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sportugalois

unregistriert

21

Samstag, 27. Oktober 2012, 15:03

Auch ein Rad, das in die Richtung geht, die ich mir vorstelle:

http://www.roseversand.de/artikel/rose-p…pact/aid:574164

(Danke an Wolfgang für den Link!)

thomaspan

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22

Samstag, 27. Oktober 2012, 15:07

Dass es mir nicht gefällt, sollte keine Rolle spielen.

Aber die Bleche sind an einem Allwetterradel der Treppenwitz des Jahrhunderts.
Ich bete 10 Campa-Kränze und gelobe Besserung ...

Salamander

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23

Samstag, 27. Oktober 2012, 15:14

Auch ein Rad, das in die Richtung geht, die ich mir vorstelle:

http://www.roseversand.de/artikel/rose-p…pact/aid:574164

Geht aber etwas die falsche Richtung... Im ersten Moment hatt ich ja gedacht, seit langer Zeit mal wieder ein schönes Reiserad von Rose. Aber was haben die nur geraucht, ein Rad Randonneur zu nennen und da Curanas dran zu schrauben? :dash: Da gehören Longblades dran!


Nachtrag: :vain: Zwei Doofe ein Gedanke
"Auf meinen Reisen habe ich überall auf der Welt gute Menschen kennengelernt. Und auch ein paar Arschgeigen. Das hat nichts mit Hautfarbe, Pass oder Religion zu tun." - Jürgen Schwandt, Ankerherz Verlag

sportugalois

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24

Samstag, 27. Oktober 2012, 15:22

Auch ein Rad, das in die Richtung geht, die ich mir vorstelle:

http://www.roseversand.de/artikel/rose-p…pact/aid:574164

Geht aber etwas die falsche Richtung... Im ersten Moment hatt ich ja gedacht, seit langer Zeit mal wieder ein schönes Reiserad von Rose. Aber was haben die nur geraucht, ein Rad Randonneur zu nennen und da Curanas dran zu schrauben? :dash: Da gehören Longblades dran!
Nachtrag: :vain: Zwei Doofe ein Gedanke
Ja, sehe ich auch so.

Aber da ich mir eine Bereifung in ungefähr 40mm Breite vorstelle, müsste ich bei den Schutzblechen eh nachbessern.
Und in Verbindung mit der Compaktkurbel brauche ich auch eine richtige Bergkassette.
Aber das sind die Details, die ohne viel Aufwand zu ändern sind.

rifi

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25

Samstag, 27. Oktober 2012, 16:17

Ich finde die Curanas gar nicht so schlecht. Ich finde, sie halten mehr ab, als man von der Optik her denken mag.

Die grundsätzliche Idee hier finde ich nachvollziehbar. Die hatte ich auch. Mittlerweile halte ich davon nicht mehr viel. Wenn ich Rennrad fahren will, fahre ich lieber ein Rennrad. Wenn ich mit Freunden eine Tour mache, fahre ich lieber mit meinem Trekker als meinem Randonneur.

Soll heißen: Ich habe verschiedene Räder, die man aus verschiedener Sicht als eierlegende WoMiSa bezeichnen könnte. Aber im Endeffekt finde ich 3 Räder für 1000 Euro definitiv besser als ein Rad für 3000 Euro. Wenn Platz für nur ein Rad da ist, ok. Aber ansonsten halte ich diese Kompromisslösung nicht für optimal. Mag natürlich sein, dass es Leute gibt, die das ganz anders empfinden, ich will damit nur deutlich machen, dass der Schritt wirklich gut überlegt sein sollte!

Davon abgesehen würde ich nicht unbedingt zu Titan greifen. Ich hatte das auch mal vor. Mittlerweile habe ich aber festgestellt, dass ich technisch so viel tut, dass ich mir lieber irgendwann mal wieder ein neues Rad kaufe, als ein teures für so lang wie nur möglich zu haben.

Auch das ist wieder ein Fall der bei anderen anders sein kann, vielleicht mag nur ich eine Auswahl, welches Rad ich an dem Tag nehme. Und vielleicht bin ich auch einer der wenigen, der lieber ab und zu mal ein neues Rad kauft als ein absolut bombiges, das dann aber auch doppelt so lang halten muss.

