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HotRod

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1

Mittwoch, 22. August 2012, 10:43

Rahmen oder Rad, das ist hier die Frage...

Nach 5 Jedermann-Rennen (3 x Cyclassics, 1 x Velo Challenge & 1 x Velothon) habe ich alle Erfahrungen mitgenommen. Die guten und die schlechten. Die Atmosphäre war jedesmal großartig und der Zieleinlauf in Hamburg ist traumhaft. Der eigene Unfall in Hamburg ging für mich recht glimpflich aus, für andere allerdings nicht. Knochenbrüche und jede Menge zerstörte Räder sind leider normal.

Ich möchte meinen Schutzengel nicht überstrapazieren und habe dieses Kapitel für mich beendet. Es ist an der Zeit ein neues aufzuschlagen. Die neuen Herausforderungen lauten Vättern, Fichkona und Ötztaler. Vielleicht noch Rad am Ring, aber nur wenn ich nicht als erster starten muss.
Der Weg ist das Ziel.

Leider hat mein Rad die Kollision mit dem Bordstein nicht so gut überstanden. Einige Kerben in der rechten Sitzstrebe sind doch tiefer als zunächst angenommen. Mein recht erfahrener Händler meinte, dass es noch lange gut gehen könnte, man es aber im Auge behalten sollte. Ein Bruch würde sich durch kleine Haarrisse vorher ankündigen und mein Kampfgewicht von rund 0,1 t wären auch nicht gerade förderlich. Na toll.
Diese Aussage hat mein Vertrauen in das Rad nicht gerade gefördert. Wenn ich mir nun vorstelle, dass die Strebe gerade auf der Abfahrt von der hohen Acht auf der Nordschleife ihr Leben aushaucht ... :dead:

Es muss also etwas neues her. Da die restlichen Komponenten noch in Ordnung sind (6600er Ultegra von 2008), stehe ich also vor der Frage, ob ich mir lediglich ein neues Rahmenset anschaffe oder gleich ein ganz neues Rad.

Das Rad muß komfortabel und langstreckentauglich sein. Das Gewicht spielt eine untergeordnete Rolle, sollte aber noch im üblichen Rahmen liegen, schließlich wollen die Alpen bezwungen werden.

Mir schwirren nun viele unterschiedliche Gedanken im Kopf herum und ich kann noch keinen roten Faden entdecken 8|. Also verusche ich das ganze in Worte zu fassen. Vielleicht hilft das ja :rolleyes: .
Das Budget ist begrenzt auf max. 2.000 €. Aber je weniger für das Rad ausgegeben wird, desto mehr bleibt für die Reiskosten übrig. Ich möchte also nicht mehr ausgeben, als unbedingt nötig.

Also...

ich könnte das alte Rad als Winter-/ Schlechtwetter-Trainingsrad nutzen gleich ein neues kaufen, das wollte ich 2014 sowieso. Dann wäre ich auch gleich die "Wäscheleinen" am Lenker los. Allerdings fahre ich im Winter hauptsächlich indoor. Die meiste Zeit würde es also nur Platz wegnehmen. Oder....

ich könnte den Rahmen dem Altmetall zuführen und die restlichen Teile mit einem schönen Rahmenset weiter nutzen. Fragt sich nur wie lange? Eigentlich sind ja nur Kettenblätter, Kette und Ritzel die typischen Verschleißteile. Der Rest könnte doch bis ultimo weiter benutzt werden, oder? Nur wegen der Optik (Wäscheleinen) ein neues Rad zu kaufen, macht doch eigentlich keinen Sinn. Ein schönes Rahmenset ist doch nicht zu verachten.

Folgende Optionen habe ich mir überlegt:

Als Neurad:
- Stevens Stelviooder Stevens Aspin .Vorteile: Guter Händler direkt vor Ort. Komfortable Geometrie. Nachteile: Verhältnismäßig schwer.
- Rose Pro-2000 oder Rose Pro-SL 2000. Vorteile: Ziemlich leicht, sehr gutes P/L Verhältnis. Nachteil: Etwas sportlicher und Versandrad.

Als Rahmenset:
- Müsing Onroad Comp (439€). Einfacher komfortabler Rahmen zu einem guten Preis. Läßt sich farblich individualisieren und kann ohne Dekor bestellt werden.
- Stevens Aspin (599€). Guter komfortabler Rahmen mit etwas schwerer Gabel aber Fachhändler direkt vor Ort.
- Simplon Phasic (699€). Wunderschönder leichter Rahmen. Etwas für's Auge.

