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sportugalois

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41

Montag, 29. Oktober 2012, 11:59

Hast du dir das 28''-Randonneur von Patria mal angeschaut?


Mal kurz auf der Website. Sieht für mich wie eine typisch deutsche Randonneuse aus, nicht wie ein RR. Wo sind auf der Seite die Geometriedaten zu finden?

Die Liste hier http://www.ostblog-online.de/top-ten-meine-traum-reiserader/ hat mich auf völlig neue Marken gebracht. Trenga war mir bisher auch unbekannt.


Die aktuelle Tiagra kenne ich nicht, müßte ich mal fahren. Ich bin nicht Gruppen-/Marken fixiert, von SRAM gibt's im RR-Bereich auch interessante Angebote. Muß aber was sein, was unterwegs eine problemlose Ersatzteilversorgung gewährleistet.





Die Sache mit den Bremsen, bliebe so eine Sache. V-Brakes... Ich fahre sie inzwiscvhen übrigens ohne diese Umlenkrolle und fühle mich damit erheblich sicherer, weil der Druckpunkt definierter ist. Man muss die Bremshebel einen Tick weiter anziehen, aber das ist immer noch weit entfernt vom Berühren des Lenkers.




Oh? Ich war bis jetzt der Meinung, V-Brake's gehen mit den STIs wegen der unterschiedlichen Hebelwege nicht zusammen?

grandsport

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42

Montag, 29. Oktober 2012, 13:19

Die Geometriedaten finden sich im Downloadbereich. Dort kannst du den Katalog runterladen (pdf), da finden sie sich relativ weit hinten.

Ja, der geslopte Rahmen vermittelt keinen RR-Eindruck, da hast du Recht. Als ich mir das erste Mal Rad ansah, war ich auch im Zweifel, ob ich das haben wollte. Als ich es dann sah, blieb der Zweifel. Heute finde ich, dass das Rad richtig gut aussieht. Gewöhnungseffekt? Vielleicht. Aber es fährt sich hervorragend.
Wenn's nix ist, verwirf das Ding! Wollte es nicht unerwähnt lassen. In deinem Link ist es ja auch vorhanden.

Die Kombi STI und V-Brakes kann man endlos diskutieren.
Fakt 1: Die Hebelwege sind unterschiedlich.
Fakt 2: Die Hebelwege lassen sich per Umlenkrolle ausgleichen.
Fakt 3: Man muss die Hebelwege nicht per Umlenkrolle ausgleichen.

Wer ausgleicht, hat ordentich kurze Hebelwege, etwa so wie er sie vom RR kennt.
Wer ausgleicht, nimmt einen spürbar schlechteren Druckpunkt in Kauf und eine vagere Dosierbarkeit.

Wer nicht ausgleicht, hat längere Hebelwege (und sollte die Bremsen ziemlich eng einstellen).
Wer nicht ausgleicht, hat einen ordentlichen Druckpunkt und kann ganz gut dosieren.

Ob es Garantiebedingungen in dieser hinsicht gibt, weiß ich nicht.

sportugalois

unregistriert

43

Montag, 29. Oktober 2012, 16:54

Die Geometriedaten finden sich im Downloadbereich. Dort kannst du den Katalog runterladen (pdf), da finden sie sich relativ weit hinten.


Danke. Hab's gefunden.



Ja, der geslopte Rahmen vermittelt keinen RR-Eindruck, da hast du Recht. Als ich mir das erste Mal Rad ansah, war ich auch im Zweifel, ob ich das haben wollte. Als ich es dann sah, blieb der Zweifel. Heute finde ich, dass das Rad richtig gut aussieht. Gewöhnungseffekt? Vielleicht. Aber es fährt sich hervorragend.


Das Rad wirkt auf dem Foto viel träger und länger, obwohl der Radstand gegenüber meinem Grid grade mal 1cm länger ist. Das Sitzrohr steht etwas flach, sonst könnte die Geo auch als RR durchgehen.

Vielleicht wirkt das Sloping in Verbindung mit dem steilen Vorbau wirklich nur optisch ungewohnt.