Auch da wieder: Nur der Anreiz drüber nachzudenken, ob das wirklich die Lösung ist, die man möchte, und nicht nur der gegenwärtige Wunsch nach einem tollen Rad, bei dem nach einem Jahr aber wieder der Wunsch nach etwas neuem aufkommt...
Gruß Konrad

grandsport

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26

Samstag, 27. Oktober 2012, 16:48

Ich kann ganz gut verstehen, dass man ein "Allwetter-Allewege-mit-Gepäck"-RR haben möchte. Ich habe mir aus diesem Grund das Randonneur gekauft. Trekkingräder werden mir wohl mein Leben lang fremd bleiben. Welchen Vorteil haben die etwa gegenüber einem Randonneur? Die Kombinierbarkeit mit hydraulischen Scheibenbremsen, ja. Ist die technische Seite. Und vom Fahren her?

Wenn nicht die Scheibenbremsen wären, gäbe es einige weitere Rahmen, die in Frage kämen. Patria Sporttourer zB. Aber die sind gesetzt, oder?

sportugalois

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27

Samstag, 27. Oktober 2012, 21:17

Der Entschluß für das "Allwetter-Allewege-mit-Gepäck"-RR ist am ersten Arbeitstag nach dem letzten Urlaub gefallen. Im Urlaub hatte ich das Grid mit, und bin damit auf Tagestouren in 10 Tagen 800km gefahren (das Auto ist bis auf einen Tag stehen geblieben). Am Montag war dann Piselwetter, und ich bin mit dem Trekker ins Geschäft. Und der Unterschied zu dem Grid ist mir auf den ersten Kilometern dermaßen eklatant bewusst geworden, dass jetzt ein leichtes agiles Allzweckrad her muss.



Die Scheibenbremse habe ich ins Auge gefasst, weil mir das Geräusch der Gummis auf der dreckigen Felge durch und durch geht.

Titan wegen Korrosionsbeständigkeit, Flex und schlanker Optik.

Aber ich bin noch in der Entscheidungsfindung, abgesehen von der RR-Geometrie und dem Rennlenker werde ich Kompromisse eingehen (müssen).

thomaspan

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28

Samstag, 27. Oktober 2012, 21:49

Der Entschluß für das "Allwetter-Allewege-mit-Gepäck"-RR ist am ersten Arbeitstag nach dem letzten Urlaub gefallen.


Aus meiner ganz persönlichen Sicht sind das Optimum 3 Räder (wobei ich von älterem Geröhrs mit 8fach im Flachland spreche)

1.
Das Schönwetter-Poser-Rennradel aus Stahl mit verchromten bzw. aufpolierten Teilen (Kurbel, Bremshebel + -körper, Vorbau, Sattelstütze etc.) für Sonnenschein + Asphalt

2.
Das Übergangsradel aus Stahl oder frühem Alu für Fahrten abseits der guten Wege + auch bei Nässe, ausgestattet mit abnehmbaren Steckblechen (SKS Raceblades Long --> http://www.sks-germany.com/?l=de&a=produ…a874c9c57b0dda1 <--, ggf. bastelt man sich aus 2 Paaren ein Paar in gewünschter Länge zusammen), dezenten Reflektoren + Aufnahmen für Akkubeleuchtung

3.
Das Schlechtwetter-/Winterradel aus Alu mit Mini-V's, festen + langen Blechen + ggf. kleinem Träger, das Slicks + leicht profilierte Pneus à la Schwalbe CX Comp + CX Pro verträgt, ein paar reflektierende Elemente mehr, Beleuchtung via NaDy o. Akku je nach Gusto ...

... dann ist man für alles gerüstet.

---

Die Scheibenbremse habe ich ins Auge gefasst, weil mir das Geräusch der Gummis auf der dreckigen Felge durch und durch geht.


Wenn du meinst, ne mechanische Scheibe sei generell besser, vergiss es. Die Scheibe hat vielfältige Geräusche + Schleifen per se in sich + bereitet nicht weniger Äger als ein Felgenkneifer.

Und zum Geräusch: Koolstop o. Swissstop-Beläge + gut ist. Und regelmäßig die Bremsflanken reinigen.

