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Berny67

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1

Montag, 9. Juni 2014, 01:21

Restaurierung eines Kinderfahrrades

Es ist zwar schon etwas länger her, aber so ist aus einem "Mädchen-Rad" ein "Jungen-Rad" geworden. Ich finde, das Ergebnis einer schlaflosen Nacht kann sich sehen lassen. Das Auto musste in dieser Nacht leider draußen bleiben. Die Farben hatte mein zweiter Sohn selbst ausgesucht und hatte auch selbst mit Hand angelegt. Als er am anderen Morgen das fertiggestellte Rad sah, war die Freude riesengroß. Das Fahrrad gehörte vorher meinem Neffen, der es eben auf Grund der ursprünglichen Farbgebung auch nicht gerne benutzt hatte. Mittlerweile hat mein Sohn bereits ein größeres 24-Zoll-Jugendrad, aber dieses Kinderrad will er einfach nicht mehr hergeben, selbst nicht an seinen kleineren Bruder, der aber auch gerade erst das Radfahren auf einem Mini-Kinderrad erlernt.

LG

Berny
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2

Montag, 9. Juni 2014, 17:15

Tres chic.

Drei winzige Mängel:

Lichtkabelanschluss vorn, das geht eleganter (und haltbarer) mit Schrumpfschlauch.

Den Gegenhalter der Cantileverbremse ein wenig zum Steuerrohr biegen, so schleift das Bremsseil.

Den Dynamo ausrichten, die Achse des selbigen sollte genau auf die Achsmitte zeigen.
Essen: check, Wasser: check, Glasperlen für die Eingeborenen: check, Knüppel gegen die Wölfe: check. Auf nach Brandenburg!

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EmilS

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3

Montag, 9. Juni 2014, 22:04

Berny, tolles Ergebnis!

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Salamander

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Montag, 9. Juni 2014, 23:34

Lichtkabelanschluss vorn, das geht eleganter (und haltbarer) mit Schrumpfschlauch.
Besser ist Bougierrohr, das ist fester. Schrumpfschlauch kann im Laufe der Zeit immer an der gleichen Stelle umknicken und so eine Art Gelenk bilden, wo das Kabel dann bricht. Aber wenn ich das richtig sehe, ist da doch irgendein Schlauch verbaut.

Die richtige Kabelverlegung zu finden, ist nicht trivial und braucht manchmal mehrere Anläufe. Die freie Schlaufe auf dem Bild ist auf jeden Fall zu vemeiden, grade bei einem Kinderrad. Besser ist eng mit Kabelbindern unter der Gabel, die Strecke zum Rahmen überbrücken ist wie gesagt Fummelsache. Knoten an der Austrittstelle nicht vergessen, falls das Kabel mal abreißt.

Der größte Lapsus ist aber die Verbindung der Kabel, und dann auch noch mit so einem zweckentfremdeten "Stromdieb" (sind eh Pfusch die Dinger). Auch keine Lüsterklemmen für sowas! Die große schwingende Masse an dieser Stelle führt zwangsläufig zu einem Kablebruch. Zur Not verpresst man da eine Aderendhülse und schrumpfschlaucht das, bei so geringen Stromstärken wie hier reicht auch die Litze verzwirbeln. Wenn es eine lösbare Verbindung sein soll, blanke Steckverbinder mit der passenden Quetschzange mit W-förmigen Gesenk oder einer Spitzzange sauber angepresst, darüber Schrumpfschlauch. Und bitte nicht diese bunten "isolierten" Plastikpopel mitsamt Quetschzange mit halbmondförmigen Gesenk von der Grabbelkiste nehmen.

Ansonsten: schön geworden!
"Auf meinen Reisen habe ich überall auf der Welt gute Menschen kennengelernt. Und auch ein paar Arschgeigen. Das hat nichts mit Hautfarbe, Pass oder Religion zu tun." - Jürgen Schwandt, Ankerherz Verlag

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5

Montag, 9. Juni 2014, 23:38

Ähem. ;)

Bougierrohr hat er doch schon. Ich meinte ja nur am Übergang. Aber mit den Kabelschuhen gebe ich dir recht.
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grandsport

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Dienstag, 10. Juni 2014, 07:12

Hübsch, hübsch. ja, hier und da gibt es ein paar Kleinigkeiten, die man sicherer hätte lösen können, aber insgesamt Feinheiten. Bin auch gerade dran, einen Kinderradumbau samt neuer farbgebung zu planen. Da motiviert so etwas!

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7

Montag, 16. Juni 2014, 00:24

Den Gegenhalter der Cantileverbremse ein wenig zum Steuerrohr biegen, so schleift das Bremsseil.
Hi Tarven,

die Restaurierung, oder ob man es überhaupt als solche bezeichnen kann, liegt wie gesagt, schon ein Weilchen zurück. Der Mangel mit der Bremse war auch gleich auf den ersten Fahrten aufgefallen und der Gegenhalter ist entsprechend gebogen worden.