Ach, da fällt mich noch etwas ein. Die Neuräder und das Stevens Rahmenset kann ich probefahren - Bochholt ist ca. 1 Std. entfernt, bei den anderen Rahmensets müsste ich mich auf eine professionelle Vermessung verlassen, was nochmal ca. 100 € kostet.

Im Augenblick weiß ich nicht, was ich machen soll und ich würde mich freuen, wenn Ihr Eure Gedanken mit mir teilen würdet ^^

Ich bin gespannt ...

Grüße
Dieter
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Mittwoch, 22. August 2012, 11:21


... und ich würde mich freuen, wenn Ihr Eure Gedanken mit mir teilen würdet ^^


Aber gerne doch.

Vermessen lassen wolltest du dich doch eh, weil du auf deinem jetzigen ab etwa 200 nicht mehr so richtig bequem sitzt.

Aber jetzt das entscheidende: Bei den großen Audax und / oder Brevetveranstaltungen (vllt. kann cas mal den Unterschied erklären) brauchst auf jeden Fall Beleuchtung (NaDy?), ggf. Bleche + Träger. Und für solch lange Strecken sollte man wohl lieber einen 28er Pneu aufziehen.

So schön vor allem das erste von dir verlinkte Stevens ist, ob du damit bei Fichkona, Vättern oder auch nur HH-B glücklich wirst, bezweifele ich.

Vllt. hilft dir auch der Link http://www.rennrad-news.de/forum/threads…3%A4der.107236/
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HotRod

Cosmotom

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3

Mittwoch, 22. August 2012, 11:23

Hi,

da ich mir dieses Jahr auch ein Rennrad gegönnt habe, kann ich deine Überlegungen sehr gut nachvollziehen.
Bis zu einer gewissen Grenze würde ich ja immer zu einem Neurad tendieren, man(n) kann eigentlich nie genug Fahrräder besitzen ;)

Zu den Rädern:
  • Stevens Aspin bin ich auch ein halbe Stunde Probe gefahren. Hat mir gut gefallen, leider war der Händler absolut nicht entgegen kommend was die gewünschten Änderungen angeht (Kompakt-Kurbel und Schwarzer Rahmen, anderes Ritzel-Paket, ...).
  • Cannondal Caad10, auch sehr schön, hat gut gepasst. Leider Probleme mit der Lieferzeit und bestimmte Anpassungen nicht möglich. Solltest du dir vielleicht auch mal anschauen. Wobei es sehr Problematisch sein soll noch eines zu bekommen.
  • Ein Bergamont bin ich noch gefahren, sowie ein Scott, aber die haben mir beide nicht gefallen.
  • Auf meiner Bestell-Wunschliste befand sich auch noch ein Rad von Poison und Cucuma. Bei beiden sind auch Rahmensets erhältlich und Posion bietet auch beliebige Farben/Dekore an.
  • Ein Rose Pro-RS 3500 mit einigen Modifikationen ist es dann geworden, mit dem bin bis jetzt absolut zufrieden.
Der große Vorteil am Selbst aufbauen ist, das man eine starke Beziehung zu seinem Rad entwickelt. Wenn es dann auch noch passt und einem gefällt, ist das denke ich der beste Weg. Wenn das "basteln" nicht dein Wunsch ist, wäre natürlich der "örtliche" Händler die bessere Alternative.

Zum Thema ersetzen des Rades: Was ist eigentlich mit deinen Laufrädern? Haben die den Bordstein überlebt? Wolltest du den Umbau beim Schrauber machen lassen, das würde ja doch einiges kosten?

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kylogos

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4

Mittwoch, 22. August 2012, 11:26

Moin,

vorweg: ich habe von Rennrädern so viel ahnung wie eine Kuh vom Eier legen.

Deswegen also nur was Allgemeines: meiner Erfahrung nach wird das alte Rad nicht mehr genutzt (oder höchstens sehr gelegentlich). Du hättest also die Ultegra-Gruppe und die Laufräder nutzlos im Keller rumstehen.

Meine Vorgehensweise wäre, mir einen richtig guten Rahmen zu kaufen, und den mit den "alten" Teilen zu komplettieren. Dann kann man immer noch mal den einen oder anderen "goldenen Knopf" in Form neuer Laufräder oder Schaltungskomponenten nachrüsten.

