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Berny67

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Mittwoch, 28. Januar 2015, 11:19

Ich habe eine Frage zu Bowdenzugdurchführungen

Da ich ja, wenn ich denn irgendwann mal dazu komme, mein kleines Peugeot-Klapprad restaurieren möchte und, wenn sie denn nach leichter Modifikation nun passen sollte, eine 3-Gang-Torpedo-Nabe darin ihren Dienst verrichten soll, habe ich nun das Problem, wie ich den Schaltungszug am besten verlegen soll. Die dazu benötigten Führungen gibt es, nach Aussage meines Mechanikers, nur für Rahmenstärken von 28 - 31 mm. Die Rahmen meiner Klappräder von Hercules und Peugeot haben aber eine Stärke von mindestens 40 mm. Solche Führungselemente sind aber laut meinem Mechaniker nicht erhältlich, und ich sollte zur Befestigung der Züge dann auf Kabelbinder zurückgreifen. Ihr könnt Euch sicher vorstellen, dass ich diese Lösung als absolut unbefriedigend empfinde. :S Vielleicht kommt die Schaltung auch in das Hercules, aber da hätte ich genau dasselbe Problem!
Vielleicht weiß jemand von Euch, ob es nicht doch entsprechende Teile für diese Rahmenstärken gibt, oder wenigstens eine haltbare Alternative zu den Kabelbindern?
Für alle sinnvollen Vorschläge wäre ich dankbar.

Liebe Grüße

Berny
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Salamander

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2

Sonntag, 1. Februar 2015, 21:40

Ich stehe grad aus dem Schlauch, was Du suchst. Es gibt Zugführungen aus Kunststoff, auch in Oversized. Falls es die nicht in 40 mm gibt, ist gegen Kabelbinder absolut nichts einzuwenden. Was Du da abgebildet hast, sind aber Zuganschläge für offene Zugführung. Aber da wären Kabelbinder Pfusch. Zuganschläge in dieser Größe gibt es meins Wissens tatsächlich nicht. Bis zu einem gewissen Grad kann man einen mit kleinerer Schelle aufbiegen und eine längere Schraube nehmen, evtl auch eine gebogene Gewindestange oder einen geschlachteten Federklappdübel.

Bei einer 3-Gangnabe spricht aber nichts gegen eine geschlossene durchgehende Zugführung.
"Salmei, Dalmei, Adomei"

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3

Sonntag, 1. Februar 2015, 22:40

Auch auf die Gefahr hin, jetzt Mist zu schreiben (wäre ja nicht das 1. Mal), kannst du den Zug bis auf die letzten paar cm so ...


Bei einer 3-Gangnabe spricht aber nichts gegen eine geschlossene durchgehende Zugführung.


... führen. Du brauchst nur einen Gegenhalter für die Strebe

[img]http://forum.tour-magazin.de/attachment.php?attachmentid=333384&d=1353071412[/img]

(hier hilft dir sicher der nette Herr Hansen von http://www.scheunenfun.de/ )

und ein paar


Zugführungen
Ich bete 10 Campa-Kränze und gelobe Besserung ...

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Montag, 2. Februar 2015, 07:05

Stimmt, auch bei geschlossener Zugführung braucht man für die letzten Zentimeter einen Zuganschlag. Der sollte aber aufzutreiben sein, ich denke nicht daß die Kettenstrebe 40 mm Durchmesser hat. Und selbst wenn, wäre das Problem hier lösbar: mit einem Gegenhalter, der auf die Achse gesteckt wird. Der hat nebenbei den Vorteil, daß sich die Zuglänge beim Spannen der Kette nicht ändert. Ein langer Blechstreifen links mit einem Auge wie eine Unterlegscheibe und rechts abgewinkelt mit einer Zugeinstellschraube - Bild find ich auf die Schnelle nicht:
"Salmei, Dalmei, Adomei"

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Montag, 2. Februar 2015, 11:04

Bei einer 3-Gangnabe spricht aber nichts gegen eine geschlossene durchgehende Zugführung.

Hi Salamander,

erst einmal vielen Dank für deine Antwort. Ich habe da wahrscheinlich tatsächlich die falsche Bezeichnung verwendet. Ich meine ja auch die Anschläge für die offene Zugführung, so wie sie auf dem Foto an meinem Mixterad angebracht sind. Und da sind Kabelbinder nun wirklich nicht zu gebrauchen. Und die geschlossene Zugdurchführung scheidet deshalb aus, weil ich ja die Zerlegefähigkeit des Klapprades erhalten möchte. Aber das mit den gebogenen Gewindestangen ist bestimmt keine schlechte Idee, um damit die größtmöglichen Anschläge zu befestigen. Gerade prüfe ich auch die Möglichkeit, ob man nicht eventuell auch solche Schlauchschellen mit Gewindeband verwenden könnte. Nur muss man dabei natürlich aufpassen, dass der Außenzug nicht zu sehr gequetscht wird. Da müsste man noch vielleicht entsprechende Hülsen mit einbauen. Aber mir scheint die Lösung mit den gebogenen Gewindestangen in der Tat am naheliegensten zu sein. Ich werde meinen "Freundlichen" dahingehend mal interviewen. Zwei Dosen roten Metalliclack habe ich für das Radl schon besorgt. Nur ist es mir im Moment echt zu frisch, in der Garage zu arbeiten. Na ja, vielleicht mit Heizlüfter. :S Jetzt habe ich vor ungefähr einer Stunde noch ein abgetakeltes, unverschlossenes Hercules-Herrenrad mit Pentasport-Schaltung auf dem Hof der Heilpädagogik-Praxis, wo mein Kleinster behandelt wird, gesehen. Daneben stand ein Hercules-Damenrad in gutem Zustand, auch mit Pentasport. Ich habe mal einen Zettel mit meiner Handynummer am Herrenrad angebracht, da sich vom Rahmen her ein Aufbau echt lohnen würde. Es fehlten wirklich einige Teile. Der Sattel ist nur noch ein Gerippe! Aber das wäre alles kein Problem. Hoffentlich meldet sich jemand, da rundherum hohe Mietshäuser stehen und es ein Hinterhof ist. :S

