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drgonzo0221

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1

Freitag, 13. November 2020, 22:15

Selber reparieren

Hallo

Weiß jemand ob Laufräder für Trekking Bikes auch für E-Trekking Bikes genommen werden können? (Pedelec)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »drgonzo0221« (14. November 2020, 20:59)


Salamander

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2

Sonntag, 15. November 2020, 14:20

Einem Laufrad ist es egal, ob die 5 kg mehr Last vom Wocheneinkauf, einer fetten Wampe oder einer Batterie und Elektromotor kommen. Gilt ebenso für Reifen, Bremse und Klingel.

Die Stabilität eines Laufrades kommt in erster Linie von hoher und gleichmäßiger Speichenspannung. Wenn das nicht gegeben ist, wird das Rad irgendwann negativ auffallen. Auch wenn der Hersteller oder Verkäufer der elektrische Krücke was von ausgesuchtem hochwertigem Material gefaselt hat.
Ich habe das Grauen gesehn

Draht_Esel

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3

Montag, 16. November 2020, 09:43

Ich finde auch immer bemerkenswert, dass von der angeblich "höheren Belastung" von E-Bikes gesprochen wird: klar, die 5kg für Akku und Motörchen kommen on top und das sieht erstmal viel aus. Wenn man aber das Systemgewicht betrachtet (Fahrrad und Fahrer), spielen diese 5kg fast keine Rolle mehr:

.
15 kg Rad + 80 kg Fahrer=95 kg Systemgewicht
.
oder
.
20kg E-Bike + 80 kg Fahrer=100kg Systemgewicht

.
.
Noch besser ist der folgende Vergleich:
.
.
15 kg Rad + 120 kg adipöser Fahrer=135 kg Systemgewicht
.
oder
.
20 kg E-Bike + 60 kg Hungerhaken= 80 kg Systemgewicht

.
.
Man sieht also: es ergibt absolut keinen Sinn, nur aufgrund des vorhandenseins eines Zusatzantriebs die Verwendung von stabileren oder größer dimensionierter Bauteile zu propagieren.

Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von »Draht_Esel« (16. November 2020, 10:12)


Radsonstnix

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4

Montag, 16. November 2020, 14:05

Was die Belastungen für das Rad betrifft, stimmen diese Überlegungen. Wie so oft kann aber - Im Falle eines Falles - die Versicherung Probleme machen, wenn man z.B. Reifen, die nicht ausdrücklich für Pedelecs zugelassen sind, verwendet. Oder Bremsen, Schaltungen, Klingeln, Griffe ...

Muss jeder/jede selbst für sich entscheiden.

Für mich reine Geldschneiderei, denn wir alle wissen, dass ein Biobike mindestens so schnell ist oder sein kann wie ein Pedelec. Aber das "Siegel" E-Bike-geeignet rechtfertigt halt auch einen kleinen Preisaufschlag. Ich vermute, weil die Farbe für den Aufdruck so teuer ist ...
Dieselersparnis: 2013 bis Januar 2018 ca. 965L; Benzinersparnis 2018: 121L; 2019: 281L; 2020: 298L

5

Mittwoch, 18. November 2020, 19:34

Für mich reine Geldschneiderei, denn wir alle wissen, dass ein Biobike mindestens so schnell ist oder sein kann wie ein Pedelec. Aber das "Siegel" E-Bike-geeignet rechtfertigt halt auch einen kleinen Preisaufschlag. Ich vermute, weil die Farbe für den Aufdruck so teuer ist ...


Das stimmt nur so halb, bzw. wenn man nur vom Gesamtgewicht und der gefahrenen Geschwindigkeit ausgeht. Hier kommen aber ganz andere Lastwechsel ins Spiel. Das kann man z.B. bei einem Lenkerbügel vernachlässigen, beim Rahmen nicht mehr.

Nicht umsonst geben manche Hersteller ihre Räder (u.a. Fullys) nicht für die Benutzung mit (einseitigen) Anhängekupplungen frei. Ich wäre mit so pauschalen Urteilen vorsichtig.