Für einen "sahnemäßigen" MTB-Rahmen würde ich 800 - 1.200 € einkalkulieren, k. A. was es bei der Lycra-Fraktion dafür gibt.
Und von dem, was übrig bleibt, kannst Du soviel Reis kaufen, dass Du auch noch ein paar chinesische Familen satt bekommst. ;)

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Mittwoch, 22. August 2012, 15:38

Danke für Eure Inspiration :D

Ich vergaß zu erwähnen, dass ich mit meinen Vereinskollegen noch die eine oder andere RTF mitnehmen möchte.

Die meisten angestrebten Strecken werden bis max. 300 od. 400 km liegen. Fichkona wird da eher die Ausnahme bleiben. Insofern würde mich ein reines Langstreckenrad - wie im Link - auch nicht glücklich machen. Ich hoffe, dass ich mit den IXON IQ und ausreichend Akkus auskomme.

Evtl. lass ich mir noch ein Laufrad mit NaDy zusammenbauen und rüste mein Rad bei Bedarf um. Ein kleiner Gepäckträger läßt sich auch mit Schellen befestigen. An die Sattelstütze kommt nichts, da es aus Komfortgründen eine aus Carbon werden soll.

Der Reiz etwas neues zu haben, ist natürlich sehr groß, aber kylogos hat vermutlich Recht. Das alte Rad wird meist ungenutzt Staub fangen.

Folge ich den Werten des Fit Calculators, wäre das Müsing die vernünftigste Lösung: 56er Oberrohr, 58er Sattelrohr und 20,5er Steuerrohr. Das verspricht ein komfortables Rad zu werden. Und ein Gewicht ab 1.390 gr. ist nun auch nicht die Welt. Mein alter Rahmen ist schwerer. Zur Sicherheit werde ich mich aber nochmal ausmessen und beraten lassen.

@Cosmotom: Es hat tatsächlich nur der Rahmen an der besagten Stelle etwas abbekommen. Die Laufräder sind absolut in Ordnung. Den Umbau werde ich weitestgehend alleine bewerkstelligen können. Ich hoffe, dass ich das Set bei meinem Fachhändler bekommen kann. Dann kann er anschließend das Feintuning übernehmen und einen Blick darauf werfen.

Im Augenblick tendiere ich also zu dem Müsing Rahmenset.
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6

Mittwoch, 22. August 2012, 16:17


Folge ich den Werten des Fit Calculators, wäre das Müsing die vernünftigste Lösung: 56er Oberrohr, 58er Sattelrohr und 20,5er Steuerrohr. Das verspricht ein komfortables Rad zu werden.


Schau nochmal nach, ich habe 18,5 gelesen, 20,5 wäre auch bestialisch lang bei einem 58er Rahmen.

Am hl. Blauen habe ich bei derselben Rahmenhöhe 15,5, allerdings mit klassischem Steuersatz.
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7

Mittwoch, 22. August 2012, 16:35

Schau nochmal nach, ich habe 18,5 gelesen, 20,5 wäre auch bestialisch lang bei einem 58er Rahmen.
Stimmt, jetzt wo Du es schreibst. Auf der Seite von Müsing steht aber tatsächlich 20.5. Allerdings auch bei dem 60er. Ein klassischer Tippfehler also. Das kam mir auch schon seltsam vor. Da habe ich wohl :sleeping: :D
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FraWie

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8

Mittwoch, 22. August 2012, 17:13

Mir ist vor kurzem auf das neue Trek Domane 2.3 aufgefallen. Interessant ist die Entkopplung von Oberrohr und Sitzrohr (Isospeed), sozusagen ein Rennrad mit gefedertem Sattel :huh:
Fabian Cancellara fährt mit dem Domane 6 mit dieser Technik sogar die Rennen - im Gegensatz zum Rest der Mannschaft. Aber er war ja auch an der Entwicklung beteiligt.

Ich habe leichte Bedenken, ob sich die Technik mit einem Alurahmen verträgt. Gibt es auch noch in Carbon innerhalb des Budgets, dann aber ohne Gepäckträgerösen (nur für Schutzbleche sind welche versteckt): Domane 4.0.