Liebe Grüße

Berny

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Montag, 2. Februar 2015, 11:19

mit einem Gegenhalter, der auf die Achse gesteckt wird. Der hat nebenbei den Vorteil, daß sich die Zuglänge beim Spannen der Kette nicht ändert.

Ja, genau sowas habe ich auch schon länger rumliegen. Stammt von dem Schlachtrad, wo ich auch das Pentasport-Hinterrad entnommen hatte. An dem in diesem Thread beschriebenden, restaurierten Kinderfahrrad musste ich diesen Halter auch anbringen, weil die Schaltung nicht richtig funktionierte, was sie aber, laut meinem Neffen, angeblich ohne dieses Teil, vor der Restaurierung tat. Und da war der Schaltungszug auch durchgehend mit einem Außenzug versehen und mit Kabelbindern befestigt, was ich nach der Lackierung auch wieder so zusammengebaut hatte, und mein Sohn sich dann beschwerte, dass die Schaltung nicht richtig funktionierte. Diesen Halter beabsichtige ich dann auch auf der Achse des Klapprades zu befestigen.

www.scheunenfun.de habe ich mir schon vor länger Zeit mal angesehen. Is' 'ne geile Seite. :thumbup: Vielleicht komme ich ja mal in diese Gegend.

Vielen Dank für Eure Antworten :) .

LG

Berny

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oldtimer

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7

Samstag, 28. Februar 2015, 22:31

Zugführung

Kleiner Vorschlag meiner Seits.
Bild.1 Schaltbefestigung an der Radachse
Bild.2 Alternative Aufnahme: wenn das Rahmenrohr stark genug ausgelegt ist, anbohren, Gewinde einschneiden und einschrauben.
Anschweißen mit 1-2.Punkten ist auch eine Möglichkeit.
»oldtimer« hat folgende Bilder angehängt:
  • xTDmä.-2d.JPG
  • unbenannt-352.jpg

Salamander

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8

Sonntag, 1. März 2015, 12:40

Gewinde in die Kettenstrebe an dieser Stelle schneiden ist abenteuerlich, wenn nicht sogar fahrlässig. Nach Winkler/Rauch ist das Material da 18x1,5 mm, würde mich wundern wenn Peugeot groß was anderes verbaut hat. M5 hat eine Steigung von 0,8, da ist nicht viel mit Gewinde schneiden. Und 4,5 sind 25 % von 18 - ich würde da nix bohren. Außer es rechnet mir jemand den Nachweis der Standfestigkeit vor, aber dazu müsste der genau wissen welches Rohrmaterial da verwendet wurde.

PS "Winkler/Rauch, Fahrradtechnik, Bielefelder Verlagsanstalt" ist das deutschsprachige Standardwerk der Branche. Da steht zwar auch etwas Stuss drin und manches ist unvollstäbdig, zB daß es danach nur 3 verschiedene Tretlagergewinde gäbe, aber trotzdem ganz brauchbar. Grundlagen, Tabellen, Zeichnungen... empfehlenswert zum schnellen Nachschlagen in der Werkstatt ohne Internet. Inwieweit die aktuelle Ausgabe noch ältere Räder behandelt weiss ich nicht, bei Interesse mit einer Ausgabe aus den 80ern in der Stadtbibliothek vergleichen.
"Salmei, Dalmei, Adomei"

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Montag, 16. März 2015, 10:40

Hallo Zusammen,

erstmal vielen Dank für Eure Vorschläge. Ich hatte in letzter Zeit aus beruflichen und familiären Gründen leider wenig Zeit für das Forum. Anbohren würde ich, wie von Oldtimer vorgeschlagen, bei diesem Fahrrad auch nichts. Das Teil für die Schaltbefestigung passt ohne Probleme auf die Achse. Leider kommt mein "Freundlicher" auch mit dem Einspeichen der Nabe nicht so richtig voran. Also muss dieses Projekt wohl noch immer verschoben werden. Möglicherweise werde ich zunächst ein anderes Projekt starten. Dazu mehr in einem anderen Beitrag.


LG

Bernd :)

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