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Harry Andorsky

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1

Freitag, 4. April 2014, 13:02

Aufbau eines alten Fahrrads oder Neukauf?

Zuerst ein - Hallo und grüßt euch - in die Runde!

Bevor ich meine Fragen loswerde, möchte ich mich kurz vostellen: Ich bin Student aus Dresden, Mitte Zwanzig. Ich fahre öfter die Strecke Dresden-Berlin, normalerweise mit dem Auto, doch im letzen Herbst bin ich die Strecke einfach mal aus dem Kalten heraus mit dem Fahrrad angegangen - nach etwa 150km kurz vor Berlin musste ich mir dann notgedrungen eine Unterkunft suchen, weil in den Beinen kein Meter mehr drin war und die nächste Bahnstation war mehr als ein Meter weit weg. Gerlernt hab ich aus diesem Tag, dass Strecken bis 200km bei gutem Training und ausreichendem Equipment drin sind und das solch eine Tour auf dem Rad auch unglaublich viel Spaß macht. Dazu kommt das ich in letzter Zeit immer weniger freundlich gegenüber Autos eingestellt bin: Sie sind teuer, machen Lärm und andauernd geht was kaputt, was ich beim besten Willen nicht selbst reparieren kann, was sie dann nochmal deutlich teurer macht und viel schneller als ein Fahrrad sind sie in der Stadt zumindest nicht. Was das Reparieren von Rädern angeht, hab ich Stand jetzt nicht viel Ahnung, traue mir das ganze allerdings zu und vorallem war es immer schon mein Wunsch das Thema Fahrradtechnik besser zu verstehen und selbst Arbeiten am Fahrrad durchführen zu können.
Das Fahrrad, das ich im Herbst verwendete, war ein altes Rennrad, das damals noch ganz gut in Schuss war, jetzt allerdings nicht mehr da ist - das fährt jetzt wohl jemand anderes. Was noch da ist, ist mein ersatzweise gekauftes Herrentreckingrad, das aber nicht so gut in Schuss ist. Unten hab ich ein paar Bilder angehangen. Es wiegt momentan 17kg, auf dem Rahmen steht Challenge drauf, dass sagt mir nichts. Ich weiß auch nicht wie alt das Fahrrad ist, ich geh so von 15 Jahren aus und denke dass das Rad selbst damals eher untere Mittelklasse war.
Weil ab Mitte April wieder einige Touren Dresden-Berlin anstehen und ich diese gern mit dem Rad fahren wöllte, überleg ich jetzt hin und her zwischen Neukauf und das alte Stück aufbauen. Als Neukauf kommt für mich momentan das Radon Skill 7.0 oder das Cross Black Pepper in Frage, jewels zuzüglich Gepäckträger, Schutzbleche und Beleuchtung. Damit wär auch schon das Budget abgesteckt - maximal 800€. Reine Trekkingräder gefallen mir erst ab höheren Preisklassen, das was am nächsten kommt wäre das Stevens 6x lite für 900€. Mein Traumrad wäre dieses .

Die Alternative ist die Ausrüstung meines alten Rades mit neuen Teilen, dabei denk ich an:
-Komplettgruppe Deore 250€ Klick
-Laufräder mit Deore Naben 90€ Klick
-dazu diesen Werkzeugkoffer 65€ Klick
-dazu Reifen 32-622 Klick und Schläuche, Beleuchtung(Akku), ein neuer gerader Lenker Klick , Schalt - und Bremszüge, Lagerfett Summe: ~125€
Summe gesamt: 530€

kurze Abwägung meinerseits:
Aufbau altes Rad:
Vorteile :
-Rund ~180€ günstiger als die günstigste Neukaufvariante (Black Pepper)
-Mehr Fahrradverständnis für mich
Nachteile:
-ein alter Rahmen unbekannter Herkunft bleibt ein alter Rahmen unbekannter Herkunft
-wahrscheinlich rund 4kg schwerer als die Neukaufvariante
-unklarer Versicherungsschutz

Jetzt meine Fragen an euch:
- Passen die ausgewählten Teile überhaupt ans alte Rad (bzw. was muss ich machen, um diese Frage mit eurer Hilfe zu beantworten?) und passen sie zueinander?
- Welche Variante würdet ihr bevorzugen?
- Können die oben genannten Neuräder Gepäckträger für Zuladung bis 20kg (Zelt/Isomatte/Schlafsack) z.B. den hier und Schutzbleche tragen?
- Wie sieht das mit dem Versicherungsschutz aus - meine Hausrat deckt Fahrraddiebstahl bis 1000€ ab, gilt das auch für ein altes wertloses Rad mit neuen "wertvollen" Teilen? Hat da jemand Erfahrungen sammeln müssen?

