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Berny67

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Montag, 16. März 2015, 11:11

Hercules Touren-Rahmen erstanden

Juhuu, manchmal hat man eben doch Glück im Leben :thumbsup: . Ich hatte schon fast nicht mehr damit gerechnet. Ich hatte hier irgendwo mal erwähnt, dass auf dem Hinterhof der Praxis der Heilpädagogin unseres Kleinsten schon seit längerer Zeit ein abgetakeltes Hercules-Herrentourenrad, an dem sich nur noch ein Sattel in Fragmenten befand, stand. Natürlich waren auch zwei Plattfüße vorhanden, und es fehlten auch wieder die Schaltungszüge der Pentasport. Aber der Rahmen machte dafür einen wirklich guten Eindruck. Auch ein modernes Tretlager war verbaut, nicht so ein altes "Bolzenteil". Es ist schon einige Wochen her, nämlich als bei uns noch Schneematsch lag, und es auch immer wieder reichlich Schneeregen gab, dass ich dann dort am Lenker einen Zettel mit meiner Handynummer und einem Vermerk, der mein Interesse an dem Rad bekundete, befestigte. Es verging einige Zeit, und ich sah jedesmal, wenn ich meinen Sohn zur Therapie brachte, dieses Rad dort stehen. Erstaunlicherweise war, trotz widriger Witterungsumstände, mein Zettel immer noch lesbar.
Noch erstaunter war ich, als plötzlich am Sonntag vor einer Woche, an dem wir gerade den 80sten Geburtstag meiner Ma' feierten, mein Handy klingelte, und der Anrufer mich fragte, ob ich noch an seinem Fahrrad interessiert sei. Er wolle dies nämlich loswerden, weil er umziehen müsse und sich anschließend ein neues Fahrrad zulegen wollte.
Über den schlechten Zustand wäre er sich ja durchaus bewusst, aber er würde sich übe eine kleine Spende freuen. Diese könnte ich ja in einem Umschlag bei seiner WG abgeben und mir dann das Rad mitnehmen. Wahnsinn, dachte ich, da ich mit diesem Anruf ja eigentlich gar nicht mehr gerechnet hatte. Also machte ich mich direkt zwei Tage später, mit umgelegten Rücksitzen auf den Weg, gab einen Zehner im Umschlag zu Händen des Besitzers bei seinen Mitbwohnern ab und lud das Rad ein.

Die erste schnelle Bestandsaufnahme ergab ein stark eieriges Hinterrad und eine wahrscheinlich tote Pentasport. Aber der Rahmen, um den es mir ja hier am meisten geht, ist wirklich in einem super Zustand und ermöglicht mir einen Neuaufbau zur Nachfolge meines verblichenen Heidemanns. Er entspricht exakt dessen Abmessungen. Auch passt die gefederte Sattelstange in das Sattelrohr, was mir besonders wichtig ist. Das Tretlager kann man auch weiter verwenden.

Wenn ich es schaffe, stelle ich morgen Fotos rein. Jetzt muss ich zur Arbeit radeln.

Bis bald.

Berny

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Dienstag, 17. März 2015, 09:45

Und hier sind nun Bilder meiner letzten Errungenschaft. Der Rahmen und das Tretlager sind, wie gesagt, im guten Zustand. Der derzeit noch angebaute Rest eher weniger. Das vordere Laufrad ist eventuell noch zu gebrauchen, aber ich werde wohl ein Edelstahlrad aus meinen Beständen verbauen. Das Hinterrad hat eine kräftige Acht und gefällt mir von der Verarbeitung eh' nicht richtig. Die Vorderbremse tut es sogar noch. Ob die Pentasport noch zu retten ist weiß ich auch noch nicht. Beim Ziehen an den Zugkettchen tat sich überhaupt nichts, die saßen bombenfest. Beim Herausdrehen dieser hatte man das Gefühl in einem zähen Fettschlamm zu drehen, welcher auch an den Gewinden hängen blieb. Es war auch noch nicht einmal das gewohnte Freilaufgeräusch beim Drehen des Rades zu hören. Die Kette selbst ist ziemlich rostig, aber ich denke dass man sie noch entrosten, reinigen und später neu ölen kann. Jezt muss ich mir nur noch etwas für die äußere Gestaltung einfallen lassen. Ich denke da wieder an so einen hellen Blaumetallic-Ton (vielleicht wie unser Auto?), eventuell kombiniert mit Silber. Jedenfalls möchte ich eine nostalgische Optik beibehalten. Eigentlich bin ich ja ein Fan von Nabendynamos, aber da ich später mit diesem Rad wohl vermehrt tagsüber auf Tour gehen werde, reicht zunächst ein guter Seitenläufer von AXA. Der Nabendynamo ist an meinem Alltagsrad besser aufgehoben.Von diesem werde ich aber dann die Pentasport implantieren, auch wenn dann mein Alltagsrad nur mit einer 3-Gang-Torpedo-Nabe auskommen muss. Die Schutzbleche sind eigentlich auch noch bauchbar, sonst habe ich ja noch die vom Heidemann, von dem auch Vorbau, Lenker und der stabile Gepäckträger übernommen werden.