Ich als alter Stahlfanatiker wäre jedenfalls neugierig auf eine Probefahrt.

whitewater

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9

Mittwoch, 22. August 2012, 17:19

Das mit dem alten Rad und Staub ist nicht allgemeingültig. Gerade, wer weit in den Winter reinfährt, nutzt evtl. doch ein Zweitrad in der Übergangszeit öfters.
Andererseits bin ich überzeugter Selbstaufbauer, einen deutlich angeschlagenen Rahmen würde ich wohl auch als Winterschlampe ausmustern...und überhaupt machts Spaß, mehr für einen guten Rahmen ausgeben zu können.
Irgendwo bei den Budgets, die Du für Kompletträder angesetzt hast kannst Du auch einen Maßrahmenbauer aufsuchen (ob das muss wäre eine andere Frage, aber es gibt ja auch Leute, die sich Maßanzüge gönnen, auch wenn Konfektion passen würde :D), oder von der Stange was richtig nettes nehmen.
Eigentlich würde ich also einen Rahmen kaufen, und die Gruppe mit rübernehmen. Wenns nicht gerade eine 6600er wäre...das mag aber ein persönliches Problem meinerseits sein :D
Btw.: was ich so an Maßrahmenbauern kenne, die verrechnen die Vermessungskosten bei Beauftragung eines Rahmens. Wären 100,- gespart ;)

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10

Mittwoch, 22. August 2012, 20:11

Ja, es stimmt, es gibt wirklich schönere Gruppen als die 6600. Der Kettenblätter würden aber schon durch TA Specialites ersetzt, somit geht's noch 8) und der alte Rahmen wird wohl definitiv in die Tonne wandern.

Ein Maßrahmen wäre schon etwas feines. Bei MiTech gibt es zum Beispiel Scandium Rahmen für rund 900€ ohne Gabel. Nur hätte ich dann ewig Angst um das gute Stück und so ganz aus der Form bin ich zum Glück nicht geraten.
Ein etwas preiswerteres Teil wäre irgendwie ... "beruhigender". Als Kind hatte ich immer eine "gute" Hose für besondere Anlässe. Mit dem Ergebnis, dass ich sie lediglich ein halbes Dutzend mal getragen hatte bevor sie mir zu klein wurde.

Ich möchte mein Rad benutzen. Dazu gehören zwangsläufig Gebrauchsspuren und bei einem teuren Rahmen würde ich mich jedes mal halb tot ärgern :rolleyes:.

Edit: Das Trek sieht ja spannend aus. Eine Probefahrt würde mich in der Tat reizen.
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11

Donnerstag, 23. August 2012, 09:50

So, ich bin noch mal in mich gegangen und denke, dass der Müsing Rahmen wieder etwas halbgares ist. Nicht Fisch und nicht Fleisch :S.

Whitewater hat schon Recht, die 6600 Ultegra ist nicht wirklich eine Schönheit und die unschönen Wäschleinen wollte ich - wie schon erwähnt - seit geraumer Zeit los werden. Also wird es wohl ein preiswerter Rahmen für meine alte Gruppe als "Schlechtwetterrad" und Winterschlampe und in der nächsten Saison eine neues Rad. Womit ich mir dann etwas Zeit lassen kann.

Auf der Seite wrenchscience.com habe ich noch einmal meine Maße angegeben und komme so auf eine "Overall Reach" (effektive Oberrohrlänge + Vorbaulänge) von 68 cm. Ich bin bislang also 1cm zu lang gefahren. Das passt auch zu meinen Eindrücken. Es wird also das Cyanit Rahmenkit von Poison in weiß glänzend mit Namen und ohne Dekor.

Am besten hätte mir das 60er mit 56er Oberrohr in der Standardgeometrie gepasst. Leider ist es aber ausverkauft. Alternativ gibt es das S56 (56er Sitzrohr, 56er Oberrohr, 19er Steuerrohr) oder das S58 (58er Sitzrohr, 57er Oberrohr, 21 Steuerrohr). Beim S56 könnte ich meinen Vorbau behalten. Bequemer wäre aber wohl das S58 mit 11er Vorbau und höherem Steuerrohr, oder ?(
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12

Donnerstag, 23. August 2012, 16:28

Juhu ... es geschehen noch Zeichen und Wunder.

Ich habe vorhin bei Poison angerufen und siehe da ... sie haben in der letzten Ecke noch einen Scandium Rahmen in Größe 60 mit Standardgeometrie (also geradem Oberrohr) gefunden. Er geht noch heute zum Pulvern im Dekor P299 in glänzend raus 8o :dance:
Inkl. Carbongabel mit Aluschaft kostet mich der Spaß 204 €.