Ich pflege nach den Schlechtwetterfahrten nicht nur den Antrieb, sondern auch die Felgenflanken, was zeitlich kein Aufwand ist.
Ich bete 10 Campa-Kränze und gelobe Besserung ...

sportugalois

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29

Samstag, 27. Oktober 2012, 22:56

Und zum Geräusch: Koolstop o. Swissstop-Beläge + gut ist. Und regelmäßig die Bremsflanken reinigen.



Ich pflege nach den Schlechtwetterfahrten nicht nur den Antrieb, sondern auch die Felgenflanken, was zeitlich kein Aufwand ist.
- Ich bin auf Rügen in einen Weg geraten, wo kurz vorher mit dem Traktor Langholz geschleppt wurde. Knöcheltiefer Untergrund.


- Wenn's unterwegs zu pissen anfängt, werde ich nicht unter jeder Brücke anhalten, um die Felge sauber zu wischen.


Eine Mini-V-Brake habe ich durchaus im Hinterkopf. Bei meiner Fahrleistung und Fahrweise sollten die Felgen mindestens zwei Jahre halten, bevor die Flanken dünn werden.



Andererseits ist eine Scheibenbremse eine technisch saubere Lösung. Und meine Frau hat sogar schon auf ihrem Tourer eine hydraulische (Magura MT2 180mm, bremst brutal).

rifi

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30

Sonntag, 28. Oktober 2012, 10:21

Trekkingräder werden mir wohl mein Leben lang fremd bleiben. Welchen Vorteil haben die etwa gegenüber einem Randonneur? Die Kombinierbarkeit mit hydraulischen Scheibenbremsen, ja. Ist die technische Seite. Und vom Fahren her?


Das will ich dir gerne beantworten. Ich selbst habe mein Stevens Gran Turismo als Randonneur. Das ist ein wirklich flottes Rad, das mit leichtem Gepäck und alleine unterwegs Freude bereitet. Wenn ich mit Freunden unterwegs bin, sind wir deutlich langsamer. Da kommt mir mein Trekkingrad von der Haltung her eher entgegen.

Ich habe sogar noch zwei verschiedene Formen von Trekkingrädern. Einmal das Sovereign Lite mit Rohloff. Das fährt sich wie ein ungefedertes Trekking-, bzw. Reiserad. Daneben habe ich dann noch mein Red Bull Black Creek mit Federgabel, Thudbuster LT und einem eher dem MTB verwandten Rahmen. Scheibenbremsen habe ich bei keinem der drei Räder. Technisch gesehen ist für mich der Rennlenker daher kein echtes Problem, auch wenn ich die Mini-Vs am GT hasse.

Das GT ist mit Sicherheit das schnellste Rad. Aber weniger für Touren geeignet, die nicht mit Tempo gefahren werden (neue Freunde mit anderem Fahrstil suchen ist für mich in diesem Falle nicht die Lösung!). Das Sovereign Lite ist gerade in der Stadt das angenehmste Rad und hat den besten Rahmen für viel Gepäck. Das Red Bull ist im Grunde genommen das vielseitigste Rad. Durch die Federung und Geo machen damit auch leichtere MTB-Passagen Spaß, aber es läuft auch auf der Straße super.

Insofern ist für mich der Randonneur nicht das vielseitigste Rad. Und ich persönlich finde den Rennlenker nicht unbedingt besser als einen "normalen" Lenker. Mit Barends deckt er die Handpositionen die ich brauche auch ab.

Klar ist, dass das völlig individuell unterschiedlich ist. Für den Rennradler ist der Randonneur der Allrounder, der MTBler findet vielleicht eher ein gefedertes Trekkingrad als idealen Kompromiss. Ich gehöre wohl tendenziell eher zu letzteren, daher ist für mich das Trekkingrad dem Randonneur insgesamt überlegen, auch wenn ich keines der genannten drei Räder hergeben möchte!
Gruß Konrad

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Raoul Duke

F4B1

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Sonntag, 28. Oktober 2012, 10:56

Wie ist eure Meinung zur Scheibenbremse am CX?