LG

Berny

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8

Montag, 16. Juni 2014, 00:31

Den Dynamo ausrichten, die Achse des selbigen sollte genau auf die Achsmitte zeigen.

Und nochmals hi Taven,

auch der Dynamo wurde nach der ersten Dunkelfahrt besser ausgerichtet, da er sich durch laute Quietschgeräusche, durch Schleifen am Reifen (reimt sich sorgar :D), bemerkbar machte und mein Sohn Schwergängigkeit bemängelte. Nach der Justierung war dann Ruhe und das Fahren mit Licht auch nicht mehr so anstrengend.

LG

Berny

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9

Montag, 16. Juni 2014, 00:48

Der größte Lapsus ist aber die Verbindung der Kabel, und dann auch noch mit so einem zweckentfremdeten "Stromdieb" (sind eh Pfusch die Dinger). Auch keine Lüsterklemmen für sowas!
Hallo Salamander,

erst einmal Danke für das Kompliment. Zur Verkabelung und deren Verbindung ist zu sagen, dass es dafür bestimmt bessere Lösungen gibt, als diese Schnellverbinder. Für mich war es erst einmal wichtig, dass nach dem Zusammenbau die Beleuchtung wieder funktionierte. Wenn man das Foto nach der Fertigstellung so betrachtet, sieht dies auch wirklich nicht gerade toll aus. Aber ich hatte die ganzen Arbeiten, wie erwähnt, in einer schlaflosen Nacht, nach fünf Nachtdiensten am Stück, durchgeführt und hatte gegen 3.00 Uhr morgens leider auch nichts Besseres mehr zur Hand. Auf den wenigen Dunkelfahrten, die mein Sohn auch immer sehr spannend fand, hat meine Verbindungstechnik jedenfalls gut gehalten. Bei meinen anderen Projekten sind diese Verbinder aber auch nicht mehr zum Einsatz gekommen. Das Kabel, welches vorne aus dem Rahmen austritt, war übrigens schon vorher mit einem Schlauch überzogen.

Gruss

Berny

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Montag, 16. Juni 2014, 01:42

Ach übrigens,

das hier wird wohl mein nächstes Restaurierungsobjekt. Das Peugeot-Klapprad, was mir meine Schwester vor vielen, vielen Jahren mal vermachte. Es ist bereits so um die 44 Jahre alt und irgendwie kultig. Zwar möchte ich soviel Original-Substanz wie möglich er-
halten, aber liebäugele doch mit dem Einbau einer Sachs-Torpedo 3-Gang-Schaltung. Nur wo bekomme ich ein 20-Zoll-Hinterrad mit eben dieser Nabe, wie sie im restaurierten Rad meines Sohnes Dienst tut? Der originale, vordere Gepäckträger war leider nicht mehr zu retten. An desse Stelle trat einer von meinem "Freundlichen". Aber das Peugeot-Projekt kann ich auch erst nach meinem Urlaub starten.
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11

Montag, 16. Juni 2014, 19:16

Zur Verkabelung und deren Verbindung ist zu sagen, dass es dafür bestimmt bessere Lösungen gibt, als diese Schnellverbinder. Für mich war es erst einmal wichtig, dass nach dem Zusammenbau die Beleuchtung wieder funktionierte.

Das ist ja grade das fatale, faß es erstmal funktioniert. Die Ausfälle kommen dann irgendwann später, wenn keiner mehr an die Flickerei denkt. Oder nach Jahren das Auto (weniger Vibrationen) verkauft ist, und man sucht sich dann einen Wolf...
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Sonntag, 22. Juni 2014, 22:11

Das ist ja grade das fatale, faß es erstmal funktioniert. Die Ausfälle kommen dann irgendwann später, wenn keiner mehr an die Flickerei denkt.

Hi Salamnder,

also ich mache mir jetzt nicht so einen riesigen Kopf um diese Kabelgeschichte. Bisher funktioniert sie jedenfalls, und dieses Fahrrad ist sowieso im Moment nur äußerst sporadisch im Einsatz. Ich wüsste ja jetzt, wo ich zuerst suchen würde, falls Beleuchtungsprobleme auftauchen würden. Wenn ich demnächst mal sehr viel Zeit habe, werde ich den "Stromdieb" bestimmt durch etwas Besseres ersetzen. Ich muss mir jezt erst vorrangig eine Verkabelung für mein Peugeot-Klapprad-Projekt einfallen lassen und darüber nachdenken, wie ich die Klappfähigkeit (eigentlich wird es nicht geklappt, sondern in der Mitte geteilt) nach der eventuellen Nachrüstung einer Nabenschaltung erhalten kann. Diesbezüglich habe ich auch schon erste Gespräche mit meinem Zweiradmechaniker geführt. Aber zur Zeit muss ich die Fahrradprojekte eh' etwas hinausschieben, da ich voll in den Vorbereitungen für meinen Sri Lanka-Urlaub stecke.