So. Nun kann ich mich ganz in Ruhe mit der Anschaffung meines "Sonntagsrades" beschäftigen :vain:

Bilder des fertigen Rades werden hier auf Wunsch gerne veröffentlicht!
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Donnerstag, 23. August 2012, 17:38

Bilder des fertigen Rades werden hier auf Wunsch gerne veröffentlicht!


Klar, her damit!

Bei Poison anzurufen war eine gute Idee, kann ich auch nur empfehlen... hat man erstmal den Richtigen am Rohr, dann gehen da Sachen, die gehen auf der Seite gar nicht ;)

becki

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Freitag, 24. August 2012, 23:08

Ich finde den Gedanken an einen Maßrahmen grundsätzlich sinnvoll. Meine Frau und ich fahren Pascullis mit individuellen Anbauteilen und sind sehr zufrieden damit. Mir ist allerdings aufgefallen, dass die Preisgestaltung bei Dir eine nicht so ganz unwichtige Rolle spielt. Und da scheint mir dann ein Maßrahmen als Basis doch ein wenig ungünstig, jedenfalls wenn ich unsere Räder betrachte.

Ich denke, dass man auch einen Standardrahmen nach Auswahl der richtigen Grundgröße durch die Variationsmöglichkeiten von Vorbau und Spacern recht gut an die persönlichen Körpermaße anpassen kann.

Becki

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Samstag, 12. Januar 2013, 14:17

Nun ist einige Zeit ins Land gegangen und mein "Stall" ist ab gestern wieder komplett.

Nachdem ich mich im November für das ROSE PRO RS 3000 (Ultegra 3-fach (52/39/30)) in "Shiny White" mit DT Swiss 585 Laufrädern entschieden habe, wurde mein Poison gestern fertig gestellt. Mein Finanzminister und ich haben uns für das ROSE entschieden. Als 2012 er Auslaufmodell war es einfach zu verlockend. Es war um 200€ reduziert und das Nachfolgemodell mit nahezu identischer Ausstattung mit lediglich anderem Design kostet 200€ mehr. In der Summe habe ich also 400€ gespart.


Nun zum Poison. Das neue Poison Rahmenkit ist nun schwarz glänzend ohne Namen dafür aber mit Dekor geworden. Die 100€ für die extra Wünsche waren mir dann doch etwas viel. Das hätte eine Verteuerung um 50% bedeutet. 8|

Das alte CUBE LTD ROAD wurde ausgeschlachtet und der Rahmen auf Halde gelegt. Vielleicht wird irgendwann eine Rollenschlampe daraus. Mal sehen.

Einige Teile ließen sich für den neuen Rahmen verwenden. Die STI, Bremsen, Vorbau, Schaltwerk, Sattel und Laufräder wurden übernommen.
Ersetzt wurden ...
der Lenker (Easton EA30 (alt) gegen 3T Ergonova mit Specialized Gel Lenkerband (neu)),
die Sattelstütze (Easton EA30 gegen Controltech One) und
der Umwerfer (34,9 gegen 31.8 (jeweils Ultegra)) wegen des geringeren Sattelrohrdurchmessers.

Ach ja, die Kompaktkurbel R600 wurde gegen eine Ultagra 6600 2-fach (53/39) getauscht. Mit der Kompaktkurbel war ich hier im Flachland nie wirklich glücklich. Da ich gerne hohe TF fahre, war mir das 50er zu groß und das 34er zu klein. Im Training werde ich also zukünftig das 39er am häufigsten fahren und das 53er bei RTFs. :thumbsup:
Da der neue Rahmen keine typischen Zuganschläge am Unterrohr besitzt musste ich noch aus Bucht Dura Ace Schaltzuganschläge fischen.

Das Ergebnis seht hier unten. Eigentlich bin ich kein Winterfahrer, aber vielleicht schaffe ich es, morgen eine kurze Probefahrt zu machen.
»HotRod« hat folgende Bilder angehängt:
  • IMG_20130112_130303.jpg
  • IMG_20130112_130421.jpg
  • IMG_20130112_130449.jpg
  • IMG_20130112_130504.jpg
  • IMG_20130112_130700.jpg
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thomaspan

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Samstag, 12. Januar 2013, 14:50

Sehr chice Schlechtwetter- + Rollenschlampe. Kompliment!

---

Kannst du mir deine Frau mal eben zur Entscheidungsfindung rüberfaxen? Meine genehmigt nur Gebrauchträder bis 500 (= Gios).

Merci vielmals!
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