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Schmolli

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1

Freitag, 14. April 2017, 17:40

Rennrad upgraden

Servus zusammen,
Ich habe mir ein preiswertes Rennrad als Einstieg gekauft und möchte es nach und nach selbst umbauen und upgraden.

Aktueller Stand:
Alu Rahmen, Gabel, Lenker
Sora Schaltwerk, Umwerfer und Kurbel
Standart Felgenbremse

Das Rad ist gut für einen 28-30er Schnitt (bei meinen aktuellen Konditionswerten).

Was kann ich am Fahrrad machen, um es für höheren Speed zu optimieren?

Ich möchte mit diesem Rad erstmal selbst verstehen lernen, warum man das eine oder andere macht...
Denn einfach was "fertiges" kaufen wollte ich nicht.... sondern mir im Zweifel das ein oder andere selbst erarbeiten und ausprobieren.

Bin reiner schönwetter und Hobbyfahrer.
Keine Wettkämpfe etc.

Wenn ich nach "Upgrade" Teilen suche, finde ich:
Carbon Lenker und Vorbau, Gabeln und Laufräder die teurer sind als so manches Komplettes Rennrad.

Ich möchte ebenfalls die Kosten im Rahmen halten und nicht hunderte von Euros ausgeben.

Ggf versteht jemand mein Vorhaben und warum ich das so mache.
Tipps wie: Spar das Geld und Kauf was gescheites.... sind für mich nicht hilfreich, da ich mit fertigen Produkten das Verständnis für einzelne Komponenten nich erlange.

Ggf wird es irgendwann mal ein neues gescheites Rennrad geben.
Aber aktuell will ich tüfteln und ausprobieren.

Und nun:
Feuer frei.
Was geht, und was würde (neben trainieren) Sinn machen??


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Sonne_Wolken

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2

Freitag, 14. April 2017, 17:53

Auch wenn Du das nicht gerne hörst, wirklich schneller machst Du Dein Rad hauptsächlich durch Training. Das Gewicht spielt auch eine geringe Rolle. Aber auch da sollte man erst einmal bei sich selber ansetzen. Das Rad kann man nur mit großem Aufwand (viel Geld) leichter machen. Da bei einem einfachen Rennrad meistens der Rahmen schon schwer ist, ist da Hopfen und Malz verloren. Ich würde es komplett zerlegen, reinigen und alle Lager auf Verschleiß kontrollieren und neu schmieren. Schnelle Rennräder sind meistens sehr leicht und haben vor allem eine gute Aerodynamik. Das ist mit einem alten einfachen Rahmen nicht zu erreichen.

Stelle doch mal ein paar Fotos von dem Rad hier ein und vor allem von den Komponenten.
lg Jennifer

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Sudi

Schmolli

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3

Freitag, 14. April 2017, 19:11

Ich mache morgen mal ein paar Fotos.
Jetzt, wo ich im Netz rum schaue, bin ich mir bzgl der Komponenten gar nicht mehr so sicher.

Die Bremshebelschalter sind Shimano Sora.
Vorne für 3 Ritzel.
Es sind aber nur 2 verbaut.
Was leider wohl dazu führt, dass Schaltvorgänge Doppelt getätigt werden müssen, bevor die Kette den Gang wechselt.

Auch auf der Kurbel steht Sora.

Das Schaltwerk konnte ich nicht zuordnen.
Dort steht lediglich Shimano drauf.

Ich weiß nicht, in wieweit der Vorbesitzer evtl. schon Hand angelegt hat.
Momentan bin ich etwas verwirrt.

Ist halt ein ganz einfaches, popeliges Rad.
Nix besonderes.
Ist erstmal zum ausprobieren, ob Rennradeln überhaupt das richtige ist.

Normalerweise bin ich auf dem MTB unterwegs.

Wenn Speed nur durch Gewichtsverlust realisierbar ist, ist meins def. das falsche.
10.8Kg hat es.
Ggf kann man noch 300-500g einsparen... jedoch ist das Potential auf meinen Hüften höher.... dort noch was an Gewicht einzusparen ;)

Für die "Abendrunde" reicht es, um mal entspannt 30-50km zu fahren...



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Schmolli

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4

Freitag, 14. April 2017, 19:21

Noch zufällig auf dem Smartphone gefunden.