Und der mattschwarze Gepäckträger verschiebt auch den optischen Schwerpunkt.


Die Kombi STI und V-Brakes kann man endlos diskutieren.

Fakt 1: Die Hebelwege sind unterschiedlich.

Fakt 2: Die Hebelwege lassen sich per Umlenkrolle ausgleichen.

Fakt 3: Man muss die Hebelwege nicht per Umlenkrolle ausgleichen.



Wer ausgleicht, hat ordentich kurze Hebelwege, etwa so wie er sie vom RR kennt.

Wer ausgleicht, nimmt einen spürbar schlechteren Druckpunkt in Kauf und eine vagere Dosierbarkeit.



Wer nicht ausgleicht, hat längere Hebelwege (und sollte die Bremsen ziemlich eng einstellen).

Wer nicht ausgleicht, hat einen ordentlichen Druckpunkt und kann ganz gut dosieren..
Muß mal schauen, ein Rad mit Rennlenker in die Finger zu kriegen, bei dem die V-Brakes ohne Umlenkrolle montiert sind.



Geht das nur mit Shimano, oder auch mit Sram oder Campa?

thomaspan

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44

Montag, 29. Oktober 2012, 18:49

Muß mal schauen, ein Rad mit Rennlenker in die Finger zu kriegen, bei dem die V-Brakes ohne Umlenkrolle montiert sind.


Warum eigentlich V? Mini-V geht ohne Umlenkgedönskrempel.
Ich bete 10 Campa-Kränze und gelobe Besserung ...

grandsport

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45

Montag, 29. Oktober 2012, 19:55

Sram müsste funktionieren wie Shimano. Campa weiß ich nicht, tippe aber auf identisch, da es Leute geben soll, die Shimano-RR-Bremsen mit Campa-Bremshebeln kombinieren. Ist ein Verbrechen, aber was soll's.

Mini-V gehen natürlich ohne Umlenkgedöns und wären die elegantere Lösung. Aber es kommt dann auf die Reifengröße an. 28er machen die locker, 35 nicht mehr. Wenn ich richtig informiert bin, ist 32 die maximale Reifenbreite für Mini-Vs.

Wie ein Patria Randonneur auch aussehen kann, siehst du unten. Befindet sich kurz vor dem Umbau: anderer Lenker, Gabelschaft wird dann vermutl. gekürzt, der Sattel muss waagerechter. Aber egal, es geht ja um einen anderen Eindruck als die Patria-Bilder ihn vermitteln. Ach ja, 26''. Mehr habe ich nicht zu bieten.



Bei den Reiseradlern habe ich eins in 28'' gefunden. Krieg's gerade nicht verlinkt. Google, Patria Randonneur eingeben, wird gleich als blaues Rad angezeigt.
Einen ganz entscheidenden Eindruck macht der richtige Gepäckträger. Die Doppelstöcker von Tubus machen sich alle nicht so gut daran finde ich. Selbst mein Cargo wirkt noch zu wuchtig. Da sollte ein Vega oder Fly dran.
»grandsport« hat folgendes Bild angehängt:
  • Patria_Randonneur.jpg

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »grandsport« (29. Oktober 2012, 20:02)


rifi

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46

Montag, 29. Oktober 2012, 21:27

Ich fahre die Tektro-Mini-Vs mit 37er Supremes. Das ist kein Problem. Ätzend an den Mini-Vs ist eine eher schwache Bremsleistung. Dazu kommt eine schwere Einstellbarkeit. Sobald nur ein ganz minimaler Seitenschlage im LR ist schleift es. Entfernt man die Klötze etwas weiter von der Felge, kommt die Bremsleistung schnell an die Grenzen. Ich würde V-Brakes mit Umlenkrolle bevorzugen. Die sollen zwar in Sachen Druckpunkt ganz schwach sein, aber wenn die Einstellbarkeit besser wird und ich trotzdem volle Bremsleistung habe, wäre es mir das auf jeden Fall wert.

