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Salamander

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21

Freitag, 10. Januar 2014, 20:09

Und vergiss niemals, wie ich schon an anderer Stelle schrieb
...
dass ein Schaltwerk mit langem Käfig am Renner Scheiße aussieht.

Ich schrieb ja auch "mittellanges Schaltwerk" :P
PS: mittellange Käfige sind beim MTB für Compact-Antriebe mit Kurbeln wie 42-32-22 vorne.

Vorbauten (nicht verstellbar) + Lenker gibt es preiswert dort
...
und achte darauf, dass das standardisierte Lenker / Vorbau-Maß NICHT 25,4, sondern 26,0 beträgt.

Das schöne an Standards ist, daß es so viel davon gibt. Und vor allem, daß man sich an keinen halten muß... ;( Bei RR Lenkern ist man vor Überraschungen nie sicher, es gibt auch Hersteller die ihre poroprietären Klemm-Maße schon mal ändern.
In diesem Fall halte ich es für einfacher, einen RR-Lenker mit 25,4 mm aufzutreiben als umgekehrt einen verstellbaren 26,0 mm Vorbau. Gute Anpassbarkeit finde ich wichtiger als stilpoilizeiliche Anforderungen zu erfüllen. Lenkerband abreissen für einen anderen Vorbau, weil man feststellt daß man einen abnormen Körperbau hat? (Nix für ungut @radsonstnix :D ) Und nach einem halben Jahr dann nochmal, weil sich die Muskulatur an eine gestrecktere Sitzposition gewöhnt hat?


Zu den Blechen: festmonierte Bluemels (in schwarz oder silber) sehen am älteren Sportradel gar nicht mal schlecht aus.

Mein Reden! Bluemels als Synonym für halbrunde Bleche ohne Sicken oder irgendwelche Streifen. Wie die aktuell hier an anderer Stelle erwähnten SKS Longboards. In schwarz und eng montiert, sieht man die auf den ersten Blick gar nicht. Silberne würde ich persönnlich nur montieren, wenn das Rad auch sonst ein stimmiger Aufbau in Richtung Schmuckstück ist.
"Salmei, Dalmei, Adomei"

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Salamander« (10. Januar 2014, 20:19)


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22

Freitag, 10. Januar 2014, 21:01

Noch was:
P.S.: Alivio nannte ich nur, um in etwa das angestrebte Qualitätsniveau der Komponenten zu beziffern, da ich das aus dem MTB und Trekkingbereich in etwa einordnen kann.

Grundsätzlich stimme ich Dir ja zu, selbst einfachere Komponenten wollen erst mal runtergeritten sein. Fahren ist wichtiger als Materialfetischismus, auch wenn ein einschlägig bekannter Leserquäler mir gerne das Gegenteil unterstellt hat. Am Rennrad mit seinem direkten Ansprechen würde mich aber ein Schaltverhalten stören, was ich am Alltagsrad absolut akzeptieren würde. Ist vielleicht eine überzogene Vorliebe von mir, aber da würde ich lieber was eine Nummer höher wählen. Gilt vor allem für Brems-Schalthebel, wo zudem nach einiger Zeit verharztes Schmiermittel rumzicken kann (nicht muss). Dummerweise kommt bei 8xfach Mittelklasse-Material aus den frühen 90ern ins Spiel, die beigegraue Shimano 105 (105SC unten). Die war im Vergleich zu Vorängern und Nachfolgern realtiv schlecht. Wenn es das Budget oder die Zeit zum besorgen erlaubt, würde ich da lieber zu 600 raten oder RSX, Sora, Tiagra.

Rennradkomponenten kenne ich gar nicht, weiß also auch nicht, was qualitativ ganz oben steht, und was unterste Schublade ist.