Vorteile von Scheibenbremsen sehe ich eher beim Bremsverhalten bei Nässe. Die Bremsleistung ansich ist halt durch die schmalen Reifen sehr begrenzt, weshalb im Normalfall auch Scheiben größer als 160mm unsinn sind.
Denke auch nicht, dass sich Scheiben bei trockenen Rennen durchsetzen werden. Laufradwechsel dauert halt wesentlich länger.
Bei Matsch oder Schnee könnte ich mir aber vorstellen, dass man doch so einige Scheiben sieht.

Salamander

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32

Sonntag, 28. Oktober 2012, 12:56

Trekkingräder werden mir wohl mein Leben lang fremd bleiben. Welchen Vorteil haben die etwa gegenüber einem Randonneur?

Das sind ganz einfach verschiedene Räder für unterschiedliche Einsatzgebiete. Und für unterschiedliche Geschmäcker - wobei viele eine ziemliche Angst und Vorurteile gegenüber dem Rennlenker haben. Kleiner Ausflug in die jüngere Fahrradgeschichte: es lässt sich ein Bogen zwischen Reiserad und Trekkingrad spannen, der geht über Rennrad - Randonneur - "Rennsportrad" - Leichtlaufrad - Trekkingrad. "Rennsportrad" und Reiserad ist im Prinzip das gleiche, nur sind letztere auf bedeutend höherem Niveau als diese Kaufhausräder der 70er und 80er Jahre; qualitativ dazwischen lagen französische Räder. Das waren lange Zeit die einzigen Räder, mit denen man halbwegs Berge hoch kam. Andere Bezeichnungen waren (fälschlicherweise) Halbrenner oder einfach Rennrad, zur Abgrenzung wurden die richtigen Rennräder zu der Zeit "Rennmaschinen" genannt. Hatten diese Räder mit Gepäckträger und Schutzblechen was anderes als Rennlenker, wurden die in Theutschland oft "Leichtlaufrad" genannt. Über diesen Begriff könnte ich mich ebenso beömmeln wie über "Damenbequemschuhe" :lol: Und wenn man sich diesen Namen mal auf der Zunge zergehen lässt, sagt das ser viel über das Verständnis von Fahrrädern hierzulande aus... Andere Bezeichnung war "Sportrad" (ebenfalls inkorrekt, historischerweise waren das diese stino Räder mit nach vorne offenen Ausfallenden und Torpedonabe). Französische Sporträder hatten als Lenker meist den flachen französischen Trainingsbügel montiert, der leider heute fast ausgestorben ist.

Von der Funktion her waren diese Sporträder oder Leichtlaufräder das, was heute Trekkingräder sind. Wobei heute hier auch Nabenschaltungen mitmischen, "damals" gab es nur Dreigangnaben (von den in D exotischen Viergangnaben von Sturmey-Archer mal abgesehen). Vom Marktanteil her hat der Discounter-Neuschrott die früheren Kaufhaus Renner ersetzt.

Trekkingrad ist aber nicht gleich Trekkingrad. Mit den MTBs kamen zwar bergtaugliche Übersetzungen in den Massenmarkt (auch die gab es schon vorher) und erstmals vernünftige Bremsen, aber auch viel unsinniges Zeug wie Besenstiellenker und Brezellenker. Federgabel muss auch nicht sein... Was ich am meisten vermisse ist der gute alte Trainingsbügel, und ich glaube mit so einem Rad könntest Du Dich auch anfreunden @grandsport. Der bietet die gleichen ergonomischen Vorteile wie ein Rennlenker, nur mit anderen Prioritäten: viele echte unterschiedliche Sitzpositionen die sich übergangslos greifen lassen (deshalb auch Lenkerband statt Griffe), gute Erreichbarkeit der Bremsen bei aufrechter Sitzposition und trotzdem noch eine windschlüpfrige Haltung zum hurtigen Angasen. Also ideal für viel Stadtverkehr. Nachrüsten ist nicht so einfach, da man für diesen Lenker einen Rahmen längerem Oberrohr braucht. Ersatzweise kann man einen Rahmen mit abfallendem Oberrohr eine Nummer größer wählen, hat dann latürnich nicht die klassiche Optik.