Zudem würde ich auf die Froglegs verzichten. Ich brauche sie nicht, verschlechtern aber das Bremsgefühl, vermute ich. Ich werde sie wohl abmontieren, wenn ich eh mal dran bin...

Für mich ist "Touren" ein weiter gefasster Begriff. Ob nun eine Radtour mit meiner Freundin, also eher gemächlich, oder alleine auf meinem GT, das fällt alles unter diesen Begriff, zumindest für mich. Fahre ich, um möglichst flott viele Kilometer zu machen, nehme ich das GT. Wenn ich aber eher die Natur genießen möchte oder mit Freunden unterwegs bin, ist mir die Haltung zu sportlich.

Kann auch an meinem Übergewicht liegen - dadurch lastet beim Randonneur viel mehr Gewicht auf den Armen. Bei sportlicher Fahrt ist das kein Problem, aber bei langsamer Fahrt eben schon. Bzw. ist es zumindest deutlich unangenehmer als mit einem meiner Trekkingräder!
Gruß Konrad

3rd_astronaut

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47

Montag, 29. Oktober 2012, 21:35

Zitat

Canti's stehe ich seit meiner MTB-Zeit ablehnend gegenüber, deswegen die Idee mit der SB.

nen altes starr-mtb mit cantis ist auch in meinem fuhrpark. ich finde den unterschied zu einer hydr. SB erheblich. die großen handkräfte sind wohl ein canti-problem, aber den dreck-schleif-modus im gelände und die heikle dosierbarkeit (da sind denke ich cantis eher gutmütiger als v-bremsen) fand ich doch ziemlich störend. und mit dem starr-mtb fahre ich nur strecken, die auch gut für ein qfer geeignet sind.

thomaspan

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48

Montag, 29. Oktober 2012, 21:54

Ich fahre die Tektro-Mini-Vs mit 37er Supremes. Das ist kein Problem. Ätzend an den Mini-Vs ist eine eher schwache Bremsleistung. Dazu kommt eine schwere Einstellbarkeit.


Ich fahre die mit 28er Gummis + kann keine Probs feststellen, weder Leistung noch Einstellbarkeit.
Ich bete 10 Campa-Kränze und gelobe Besserung ...

rifi

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49

Dienstag, 30. Oktober 2012, 06:50

Hast du Froglegs dazwischen, oder nicht? Ich bin mir noch unsicher, wie groß deren negativer Einfluss ist!
Gruß Konrad

sportugalois

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50

Dienstag, 30. Oktober 2012, 14:27

Sram müsste funktionieren wie Shimano. Campa weiß ich nicht, tippe aber auf identisch, da es Leute geben soll, die Shimano-RR-Bremsen mit Campa-Bremshebeln kombinieren.

Je nach Hersteller und Baujahr scheint's da unterschiedliche Hebelübersetzungen zu geben, wenn das stimmt, was im Reiseradforum geschrieben wird.



Mini-V gehen natürlich ohne Umlenkgedöns und wären die elegantere Lösung. Aber es kommt dann auf die Reifengröße an. 28er machen die locker, 35 nicht mehr. Wenn ich richtig informiert bin, ist 32 die maximale Reifenbreite für Mini-Vs.

Dann wäre die Mini-V aus dem Rennen, 35mm Reifenbreite will ich für Schotterwege mindestens haben.




Wie ein Patria Randonneur auch aussehen kann, siehst du unten. Befindet sich kurz vor dem Umbau: anderer Lenker, Gabelschaft wird dann vermutl. gekürzt, der Sattel muss waagerechter. Aber egal, es geht ja um einen anderen Eindruck als die Patria-Bilder ihn vermitteln. Ach ja, 26''. Mehr habe ich nicht zu bieten.