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Sonne_Wolken

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5

Freitag, 14. April 2017, 19:22

Dann fahre das Rad lieber so wie es ist und bringe es nur in einen technisch guten Zustand. 10,8 kg ist für den Anfang ok. So viel wiegen meine alten Stahlräder auch. Und damit fahre ich immerhin Marathon.
Wenn Dir das Rennrad fahren auf Dauer zusagt kannst Du besser in ein neueres, besseres Rad investieren. Ich stecke in meine alten Räder meistens 600 bis 800 € rein, um sie zu erhalten und fahrbar zu machen. Das ist aber reine Liebhaberei. Für zwei meiner alten Räder hätte ich auch ein nagelneues gutes Rennrad bekommen. Aber ich sammle halt alten Stahl. Um gut zu fahren sind moderne Räder besser geeignet.
lg Jennifer

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Schmolli

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6

Freitag, 14. April 2017, 19:26

Evtl. erkennt ja jemand, was da verbaut ist...

Es dient mir nur zum Fit halten, und zum Meters machen.
Mit dem MTB im Wald schafft man wenig "echte Strecke".
Das Rennrad soll für die Stunde Sport am
Abend reichen. Oder auch mal 2-3 Std.

Ein Neues Rad, beim Händler hätte 1500€ gekostet.
Aber zum "ausprobieren" wars mir zu viel. Und wirklich mehr würde ich damit bestimmt auch nicht fahren, als mit dem, dass ich nun habe.
Aber ggf noch eine Option für kommendes Jahr ;)

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Sonne_Wolken

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7

Freitag, 14. April 2017, 19:44

Sora ist klar. Ist die unterste Rennradgruppe die einen Namen hat. Hierarchie: Sora - Tiagra - 105 - Ultegra - Dura Ace.
Das Schaltwerk liegt noch darunter und gehört zu der billigst Gruppe von Shimano ohne Namen.

Hast Du hinten 8 oder 9 Ritzel?
Die 8-fach gab es ab dem Jahr 2000 und die 9-fach wurde 2008 eingeführt.

Der Rahmen ist ein No-Name Produkt. Kommt wahrscheinlich aus China.

Solange es einigermaßen fährt, würde ich es nutzen. Viel Geld würde ich nicht reinstecken.

Sora gab es wohl nur mit 3-fach Hebel vorne. Kann man aber zur Not auch zweifach schalten. Ist halt nicht so komfortabel.
lg Jennifer

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Schmolli

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8

Freitag, 14. April 2017, 19:51

Ich hab hinten 8 Ritzel.
Also im ganzen 16 Gänge.

Der Verkäufer sagte auch, dass es nix besonderes ist.
Eben ein Rad zum ausprobieren. Wenns Spaß macht muss man mal ordentlich Geld in die Hand nehmen, und wenns keinen Spaß macht, tut es in der Preisklasse auch nicht weh.

Der Hersteller kommt aus Ungarn. Soviel habe ich herausgefunden. Aber sonst auch leider nicht viel.

Dann werde ich mal weiter trainieren und schauen, ob ich damit den durchschnittlichen Speed etwas höher bekomme.

Wo liegt denn der übliche Durchschnitt bei Rennradfahrern??
Ich hab auf meinen runden leider noch keine getroffen um zu testen ob ich da mit komme....


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Sonne_Wolken

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9

Freitag, 14. April 2017, 19:57

Die Geschwindigkeit hängt vom Trainigsstand ab. Ein 30er Schnitt ist schon ganz gut. Unsere Vereinsfahrer fahren Geschwindigkeiten von über 40 km/h im Schnitt im Rennen. Aber das kann man nicht als Maßstab nehmen, das sind schon fast Profis. Ich habe früher mit Mitte 30 einen 35er Schnitt in Jedermannrennen gefahren. Damit war ich gerade mal im Mittelfeld. Im normalen Straßenverkehr ist man natürlich immer etwas langsamer.
lg Jennifer

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10

Freitag, 14. April 2017, 20:49

Dann bin ich ja beruhigt.
Dann bin ich ja gar nicht sooo schlecht ;)


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Montag, 17. April 2017, 11:44

Eine Frage noch:
Die Schaltung für den Umwerfer ist ja bei mir 3-Stufig.
Aktuell habe ich jedoch nur 2 Ritzel.

Wäre es dann evtl möglich, eine 3-Fach Kurbel zu verbauen, um die Gänge dann noch etwas feiner abzustufen?

Grad hier im Sauerland fehlt mir ab und zu ein etwas kleinerer Gang....

Muss ich dann irgendwas beachten, im Zusammenspiel mit Kette, Kassette etc. Oder ist das egal?