Hier einige Übersichten:
Velo-Base
http://de.fahrrad.wikia.com/wiki/Vorlage…-Rennradgruppen
Für MTB-Komponenten auch www.mombat.org/
"Salmei, Dalmei, Adomei"

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Salamander« (11. Januar 2014, 13:36)


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Dienstag, 14. Januar 2014, 09:52

Der Rahmen lebt ! (+ neue Bilder)

Ich war am Wochenende fleißig. Und nachdem mich ja zuletzt einige Zweifel beschlichen hatten, bin ich jetzt wieder sehr optimistisch. Tretlager ist raus, Gabel ist raus, der Rahmen ist fast nackig (nur noch diverse alte Lackschichten):





Ich habe mir den ausgebauten Kram angesehen, war schon sehr naiv, überhaupt darüber nachzudenken, das drin zu lassen :rolleyes: Also schon mal ein extra Danke für die bestärkenden Tipps, das rauszubauen. Das linke Lager bekam ich erst raus, nachdem ich das in den Schraubbock eingeklemmt habe und den Rahmen (vorsichtig) als Hebel benutzt habe. Die Gabel habe ich mit der Flex von ihrem Leid befreit, nachdem die obere Schraube keine Lust hatte, sich zu lösen.

Dann habe ich mir den Rahmen ganz genau angesehen, habe hier und da Schleifpapier, Schraubendreher und Ahle zur Hand genommen. Und siehe da: Der Rahmen ist gar nicht so rostig, wie es auf den ersten Bildern vielleicht aussah. Nur stellenweise etwas Flugrost, sehr oberflächlich, sehr dünn. Aber der Rahmen war wohl früher mal rot lackiert, und unter diesem Rot findet sich ein bordeauxroter, fast brauner Grundierlack. Lässt sich alles leicht runterschleifen. Ein Highlight ist die weiße Farbe, die wohl auf die (wer hatte das vermutet, Salamander?) abgebrochene Restaurierung des Vorbesitzers zurück geht. Die haftet so "fest" am Rahmen, dass sie sich teilweise nach scharfem Hinsehen schon löst ... ;) Mit der Ahle habe ich auch alle Rahmenöffnungen wieder frei bekommen:





Ein wenig "Sorge" bereitet mir noch das Gewinde im Tretlagergehäuse:




(Bei diesem Bild sieht man auch schön den vorhandenen Schichtaufbau.)

Das Gewinde würde ich auch gerne gründlich reinigen. Jetzt habe ich die Idee, alle Öffnungen provisorisch abzudichten, und den Rahmen von innen gründlich/reichlich mit einem rostlösendem Öl zu spülen.

Ist das eine gute Idee?
Hat jemand einen besseren Vorschlag?

Die Rostreste außen stören mich nicht, denn ich werde wohl doch entgegen meinem ersten Entschluss den Rat von Thomaspan annehmen, und den Rahmen pulvern lassen. (Und es sieht auf den Bildern schlimmer aus, als es ist) Da sollte das Sandstrahlen vorher außen alles gründlich reinigen.

Die Rahmennummer ist auch noch gut lesbar, ich werde mal eine Mail an Motobecane senden, vielleicht bekomme ich ja Informationen zu dem Rahmen.

Wie geht es weiter:

Ich kümmere mich ums Pulvern, mit der Qual der Wahl, welche Farbe ich wohl nehme. Im Moment schwebt mir ein mattes grau vor, mit Anbauteilen in schwarz, in Chrom und in orange.

Derweil kann ich eine Einkaufsliste zusammenstellen, was ich alles brauche. Das werde ich hier machen - und bin da natürlich für Tipps und Ratschläge dankbar, ich werde dann jeweils konkrete Fragen stellen.
Die Idee ist, möglichst viele Sachen schon zu haben, wenn der Rahmen dann zurück ist. Also werde ich diese Woche mal alle Maße nehmen, von denen ich jetzt schon weiß, dass ich sie brauche, damit ich weiß, nach was für einem tretlager ich suche, und was ich für eine Gabel nehmen kann (ich brauche ja alles).

Stimmung: Eindeutig positiv, optimistisch, Vorfreude (Teile jagen macht spaß)
Dieselersparnis: 2013 ca. 108L, 2014 ca. 275L, 2015 ca. 160L, 2016 ca. 180L, 2017 ca. 107L

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24

Dienstag, 14. Januar 2014, 12:34

Ein wenig "Sorge" bereitet mir noch das Gewinde im Tretlagergehäuse:...
Das Gewinde würde ich auch gerne gründlich reinigen.