Bei den Reiseradlern habe ich eins in 28'' gefunden. Krieg's gerade nicht verlinkt. Google, Patria Randonneur eingeben, wird gleich als blaues Rad angezeigt.
Einen ganz entscheidenden Eindruck macht der richtige Gepäckträger. Die Doppelstöcker von Tubus machen sich alle nicht so gut daran finde ich. Selbst mein Cargo wirkt noch zu wuchtig. Da sollte ein Vega oder Fly dran.
Dein gelber 26 Zöller ist optisch ok, das blaue 28er geht garnicht an mich. Das gemuffte feine Geröhr mit dem Sloping, im Kontrast dazu die massig wirkenden Anbauteile. Gefällt mir nicht.

stilleswasser

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51

Dienstag, 30. Oktober 2012, 14:46

.. bin [..] auf der Suche nach einem Cyclocrosser mit Scheibenbremse [..] Könnte den Trecker und das Fitnessbike und das Rennrad ersetzen ..

.. Die grundsätzliche Idee hier finde ich nachvollziehbar. Die hatte ich auch. Mittlerweile halte ich davon nicht mehr viel. Wenn ich Rennrad fahren will, fahre ich lieber ein Rennrad. Wenn ich mit Freunden eine Tour mache, fahre ich lieber mit meinem Trekker als meinem Randonneur.

Soll heißen: Ich habe verschiedene Räder, die man aus verschiedener Sicht als eierlegende WoMiSa bezeichnen könnte. Aber im Endeffekt finde ich 3 Räder für 1000 Euro definitiv besser als ein Rad für 3000 Euro. Wenn Platz für nur ein Rad da ist, ok. Aber ansonsten halte ich diese Kompromisslösung nicht für optimal ..


Aus meiner ganz persönlichen Sicht sind das Optimum 3 Räder (wobei ich von älterem Geröhrs mit 8fach im Flachland spreche)

1.
Das Schönwetter-Poser-Rennradel [..] für Sonnenschein + Asphalt

2.
Das Übergangsradel [..] für Fahrten abseits der guten Wege + auch bei Nässe, ausgestattet mit abnehmbaren Steckblechen, [..] dezenten Reflektoren + Aufnahmen für Akkubeleuchtung

3.
Das Schlechtwetter-/Winterradel [..] mit Mini-V's, festen + langen Blechen + ggf. kleinem Träger, das Slicks + leicht profilierte Pneus [..] verträgt, ein paar reflektierende Elemente mehr, [Licht] via NaDy o. Akku ..

... dann ist man für alles gerüstet.

bevor ihr weiter so eifrig und hilfreich detailfragen abklärt, möchte ich noch auf ein grundsätzliches problemchen aufmerksam machen, auf das ich beim lesen (anscheinend ja nicht als einziger) gestoßen bin, dass aber nur angerissen, aber nicht aufgegriffen worden ist .. ich kann mir nämlich beim besten willen nicht vorstellen, dass der TE sich nach anschaffung eines breiterbereiften, scheibengebremsten cyclocrossers von seinen anderen rädern trennen wird, weil es eben diese eierlegende wollmilchsau nicht gibt, denn es bleibt, mit rifis worten, eine kompromisslösung :S.
.. only dancing on this earth for a short while (Cat Stevens)

thomaspan

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52

Dienstag, 30. Oktober 2012, 15:39

Hast du Froglegs dazwischen, oder nicht? Ich bin mir noch unsicher, wie groß deren negativer Einfluss ist!


@rifi

Was meinst du mit "Froglegs dazwischen"?
Ich bete 10 Campa-Kränze und gelobe Besserung ...

grandsport

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53

Mittwoch, 31. Oktober 2012, 12:04

Zitat von »stilleswasser«

bevor ihr weiter so eifrig und hilfreich detailfragen abklärt, möchte
ich noch auf ein grundsätzliches problemchen aufmerksam machen, auf das
ich beim lesen (anscheinend ja nicht als einziger) gestoßen bin, dass
aber nur angerissen, aber nicht aufgegriffen worden ist .. ich kann mir
nämlich beim besten willen nicht vorstellen, dass der TE sich nach
anschaffung eines breiterbereiften, scheibengebremsten cyclocrossers von
seinen anderen rädern trennen wird, weil es eben diese eierlegende
wollmilchsau nicht gibt, denn es bleibt, mit rifis worten, eine
kompromisslösung


Hm, glaubst du ncht, dass sportugalois dass weiß? Ich würde es mal annehmen.
Das voraussetzend: Natürlich wäre so ein Rad ein Kompromiss, aber vielleicht nicht der schlechteste. Es läuft ja in etwa auf einen Cyclocrosser oder ein Randonneur raus.