LG

Berny
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Salamander

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Dienstag, 17. März 2015, 22:51

Ich hoffe ja, beim dritten Bild täuscht die Perspektive und ich irre mich, aber das sieht für mich so aus als hätte das Rad einen weg. Die Gabel nach hinten versetzt, Ober- und Unterrohr nach unten abgeknickt. Dazu passt auch der geringe Abstand vom Schutzblech zum Unterrohr. Typisch für einen Frontalaufprall. Ein gut gebautes Laufrad übersteht sowas ohne Schaden; Vorbau und Lenker würde ich dann alllerdings nicht mehr vertrauen.

Schau mal ob sich eine (gedachte) Linie mittig durch das Steuerrohr gerade, ohne Winkelversatz, mittig durch den Gabelholm oben fortsetzt. Bzw mach ein Photo in der rechtwinkligen Aufsicht, vom Ende des Vorbaus bis zum Beginn der Gabelbiegung. Achte auch auf den geraden Übergang der Rahmenrohre zu den Steuerrorhmuffen, Lackabplatzer in dem Bereich sind ein Indiz auf verformte Rohre.
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oldtimer

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Mittwoch, 18. März 2015, 21:06

Gabel

moin!
Falls es für Euch / Dich interessant ist, sollte einmal eine Gabel verbogen oder sonst Schrott sein,
dann schaut einmal bei >2radnetz< rein. Dort bekommst du Starrgabeln, sowie Gabeln für 70ziger Jahresräder
zum Spottpreis ( da lohnt kein richten od. entrosten mehr).
oldtimer

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Mittwoch, 18. März 2015, 22:44

Berny,
ich habe ein ähnliches Hercules Rad (Baujahr Anfang der 80'er schätze ich mal) hier noch in der Garage, daß ich eigentlich bei Gelegenheit mal zum Wertstoffhof bringen wollte.
Vielleicht hast du Interesse an einigen Teilen - die könntest du kostenlos haben. Der Laufradsatz ist noch gut (Alufelgen), hinten ist allerdings eine 3Gang Torpedo verbaut. Der Gepäckträger ist etwas angerostet aber funktionsfähig - sieht aus als wäre es das selbe Modell wie an deinem Rad.
Falls Interesse -> schreib mal eine PN :) .
Ach ja eine nicht verbogene Gabel ist auch dabei, allerdings ist die von einem Hercules-Rad aus den 70'ern (hellgrün-metallic).

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Donnerstag, 19. März 2015, 21:13

Vorbau und Lenker würde ich dann alllerdings nicht mehr vertrauen.

Hi Salamander,

also die Perspektive täuscht echt. Da ist wirklich nichts geknickt oder so. Ich habe ja noch den alten Heidemann-Rahmen quasi als Referenz daneben gehalten. Aber die Gabel werde ich wahrscheinlich auch nicht übernehmen. Die ist, von unten betrachtet, von innen her recht rostig. Da habe ich noch ein paar bessere aus Schlachträdern, die auch hineinpassen, herumliegen. Ich habe Dienstag erstmal mit dem Zerlegen angefangen. Jetzt ist der Rahmen schon ziemlich gestrippt. Die Kurbeln habe ich mit meinem Abzieher (ein echtes Wunderwerkzeug ;) )demontiert. Da das Lager eingeschlagen ist, werde ich es wohl im Rahmen belassen und ordentlich abkleben. Die Kette ist geöffnet und entfernt. Bis auf etwas Rost, den man ja beseitigen kann, ist sie eigentlich noch brauchbar.
Jetzt müssen nur noch Vorbau und Gabel raus, wenn ich mal wieder Zeit habe und die größeren familiären Ereignisse und Feiern vorbei sind. Und jetzt folgen auch noch einige Mittagsdienste. Bin erstmal froh, dass ich heute die Penta meiner Alltagsgurke wieder vernünftig eingestellt bekommen habe. Deren Kurbel musste ich auch tauschen, da das Zahnblatt abgebrochen war und ich keinen Vortrieb mehr hatte. Aber die Kurbel vom Heidemann mit 46 Zähnen passte perfekt. ^^

Vielen Dank für Eure Antworten. :thumbup:

Gruss Berny

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Donnerstag, 19. März 2015, 21:32

Achte auch auf den geraden Übergang der Rahmenrohre zu den Steuerrorhmuffen, Lackabplatzer in dem Bereich sind ein Indiz auf verformte Rohre.