"Man sieht also: es ergibt absolut keinen Sinn, nur aufgrund des vorhandenseins eines Zusatzantriebs die Verwendung von stabileren oder größer dimensionierter Bauteile zu propagieren".

DAS ist sogar falsch und gefährlich solche "Ratschläge" zu geben (s.o.).
Essen: check, Wasser: check, Glasperlen für die Eingeborenen: check, Knüppel gegen die Wölfe: check. Auf nach Brandenburg!

Draht_Esel

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6

Mittwoch, 18. November 2020, 21:56

Diese ominösen „ganz anderen Lastwechsel“, die dort von einem 25o Watt Motörchen ins Spiel kommen sollen, weise ich ganz klar in den Bereich des Glaubens und nicht des Wissens. Mittlerweile gibt es einen Haufen Nachrüstsätze, um aus Bio-Bikes Pedelecs zu machen - und ich habe bisher noch nicht von einem Fall gelesen, dass es durch so eine Umrüstung zu technischen Problemen wie etwa einem Rahmenbruch durch Materialermüdung gekommen wäre.

Radsonstnix

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7

Donnerstag, 19. November 2020, 07:28

Und bei den Anbauteilen muss man differenzieren. Was bitte macht einen Rückspiegel "E-Bike geeignet"? Wo ist beim Schwalbe Marathon Plus der Unterschied zum Marathon Plus E (außer im Preis - würde ich tatsächlich gerne mal wissen)? Und warum sollte eine Klingel extra E-Bike tauglich sein? Oder ein Sattel?

Der Punkt ist: Ein Pedelec ist immer noch ein Fahrrad. Also sollten mMn auch alle Fahrradanbauteile Verwendung finden dürfen. Sonst wird es unübersichtlich. Ich bleibe bei meiner Meinung: In einigen Fällen wird einfach die Möglichkeit, einen höheren Preis nehmen zu können, zu dem Siegel "E-Bike geeignet" führen.
Beschäftigt man sich etwas intensiver mit den angebotenen Pedelecs (was ich die letzten 3 Monate gemacht habe), sieht man, dass die gleichen Baugruppen Verwendung finden, wie an Biobikes auch. Da gibt es an kräftig motorisierten Rädern (immerhin bis zu gut 100NM Spitzenleistung) unterirdisch schlechte Bremsen (Einstiegsgruppen) genauso, wie Highend Bremsen, etc.
Der einzige nennenswerte Unterschied ist inzwischen der extra für Pedelecs konstruierte Rahmen, um Motor und Akku (Intube) eleganter zu verbauen. Bremsen, Gabeln, Schaltungen, Ritzel, Ketten, Schutzbleche, und bei einigen Herstellern auch die Reifen stammen aus dem Biobike-Regal.

Kleine Unterschiede finden sich bei den Kettenblättern, hier bauen einige Motorenhersteller gerne etwas eigenes ran, vor allem, wenn der Motor noch über ein eigenes Innengetriebe verfügt (wie z.B. die älteren Bosch Motoren).
Die Beleuchtung, wenn vorhanden, unterscheidet sich, da diese vom Antriebsakku gespeist werden kann. Bosch z.B. gibt 18 Watt für die Beleuchtung frei.
Ein Scheinwerfer oder ein Rücklicht für Nabendynamos können also nicht einfach statt der E-Bike-Lampen verwendet werden.

Die Beschränkung, mit bestimmten Bauformen keine einseitige Hängerkupplung verwenden zu dürfen, hat ja nichts mit dem Antrieb zu tun. Sondern mit der Rahmenbauform.

Ich jedenfalls hätte keine Bedenken, ein ordentliches Laufrad auch in einem Pedelec einzusetzen. Da ist so manches "Bio" Laufrad hochwertiger, als einige serienmäßig verbauten "E-Bike-Laufräder".