Die Kombinierbarkeit mit hydraulischen Scheibenbremsen, ja. Ist die technische Seite.
Scheibenbremsen sind nun das allerletzte, was ein Trekkingrad ausmacht. Zum einen hat die längst nich jedes Trekkingrad, zum anderen gibt es inzwischen auch Reiseräder mit Scheibenbremse. Der Rest (Übersetzung, Reifenbreite) lässt sich leicht anpassen, wenn man das ansonsten passende Rad gefunden hat.
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33

Sonntag, 28. Oktober 2012, 13:46

Französische Sporträder hatten als Lenker meist den flachen französischen Trainingsbügel montiert, der leider heute fast ausgestorben ist.


Mal auf die Schnelle einen 47,5 schmalen Moustache für schmale 13 EUR von meinem Lieblinghaasen

http://sella-berolinum.de/shop/article_1…26aid%3D1n07%26

---

Das zu kurze Oberrohr kann man meist mit nem ausreichend langen Vorbau ausgleichen.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »thomaspan« (28. Oktober 2012, 13:49)


Salamander

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34

Sonntag, 28. Oktober 2012, 14:05

Einen langen Vorbau muß man aber erstmal auftrieben, die sind ja auch rar geworden. Dazu kommt, daß ich in Relation zur Körpergröße recht kurze Beine habe. Niedrige Rahmen ohne längeres Oberrohr erfordern dann schnell mal einen Vorbau von 14, 15 cm oder mehr.

Mit einem Moustache kann der Vorbau etwas kürzer bleiben, aber ich amg diese Lenkerform nicht so. Einerseits aus optischen Gründen, andererseits hab ich Zweifel ob damit noch eine Lenkertasche am klickfix Adapter passt.
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35

Sonntag, 28. Oktober 2012, 17:12

Salamander, ich meinte nicht, dass Scheibenbremsen ein Trekkingrad ausmachen, es ist lediglich so, dass du eher einen Scheibenbremsen-fähigen Trekkingrahmen bekommst als einen solchen RR-Rahmen. Vor allem aber kannst du eine beliebige Trekkingschaltung mit Scheibenbremshebeln kombinieren, egal ob hydr. oder mech. Da kommt das RR eben an seine Grenzen.

Die Vorteile eines Trekkingrades gegenüber einem Randonneur kann ich ein bisschen nachvollziehen. Aber - ganz individuell bei mir - weiß ich keine Verwendung meines Randonneurs, die mit einem Trekkingrad besser gelingen würde. Randonneur ist einfach superentspanntes Fahren - das aber auch sportliches erlaubt.
Aber natürlich: Jeder, wie es ihm passt.

Miss Montage

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36

Sonntag, 28. Oktober 2012, 20:13

Zum Rose Pro DX Cross Randonneur: Es scheint mir, dass die Geometrie zumindest am Vorderrad kein längeres Schutzbleche zulässt: Von der Tretlagermitte bis zum vorderen Ausfallende misst das Rad in Rahmenhöhe 56 nur 583 mm. Mit einer 175er Kurbel bleiben "geradeaus" nur gute 5 cm für den Vorderfuß und die Schutzbleche - mir erscheint das sehr knapp.

Salamander

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37

Sonntag, 28. Oktober 2012, 20:27

Salamander, ich meinte nicht, dass Scheibenbremsen ein Trekkingrad ausmachen, es ist lediglich so, dass du eher einen Scheibenbremsen-fähigen Trekkingrahmen bekommst als einen solchen RR-Rahmen. Vor allem aber kannst du eine beliebige Trekkingschaltung mit Scheibenbremshebeln kombinieren, egal ob hydr. oder mech. Da kommt das RR eben an seine Grenzen.

Ah, dann hab ich Dich in dieser Hinsicht falsch verstanden. Wenn die Rahmenbedingungen (Geometrie, Anlötteile) stimmen, könnte man sich ja bei den Cyclocrossern bedienen. Und diese künstliche Trennung von RR, Trekking- und MTB Komponenten finde ich ziemlich dämlich. Das schränkt die Auswahlmöglichkeiten unnötig ein wenn man was abseits vom Massenmarkt haben will. ZB hydraulische Bremsen am Rennlenker. Na vielleicht erbarmt sich ja irgendwann wieder mal ein Hersteller., auch mit ergonomischeren sepeaten Schalthebeln als Lenkerendschalter.