Sicher...
... ein reines RR wäre schneller,
... ein reines Reiserad gepäcktauglicher,
... ein MTB schlechtwegetauglicher.

Aber mit einer solchen "eierlegenden Wollmilchsau" wäre man...
... schneller als mit den meisten anderen Rädern,
... gepäcktauglicher als mit Rennrädern und MTBs und nicht weniger gepäcktauglich als mit einem Trekker,
... schlechtwegetauglicher als mit jedem Rennrad und gegenüber Trekkern durchaus konkurrenzfähig.

Kurz: Wenn es um zügiges Vorankommen auf sehr unterschiedlichen Wegen, sehr unterschiedlichem Wetter und mit Gepäck geht, ist die Grundidee gerade richtig. Erst recht, wenn man vom Rennrad herkommt.

Warum sollte er deshalb überhaupt auf die Idee kommen, seinen Rennbock zu verhökern?
Ich habe das Randonneur für genau die o.g. Verwendung gekauft, wobei ich mich für mehr Schlechtwetterbetrieb und Anhängernutzung entschieden haben zuungunsten des totalen Tempos (deshalb 26''-Räder mit 50er-Reifen).
Dass RR habe ich für die vielen anderen Einsätze.

Keins ersetzt das andere und ich würde nie auf die Idee kommen, das eine Rad zu verticken, weil ich ja das andere habe.
Müsste zwingend eins weg, wäre es aber das Rennrad, weil das Randonneur einen viel breiteren Anwendungsbereich bietet.

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54

Mittwoch, 31. Oktober 2012, 13:00

Das 28''-Randonneur von Patria gefällt mir übrigens auch ncht so sehr, sportugalois. Aber ich bin mir ziemlich sicher, dass man es hübsch machen könnten, würde man andere Komponenten wählen.

sportugalois

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55

Mittwoch, 31. Oktober 2012, 13:18

.. ich kann mir nämlich beim besten willen nicht vorstellen, dass der TE sich nach anschaffung eines breiterbereiften, scheibengebremsten cyclocrossers von seinen anderen rädern trennen wird ... eine kompromisslösung :S.
MTB habe ich übrigens auch noch...



Der Trekker wird abgestoßen, das Fitnessbike kriegt dafür breitere Reifen und Schutzbleche, das RR ist sakrosankt.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »sportugalois« (31. Oktober 2012, 13:46)


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stilleswasser

sportugalois

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56

Mittwoch, 31. Oktober 2012, 13:36

Natürlich wäre so ein Rad ein Kompromiss, aber vielleicht nicht der schlechteste. Es läuft ja in etwa auf einen Cyclocrosser oder ein Randonneur raus.

Sicher...
... ein reines RR wäre schneller,
... ein reines Reiserad gepäcktauglicher,
... ein MTB schlechtwegetauglicher.

Aber mit einer solchen "eierlegenden Wollmilchsau" wäre man...
... schneller als mit den meisten anderen Rädern,
... gepäcktauglicher als mit Rennrädern und MTBs und nicht weniger gepäcktauglich als mit einem Trekker,
... schlechtwegetauglicher als mit jedem Rennrad und gegenüber Trekkern durchaus konkurrenzfähig.

Kurz: Wenn es um zügiges Vorankommen auf sehr unterschiedlichen Wegen, sehr unterschiedlichem Wetter und mit Gepäck geht, ist die Grundidee gerade richtig. Erst recht, wenn man vom Rennrad herkommt.
Gut zusammengefaßt!