Aufpassen muss man allerdings bei S-Pedelecs. Diese sind keine Fahrräder, dort dürfen nicht einfach so Veränderungen vorgenommen werden. Das führt u.U. zum Erlöschen der Betriebserlaubnis. Da es sich um Kraftfahrzeuge handelt, muss jedes Bauteil, welches zum Fahren, Bremsen und Leuchten erforderlich ist, auch zugelassen sein.
Dieselersparnis: 2013 bis Januar 2018 ca. 965L; Benzinersparnis 2018: 121L; 2019: 281L; 2020: 298L

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Draht_Esel

8

Donnerstag, 19. November 2020, 19:19

und ich habe bisher noch nicht von einem Fall gelesen, dass es durch so eine Umrüstung zu technischen Problemen wie etwa einem Rahmenbruch durch Materialermüdung gekommen wäre.


Ich nehme an Du bist Sachverständiger oder Zweiradmechaniker, so dass Du überhaupt schon mal einen Rahmenbruch gesehen hast, woher Du genau sagen konntest woher der stammt?
Essen: check, Wasser: check, Glasperlen für die Eingeborenen: check, Knüppel gegen die Wölfe: check. Auf nach Brandenburg!

9

Donnerstag, 19. November 2020, 19:38

@ Radsonstnix und Draht_Esel, ich möchte nicht streiten, wohin das führt habe ich im "Gelben" gesehen.

Ich bin nicht die BAM aber ich habe einige Rahmenbrüche gesehen. Da ich mal Werkzeugmacher gelernt habe sind mir Begriffe u.a. wie "Lunker" usw. nicht fremd. Bei einigen Rahmenbrüchen konnte ich sehen woher das stammt, bei den meisten hätte man ein Gutachten erstellen müssen.

Bei einem Lenkerbügel oder Laufrädern, um auf das Thema zurückzukommen, isses m.E. egal. Bei Rahmen, Gabeln, usw. nicht. Auch nicht bei einem "250W Motörchen".

Ihr habt Eure Erfahrung, ich meine.
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Draht_Esel

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10

Freitag, 20. November 2020, 09:04

und ich habe bisher noch nicht von einem Fall gelesen, dass es durch so eine Umrüstung zu technischen Problemen wie etwa einem Rahmenbruch durch Materialermüdung gekommen wäre.


Ich nehme an Du bist Sachverständiger oder Zweiradmechaniker, so dass Du überhaupt schon mal einen Rahmenbruch gesehen hast, woher Du genau sagen konntest woher der stammt?


Ja, natürlich. Genauso wie Du Werkzeugmacher bist :D

Mal ernsthaft:
Ich will auch nicht streiten, lassen wir einfach jedem seinen Glauben :thumbup:

11

Freitag, 20. November 2020, 10:08

Ja, natürlich. Genauso wie Du Werkzeugmacher bist :D


Warst. Den Beruf gibt es nicht mehr, mit Lehre ~ 6 Jahre lang, falls es Dich interessiert. Schade, bei manchen Leuten muß man deutlicher werden. Was bei Dir Glaube ist, basiert bei mir auf knapp 30 Jahre Berufserfahrung im Zweiradhandwerk.

Maschinenbau hat nichts mit Glauben zu tun, sondern basiert auf Wissen. Das hat jetzt nichts mit Dir zu tun aber das hatte ich bereits im Gelben, wenn DAU DAU berät. Auf solche unfruchtbaren Auseinandersetzungen habe ich nicht die geringste Lust.

Das endet mitunter in kleineren und größeren Katastrophen. Es grenzt an Wundern, dass nicht noch viel mehr passiert, gerade was das Thema E-Bike im Eigenbau betrifft.