Passende Messingdrahtbürste, dann Lappen. Tretlagerschalen auch reinigen. Wenn sich die anschließend nicht sauber reindrehen lassen, nach dem Pulvern beim Fahrradhändler nachschneiden und evtl Gehäuse planfräsen lassen.

Jetzt habe ich die Idee, alle Öffnungen provisorisch abzudichten, und den Rahmen von innen gründlich/reichlich mit einem rostlösendem Öl zu spülen.

Mineralöle werden den Rost nicht "vernichten".

Ist das eine gute Idee?

Nein. Jegliches Öl wird irgendwo raus suppen und da eine Pulverbeschichtung sabotieren.

Hat jemand einen besseren Vorschlag?

Nach dem Pulvern mit Leinölfirnis fluten. Oder teurer mit Fluidfilm oder einem anderen Hohlraummittelchen aus der Auto-Ecke. Oder gar nichts machen :D

Durchrostungen sind bei Fahrradrahmen so gut wie nie ein Problem. Der Rahmen sollte aber wegen Kondenswasser an der tiefsten Stelle ein Wasserablaufloch haben. Ich nehme an. das Loch an Deinem Rahmen ist für eine Zugführung. Die wieder anbringen und knapp daneben ein 5 mm Loch bohren, aufpassen daß das nicht zu weit ins Gewinde kommt.
"Salmei, Dalmei, Adomei"

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Dienstag, 14. Januar 2014, 14:15

Danke für die schnelle Antwort. Gut, Messingdrahtbürste ist ein guter Tipp. Ich weiß gar nicht, ob ich die Lagerschalen nochmal verwenden möchte, die muss ich mir mal genauer ansehen. Ggf. hatte ich daran gedacht, die -nicht ganz aber fast- vor dem Pulvern reinzudrehen, um die Gewinde zu schützen. Ginge das?

Ich dachte auch nicht an Rostvernichtung, eher an Rostlösung. Und das Öl sollte schon vor dem Pulvern wieder raus. Aber vermutlich würde wohl immer ein Rest drinbleiben. Ja, sowas hatte ich befürchtet. Aber dann lasse ich es doch darauf ankommen, und mache innen (außer am Gewinde) nichts, wenn das nicht so das Problem zu sein scheint. Ablaufbohrungen sind unten am Tretlagergehäuse und auch unten am Hinterbau vorhanden, sind sogar (wieder) frei.



P.S.: Unten am Tretlagergehäuse sind zwei Löcher, in einem davon steckte eine Zugführungsschiene aus Plastik, die ich entfernt habe. Ich denke, dass andere Loch dürfte der Ablauf sein.
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26

Dienstag, 14. Januar 2014, 14:28

Schön, dass es positiv weitergeht.


Beim Haase (Sella Berolinum) gibts ne schöne Gabel für angemessenes Geld

http://sella-berolinum.de/shop/gabeln-un…-verchromt?c=30

orangene Schalt- + Bremszughüllen

http://sella-berolinum.de/artikel/bowden…2-5m-rolle?c=27

und auch sonst schöne Teile. Aber auchte aufs Budget. *grins*

Ansonsten gibts noch Mountainbike-Kult

http://www.mtb-kult.de/rennrad-special.html


Grauen Rahmen finde ich klasse, aber bitte nicht in matt am Klassiker. Mal so als Appetitanreger

Ich bete 10 Campa-Kränze und gelobe Besserung ...

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27

Dienstag, 14. Januar 2014, 15:36

Oh, seeeehr lecker. Welche RH? Willstes loswerden? :P


Aber darf sich mein Projekt wirklich später "Klassiker" nennen? ?( Ist doch nur ein Rad zum Üben.

Danke für den Tipp mit Haase, erspart etwas googlen.
Dieselersparnis: 2013 ca. 108L, 2014 ca. 275L, 2015 ca. 160L, 2016 ca. 180L, 2017 ca. 107L

Henner

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Wohnort: M'heim

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28

Dienstag, 14. Januar 2014, 17:53

Leinölfirnis/Fluidfilm erst nach(!!) dem Pulvern /Lackieren benutzen. Jedes Fett/Öl ist Gift fürs Lackieren oder Pulvern. Normalerweise muss der Untergrund im Hinblick auf Fettfreiheit ein wenig vorbereitet werden.