Und nochmal hallo Salamander,

ich bin dir wirklich dankbar für diesen Tip, aber das habe ich mir schon angeschaut, als das Rad noch so herrenlos auf dem besagten Hof stand. An den Muffenansätzen oder Rohrübergängen sind echt keine Lackabplatzer vorhanden. Ich muss allerdings zugeben, dass man auf dem besagten Foto wirklich meinen könnte, dass da etwas krumm sei. So war es nämlich mit dem Spenderrad wo ich mein derzeit gefahrenes Pentasport-Hinterrad entnommen hatte. Das Edelstahl-Vorderrad war da auch noch sehr gut und musste nur leicht zentriert werden um perfekt zu laufen. Den krummen Rahmen mit ebensolcher Gabel und den Rest hatte ich gleich nach Entnahme der brauchbaren Teile zum Altmetall geschmissen.
Ich kann mir schon richtig gut vorstellen, wie dieses hier fertig aussehen wird. Ich hatte beim Händler schon so ein schönes hochglänzendes, nostalgisches Kettenschutzblech gesehen. Kuck'n wa ma' :D.


Bis dann

Berny

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Samstag, 21. März 2015, 09:54

Dann ist ja gut, daß der Knick in meiner Optik war und nicht im Rahmen.
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Donnerstag, 21. Mai 2015, 09:57

Hallo liebe Radfahrergemeinde,

nachdem der Stress der Familienfestivitäten endlich etwas nachgelassen hat und ich noch etwas überstundenfrei bekommen hatte, konnte ich mich endlich wieder meinem Hercules-Rahmen widmen. Alle lästigen Markenlogos und Aufkleber ließen sich zum Glück recht gut unter Einsatz des normalen Haartrockners entfernen (Danke nochmals für die Tips dazu unter einen anderen Thread :thumbup: ). Die Klebereste ließen sich mit Terpentinersatz gut beseitigen. So konnte der Rahmen problemlos angeschliffen werden.
Gestern begann ich mit der Grundierung, was leider zum Flop wurde. Wahrscheinlich war die Farbdose schon zu alt, oder nicht genug vor Gebrauch geschüttelt. Es war noch ein Rest von der Kinderfahrrad-Restaurierung. Jedenfalls entwich die Farbe beim Sprühen in recht groben Tropfen, was an einigen Stellen eine recht rauhe Oberfläche ergab, und einige Farbläufer. Zudem war auch nicht mehr genug Farbe vorhanden so dass noch einige kleine Stellen unbehandelt blieben. Ich werde jetzt wieder alles nass mit feinem Papier anschmiergeln, damit es schön glatt wird und dann nochmal eine Schicht neue Grundierung auftragen. Dieses Mal bin ich zuversichtlich, dass es besser klappt. Ich habe extra einen Haken in die Garagendecke gedübelt und den Rahmen an einem Stück Wäscheleine aufgehängt, um alle Partien gut zu erreichen.

LG

Berny

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Donnerstag, 21. Mai 2015, 10:18

Dann ist ja gut, daß der Knick in meiner Optik war und nicht im Rahmen.


Der Knick in der Optik ist schon vorhanden, bestimmt im Weitwinkelobjektiv des Smartföhns.
Die Glorreichen schieben ...

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11

Donnerstag, 21. Mai 2015, 13:53

Der Knick in der Optik ist schon vorhanden, bestimmt im Weitwinkelobjektiv des Smartföhns.

Auch möööööchlich :phat: .