Danke für jede Antwort!

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Harry Andorsky« (4. April 2014, 14:06) aus folgendem Grund: Laufradsatz-Link funktionierte nicht


liberator

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2

Freitag, 4. April 2014, 14:59

Meine Meinung: Kauf Dir lieber ein neues Fahrrad für die schönen Strecken und nimm den alten Schinken für die Uni, davon wird kein Fahrraddieb satt.

Die Rahmen von Crossrädern sind meist gleich denen von Trekkingrädern, wenn die Ösen für Schutzbleche und Gepäckträger haben, kannst Du solche auch montieren, die halten auch die 20KG aus,Du solltest aber das Gesamtgewicht des Rades einhalten....

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Harry Andorsky

3

Freitag, 4. April 2014, 19:40

Wenn Du basteln willst bastele! Aber siehe Vorredner es rentiert sich nur selten oder gar nicht.

Der weg ist das Ziel. Die von Dir verlinkte Gruppe gibt es hier: http://www.bike-components.de/products/i…odell-2014.html z.B. etwas günstiger.

Viel Erfolg bei Deinem Projekt.

Gruß Kittl

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Harry Andorsky

EmilS

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4

Freitag, 4. April 2014, 21:43

Oder noch ein neues Gebrauchtes, bei dem Du nicht alles tauschen musst. Wenn Du ein relativ hochwertiges findest, bei dem Du nur ein paar Verschleißteile wechseln musst, dann kannst noch ein wenig Sparen und gleichzeitig das Schrauben lernen.

Gerade im Rennradbereich findet man einige günstige Standräder, die weniger als 2000 km runterhaben und vom Verkäufer dann abgestoßen werden, weil die keine Lust mehr drauf haben.
Das macht einfach Spaß einem vernachlässigten Radl, neues Leben einzuhauchen. Dabei lernt man dann auch die Fahrradtechnik.
Bei den Kleinanzeigenseiten im Netz sind zum Frühjahr gerade viele neue Anzeigen geschaltet.

Bei einem Neuaufbau mit vielen Neuteilen sollte der Rahmen schon etwas besonderes sein. Der Rahmen muss für dich perfekt sein und zu 100% dir passen. Was Du am Rahmen am Gewicht lässt, kostet später um so mehr, wenn Du es bei den Komponenten versuchst einzusparen.

Wenn Du schnell ein neues Rad brauchst dann kannst Du auch zu etwas Neuem greifen. Die Hersteller bekommen ganz andere Preise für die Teile. Da müsstest Du schon 1-2 Gruppen darunter einsteigen.

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Harry Andorsky

Draht_Esel

50% Bier, 50% Zitronenlimo

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5

Samstag, 5. April 2014, 02:01

Zum Thema Versicherungsschutz: soweit ich weiss, zahlen Diebstahlversicherungen selbst für alte Fahrräder den (Neu-)Anschaffungswert bis zur vereinbarten Versicherungssumme. Dafür muss man aber den Kaufnachweis erbringen können. Ob sie allerdings Wertsteigerungen durch Sonderausstattung oder Umbauten honorieren, wage ich zu bezweifeln.

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Harry Andorsky

thomaspan

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6

Samstag, 5. April 2014, 19:17

Nimm doch statt des Black Pepper Cross das Black Pepper Trecking für einen Hunni mehr http://www.pepperbikes.de/trekkingrad/tr…omfort-373.html mit Licht, Blechen + Träger. Alternativ das Radon TLS 7.0 http://www.radon-bikes.de/xist4c/web/TLS-7-0_id_25160_.htm
Ich bete 10 Campa-Kränze und gelobe Besserung ...

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Harry Andorsky