Fluidfilm ist meines Erachten nicht so megateuer. Für so einen Zweck kann man einfach so eine (400ml) Sprühdose nehmen. Wenn du magst kann ich dir im Februar eine angebrochene, aber noch ausreichend gefüllte Dose nach Berlin mitbringen.
Ich habe so eine Sonde, die man auf die Dose aufstecken kann damit man weit in Hohlräume reinkommt. Auch wenn man nicht überall hingesprüht hat so kriecht das Zeug recht zuverlässig in die Ecken (speziell bei Wärme im Sommer..). Wenn's irgendwo rauskommt (ich hab's beim Auto und an einer Motorradschwinge benutzt) schieße ich 'nen Schuß Bremsenreiniger drauf und wische es ab.

PowderCoater

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Unterwegs nach: zur nächsten

Unterwegs über: über viele Wege

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29

Dienstag, 14. Januar 2014, 23:29

@ Henner : Bremsenreiniger und lackierte Flächen = PFUI :P
... the only trick on a track bike is going fast ...
...monogear for rest of my live ...

Radsonstnix

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30

Mittwoch, 15. Januar 2014, 06:21

Fluidfilm klingt interessant, zumindest das, was die Homepage dieses Namens dazu schreibt. Schafswollfett. Das das klebt, glaube ich sofort. meine Mutter hat Schafe - die sehen blos kuschelig aus, sind sie aber nicht. Naja, und rosten werden sie ja dann wohl auch nicht :D.

@Henner: Wenn ich mich dann dafür mit einem Bier o.ä. revanchieren darf. Obs mit Radeln klappt, kann ich noch nicht absehen, es droht eine Bereitschaft in dem Zeitraum.
Dieselersparnis: 2013 ca. 108L, 2014 ca. 275L, 2015 ca. 160L, 2016 ca. 180L, 2017 ca. 107L

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31

Mittwoch, 15. Januar 2014, 06:36

Maße

Ich habe mal einiges ausgemessen, alles, was mir so eingefallen ist, ohne jetzt schon genau zu wissen, as ich tue:

Sitzrohr: ca. 24/25 mm Innendurchmesser (gibt es da überhaupt Unterschiede?)

Lenkrohr: ca. 31 mm Innendurchmesser. Der Gabelschaft der alten Gabel hat ca. 25 mm Durchmesser
Die Länge des Lenkrohres beträgt ca. 18,7 cm

Gabel: Hier weiß ich nicht, was genau ich messen muss, hab mal das versucht:
Vom Mitte der Achse VR zu Mitte Bohrloch Bremsaufnahme ca. 37 cm
Schaft ca. 22 cm

Tretlagergehäuse: Innendurchmesser ca. 34 mm. Länge des Gehäuses (oder Breite, je nach Sichtweise) 68 mm.

Habe ich jetzt alle Daten, die ich zum Einkaufen brauche?

Edith:
Wo ist eigentlich der Unterschied zu einem BSA-Lager (welches wohl in meinem Fall verbaut ar, mit einem Innenvierkant) und Shimanos Hollowtech II? In beiden Fällen werden doch die Lagerschalen verschraubt? Ich habe keine Seite gefunden, die mir zur Klärung dieser Frage helfen konnte.



Und noch ein Edith:
Jetzt habe ich es, glaube ich, verstanden: Beim HollowtechII befinden sich die Lager, die die Welle stützen außerhalb des Tretlagergehäuses, bei BSA innen-Standard innen, ist das richtig?
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liberator

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Mittwoch, 15. Januar 2014, 08:37