Es wurde hier bereits genannt, die Versicherungsfrage. Das hält einige "Bastler und Tüftler" nicht davon ab, irgendwelchen Schrott zusammenzubasteln. Das ist eine Sache, wenn man sich selber die Ohren bricht. Eine andere Leute in Dingen zu "beraten", von denen man selbst nicht die geringste Ahnung hat. Da schwillt mir der Kamm PUNKT

Sry aber ich rede gerne Klartext. X(

Um es nochmal auf den Punkt und zum Thema zurückzubringen. Bei einem Lenkerbügel z.B. ist es egal, wo er montiert wird. Bei LR auch, da kommt es darauf an was Salamander bereits geschrieben hat. Gutes Material und hohe Speichenspannung. Wer schon mal LR für 150 kg "Sumoringer" eingespeicht hat, weiß das. Auch bei dem was Radsonstnix geshrieben hat kann ich zum größten Teil mitgehen.
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Draht_Esel

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12

Freitag, 20. November 2020, 10:12

Das war dein Angebot:

Zitat

@ Radsonstnix und Draht_Esel, ich möchte nicht streiten, wohin das führt habe ich im "Gelben" gesehen.
Haben wirs jetzt? Sorry, ich werde mir den ganzen Kram nicht noch durchlesen. Im Netz kann jeder sein was er will, kann sowieso niemand nachprüfen. Für mich ist der Drops gelutscht, Du warst/bist Werkzeugmacher, ich der Kaiser von China. Bumms-aus-Mickey-Maus.

13

Freitag, 20. November 2020, 10:30

Ja, natürlich. Genauso wie Du Werkzeugmacher bist :D ... Ich will auch nicht streiten, lassen wir einfach jedem seinen Glauben :thumbup:


Wie es in den Wald...

Sorry, ich werde mir den ganzen Kram nicht noch durchlesen.


Lass ma, könnte dich überfordern. Ja, wir sind durch. EOD
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Radsonstnix

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14

Dienstag, 24. November 2020, 07:48

Jungs, bleibt friedlich, wir sind hier im Blauen.

Also: Ich will auf gar keinen Fall streiten. Das bringt nichts. Gerne aber sachlich diskutieren, zumal ich immer gerne dazu lerne. In diesem Fall würde mich interessieren, inwiefern ein E-Antrieb Einfluss auf die Gabel hat? Beim Rahmen kann ich es mir vorstellen, keine Frage. Aber ist es der Gabel nicht egal, wovon sie mit Geschwindigkeit X vorangetrieben wird? Ist da nicht eher das Gesamtgewicht ausschlaggebend?

Interessant in dem Zusammenhang finde ich ja auch die Tests der Stiftung Warentest, die bei einigen billigen Pedelecs Rahmen- und Lenkerbrüche provoziert haben.
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15

Dienstag, 24. November 2020, 12:35

Interessant in dem Zusammenhang finde ich ja auch die Tests der Stiftung Warentest, die bei einigen billigen Pedelecs Rahmen- und Lenkerbrüche provoziert haben.


Rahmen- und Lenkerbrücke haben die schon immer bei deren Test provoziert; und es war keine Frage ob eine bekannte Marke auf dem Rad stand oder ob das Rad billig war.
Rahmenbruch wäre mir auch egal, Hauptsache die Gabel oder der Lenker brechen nicht ohne Vorankündigung.

Ja mein, ich hab ja so ein paar Räder RH 65 bis RH 67. Als ich die gebraucht gekauft habe, war es mir sehr wichtig zu wissen wieviel kg der Vorbesitzer aus die Waage brachte.
Mein allerliebstes weltbestes Rad ist auch mal kurz von einem Profi probegefahren worden und er meinte der Rahmen und irgendwie alles flexe ... klar, bei 40 kg mehr ... mit mir und leer ist es bombenstabil. Und wenn ich hinter wem aus der anderen Gewichtsklasse herfahre, so sehe ich oft sich windende Rahmen. Die lieben adipösen Radlerkollegen dürfen sich gern mein Rad mit 24 Speichen anschauen.

