdoornavis, wie Spritzwasserschutz, robustes stoßfestes Gehäuse und vor allem auch Betrieb mit Standardakkus/Batterien (2*Mignon/AA) für einen kompletten Fahrtag.
Das Etrex10 ist das Basisgerät der Etrex-Reihe mit einfachem LC-Display, welches sich meines Erachtens am bestens ablesen lässt.
Routing mit auf das Gerät geladenen Kartenmaterial (z.B. OpenMTBmap o.ä.) geht da nicht (kleiner interner Speicher, keine SD-Karte). Wenn man das will kann sollte man auf das schon erwähnte Etrex20 oder 30 ausweichen.
Mit dem Etrex 10 fahre ich vorbereitete Tracks ab, die ich mir mit Qlandkarte GT am Rechner zusammengestellt habe. So bin ich z.B. vor zwei Wochen 650km-Stück des Rheinradwegs gefahren, oder im Frühjahr auch das Anfangsstück des Weserradwegs.

Trotz gewisser Softwareprobleme bei Garmin, gibt es (leider) eigentlich keine echte Konkurrenz zu diesen Geräten. Auf dem Motorrad nutze ich seit Jahren ein GPSMAP 60Csx mit Touratech-Halter. Alles was ich bisher an Smartphone-Lösungen gesehen habe war zumindest für den harten regelmäßigen Einsatz an Zweirädern nicht geeignet.

Was man letztendlich für ein Gerät erwerben sollte hängt wirklich vom persönlichen Geschmack ab. Ich mags eher simpel ohne bunte Benutzeroberflächen, aber robust. Wenn man nur gelegentlich bei schönem Wetter über rumpelfreie Wege fährt, genügt vielleicht schon eine App für das schon vorhandene Mobiltelefon.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Henner« (12. August 2012, 17:50)


OmikronXi

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11

Sonntag, 12. August 2012, 18:30

Wenn man nur gelegentlich bei schönem Wetter über rumpelfreie Wege fährt, genügt vielleicht schon eine App für das schon vorhandene Mobiltelefon.

Also "rumpeln" stört Smartphones mal sehr wenig, da sie Flashspeicher nutzen. Und es gibt mittlerweile einige Outdoor-Smartphones, welche IP67 zertifiziert sind, genauso wie die Garmin-Geräte auch.
Einziger Nachteil bei Outdoor-Smartphones mit kapazitivem Touchscreen bei schlechtem Wetter ist, dass größere Regentropfen schon mal Finger simulieren können :rolleyes: .

Henner

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12

Sonntag, 12. August 2012, 19:24

Ich will jetzt die Besserwisserei nicht hochschaukeln...
Es ist aber so, daß im Vergleich zu Smartphones (da gehe ich jetzt mal von den üblichen Iphone/Galaxy etc. aus die das Gros des Marktes ausmachen) Garmin Outdoornavis mechanisch sehr sehr robust sind. Und zwar nicht nur was Vibrationen im normalen Betrieb betrifft, sondern auch Abflüge, Hinfaller, Drauftreter, Hitze/Kälte etc.
Allein die hierzulande recht unbekannte Magellan Explorist Serie fällt mir da noch als für einen ähnlichen Einsatzzweck gedacht ein - da habe ich aber selber keine Erfahrung mit.

OmikronXi

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13

Sonntag, 12. August 2012, 19:46

Es ist aber so, daß im Vergleich zu Smartphones (da gehe ich jetzt mal von den üblichen Iphone/Galaxy etc. aus die das Gros des Marktes ausmachen) Garmin Outdoornavis mechanisch sehr sehr robust sind. Und zwar nicht nur was Vibrationen im normalen Betrieb betrifft, sondern auch Abflüge, Hinfaller, Drauftreter, Hitze/Kälte etc.

Ok, wenn wir jetzt aber iPhone und Co. als Vergleich nehmen, dann müssen wir sie aber auch mit TomToms und Nüvis vergleichen, welche den Gros des Navimarktes ausmachen. :rolleyes:

Zitat


Allein die hierzulande recht unbekannte Magellan Explorist Serie fällt mir da noch als für einen ähnlichen Einsatzzweck gedacht ein - da habe ich aber selber keine Erfahrung mit.

Es geht ja nicht darum ein Gerät zu finden, was für das gleiche Einsatzgebiet wie ein Garmin Outdoor-Navi taugt, sondern eine preiswerte und sinnvolle Fahrradnavigation zu finden. Ein Garmin ist mit Sicherheit die mehr oder weniger einzige gute Wahl für eine Weltreise oder ähnliche Vorhaben, aber für das Tourchen am Sonntag doch etwas "over the top", wenn man kein Geldscheißer hat.

FraWie

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14

Montag, 13. August 2012, 08:56

Ein Garmin ist mit Sicherheit die mehr oder weniger einzige gute Wahl für eine Weltreise oder ähnliche Vorhaben, aber für das Tourchen am Sonntag doch etwas "over the top", wenn man kein Geldscheißer hat.

Sehe ich anders.
Erstens spare ich mir das Smartphone, mir ist das kleine, einfache Handy immer noch lieber.
Zweitens kostet ein Etrex oder Dakota auch nicht mehr so viel. Etwa 50 EUR mehr als das Billigteil vom Thema, also z.B. der Preis einer Konzertkarte.

Zu den technischen Vor- und Nachteilen der beiden Systeme wurde ja schon alles gesagt.

Übrigens läuft im Gelben ebenfalls ein Faden zum Tease One mit recht positiven Berichten von Leuten, die das Gerät wirklich einsetzen. Persönlich sehe ich den Akku auch als KO-Kriterium.

Gruß Frank

OmikronXi

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15

Montag, 13. August 2012, 09:28

Erstens spare ich mir das Smartphone, mir ist das kleine, einfache Handy immer noch lieber.

Ok, wenn man das "gute alte" Handy bevorzugt, dann würde ich auch ein Garmin nehmen ;) . Mein Smartphone ersetzt halt Handy, MP3-Player und GPS und bringt noch ein paar andere Gimmicks mit :P .
Und die meisten werden heutzutage lieber ein Smartphone haben wollen. Allerdings muss einem halt auch klar sein, dass iPhone/Galaxy & Co. auf Grund ihrer Potenz nicht allzu lange durchhalten und zweitens schrottet man wenns blöd läuft 500€+. Kurzum iPhones & Co. würde ich nur als Notfall Navis einsetzen. Wer also unbedingt das beste/tollste/schönste/was-weiß-ich-ste Smartphone haben muss, sollte sich vielleicht auch lieber noch ein Garmin o.ä. zulegen.