Berny67

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Freitag, 5. Juni 2015, 10:55

Einen Schritt weiter

Hallo Zusammen,

endlich hatte ich mal wieder etwas Zeit für mein Hercules-Projekt. Nach dem ersten mißlungenen Versuch, habe ich die Grundierung nochmal nass angeschliffen und nach dem Abtrocknen zwei neue Schichten aufgetragen. Damit alle Stellen des Rahmens auch gut erreicht wurden, habe ich ihn einfach an das Gestell des Garagentores aufgehängt. Auf diese Weise werde ich dann auch die Endlackierung vornehmen. Eine passende Gabel habe ich auch schon grundiert. Ich bin mir nur noch nicht ganz schlüssig bezüglich der Farbgebung. Fest steht auf jeden Fall, dass ein hellblauer Metallic-Ton zur Anwendung kommt. So erinnert es mich wenigstens etwas an mein verblichenes Heidemann. Möglicherweise käme auch eine Zweifarblösung in Frage, eventuell eine Kombination mit Silber-Metallic, z.B. an den Stellen, wo mehrere Rahmenrohre zusammen treffen. Eine dicke Schicht Klarlack wird genügend Schutz bieten. Vielleicht habt Ihr ja auch noch andere Ideen. Wenn ich es heute vor der Arbeit noch schaffe, werde ich mal nach entsprechenden Farbtönen Ausschau halten, am besten im Autozubehör, da die Auswahl in unseren Baumärkten doch recht eingegrenzt ist. Heute ist ja wenigstens auch Super-Wetter um zur Arbeit zu radeln (wenn dann nicht noch diese Arbeit bei diesem Wetter wäre :rolleyes: ).

Bis demnächst

Berny
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Montag, 31. August 2015, 09:57

Es wächst zusammen was zusammen gehört

Nach langen Wochen und Urlaubszeit konnte ich mich mal wieder meines Hercules-Projektes widmen. Nachdem die erste Lackierung in Blaumetallic ja fehlgeschlagen war, weil ich scheinbar eine falsche Sorte Klarlack benutzt hatte, entschied ich mich beim zweiten Versuch für ein klassisches Taubenblau. Eine dicke Schicht Klarlack derselben Marke schützt hoffentlich weitgehend vor Kratzern und bringt auch etwas Glanz ins Spiel.
Jetzt hat die meiner Meinung nach schönste Phase des Zusammenbaus begonnen.
Das verschlissene Ritzel der Nabenschaltung wurde ausgetauscht, und eine neue Kette liegt auch schon bereit. Leider muss ich das eigentlich noch gut erhaltene vordere Schutzblech austauschen, da das von mir bevorzugte Reifenformat sonst nicht passt.
Falls das im Moment montierte Vorderrad zur Verwendung kommen sollte, müsste dies noch zentriert werden.
Aber ich könnte eigentlich den Gewinn aus dem Verkauf eines Rades meiner Sammlung in ein neues Vorderrad mit Nabendynamo verwenden.
Da ich dennoch eine nostalgische Optik beibehalten möchte, kommt ein schöner, glänzender, chromfarbener Kettenkasten zum Einsatz, den ich schon beim Freundlichen im Sortiment gesehen habe.
Mal schauen, wie weit ich heute noch so voran komme.

LG

Berny
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Montag, 31. August 2015, 10:14

Schickes Teil, beim Schutzblech könnte man im Gabelbereich nen Schnitt machen, damit n größerer Reifen passt.
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Montag, 31. August 2015, 10:43

Schickes Teil, beim Schutzblech könnte man im Gabelbereich nen Schnitt machen, damit n größerer Reifen passt.

Ach nee, das würde ich so nicht mögen. Mein Freundlicher hat da sicherlich noch irgendetwas passendes auf Halde liegen. Ich könnte ja auch mein altes Heidemann-Schutzblech nehmen, aber das ist mittlerweile so gammelig, das Aufarbeiten kaum lohnt. Zudem wäre es im Verhältnis zum hinteren Schutzblech um einiges breiter, was der Optik abträglich wäre. Ich muss jetzt erstmal aufbrechen und den Dynamo des Rades auswechseln, welches eine Krankenpflegepraktikantin mir abkaufen will. Da muss die Beleuchtung wenigstens richtig funktionieren.

Bis bald

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Sonntag, 8. November 2015, 09:00

Hi Zusammen!