BSA ist ja nur der Gewindestandard und hat nur mittelbar was mit dem verbauten Tretlagersystem zu tun. Du kannst also problemlos ein Hollowtech 2 mit BSA Gewinde verbauen, wenn Dein Rad BSA gewinde hat. (Wenn es Ital hat, solltest Du nach Hollowtech 2 mit Ital-Gewinde suchen, sonst kannst Du es drehen und wenden wie Du willst, es würde nicht passen). Bei Hollwtech 2 sind die Lagerschalen tatsächlich außen und innen werden sie nur durch ein Plastikröhrchen verbunden, die Achse ist direkt an der Kurbel mit dem Kettenblatt montiert. Die außenliegenden Lagerschalen sehen an einem Stahlrahmen mitunter nicht so schön aus, da deren Außendurchmesser deutlich größer ist als der des Tretlagergehäuses eines Stahlrahmens, das sieht dann aus wie ein Knochen. Eine alternative kann ein Octalink Tretlager mit Hollowtech 1 sein, bei dem das Lager wie beim Vierkant innen Verbaut ist und man beide Kurbeln auf die Achse steckt, also wie beim Vierkant. Der Werkzeugaufwand ist ungefähr gleich. Das Hollowtech 2 fühlt sich nach meiner Erfahrung die ersten Kilometer steifer an, der Effekt gibt sich relativ schnell. Profis werden sicher was messen können. Eine kleine Hürde beim HT2 ist die Montage: hier wird nur noch die Linke Kurbel aufgesteckt und mittel zwei entgegengesetzt liegenden Innensechskantschrauben befestigt; diese Schrauben brauchen nach Anleitung ein bestimmtes Anzugsmoment, wenn man sich also nicht traut, das nach Gefühl zu machen, sollte man sich ein passendes Drehmomentwerkzeug besorgen...

Also mein Tipp: Hollowtech 1 mit Octalink: Sieht optisch besser aus an einem Stahlrahmen, ist leichter zu montieren und nicht deutlisch schlechter als HT2 (meine Meinung)

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33

Mittwoch, 15. Januar 2014, 09:12

Das Steuerrohr ist 1". Jetzt musst du entscheiden, wie es weiter gehen soll:
1. einen 1"-Schraubsteuersatz oder
2. einen 1" Ahead-Steuersatz verbauen.
Bei 1 muss die Gabel einen Gewindeschaft haben, um die Gabel mit dem Steuersatz fest schrauben zu können.
Bei 2 wiederum wird die Gabel mit dem Vorbau geklemmt, braucht somit kein Gewinde.

Es gibt aber Ahead-Adapter, wo man bei einer Gabel mit Gewinde auch einen Ahead-Vorbau nutzen kann.

Die Länge des Steuerrohrs ist wichtig, damit du die richtige Gabel kaufst. Der Schaft und das Gewinde müssem lang genug sein, damit alles passt. Wenn du einen zu laaaangen Gabelschaft mit kurzem Gewinde hast, hängt dein Steuersatz nachher in der Luft.

Gruß Bora
Na, wie fährt sich deine Rohloff? - Eine Rohloff fährt man nicht, die hat man...

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Mittwoch, 15. Januar 2014, 14:54


Sitzrohr: ca. 24/25 mm Innendurchmesser (gibt es da überhaupt Unterschiede?)


Mir fallen da ganz spontan 24,0, 25,0, 25,4, 25,8 ein. Also ist genaues Messen angesagt.
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Mittwoch, 15. Januar 2014, 16:06

Nachtrag:


Beim Haase (Sella Berolinum) gibts ne schöne Gabel für angemessenes Geld

http://sella-berolinum.de/shop/gabeln-un…-verchromt?c=30


Und billischör geht auch in Chrom MIT Schutzblechaufnahme für unter 40

http://www.zweiradnetz.de/gabeln/starrga…nde-25-4-kaufen


P.S.:
Das graue ist nicht meins, sondern ein von mir hoch geschätztes.
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Mittwoch, 15. Januar 2014, 18:45

Aber darf sich mein Projekt wirklich später "Klassiker" nennen? ?(

Solange Du keinen Brezellenker dranbaust... (Ich vermisse den EEEK-Smiley) Ein winkelverstellbarer Vorbau ist zwar ein Stilbruch - was für manche schlimmer sein muß als ein Gabelbruch - aber hier würde ich das pragmatisch sehen.


Ist doch nur ein Rad zum Üben.

Übung macht den Meister. Und schön zu sehen, wie die Baustelle wächst... :D

- Tretlager: abgesehen davon, daß an einen Klassiker kein Hollwtech gehört, da ist doch schon ein Kurbelsatz vorhanden. Wenn das Innenlager gedichtet ist, solltest Du prüfen ob sich noch verwenden lässt.