Ich habe bei uns in der Gegend einen aufgetan, der nebengewerblich in der Garage Cyclocrosser zusammenschraubt. Da werde ich nächste Woche vorbeischauen, um das leidige Bremsenthema zu klären.

rifi

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57

Mittwoch, 31. Oktober 2012, 21:25

@thomasspan:

Ich meine mit Froglegs die ebenso heißenden Bremshebel, die am Randonneur/Cyclocrosser zusätzliche Bremshebel in Oberlenkerhaltung hat, zusätzlich zu den (in meinem Fall) STI-Hebeln. Siehe auch hier:

http://web.kyoto-inet.or.jp/people/kazz_…ke/froglegs.jpg
Gruß Konrad

thomaspan

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58

Donnerstag, 1. November 2012, 08:20

Ich hebe bei Froglegs erst an Bremskörper gedacht.

Und nein, ich fahre ohne Zusatzbremshebel.
Ich bete 10 Campa-Kränze und gelobe Besserung ...

Salamander

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59

Donnerstag, 1. November 2012, 12:55

Randonneusen kannte ich bis jetzt als eher träge, auf Geradeauslauf und Zuladung optimierte Geometrien, habe aber jetzt gelernt, dass es da auch große Unterschiede gibt. Muss mal schauen, wie es da mit den möglichen Reifenbreiten aus sieht (will mir als Option bis zu 40mm offen lassen).

Randonneuse und Randonneur ist streng genommen nicht das gleiche. Randonneuse als die weibliche Form bezeichnet eher schlanke, zierleiche Reiseräder. Reifenbreite 28, max 30 - 32 mm mit Schutzblechen, Rennradbremsen; nicht selten auf der Basis von Rennradrahmen mit Schutzblechösen. Die sind dann schon wegen der kürzeren Hinterbauten wendiger als Randonneure, die da längere Streben für die Beinfreiheit mit Packtaschen haben. Wobei es bei Randonneuren natürlich unterschiedliche Geometrien gibt.

Eine Randonneuse würde ich mir heuute nicht mehr aufbauen wollen, die hatten meiner Ansicht nach ihre Berechtigung als Cantis noch nicht so verbreitet waren. Heute allenfalls noch wenn man ein Reiserad mit starker Anlehnung an Rennrad-Technik haben will, aber die dazu nötigen langen Dual-Pivot Bremsen sind hierzulande schwer erhältlich. Wenn es ein wendiges Reiserad mit breiteren Reifens ein soll, könnte man noch im Cyclocross Bereich einen Rahmen mit entsprechenden Anlötteilen suchen. Muß dann jeder für sich entscheiden, ob die Hinterbaulänge hinkommt (zB wer höchstens mit kleinem Gepäck fährt, oder kleine Füße hat=.
"Salmei, Dalmei, Adomei"

sportugalois

unregistriert

60

Donnerstag, 1. November 2012, 14:43

Randonneuse und Randonneur ist streng genommen nicht das gleiche. Randonneuse als die weibliche Form bezeichnet eher schlanke, zierleiche Reiseräder.
Danke, wieder was gelernt. Ich dachte bis jetzt, dass "Randonneuse" eine verballhornt eingedeutschte Variante von "Randonneur" sei.



Eine Randonneuse würde ich mir heuute nicht mehr aufbauen wollen, die hatten meiner Ansicht nach ihre Berechtigung als Cantis noch nicht so verbreitet waren. Heute allenfalls noch wenn man ein Reiserad mit starker Anlehnung an Rennrad-Technik haben will, aber die dazu nötigen langen Dual-Pivot Bremsen sind hierzulande schwer erhältlich. Wenn es ein wendiges Reiserad mit breiteren Reifens ein soll, könnte man noch im Cyclocross Bereich einen Rahmen mit entsprechenden Anlötteilen suchen. Muß dann jeder für sich entscheiden, ob die Hinterbaulänge hinkommt (zB wer höchstens mit kleinem Gepäck fährt, oder kleine Füße hat=.
Es wird wegen der Schottertauglichkeit auf jeden Fall ein Rad auf Basis eines Cyclocrossers. Manche Quantec-Rahmen sollen mit 42mm Bereifung mit Schutzblechen zu fahren sein.

Gepäck habe ich nicht viel, max. 15kg auf der Langstrecke.

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