Gruss

Berny

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13

Donnerstag, 26. Juni 2014, 21:15

Ich muss mir jezt erst vorrangig eine Verkabelung für mein Peugeot-Klapprad-Projekt einfallen lassen und darüber nachdenken, wie ich die Klappfähigkeit (eigentlich wird es nicht geklappt, sondern in der Mitte geteilt) nach der eventuellen Nachrüstung einer Nabenschaltung erhalten kann.

Wird das Rad wirklich geteilt? Dann brauchst Du andere Stecker, die üblichen Flachsteckverbindungen sind nicht für häufiges Trennen gedacht. Zur Not gingen Cinch-Stecker ud Kupplung, besser wär was wassergeschütztes. Mal im RC-Modellbau Bereich umschauen. Oder bei Schmidt Elektronik in BO, Anfang der Dorstener Straße.

Für den Schaltzug könntest Du bei offener Zugführung einen Zugteiler nehmen (weiß nicht wie die Dinger genau heißen). Müsste es geben, wo es das Moulton Zerlegerad gibt oder Fahrräder mit S&S Kupplung.
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14

Donnerstag, 26. Juni 2014, 21:43

Als erstes mal möchte ich meinen Neid für dieses Pöschoh aussprechen, mir gefallen die auch, vor allem, weil sie diese eigene Technik haben.
Ich muss mir jezt erst vorrangig eine Verkabelung für mein Peugeot-Klapprad-Projekt einfallen lassen und darüber nachdenken, wie ich die Klappfähigkeit (eigentlich wird es nicht geklappt, sondern in der Mitte geteilt)
Auf dem Parkplatz einer unserer Einkaufsstätten kam ich vor ein paar Wochen ins Gespräch mit dem Fahrer eines solchen Radels. wenn ich mich jetzt richtig erinnere, erzählte er auch, dass es Modelle gibt, die Kontakte für die Elektrik in dieser Steckverbindung haben.
Nur, wie weit das stimmt, konnte ich ihm nur glauben.
Schau mal nach, ob Du da was in diese Richtung erkennen kannst.
Wenn nicht, habe ich einen sinnlosen Tipp gegeben. :S
wie ich die Klappfähigkeit (eigentlich wird es nicht geklappt, sondern in der Mitte geteilt) nach der eventuellen Nachrüstung einer Nabenschaltung erhalten kann.
Ich glaube Bora hat mal einen solchen Schalthebel irgendwo im hinteren Bereich eines Radels eingebaut, aber das kann er selbst sicher besser erklären.
Gruß, rogger
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Moderator 2radforum.de


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Berny67

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Donnerstag, 3. Juli 2014, 08:39

Für den Schaltzug könntest Du bei offener Zugführung einen Zugteiler nehmen (weiß nicht wie die Dinger genau heißen). Müsste es geben, wo es das Moulton Zerlegerad gibt oder Fahrräder mit S&S Kupplung.

Hallo Salamander,

sorry dass ich so spät auf eure Postings reagiere, aber ich stecke gerade voll in meinen Urlaubsvorereitungen. Morgen geht es nämlich los nach Sri Lanka. Aber vielen Dank für diesen Tip. Ich muss dann nochmal bei meinem "Freundlichen" nachfragen, ob er sowas kennt oder besorgen kann.

LG Berny

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16

Donnerstag, 3. Juli 2014, 09:01

dass es Modelle gibt, die Kontakte für die Elektrik in dieser Steckverbindung haben.
Nur, wie weit das stimmt, konnte ich ihm nur glauben.
Schau mal nach, ob Du da was in diese Richtung erkennen kannst.
Hallo Rogger,

auch erstmal sorry, dass ich auf Grund meiner Urlaubsvorbereitungen so spät reagiere.
Aber es stimmt tatsächlich. In der Steckverbindung ist normalerweise, fast genau wie bei meinem fast gleichaltrigen Hercules-Klapprad, ein Kontaktstift vorhanden, der beim Zusammenstecken den Strom vom Dynamo entsprechend weiter leitet. Beim Peugeot-Rad sitzt der Dynamo hinten, beim Hercules vorne. Früher hat die ganze Geschichte ja auch problemlos funktioniert, aber nach vierzig Jahren hat sie irgendwie den Geist aufgegeben. Ich nehme an, dass der Kontaktsift irgendwie abgebrochen ist, weil ich ihn nicht mehr sehen kann. Daher musste ich behelfsmäßig Kabel aussen am Rahmen entlang legen. Das Peugeot-Rad war zudem viele Jahre nicht zerlegt worden, und ich war froh, dass ich vor ein paar Tagen die Zerlege-Mechanik wieder in Gang bekommen habe. Das Gewinde dort ist sehr empfindlich. Das mit den Steckern aus dem Hifi-Bereich hatte ich mit auch schon überlegt. Scheint mir irgendwie am sinnvollsten zu sein.