- Gabel: Lass Dir keine Universal-Ersatzgabel mit überlangem Gewinde andrehen. Vorbauklemmung im Gewindebereich gibt ein Bruchrisiko. Und denk daran, daß bei einer neue Gabel der Konus aufgeschlagen werden muß, meist ist der Konussitz auch noch nicht gefäst.

- Sitzrohrdurchmesser: Mit einem Meßschieber wird das ein Lotteriespiel. Das Sitzrohr hat oben im geschlitzen Bereich keinen definierten Durchmesser. Und ist, grade bei älteren Rädern, sehr unrund. Es gibt dafür Sattelstütz-Lehren, aber die wenigsten Fahrradläden haben sowas, oder einen Dreipunkt-Innentaster. Bei französischen Rädern war es auch oft so, daß man sich das maßhaltige Aufreiben gespart hat. Da wurde dann eine Blechhülse eingesetzt, die Sattelstütze dafür hatte 25,0 mm. Kann man auch machen. wenn man keine passende auftreiben kann.
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37

Mittwoch, 15. Januar 2014, 19:24


- Gabel: Lass Dir keine Universal-Ersatzgabel mit überlangem Gewinde andrehen. Vorbauklemmung im Gewindebereich gibt ein Bruchrisiko. Und denk daran, daß bei einer neue Gabel der Konus aufgeschlagen werden muß, meist ist der Konussitz auch noch nicht gefäst.


Habe ich iwas falsch verlinkt? Was übersehen?

Gewindegabel wird doch auf Höhe des oberen Lenkkopflagers abgeschnitten. Daher kann ich dein "Vorbauklemmung im Gewindebereich" nicht nachvollziehen.

Im übrigen fahre ich seit fast 10 Jahren eine im Gewindebereich via Ahead geklemmte Gewindegabel ohne jedes Problem.
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FraWie

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Mittwoch, 15. Januar 2014, 19:38

Gewindegabel wird doch auf Höhe des oberen Lenkkopflagers abgeschnitten. Daher kann ich dein "Vorbauklemmung im Gewindebereich" nicht nachvollziehen.

Salamander meinte, dass es wegen der Kerbwirkung unbedingt zu vermeiden ist, dass das untere Ende des Vorbaus im Gewindebereich der Gabel endet. Ein namhafter deutscher Hersteller hatte aus eben diesem Grund vor langer Zeit ein ernsthaftes Problem mit Gabelbrüchen. Es ist auch einer der Gründe, warum sich das A-Head System durchsetzen konnte.

Salamander

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39

Mittwoch, 15. Januar 2014, 20:39

Genau das meinte ich. Bei thomaspan hat sich vermutlich die Lenkerklemmung aus dem Hinterkopf nach vorne gemogelt.


Im übrigen fahre ich seit fast 10 Jahren eine im Gewindebereich via Ahead geklemmte Gewindegabel ohne jedes Problem.

Da verteilt sich die Kraft aber auch gleichmäßiger auf eine viel größere Fläche als bei einem Keilkonus, oder gar Spreizkonus.
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Donnerstag, 16. Januar 2014, 06:20

Ich bedanke mich mal für die vielen Anregungen, auch wenn ich (noch!) kein Wort verstanden habe ... Gabelkonus ... Ich muss noch viel lesen/lernen. Aber habe ich ja Zeit für, muss mich ja jetzt erst mal ums Pulvern kümmern. Geht ja auch nicht von heute auf morgen.

Das alte Tretlager ist ein Gemenge aus Altöl, Rost, Metallspänen, Kugeln, Kugelresten ... ich wundere mich im Nachhinein, dass sich die Kurbel überhaupt drehen ließ. Würde ich den Kurbelsatz wieder verwenden, bräuchte ich wieder ein Lager mit Innenvierkannt. Nach einer ersten Suche habe ich massenhaft eines von Shimano für unter 10,- (bei einem Händler nur 6,96) gefunden - aber auch nur das. Ich will ja sparen ... aber bei einem Bauteil, dass solchen Kräften ausgesetzt ist, und meiner Erfahrung mit diversen Rädern, dass ich ein "stabiles" Tretlager brauche (ich trete oft mit Kraft, weniger mit Technik), bin ich misstrauisch, ob das was taugt.
Im Moment tendiere ich zur Variante mit Octalink. HT2 will ich nicht.
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