Ich fahr ja nun auch gern Rennlenker, aber hier im Ruhrgebiet möchte ich auf mein "Leichtlaufrad" nicht verzichten. Auch wenn es inzwischen brauchbare Zusatzbremshebel gibt.
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sportugalois

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38

Montag, 29. Oktober 2012, 10:15

Auf den Cyclocrosser als Ausgangspunkt für mein Allwege- & Allwetterrad bin ich aus folgenden Gründen gekommen: Kurze, wendige Geometrie & breitere Bereifung möglich.

Rennlenker muß sein wegen Langstrecke (damit meine ich Tagesetappen jenseits der 200km).
Canti's stehe ich seit meiner MTB-Zeit ablehnend gegenüber, deswegen die Idee mit der SB. Alternativ mini-VB.
An meinem Grid stört mich der bocksteife unkomfortable Rahmen [ist, wie viele andere CX auch, als Sportgerät konzipiert], sonst hätte ich da schon lange einen Rennlenker montiert.
Randonneusen kannte ich bis jetzt als eher träge, auf Geradeauslauf und Zuladung optimierte Geometrien, habe aber jetzt gelernt, dass es da auch große Unterschiede gibt. Muss mal schauen, wie es da mit den möglichen Reifenbreiten aus sieht (will mir als Option bis zu 40mm offen lassen).

sportugalois

unregistriert

39

Montag, 29. Oktober 2012, 10:27

Ich selbst habe mein Stevens Gran Turismo als Randonneur.



Gefällt mir auch gut.



... , auch wenn ich die Mini-Vs am GT hasse.
Warum?



Das GT ist mit Sicherheit das schnellste Rad. Aber weniger für Touren geeignet, die nicht mit Tempo gefahren werden (neue Freunde mit anderem Fahrstil suchen ist für mich in diesem Falle nicht die Lösung!)
Touren fahren heißt für mich Kilometer machen, sightseeing interessiert mich persönlich wenig. Geht fast nur als Alleinfahrer, weil es fast unmöglich ist, jemanden zu finden, der den selben Rhythmus hat.

grandsport

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40

Montag, 29. Oktober 2012, 11:28

Hast du dir das 28''-Randonneur von Patria mal angeschaut?

Auf den Bildern auf deren Internetseite ist der Lenker grausam hässlich montiert, könnte ich auch nie so fahren. Aber so etwas lässt sich ja leicht ändern. Wenn du selbst aufbaust, dann sowieso. Die Fotos finde ich wirklich erschreckend schlecht! man darf sich von denen ncht "verwirren" lassen.

Ich bin mit dem 26''-Randonneur unterwegs, es sieht auch ziemlich anders aus als auf den Patria-Fotos. Lenker tiefer, Sattel höher, Tubus Cargo, SON-Synamo und Edelux. Aber die Tiagra/XT ist zT noch die alte, obwohl... Schaltwerk neu, Kurbel neu, andere Kettenblätter, andere Kette, anderes Ritzelpaket, die HR-Nabe ist schon lange fällig.
Inzwischen macht die Tiagra wie die XT 10fach. Weiß nicht, ob die schon verbaut wird.
Außerdem habe ich einen anderen Lenker/Vorbau (3TTT). Es beginnt dabei, dass der Vorbau umgedreht gehört... Kurz: Es ist eine Menge Veränderungspotenzial vorhanden, aber die Basis ist richtig gut: Rahmen, Laufräder, Schaltung. Die angebotenen Optionen sind sehr ordnetlich. Aber es geht mehr, wenn man will und Schrauber ist.

Auf jeden Fall ist das Patria Randonneur mein Allwetter-Allewege-alles-Gepäck-Rad. Ich fahre es jetzt ein paar Jahre, im Winter mit Spikereifen. Das Ding hat mich noch nie auch nur im Ansatz verlassen. Die Sache mit den Bremsen, bliebe so eine Sache. V-Brakes... Ich fahre sie inzwiscvhen übrigens ohne diese Umlenkrolle und fühle mich damit erheblich sicherer, weil der Druckpunkt definierter ist. Man muss die Bremshebel einen Tick weiter anziehen, aber das ist immer noch weit entfernt vom Berühren des Lenkers.

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