Bezüglich der Anbringung eines Schalthebels schlug mir mein Fahrradmechaniker die Anbringung an der Sattelstange vor, was ich mir aber als äusserst unelegant vorstelle. Bei jedem Gangwechsel zwischen die Beine?? Neeeh :S , lieber nicht. Letztes WE habe ich erstmal den originalen Lenker wieder angebaut.

Aber auf jeden Fall vielen Dank für alle Eure Anregungen.

LG

Berny

Berny67

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17

Donnerstag, 3. Juli 2014, 09:24

Als erstes mal möchte ich meinen Neid für dieses Pöschoh aussprechen, mir gefallen die auch, vor allem, weil sie diese eigene Technik haben.
Erstens das und zweitens, weil dieses Klapprad trotz seiner kleinen Räder recht gut auf der Straße liegt und tatsächlich so einen gewissen Komfort bietet. Gegen Aufpreis konnte man es sogar mit einer 2-Gang-Duomatic-Schaltung bekommen, wobei die Gänge per Rücktritt geschaltet werden. Als erstes Fahrrad meiner Schwester hat mein Vater damals beim Kauf leider darauf verzichtet. Das Teil war bei jedem Campingurlaub dabei und hat schon halb Europa gesehen, war häufig Feuchtigkeit und Hitze ausgesetzt, was den originalen roten Lack, wie unschwer auf dem Foto zu erkennen, gut ausbleichen ließ. Alleine diese Historie verpflichtet mich, es zu restaurieren.
Im letzten Sommerurlaub, in den Ardennen, sah ich auf einem Trödelmarkt auch ein ganz spezielles Peugeot-Klapprad. Es war viel größer mit 24-Zoll-Rädern und verfügte sogar über eine 5-Gang-Kettenschaltung. Sollte, glaube ich, 100,-- € kosten.Ich wusste bis dahin gar nicht, dass es sowas überhaupt mal gegeben hat. In vielen anderen Anbauteilen glich es meinem kleinen Rad. Ich hätte so schwach werden können, aber ich bekam es leider bei diesem Ausflug nicht ins Auto. Auf der Heimreise hätte ich es ja irgendwie in den Wohnwagen bekommen, aber da war es schon zu spät. Ich schätze, mir ist da was ganz Besonderes durch die Lappen gegangen. ;(

Gruss

Berny

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kylogos

unregistriert

18

Donnerstag, 3. Juli 2014, 09:24

Morgen geht es nämlich los nach Sri Lanka.
Ein tolles Land! Viel Spaß!

Wenn es Deine Zeit zulässt, miete einen Kleinbus mit Fahrer und schau Dir eine Woche lang Land und Leute an. Die Fahrer, die solche Touren anbieten, haben meist auch Beziehungen zu verschiedenen Hotels.

Berny67

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19

Donnerstag, 3. Juli 2014, 09:40

Ein tolles Land! Viel Spaß!



Wenn es Deine Zeit zulässt, miete einen Kleinbus mit Fahrer und schau Dir eine Woche lang Land und Leute an. Die Fahrer, die solche Touren anbieten, haben meist auch Beziehungen zu verschiedenen Hotels.
Hi Kylogos,

das werden wir auf jeden Fall machen. Diesbezüglich ist auch schon einiges organisiert. Einmal war ich schon dort, weil ja auch meine Frau daher stammt. Mein Schwager aus England ist bereits seit gestern da und meine Schwägerin aus Belgien fliegt heute. Meine Schwiegemutter lebt noch dort und die ältere Schwester meiner Frau. Das wird also auch noch ein Familientreffen. Leider muss ich dort wohl für längere Zeit aufs Radfahren verzichten :( . Das Fahrrad genießt in diesem Land einen sehr niedrigen Status und dient, wie es meine Nichte sagt, als Verkehrsmittel für Arme, die sich kein motorisiertes Gefährt leisten können. Auch wäre es auf Grund des Verkehrs fast selbstmörderisch als Tourist auf das Fahrrad zu steigen. Die Autofahrer haben scheinbar absolutes Privileg, die Hupe ist das wichtigste Teil, und Alles muss direkt Platz machen. Der Linksverkehr ist dabei noch das geringste Übel, kenne ich ja von England. Landschaft und Straßen sind aber eigentlich durchaus für Touren geeignet. Vielleicht entdeckt ja irgendwann mal jemand diese Marktlücke für Touristen.

Gruss

Berny

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Berny67« (3. Juli 2014, 09:46)