So, jetzt weiss ich auch wie es zu dem Problem mit dem schleifenden Vorderrad am Schutzblech kam. Ich wollte es erst gar nicht glauben. :cursing: Aber nach allen möglichen Versuchen mit verschiedenen Schutzblechen aus meinen Schlachtbeständen kam ich dann endlich zu der Erkenntnis, dass es sich wohl um eine zu kurze Gabel handelte, die mir mein Freundlicher, bestimmt nur aus Versehen, mitgegeben hat. Es war eindeutig eine 26er X( . Also die ganze Mühe mit der Lackierarbeit umsonst! Eine zum Längenvergleich daneben gehaltene 28er-Hollandradgabel brachte den Beweis. Natürlich hat sich mein Mechaniker tausendmal entschuldigt. Die besagte Holland-Gabel wollte ich nicht verbauen, obwohl sie in einem eigentlich sehr guten Zustand ist, da ihr die Befestigungsösen für die Schutzblechstreben fehlen. Und die dazu passenden, die mit den Radmuttern befestigt werden, sind ziemlich verrottet und lohnen sich nicht aufgearbeitet zu werden. Die werde ich wohl demnächst entsorgen.

Jetzt stand ich wieder genauso bedröppelt da, wie vorher. ;( Aber manchmal gibt es doch noch diese Momente, wo man das Glück einfach auf der Straße findet. :D

Da lagen doch auf einmal, an einem Samstag-Morgen, als ich mit dem Rad Brötchen holen wollte, direkt im Blumenbeet gegenüber unseres Hauses, zwei fast komplette Fahrräder zur Abholung durch den Schrottkerl bereit. Daneben noch so einiges an Altmetall, was die Nachbarn wohl aus ihrem Keller geräumt hatten.

Fast komplett nur deshalb, weil an den Fahrrädern alles Mögliche, ausser den Laufrädern noch vorhanden war. An dem 28er Damen-Tourenrad sogar noch der Schaltgriff mit Zug und Anschluss an die frühere 7-Gang-Nabe. Das Zweite Rad war ein 26er-Mountainbike welches sich gut als Schlachtobjekt für das meinige eignete.
Darin verbaut war nämlich die komplette Feder-/Dämpfereinheit, die ich mir nach deren Bruch für mein MTB erst kurz zuvor neu bestellen musste.

Es war klar, dass diese Funde natürlich direkt in meine Garage wandern mussten. Alles Brauchbare wurde im Laufe des Tages entnommen und die verbliebenen Gerippe fanden den Weg zurück zu dem anderen Metallschrott, der noch dort lag.

Jetzt hatte ich endlich eine passende 28er-Gabel, sogar komplett mit Mittelzugbremse und allem was dazu gehört. Und weil die schwarzen Schutzbleche auch noch in besserem Zustand als die von mir geplanten silbernen waren, werden diese jetzt auch verbaut. Mit Freude ging ich an die Lackierung der Gabel.

Kurz vor meinem Urlaub traf dann auch endlich das Edelstahl-Dynamo-Vorderrad mit neuer Schwalbe-Landcruiser-Bereifung ein.

Jetzt ist beinahe alles, bis auf Vorderbremse und die Kabelverlegung für die Beleuchtung, zusammengebaut. Für die Bowdenzüge musste ich mit erst einen neuen Saitenschneider besorgen, da meine alten mittlerweile zu stumpf waren und beim Schneiden jedesmal die Züge ausfransten.

Insgesamt sind also nur noch Kleinigkeiten zu erledigen, aber dafür muss man allerdings auch wieder Zeit haben, die bei mir leider immer sehr knapp bemessen ist.

Aber ich freue mich schon auf die erste Testrunde. Mehr dazu, wenn das Ding endlich fertig ist!

LG

Berny

Salamander

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17

Sonntag, 8. November 2015, 12:31

Kurz vor meinem Urlaub traf dann auch endlich das Edelstahl-Dynamo-Vorderrad mit neuer Schwalbe-Landcruiser-Bereifung ein.

Verstehe ich das richtig, Vorderrad mit Edelstahlfelge an einem Rad mit Felgenbremsen? Und das Rad soll im Alltagsverkehr genutzt werden? Tollkühn, freiwillig seinen Bremsweg um gut die Hälfte zu verlängern, bei Regen sogar um das zwei- bis dreifache...

Für die Bowdenzüge musste ich mit erst einen neuen Saitenschneider besorgen, da meine alten mittlerweile zu stumpf waren und beim Schneiden jedesmal die Züge ausfransten.

Es gibt spezielle Bowdenzugzangen mit sichelförmiger Schneide, die das Ausfransen sicher verhindern.
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Montag, 9. November 2015, 09:24

Verstehe ich das richtig, Vorderrad mit Edelstahlfelge an einem Rad mit Felgenbremsen? Und das Rad soll im Alltagsverkehr genutzt werden? Tollkühn, freiwillig seinen Bremsweg um gut die Hälfte zu verlängern, bei Regen sogar um das zwei- bis dreifache...