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ToG

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Montag, 17. April 2017, 12:46

Der linke Sora-Schalthebel ist vermutlich nicht für 3 Zahnkränze, der dritte Klick ist die sogenannte Trim-Funktion. Meines Wissens nach hat die 3x-Sora 5 Klicks.
Vorn sind Kettenblätter, hinten Ritzel.
Grund ist, das die Kette häufig am Umwerferkäfig schabt, wenn man vorne auf dem großen Kettenblatt und hinten auf dem großen Ritzel ist. Um das zu vermeiden, ist halt ein extra-Klick verbaut, mit dem man den Umwerferkäfig ein bisschen weiter Richtung Rahmen bewegen kann, so das die Kette nicht schabt.
Grund ist, das man zwar vermeiden soll über kreuz zu schalten, man aber noch lieber am Kettenblatt nicht schalten will, weil einen das ausbremst, und die Kette häufiger abspringt.
Ich habe selbst eine SRAM-Schaltung, da kann man den Trim-klick loswerden, in dem man den Bowdenzug vom Umwerfer sehr straff spannt. Ich glaube aber nicht, das der Hersteller das empfiehlt, ich weiß nicht, ob das bei Shimano funktioniert, und das Schaltgefühl wir dadurch deutlich schlechter.

Was das komponentenweise upgraden angeht:

Ich bin da nicht so abgeneigt wie Sonne_Wolken, weil man dabei bestimmt viel über Fahrräder lernt.

Zu bedenken ist, das man den kompletten Antriebsstrang und vermutlich die Hinterradnabe ausstauschen muss, um die Gruppe von 2x8 auf 2x10 (oder 11) zu bringen. Man kann die Komponenten nicht getrennt voneinander tauschen.

Die Kompatibilität von Komponenten untereinander ist eine Geheimwissenschaft, in die man sich erst reinfuchsen muss.
Für Tretlager alleine gibt es dutzende, teilweise kompatible Standards. (Meist sind sie nicht kompatibel.)

Es ist sicher günstiger, sich ein komplett neues Rad zu kaufen, der Lerneffekt ist aber geringer.
Und der Vorteil daran, sich einzelne Komponenten neu zu kaufen ist, das das Rad kontinuierlich besser wird, man aber die ganze Zeit ein fahrtüchtiges Fahrrad hat.

(Bei dem Rad wirst du aber fast alles austauschen müssen, inklusive Rahmen. Vom alten Rad werden höchstens Sattel, Vorbau und eventuell das Vorderrad übrig bleiben.)

M.E. lernt man aber auch bei der Wartung seines Hauptrades sehr viel über Fahrräder, und kann sich dann hinterher sein Traumrad einfacher zusammen stellen.

Onkel Scheini

scheineiliger Geist

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13

Montag, 17. April 2017, 12:48

Das kannst Du machen, aber Du benötigst dann ein anderes Innenlager, weil sich die Kettenlinie ändert.
Die Glorreichen schieben ...

Salamander

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14

Donnerstag, 20. April 2017, 22:47

Das Rad ist gut für einen 28-30er Schnitt (bei meinen aktuellen Konditionswerten).

Das ist ja schonmal nicht schlecht.

Was kann ich am Fahrrad machen, um es für höheren Speed zu optimieren?

Ich komme vom Rudersport, da heißt es: "Ein guter Ruderer ist mit jedem Boot gut". Ist im Radsport sicher nicht anders. Also Kilometer machen... Wichtig sind hohe Trittfrquenzen, aus gutem Grund sind in den Jugendklassen die Übersetzungen limitiert. Mit dicken Gängen machst Du nur die Muskulatur sauer und auf Dauer Deine Knie kaputt.

Was Du noch machen könntest: ein drittes Kettenblatt nachrüsten. Mit mehr Gängen wird man zwar nicht schneller, aber es dauert länger bis man langsamer wird. Weil man damit den Komppromiss zwischen großem Übersetzungsumfang und kleinen Gangsprüngen besser hinkriegt.

Schau mal, ob innen an der Kurbel ungenutzte Befestigungsbohrungen für ein drittes Kettenblatt sind. Das wäre der einfachste Weg. Sonst andere Kurbel, wahrscheinlich ist dann auch ein anderes Innenlager nötig. Der andere Weg, hinten mehr Ritzel, wird zu aufwändig und zu teuer werden. Spar Dir lieber das Geld und nimm das Rad zum Üben, mit der Zeit wirst Du dann auch bessr abschätzen was Dir wichtig ist.
"Salmei, Dalmei, Adomei"