Am Pedelec wird es sich alles wie auch bei der Gabel ähnlich verhalten. Je mehr Watt reingesteckt werden, desto mehr Material brauchts oder desto schneller müssen die Teile gewechselt werden; ganz wie bei Rädern ohne Motor.

jau, nen Gruß all den Friedlichen hier

:airborne:

Eure Rita Iron Knee

KTFL racing team


äh ... und ein Gruß an Lance Beinstrong :-) ich freue mich schon auf das was kommt ... Wetten werden angenommen: innerhalb einer Woche? :thumbsup:
man fährt oder schiebt

2020: ohne Tacho
Origirat: (15.09.1979)
Insgesamt: bestimmt einmal rum


Dieser Beitrag wurde bereits editiert, zuletzt von »Chasse Patate« wegen der Feler

16

Dienstag, 24. November 2020, 16:25

Ich würde mein E-Bike glaube immer vom Fachmann reparieren lassen und mich dabei gleichzeitg beraten lassen. Alles andere wäre mir zu heikel...
VG
Lieber einen Sechser im Lotto als einen Achter im Fahrrad! :D

17

Mittwoch, 25. November 2020, 17:05

Interessant in dem Zusammenhang finde ich ja auch die Tests der Stiftung Warentest, die bei einigen billigen Pedelecs Rahmen- und Lenkerbrüche provoziert haben.


Naja, StiWa halt. StiWa testet Blumenvasen. Oben passen keine Blumen rein und unten läuft das Wasser raus. :rolleyes:

Die Mehrbelastung ist vielseitig, ohne jetzt zu tief in das Thema Metallurgie und FEM einzusteigen, kann ich mich nur nochmal wiederholen. Lastwechsel und Lastspitzen heißen die Stichpunkte. Wer möchte kann da u.a. bei H.C. Smolik und Zedler fündig werden.

Smolik und bes. "fabrikneuer Sperrmüll" Prof. Ernst von der Osten-Sacken haben sich darüber schon detailliert ausgelassen als dass für die Fahrradindustrie noch Fremdwörter waren.

Beim Rahmen kann ich es mir vorstellen, keine Frage. Aber ist es der Gabel nicht egal, wovon sie mit Geschwindigkeit X vorangetrieben wird? Ist da nicht eher das Gesamtgewicht ausschlaggebend?


"Im Ergebnis ist ein Pedelec-Rahmen durch Stöße im Vergleich zum City-/Trekkingrad konstant deutlich höher belastet. Höhere Bremskräfte die zudem häufiger einwirken belasten zudem Rahmen und Gabel. All dies zeigt, dass das aufaddierte Schädigungspotenzial bei Pedelecs sehr deutlich über dem von City- und Trekkingrädern liegt."

Hier wurden Tiefeinsteiger behandelt aber die Erkenntnis gilt für alle Pedelecs. CAD, Metallurgie und FEM sind für viele Billighersteller immer noch Fremdwörter. Und dann steckt Laie da noch einen Motor rein. Es grenzt an Wundern...

Wer mag:

https://www.zedler.de/de/zedler-aktuell/…er-pedelec.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Finite-Elemente-Methode

https://www.zeit.de/1994/38/blut-am-rad
Essen: check, Wasser: check, Glasperlen für die Eingeborenen: check, Knüppel gegen die Wölfe: check. Auf nach Brandenburg!

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Radsonstnix

18

Mittwoch, 25. November 2020, 17:11

Ich würde mein E-Bike glaube immer vom Fachmann reparieren lassen...


... und nachts ist es kälter als draußen! Wie oft willst du uns eigentlich noch mit diesen Banalitäten beglücken und wann kommen die ersten Affiliate links?

Okay, hat diesmal nicht lange gedauert... X( Bei mit kommen solche "Firmen", für die du hier Werbung machst sofort auf meine Blacklist (nicht anklicken und erst recht nichts kaufen). Solche Firmen, die so etwas nötig haben können m.E. einfach nicht "koscher" sein. Du erweist deinen Auftraggebern also einen Bärendienst.

Zumindest die Sig solltest du ändern... :P
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Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Tarven« (25. November 2020, 19:01)


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