Aber entschuldige bitte, welche Bremse erwartest Du denn eigentlich an einem Vorderrad? Klar, es gab vor Urzeiten auch mal Trommelbremsen in den Vorderrädern, die zu meiner Kindheitszeit z.B. mal in diesen Bonanza-Rädern verbaut wurden. Deren Wirkung kann ich mangels Erfahrung nicht beurteilen.

Häufig sieht man heutzutage auch Scheibenbremsen, wie am Vorderrad des Mountainbikes meines Sohnes. Die spricht dort recht giftig an.

Aber werden nicht in der Überzahl Felgenbremsen am Vorderrad verbaut? Und warum soll meine Edelstahlfelge den Bremsweg unnötig verlängern? Die Stahlfelge hat doch eine recht grobe Rändelung. Mein Alltagsrad ist schließlich auch mit Edelstahlrädern unterwegs. Es bestitzt sogar drei Bremsen, nämlich Rücktritt und jeweils eine vordere und hintere Felgenbremse.

Bezüglich des Bremsweges sind mir mit dieser Konstellation weder bei Trockenheit, Regen oder gar Schnee bisher Nachteile aufgefallen. Selbst bei höheren Geschwindigkeiten konnte ich im Notfall, auch bei jeder Witterung, damit schnell und sicher reagieren und anhalten, auch bei längeren Gefällstrecken.

Ich überlege auch, ob ich mein Projektrad noch zustätzlich mit einer hinteren Felgenbremse ausstatten soll. Dann hätte ich, wie bei meinem Dailyrider, incl. Rücktritt, auch drei Bremsen. Wäre für den Anhängerbetrieb nicht verkehrt oder für Touren mit schwerem Gepäck.

Jedenfalls habe ich gestern Abend schon eine erste Testrunde in unserer ruhigen Seitenstraße drehen können, sozusagen im Rohzustand, da mir noch gescheite Lenkergriffe fehlen und die Beleuchtung noch nicht verkabelt ist. Auch die altmodischen Pedale tausche ich noch gegen modernere.

An der Bremswirkung der Felgenbremse gibt es absolut nichts auszusetzen. Ich denke, ich fahre schon so lange Rad, dass ich dies auch zu beurteilen vermag.
Extrem schlechte Bremswirkung war früher mal bei meinem jetzt genutzten Dailyrider vorhanden, als es noch mit 5-Gang-Kettenschaltung und 27x1 1/4 Stahlrädern und zwei
Seitenzug-Felgenbremsen ausgestattet war. Die verbauten Felgen besaßen dazu auch noch glatte Flanken, also extrem ungünstig!

Die Wirkung war bereits bei Trockenheit grottenschlecht, und bei Regen ließ man das Rad am besten direkt im Keller.

Deiner Kritik zur Folge müssten dann ja alle in den letzten Jahren verkauften Fahrräder mit Edelstahlrädern über übermäßig lange Bremswege verfügen.(?) Das kann ich mir aber beim besten Willen nicht vorstellen :fie: .

Ich lerne hier ja viel aus geäußerter Kritik und bin dankbar für jeden fachlichen Rat. Aber sorry, das mit diesen übermäßig verlängerten Bremswegen geht mir doch etwas zu weit und kann es, wie bereits gemäß oben beschriebener Erfahrung, nicht nachvollziehen!

Gruss

Berny

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Montag, 9. November 2015, 09:30

Es gibt spezielle Bowdenzugzangen mit sichelförmiger Schneide, die das Ausfransen sicher verhindern.

O.K., das wusste ich auch noch nicht. Danke für den Tip. Aber das Teil, welches ich mir jetzt angeschafft habe ist auch kein Billigteil, und das Schneiden der Bowdenzüge klappt jetzt jedenfalls gut und ohne Ausfransen.

Gruss

Berny

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Montag, 9. November 2015, 09:59

Edelstahlfelgen haben selbst mit Riffelung deutlich schlechtere Reibwerte (bei Regen geht der Reibwert fast gegen Null). Deshalb haben sich Alufelgen durchgesetzt. ;)

Kann mich noch an viele Situationen in den 70ern mit meinem Dreigang-Rad (mit Edelstahlfelgen) erinnern, wo ich beim Bremsen echt Panik bekam. Mein Renner hatte dann zum Glück schon Alufelgen.
lg Jennifer

Mein neuer Blog: sonnewolken.wordpress.com

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